GdP und BMI verhandeln aktuell über neue Aufstiegsregelung

Dr. Karsten Schneider, Horst Müller, Dr. Helmut Teichmann, Simone Kumor, Sven Hüber (v.l.n.r.) verhandelten für die GdP-Mitglieder den neuen Aufstieg

Dr. Karsten Schneider, Horst Müller, Dr. Helmut Teichmann, Simone Kumor, Sven Hüber (v.l.n.r.) verhandelten für die GdP-Mitglieder den neuen Aufstieg

Vertreter der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und des DGB trafen am 31. Juli 2014 mit dem Abteilungsleiter Bundespolizei im Bundesministerium des Innern, Dr. Helmut Teichmann, zur Diskussion der beabsichtigten Änderung der Bundespolizeilaufbahnverordnung (BPolLV) zusammen.  Auf Gewerkschaftsseite nahmen daran der Abteilungsleiter Beamtenpolitik des DGB, Dr. Karsten Schneider, der stellv. Bezirksvorsitzende Sven Hüber, die GdP-Justiziarin Simone Kumor und der Sekretär des GdP-Bundesvorstandes für Beamtenpolitik, Horst Müller, teil.Die Bundesregierung hatte die Spitzenorganisation der Beamtinnen und Beamten zum Beteiligungsgespräch nach § 118 Bundesbeamtengesetz eingeladen. Hintergrund ist die beabsichtigte Novellierung des ab dem 1. Januar 2015 möglichen „verkürzten Aufstiegs“ nach § 16 BPolLV. Durch den Wegfall der bisherigen verfassungswidrigen Altersgrenze (sie lag nach der bisherigen Fassung für eine Zulassung bei 45 Jahren) und zugleich den Wegfall der Zulassungsvoraussetzung Polizeihauptmeister/-in wird dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 26. September 2012 (Az. 2 C 74.10) endlich Rechnung getragen. Vor allem aber werden die Aufstiegschancen für Polizeiobermeister und Polizeiobermeisterinnen erheblich verbessert.

Die GdP und der DGB hatten in ihrer gemeinsamen Stellungnahme die überfällige Regelung begrüßt, der unzählige erfolgreiche Klageverfahren der GdP für ihre Mitglieder vorausgegangen waren. Die einzelnen gewerkschaftlichen Positionen können in der hier anklickbaren Stellungnahme des DGB und der GdP zur BPolLV-Änderung nachgelesen werden. Für die GdP ist die laufbahnrechtliche Novellierung ein wichtiger Meilenstein für ein weiteres, von uns gefordertes Attraktivitätsprogramm.

Ab Januar 2015 soll der „verkürzte Aufstieg“ nach § 16 BPolLV möglich sein, wenn der Bewerber/die Bewerberin noch nicht 57 Jahre alt ist, sich drei Jahre bewährt hat, mindestens Polizeiobermeister/in ist, überdurchschnittlich beurteilt und in einem Auswahlverfahren erfolgreich war. Die Aufstiegsausbildung dauert sechs Monate und umfasst eine theoretische Ausbildung von mindestens vier Monaten sowie eine praktische Ausbildung. Die Bundespolizeiakademie stellt in einem Prüfungsgespräch fest, ob die Polizeivollzugsbeamtin oder der Polizeivollzugsbeamte die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat.

Zugleich nutzte die GdP die Möglichkeit, weitere laufbahnrechtliche Änderungen und Verbesserungen in der BPolLV einzufordern.

Die GdP und der DGB machten deutlich, dass es erstrangig darum geht, mithilfe des Laufbahnrechts sowohl attraktive, praktikable und familienfreundliche berufliche Entwicklungsmöglichkeiten durch eine breite Palette von diskriminierungsfreien Aufstiegsformen anzubieten als auch die Folgen des demografischen Wandels, insbesondere der erwarteten massenhaften Pensionierungen im gehobenen Dienst, abzufangen. Zudem habe sich an den Feststellungen der Bundesregierung aus 2002, dass sich in der Bundespolizei „eine beachtliche Zahl von Funktionen…im Schnittbereich von zwei Laufbahnen bewegen“ und „Beamtinnen und Beamte, die diese Funktionen aus Gründen der Kontinuität längerfristig wahrnehmen sollen,…auf der einen Seite Erfahrungen und Kenntnisse aus der niedrigeren Laufbahn, auf der anderen Seite aber keine volle Ämterreichweite [benötigen]“, nichts geändert hat. Dies muss sich in einem modernen Laufbahnrecht widerspiegeln.

