Tarifrunde 2014

Tarifrunde 2014 PlakatPolizei erwartet deutliche Einkommenssteigerungen

Berlin. Die Beschäftigten der Polizei bei Bund und Kommunen erwarten von den Mitte März beginnenden Tarifverhandlungen eine deutliche Einkommenssteigerung um einen Grundbetrag von 100 Euro und eine lineare Erhöhung von 3,5 Prozent. „Die Beschäftigten bei der Polizei haben es verdient, dass sich die gute wirtschaftliche Situation in Deutschland auch auf ihre Gehälter niederschlägt und ihr täglicher Einsatz für die innere Sicherheit in Deutschland anerkannt wird. Ohne die Tarifbeschäftigten ist die Aufgabe nicht zu leisten,“ sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, am Dienstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ver.di, GEW und dbb tarifunion.

Die Polizeien des Bundes seien pausenlos in gefährlichen Einsätzen bei Fußballkrawallen, unfriedlichen Demonstrationen und bei der Bekämpfung schwerer Kriminalität, so Malchow weiter. Malchow: „Das gilt für alle Beschäftigten. Freie Wochenenden kennen sie kaum noch.“ Die GdP, so kündigte Malchow an, werde sich in den Verhandlungen nachdrücklich für eine zeit- und inhaltsgleiche Übernahme des Tarifabschlusses auf die Beamtinnen und Beamten bei Bund und Kommunen sowie die Versorgungsempfänger einsetzen. Malchow: „Der öffentliche Dienst insgesamt leistet gute Arbeit. Wir lassen uns nicht spalten.“

Die Polizei-Beschäftigten wüssten sehr wohl, dass beim Bund hohe Steuereinnahmen die Kasse klingeln lassen und auch in den Städten und Gemeinden die gute Wirtschaftslage für solide Gewerbesteuereinnahmen sorgt. Malchow weiter: „Die öffentlichen Arbeitgeber müssen davon jetzt ein anständiges Stück an ihre Beschäftigten weitergeben. Schon jetzt zeigen die rückläufigen Zahlen geeigneter Bewerbungen bei der Polizei, dass der Nachwuchs sich hin zu besseren Perspektiven in der freien Wirtschaft orientiert.“

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Themenbereich: tarif2014 | Drucken

32 Kommentare
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  1. Natürlich bekommen wir einen ordentlichen Schluck aus der Tarifpulle.
    Die Abgeordneten gehen da ja mit gutem Beispiel voran und werden sich
    zwei ordentliche Diätenerhöhungen gönnen. Vielleicht kann man das
    Besoldungsgesetz da irgendwie zwischenschieben….Ironie aus!

  2. Unsere lieben Volksvertreter genehmigen sich in den kommenden zwei Jahren knapp 10% und unser BMI spricht bei 100 € + 3,5% von Maßlosigkeit.
    Wir sollten 10% fordern, das scheint ja nicht maßlos.

  3. Die diskriminierende Reaktion des BMdI folgte ja auf dem Fuß! warum verlangt man eigentlich nicht gleich 13,5%????? die Reaktion des BMdI wäre ja die Gleiche gewesen, jedoch bestände noch die Hoffnung, 3,5% real zu kriegen?!
    Ach ja, ich werde wohl nur noch mündliche Verwarnungen aussprechen in Zukunft!
    PS: Warum darf ich eigentlich nicht streiken (angeblich), wo wir doch „ein“ Europa sind und in meinem Dienstausweis nur noch „ErmittlungsPERSON“ drinsteht statt „HilfsBEAMTER der StA“ ???????????????????????????????????????????

  4. „…eine deutliche Einkommenssteigerung um einen Grundbetrag von 100 Euro und eine lineare Erhöhung von 3,5 Prozent.“ < Das ist keine deutliche Einkommenssteigerung!
    3,5 % lineare Erhöhung < über wieviele Jahre sprechen wir?

