Gesetzentwurf zur Übernahme Tarifergebnis für die Beamten vorgelegt

Berlin. Die Bundesregierung hat dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) als Spitzenorganisation der Beamtinnen und Beamten den Entwurf eines
Bundesbesoldungs- und -versorgungsanpassungsge­setzes 2014/2015 (BBVAnpG 2014/2015) zur Stellungnahme zugeleitet. Die Dienst- und Versorgungsbezüge sollen danach im März 2014 und im März 2015 linear angehoben werden. Die Grundgehälter der Beamtinnen und Beamten sollen sich zum 1. März 2014 mindestens um einen Prozentsatz, der einem Ausgangswert von 90 Euro entspricht, erhöhen. Damit soll das Ergebnis der Tarifverhandlungen für die Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes vom 1. April 2014 zeit- und inhaltsgleich übernommen werden. Die Erhöhungen sollen sich jedoch gemäß § 14a Absatz 2 Satz 1 in Verbindung mit § 14a Absatz 1 Satz 2 BBesG jeweils um 0,2 Prozentpunkte vermindern.
Dementsprechend würden sich die Dienst- und Versorgungsbezüge im Ergebnis erhöhen
– zum 1. März 2014 um 2,8 Prozent oder, bei einer Mindesterhöhung, auch um einen höheren Prozentsatz, und
– zum 1. März 2015 um 2,2 Prozent.
Gemäß § 14a Absatz 2 Satz 2 BBesG soll der Unterschiedsbetrag gegenüber einer nicht nach § 14a Absatz 2 Satz 1 BBesG verminderten Anpassung der Versorgungsrücklage zugeführt werden.
Die Anwärterbezüge erhöhen sich entsprechend dem Ergebnis der Tarifverhandlungen
– zum 1. März 2014 um 40 Euro und
– zum 1. März 2015 um 20 Euro.

Am 14. Mai 2014 werden nun die Vertreter des Bundesinnenministeriums und des DGB sowie der GdP zur Erörterung des Gesetzentwurfes zusammentreffen. Die Gewerkschafter wollen dabei vor allem die Minderung um 0,2 Prozent nach § 14a BBesG und die ebenfalls geldwerte Wochenarbeitszeit der Beamtinnen und Beamten zur Sprache bringen, die auf das Niveau der Tarifbeschäftigten abzusenken ist.

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Themenbereich: Besoldung | Drucken

45 Kommentare
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  1. Viel Erfolg – besonders für die Forderungen bezüglich der Arbeitszeitabsenkung!!! Schade, dass wir hier nicht so den Spielraum für Kampfmaßnahmen haben!

  2. Verminderung der Wochenarbeitszeit ein ganz wichtiger Punkt für viele von uns!!!! Ich hoffe ihr habt Erfolg, danke für euren Einsatz.

  3. Was ist mit 30 Tagen Urlaub für alle ?

  4. Auch ich wünsche viel Erfolg!
    Die Kollegen im Wechseldienst würden gerne auf die 0,2 % verzichten wenn dafür die Wochenarbeitszeit verkürzt würde.
    Dieser Punkt sollte nach meiner Meinung absoluten Vorrang haben!

    Ich würde zwar auch gerne eine geringere Wochenarbeitszeit haben, mache aber keinen Wechseldienst mehr!

    Gruß

    Udo Windl
    Revier Duisburg

  5. …..die Antwort kenn ich jetz schon…..

  6. Ich würde lieber sehen, wenn die Lebensarbeitszeit wieder runtergeschraubt werden würde. Ne Stunde in der Woche bringt mir keine Erholung. Aber im Alter zählt jedes Jahr. Die meisten Kollegen sind schon lange vorm Pensionsalter nicht mehr „richtig“ dienstfähig und gehören nicht mehr auf die Straße. Gruß Uwe Revier Göttingen

  7. Das war doch nur dem Einsparwahn
    von Planstellen in den jeweiligen Haushalten geschuldet, dass man
    die Wochenarbeitszeit auf 41/42 Std.-Woche ohne Gehaltsausgleich
    erhöht hat. Dabei hat Deutschland prozentual an der Bevölkerung gemessen,
    die wenigsten Beamten innerhalb der EU. Koch und Steinbrück in Hessen bzw. NRW waren
    die Vorreiter, Kanther ist dann auf den Zug aufgesprungen.
    Diese nicht zu beschreibende Ungerechtigkeit gehört englich abgeschafft.

