Unsere klaren Erwartungen an das Parlament: Mehr Personal! Mehr Attraktivität!

Jörg Radek, Vorsitzender der GdP-Bezirk Bundespolizei

Jörg Radek, Vorsitzender des GdP-Bezirks Bundespolizei

Humane Arbeit heißt Belastungen abzubauen. Die Menschen in der Bundespolizei sind bereits an ihrer Belastungsgrenze. Es bedarf dafür keiner Sommerflugpläne oder Überwachung von Fahrkartenautomaten. Für den Personalmehrbedarf an Flughäfen und an der deutsch- österreichischen Grenze gibt es immer noch keine Abhilfe. Nicht nur mehrere wissenschaftliche Studien wiesen dies aus, auch die Fehlzeiten sprechen eine deutliche Sprache. Zusatzaufgaben, Zugleichfunktionen und Fremdverwendungen überfordern den Personalkörper. Ein Ausgleich wird nicht angeboten. Vielmehr wird eine „Verwaltung der Löcher“ vorgenommen. Es geht dabei auch darum, ob die Arbeit überhaupt zu leisten ist. Der Versuch die Arbeitsabläufe zu optimieren, weil das notwendige Personal fehlt, führt nur zu einer weiteren Verdichtung der Arbeit. Ein Aufwuchs an Personal erfolgt dadurch nicht. Nur durch mehr Personal kann jedoch verhindert werden, dass das vorhandene Personal sich nicht weiter aufreibt. 28 Fehltage im mittleren Polizeivollzugsdienst sind zu viel.

Der Bürger erwartet eine Präsenz auf den Bahnhöfen. Kriminalität im Grenzraum lässt sich nur mit mehr Personal bekämpfen. Selbst die Prävention gegen die Belastungen lässt sich nur mit mehr Personal herstellen.

Die ständige Personalverschiebung zum Stopfen von „Löchern“ hingegen produziert zusätzliche Personalnebenkosten, wie Trennungsgelder, Unterkunfts- und Reisekosten, die den Haushalt der Bundespolizei zusätzlich belasten. Solch eine Methode schont weder den Haushalt, noch die Menschen in der Bundespolizei. Es ist auch keine Lösung auf Dauer.

Zu einer Gesamtbetrachtung gehört auch die Tatsache, dass die Übertragung von Verwaltungsaufgaben an Vollzugsbeamte stetig zunimmt. Der Stellenabbau der letzten Jahre in der Verwaltung und die Abwanderung von qualifiziertem Verwaltungspersonal zu attraktiveren Arbeitgebern der Länder und Kommunen soll so kompensiert werden. Die defizitäre und einsatzgefährdende Gesamtentwicklung der Personalsituation der Bundespolizei kann nur durch entschlossenes haushaltspolitisches Handeln abgewendet werden. Die gegenwärtige Ausstattung mit Planstellen und Stellen wird weder in der Quantität noch in ihrer Qualität den übertragenen polizeilichen und nichtpolizeilichen Aufgaben gerecht.

Nötig ist eine konzertierte Aktion, eine Politik der Konsolidierung und Stabilisierung des Bundespolizeihaushalts in einem Stufenprogramm mindestens bis zum Ende der Legislaturperiode.

Zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der Bundespolizei auf dem Arbeitsmarkt auch unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung ist es grundsätzlich erforderlich, den Anteil des gehobenen Dienstes von derzeit 40 % auf 50 % anzuheben. Diese notwendige Weiterentwicklung kann in mehreren Schritten, beginnend ab 2015 auf den Weg gebracht werden. Wir haben eine klare Erwartungshaltung an das Parlament!

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Themenbereich: Attraktivitätsprogramm | Drucken

18 Kommentare
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  1. Stimmung „unter aller Sau“
    ….als diese Headline am Pfingstsonntag zum BMI auf ntv.de (s.Link unten) erschien, musste ich schmunzeln. Also sind die Probleme nicht nur im hD sondern auch mal in der „Chefetage“ angekommen. Selbst erlebt, ist halt doch besser als nur in der Statistik gesehen oder im Controlling gelesen?
    Nachdem erfolglos Führungskräfte von außen geholt, Präsidenten abgelöst, Abteilungsteiter ausgetaucht….wurden, müsste man doch endlich mal merken; die Arbeit wird an der Basis geleistet und dort gewonnen oder verloren! Ohne mehr Personal geht nicht mehr Output, ohne Attraktivität und ohne Wertschätzung sinkt die Motivation.
    http://www.n-tv.de/politik/Mitarbeiter-rebellieren-gegen-de-Maiziere-article12982451.html