    Meine Lösung:
    Als Polizei- und Verwaltungsbeamte sind wir Diener des Staates und werden dafür alimentiert.
    In diesem Sinne sind wir als Exekutive des Staates ein feststehendes Organ unseres Regierungssystems.
    Mit Blick auf die anderen Organe (Judikative und Legislative) halte ich eine Anpassung an das Erhöhungssystem der Legislativen für angebracht.
    Einschließlich der geplanten Kopplung an die Entwicklung der Bruttolöhne in Deutschland ab 2016, würde somit ein sachgerechtes Verfahren angewandt.

    Oder einfach ausgedrückt:
    2014: + 5%
    2015: + 4,8%
    ab 2016: auf der Basis der vom Statistischen Bundesamt berechneten Verdienstentwicklung für Beschäftigte in Deutschland.

    Genau wie unsere geliebten Bundestagsabgeordneten!!!

    Dafür liebe GdP solltet Ihr euch mit den anderen Gewerkschaften zusammen tun und gemeinsam daran arbeiten.

    Mein Sohn sagte gestern:"Papa, zusammen ist man doch stärker, als Alleine!" Mein Sohn ist 5 Jahre!!!

    Ich hoffe Ihr erkennt dies auch!

  5. Tja unser toller Innenminister hält es ja schon jetzt für maßlos übertrieben.

    Wehe wenn die Diäten erhöht werden sollen, da ist nichts maßlos…

    Jedes Jahr wird geheult, dass man keine bzw. kaum noch geeignete Bewerber findet. Woran das wohl liegen mag??

  6. ja mehr geld. wie wäre es mit einer senkung der wochenarbeitszeit und einer eigenen besoldung fùr die polizei.

  7. Die Forderung ist vollkommen gerechtfertigt!

    Jedes Jahr gibt es einen neuen Steuereinnahmerekord, nun gilt es auch die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes daran zu beteiligen.

    Wer sich selbst über zwei Jahre um fast 10% die Diäten erhöht, der kann diese Forderung der Gewerkschaften sofort umsetzen.

    Achtung GdP! Falls ein neuer Tarifvertrag wieder über zwei Jahre geht, dann bitte keine Splittung des Erhöhungsbetrages auf zwei Erhöhungen pro Jahr, denn es werden jedesmal 0,2 % abgezogen von der Erhöhung (nur bei den Beamten).

    Danke!

  8. Was gibt es lange rum zu überlegen welche Forderung man stellt. Ist doch vorgegeben, siehe geplante Diätenerhöhung: ein Grundbetrag 2014 415€ und 2015 415,-€ . Keine prozentuale Erhöhung damit der kleine Mann auch was hat. Noch Fragen?

  9. Hierzu erklärte der Bundesinnenminister:

    „Natürlich wird am Ende eine Lohnerhöhung auch für den öffentlichen Dienst stehen. Aber was die Gewerkschaften jetzt fordern, ist maßlos überzogen. Es bedeute eine Forderung von rund sieben Prozent, das ist sogar mehr als die Gewerkschaften im privaten Bereich fordern, und das nur für ein Jahr. Für den Bund und die Kommunen würde das Milliarden Kosten bedeuten. Unsere Haushalte sind noch mit hohen Schulden belastet, das gilt insbesondere für die Kommunen. Niemand kann sich einen solchen Abschluss leisten. Ich rechne leider mit sehr schwierigen Verhandlungen.“

    Nur dumm, dass die Gehälter der Abgeordneten um fast 10% angehöben werden sollen. Diese Kassen sind wohl nicht leer?.
    GDP kämpft für eine gerechte Bezahlung und Zufriedenheit der Mitarbeiter. Danke

  10. Ja Mensch! Das klingt doch toll! Aber naiv sind wir nun auch wieder nicht. Solche Forderungen und andere, die noch deutlich darüber liegen, sind nur in einem anderen Bereich umsetzbar. Nennt man dann aber Diäten. Der BMI nannte die dbb/Verdi- Forderung entsprechend auch schon „maßlos“. Mich würde interessieren, wie der BMI die Diätenerhöhung nennen würde. Aber ich blicke mal in die Glaskugel, wobei das keine besondere Kunst ist. Es wird wieder eine Erhöhung geben. Aber die wird wie in der Vergangenheit unter der Inflationsrate liegen. Alles darüber ist Luxus!