Intensiv diskutiert wurde die GdP-Forderung, den verkürzten Aufstieg nicht von einem „besonderen dienstlichen Bedürfnis“ abhängig zu machen, denn der verkürzte Aufstieg ist nach Gewerkschaftsmeinung eine gleichrangige Form des Regelaufstiegs. In den kommenden Jahren müssen jährlich bis zu 500 Polizeikommissare als Ersatz für Pensionierungen „nachproduziert“ werden. Dies ist – schon angesichts der begrenzten und ausgelasteten Kapazitäten der Bundespolizeiakademie – nur mit einem erheblichen Anteil von Absolventen des verkürzten Aufstieges zu leisten. der verkürzte Aufstieg darf daher nicht zum Ausnahmefall degradiert werden.

Die GdP forderte auch ein, die Richtlinien für ein Eignungsauswahlverfahren (EAV) bzw. ein Vereinfachtes Eignungsauswahlverfahren (VAV) und das Curiculum für den verkürzten Aufstieg schnellstmöglich den Gewerkschaften vorzulegen. Zudem müsse die Gültigkeit eines EAV bzw. VAV wie bisher 4 Jahre betragen und der alte § 28 (5) BPolLV insofern fortgeschrieben werden.

Die GdP forderte zudem, auch den Aufbau des Regelaufstiegs (2 Jahre 2 Monate) zu ändern und eine regionale Modularisierung des Studiums und eine familienfreundliche zeitliche Streckung der Studienabschnitte zuzulassen. So könnten z.B. einzelne „Scheine“ (Fachabschlüsse) in einzelnen Studienfächern auch bei anderen Bildungsträgern, ggf. Landespolizeischulen, erworben werden. Dadurch ließen sich Familie und Beruf bzw. Aufstieg wesentlich besser zusammenführen.

Die GdP und das BMI diskutierten auch die Gewerkschaftsforderung nach einer Verankerung des Aufstiegs beim BKA in der BPolLV. Besonderes Augenmerk wurde auch auf die Forderung nach Festschreibung eines externen (technischen) Studiums i, Sinne des § 39 BLV als eine besondere Form des Aufstiegs für Beamte in besonderen Fachverwendungen (§ 12 BPolLV) gelegt. Nach GdP-Auffassung ist das – neben der Ausschöpfung der Chancen des Fachkräftegewinnungsgesetzes – der richtige Weg, den Fachkräftemangel im IT-Bereich und den anderen Technikbereichen der Bundespolizei zu beheben.

Ebenfalls diskutiert wurde die GdP-Forderung, Beamten, die eine Vordienstzeit bei der Bundeswehr aufweisen, diese Zeiten auf die Probezeit anzurechnen, wenn sonstige Bewährung vorliegt. Das bisherige restriktive Verfahren ist unbefriedigend und einer Unterstützung der Konversion auch hinderlich.

Das Bundesministerium des Innern will nun die DGB-Forderungen und GdP-Vorschläge zügig prüfen und den Entwurf der Änderungsverordnung zur BPolLV gegebenenfalls anpassen.

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46 Kommentare
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  1. Hallo !

    Die geänderten Voraussetzungen beim Laufbahnwechsel hören sich zunächst einmal ansprechend an.
    Folgende Fragen stellen sich mir hierbei:

    1) Was bedeutet die Voraussetzung “ 3 Jahre bewährt“ konkret ?
    2) Was bedeutet die Voraussetzung “ überdurchschnittlich beurteilt“ , reicht hierfür bereits die Note 7 aus?

    Vielen Dank für die Beantwortung dieser Fragen.

    Es grüßt
    Ein Watchmen

  2. Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    ich habe höchsten Respekt vor der gewerkschaftlichen Arbeit und vor den „Verbesserungsvorschlägen“ beim BMI eurerseits. Allerdings sollten die Kollegen, welchen 3 bzw. 2Jahre als Aufsteiger durch die ganze Republik gereist sind, nicht benachteiligt werden. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass ich von einem Kollegen ohne voller Ämterreichweite und geringerer Qualifikation ausgelacht werde, warum ich so blöd war und für 3 Jahre meine Familie vernachlässigt habe. Ich möchte (bevor weider die Neiddiskussionen losgehen) nur drauf aufmerksam machen, dass sich Leistung/Einsatz auch in Zukunft bei unserer Behörde lohnen sollte bzw. anerkannt werden sollte. Ich möchte auch nicht die Leistungen der „Halbjahresaufsteiger“ anzweifeln, aber derzeitig erleben viele Aufsteiger bzw. Beamte mit voller Ämterreichweite eine Ungleichbehandlung.

