Hand anlegen für die Bundespolizei!

In wenigen Tagen ist das erste Halbjahr 2014 beendet. Zeit für eine Zwischenbilanz. Für die Bundesregierung ist der Koalitionsvertrag Regierungsprogramm. Die Koalitionspartner sahen für die Bundespolizei eine „Konsolidierungsphase“ als erforderlich an. Mit dem Verfahren zur Haushaltsaufstellung 2014 und auch für 2015 drückt jedoch der Finanzmister der Bundespolizei seinen Stempel auf. Oder besser: Er hält den Daumen drauf. Ende des Monats wird das Parlament darüber entscheiden müssen, ob es die Menschen in der größten Sicherheitsbehörde des Landes alleine lassen will. Oder ob es ihnen die bisher ausgebliebene Wertschätzung entgegenbringen wird. In unseren Behörden gibt es Gerechtigkeitslücken. Kern einer Verbesserung der Attraktivität im Berufsverlauf ist ein gerechtes und den Leistungen und dem persönlichen Einsatz im täglichen Dienst entsprechendes Bewertungs- und Beförderungssystem. Aus gewerkschaftlicher Sicht kann im ersten Schritt eines Konsolidierungsprogramms der Einstieg in eine „Attraktivität für alle“ geschaffen werden. Unsere Schwerpunkte sind:

– Wegfall der Planstellenobergrenze im Polizeibereich bzw. Abänderung auf 70% A9 und 30% A8.

– 859 neue Stellen im mD/gD für den Personalaufwuchs (gem. Organisationsprüfung) auf den Flughäfen und deren Einstellung in 2014.

– Anteil des hD von derzeit 1% auf 2% zu erhöhen.

– 1000 Hebungen von A 8 nach A9 um den „POM-Bauch“ abzubauen.

– Strukturverbesserungen im Verwaltungs,- und Tarifbereich durch 290 Hebungen im mittleren und gehobenen Dienst, Anhebung der Planstellenobergrenze auf 50% bis 2017, 257 Hebungen von E 3 nach E 5

Die zusätzlichen Kosten aus der Entgeltordnung müssen der Bundespolizei zusätzlich im Haushalt zugewiesen werden.

– Es werden weitere 1.000 Planstellen (20 hD, 500 gD und 480 mD) für 2014 gefordert, um der permanenten Überbelastung der Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei entgegen zu treten. Dienstposten hierfür sind schon seit Jahren im ODP eingerichtet.


Die Herstellung von Attraktivität hängt eng mit dem Abbau der Überlastung zusammen. Der Bundespolizei fehlt für die ihr übertragenen und die zusätzlich übernommenen Aufgaben Personal. Dies führt zu einer Überlastung der Menschen in der Bundespolizei. Sie erkennen nicht, ob dieser Umstand bei den politischen Verantwortungsträgern ankommt bzw. von ihnen ernstgenommen wird. Der steigende Druck durch die Zunahme der illegalen Einreise oder der anhaltenden Gewalt im Zusammenhang mit Fußballeinsätzen ist kein „Phantomschmerz“. Die Wahrnehmung der Menschen in der Bundespolizei ist real. Den Aufgriffszahlen und Ermittlungserfolgen sind die Krankheitszeiten gegenüber zu stellen.

Welche Anerkennung erfährt die Leistung der Menschen in der Bundespolizei? Die personelle Lage der Bundespolizei, ihre Einsatzfähigkeit, wurde in den letzten Monaten den zuständigen Innen- und Haushaltspolitkern dargestellt. Die Entscheidung des Parlamentes wird zeigen, ob es für sie nur ein „Wehklagen“ seitens der Gewerkschaft war oder ob sie sich dem Druck des „Schatzmeisters“ widersetzen werden.

Politisch zu bewerten wird auch sein ob der Deutsche Bundestag in den Themen Grenzkriminalität, Gewalttäter „Fußball“ und Zuwanderung der Hilflosigkeit der Innenministerkonferenz folgt oder Initiativen ergreift. Das Papier von Koalitionsvereinbarungen oder Polizeiverträgen ist geduldig. Politische Tatenlosigkeit wird als „im Stich lassen“ wahrgenommen. Wer Verantwortung für die Bundespolizei oder in der Bundespolizei trägt und von sich behauptet, ihm seien „die Hände gebunden“, muss sich hinterfragen lassen. Von wem wurden ihm die Fesseln angelegt? Oder ist es eine Selbstbindung? Dieser Befund gilt nicht nur für die Parlamentarier. Richtig, um den Menschen in der Bundespolizei zu helfen, müssen diese Fesseln abgelegt werden.

Die Arbeitswelt der Bundespolizei wird nicht nur politisch bestimmt. Auch der Umgang mit Themen wie Anerkennung der Bereitschaftszeiten bei geschlossen Einsätzen, die Eingruppierungspraxis, Gewährung von Telearbeit, Regressforderungen durch den Arbeitgeber, Modernisierung des Laufbahn , Arbeitszeitfragen, erlebbare Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Umsetzung eines Gesundheitsmanagements, IT-Ausstattung, Bewertungen im ODP, Abordnungen und vieles andere mehr fesseln die Menschen in der Bundespolizei. Wer verhindern will, dass sich bei den Menschen in der Bundespolizei ein Gefühl des „alleine gelassen seins“ ausbreitet, muss die Personalsituation verändern. Hand anlegen und Lösungen schaffen. Die Konsolidierung der Bundespolizei erfordert Tatkraft.

