Recht auf Mehr! Equal Pay Day 2014

EPD 2013

22 Prozent weniger Entgelt als Männer im Durchschnitt – das ist die Realität für Frauen in Deutschland. Damit ist die Entgeltlücke hierzulande größer als in den meisten EU-Ländern. Auch wenn Frauen genauso viel und genauso gut arbeiten wie ihre männlichen Kollegen, ist ihr Entgelt deutlich geringer. Das muss sich ändern!

 Deutscher Gewerkschaftsbund Deutscher Frauenrat & Sozialverband Deutschland rufen auf zu einer gemeinsamen
Kundgebung am Brandenburger Tor

10117 Berlin, Pariser Platz
21. März 2014, 12 bis 14 Uhr

RednerInnen:
– Michael Sommer, Vorsitzende des DGB
– Hannelore Buls, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates
– Edda Schliepack, Mitglied im Präsidium des SoVD
– Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes
– Elke Hannack, stv. Vorsitzende DGB
– Manuela Schwesig, Bundesministerin Familien, Senioren, Frauen und Jugend
– Vertreter/innen der im Bundestag vertretenen Parteien

Frauen haben “Recht auf Mehr!“ Wir fordern:
– einen Rechtsanspruch auf Rückkehr aus Teilzeit- in Vollzeitbeschäftigung, damit Frauen nach einer familienbedingten Reduzierung ihre Arbeitszeit wieder aufstocken können.
– alle Arbeitsverhältnisse sozial abzusichern, um alle Arbeitnehmer/innen bei der Durchsetzung ihres Anspruches auf Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall u.v.a.m. zu unterstützen.
– gesetzliche Regelungen zur Durchsetzung der Entgeltgleichheit, damit Unternehmen verpflichtet werden, ihre Entgeltpraxis geschlechtergerecht zu gestalten.
– die Einhaltung bestehender Tarifverträge und einen gesetzlichen Mindestlohn als Lohnuntergrenze, weil Frauen besonders häufig für Dumpinglöhne arbeiten müssen.

DGB-Aufruf Kundgebung Eqal Pay Day 2014

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Themenbereich: Frauengruppe | Drucken

2 Kommentare
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  1. Wird doch in der Bundespolizei schon praktiziert!
    Nur das Frauen bei Beförderungen bevorzugt werden!

  2. Die Beförderungen werden auch ausgesprochen, wenn sich die Kollegin in Elternzeit befindet. Selbst diese Situation stößt bei den im Dienst befindlichen Kolleginnen negativ auf.