  3. Sehr gut.
    Gleich alle in den gD mit voller Ämterreichweite und bitte direkt POK.

    Sagt mal geht’s noch?
    Wozu hab ich denn 3 Jahre studiert?
    Es sind derzeit schon 400 Studenten in Lübeck in der Laufbahnausbildung.
    Es muss nicht auf Teufel komm raus alles in den gD geschoben werden.
    Wo sollen denn die ganzen Stellen herkommen?

    Macht doch lieber mal die Laufbahnen attraktiver!

  4. Lieber Kollege PKmitDiplom,
    bei den Kollegen/innen mit dem vereinfachten Aufstieg handelt es sich in der Regel um lebensältere und zumeist sehr erfahrene Mitarbeiter/innen, die ebenfalls ihr Endamt A11 erreichen möchten. Ansonsten hätten sie den beschwerlichen Weg nicht gehen brauchen. Es ist und kann sicherlich nicht Ziel eines 2- oder 3-jährigen Aufsteigers sein, eine mit 9/11 bewertete Stelle bis zur Pensionierung zu „blockieren“. Ziel ist es doch bestimmt, das Endamt nach A13 zu erreichen. Also kann die Besetzung einer 9/11er Stelle lediglich als Sprungbrett für eine spätere Besetzung einer höheren Stelle angesehen werden. Das Problem der ganzen Aufstiegsmisere ist es doch, dass im ODP nicht ausreichend Stellen nach 9/11, 10/12 oder 11/13 geschaffen und die Kassenanschläge entsprechend angepasst werden.
    Es kann meines Erachtens nicht sein, dass junge und zumeist weniger erfahrene Aufsteiger meinen, schon mit ~30 Jahren PHK zu sein, wenn man auf der anderen Seite sieht, dass es noch Poilzeiobermeister/innen gibt, die jenseits der 50 sind. Und ein Diplom macht nicht automatisch eine/n bessere/n und eher geeignete/n Mitarbeiter/in.

  5. Sehr geehrte Kollegen,
    im Sinne des Deutschen Qualitätsrahmen (DQR) ist die Erlangung eines Meistertitel im Handwerk in die Stufe 6 einzuordnen – d.h. dem Bachelor vergleichbar. Nach meinem Kenntnisstand erkennt unsere Behörde dies aber nicht an, warum das so ist erschließt sich mir nicht.
    Dies hat für Kollegen mit Meisterabschluß entsprechende Konseqenzen in ihrem weiteren beruflichen Werdegang.
    Um dem Fachkräftemangel vorzubeugen ist diese Anerkennung, welche von der Bundesregierung gewünscht war, zwingend erforderlich.
    Ich bitte hier die GdP den Sachsatnd aufzuklären und unsere Behörde auf Gesetzeskonformen Kurs zu bewegen, sollte es so sein wie o.a. beschrieben.
    Betroffenen Kollegen kann man dann nur empfehlen einen widerspruchfähigen Bescheid zu erlangen, um dann auf verwaltungsrechtlichem Weg, hoffentlich mit gewerkschaftlicher Rechtsschutzzusage, ihr Recht zu erstreiten.
    Anderen Berufsgruppen wird bei zweijähriger Verwendung in dem Bereich, in dem die Ausbildung/ Abschluß erlangt wurde,
    die uneingeschränkte Laufbahnbefähigung zugesprochen.

  6. Warum schicken wir ausgebildete, erfahrene und überdurchschnittliche PVB auf einen sechs Monatslehrgang, damit diese hinterher den gleichen „Job“ wahrnehmen?

    Welche Kosten fallen hier an?

    Die Bundespolizei hat immer noch eine angespannte Haushaltslage!

    Durch den demografischen Wandel, wird jetzt und in den nächsten Jahren massiv ausgebildet. Die Kapazitäten sind erreicht und Lehrgänge werden ausgelagert in die Abteilungen.

    Warum keine prüfungsfreie Überleitung?