  2. Das kann nicht wahr sein. Seit jahren wird geschrieben gesagt, geredet evaluiert und sonst noch was wir brauchen mehr Personal und es wird weiter diskutiert ob es denn wahr wäre. Ich sag nur mal so Direktion Berlin hat ein Durchschnittsalter von ich glaube 47 Jahren. Was denken sich die Leute was noch passieren soll muss damit endlich mehr junge menschen auch mal endlich ausgebildet werden. Das hat ja auch schon garnichts mehr mit nur Personal zu tun sondern auch noch mit dem alter unserer Polizisten und da wundert man sich das es zu einem immer höher werdenden krankenstand kommt? Selbst wenn jetzt eine Ausbildungsoffensive starten würde es dauert ja auch bis die fertig wären und wer möchte den bei so einer polizei anfangen die so attraktiv ist wie ein kastenbrot.Aber die Einstellungsberater bekommen das sicher hin den jungen Menschen soviel Honig um den Mund zu schmieren das Sie alles andere sausen lassen und bei uns anfangen. Nur das denen nicht gesagt wird das de bis wenn überhaupt bis kurz vor der pension warten darfst das Du Dein Endamt erreichst mies bezahlt wirst 41 Stunden die woche arbeitendarfst und woche für verheizt wirst. Prost armes Deutschland arme verlorene Bundespolizei

  3. Ein wenig schmunzeln musste ich schon, als ich den Begriff „Verwaltung der Löcher“ las….
    Das sich aufdrängende Wortspiel hierzu verkneife ich mir allerdings…- Pfui, aus!
    Aber im Ernst: Eigentlich sollte es doch nun mittlerweile auch der letzte gerafft haben, dass die Realität in der Bundespolizei so gar nichts mit der Welt der Hochglanzprospekte zu tun hat, mit denen man den Nachwuchs anzuwerben trachtet.
    Die Realität in der Bundespolizei hat allerdings auch nichts mit den Auftritten in Inter- und Intranet zu tun, die in ihrer Angst, irgendetwas negatives darzustellen, derart überzeichnet positiv daherkommen, dass sie fast schon als Satire durchgehen würden.
    Nebensächlichkeiten – gewiss! Allerdings auch Ausdruck einer Grundhaltung, sich selbst, vor allem aber auch den vorgesetzten Ebenen etwas vorzumachen.
    Deshalb auch der Rat an die Vorgesetzten aller Ebenen bis hin zum Ministerium:
    Die Realität holt man nicht aus Power-Point-Präsentationen, weder aus Statistiken noch Controllingdaten, die Realität kann euch allerdings nahezu jeder Kollege aus dem operativen Dienst sehr plastisch darstellen.
    Er kann euch auch sagen, wie es sich anfühlt, mit Schichtstärken von weniger als 30% der Sollstärke zu arbeiten.
    Wie weh es tut, von Länderkollegen zu hören: „bei euch braucht man ja schon garnicht mehr um Hilfe fragen!“
    Wie zornig es macht, dass trotzdem für jeden ****** Abordnungen ausgesprochen werden.
    Dass man trotz dieser gesamten Widrigkeiten Gefahr läuft, im Eingangsamt in Pension zu gehen.
    Und dass man jetzt offenbar die Lösung darin zu erkennen glaubt, dass die Direktionen nunmehr intern „umverteilen“ können sollen.
    Wollen wir mal wetten, woran sich die Schwerpunkte der jeweiligen Direktionen lokal festmachen werden?
    Wollen wir ausserdem wetten, dass sich Stäbe und Führungseinrichtungen trotz des Mangels an Basispersonal trotz (oder gerade aufgrund?) dieser neuen Flexibilität weiter aufpumpen werden?
    Hier sollte es beim geringsten Anzeichen des Missbrauchs energischen Widerstand geben!
    Denn genau genommen wird damit quasi die Dienstvereinbarung zur Umsetzung unserer unsäglichen Reform ad absurdum geführt. Will sagen, unter diesen Voraussetzungen hätte es eine entsprechende Dienstvereinbarung niemals gegeben, weswegen eine Aufweichung der ausgehandelten Standorte jetzt auch nicht so einfach hingenommen werden darf!

  4. Na herzlichen Glückwunsch,
    gD von 40 auf 50% anheben…

    Damit die Beförderungschancen im gehobenen Dienst genauso schlecht werden, wie im mD (wenn sie es nicht schon sind).

    Erstmal sollte befördert werden. Und das nach Beschluss des Bundeshaushaltes rückwirkend zum 01.06., sonst gehen alle, die zur Beförderung anstehen und ab dem 01.07 den Aufstieg beginnen leer aus!
    …sehr motivierend…

    Nur Beförderungen schaffen das Gefühl dienstlicher Anerkennung und letztendlich auch mehr in der Geldbörse und damit Motivation zur Leistungssteigerung!