    Mfg.

  8. Alles bis dahin ist schon mal nicht schlecht.
    Aber was ist aus den 30 Tagen EU für alle geworden?
    Und noch viel wichtiger ist zumindest für mich und auch sehr viele anderen die wochenarbeitszeit von 39 stunden?
    Bitte lasst das nicht einfach unterm Tisch fallen man merkt doch schon das man damit alle kaputt spielt so nach und nach. Wenn ich mal überlege wie oft damals beamte krank waren in meinem umfeld und heut istt es doch schon erschreckend. Das ist keine gesunde Entwicklung. Das muss denen mal vor die Augen geführt werden.
    Ich drück euch die Daumen

  9. Ich will die 35 Stunden Woche!!!
    A11 als Eingangsamt!!!
    mD wird abgeschafft!!!
    Regelbeförderung alle 4 Jahre!!!
    Urlaubs- und Weihnachtsgeld in Höhe von 60 % des Brutto!!!
    Nachtstundenzuschlag + 50%!!!
    Wochenendzuschlag + 50%!!!
    Verletzung im Dienst durch Angriff 500,- Euro Sofortgeld!!!
    Kostenlose Fahrten in der Bahn nur mit Dienstausweis; egal ob zivil oder Uniform!!!
    Verwaltungsdienst nur noch mD und gD!!!

  10. Ich habe keinen Bock mehr auf irgendetwas zu verzichten.

    Seit Jahren haben (müssen) wir verzichten! Warum?

    Es gibt überhaupt keinen Grund auf irgendetwas zu verzichten.

  11. @Kollege Udo Windel

    Ich habe keine Ahnung woher du deine Meinung nimmst, dass die Kollegen im Wechseldienst gerne auf die 0,2 % verzichten würden.

    Ich kenne genügend Kollegen, die nicht gerne verzichten und schon gar nicht freiwillig bereit hierfür sind.

    Also habe ich die bitte an dich, verallgemeinere nicht deine Meinung.

  12. Hallo Herr Windel,
    wenn sie verzichten wollen ist das ihre Sache.

    Wir haben in den letzten 20 Jahren bereits 15 bis 20 % abgegeben.

    Es reicht. Das Maß ist voll.

    Gerne kann her Windel sein Gehalt verschenken. Ich habe nix zu verschenken.

    Sorry. Aber das musste mal raus.

  13. Ich wünsche den Gewerkschaftsvertretern ein gutes Verhandlungsgeschick und hege die Hoffnung, dass Sie sich argumentativ gut darauf vorbereitet haben. Gerade was die Arbeits- bzw. Dienstzeit anbelangt, könnte bei entsprechender Übernahme einiges in Sachen Mitarbeiterzufriedenheit gewonnen werden. Ein entsprechender Erfolg wäre wieder einmal ein Meilenstein in der Geschichte der Gewerkschaften und würde ihre Bedeutung einmal mehr unterstreichen.

  14. Liebe GdP,

    die Stimmung an der BAsis ist eindeutig. Die 41 Stundenwoche muss weg. Das hält auf Dauer kein Mensch aus.

  15. Freizeit ist durch nichts zu ersetzen!!!
    Was sind schon ein paar Euronen auf dem Kontoauszug; den Unterschied hast du innerhalb der nächsten Minute vergessen…
    Aber jeden Tag eine viertel Stunde eher aufhören, das merkt man auch jeden Tag,

    Als haut rein…!
    Und nich unterkriegen lassen.

    Diese Forderung hätte eigentlich von Anfang an auf den Tisch gehört.

    Schönes Wochenende noch

  16. den Unterschied in der Arbeitszeit wird einem täglich vor Augen geführt, wenn man mit Tarifbeschäftigten zusammenarbeitet.

    Das „Nachsitzen“ jeden Tag schmerzt schon irgendwie…..

  17. @frage 2, ich stimme dir in allen punkten zu, aber die regelbeförderung alle 4 jahre (oder schneller) gibts doch schon, aber leider nur für den g.d.

