Antrittsbesuch bei Stephan Mayer (CDU/CSU)

Radek Jörg_Mayer Stephan 01Beide sind neu ihren Funktionen, aber keine Frischlinge auf dem Politikfeld der Inneren Sicherheit: Jörg Radek, neugewählter Vorsitzender unseres Bezirks, traf heute Stephan Mayer, den neuen innenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, zu einem ersten Meinungsaustausch. Stephan Mayer ist bereits seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages und zeigte sich im Gespräch gut informiert über die Situation in der Bundespolizei.

Jörg Radek stellte dem Parlamentarier die Handlungsfelder vor, die sich aus den Ergebnissen der „Klartext“-Studie für die GdP ergaben und erläuterte unseren Vorschlag für ein Attraktivitätsprogramm III „Attraktivität für alle“. Weitere Themen waren der Haushalt 2014, die Situation an den Flughäfen, in den Ballungsräumen und an der deutsch-österreichischen Grenze. Auch die besonderen Belastungen unserer Kolleginnen und Kollegen bei Fußballeinsätzen wurden diskutiert und Jörg Radek machte die Belastungen deutlich, die aufgrund die stetigen zusätzlichen Aufgaben ohne Stellenhinterlegung getragen werden müssen.

Im Verlauf des Gespräches wurde deutlich, dass Beide in ihrer Einschätzung der angesprochen Themen Gemeinsamkeiten haben: Die Bundespolizei braucht Konsolidierung. Mayer signalisierte deutlich, dass er für die Bundespolizei da sein wolle und zeigte sich offen für weitere Gespräche.

Bereits in den nächsten Wochen wird der Haushalt 2014 und die Anhörung zur Stadionsicherheit Anlass zu weiteren Kontakten geben.

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Themenbereich: Aus dem Bezirksvorstand | Drucken

6 Kommentare
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  1. An die GdP:

    Ich habe in den letzten Jahren so viel über das soganannte „POM-Problem“ gelesen,
    eine Lösung wurde aber nie gefunden.

    Habe 31 Dienstjahre, 1996 POM-Beförderung und das bei einer modernen Polizei!

    Die Bundespolizei hat seit einiger Zeit ein neues Logo, ein Leitbild und eine schöne blaue Uniform.

    Gibt es jemand innerhalb der GdP, der in Kontakt mit zuständigen Leuten an entsprechender Stelle ist,
    eine detaillierte Antwort geben wie die „Zurückgelassenen“ nach A 9 gebracht werden sollen.

    Natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass die Betroffenen in den verkrusteten Beurteilungsrichtlinien und
    Beförderungsregeln dienstlich weiter „auf der Stelle treten“.

    Auch dann bin ich für eine erschöpfende Antwort dankbar.

    Klare Worte!

  2. Lieber Jörg Radek, DANKE für deinen Einsatz!

    Auch Herrn Bundestagsabgeordneten Mayer muss ganz klar verdeutlicht werden, dass ca. 10.000 Polizeibeamte in der Bundespolizei in A7/A8 und damit in den beiden untersten Besoldungsstufen festhängen.

    Unter Berücksichtigung, dass alle KSB im mD eine A8/A9/A9mZ-Stelle besitzen und hier teilweise jahrzehnte ohne Aussicht auf eine Beförderung in A8 festhängen, ist nicht weiter hinnehmbar.

    Hier muss bei allen im Bundestag vertretenen Parteinen verdeutlicht werden, dass hier klar auf dem Rücken der untersten Einkommensbezieher „Haushalte“ saniert werden. Von unseren Kolleginnen und Kollegen in den Verwaltungen möchte ich gar nicht erst anfangen.

    Leistungsprinzip und Schaffung von beruflichen Perspektiven sieht anderst aus.

    Mit wenigen hundert Hebungen von A8 auf A9 werden wir das Problem der über 7000 Kolleginnen und Kollegen in A8 nicht lösen.