    1. Macht die PHMmZ zu POKs = Kosten sehr gering!
    2. Macht die PHM zu PKs = Kosten keine!
    3, Wer als POM zur Beförderung ansteht wird statt zum PHM zum PK befördert und übergeleitet!

    Fertig! Diese Kosten sind sicher geringer, als tausende zu einem sechs monatigen Lehrgang zu schicken!

    Und @PKmitDiplom: Wer prüfungsfrei in den gD übergeleitet wird, darf KEINE Führungsposition übernehmen, damit die Chancengleichheit wieder greift! Wer vom mD mehr möchte, der kann ja ein entsprechendes Aufstiegsverfahren durchlaufen.

    Warum kompliziert und kostenintensiv, wenn alles etwas einfacher und kostenneutraler gestaltet werden könnte!???

  7. Ich frage mich, warum die Berechtigung auf A11 hier ständig mit Alter und Erfahrung gerechtfertigt wird. Auf der einen Seite sagt man, die Altersvoraussetzung für den verkürzten Aufstieg ist diskriminierend. Aber wenn es um die A11 geht, da können die jüngeren Kolleginnen und Kollegen hinten an stehen aufgrund ihres Alters. Das ist auch Diskriminierung. Klar möchten alle „Halbjährigen“ mit A11 in Pension gehen. Aber es kann doch nicht sein, dass man diesen Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit eröffnet, in den gD zu wechseln und dann noch dieses Anspruchsdenken „ich muss A11 werden“ herrscht.

  8. @T.Breuer

    …..da bin ich ja mal gespannt,wo die vielen Stellen A 13 herkommen sollen….

    Gruß aus Blumberg

  9. @ GDP

    Ist den in Zukunft mal wieder auf einige Hebungen von 9/10 gD auf 9/11 gD zu hoffen oder ist das eher nicht zu erwarten?

    Vielen Dank

  10. Ich muss U.A. zu 100% recht geben.
    Wenn man bedenkt wieviel Geld die VAV-Lehrgänge gekostet haben wird einem schwindlig. Wenn man zu den entstandenen Reisekosten, Trennungsgeld u. dergl noch hinzurechnet wie viel Kapazitäten für wirklich sinnvolle Fortbildung in den AFZ´en blockiert wurde und darauf noch den Arbeitsausfall addiert (den wer auf Aufstieg ist kann seinen eigenltichen Job nicht wahrnehmen) und jetzt noch die evtl. fälligen Zusatzabordnungen zun den Großdienststellen ins Kalkül zieht, dann wird jedem Volkswirtschaftler schwarz vor den Augen.
    Mich würde interessieren wie hier der Steuerzahler und deren Vertretungen denken. Hierzu vielleicht auch einen schönen Gruß vom Bundesrechnungshof.
    Ach ja liebe echte gD´ler (wie ich diesen Begriff hasse): Habt ihr wirklich Angst, dass Leute mit 25 Jahren Berufserfahrung euch was weg nehmen? Hört endlich auf laufbahnrechtliche Neiddebatten zu führen.
    Lasst uns wieder Beförderungstöpfe einführen. Eine %-Zahl x geht an volaufbahnbefähigte und eine %-Zahl-x geht an die eingeschränkt Laufbahnberechtigten.

  11. @Formelkraft,

    ich hatte es schon einmal in einem anderen Forum geschrieben. Mein Bruder hatte bei einer Gemeinde im gehobenen Dienst angefangen und ist vor Jahren prüfungsfrei in den höheren Dienst übernommen worden. Jetzt ist er A15 mit der Aussicht, auch noch sein Endamt A16 zu bekommen. Ich neide es ihm ganz bestimmt nicht, aber die Unterschiede bei den Polizeien von Bund und Ländern gegenüber dem öffentlichen Dienst anderer Behörden scheint aus meiner Sicht gravierend. Warum muss z. B. ein/e Grundschullehrer/in nach A12 besoldet werden, wenn auf der anderen Seite Polizeibeamte, die sicherlich ein umfangreicheres Fachwissen benötigen, sich einer erhöhten Gefahr aussetzen, rechtssicher in Grundrechte von Bürgern eingreifen, sich dann mit erheblich niedrigeren Besoldungen zufriedengeben. Und das rund um die Uhr.
    Die Wertschätzung der geleisteten Arbeit von Polizisten hält sich in der Politik in überschaubaren Grenzen. Kienbaum-Gutachten lässt grüßen.