Jörg Radek

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44 Kommentare
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  1. Im Einzeldienst muss im mD A9/A9Z die Regel sein und nicht A8. Prüfungsfrei bis A10 oder A11 muss außerdem in naher Zukunft im Einzeldienst Standard werden. Es kann doch nicht sein, dass der POM KSB bis zu 640€ brutto weniger verdient als der POK KSB bei gleicher Arbeit! Von den PMs will ich gar nicht reden, die auf A8/A9Z Stellen sitzen (wobei das früher schlimmer war- da war man oft 6-8 Jahre als A7 auf der A8/9 Stelle).
    Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

  2. Die Konsolidierung der Bundespolizei erfordert Tatkraft.

    Jörg Radek

    Ja, so isses!
    In dieser Konzentration das beste, was seit längerem zum Thema hier zu lesen war! Tatkkraft bei den Politikern, Tatkraft aber auch bei den Verantwortlichen in der Bundespolizei (die sich vor allem den vorauseilenden Gehorsam gegenüber der Politik, aber auch in der eigenen Hierarchie endlich mal abschminken sollten!)
    Tatkraft aber auch bei Gewerkschaften und Personalräten, die sich davor hüten sollten, Rückschritte oder auch nur Stagnation als Erfolge verkaufen zu wollen.
    Es ist keine Schande, mit seinen Forderungen nicht auf Anhieb durchzudringen; es treibt mich jedoch regelmäßig auf die Palme, wenn ich mit geradezu penetranten Erfolgsmeldungen malträtiert werde, die bei näherer Betrachtung eigentlich lediglich klarmachen, dass die Verschlechterungen bestenfalls nicht ganz so schlimm gekommen sind wie befürchtet…
    Wer wissen will, was ich da meine: an irgendeinem beliebigen Tag das Intranet öffnen…
    Vom Dienstherrn kann man nichts anderes erwarten, das ist aus seiner Sicht sogar in gewisser Weise legitim, die Personalräte sind auch schon per Gesetz gewissen Einschränkungen unterworfen, also lasst uns wenigstens als Gewerkschaft ein „kantiges“ Profil erhalten!
    Und wer da meint, im Konsens sei letztendlich mehr zu erreichen:
    Die letzten Jahre sollten eigentlich jeden vom Gegenteil überzeugt haben!

  3. ————————————————————————–
    Die Arbeitswelt der Bundespolizei wird nicht nur politisch bestimmt
    ————————————————————————–
    Hier muss ich widersprechen, unserer Arbeit wurde und wird politisch bestimmt. Seit Jahren wird seitens der GdP durch Forderungen, Aktionen, Kundgebungen und Gespräche versucht, unserer Arbeit, unseren Dienst und unseren Einsatz mehr Wertschätzung, eine angemessene Bezahlung, eine bessere Ausstattung – personell aus auch materiell – aufzuwerten, erträglicher zu machen. Immer und immer wieder wurde dem jeweiligem „Vorstandsvorsitzenden“ als auch den politisch Verantwortlichen vor Augen geführt, welchen IST Stand wir haben. Hat es etwas geändert? Kleine bis mittelgroße Tropfen mag es gegeben haben, der Stein wurde bislang aber noch nicht ausgehöhlt. Von der technischen und materiellen Ausstattung mal zu schweigen Eine erlebbare Vereinbarkeit von Familie und Beruf habe ich bei den Kolleginnen und Kollegen im Wechselschichtdienst noch nicht erlebt. Bei Umsetzung eines Gesundheitsmanagement, gerade bei Wechselschichtdienstleistenden, sollte man mal bei benachbarten Behörden der gleichen „Unternehmenssparte“ schauen, hier gibt es Vorsorgekuren zur Gesunderhaltung. Solange aber nicht der politische Wille der Verantwortlichen zur Umsetzung der von Jörg Radek aufgeführten Forderungen da ist, wird sich nichts ändern. Ausbaden müssen dieses dann wieder die Kolleginnen und Kollegen im operativen Dienst, welche durch ihre Arbeit für diese schönen gefüllten Tortendiagramme und Balken sorgen.

  4. Macht die gdp auch mal was für pvb gd mit voller Ämterreichweite? Aus meiner Sicht wird dieser Personenkreis völlig Stich gelassen