  18. Hallo Kollegen,

    @sepp
    @ first

    wenn ich mich auf dem Revier Duisburg umhöre dann würden die Kollegen/innen gerne auf die 0,2 % verzichten, wenn dafür die Wochenarbeitszeit wieder auf 39 Stunden reduziert würde. Auch von Kollegen anderer Reviere habe ich diese Einstellung mitgeteilt bekommen.
    Wenn es bei Euch anders ist, dann mag dass so sein. Ich kann nur mitteilen was mir durch die Kollegen mitgeteilt wird!

    Gruß
    Udo Windl
    Revier Duisburg

  19. also ich würde die aussage von udo windl („Die Kollegen im Wechseldienst…“) nicht so auf die goldwaage legen, auch wenn einige kollegen bei dem wort „verzicht“ rot sehen. natürlich wäre beides besser – eine absenkung der arbeitszeit plus eine erhöhung der bezüge ohne abminderung. udo hatte ja diesen kleinen „verzicht“ an die verkürzung der arbeitszeit geknüpft. und da haben viel mehr davon, denn wir gwinnen alle.

  20. @Mr.X, Beitrag Nr. 17:

    wo hast du denn die weißheit her, dass der g.d. im rahmen einer regelbeförderung alle vier jahre oder schneller befördert wird?

  21. @ Udo
    natürlich verzichtet niemand gern auf gehalt….
    aber du hast recht, wenn man die wahl hätte…0,2% mehr oder eine 39h Woche….nehmen die kollegen die 39h/woche

    Freizeit ist, gerate für uns ältere Kollegen, durch nichts zu ersetzen

  22. Zu 17 u. 20, der Kollege hat da was verwechselt , er meinte natürlich in 4 Jahren von A9-A12, ich kenn da einige.

  23. Bei Allem was Lieb und Recht ist!
    Dass die 41 / 40 Stundenwoche über Jahre hinweg als Belastung zu sehen ist und die Forderung nach der 39 Stundenwoche mehr als legitim ist steht fest!

    Die Äußerungen mancher Kollegen treiben mir allerdings die Tränen in die Augen. Ich bitte jeden Kollegen, der hier schreibt um folgendes:

    Bitte setzt eure Arbeitsleistung und die Schulbildung in Relation zum geforderten Lohn. Ich will um Gottes Willen niemandem auf die Füße treten – aber es gibt Menschen die für unsere Gehalt verdammt lange stricken müssen! Und dass wir nicht alle mit Helm am 1. Mai in der Kette stehen wissen wir auch. Also liebe „ich halte die Rübe hin“ Plakatierer…. Füße ruhig halten und mal fragen in welchem Betrieb ein Mann, mitte 30 mit einem Kind über 3 Scheine nach Hause trägt…

  24. Also ich bin Mitte 30, habe ein Kind und bin verheiratet.
    3 Scheine habe ich trotz Schichtdienst nicht.
    Mag wohl daran liegen, dass ich schon 13 Jahre POM bin und es die nächsten 13 Jahre auch bleiben werde.

  25. @ Nr. 17 und 20

    Solche Kommentare sind doch bei der Frage der Übernahme des Tarifergebnis völlig daneben. Natürlich gab es vor 10 bis 15 Jahren Kollegen im g.D. die sehr zügig ins Endamt oder A 12 befördert wurden, aber im m.D. gab es das auch ! Ich kenne persönlich mehrere Kollegen, die mit 24 Jahren PHM waren und weit vor 30 A9 m. Zulage.
    In der heutigen Zeit gibt es ein POM und POK Bauch und die Zeiten mit der schnellen Beförderung sind eigentlich vorbei.
    Ich wünsche mir neben der Übernahme des Tarifergebnis ebenfalls die 39 Stunden Woche UND die Möglichkeit mit 60 Jahren bzw. 42 Dienstjahren abschlagsfrei in Pension gehen zu dürfen.
    Zusatz:
    Das die Polizeizulage wieder ruhegehaltsfähig werden sollte versteht sich für eigentlich von selbst…

    MfG

    Sindbad

  26. Hallo Pacecar,

    gerne – kleine Auswahl:

    ZF Getriebe – Hauptschule – 36 – zwei Kinder – gelernter Heizungsmonteur und jetzt am Band – drei Sonntage – 4200 Euro !!!!!

    Kumpel von mir.

