Bildung und Werte als Grundlage sozialer Veränderungsprozesse

Willy Meyer, Politikwissenschaftler

Willy Meyer, Politikwissenschaftler

Der Politikwissenschaftler Willy Meyer anlässlich des 5. ordentlichen Delegiertentages des GdP-Bezirks Bundespolizei:

„Jeder ist vor dem Gesetz gleich! Das Nähere regeln Parteibuch, Geschlecht, Alter und Dienstgrad!

Manchmal habe ich das Gefühl, dass in dieser unserer Gesellschaft Werte, Tabus, Vorbilder und Bildungsstände rückläufig sind! Grund genug, hier und heute zu referieren!

Unweit von Lübeck in Mölln lebte Till Eulenspiegel. Mein großes Vorbild, da er mit Intellekt, Bildung und Empathie den Mächtigen einen Spiegel vorhielt!

Seit der Aufklärungsepoche gibt es zunehmend soziale Veränderungsprozesse!

Vorbilder und Idole, Bildung und Werte sowie die Suche nach Freiheit, Sicherheit und Gerechtigkeit waren und sind die Säulen dieser Veränderungsprozesse!

Tatsächlich wird angesichts der Globalisierung, des wachsenden internationalen Terrorismus, der Euro- und Finanzkrise sowie der möglichen Klimakatastrophe auch mehr denn je in unserer Gesellschaft über ethische Tugenden diskutiert.

In unzähligen Radio und TV-Beiträgen sowie Zeitungsartikeln wird – je nach Standpunkt – ihr endgültiger Verlust beklagt oder ihre baldige Wiederkehr beschworen!

Auch zahlreiche Bücher haben sich dieser Problematik angenommen. Meist aber bleiben sie im Allgemeinen stecken

Für meine heutigen Ausführungen habe ich einen etwas anderen Ansatz gewählt. Da es für die Antworten auf solch grundsätzliche Fragen keine objektiven Kriterien gibt, ist dieser Vortrag – basierend auf meiner über 60 jährigen Lebenserfahrung – zu einer subjektiven Bestandsaufnahme geworden.

Ich habe dabei versucht, mich vor allem auf einen von mir sehr hoch geschätzten Wert zu stützen: „Die Vernunft“!

Vernunft ist nämlich eine „geistige Tätigkeit“, die nicht nur – wie der Verstand – auf Ursachen, sondern auf Zusammenhänge, Werte und Veränderungsprozesse gerichtet ist!

 

Zur Begriffsabgrenzung müssen wir uns drei Kernfragen widmen:

1) Was heißt Kultur?

2) Was bedeutet Bildung?

3) Was sind eigentlich Werte?

 

1) Der Rahmen für unsere politische Kultur ist unsere Gesellschaftsordnung!

Gewaltenteilung, Transparenz, Freiheitsrechte des Einzelnen und Beteiligungsrechte aller Bürger bilden die Grundlage unseres demokratischen sozialen Rechtsstaates!

Aber auch hier gilt: Nach dem zweiten Weltkrieg, wie seit Jahrhunderten im Spiel der Macht, Interessen und Intrigen: „Der Fisch stinkt am Kopf zuerst!“

Wenn Leitbilder – das gilt übrigens für Regierungen, Unternehmen – auch die Bundespolizei gleichermaßen – eingefordert werden, muss man sie auch vorleben!

Wenn dies nicht geschieht, hat man das erste große Bildungs- und Werteproblem: „Sozialer Fortschritt und Weiterentwicklungen werden dann verhindert, wenn die Entscheidungsträger ihrer sozialen Vorbildrolle nicht mehr gerecht werden!“

Skandale durch Politiker/ -innen im In- und Ausland zeigen, dass diese Vorbildfunktion in vielen Fällen mindestens „vernachlässigt“ wird.

Der britische Staatsmann und Schriftsteller Winston Churchill sagte 1942: „Regierungen muss man wechseln wie Windeln – und aus denselben Gründen!“. Schon 424 vor Christi sagte Aristophanes, der griechische Komödiendichter: „Regieren ist keine Sache für Leute von Charakter und Erziehung“.

Als Jugendlicher war und ist bis heute meine moralische Instanz meine Mutter, deren Lieblingssatz zu mir war: „Geh nicht in die Politik, denn dann verlierst Du deinen guten Charakter“. Übrigens: So bin ich voller Überzeugung Politikwissenschaftler geworden, um mit meinen kleinen und bescheidenen analytischen Fähigkeiten soziale und wirtschaftliche Ungerechtigkeiten konstruktiv aufzudecken!