  11. Es ist wieder so weit. Die Tarifrunde 2014 startet. Es liest sich auch gut, was gefordert wird.
    Aber es zählt nicht nur der Gehaltszuwachs, sondern es sollten erheblich mehr soziale Aspekte in den Verhandlungen mit aufgenommen werden.
    Der Sockelbetrag ist doch ausreichend, aber nur, wenn auch in anderen Bereichen etwas erreicht werden kann.
    Urlaub: Hier sollte der Anteil für Schicht und Wechselschichtdienstleistende erhöht werden. Nach Abzug des Erholungsurlaubs sollte die Zusatzurlaubstage für alle regelmäßig im Schicht – und Wechselschichtdienst eingesetzten Kolleginnen/Kollegen auf z.B. 10 Tage erhöht werden.
    Weiterhin sollte doch mal daran gedacht werden, und das habe ich immer wieder, auch im Kollegenkreis erwähnt, dass die Jahre im Wechselschichtdienst beim Eintritt in die Pension stärker berücksichtigt werden sollten.
    Das heißt, dass für je 10 Jahre Wechselschichtdienst 1 Jahr eher die Pension ohne Abzüge angetreten werden kann. Und wenn wirklich welche dabei sind, da bin ich mir sicher, dann sollen diese Kolleginnen / Kollegen auch mit 59 in Pension gegen. Diese Beamten haben das mit Sicherheit verdient.

    Die Polizei NRW hat ein vergleichbares Modell für Wechselschichtdienstleistende…
    Na denn wollen wir mal Abwarten. Das werden bestimmt wieder zähe Verhandlungen und nicht so schnell durchsetzbar sein, wie eine fast 10 Prozentige Diätenerhöhung …..

  12. Ja schön wärs.!!!

    Aber nachdem sich unsere Volksvertreter einen ordentlichen Batzen ca. 1600 Euro für die nächsten acht Monate genehmigt haben , predigen sie uns weiter eisern zu sparen.

    Da passt natürlich die erwartete arrogante Antwort unseres lieben Chefs , daß die Forderungen der Gewerkschaft als maßlos und völlig übertrieben und nicht finanzierbar zurückgewiesen werden.

    Bei uns würde das vielleicht 140€ ausmachen, demgegenüber stehen ca. 1600 Euro plus für unsere lieben Volksvertreter.

    Das ist ein Faustschlag in unsere Gesichter.

    Aber nur weiter so.Was anderes ist ja sowieso nicht von TDM zu erwarten.

    Wie gesagt , von allem Schlechten, haben wir das SCHLECHTESTE wieder als Chef bekommen.!!!

    Ich habe schon lange aufgegeben und warte noch die letzten 14 Jahre ab.

    Passt gut auf euch auf

    Gruß von der Strasse

    der Maulwurf

  13. Hat sich irgendjemand wirklich ernsthaft etwas Anderes von diesem IM erwartet??..

  14. Am Ende kommt ja doch nur wieder eine lächerlich geringe Erhöhung der Bezüge raus.
    Das ist doch jedes Jahr der gleiche Quark.

  15. Die gestrigen Nachrichten ließen eine Ungläubigkeit aufkommen, musste mich zwicken um dies gesehene und gehörte zu glauben.
    Die GroKo beschließt eine zweistufige Diätenerhöhung innerhalb kurzer Zeit von gesamt 9,8% mit einem automatischen Angleich an die Lohnentwicklung (welche?) in der Zukunft.
    Parallel stellt sich unser oberster Dienstherr, BMI de Maizere, als Verhandlungspartner des Bundes und der Kommunen für den künftigen Tarifvertrag zwischen den Tarifpartnern hin und erklärt die Forderung für die Tarifbeschäftigten des Bundes und der Kommunen für maßlos!
    9,8% von was – macht über 800 €, die geforderte Erhöhung, die in den Tarifverhandlungen nach unten verhandelt werden, füllt die Taschen der Tarifbeschäftigten mit einem Zehntel von dem.
    Die Opposition ist natürlich dagegen, kann man bei dem Kräfteverhältnis im Bundestag ja auch gut sein.
    Das sind rosige Aussichten, auch für die Beamten, für die Zukunft.
    In der Vergangenheit sind ja entsprechende Real Lohn Veluste (u.a. durch Wegfall Urlaubsgeld, Kürzung 13. Gehalt, Verlängerung der Wochen und Lebensarbeitszeit sowie Verschlechterung der Heilfürsorge [z.B. bei Implantat keine pauschale Zuzahlung, in der GKV gibt es die Pauschale – somit schlechter gestellt als GKV Versicherte]) zu verzeichnen.