  5. Ich bin seit 25 Jahren im Einzeldienst am Bahnhof. Alter 46 Jahre. Wechselschicht, PHM.Ich bin sportlich und habe einen BMI von 23. Nach Fussballbegleiteinsätzen mit KSA und 10 Stunden Einsatzzeit und davon 3 Stunden auf dem Drehgestell stehend Fussballfans begleiten ist schon Hardcore. Mittlerweile brauche ich den nächsten Tag, um mich körperlich von diesen „Strapazen“ zu erholen. Wie gesagt: Ich bin normal fit. Aber solche Fussballeinsätze fahre ich nicht jeden Tag, vielleicht alle 2-4 Wochen mal.
    Zusätzlich zu dem Erreichen der Erschwerniszulage, überlege ich mir mittlerweile 3mal, ob ich mich weiterhin zu Begleieinsätzen im Rahmen der BKE, bzw. Einzeldienstgruppen dafür freiwillig melde.
    Aber wer soll die Schei… denn machen, wenn nicht wir alten Säcke. Ich habe den Beruf mal wegen der Berufung zum Polizisten gewählt. Also steck ich auch nicht auf. Noch………

  6. Zitat:
    Zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der Bundespolizei auf dem Arbeitsmarkt auch unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung ist es grundsätzlich erforderlich, den Anteil des gehobenen Dienstes von derzeit 40 % auf 50 % anzuheben.

    Das verstehe ich nicht, wieso kann dass nicht auch mit einer Personalerhöhung um 10 – 20 % im mD erreicht werden?

    Wenn nur mehr gD die Wettbewerbsfähigkeit erhalten kann, dann muss die logische Konsequenz sein, den mD abzuschaffen und nur noch gD zu haben.

    Bitte die Logik dieses Arguments erklären. Danke.

  7. Die Politik hat die Augen vor dem Problem fest Verschlossen, es kostet Geld, Geld das Sie nicht ausgeben wollen. Warten wir auf den nächsten Anschlag, dann werden die Augen aufgerissen und es wird alles genommen was zwei Beine hat. Aber das hilft uns nicht.

    Die Politiker müssen endlich AUFWACHEN bevor es endgültig zu Spät ist.

    Es müssen Aktionen her, damit endlich Druck ausgeübt wird, und mehr Personal eingestellt wird. Nur wo sollen diese denn ausgebildet werden? Die Ausbildungsstätten sind doch schon überfüllt und das auf die nächsten Jahre.

    Es geht einfach nur noch Berg ab, irgendwann sind wir unten angekommen und dann gibt es keinen Aufstieg mehr.

  8. 50% gD?
    Sagt mal … ist das noch euer Ernst?
    Wo sollen die denn alle hin? Wo kommen die Stellen her? Jeder mit Silber will auch n Stück Verantwortung und Führung bekommen.
    Erzählt mir nicht, dass ihr PHK´s auf Streifgang im Bhf haben wollt?! Wie unzufrieden sollen die Leute denn noch werden?
    Von dem POK-Bauch den wir mittlerweile genauso haben wie den POM-Bauch will ich mal nicht reden. Am besten wäre es alle „Z“ schieben wir fix in den gD als POK. Dann haben wir´s mit den 50% schnell geschafft.

    Daumen hoch!
    Es gibt hier in dieser Behörde wirkliche Probleme, die angefasst werden müssen.
    Und eine Aussage mit 50% gD sind wir wettbewerbsfähig ist leider fern jeder Realität.
    Ich habe mir bei meiner Berufswahl doch nicht angeschaut, welche Behörde hat den höchsten prozentualen Anteil im gD !

    Mittlerweile bin ich einfach nur noch traurig.

    Ich möchte trotzdem noch in aller Kürze ein Beispiel aufwerfen, was wichtig wäre.
    Übertragung eines Amtes nach Funktion und Verantwortung. Wir müssen von diesem beurteilungsabhängigen System als Grundlage für berufliches Weiterkommen wegkommen. Ich benötige eine 9 9 9 und 7500 Subsidiärpunkte zum A13.
    Ja, herzlichen Glückwunsch.
    Warum kann man das Amt nicht an die Stelle knüpfen?
    DP x wird nicht mehr nach A10-12 bewertet, sondern nur nach A11. Bekomme ich diesen zugesprochen, dann werde ich dort auch direkt A11. Warum? Weil dieser DP die entsprechende Verantwortung mitbringt und der DP Inhaber auch genauso bezahlt werden sollte.
    GF sind A10, Punkt.
    ZF sind A11, Punkt.
    Bekommt jemand den DP und hat sich bewährt, bekommt er auch das Amt.

  9. Was wollen wir zukünftig eigentlich?

    Wollen wir nur noch gD oder gD und mD?