Wie wirkt also unser kulturelles und politisches System auf das tägliche Leben. Durch Sendungen wie „Familien im Brennpunkt“, „Die Geissens“ oder „Dschungelcamp“ – die übrigens alle eine hohe Einschaltquote haben – wird mein Glaube an ein Bildungsbürgertum und eine Weiterentwicklung dieser Gesellschaft erheblich reduziert. Hier erinnere ich mich an den Spruch des chinesischen Philosophen Laotse, der – leider ernsthaft, nicht ironisch – meinte: „Ein weiser Politiker sorgt dafür, dass die Bäuche der Menschen voll sind und ihre Köpfe leer!“ Dieser scheinbar sozialpolitische Ansatz wirkt sarkastisch und pervers zugleich.

Und dieser Satz gilt als Handlungsanweisung für die meisten Diktaturen in dieser Welt.

Dieser Satz setzt außer Kraft, was für das geistige Überleben des Einzelnen von entscheidender Bedeutung ist: Die Bildung!

Im Vordergrund der meisten Sonntagsreden deutscher und europäischer Politiker steht der gebildete Bürger. Für Bildungsmaßnahmen – auch für die Schaffung neuer Investitionen und Etaterhöhungen im Bildungsbereich – hören wir immer wieder die gleichen Versprechungen und Textbausteine!

Aber nicht erst seit „PISA“ wissen wir, dass der sogenannte Schwerpunktbereich Bildung offensichtlich in die Bedeutungslosigkeit abdriftet!

 

2) Was also heißt Bildung?

Bildung wird oft an kognitiven Daten und Fakten festgemacht! Bildung bedeutet aber mehr als nur Wissen! Bildung hat etwas mit Denken und Emotionen zu tun!

Bildung bedeutet nicht nur Wissen sondern auch Haltung, Einstellung, Selbstbewusstsein und Verhalten! Ich soll nicht nur kennen und wissen, sondern Dinge auch emotional begreifen und umsetzen können. Manch hoch dekorierter Professor, Minister oder General ist ungebildet, weil er neben seinem Fachwissen die sozialen und menschlichen Kompetenzen vernachlässigt bzw. gar nicht besitzt.

Bildung hat im engeren Sinne natürlich auch mit Denken zu tun. Der US-Amerikaner Henry Ford wird 1935 in einem Bildungskongress amerikanischer Unternehmer folgendermaßen zitiert: „Denken ist die härteste Arbeit, die es gibt. Das ist möglicherweise der Grund, warum sich so wenige darum bemühen!“

Friedrich Nietzsche geht noch weiter: „Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart!“

Bildung hat natürlich auch sehr viel mit Systemen und Rahmenbedingungen zu tun, die es ermöglichen sollen, die Aus- und Fortbildung, das Lernen und Trainieren optimal zu gestalten!

An dieser Stelle werde ich wütend, ja emotional, weil meiner Ansicht die Politik in den letzten Jahrzehnten versagt hat (Hochschulsystem, Schulsystem, Akademien).

Auch in Europa – betrachten wir hier nur die EU – wird ein harmonisiertes, standardisiertes Bildungssystem angestrebt. Es soll den über 500 Millionen Menschen ermöglichen, gleiche Bildungschancen, Ausbildungsgänge, Wertmaßstäbe und Fortbildungsbereiche zu haben.

Die kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen und – vor allem – rechtlichen Unterschiede der Rahmenbedingungen in den schon jetzt 28 EU-Staaten erschweren natürlich diesen Prozess. Hier klafft eine riesige Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit, auch wenn der Bildungsausschuss im europäischen Parlament gerade sieben vorläufige Thesen zur Bildungsgesellschaft diskutiert:

 

1. These:

Bildung als gemeinsame Entwicklung von Menschen miteinander braucht „geschützte“ Räume!

 

2.These:

Bildung ist nicht bloßer Erwerb kognitiver Inhalte und Kompetenzen, sondern mehr noch eine Hinführung zur Gestaltungs- und Handlungsfähigkeit!

 

3. These:

Bildung vollzieht sich als soziales und verantwortetes Geschehen und ist Ausdruck der kreativen, Gewissens bildenden Natur des Menschen!