  12. Endlich mal wieder eine zünftige Neiddebatte. Wieder zum x-ten Mal sich gegenseitig an’s Bein p…….
    Klasse Außendarstellung !
    Für mich völlig unverständlich, warum die GdP hier die Kommentarfunktion nicht sperrt.

  13. Muss ich mir inzwischen seltsam vorkommen, wenn ich mit meiner Bezahlung nach A9 (mD) für meine geleistete Arbeit zufrieden bin?
    Und kein Lebensziel darin sehe, nach einem aufwendigen Aufstiegsverfahren und nach etlichen Jahren endlich A10 zu bekommen und damit 200 Euro mehr im Monat?
    Und der Durchschnitts-POM über 40 oder der alte PHM, sind dies wirklich im Regelfall geeignete Kandidaten für den gehobenen Dienst?
    Es möge bitte jeder ehrlich zu sich selbst und zu seinen Leistungen und Fähigkeiten sein.
    Ich kenne inzwischen genügend POK und PHK Aufsteiger, welche statt als KSB jetzt als Gruppenleiter eingesetzt werden und diesem neuen Aufgabenfeld fachlich absolut nicht gewachsen sind.

  14. VAV abschaffen und abgeschafft lassen. Wer PK werden will, soll studieren. Aus.

  15. Markus Mayer 1. August 2014
    „Lasst uns wieder Beförderungstöpfe einführen. Eine %-Zahl x geht an volaufbahnbefähigte und eine %-Zahl-x geht an die eingeschränkt Laufbahnberechtigten.“

    …wäre eine Möglichkeit! – Hatten wir auch schon im Bereich Süd und auch ich bin der Meinung, dass wir damit erheblich besser gefahren sind! (subjektiv, wohlgemorken, denn zusätzliche Beförderungsmöglichkeiten werden auch damit nicht generiert!)
    Aber selbst bei einer Neuauflage würden sich die Sozialdarwinisten (aus beiden Lagern!) sicherlich zu Wort melden, die doch viiieeel besser beurteilt sind und ruckzuck wäre die Lösung wieder kaputtgeklagt…..

    Noch ein Wort zu der Lösung: wer PK werden will, soll studieren und aus!
    Glaubt wirklich jemand, ein Rücksturz in diese Zeiten wäre hilfreich? Als noch 10% gD das Mass der Dinge waren? Als man mit ganz viel Glück im „richtigen“ gD als A11er in Pension ging? (Das kann zwar heute auch passieren, was aber in erster Linie daran liegt, dass die Spitzenämter zu häufig an Youngster vergeben werden. Und das ist nicht leistungsfreundlich , sondern schlicht kurzsichtig, weil der ganz große Rest dank Jahrzehntelanger Blockade der Stellen nicht mehr „nachwachsen“ kann)

    Nein, ich will diese Zeit ganz sicher nicht zurück, in der die Laufbahnen nahezu total voneinander abgeschottet waren. Und das nicht nur von der individuellen Erreichbarkeit her! (Zitat eines Kollegen nach dem PK-Lehrgang vor 31 Jahren: „da hast du das neue Schulterstück, und zack, gehörst du nicht mehr dazu…“)
    Neben den deutlich entspannteren Verhältnis der Laufbahnen untereinander haben durch die diversen Programme seit 16a auch und insbesondere der „richtige“ gD nicht unbeträchtlich profitiert! Vergleicht doch mal einen ODP von vor 30 Jahren mit dem heutigen. Mit etwas mehr Augenmass bewirtschaftet, würde also unter dem Strich für alle mehr übrig bleiben.
    Daran sollten wir arbeiten, nicht gegeneinander! (Wenn ich die schnelle Patentlösung hierfür wüsste, wäre ich allerdings auch nicht mehr hier, sondern würde im Zirkus auftreten …)
    Das sollte eigentlich im Interesse aller liegen. Auch, wenn hierdurch der eine oder andere etwas länger auf sein Ankommen im Spitzenamt warten müsste. Dass diese Einsicht sich durchsetzen könnte, daran hege ich allerdings erhebliche Zweifel! Zumindest solange wir es zulassen, dass Konkurrenzstreben zum Organisationsziel Nr. 1 geworden zu sein scheint!
    Bei alledem sollten wir jedoch nicht vergessen, was der Ausgangspunkt war:
    Die mangelnde Perspektive der Kollegen mD.
    Ich gönne es jedem, mit 30 „Z“ oder A13 zu sein; ich gönne es aber niemandem, mit A8 in Pension zu gehen!