  27. @ pacecar

    Ja da ist er wieder der Vergleich mit Äpfel und Birnen. Natürlich gebe ich dir Recht, dass in gewissen Gehaltsstufen
    auf hohem Niveau gejammert wird. Wenn du dann aber schon die freie Wirtschaft zum Vergleich heranziehst, wo bleibt denn die Autoindustrie? Dort wird auch gut verdient. Also ich denke alles hat sweine Vor- und Nachteile.

    Das sich der eine oder andere bei uns benachteiligt fühlt, liegt am ungerechten System und der Erwartungshaltung die durch dieses System aufgebaut, aber nicht immer erfüllt wird. Von der Vorstellung, dass es einen Haupternährer gibt, der die Familie finanziell versor5gt, können wir uns ja wohl verabschieden.

    Eine Sicherheitsbehörde, die so mit ihren Bediensteten umgeht, kann keine große Motivation ihrer Mitarbeiter erwarten. Ich spreche hier aber nicht von allen Mitarbeitern, da gibt es schon genug die ihre „3 Scheine“ haben. Warum das so ist und man es nicht allen Recht machen kann liegt wie gesagt am System.

    Wenn dann noch die große Neiddebatte entsteht, warum der und warum ich nicht, dann haben eigentlich alle verloren.

    Eine sinnvolle Reform des Beurteilungs- und Beförderungssystems ist dringend erforderlich und dafür müssen die Gewerkschaften vordergründig kämpfen.

    ROS 55

  28. Hallo Oh,

    mal abgesehen davon dass ich die Zahl wenn überhaupt als Bruttolohn verstehe – stell dich doch mal 8 Stunden neben deinen Kumpel ans Band…

    Gegenrechnungen gibts es mit Sicherheit viele. Wir kennen ja auch alle den Nichtraucher mit Raucherbein und den Herzkranken Sportler.

    Nicht desto trotz verdienen wir in allen Gehaltsstufen und Altersgruppen einen gerechten und guten Lohn.

  29. Mein Frust sinkt auch nur bei Wiedereinführung der 38.5-Std-Woche (gut, 39 tun’s auch) und des Pensionseintrittsalters von 60!
    Geld ist doch nicht alles, wenn das „Drumherum“ nicht stimmt! Mit durchschnittlich 60 – 70 Nachtdienststunden im Monat ist man auf jede Stunde mehr an Freizeiit angewiesen, gerade wenn man auf die 60 zugeht und insbesondere da noch nicht Schluß ist!

  30. Hallo,

    neben der Arbeitszeit möchte ich mal auf ein anderes Problem afmerksam machen.
    In der Politik wird gerade die Rente mit 63 Jahren – für Beschäftigte mit 45 Arbeitsjahren – auf den Weg gebracht.
    Für Beamte (Verwaltung) ist dies mit 65 Jahren bei 45 Dienstjahren möglich.
    Mit der Anhebung der Lebensarbeitszeit auf 67 Jahren ist die Pension mit 65 Jahren sicher interessant.
    Aber nun kommt der Knackpunkt: Heutige Beamte, die am Anfang ihres Arbeitsleben rentenrechtlich versichert waren
    und später Beamte wurden, erhalten eine Rente und eine Pension (zusammen darf dies nicht höher als die max. Pension seiner
    Besoldungsstufe sein). Die Rente erhält man aber erst mit Erreichen des gesetzlichen Renteneintrittsalters.
    Für heutige Pensionäre bedeutet dies 65 + entsprechende Monate, ab Geburtsjahr 1964 erhält dieser Beamte die Rente erst mit 67 Jahren – egal wieviele Arbeits- und Dienstjahre man hat. Ich kenne bereits mehrere aktuelle Fälle die die entsprechenden Monate über ihren 65 Geburtstag mehr arbeiten wollen bzw. müssen, weil der Anteil der Rente zu hoch ist. Und sie wegen des finanziellen
    Verlustes nicht vorher in Pension gehen, weil sie die Rente erst später bekommen, obwohl insgesamt mehr als 45 Arbeits-/Dienstjahre zusammen kommen.
    Dies dürfte auch für PVB mit Rentenanteilen zutreffen.
    Wo ist da die Gerechtigkeit?
    In ein paar Jahren müssen diese Beamten bis 67 arbeiten, weil eine Teilpension nicht zum Leben reicht. Die Rente kann man
    nämlich nicht einmal mit Abschlägen vorher (z.B. mit 65 Jahren) erhalten.