    Ich finde es nur sehr schade, dass der mD total vergessen wird! Bevor wir den Anteil gD weiter erhöhen, sollten wir lieber diese Gelder in die Beförderung unserer Kolleginnen und Kollegen im mD stecken. Es kann nicht sein, dass wir den gD immer weiter vergrößern und wir uns dazu noch einige tausend mDler leisten, die keine Aussicht auf eine Beförderung haben.

    Wir haben über 7000 POMs, von denen wahrscheinlich 99,9% einwandfreie ARBEIT leisten und die Maße hat keine Perspektive, keine Beförderungsaussichten, usw.!

    Meiner Meinung nach ist es nicht in Ordnung, wenn die Kolleginnen und Kollegen im mD nur noch die Auswahlmöglichkeit „Aufstieg“ haben. Denn weiter im mD bleiben heißt dann: (mit hoher Wahrscheinlichkeit) Ende der Karriere!

    Wenn wir als GdP eine zweigeteilte Laufbahn wollen, dann sollten wir dazu auch stehen und den Weg offen dorthin führen.

    Es ist doch vollkommen unlogisch und unfair, wenn als KSB Leute nach A9g und A10 besoldet werden und die Kolleginnen und Kollegen in A7 oder A8 mD ohne Beförderungsmöglichkeiten den gleichen „Job“ machen.

    Mit welcher Berechtigung wird hier unterschiedlich besoldet?

    Mit welcher Berechtigung gibt es hier unterschiedliche Beförderungsaussichten für die gleiche Tätigkeit?

    Diese Ungleichbehandlung für die gleiche Tätigkeit muss der Politik auch mal vor Augen geführt werden. Gerade die SPD möchte doch gleiches Geld für gleiche Arbeit! Wo ist diese Fairness innerhalb der Bundespolizei?

    Wir können nicht weiter hinnehmen, dass so viele gute Kolleginnen und Kollegen „auf der Strecke“ bleiben, nur weil diese in der „falschen“ Laufbahn sind.

    Des Weiteren müssen wir auch viel mehr innerhalb des gD unterscheiden, sonst haben wir in einigen Jahren die gleichen Probleme im gD. 50% gD heißt auch, dass viele KEINE Führungspositionen bekleiden werden, d. h. für mich, WARUM überhaupt ein kostenintensives Aufstiegsprogramm fahren, wenn keine Führungsämter übernommen werden und die Leute hinterher den gleichen Job machen!??

  10. @gD
    „Erzählt mir nicht, dass ihr PHK´s auf Streifgang im Bhf haben wollt?! “

    Naja gD, soweit ist das ja nicht hergeholt. Bayern macht das schon sehr lange. Und der begrenzte Praxisaufstieg ist auch noch Prüfungsfrei. Und Führungskraft ist auch nicht gleich Führungskraft. Da gehört etwas mehr als das Schulterstück dazu.
    Und Verantwortung muss auch jeder übernehmen. Die ist nicht 500, 900 oder 1500 Euro wert.

    Was die Attraktivität betrifft sehe ich schwarz. Woher sollen denn die Nachwuchskräfte kommen. Die freie Wirtschaft hat doch heute schon Probleme, alle Ausbildungsplätze zu besetzen. Und da reden wir von 35 Std. Woche, da reden wir von vorzüglicher Bezahlung am Wochenende und in der Nacht. Da gibt es Prämien für alle und medizinisch und soziale Projekte. Da ist Familienfreundlichkeit keine Worthülse. sondern Bestandteil der täglichen Arbeit. Dem gegenüber steht eben all dies nicht.
    Ein ständig rückläufiger Leistungskatalog bei der Heilfürsorge. In der Reihe der sog. Kassenpatienten stehen wir im hinteren Drittel.
    Dazu kommen ständige Abordnungen zu Dienststellen, die seit Jahrzehnten so ablaufen und unserer „Manager“ bis heute keinen Plan haben, wie man dauerhafte Lösungen erreicht.

    Von der schlechten Beförderungssituation will ich erst gar nicht reden.

    Ich habe neulich gehört, dass sich Leute absichtlich zweimal durch die Laufbahnprüfung fallen lassen. Warum? Nun, um unsere Firma ohne Rückzahlung verlassen zu können. Sollte das stimmen, dann reden wir von Leuten, die noch vor dem eigentlichen Berufsbeginn schon wissen, dass es mit der Attraktivität nicht weit her sein kann.

    Mir ist bewusst, dass alles, was mit gesteigerter Attraktivität zu tun hat, eine Menge Geld kostet. Entweder man will ernsthaft was erreichen für unsere Bundespolizei, oder man soll es gleich lassen. Ich denke, das Letzte ist der Fall.

  11. @U.A.