  16. Beförderungstöpfe wieder einführen? Wozu? Die Zahlen der Beförderungen ändern sich dadurch nicht…. und ob nun jemand besser oder schlechter ist, wird sich nicht allein darum entscheiden, ob jemand älter oder jünger ist. In der Vergangenheit ist es auch schon vorgekommen, dass der VAVler die besseren Noten bekommen haben, nur weil sie älter waren. Und „Studierter“ zu sein, heißt nicht automatisch auch noch jung zu sein. Der unbeschränkte Praxisaufstieg war z.B. erst ab 40 möglich. Der studierte Aufsteiger hat schon aufgrund der langen Studienzeit im Vergleich zum VAVler einen großen Nachteil, da ihm im Prinzip schon 1,5 Jahre „fehlen“ .

    Hier wird weiterhin rumgeschustert und die Probleme weiterhin verschärft und verschoben, die jetzt schon absehbar sind. Wenn die Kollegen einmal im gD sind, geht es auch nicht mehr weiter, da die Stellen meist mit jungen Beamten auf Jahre hin besetzt sind und für die Nachrückenden max. eine 9 / 10 er Stelle überbleibt und das auf viele Jahre hin gesehen. Alle Führungspositionen kann der „Studierte“ leider erst mal auch nicht ausführen, da man es nicht mehr schafft in den drei Jahren alle Führungsebenen abzudecken, sondern bei der untersten ( GL / GF ) bleibt. Das ist die gleiche, wie sie ein VAVler nach Fortbildung auch hat, allerdings nach erheblich kürzerer Zeit und wahrscheinlich auch weniger Streß .

    Warum schafft man es nicht, zu überlegen, wie man jeden aus dem mD mit A9 + Z in einer annehmbaren Zeit (Beförderungen nach Zeit und abgestuft nach Leistungen) in Pension zu schicken!? Ich denke, dass dann das Interesse am VAV erheblich geringer wäre und wer doch unbedingt in den gD möchte, der kann ja studieren. Wobei man das Studium an sich auch noch einmal dringend überprüfen sollte in Bezug auf Gliederung, Studieninhalte etc. .

  17. Ich bin Obermeister mit 25 DJ, mit 6 beurteilt und ich bin einer von sehr vielen. Mit über 40 Jahren des Weiteren in meiner DG noch einer der „jüngeren“. Es gibt einige POM die noch älter sind. Alle machen aber ihre Arbeit gut. Zu den Kommentaren und Problemen der „echten Silbersterne“ und den Anmerkungen zu deren Nachteilen. Die meisten POM in meinen Stand wären froh irgendwann das Eingangsamt automatisch verlassen zu können, und Richtung PHM / PHM`z zu gelangen. Doch dies ist aktuell schier unmöglich. Wir bräuchten eigentlich keinen Lehrgang. Im gehobenen „echten“ Dienst ist es offensichtlich und auch jedem bewusst dass Beförderungen schneller und leichter von statten gehen. Leute seid doch mal mit dem was man hat zufrieden. Seht nicht ständig nach oben sondern vor allem auch mal nach unten. Zu uns, die wir auch unseren Dienst korrekt verrichten. Wir verstehen die Probleme nicht wirklich mehr. Wer viel hat, will immer mehr. An uns Obermeister wurde bis jetzt zuletzt gedacht. Ich erwähne nochmalig: uns würde eine normale Beförderung, wenigstens die Aussicht, schon reichen. Doch daran ist nicht zu denken. Es läuft eh schon definitiv „oben besser wie unten“. Es hat bereits erste Fälle gegeben die mit A8 in Pension gingen. Und dass ist genau dass, was nicht passieren darf. Wenn ein A12 nicht A 13 wird; wird himmelhochjauchzent gejammert als wäre man kurz vorm verhungern. Das ist für uns ein Schlag ins Gesicht. Von uns unten spricht kaum jemand. Wird schon seinen Grund haben. Soso. Wir werden mit einem händewinkenden „egal“ abgewürgt. Und ganz ehrlich: es gab nicht selten Situationen in denen ich oder auch andere gleichaltrige POM von genau den „echten Großen“ nicht wie Kollegen behandelt wurden, sondern wie unerfahrene Anfänger. Menschlich gesehen, mit einer enormen Arroganz erst gar nicht die Hand gegeben, oder mit uns gesprochen. Klar, es sind, Gott sei Dank, nicht alle Führungskräfte so eingestellt, aber eben auch nicht wenige. Es ist für uns „Alltag“ minderwertig behandelt zu werden. Und ein Schlag ins Gesicht uns dann solche Probleme anhören zu müssen. Wir sitzen alle in einem Boot, und keiner hält Sklaven die einem hörig sein müssen. Wir sind alles Kollegen welche zusammenhalten sollten. Wir haben uns auch einmal für unseren Weg entschieden, dem mittleren Dienst, aber hier gibt es eben aktuell keinerlei Weiterkommen. Wir hatten auch mal eine Ausbildung und wir sind oft Jahre durch ganz Deutschland gefahren und tun dies heute noch. Wir hatten auch Lehrgänge und Fortbildungen, müssen uns logischerweise und auch korrekterweise dann mit 1000 Euro weniger im Monat den gleichen Situationen in Ballungszentren stellen wie höher dotierte Kollegen, die immer noch nicht zufrieden sind, weil gerade keine Gruppenleiter oder DGL Stelle frei ist. Wir haben auch unsere Kinder zu versorgen und unsere Miete zu bezahlen und müssen dies mit weit weniger Geld. Wir sind die „echten vergessenen“ und bei uns geht es mehr ums tägliche Überleben mit Familie als nach oben hin.