  31. Auch ich hoffe auf einen Erfolg im Stellungnahmeverfahren, wobei meine Priorität eindeutig bei der Angleichung der Arbeitszeit auf das Niveau der Tarifbeschäftigten liegt.
    Werden die 0,2 % tatsächlich in einer Versorgungsrücklage (welcher Art auch immer) angelegt :-?

  32. @Akademist 7. Mai 2014
    „Werden die 0,2 % tatsächlich in einer Versorgungsrücklage (welcher Art auch immer) angelegt :-?“

    Natürlich nicht, oder wer kann mir den Einnahmetitel im Haushalt (Kapitel/Titelnummer) benennen oder die Pensionsfondnummer oder, oder, oder …
    Wird einfach im Bundeshaushalt gespart.
    Etwas worüber ich mich seit Jahren ärger. Wenn ich dann lese, wieviel mehr jedes Jahr der Steuerzahler an die bösen Pensionäre zahlen muss und wir nicht mal eine Argumentation haben, das unser unsichtbare „Pensionsfond“ auch etwas dazu beiträgt.
    Wäre ja mal interessant, wieviel Euro und DM da schon drin gewesen wären.

  33. Nur mal nebenbei. Damit haben wir alle mal angefangen:
    „Ich schwöre, das Grundgesetz und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe.“

  34. Hallo Verwaltungsbeamter1,

    bei Zusammentreffen von Pension und Rente kann der Beamte einen Antrag auf vorübergehende Erhöhung des Ruhegehaltssatzes gem. § 14a BeamtVG stellen.
    Damit erhöht sich der Ruhegehaltssatz um ca. 1 Prozent pro Rentenversicherungsjahr, bis auf knapp 67 Prozent (maximales Ruhegehalt beträgt bekanntlich 71,75 Prozent).

  35. Hallo Südberliner,

    der § 14a BeamtVG trifft für Verwaltungsbeamte nur bei Dienstunfähigkeit (Nr.2a) zu.
    Gem. Nr.2b nur bei Erreichen einer besonderen Altersgrenze, also für PVB – aber nicht für Verwaltungsbeamte.

    Es sieht so aus, als ob ich auf fast 50 Arbeits- und Dienstjagre komme.

  36. Hallo GdP,

    bitte kümmert Euch auch darum, dass die Polizeizulge an den Tariferhöhungen teilnimmt, wie das in Bayern z.B. seit einigen Jahren der Fall ist. Da liegt die Pol-Zulage schon bei über 139 € und davon gibts im Dezember nochmal 70 % Weihnachtsgeld on top.

    Die Dynamisierung der Pol.zulage sollte den Haushalt pro Jahr bei den Einnahmen doch nicht schmerzen und für uns wäre es ein kleiner Beitrag zur Anerkennung unserer Polizeiarbeit. Außerdem werden andere Zulage (wie Z zu A9) auch dynamisiert. Warum die Ausnahme bei der Pol-Zulage?

  37. Das Problem ist, dass alle nur eine kleine monatliche Erhöhung als Anerkennung verlangen.

    Alle = BPOL, Zoll, BKA, BND, Soldaten usw. EBen jene für die das Besoldungsgesetz Bund gilt.

    Wer hat sie denn jetzt verdient und wer nicht?
    Wessen Arbeit ist wichtiger? Anspruchsvoller? Gefährlicher?

    Diese Teilung macht uns zu schaffen, weil keiner diese Entscheidung treffen wird. Folglich:
    Endweder für Alle oder keiner!

    Was ist politisch wohl leichter durch zusetzen? Alle oder keiner???

  38. @Frage

    Die Antwort ligt doch auf der Hand! Alle Beamte bzw. Soldaten, die unter die Bundesbesoldung fallen! Das gbt ja schon die Bundesbesoldungsordnung so her! Jeder von den Kollegen bzw. Kameraden leistet seinen Dienst für unser Land bzw. für die Gesellschaft! Und die Rahmenbedingungen werden niergendwo besser! Im Gegenteil!