    „Mit welcher Berechtigung wird hier unterschiedlich besoldet? “

    Siehst? Genau das ist das, was ich meinte! Wenn ein Posten mit einem Amt unterlegt ist wie KSB einfach mit A9, dann sind alle die das machen A9 und zwar von Anfang bis Ende. Mehr Geld gibt’s nur durch die Erfahrung. Was ja auch der Sinn hinter den Erfahrungsstufen ist.
    Will jemand mehr, muss er sich bewegen und andere Stellen (mit „mehr“ Verantwortung oder „höherwertiger“ Tätigkeit) suchen.
    Diese sind dann A11 oder 12 oder oder …

    Dann hast du auch nicht die Situation, die jetzt entstehen wird. In Zukunft wirst du einen PHK mit nem Meister auf Streife haben können, wobei ich noch nicht mal sagen will, dass der Meister vielleicht sogar die „bessere“ Arbeit leistet aber dennoch 4 Besoldungsstufen unterschiedlich besoldet wird !
    Ich sag´s euch … Daumen hoch!

  12. Bei uns in der Inspektion laufen jetzt schon regelmäßig POK Streife im Bahnhof. Ab und an sogar ein PHK. Ich frage mich nur, was daran so schlimm sein soll? Kritik kommt meiner Meinung nach doch fast ausschließlich von den Kollegen aus dem mD, die bis dato noch keinen Aufstieg gemacht haben. Mittlerweile haben wir doch schon mehr wie 40% Anteil an Mitarbeiter aus dem gD. Und da es pro DG nur einen DGL, einen DGLV und einen GL gibt, können gar nicht alle anderen Mitarbeiter aus dem gD irgendeine Führungsrolle übernehmen, sodass es doch an der Tagesordnung, zumindest bei uns ist es so, da wir mehr wie 10 Mitarbeiter gD in der DG haben, dass die anderen Mitarbeiter dann die anfallenden Einsätze übernehmen. Und da ist es bei uns egal, welchen Dienstgrad man hat. Natürlich liegt ein riesiger Gehaltsunterschied zwischen der Besoldung eines POK und eines PM. Aber i.d.R. liegen da auch ein paar Lebensjahre dazwischen. Und die Aufsteiger bei uns haben alle mal als PM oder sogar noch viel weit darunter angefangen. Man sollte sich nicht innerhalb der Organisation zwischen mD und gD „zerfleischen“. Das Problem liegt doch darin, dass die ganze Bundespolizei, wie sie derzeit ist, immer mehr unattraktiver wird. Das kann man doch an den ganzen Umfragen und wissenschaftlichen Auswertungen ganz klar erkennen. Man sollte sich lieber fragen, wie diese Behörde wieder attraktiver wird. Meiner Meinung nach fing es an mit dieser Behörde rasant abwärts zu gehen, als der Controllingwahn anfing und jede DG sich nun untereinander vergleicht.

    „Diesen Monat hat die DG X mehr Anzeigen gefertigt, dafür waren dort aber auch viel mehr Kranke, wie in der DG Y, wobei in dieser DG die Qualität der @rtusvorgänge sehr zu wünschen übrig lässt……bla, bla, bla, bla, bla…“

    Man sollte wirklich zusehen, dass man die se Behörde wieder auf Vordermann bringt. Als erstes sollte man anfangen, Gelder frei zu bekommen, damit viel mehr eingestellt werden kann. Die Personallöcher müssen gestopft werden. Denn derzeit müssen viel zu wenige Mitarbeiter viel zu viel leisten. Die Überbelastung ist immens. Immer mehr KSB werden aus den Dienstgruppen herausgeholt, um in der FüG oder ErmD ihren Dienst zu versehen. Und auch auf Posten, die der ODP gar nicht hergibt, wie z.b. FKB, Controlling, BKB, usw. Und das sind nicht die älteren Kollegen, die schon Jahrzehnte Wechselschichtdienst in den Knochen haben; nein es sind i.d.R. junge Mitarbeiter, die scheinbar einfach keine Lust haben, sich jeden Tag voll zu verausgaben und es vorziehen, obwohl sie aufgrund des Wegfalls der Erschwerniszulage und DuZ wesentlich weniger verdienen, lieber im Tagdienst eingesetzt zu werden. Der „Wasserkopf“ der Inspektion wächst somit unaufhörlich an und die Dienstgruppen sind die Leidtragenden und sehr oft unter ihren Mindeststärken. Aber das interessiert sowohl in der BPOLD (wenn es dort überhaupt bekannt ist) als auch in der FüG niemanden mehr. Die schweren Erkrankungen bei den Wechselschichtdienstleistenden nehmen merkbar zu. Aber auch das scheint keinen zu interessieren. Bis auf ein bisschen Gesundheitsförderung wird doch nichts gemacht. Im Gegenteil, will man mal aus der Reihe Dienstausgleich haben, weil man zig Überstunden angehäuft hat, bekommt man diesen fast nie, weil ja fast immer die Mindeststärke unterschritten ist. Und was macht der Wachtmeister dann…..??? Fast jeder hier kennt die Antwort.