  18. Meiner Meinung,wurde bislang viel geschaffen. Ich bin 1963 als A1 eingestellt worden und 2005 als DGL u.A11 in den Ruhestand versetzt worden. Nach meiner Meinung,sollte die GDP dafür in erster Linie sorgen,dass alle PVB das Endamt A 9,A9z erreichen und nicht immer eine neue Verwendung g.D fordern. Wer Vorgesetzter werden will,soll einen Lehrgang absolvieren. Entweder 2,3 Jahre oder den Aufstieg nach § 16. Noch ein Wort zur Familienfreundlichkeit. Wenn ich hier so manchen Beitrag lese,kann ich nur den Kopf schütteln. Viele wollen ihre Dienststelle am liebsten vor der Haustür haben und natürlich auch die Lehrgänge pp. Für mich kamen solche Gedanken überhaupt nicht auf.

  19. Der „Fiskalknappe“ sagt dazu:

    Wieso brauchen wir in der heutigen Zeit noch Regeln für einen Laufbahnwechsel? Die Arbeitswelt hat sich in dem Sinne verändert, dass es im Grunde (fast) keine Unterschiede mehr gibt, wer welche „Arbeiten“ erledigt. Man verrichtet gemeinsam Dienst, man erledigt die gleichen Arbeiten – nur gibt es immer noch alte Relikte, in denen gewisse Dinge festgelegt sind, was z.B. ein POM bzw. mD-Beamter nicht darf – obwohl er über den gleichen Wissensstand verfügt wie sein KOllege „gD“ – der – ihm sei es vergönnt – über eine bessere Schulbildung verfügt, als der Kollege der sich vielleicht vor 25 Jahren entschied zur Polizei zu gehen.

    M.E. bedarf es nur zwei Laufbahnen, die des gehobenen Dienstes und die des höheren Dienstes (spezielle Kenntnisse, u.a. mit juristischer Vorbildung, natürlich auch Aufsteiger.., aus dem gD).

    Wie schon mein Vorredner „POM“ aufzeigte, müssen wir uns heute fast alle den gleichen Lebens- und Sozialbedingungen stellen, nur dass, der kleine mD (es geht nicht um Neid..) mit weniger Einkommen auskommen darf… – und wie wir wissen, die meisten Aufsteiger verrichten hinterher die gleiche Tätigkeit wie vorher – nur dass sie mehrere Monate auf der Autobahn zu ihren Schulungsorten unterwegs waren um etwas zu lernen, dass sie im Laufe ihres Berufslebens verinnerlicht haben.

    Im Grunde genommen dürfte es heute egal sein, ob alle A10/A11 oder A12/13 sind, denn die Anforderungen sind deutlich gewachsen – und auch in Zukunft wird es für den öffentlichen Dienst – insbesondere bei den Polizeibehörden – schwer werden, geeignteten Nachwuchs zu finden – insofern man keine zukunftsweisenden Besoldungs- bzw. Laufbahnstrukturen entwickelt.