    Zieht euch warm an.

  16. Bei aller Aufregung über diese „Maßlosigkeit“, die man gut nachvollziehen kann, hilft das uns aber an dieser Stelle nicht weiter. Denkt immer daran, diese Abgeordneten haben mit Masse Zwei Drittel der Bevölkerung gewählt, auch wir Beschäftigte in der BPOL.
    Sobald uns verlässliche Zahlen vorliegen werden wir diese auch an dieser Stelle veröffentlichen. Soviel sei aus meiner Sicht schon gesagt. Für die unteren Gehaltsgruppen sieht die vorgeschlagenen Einkommensrunde gut aus, es könnte mehr sein.
    Ich hoffe Euch alle bei den anstehenden Verhandlungen zu sehen, bei geplanten öffentlichen Veranstaltungen wo es um unser Geld geht.
    Der Ruf an den BMI muss laut genug sein, nach dem Motto “ Herr Minister werden Sie nicht müde, füllen Sie endlich unsere Lohntüte“.

  17. Unsere Politiker geben sich doch keine Gehaltserhöhung?
    Seit jahren wird uns immer wieder erklärt das die Abgeordneten soviel wie ein Bundesrichter bekommen müssten. Nun haben Sie es ja auch endlich bald geschafft soviel zu verdienen, Gott sei Dank bekommen Sie es ja nun bald!! Jetzt stellt sich mir nur eine Frage. Warum wurde, als der erste Bundestagsabgeordnete gebacken wurde, nicht gleich darauf gepocht das er soviel Geld bekommt wie ein Bundesrichter? Warum gönnte man dem das damals nicht und warum soll er es jetzt verdient haben? Welchen Hintergrund gab es damals dafür Ihm nicht soviel Geld zu geben? Lag es dann doch daran das es soviele „normale Bürger aus unsere Mitte der Gesellschaft“ damals in den Bundestag schafften? Oder liegt es daran das es heute soviele Berufspolitiker gibt die selbst nicht wissen was eigene Hände arbeit ist?
    Ich weiss es nicht?
    Und ehrlich gesagt der Polizist sollte in seinem Beruf auch mehr Geld bekommen als A7 A8 A9!!! Wenn man das mal den Politikern jahrelang so verkauft wer weiss vielleicht ist es ja dann auch eines Tages soweit!

  18. Die Forderung, die Einkommen um 100,-€ und linear um 3,5% zu steigern, gilt ja für alle Beschäftigten beim Bund.
    Ohne nun den Verwaltungsbeamten schlecht machen zu wollen, werden PVB genauso besoldet wie ein jeder x-beliebige Beamte auch. Einziger Unterschied ist hier die Polizeidienstzulage. Die restlichen Zulagen erarbeiten wir uns durch den geleisteten Wechseldienst.
    Welche Anforderungen an den Beamten in Uniform gestellt werden, erleben diese jeden Tag im Umgang mit dem polizeilichen Gegenüber.
    Die meisten Bundesländer haben dies bereits vor vielen Jahren erkannt und dementsprechend reagiert.
    Entweder wurde die zweigeteilte Laufbahn eingeführt oder die Stellenobergrenzen abgeschafft.
    Der Beförderungsstau bei der BPOL wurde seitens der Regierung noch immer nicht in Angriff genommen.
    Was nützt dem Großteil der PVB eine A9z-Stelle wenn dieses Endamt im m.D. doch nie erreicht werden kann?
    Was interessieren unsere Probleme die große Tarifrunde beim DGB? Hier sind wir nur ein kleines Rädchen im Getriebe.