 

4. These:

Bildung ist ein freier individueller Prozess, der auf Gemeinschaft angewiesen ist!

 

5. These:

Bildung bedarf einer intellektuellen Redlichkeit (Charakter) – eine Eigenschaft, die auch mit Offenheit, Vertrauen und Liebe verbunden ist!

 

6. These:

Bildung erlaubt Begegnung und Einsichten, die ansonsten verschlossen bleiben!

 

7. These:

Bildung ist „sammelnde Biographie“ in einem geistig- kulturellen Umraum!

 

Zielrichtung:

Bildung bedarf der Begegnung, die zum Wandel führt!

Seit dem Beitritt des Balkanlandes Kroatien hat die EU 28 Mitgliedstaaten, 28 Minister/ -innen und mindestens 28 richtig „dicke Probleme“. Ich rede hier nicht nur von Demokratiedefiziten sondern von einer nicht harmonisierten Wertegemeinschaft mit völlig unterschiedlichen sozialen und rechtlichen nationalen Rahmenbedingungen. Diese 28 Staaten sind übrigens nur ein Teil der Länder, die im Europarat assoziiert sind und werden dadurch mit Recht „Europäische Union“ genannt! Im Kontinent Europa tummeln sich aber mittlerweile über 50 Staaten und Teilstaaten. Daher kann ich nicht nachvollziehen, warum selbst in seriösen Medien immer wieder von Europa (statt EU), vom europäischen Parlament (statt EU-Parlament) oder von europäischer Kommission (statt EU-Kommission) gesprochen wird.

Für mich kann sich eine Wertegemeinschaft nur dann erweitern, wenn eine rechtliche, ethische und organisatorische Vertiefung stattgefunden hat. Dies hätte man meines Erachtens bei der euphorischen Erweiterungsbegeisterung der letzten vier Jahrzehnte beachten sollen! Natürlich ist diese Kritik nicht etwa Ausdruck dessen, dass ich ein „Antieuropäer“ wäre!

Die letzten fast 70 Jahre Frieden in Europa sind durch meist kluge und besonnene Entscheidungen europäischer Staatsmänner und -frauen erhalten und verfestigt worden. Ein durch und durch demokratisches Europa als verlässlicher Beatandteil der Welt und erfolgreicher Kontinent ist auch meine Vision. Allerdings:

Der nächste Wahltag ist in wenigen Wochen. Ein fast 1000-köpfiges EU Parlament soll gewählt werden. Welche Politiker sollen wir wählen?

Wer steht für humane Werte, für humanistische Bildung? Parteien stellen diese Politiker auf, die unsere Interessen in Europa vertreten sollen!

Da macht es wenig Sinn, dass ein Willy Meyer in Potsdam „Europakritische Worte“ erklingen lässt! Dennoch möchte ich hier und heute eines deutlich machen: „Kritik und Skepsis sind die Waffen des Bürgers. Nur ein Untertan lässt sich widerspruchslos herumkommandieren. Gerade wenn er für eine „europäische Idee“ eintreten will, sollte sich ein aktiver Staatsbürger konstruktiv -kritisch mit Fehlentwicklungen und übereilten Entscheidungen auseinandersetzen.

Veränderungsprozesse, wie etwa in der technischen Entwicklung werden aktuell immer mehr beschleunigt. Das Wort wird einem sozusagen „im Munde alt“!

Viel dazu beigetragen hat die so genannte vierte Gewalt – die Medienlandschaft.

Hierzu sagte einmal der deutsche Fernsehmoderator Robert Lemke: „Jeder Politiker kennt einen Journalisten, auf dessen Indiskretion er sich verlassen kann!“

Da für die Medien die Schlagzeile „Mann beißt Hund“ interessanter als „Hund beißt Mann“ ist, werden auch unsere ethischen Werte auf die Probe gestellt.

Prominente werden in den Medien hoch gelobt oder niedergeschrieben (siehe Wulff oder Hoeness). Seit Jahrzehnten unterzieht sich unsere Gesellschaft auch einem Wertewandel. Viele behaupten auch: „Dies ist ein Werteverlust“. Dieser pessimistischen Diagnose muss ich leider zustimmen!

Ulrich Wickert schrieb vor einigen Jahren ein Buch mit dem Titel „Der Ehrliche ist der Dumme“. Seit Jahren gibt es Neuauflagen des Wirtschaftsklassikers „1000 neue Steuertricks“. „Du musst ein Schwein sein“, so singen die Prinzen!