  5. @polo2014
    natürlich kannst du jörg widersprechen. jedoch hast du mit „deiner headline“ jörg’s intention aus dem zusammenhang gerissen. entscheidend war das wörtchen „nur“.
    es sollte nicht nur verantwortlichkeiten der politiker, sondern auch die, hoher führungskräfte in der bundespolizei aufzeigen (stichwort „fesseln ablegen“). gerade hohe (polizei-)beamte müssen ihrer verantwortung nicht nur gegenüber ihrem dienstherrn, sondern auch gegenüber den beschäftigten und bürgern gerecht werden. „ja-sager“ sind nur abziehbilder, erfüllungsgehilfen, denen es an eigener kreativität und verantwortung mangelt. gefragt sind kreative köpfe in der bundespolizei, die als fachleute und manager mit konstruktiver kritik die politik unterstützen -und überzeugen. gerade wenn es um geld geht. darum geht es-nicht um ihre schulterstücke. man könnte es auch als kooperativen führungsstil auf höchster ebene bezeichnen. wer sollte denn notwendige personalansätze und infrastrukturen in der bundespolizei am realistischen beurteilen und erfolgsversprechende überzeugungsarbeit am besten leisten könen? hier sind facheute gefragt- nicht politiker.
    für eine erfolgreiche umsetzung der entscheidungsprozesse sind nicht nur politiker, sondern auch qualifizierte führungskräfte und personalräte gefragt -kennzeichen demokratischer verwaltungen.

  6. @kowallsky
    du bringst es auf dem Punkt, die hohen Polizeibeamten werden durch welche Personen berufen, eingesetzt und fallen gelassen ? Von unserem „Vorstandsvorsitzenden“ und seinem Chef, dem „Firmeninhaber“. Das Problem ist, dass versucht wird, unsere Firma nach privatwirtschaftlichen Maßstäben zu führen. Hiernach richten sich viele Entscheidungen, die alle Bereiche der BPOL betreffen. Und viele, nicht alle, hohe Polizeibeamte laufen da mit, weil sie ja auch noch was werden wollen. Ist menschlich für jeden einzelnen „Leiter“ auch nachvollziehbar. Der, welcher seinem übergeordneten „Chef“ mal die Stirn bietet, muss doch damit rechnen, in der Gunst seines „Fürsten“ herabgestuft zu werden. So sieht doch doch aus.
    Hinzu kommt erschwerend, dass unsere Behörde auch noch von Entscheidungen eines „Inhabers“ einer anderen Firma abhängig ist, welcher so gerne und mit allen Mitteln einen ausgeglichenen Bundeshalt ohne Neuverschuldung präsentieren möchte, was ja auch erstrebenswert ist. Aber nicht um jeden Preis.

    Je mehr gespart wird, desto fester kann man sich auf die Schulter klopfen und befinden, wie toll doch alles ist.

  7. 1.000 Hebungen um den POM-Bauch abzubauen. OK.

    Was aber ist mit dem POK-Bauch?

    Durch das VAV und die Dotierung der Gruppenführerstellen auf A9/A10 (wie der KSB gD im Einzeldienst!!) gibt es in der BePo einen POK-Bauch, der, nicht nur auf Grund geringer Beförderungszahlen, nicht abgebaut werden kann.

    Schätzt die Gruppenführer endlich wert!!
    GF muss analog dem Gruppenleiter Einzeldienst auf 9/11 (oder 10/11 und stellGf 9/10) gehoben werden!!!

  8. Lieber Jörg Radek, die Forderungen der GdP liegen seit langer Zeit auf dem Tisch. Es ist endlich Zeit, dass die Politik handelt und zwar heute und nicht irgendwann.

    Wie lange werden die tausende von POMs nun schon vertröstet?

    Mit 100 oder 150 zusätzlichen Hebungen in A8 passiert gar nichts! 0,0 und das muss auch der Politik endlich vermittelt werden!

    1000 Hebungen in diesem Jahr von A8 auf A9 würde endlich mal einen großen Schritt nach vorne bedeuten. Es wären zwar dadurch nicht alle Probleme gelöst, aber lieber 6000 POMs wie aktuell über 7000!

    Seit Jahren wurde durch die Politik immer wieder versprochen die Planstellenobergrenzen für dem mittleren Dienst abzuschaffen oder die Quoten zu verändern. Außer Lippenbekenntnisse ist nichts passiert!

    Die Kolleginnen und Kollegen im unteren Einkommensbereich haben die „Nase gestrichen voll“!

    Wie sinnlos soll der Leistungsanreiz noch sein, wenn für eine Beförderung zum PHM 9,9,8 als Note in den Beurteilungen benötigt wird und zudem über 200 Punkte erforderlich sind?

    Vom Endamt im mD möchte ich gar nicht erst anfangen!

    Nein, die Kolleginnen und Kollegen im mD haben Jahr für Jahr immer zurückstecken und haben sich mit abgedroschenen Dankesschreiben für die erbrachte Leistung abfinden müssen.

    Die Politik ist jetzt gefragt, endlich für die erbrachte Leistung und überhaupt für das Leistungsprinzip entsprechende Beförderungsmöglichkeiten für den mittleren Dienst der Bundespolizei zu schaffen.

    Warme Worte brauchen unsere Leute keine mehr!

  9. U.A.
    Ich kann dem Beitrag nur zustimmen. Kurz und Knapp auf dem Punkt gebracht. Beendet endlich diese unwürdigen Zustände, grade für die POM mit Berufserfahrung (20+). Die Würde des Menschen ist unantastbar, außer für die alten POM. Die dürfen sich bei jeder Gelegenheit noch dafür rechtfertigen, POM zu sein. Hat nicht auch jeder ein Recht auf Karriere? Die alten POM bekommen bestenfalls noch Gnade, kurz vor dem Ruhestand. Ein Trauerspiel ist das Ganze.