    Die Abgeordneten im Bundestag haben für sich erkannt, dass ihre Bezüge für die zu tragende Verantwortung an ein höheres Amt anzugleichen sind.
    Wann erkennen die gleichen Herrschaften diese Notwendigkeit auch endlich für Polizeibeamte des Bundes?
    Dies muß nicht unbedingt den Wechsel in eine andere Laufbahn bedeuten.
    Es würde schon ausreichen, den Polizeibeamten tatsächlich das Erreichen ihres Laufbahnendamtes zu ermöglichen.

  19. Habe mal kurz ne Aufstellung gemacht:
    Tarifforderung 2008 von Verdi
    +8,0 % aber mindestens 200 €
    Ergebnis 2008
    + 5,9 % und 50 € und Arbeitszeiterhöhung

    Tarifforderung 2010 von Verdi
    +5,0 % und eine spürbare soziale Komponente
    Ergebnis 2010
    + 2,3 %

    Tarifforderung 2012 von Verdi
    +6,5 % aber mindestens 200 €
    Ergebnis 2012
    +6,3 %

    Tarifforderung 2014 von Verdi
    +100 € und 3,5 %
    Ergebis 2014
    noch offen, …

    Im großen und ganzen kann man sagen, das die prozentualen Forderungen in der Regel erreicht werden. Aber niemals die Euro Forderungen. Dazu mal zwei Beispiele, viele Tarifmitarbeiter in unserer Behörde (Liegenschaft / Geschäftszimmer) sind in der Regel als E3 eingestuft und PHK A12 als Vergleichsobjekt, davon gibts ja auch ne Menge.

    Gehalt:
    2007 / E3 = 1995 € / A12 = 3522 €
    2012 / E3 = 2359 € / A12 = 4381 €

    Die Beträge sind jeweils in der höchsten Stufe aufgeführt, ohne Zuschläge.

    Der E3 hat durch die letzten drei Tarifverhandlungen 364 € brutto und der A12 859 € brutto mehr in der Tasche.

    Im Umkehrschluß kann nun der A12 495 Euro, innerhalb von 7 Jahren mehr ausgeben, nur durch die prozentualen Erhöhungen! Aber Brot kaufen, Miete zahlen und zur Arbeit fahren müssen beide.

    Daher wäre ich endlich mal für Sockelbeträge, XXX € für alle und damit basta !

    Aber die Leute die das für uns verhandeln sind ja keine E3 …

    PS:
    Ich bin kein Tarifangestellter, falls sich einer das fragt.

  20. Interessante Kommentare..
    Ich denke persönlich, dass was unsere Politik dort veranstalltet ist nicht nur peinlich und traurig, sondern so langsam absolut frech!

    Also wenn ich mir als Politiker so ne Gehaltssteigerung rein druecke und den Leuten auf der Strasse was von Maßlosigkeit bzgl.Foderung erzaehle….wuerde ich mich schämen.

    Wie kann es sein das ein Unternehmen wie Porsche 7000 euro JAhrespraemie zahlt und unsere Miliiardenschwere Arbeitgeber uns kein wirkliches Weihnachtsgeld zahlt.
    Aber HAuptsache 0,77 cent nach 13 Uhr am Sa….

    Der Lohn ist ok, aber diese peinlichen Zulagen sind nen Witz.
    Schoen das der hd, welcher imStab von mo bis fr sitzt eine Polizeizulage erhalten.

    In deutschland läuft die genannte Maßlosigkeit jeden Tag in den Bundestag …
    Sorry ich vergass….da wird ja auch nicht jeden Tag gearbeitet.

  21. @Iche 12: Vom Gehalt des A12 musst du noch die Beiträge zur privaten Krankenkasse abziehen – die je nach Familienstand, mit oder ohne Kinder mitversichert oft mehrere hundert Euro betragen. Natürlich bleibt dann bei einem Abzug – gehen wir von 300 Euro PKV Beiträgen monatlich aus, noch eine „schöne“ Differenz.

    Wir brauchen eine Politik, die offen und transparent mit den Problemen umgeht, die uns alle betreffen. Sie sollen gut verdienen – doch dafür erwarte ich, dass – außer Ehrenämter – keine Posten in Wirtschaftsunternehmen (evtl. Ausnahme mit Staatsbeteiligungen) ausgeübt werden.