Man ist zunächst erstaunt, dass es einen Schlagertexter gibt, der dies schreibt. Dass es eine Gruppe gibt, die diesen Text singt. Dass dieser Song auch noch einen beachtlichen Erfolg hat. Und – was man aber nur vermuten kann – dass es eine Menge Leute gibt, die diese Theorie „Du musst ein Schwein sein“ tatsächlich glauben!

In diesem Zusammenhang registrierte schon vor einigen Jahren die Gründerin des Allensbacher Instituts für Meinungsforschung, Frau Nolle-Neumann, einige Symptome des Werteverfalls. Einige beklagen diesen Werteverlust. Andere sehen es nicht so pessimistisch. Sie sprechen davon, dass es auch Werte gibt, die neu gewachsen und positiv sind, wie zum Beispiel:

 

– dass die Bereitschaft wächst, sich außerhalb der politischen Parteien zu engagieren.

– dass es eine zunehmende Tendenz gibt, Randgruppen zu tolerieren.

– dass die kreative Selbstentfaltung zugenommen hat.

– dass viele Menschen mehr Selbstbewusstsein haben und sich emanzipieren und

– die Hilfsbereitschaft wächst!

Die großen Spendenaufkommen nach Katastrophen (Oderhochwasser, Tsunami etc.) zeugen von dieser positiven Neuorientierung!

 

3) Was aber sind überhaupt Werte?

Zunächst sind es „Ordnerideen“, Normen, die das Denken und Handeln von Menschen strukturieren. Bei Gruppen sind es gemeinsame Grundauffassungen, die zu Spielregeln des Zusammenlebens werden.

Vielleicht war Moses der erste wirkliche Wertegeber der Menschheit. Die zehn Gebote sind prägnant gesetzte Werte. Es sind fundamentale Spielregeln des Zusammenlebens, ohne die keine Gesellschaft leben kann!

Trotzdem hat jeder Mensch sein eigenes, jede Gruppe, jede Gesellschaft ihr persönliches Wertesystem. Auch Kriminelle, Straftäter haben Werte. Es sind oft Werte einer bestimmten Gruppierung. Kaum zu glauben, aber auch die Mafia hat ein eigenes Wertesystem. Es ist sogar stärker als das von so genannten „normalen“ Menschen. Wenn etwa ein  Mitglied der Mafia inhaftiert wird, dann wird dessen Familie unterstützt – durch die „Mafiafamilie“. Man spricht dann von der „Moral der Truppe“. Dies sagt allerdings noch nichts über die tatsächlichen Ziele der Gruppe aus. Werte sind also zunächst relativ und subjektiv!

In den letzten Jahrzehnten hat die Menschheit versucht, ein Wertesystem in der Charta der Menschenrechte zu finden.  Aber viele Gesellschaften und deren Regierungen – etwa in China und Russland – sehen die Menschenrechtsfragen schon wieder ganz anders. Ein weltweiter Konsens darüber schein noch nicht in Sichtweite!

Die Politiker fordern oftmals Werte ein. Sie reden auch von der Notwendigkeit, neben den Verfassungsgrundsätzen alle Tugenden (Ehrlichkeit, Treue, Zuverlässigkeit) wieder neu zu entdecken.

Diesen Politikern fällt es aber auch zunehmend schwer, Werte zu vermitteln, die sie nicht selbst vorleben (Opferbereitschaft, Solidarität).

Uns stellt sich hier die Frage: Kann man Werte wirklich lehren?

Meine Antwort lautet: Doch – man kann Sie lehren!

Man kann natürlich Werte vermitteln, wenn man im Stande ist, diese auch vorzuleben. Dies ist aber nur durcheine entsprechende Vorbildfunktion möglich!

Wenn der Mensch, der Vorbild sein soll, den Wertmaßstäben nicht gerecht wird, so verliert der Wert an Ansehen und Gültigkeit.