  10. Und am Ende wird sich doch nichts ändern.

  11. hallo hallo und mal locker eingeworfen……..Und jetzt noch das Urteil zur Altersdiskriminierung/Dienstaltersstufen…….vielleicht werden ja die Alten im Alter diskriminiert ?? Denkt mal darüber nach, bei der Mütterrente dank man auch für erbrachte Leistung und zeigt eine gewisse Wertschätzung…….macht das bei den Beförderungen auch, und vergesst die Alten nicht.
    ehemaliger

  12. Ein Lob für den Grenzer. Wer erkennt die Situation der Vollaufsteiger. Nach dem Studium muss man sich mit VaV Kollegen
    bei Stellenausschreibungen messen (10-11), die keine Konkurrenz sein dürften. Zwei Jahre für die Füße, super Motivation.
    Danke.

  13. Trotz allen Bemühen und den Anstrengungen der Kollegen der GdP (wofür ich natürlich sehr dankbar bin) bin ich der Meinung, dass solange unser Innenminister T. de Maiziere und unser Finanzminister W. Schäuble heißen, wird sich in dieser Legislaturperiode nichts, aber auch gar nichts in unsere Behörde ändern. Der Innenminister (für mich unvorstellbar, dass er eine zweite Amtszeit in diesem Resort bekommt) wird nach der letzten Reform, die in seiner Amtszeit total verbockt wurde, keine Veränderungen vornehmen. Er wird die Bälle flach halten und hoffen, dass er nicht so sehr in die Kritik gerät wie als Verteidigungsminister. Keine schlechte Presse ist für ihn gute Presse. Und unser Finanzminister hat es noch nicht kapiert, dass die Bundespolizei in unserer Republik die größte Sicherheitsbehörde ist. W. Schäuble wird einfach nicht mehr Geld für unsere Behörde zur Verfügung stellen. Im Gegenteil, er wird sicherlich noch einmal an der Sparschraube bei uns drehen. Ich habe das Gefühl, dass er sich in den Geschichtsbüchern unsterblich machen möchte, indem er seit Jahrzehnten wieder einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren will. Er spart am faschen Ende und haut woanders mit vollen Händen das Geld zum Fenster raus.

    Trotzdem hoffe ich, dass die Vertreter der GdP weiter am Ball bleiben. Es gibt so viele Baustellen bei uns, dass einfach weiter versucht werden muss, Verbesserungen zu erzielen. Und passiert nicht schnell etwas und es werden die im Beitrag angesprochenen Themen angegangen und verbessert dann gute Nacht Bundespolizei. Wenn ich sehe, was alleine in meiner Dienststelle für eine Unzufriedenheit herrscht, dann wird es nicht mehr lange dauern, bis diese Dienststelle nicht mehr einsatzfähig ist.

    Traurig aber wahr….

  14. „Die Würde des Menschen ist unantastbar, außer für POM „. Also das geht ja schön langsam in einen solchen Schmarrn rein. Ich bin auch POM mit 20 plus Dienstjahren. Ich fühl mich aber nicht würdelos. Meine Würde und meinen Stolz hängt nicht an 3 oder 4 Sternen .

    Also jetzt haltet mal die Bälle flach. Gerechtigkeitslücke ja, aber mehr nicht.

  15. Leider hat der Kollege „Bapolist“ mit der Einschätzung dieser beiden Herren zu 100% Recht! Und leider ist einer dieser beiden Herren (Und zwar der, der für die Finanzen zuständig ist!), bei der Masse der Wähler auch noch aus mir unerklärlichen Gründen so beliebt!

  16. @POK (EAVV)
    …Nach dem Studium muss man sich mit VaV Kollegen
    bei Stellenausschreibungen messen (10-11), die keine Konkurrenz sein dürften.

    Super Typ!

  17. @Uferschwalbe:
    Das sehe ich aber genau wie POK (EAV).
    Es kann nicht sein, dass hier unterschiedliche Ausbildungen gleich gewichtet werden. Das VAV diente dazu, dass Kollegen, die bereits einen Dienstposten (zum Großteil mit Führungsverantwortung) inne hatten, diesen behalten konnten (da der DP in den gD überführt werden sollte). Hier machte das VAV Sinn, da die Kollegen bereits auf ihrem DP/in Führungsfunktion Erfahrung hatten. Nun machen aber immer mehr KSB das VAV und stehen somit in Konkurrenz zu den 2. bzw. 3 – Jährigen Aufsteigern. Dies kann nicht sein. Und das die besseren Beurteilungen den lebensälteren VAV’lern zugeschustert werden, damit diese noch ihren PHK vor der Pension bekommen ist ein Thema für sich…

  18. Ich Weiß nicht ob es alle verstanden haben, dass VAV ist Kollegen geschaffen worden um A 11 zu werden ! Auch haben genau diese Leute Jahrelang genau die Positionen ( GL ) ausgefüllt.