    Auch wenn zukünftig Sockelbeträge eingefordert werden – das Problem sind doch dann die sofort wieder greifenden Nachrangigen Kostensteigerungen bei anderen Dingen, wie Miete, Energie, Beiträge zur KV und LV/Berufsunfähigkeit, Lebensmittel usw. -also eine Spirale oder ein Luftballon – dem irgendwann – die Luft ausgeht.

    Was die Höhe der Forderungen angeht – wir brauchen eine Masse MItglieder. Mitglieder und nochmal Mitglieder, damit Druck auf den Arbeitgeber ausgübt werden kann

  22. Das wird doch eh wieder so ein minimalsatz auf Jahre geteilt ! Und dann streiken die beliehenen wieder und bekommen 10 Prozent ! Wenn wir keine Zulage hätten wären wir im Gegensatz zu denen arme Schweine ! Und wenn wir was bekommen geht’s 3 Monate später wieder ja die heilfursorge !

  23. …es haben sich schon viele gefragt, ob und inwieweit man die üblichen Rituale bei Tarifauseinandersetzungen verändern bzw. vereinfachen kann; eine Lösung dafür hat bis heute tatsächlich noch niemand gefunden! Also gibt es auch in diesem Jahr das übliche Gepolter: auf eine gewerkschaftliche Forderung hin folgt prompt das Losgeheule der Arbeitgeber! Das gehört zum Ritual und sollte niemanden verunsichern.

    Angesichts der Gesamtumstände (aktuelle Steuereinnahmen/Diätenerhöhung der MdB’s) ist die Verhandlungsposition der Gewerkschaften meiner Meinung nach so gut wie lange nicht. Darüber hinaus finde ich, dass die Forderung absolut angemessen und keineswegs „maßlos“ ist.

    Wenn es diesmal gelingt, den Tarifabschluss tatsächlich nur auf ein Jahr zu begrenzen, könnte tatsächlich etwas dabei für uns herausspringen. Wir dürfen auf die Verhandlungen gespannt sein; ich befürchte aber, dass am Ende -wie immer-nur etwa die Hälfte der ursprünglichen Forderung übrigbleibt.

    Es grüßt der ErmB

  24. @Iche

    Gute Aufstellung!

    Ich gebe Dir inhaltlich völlig!

    100 Euro für jeden mehr! Sind eben 100 Euro und nicht für den EINEN 50 Euro und für den ANDEREN 150 Euro!

    Die Schere ist in den letzten Jahren immer weiter auseinander gegangen.

    Kann man in den Verhandlungen nicht auch 1000 Beförderungsmöglichkeiten von A8 auf A9 verhandeln? Wäre doch mal eine Überlegung wert!

  25. Hallo!

    Ich kann Iche nur zustimmen, dass eigentlich nur ein Sockelbetrag in Frage kommt, da bei der prozentualen Berechnung immer gleich 0,2% abgezogen werden, was noch mehr in den Focus rückt, wenn man es macht ,wie die letzten Jahre geschehen, in jedem Jahr 2 Erhöhungen macht (entspricht bei 2 Jahren gleich 0,8%)!
    Ein Festbetrag von 100 € z.B., auf ein Jahr, hilft den unteren Besoldungen mehr, als den schon besser gestellten!
    Und was noch sinnvoll ist, ist das hier schon mehrfach thematiesierte, nämlich mehr Freizeit, was ich für sehr wichtig halte, aber bei unserer Behörde durch das fehlende Personal, egal ob Verwaltung, Arbeiter oder Vollzug, ja scheinbar nicht umsetzbar zu seien scheint! Allerdings werden oder müssen die Gewerkschaften ja für den ganzen Bund die Verhandlungen führen, daher wäre es wirklich an der Zeit die Polizeibeamten rauszunehmen und eine eigene Besoldung, Urlaubs- und SonderurlaubsVO einzuführen und in dem Bereich der Pensionen auf eine frühzeitigere Pension zu drängen (z.B. nach 10 Wechselschichtjahren, ein Jahr früher in Pension gehen, ohne Abzüge!), damit es in diesem Bereich auch wieder attraktiv für die Nachwuchsgewinnung wird! Sonst passiert es wie schon in den 90er passiert, dass man fast alles was den Test macht bestehen lassen muss, damit man die Einstellungszahlen einigermaßen erreichen kann!
    Übrigens, dass was in der Politik passiert ist doch so oder so immer richtig und wichtig, wir sind ja nur deren Handlanger und kennen uns mit der Materie nicht aus (Vorsicht Sarkasmus!!!)!
    Ich wünsche den Gewerkschaften in diesem Sinne viel Glück und Durchhaltevermögen; wir werden in unsrem Rahmen auch weiterhin unser bestes geben!