Es sind allerdings nicht nur die Lehrer, die die Wertevermittlung übernehmen sollen, sondern auch Eltern und Familie, die Öffentlichkeit, die Politiker, die Vorgesetzten, die Idole und – nicht zuletzt die Medien. In der einschlägigen Literatur wird immer wieder als wichtig beschrieben, dass Firmen, Behörden und andere Einrichtungen in so genannte „botom up“ – Prozessen gemeinsame Werte setzen. Diese sollen in Leitbildern festgestellt und festgehalten werden, um die Basis für erfolgreiches Arbeiten zu ermöglichen. Leitbilder sind in Idealform ausformulierte, niedergeschriebene Grundsätze einer Organisationskultur (= Visionen). Sie regeln die Umgangsformen der Mitarbeiter untereinander sowie das Verhalten gegenüber dem Kunden. Außerdem sollen sie die Rolle der Organisation und das Selbstverständnis der Mitarbeiter in ihr widerspiegeln.

Leitbilder geben den Menschen Orientierung und tragen zur Motivation bei. Unter der Voraussetzung , dass die Mitarbeiter sich mit ihrem Leitbild identifizieren, entwickeln Sie Aktivitäten, um diese Ziele zu erreichen. Im Idealfall führen Leitbilder somit zur Steigerung der Arbeitsleistung und zu einer hohen Arbeitszufriedenheit.

Fazit:

Mein Vortrag sollte Impulse geben! Manchmal wirken Humor und Ironie positiv auf die Stimmung. Manchmal ist die Stimmung auch besser als die Leistung, bei mir jedenfalls!

Ich hoffe, nach diesem Referat Ihre Erwartungshaltung einigermaßen erfüllt und getroffen zu haben!

Nun wünsche ich von hier aus nur noch Jupp Scheuring alles Gute für einen langen, zufriedenen Unruhestand, Jörg Radek Kraft, Ideen und Fingerspitzengefühl in der Nachfolge und bedanke mich ganz herzlich für die mir gegebene Aufmerksamkeit!

Danke!

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken

5 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. Großen Dank für die Einstellung des überaus interessanten und humorvollen Beitrags.

  2. Sehr guter Beitrag, meiner Meinung nach. Dieser Vortrag verdient es, weiten Teilen unserer pluralistischen Gesellschaft zugänglich gemacht zu werden. Wie heißt es an anderer Stelle sinngemäß: „Tragt ein Licht in die dunkle Welt hinaus!“

  3. Ich habe mir den Artikel nicht mal durchgelesen.

    Vielleicht ein anderes Mal.

    Liebe GdP`ler.

    Wir schreiben das Jahr 2014 und noch immer ist die Bundespolizei lediglich zur Hälfte auf der Höhe der Zeit.

    Die Hälfte der Beschäftigten sitzen im mittleren Dienst in der Besoldungsstufe A7, A8 fest.

    Natürlich weiß ich von was ich rede.

    Ich selbst bin 31 Jahren in dieser Firma, seit 18 Jahren davon A8, für mich ist das unglaublich.

    Es gehen starke Jahrgänge in Pension, die Einstellungen stagnieren.

    Wer will noch zur Bundespolizei, es ist kein Fortschritt zu erkennnen, in der Einstellungspolitik.
    Was nutzt die Bestenauslese, wenn die Besten nicht kommen.
    Ist es da nicht besser regional einzustellen?

    Was nutzen VAV`s wenn`s die Länder ohne Prüfung vormachen?

    Wir überaltern.

    Schaun wir mal wie lange es noch so weitergeht.

  4. Der Artikel ist nicht schlecht. Ich habe aber im Moment dienstlich nur eine Erwartungshaltung, und die lautet: Nach 20 Jahren POM endlich mal PHM zu werden. Wie alt muß ich dann noch werden um später mal zu einem VAV zugelassen zu werden ? Ich wurde 1988 eingestellt und in 4 Jahren werde ich 50. Wer gut in Mathematik ist kann jetzt anfangen zu rechnen und mir das Ergebnis über dieses Forum mitteilen. Viel Spaß beim rechnen !

  5. @ kalle wirsch

    Vollste Zustimmung, was nützen die schönsten Artikel, die wirklich immer länger werden, die Fakten
    stehen doch fest. Wenn ich die momentale Haushaltslage und die angedachten Einsparungen
    bei manchen Titeln sehe, dann weiß ich, dass beim größten Titel, nämlich den Personalausgaben,
    gar nichts passieren wird.
    Da könnt ihr noch so schöne Artikel schreiben.
    Ausser den regelmäßig stattfindenden Tarifverhandlungen, deren Ergebnisse auf den Beamtenbereich
    übertragen werden, wird hier nichts welt bewegendes mehr passieren.

    ROS 55