    Sollte sich nicht schleunigst etwas bei uns ändern, wird die Situation Jahr für Jahr immer schlechter werden, denn jünger werden die einzelnen Kollegen nicht. Und die Aufgaben werden immer mehr. Alleine das Problem der irregulären Migration, das ganz Deutschland im Bann hat, zeigt die Grenzen der jetzigen Bundespolizei im Einzeldienst auf.

    Man muss für die jungen Leute in der Republik, die den Polizeiberuf erlernen möchten, und das nicht nur bei den Länderpolizeien, einfach was bieten können. Da wäre eine 38,5 Std. Woche, wie sie in der freien Wirtschaft sehr oft der Fall ist schon mal ein Anfang. Dann müssten die Kollegen, die im mD anfangen, auf jeden Fall die Möglichkeit haben, nach einer bestimmten Dienstzeit in den gD aufzusteigen. Und nicht nur, um „Häuptling“ zu sein, sondern vielmehr um besser besoldet zu werden. Dann sollte auf jeden Fall der Wechselschichtdienst im Gegenzug zum Tagesdienst aufgewertet werden. Was nützt der finanzielle Anreiz der Erschwerniszulage und des DuZ, wenn man nach fast 40 Dienstjahren im Schichtdienst in den Ruhestand geht und krank ist. Schaut man sich jetzt bei den Pensionären um, die in der letzten Zeit gegangen ist, wir einem ganz Bange. Wenn die einzelnen überhaupt ihre Altersgrenze erreichen. Wieso kann man z.b. nicht für eine gewisse Anzahl von Schichtdienstjahren früher, ohne Abschläge, in Pension gehen? Mir absolut ein Rätsel, warum das nicht geht. Die Aufzählung ist nicht abschließend. Sicherlich gibt es hier noch ganz viele Kollegen, die diese Aufzählung mit zig guten Beispielen vervollständigen könnten. Wenn es aber nur am lieben Geld liegt, dass man in unserer Behörde nichts verändert, dann tut mir das leid. Wenn ich sehe, für welche unsinnigen Dinge Geld da ist, dann müsste die innere Sicherheit doch jedem Deutschen oder allen Menschen, die in unserem Land leben, mehr wert sein.

    Abschließend bleibt für mich nur die Frage offen, warum diesem negativem Trend nicht entgegen gegangen wird? Eine Firma in der freien Wirtschaft wäre schon seit Jahren weg vom Fenster. Unsere Behörde wurschtelt aber eifrig weiter, bis irgendwann der BURN OUT für die Behörde kommt. Und diese wird kommen, es sei denn, es ändert sich schleunigst was….

  13. @AB: „Ich frage mich nur, was daran so schlimm sein soll? Kritik kommt meiner Meinung nach doch fast ausschließlich von den Kollegen aus dem mD, die bis dato noch keinen Aufstieg gemacht haben.“

    Genau das ist doch der Punkt, der total schief läuft! Entweder Aufstieg oder das wars mit der Karriere und den Beförderungen. Die Lösung für ALLE die befördert werden sollen, kann doch nicht sein den Aufstieg zu machen!?

    „Man sollte sich nicht innerhalb der Organisation zwischen mD und gD “zerfleischen”.“

    Das hat auch sicher keiner vor! Nur, es darf doch noch möglich sein, dass man Kritik äußert bzgl. der Beförderungssituation im mD. Sollen jetzt die über 7000 POMs „klatschen“ und sagen „super ist es“!?

    UND, es ist doch vollkommen normal, wenn daneben junge gDler mit Ende 20/Anfang 30 zum PHK befördert werden und die eigene Leistung die jeden Tag erbracht wird keine Honorierung erfährt. Das hat nichts mit Neid zu tun, sondern mit einer fairen Besoldung, die zur Zeit gewaltig hängt.

  14. @U.A.

    Ich glaube, dass es von Seiten der GdP irgendwann wieder ein neues Attraktivitätsprogramm geben wird, dass in etwa an das am 31.12.2013 abgelaufene Attraktivitätsprogramm II anknüpfen wird oder sogar für den einzelnen noch mehr Vorteile bringen wird. Wie dieses genau aussehen wird, weiß ich natürlich nicht. Ich bin ja schließlich auch kein Hellseher. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass es wieder möglich sein wird, dass man „vereinfacht“ vom mD in den gD wechseln kann. Und dann sollte jeder, der die Möglichkeit besitzt, diese auch wahrnehmen. Vielleicht sieht dieses Programm dann auch eine Möglichkeit für dienstältere POM vor, die aufgrund dessen, dass die Stellenobergrenzen im mD längst erreicht sind, zumindestens schneller A9, dann eben im gD, zu werden. Gerüchteweise wurde so etwas ja schon mehrfach diskutiert.