    Der Spruch diese Kollegen dürften keine Konkurrenz sein ist also unnötig !
    Im übrigen ist es nicht zielführend sich gegenseitig zu zerfleischen … Nur mal so am Rande

  19. …ich gebe dem POK (EAVV) vollinhaltlich recht – mit Mitte 30 sich den dreijährigen Aufstieg angetan und als POK (in selbigem „Bauch“ gefangen) muss man sich jetzt mit allen eingeschränkten gD´lern um Stellen und Beförderungen „schlagen“(Wertung nicht falsch verstehen!). Man sollte mal überlegen, ob man hier nicht mal diese „Gerechtigkeitslücke“ schließen sollte! Für was hat man sich das denn sonst angetan??

  20. Marox 21. Juni 2014

    …kann es sein, dass du hier als einziger begriffen hast, um was es geht? Ich hoffe zwar nicht, aber wenn ich mir die anderen Kommentare zum Thema ansehe, komme ich zu keiner anderen Bewertung!
    Ausserdem: wenn wir uns hier gegenseitig ans Bein pieseln: wer ist da wohl der lachende Dritte?
    Kleine Hilfe: Divide et impera! = Teile und herrsche!….

  21. Schöne Diskussion angestoßen. Bitte sachlich bleiben. Hoffe nur, dass die gdp das thema aufgreift, sonst bin ich hier raus. Nur mal so am Rande. Ich möchte mal wissen, wieviel 12’er Stellen bundesweit von pvb vav besetzt sind. Die Folge brauche ich hier nicht weiter ausführen.

  22. Wann kümmert man sich endlich um die Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage und die Arbeitszeit (39 Std.) ???
    Kein Wort wurde dazu geschrieben. Das Thema brennt schon viel länger den Leuten unter dem Nägeln.
    Zu den Forderungen sei gesagt, dass wenn nur 50 % von dem umgesetzt werden, wäre das eine bombastische Leistung der GdP. Ich glaube aber nicht daran. Letztendlich scheitert alles am Geld. Wer einen Finanzminister hat der in die Geschichtsbücher will ( ausgeglichener Haushalt / ohne neue Schulden ) und einen Innenminister der so zahnlos ist, dass er keine Anstalten macht für seine Leute auf Gedeih und Verderb mal einzutreten und richtige Forderungen gegen den Finanzminister aufzustelle, der wird auf der Strecke bleiben. Es ändert sich für uns in den nächsten Jahren gar nichts.

  23. Nochmal ! V A V und A 12 Stellen ist nicht Möglich ! Und wie gesagt ist das eines der kleineren Probleme der Bundespolizei .
    Das größerer Problem ist wenn wir die 50 Prozent GD haben ! Die wir in der Direktion Stuttgart im übrigen schon lange überschritten haben.
    Dann ist es nämlich fast unmöglich A 11 zu werden ( kurzfristig gesehen ) an A 12 und A 13 gar nicht zu denken .
    Die Abwertung des VAV hier gefällt mit im übrigen auch nicht, es handelt sich dabei um einen regulären Aufstieg. Das muß man in dieser Lebensphase erst mal so hinbekommen mit Familie.
    Und man hat ja beim BGS auch schon ein Vorleben, mit Auslandsverwendungen, Abteilungsleben. Standortauflösungen usw.
    Erst mal nachmachen – dann mal sehen wir ihr denkt wenn jemand dann in 20 Jahren sagt ihr nehmt im irgendwas weg.
    Gerhard hat recht mit seinem Kommentar oben.

  24. Das Gejammer von POK Bauch oder Aufstieg VAV oder uneingeschränkt kann ich nicht mehr hören.
    Bei der LaPo in unserem und auch im benachbarten Bundesland wurden mal vor vielen vielen Jahren die zweigeteilte Laufbahn eingeführt.
    Da war man plötzlich mit 40 Jahren PK und die waren dann auch im gleichen Topf wie die uneingeschränkten……
    irgendwann ist halt mal Schluss, es wird früher oder später jeder POK und einige wenige A11 und noch weniger A12 und A13.

    In unserem Laden muss es doch möglich sein im mittleren Dienst mindestens A9 zu werden, und das nicht erst ein paar Jahre vor der Pensiom.

    übrigens als es bei der LaPo in den zwei Bundesländern die ich meine noch den mD gab, wurde man innerhalb von 15 Dienstjahren PHM.

    schönen Gruß aus dem Südwesten POM 40 Jahre (23 Dienstjahre), und das ist noch wenig. In unsere Inspektion gibt es Kollegen über 50 mit 35 Dienstjahren

  25. Den prüfungsfreien Aufstieg sollte es nicht geben. Jeder der in den gD aufsteigen will soll auch was dafür tun uns 2 Jahre studieren gehen wie alle. Die vav.ler haben doch nur Bruchteile von dem gelernt was man in den 2 Jahren macht. Wer sich zu alt dafür fühlt ist selbwer schuld gleiches recht für alle.

    Dien direkten Einstieg in den gD sollte es auch nicht geben. Jeder der den Aufstieg gemacht hat weiß wovin ich rede. Die Einsteiger benehmen sich unglaublich daneben.

    Einstieg in den md für alle und dann darf sich jeder für den Aufstieg bewerben und die besten werden halt genommen. So kann auch keiner mehr meckern uber schlechte Aufstiegs changsen in den gd.