    Wir brauchen hier eine BEFÖRDERUNGSOFFENSIVE! 1000 Hebungen im Haushaltsjahr 2014 wären hier ein Anfang und würde den Haushalt auch nicht „auf den Kopf stellen“. Durch Steuermehreinnahmen und durch Verlagerung der Gelder für Leisungsprämien/-zahlungen könnten hier genügend Beförderungen ausgesprochen werden.

    Des Weiteren wäre dringend erforderlich ein weiteres Programm für einen verkürzten Aufstieg von mD in den gD aufzulegen!?

    Warum wir den prüfungsfreien Aufstieg von mD in gD, beispielsweise wie in Bayern, nicht übernehmen verstehe ich eh nicht. Herr Bundestagsabgeordneter Mayer (CSU) kommt aus Bayern, vielleicht könnte dieser erklären, warum in Bayern die Kolleginnen und Kollegen prüfungsfrei aufsteigen dürfen und bei der Bundespolizei auch unter Berücksichtigung von Kosten ein sechs monatiges Aufstiegsverfahren durchgeführt werden muss!?

    Nochmals lieber Jörg Radek! Danke für EUREN Einsatz!

  3. niemals, wirklich niemals, hätte ich es für möglich gehalten, daß
    -mich das obermeisterproblem schon so viele jahre meiner dienstzeit begleitet.
    -es sich inzwischen auch auf andere besoldungsstufen/laufbahnen ausgeweitet hat.

    tief im inneren entsteht langsam so etwas wie haß. die betroffenen in der bundespolizei immer und immer wieder zu loben -aber nichts für sie tun… das wirkliche problem einfach nicht angehen…. es ist eine verarsche, eine unverschämtheit, eine schande in der deutschen polizeilandschaft….

  4. @kowallsky

    So ist die Gefühlslage!

    Die älteren Kolleginnen und Kollegen, haben teilweise mit dem ganzen Thema abgeschlossen. Die jüngeren Kolleginnen und Kollegen sehen, dass sie im mD auf einem „Abstellgleis“ gelandet sind

    Hier werden unrealistische Beurteilungsnoten von ALLEN abverlangt, von dem Weg in den quotierten Bereich möchte ich gar nicht erst anfangen.

    Es geht um ca. 150 Euro NETTO monatlich! Es geht um die Anerkennung der erbrachten Leistung!

    Vom Erreichen des Endamtes im mD haben wir uns schon lange verabschiedet! Mal ganz ehrlich, wir sind doch schon froh, wenn jede/jeder irgendwie in vierjahrzehnten Dienst nach A9 befördert wird.

    Mit Leistung hat das ALLES schon lange nichts mehr zu tun!

    Nein, die unteren Einkommensbezieher, ob in Verwaltung in E3 oder im Vollzugsbereich in A8 haben einfach PECH gehabt.

    Uns bleibt nur die Hoffnung, dass die GdP hier weiter „am Ball“ bleibt!

  5. @ kowallsky

    Ich kann dich gut verstehen!

    Auch ich hätte es nie für möglich gehalten.

    Aber ich glaube nicht, dass das eine Verarsche ist.
    Ich glaube es ist eine Verachtung der „Elite“ gegenüber uns.

    Schade, ich dachte wir sind eine feste Größe, innerhalb des Systems.

    So habe ich mich doch getäuscht.

    M.f.G.
    POM

  6. Liebe Kolleginen und Kollegen, ich durfte den MdB Stephan Mayer in Griechenland während eines Frontex Einsatzes persönlich kennenlernen. Trotz durch das BPOLP festgelegten Redekatalog, konnte ich mich in einem persönlichen vier Augen Gespräch über unsere Arbeit, Arbeitsbedingungen, Beförderungsprobleme und einiges mehr unterhalten. Glaubt mir unsere Lage ist vielen Politikern bewusst, aber auch ihnen sind teilweise die Hände gebunden. Jedoch bringen sie die Probleme dort vor, wo sie auch auf Gehör stossen. Leider mahlen die Mühlen sehr langsam. Wir müssen alle weiterhin an einen Strang ziehen. Schaltet die Öffentlichkeit und eure Politiker eures Wahlkreises ein, nur so gewinnen wir mehr Gehör.