    Natürlich soll keiner der über 7000 POM klatschen. Mir kommt es aber immer mehr hier im Forum aber auch auf der Dienststelle so vor, dass immer die gleichen Personen den POM-Bauch, der zweifelsfrei da ist, beklagen. In meiner Dienststelle gibt es aber auch mehrere dienstältere Mitarbeiter, die sich in diesem POM-Bauch befinden, weil sie einfach immer wieder gegen alles und jeden sind, dauerkrank sind, mehrere Disziplinarverfahren haben, usw. Diese würden auch nicht befördert, wenn es gar keine Stellenobergrenze geben würde. Aber das sind bestimmt die Ausnahmen, bei den über 7000 Kollegen, von denen du sprichst. Sollte aber auf jeden Fall mal andiskutiert werden, da gerade in meiner DG ein Kollege POM ist, der fast keinen Tag auslässt, um sich gerade gegen die VAV´ler in der DG negativ auszulassen und das er ein Quotenopfer ist usw. Schaut man sich seine Vergangenheit und seine täglichen Leistungen an, weiß man aber auch ganz schnell, warum er noch POM ist und das mit über 25 Dienstjahren…. An seiner dienstlichen Situation ist nur er alleine daran schuld. Keine Führungskraft, die ihn beurteilt, keine Stellenobergrenze….

    Aber mittlerweile sind wir in der Bundespolizei doch im gD ebenfalls bei einem POK-Bauch angelangt. Und natürlich ist zwischen den beiden Besoldungsgruppen ein erheblicher finanzieller Unterschied da. Aber solange die Stellenobergrenzen nicht nach oben geöffnet oder verschoben werden, wird dieses Problem immer weiter bestehen. Und wieviele A11er Dienstposten gibt es denn in einer Inspektion? Nicht soviele, dass alle PHK werden können.

    Und ich glaube schon, dass die Vertreter der GdP bemüht sind, das POM-Bauch Problem zu lösen. Doch ich glaube auch nicht, dass dies aufgrund dieser Stellenobergrenzen schnell möglich sein wird. Vielleicht hätte man die ganze Attraktivität weg lassen sollen. Dann würde im mD der Kollege PHM(Z) wieder das Spitzenamt inne haben. Und im gD wären nur die Kollegen, welche ein Studium gemacht haben. Dann könnte sich keiner beschweren, dass ein Kollege A11 ist, der vielleicht wirklich erst Ende 20/Anfang 30 ist, so wie es früher war. Diese Kollegen waren aber auch alle Führungskräfte.

    Aber diese Zeit, wo im gD die Mitarbeiter von A9 nach A12 in drei oder vier Jahren durchgereicht wurden, ist lange vorbei. Auch, dass Mitarbeiter die Ende20/Anfang 30 sind zum PHK befördert werden. In meiner Dienststelle hat gerade eine Kollegin dies geschafft. Die hat aber auch einen Posten in unmittelbarer Nähe beim IL inne. Es gibt auch das krasse Gegenteil bei uns, dass es „Vollaufsteiger“ gibt, die zuvor die Amtszulage im mD hatten und nun nach dem Vollaufstieg nur einen aufschichtungsfähigen Dienstposten besitzen und seit Jahren als POK festhängen, aber tagtäglich als GL eingesetzt werden. Und sollten diese keinen A11er Dienstposten bekommen, werden sie sogar als POK in Pension gehen. Das dies aber auf jeden Fall besser ist, wie als POM in Pension zu gehen, das steht sicherlich außer Frage.

    Und mit den Stellenobergrenzen hängen doch auch die Quotierung der Regelbeurteilung/ALN zusammen. Solange nur 10% aller Mitarbeiter die Spitzennote 9 bekommen können, die ja mittlerweile fast überall für eine Beförderung gebraucht wird, wird es zukünftig nicht mehr Beförderungen geben. Hat man 60 POM in der Dienststelle, können nur 6 die Spitzennote für die Beförderung bekommen. Das ist nicht viel. Und so sieht es doch in den anderen Besoldungsgruppen auch aus. In meiner Dienststelle sind mittlerweile über 40 PK. Wie lange wird es dauern, bis der letzte davon die Spitzennote 9 bekommt und dann befördert werden kann? Diese Problematik ist doch mittlerweile im mD genauso wie im gD. Und was ist da Fainess? Das sollte jeder für sich selber beantworten. Ich habe da auch meine eigene Meinung dazu.

    Deswegen ja auch meine Aussage nach mehr Attraktivität in meiner vorher gefertigten Ausführungen. Es muss nicht jeder gleich Häuptling sein, wenn er den Aufstieg vom mD in den gD macht. Aber darauf vertrauen, dass man im mD nach derzeitigen Stand auf jeden Fall als PHM mit oder ohne Amtszulage in Pension geht ist meiner Meinung nach Augenwischerei. Alleine wegen der nach wie vor bestehenden Stellenobergrenzen.

