Zahlreiche Aktionen zum Internationalen Frauentag in Bundespolizei und Zoll

Oerlenbach_1_web

In Oerlenbach erhielten die Kolleginnen Besuch an ihrem Arbeitsplatz, wie hier von GdP-Kollege Sepp Wilda.

Mit zahlreichen Aktionen haben unsere Kolleginnen und Kollegen am 8. März den Internationalen Frauentag begangen. In Bundespolizei und Zoll machten engagierte Kolleginnen und Kollegen auf die Forderungen der Frauengruppe unseres Bezirks aufmerksam, besuchten die Frauen an ihrem Arbeitsplatz oder luden zu Diskussionen in geselliger Runde. Unter dem Motto „Wir lassen nicht locker!“ hatten sich die Frauen in diesem Jahr vier Kernthemen auf die Fahnen geschrieben:
1.) Wir setzen uns dafür ein, dass mehr Möglichkeiten der Aus- und Fortbildung in Teilzeit geschaffen werden.
2.) Wir fordern geschlechtergerechte Beurteilungen, ein Ende der Benachteiligung von Frauen gegenüber Männern und ein Ende der Benachteiligung von Teilzeit- gegenüber Vollzeitkräften.
3.) Wir setzen uns auf politischer Ebene für eine Gelichbehandlung von Pflegezeit und Elternzeit ein.
4.) Wir fordern die gezielte Karriereförderung von Frauen in allen Berufsgruppen.
Um zu unterstreichen, dass wir nicht „locker lassen“ erhielten die Frauen ein kleines Präsent in Form eines GdP-Magneten.

Hannover_3_web

„Klönschnack“ in Hannover

Die KG Hannover lud alle Hannoveraner Kolleginnen in die Kantinenräume der BPOLD Hannover zu „Kaffee und Klönschnack“ ein. Martin Schilff, Bezirkspersonalratsvorsitzender und Mitglied im geschäftsführenden Bezirksvorstand der GdP Bundespolizei, berichtete über gewerkschaftliche Neuigkeiten und über das Vorhaben der Bundespolizei, eine Zertifizierung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf durchzuführen. Carmen Kastner und Karin Dullnig, beide Mitglieder im geschäftsführenden Bezirksfrauenvorstand, konnten aus erster Hand aus der Frauenarbeit des Bezirks berichten.

Bei der Gesprächsrunde an der BPOLI Rostock überbrachte der stellvertretende Leiter der Inspektion, EPHK Scheiner, den Frauen seine persönlichen Glückwünsche zu diesem traditionellen Tag, ebenso der Vorsitzende des Örtlichen Personalrates, unser GdP-Kollege Daniel Emde. Die Chancengleichheit von Frauen im beruflichen Alltag und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, gerade bei jungen Müttern, waren Diskussionsthemen. Dass in der Liegenschaft Kopernikusstraße demnächst ein Eltern-Kind-Büro für die Belegschaft zur Verfügung gestellt wird, wurde von den Frauen einstimmig begrüßt.

FG Freyung_web

Christina Bach (re.) und Gerhard Thamm mit den Kolleginnen der BPOLI Freyung

An der BPOLI Freyung trafen sich die weiblichen Beschäftigten auf Einladung der Frauenvertreterin der Kreisgruppe, Christina Bach, und des stellv. KG-Vorsitzenden Gerhard Thamm, um diesen Tag gemeinsam zu begehen. Alle waren sich einig: „Es war eine gute Gelegenheit auf diesem Wege auf die Themen der Frauen aufmerksam zu machen“.

Am AFZ Oerlenbach besuchte Martina Braum, Mitglied im geschäftsführenden Bezirksfrauenvorstand, gemeinsam mit ihren KollegInnen der Kreisgruppe Oerlenbach die Frauen an ihren Arbeitsplätzen, um ihnen unser GdP-Präsent und eine Rose zu überreichen. Dabei hatten alle Beteiligten einmal wieder eine gute Gelegenheit über dies und das zu sprechen.

In der BPOLI Stralsund wurden alle Mitarbeiterinnen der Dienststelle durch die Vertrauensfrau der Gleichstellungsbeauftragten, die Dienststellenleitung und den örtlichen Personalrat zu einer Gesprächsrunde mit gemeinsamem Frühstück eingeladen. Die örtliche GdP-Kreisgruppe unterstützte die Durchführung der Veranstaltung. Der Großteil der Kolleginnen auch aus den Revieren Neubrandenburg und Mukran folgten der Einladung. In lockerer Atmosphäre wurden Themen wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die Chancengleichheit im beruflichen Alltag besprochen. In diesem Zusammenhang wurde auf das örtliche Eltern-Kind-Büro hingewiesen, das leider nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort Stralsund zur Verfügung steht.

PK FFM_3_web

Jörg Radek, Judith Hausknecht, Reiner Bieker und Roland Voss bei der Pressekonferenz in Frankfurt/M.

In Frankfurt hatte unser Bezirk zu einer Pressekonferenz unter dem Motto „Zwischen Windeln und Waffe – Lassen sich Familie und der Dienst bei der Bundespolizei vereinen?“. Der stellvertretende Bezirksvorsitzende Jörg Radek erläuterte den JournalistInnen die Brisanz des Themas für die Bundespolizei. Schließlich bedeute eine bundesweite Verwendung nicht auch gleichzeitig eine bundesweite Verschiebbarkeit der Familie. Unterstützt wurde er dabei von Judith Hausknecht, Direktionsgruppe Flughafen Frankfurt/Main, und Roland Voss, Vorsitzender der Direktionsgruppe Koblenz, die von den konkreten Problemen und Nöten der Beschäftigten in Frankfurt zu berichten wussten.

Auch im nächsten Jahr wird die Frauengruppe des Bezirks Bundespolizei wieder eine bundesweite Aktion zum Internationalen Frauentag durchführen. Wir freuen uns darauf!

Int Frauentag 2014_1

Share

Themenbereich: Frauengruppe | Drucken