  26. Moinsens!

    Dieses VAV und nicht VAV-Gerede erinnert mich irgendwie an den BGS, als der „gemeine PVB“ erst mit dem Führungslehrgang I als Mensch angesehen wurde. Soweit sind wir also mit unserer glorreichen Bundespolizei vorangekommen, zumal mir der BGS doch besser organisiert erschien, zumindest was die linke und rechte Grenze betrifft.
    „Marox“ und auch Gerhard haben es dankenswerter Weise bereits geschrieben, dass der VAV-Absolvent auf viele Stellenausschreibungen gar nicht bewerbungsberechtigt ist, weil dort die volle Laufbahnbefähigung gefragt ist. Schaut man mal sehenden Auges in die entsprechenden Stellenausschreibungen, dann wird man das auch feststellen, wenn man denn will.
    Überdies ist dieses schöne Schwarz-Weißbild leider nicht vorhanden, wie sich das hier einige wünschen.
    Etliche VAVler sitzen bereits seit Jahrzehnten auf ihren DP, die nunmal im Laufe der Zeit zu 9-11 Dienstposten gewandelt wurden.
    Es finden sich auch etliche VAVler in der zweiten Reihe, die zwar seit Monaten/Jahren die Arbeit des voll laufbahnbefähigten DP-Inhabers machen, weil dieser sich seine hochgelobte Verwendungsbreite erarbeiten will/muss und haben rein gar nichts davon.
    So, was ist denn nun falsch oder richtig????
    In Bezug auf die anderen Probleme dieser Behörde sicherlich ein Luxusproblem.

    Gruß

    AB

  27. Ich persönlich finde die Diskussion über VAV oder „Studium“ absolut überflüssig. Wenn ich hier lese, was so mancher im Bezug auf die Kollegen, welche das VAV gemacht haben, von sich gibt, dann frage ich mich echt, ob wir in unserer Behörde nicht andere Probleme haben?

    In meiner Dienststelle haben fast alle Kollegen, die das VAV absolviert haben, zuvor schon in Führungsfunktionen tagtäglich ihren Dienst gemacht. Die meisten älteren PHM, mit oder ohne „Z“, haben die Dienstgruppe als GL geführt. Es sind zwar etliche voll ausgebildete PK in der Dienstgruppe, aber gerade die jüngeren Direkteinsteiger brauchen in so einer großen Dienststelle mit Bahnbezug doch erst einmal ein paar Jährchen, bis sie den vollen Überblick haben, um dann auch irgendwann einmal ein GL zu sein. Die dienstälteren Kollegen, die noch einmal den Vollaufstieg gemacht haben, haben auch i.d.R. einen GL-Dienstposten, zumindest in meiner Inspektion.

    Sehr viele Kollegen, die das „Studium“ gemacht haben, denken doch, dass sie das Nonplusultra in unserer Behörde sind. Dementsprechend sind auch die Kommentare hier. Viele von ihnen sind wirklich sehr gut. Aber es gibt genauso wie im mD auch viele Kollegen, welche ihr „Studium“ gerade so geschafft haben. Und dementsprechend sind dann auch die dienstlichen Leistungen im tagtäglichen Dienst.

    Und man sollte doch auch mal sehen, dass alle Kollegen im mD auch eine zweieinhalbjährliche Ausbildung hinter sich haben. Lediglich die Führungslehre ist für einige neu. Und viele ältere Kollegen, die das VAV gemacht haben, haben doch auch schon den Gruppenführerlehrgang gemacht. Und wer diesen gemacht hat, weiß auch, dass dieser Lehrgang kein Zuckerschlecken war. Und am Ende des VAV muss man sich auch einer Prüfung sowohl schriftlich als auch mündlich stellen.

    Wenn der Dienstherr möchte, dass zukünftig die Führungspositionen nur noch von voll laufbahnbefähigten Kollegen besetzt werden, dann sollte doch einfach in die Ausschreibung reingeschrieben werden, dass diese Dienstposten die volle Ämterreichweite voraussetzen. Und schon kann sich kein VAV´ler darauf bewerben. Aber vielleicht möchte das der Dienstherr gar nicht. Denn ich glaube, dass die jahrelangen Erfahrungen der älteren Kollegen i.d.R. mehr wert sind wie ein „Studium“ bei Berufseinsteiger.

    Und wenn ich hier lese, dass jemand von sich gibt, dass nicht auszuschließen ist das bundesweit etliche VAV´ler auf 12er Dienstposten sitzen und er sich über die daraus resultierenden Folgen Gedanken macht, dann hat derjenige es überhaupt nicht verstanden, was das VAV ist. So eine Aussage kommt meiner Meinung nach doch nur aus Frust zustande. Aber wie so oft in unserer Behörde muss man erst einmal meckern und sich über alles und jeden beschweren. Vielleicht sollte man sich erst einmal informieren und dann sachlich argumentieren.

  28. Müssen, sollen, wollen, werden……
    Es ist doch immer wieder die selbe Leier, zu zu keinen (erkennbaren) Erfolgen führt. Und das schon seit Jahren!

    Ich stelle hiermit die Behauptung auf, dass auch in 3-4 Jahren der POM-Bauch nicht abgebaut ist, es immer noch keine 39-Stunden Woche gibt und auch der leichtere Praxisaufstieg nicht wirklich angewendet wird.

    Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren, obwohl…na Ihr wisst schon :-O

  29. 31 Dienstjahre, POM, noch Fragen?

    Auf die Sichtweise kommt es an – aha.

    POM Bauch – kein Handlungsbedarf – aha.

    Respekt vor der Respektlosigkeit uns gegenüber.

    Empfehlen kann ich diese Firma im Bezug auf dienstlichen Werdegang nicht.

  30. Wie soll denn der Anteil im höheren Dienst erhöht (verdoppelt) werden? Gibt es zukünftig (auch) einen verstärkten Praxisaufstieg für Beamte im gehobenen Dienst ? Oder wird einfach die Zahl der Beamten im gehobenen und mittleren Dienst reduziert?

    …und nur so am Rande: Warum muss ein Beamter im gD mit uneingeschränkter Laufbahnbefähigung – gemäß Personalentwicklungskonzept – weitere (nicht unbedingt familienfreundliche) Voraussetzungen erfüllen, um sein Endamt erreichen zu können. Bei den anderen Laufbahnen ist mir so etwas nicht bekannt.

  31. Warum macht man sich keine Gedanken über die Einführung der zweigeteilten Laufbahn oder traut man es nur Abiturienten zu, den gehobenen Dienst zu schaffen. Ein Kollege hat mal als Begründung gegen diese Einführung geschrieben, da ja sonst sich kein Realschüler mehr bei der Bundespolizei bewerben könnte, einfache Denkweise, es gibt doch Einstellungstest. Das würde zwar den POK-Bauch nicht abbauen, eher dicker werden, jedoch lieber einen POK als einen POM-Bauch, macht sich bezahlter. Und wer nach Höherem strebt, kann sich dann über Praktika bzw. über Leistungsnachweise dafür qualifizieren.

  32. 31 jahre pom ja selber schuld. Warum hast du keinen aufstieg gemacht. Wer gut is kann den Aufstieg locker machen.
    Da brauch sich niemand beklagen dass er nicht befördert wird.

  33. Ich erlaube mir den Hinweis auf das PEK (Personalentwicklungskonzept) gebilligt durch das BMI:

    A 12 oder A 13 können nur PVB mit voller Laufbahnbefähigung werden.
    Diese Dienstposten werden dann auch erst nach einer Bewährungszeit übertragen.

    VAV also maximal A 11.

    Steht alles im Intranet, Nachlesen hilft manchmal.

  34. Die leidige Neiddiskussion zwischen VAV und voller Laufbahnbefähigung könnte man schlicht dadurch beenden, indem man die guten alten Stabsmeister und Oberstabsmeister wieder einführt. Für die STMR und OSTMR würden dann spezielle Planstellen mit A 10 und A 11 reserviert. Früher war nicht alles schlecht und vor diesen Dienstgraden hatten alle Respekt.

  35. http://www.volksstimme.de/nachrichten/deutschland_und_welt/deutschland/1298914_Geld-allein-lockt-keine-Fachkraefte-an.htmliermal was von VW.

  36. @PVB: …selbst schuld?…..,
    etwas mehr sachlichkeit würde dir besser zu gesicht stehen.
    wer „gut“ ist, m u ß den aufstieg nicht machen. es geht in diesem thread auch nicht um den -oder einen anderen- aufstieg. auch nicht darum, ob HALVAR „gut“ ist, oder „nicht“.
    wenn du den thread aufmerksam durchliest, erfasst du die wesentlichen forderungen und kommst nicht so arrogant rüber.

  37. @PVB
    Wenn ich mich über den Aufsteieg beschwert hätte, dann hättest du auch recht.

    Allerdings gilt hier wer lesen kann ist klar im Vorteil!

    Nach POM kommt im mittleren Dienst was…. ja der PHM, kein Aufstieg.

    Herzlichen Dank dür deinen klaren und gutgemeinten Hinweis lieber Kollege.

    Kollegen kann man sich nicht aussuchen, Freunde schon.

  38. Mal ganz ehrlich, wir werden immer irgendwelche „Bäuche“ haben.

    Entweder einen PK-Bauch oder den hier oft genannten POK-Bauch oder danach den PHK-Bauch usw.!

    Es wird immer irgendwo eine Begrenzung geben!

    Fakt ist, lieber einen Bauch in A9 oder A10 als in A8!

    Zur VAV-Diskussion:

    Wieder eine typische „Bundespolizeidiskussion“!

    Das VAV ist doch eh in sich fraglich und wirtschaftlich ein absolutes Minusgeschäft. Der Bundespolizeihaushalt ist angespannt und es wird an jeder Ecke gespart. Nicht mal Geld für „lächerliche“ Beföderungen von A8 auf A9 sind möglich!

    ABER, wir schicken erfahrene, gut ausgebildete und motivierte PVB in ein VAV (was hohe Kosten verursacht) damit diese zum GROßEN Teil den gleichen Job machen als zuvor und viele unterm Strich nicht einmal hinterher ein Gehaltsplus haben.