    Deswegen sollte man die Attraktivität in der Bundespolizei genauso nach vorne treiben wie vermehrte Einstellungen von neuen Kollegen. Denn was nützt es, wenn man PHM oder POK ist und nach jeder Schicht total ausgelaugt nach Hause kommt, weil man aufgrund des Personalmangels total überlastet ist und früher oder später krank wird, zumindest auf einer Schwerpunktdienststelle wie bei uns? In meinen Augen nicht viel. Geld ist sicherlich sehr wichtig und beruhigend, aber Gesundheit ist doch noch viel wichtiger, zumindest ist das meine Meinung.

  15. Hey alles ist wird sollwerden usw. gut, oder ? Die Diskussion über gerechte Besoldung ob mD gD hD wird immer soweiter gehen, solange der Dienstherr nicht genügend Geld für Besoldung ausgibt. Wer in seiner Laufbahn zeitnah bis ins Endamt gehoben wird, wird nicht neidvoll in die andere Laufbahn gucken. Wenn doch…versuchen zu wechseln ! Schönes Wochenende für alle die eins haben. Für alle anderen, bleibt gesund und munter……ehemaliger

  16. Der Artikel auf n-tv ist schon bezeichnend. Eine „Lehrstunde“, wie man mit seinen Mitarbeitern umgeht. TDM ist wohl bei einem seiner Vorgänger, der nun für die Finanzen zuständig ist, in die Lehre gegangen!

    Attraktivität unserer Behörde? Bei so einem BMI können wir da wohl warten bis der Nordpol schmilzt. Da werden andere Prioritäten gesetzt, um die Steuergelder auszugeben. Wobei es doch so einfach ginge, wenn nur der Wille dazu da wäre:

    Einstellung von mehr Personal; Abschaffung der Planstellenobergrenzen mit der realistischen Möglichkeit, auch sein Endamt erreichen zu können; 38,5 Stunden – Woche; Reduzierung des Pensionsalters für Schichtdienstleistende; Sonn- und Feiertags- sowie Nachtschichtzuschläge, die das Wort auch verdienen!

    Aber statt dessen werden lieber zu Weihnachten bzw. zum Jahresende Dankschreiben aller möglichen „Manager“ bis hin zum Minister geschrieben: „Ach wie seid Ihr alle wieder toll gewesen in diesem Jahr! Besten Dank auch…“ Ist ja auch viel billiger…

  17. Dass passt zum Thema.
    Gestern bei Jauch zum Thema Einbrüche… .
    Unser geliebter TDM protestierte gleich auf den Vorhalt von Jauch, die Gewerkschaften würden mehr Personal fordern,
    „bei der Bundespolizei und beim BKA werde kein Personal abgebaut“.

    Schade, dass es unser IM bis heute nicht geschafft hat, sich mal unsere Behörde von Innen anzuschauen.
    Dann hätte er gemerkt:

    viele der Kolleginnen und Kollegen arbeiten in Fremdverwendungen ohne eigenen Dienstposten

    viele der Kolleginnen und Kollegen sind auf irgendwelchen Abordnungen (mehr als die Hälfte davon vermeidbar, zum Beispiel Flughäfen)

    viele der Kolleginnen und Kollegen sind wegen der extremen Belastungen durch Einsätze und Schichtdienst häufiger krank

    Und ja lieber Thommy, auch wenn Du es nicht glaubst, uns fehlt Personal vor und hinten.

    Einmal schnell frei machen wegen familiärer Dinge, ohne dafür schon Monate vorher URLAUB eingereicht zu haben, kann man vergessen. Schulfest und ehrenamtliche Tätigkeit fällt diesen Sommer mal wieder aus.

    Wir sind ständig an der Mindeststärke. Das dann zum Thema familienfreundlich. Ich kann Euch gar nicht sagen wie mich diese Schönrednerei ankotzt.

  18. Hey was soll ich sagen,
    mit 54 Jahren, im Jahr 2012 zum Begrenzten Praxisaufstieg ermuntert worden. Eine Chance PHM-Z zu werden wurde kategorisch abgelehnt. Durchgekämpft und gut bestanden.
    Im November 2019 steht die Pensionierung an.
    Aufgrund der Herabsetzung der Beurteilungsnote, nach Laufbahnwechsel, wird ein Erreichen der Besoldungsstufe A10 bis 2017 ausgeschlossen.
    Eine mögliche Anpassung der Beurteilungsnoten wird zu Gunsten jüngerer Kollegen, mit mehr Aussicht auf Erfolg, ausgeschlossen.
    Also im Eingangsamt als PK in Pension.