    Gruß sl

  26. Was dieser IM schon im Vorfeld äußert, ist im Hinblick auf die geplante Diätenerhöhung mehr als eine Unverschämtheit.
    Zu dieser Diätenerhöhung hört man von diesem IM kein Wort.
    Was tut dieser IM eigentlich als Dienstherr für seine Beamten ? Antwort: nichts, aber auch garnichts. Das alles hatten wir doch schon einmal in vergangenen Zeiten. Mir wird speiübel.
    Wo sind die Politiker mit Visionen und Mut ? Ich habe jedenfalls die Schnauze voll und werden keinen dieser Volkstreter mehr wählen, egal welcher Coleur. Alle versprechen viel und halten nichts.
    Für uns Beamte hilft nur eines, nämlich das Streikrecht. Übrigens soll für die Herren Volkstreter die Altersversorgung auf 65% abgesenkt werden. Ich behaupte mal, dass wird auch für uns mittelfristig kommen.
    Mehr Arbeit, weniger Geld und kleinere Pensionen. Na dann !!

  27. hab ich schon mal.

    631 BT-Abgeordnete x 830 € = 523.730 € p.M. x 12 M = 6.284.760 € Mehrausgaben p.A. für die Abgeordneten ab 01.2015!

    Wir haben ca. 361.000 Bundesbeamte/Richter/Berufssoldaten in unterschiedlichen Laufbahnen. Davon sind ca. 326.945 in den Besoldungstufen A2-A13 vollzeitbeschäftigt.
    In den Stufen A7 – A13 sind dies 257.455.
    Davon sind ca. 38.760 Beamte im Bereich Öffentl. Sicherheit.

    Hätte man also die Diätenerhöhung nur zur Verbesserung im Bereich ÖfSI genommen, wären dies je Beamten ca. 160 € mehr!!

    Quelle der Daten: Statistisches Bundesamt Zahlen vom 30.06.2012

  28. was kann man schon verlangen der eine hat noch nie was zu ende fertig gemacht darum ist er jetzt wieder hier der andere hat von irgendwas kenntniss ruft mal eben irgendwo an und petzt das auch noch und ist sich keiner schuld bewusst und ist sich auch keiner schuld bewusst ach ich möchte neuwahlen

  29. Belohnen
    sich mit einem großen Schluck aus der Pulle mit fast +10% und zeigen vorwurfsvoll mit dem Finger auf die deutlich gegringeren Forderungen von dbb, Verdi usw…. Man kann sich nur noch abgrundtief schämen, Diener dieses Staates und Uniformträger zu sein. Wirklich unfassbar!

    Von der Redaktion geändert.

  30. @Iche
    „Tarifforderung 2012 von Verdi
    +6,5 % aber mindestens 200 €
    Ergebnis 2012
    +6,3 %“
    stimmt zwar, war aber doch wieder nur die Hälfte, da auf zwei Jahre verteilt!

  31. Hallo, mal nen Vorschlag. Verhandelt eine Gesamtsumme aus, teilt diese durch die Gesamtzahl der Mitarbeiter und diese Summe zahlt an jeden aus.wäre mal was anderes. Na mal sehn wer zuerst jammert. Grüsse von der Strasse

  32. Vorschlag:

    Gehaltserhöhung analog der eines Abgeordneten des Deutschen Bundestages!

    Und das für die Zukunft festgeschrieben!

    Für 2014 wären das ca. 10 %!

    Wäre das ein Spaß – und Gehaltsforderungen bzw. stressige Verhandlungen mit dem IM gehörten der Vergangenheit!