    UND Leute, dass sich Direkteinsteiger oder Aufsteiger, welche auch den Ausbildungsaufstieg bzw. Praxisaufstieg durchlaufen haben, etwas komisch und benachteiligt vorkommen, wenn sich ALLE hinterher in einem Topf bewegen, finde ich absolut nachvollziehbar. (Ich bin nicht betroffen!)

    Wie immer wäre der Weg so leicht, aber die Bundespolizei muss es immer anderst machen!

    1. Schafft das VAV ab und macht eine prüfungsfreie Überleitung
    2. Hebt die Dienstposten KSB auf A9g-A11 an
    3. GL und Gruppenführerstellen einheitlich bis A11
    4. prüfungsfreie Aufsteiger bzw. Aufsteiger ohne Ausbildungsaufstieg nicht bewerbungsfähig auf GL-Stellen etc.
    5. Überleitung von mD in gD mit Beförderung nach A9 – statt Beförderung zum PHM eine Beförderung zum PK

    Ende!

    Wer Führungspositionen bekleiden möchte soll ein vernünftiges Aufstiegsverfahren durchlaufen und fertig! Wer dies nicht möchte hätte trotzdem die Chance auf A11.

    Aber wie gesagt, wir bewegen uns seit Jahren im Kreis und dort beschäftigen uns die über 7000 POMs ohne Aussicht auf eine Beförderung. Unrealistische Beurteilungsnoten und Punkte werden verlangt für eine Beförderung nach A9. Jahrelanges schufften, den DGL überzeugen, sich ständig hervortun wird von einem abverlangt, damit man nach vielen vielen vielen Jahren nach A9 befördert wird und ca. 150 Euro mehr in der Tasche hat.

    In welchem Verhältnis das alles steht ist für mich fraglich!

    Mit Leistungsprinzip, mit Attraktivität des Polizeiberufes bei der Bundespolizei und mit Wertschätzung hat dies alles nichts mehr zu tun.

    Wenn die Politik es nicht mal schafft lächerliche 1000 Hebungen von A8 nach A9 durchzusetzen um Entlastung im unteren Einkommensbereich zu schaffen, dann kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln.

    @GdP: Gem. Pressemeldung der Bundesregierung kommen die Beratungen im Deutschen Bundestag zum Bundeshaushalt 2014 diese Woche zum Abschluss. Mit wie vielen Hebungen können die Kolleginnen und Kollegen von A8 auf A9 dieses Jahr rechnen?

    Danke!

  39. Eintrag PVB : „POM selber schuld. Aufstieg machen.“

    Super Beitrag . Danke . Jetzt hab ich auch eine Lösung für den POK-Bauch . Aufstieg in den hd machen.
    Geniale Idee. Also wer befördert werden will muss also einen Aufstieg machen. Dienstgrad PHM, PHK usw. gibts dann nicht mehr.

    Mehr kann man dazu nicht mehr sagen….

    Sorry, aber ein komischer Verein sind wir manchmal schon.

  40. Hallo,
    Für alle die die Anhebung der KSB Stellen auf A11 fordern.
    Ein stellv. HuFhr. hat einen Dienstposten A11/12.
    P.S. Bin 50 und PK nach VAV
    Glück auf, Kollegen

  41. @ U.A Laut Bundesregierung wurde der Haushalt etwas erhöht. Der Etat legt um gut 48 Millionen Euro zu, bleibt die Frage wo es eingesetzt bzw. verwand wird. Am 26. Juni um 15:00 Uhr wird dies Thema im Bundestag sein.

  42. ST
    Nur mal kurz zu nachdenken. Ich habe niemals behauptet, das ein pvb mit Laufbahnbeschränkung A 12 werden kann. Nochmal zum mitschreiben. Ich möchte wissen wie viele A12 Stellen besetzt sind
    Manche äußerten das kann nicht sein. Oh doch.
    Einfach mal informieren, bevor unwissend um sich geschlagen wird.

  43. Bei der Haushaltsdebatte im Deutschen Bundestag am 26.06.2014 wurde durch den Bundestagsabgeordneten Michael Hartmann, SPD, folgende Aussage getroffen (Zitat aus dem Plenarprotokoll 18/43):

    „Deshalb war es gut und richtig,
    dass es unsere Haushälter gemeinsam geschafft haben,
    insbesondere für die Bundespolizei, bei der ja die Masse
    der Polizistinnen und Polizisten im mittleren Dienst tätig
    ist, ein Stellenhebungsprogramm auf den Weg zu bringen
    Das war nicht einfach, auch was die Finanzierung
    angeht; aber es war nötig.“

    Liebe GdP, was bedeutet das in Zahlen für die Kolleginnen und Kollegen?

  44. @ grenzer:

    So wie mir bekannt ist, waren es im letzen Jahr in der BPOL so ca. 50 Stellen, was sich aber daraus ergab, dass diese Stellen im letzten Jahr von 10/11 auf 11/12 gehoben wurden, Wolltest Du die Stelleninhaber, die seit Jahren auf ihrem DP ihre Arbeit gut gemacht haben, in die Wüste schicken? Meist handelt es sich dabei sowieso um ältere Kollegen noch mit 16 a, welche nach dem Aufstieg sogar DGL waren und bald in den verdienten Ruhestand gehen, also ist für Dich noch genügend Zeit einen solchen DP abzugreifen.