  39. Hallo liebe Kollegen,
    ich finde wir als Bundespolizisten jammern auf ganz hohem Niveau. Was sollen denn die Kollegen vom Land sagen. Einige Länder haben bereits die 42 Stunden Woche. Ein Hauptmeister BuPo bekommt fast soviel wie ein PHK Land (HB+Niedersachsen etc.). Ich denke, dass wir genug Geld verdienen aber sicherlich kann es immer mehr sein. Dazu neigt halt der Mensch. Und falls es einige noch nicht gemerkt haben. Es befindet sich in unserem Grundgehalt bereits 60 % des Weihnachtsgeldes und dies ist Ruhegehaltsfähig. Dafür verzichte ich gerne auf ein im Dezember gezahltes Weihnachtsgeld. Wofür ich mich ganz klar aussprechen würde ist die Rückkehr zur 40 (39) Std. Woche. Und zum Kommentar 26 möchte ich nur kurz sagen“denn Malocher möchte ich sehen 4200 € Netto. Ich würde eher sagen 4200 € Brutto. Laß die mal den Gehaltsstreifen zeigen. Habe unter meinen Freunden einige die Malocher oder bei Mercedes arbeiten. Da hat aber keiner soviel Geld im Monat. Ach ja, dass keiner auf die Gedanken kommt ich wäre ein Spitzenverdiener bei der BuPo. Ich bin nur Hauptmeister im Wechselschichtdienst und völlig zufrieden. Viel Spaß beim weiter JAMMERN.

  40. @Sniper

    60% Prozent Weihnachtsgeld wären schön, wir bekommen 2,5 Prozent im Monat auf unser Grundgehalt, das macht im Jahr 30%. Natürlich jammern wir auf hohem Niveau, aber wir haben in den letzten Jahren sehr viele Einbußen in Kauf genommen. An alle die wegen dem Abzug der 0,2% für die Pensionsrücklagen jammern, wir reden hier von weniger als 10€ im Monat, da wären die Rückkehr zur 39 Stunden Woche analog zu den Tarifbeschäftigten sinnvoller. Ich hoffe dass sich die GDP hierfür einsetzt, desweiteren wäre natürlich eine Anrechnung der Wechselschichtdienstjahre auf die Lebensarbeitszeit wünschenswert, wie bspw. bei der LaPo NRW.

  41. Mensch Leute, kriegt euch mal wieder ein.
    Was hier teilweise die Leute gradezu verlangen, ist ja schon kein Witz mehr, dafür sollte man sich schämen. Wir Kriegen schon echt gutes Geld, klar das man immer mehr möchte.. Aber lässt mal die Kirche im Dorf und guckt mal auf die Straße, wievieldie Leute da bekommen und wie es denen so geht.

  42. @staugustin

    Aber diese anderen Leute müssen auch nicht ihr Leben und/oder ihre Gesundheit riskieren!

    Die Kollegen, die von uns im Außendienst sind (also KSB, DHF, PVB der BP, Entschärfer usw.), nicht die Stäbler und Innendienstler jammer nicht, sondern fordern nur die richtige Anerkennung und Bewertung ihrer Tätigkeit.
    Und dies sollen und dürfen sie auch!

    Mein Posten im Stab ist sicher und ruhig, ich kann mich also nicht beklagen. Aber wenn wir nicht auch für die Kollegen der Straße kämpfen, wer dann?

  43. @Verwaltungsbeamter 1

    Es gibt da eventuell noch einen Ausweg.

    Für schwerbehinderte Beamte (50 % GdP) gilt die besondere Altersgrenze ab 63.

  44. @snakedoc
    Bitte mit korrekten Zahlen argumetieren.

    Ab 01.01.2006 Reduzierung der SZW auf 30%. War bis 2010 geplant, wurde bis 2014 verlängert um dann
    zum 01.01.2012 wieder auf 60%, aber innerhalb des Grundgehaltes erhöht zu werden.
    Es sollte mal eher an Familien mit Kindern gedacht werden. Der Kinderzuschlag eignet sich auch gut
    als soziale Komponente.

  45. @ Sniper

    Sorry…aber das der PHM ( Bund ) das selbe Entgeld hat wie der PHK in Bremen oder Niedersachen ist meiner Meinung nach schlicht falsch.

    Es geht mir nur darum, kein falsches Bild darzustellen.

    MfG

    Sindbad