    Die Ausrede, es sei kein Geld vorhanden, bzw. man muss hier rechnen – insbesondere wie viele Stellen in den einzelnen Planstellenbereichen vorhanden sind – sind nicht nur überholt, sondern erscheinen mir eher als Vorwand um keine Veränderungen vornehmen zu müssen.

    Wie schon in anderen Theman gepostet. Geld ist genug vorhanden – der Staat lässt es nur auf der Straße liegen – damit er gegenüber seinen „treuen“ Beamten einen Grund hat, warum er sie nicht befördern will..

    Geben Sie uns eine Chance..

  20. Ist ja alles Klasse – Echt! Aber was könnte für die Tarifbeschäftigten rauskommen? Nichts!!!

  21. Buhhh gibt das bei uns Neider…….ekelhaft. Schön das einige ein Diplom haben und schön das einige gereist sind und studiert haben. Frage ….Wofür das Diplom und Frage wer zwang Euch zum Reisen durch die Republik. Alles freiwillig oder? Und für die Polizeilich qualitativ gute Arbeit brauch keiner dieses Pseudodiplom. Will nur sagen ….Leben und Leben lassen Freunde

  22. Liebe GDP…..was ist mit denen die ein bestandenes VaV vorweisen können und bisher nicht berücksichtigt wurden und wie in meinem Fall mehrmals richtig veräppelt worden sind. Kann ich und die anderen Kollegen auf den neuen § 16 BPolLV hoffen oder war alles für die Katz?
    Und bevor jetzt irgendwelche hochstudierten Diplomwirte mich verbal bedienen wollen……ich hege keine Ansprüche auf Dienstposten jenseits A 10 ich möchte nur meinen Job weitermachen wie bisher…..auf meinen Dienstposten. Das ist mir wichtig, denn was der @ Betroffene schrieb ist vollkommen richtig ihr „lieben“ Kollegen!!!!!

  23. Danke

  24. Abwarten …..reden das eine, machen das andere.

  25. Lieber Peter Schubert,

    nur zur Erklärung: gD und Vorgesetzter sind mittlerweile zwei paar Schuhe.
    Wir haben mittlerweile einen Anteil von 40% und teils darüber im gD und das sind nicht alles Vorgesetzte, sondern normale PVB in der Gruppe oder KSB. Die Zeiten sind vorbei, dass jeder im gD direkt Häuptling ist.
    Es geht vielmehr um eine zeitgerechte Bezahlung im Hinblick auf die gestiegenen Anforderungen und Aufgaben innerhalb der Polizei, was Kienbaum schon vor mehr als 20 Jahre festgestellt hat.
    Dazu ist jedoch längst alles gesagt.
    Deinen BGS, wie Du ihn verlassen hast, gibt es nicht mehr und ich glaube fest, dass die Bundespolizei, wie sie sich jetzt darstellt nicht mehr Deine Polizei ist. Auch ich denke als ü30 immer öfter an die „gute alte Grenzschutzzeit“ auch wenn man über die Jahre die negativen Seiten von damals ausgblendet hat.

    An die Neider im gD unter uns. Wir mDler wollen Euch nichts wegnehmen, weder eine lukrative DGL Stelle, den Sitzplatz im Offizierskasino, noch Euren gedachten Stand in der Gesellschaft. Wir möchten einfach nur an der Entwicklung teilhaben, denn der mD ist tot !!!
    Als ich eingestellt wurde, konnte man als guter mDler 9z werden, ohne Klimmzüge am Brotkasten zu vollziehen und man war sogar schlau und fähig genug, eine Gruppe oder auch einen Zug als stellv. ZF zu führen. Heute bekommt man immer öfters die Blödheit bescheinigt.
    Das soll es dazu auch gewesen sein.

    In diesem Sinne
    Michael Prinz

  26. Schubert peter 3. August 2014
    Nach meiner Meinung,sollte die GDP dafür in erster Linie sorgen,dass alle PVB das Endamt A 9,A9z erreichen und nicht immer eine neue Verwendung g.D fordern

    Hallo Kollege Schubert, bravo, diese Aussage von Ihnen ist genau das, was ich immer gesagt und auch hier geschrieben habe. So sollte es sein und nicht immer alle in den gD reindrücken, Den mD sollte man lieber dadurch neue Impulse geben und nicht durch neue, weitere Prüfungen.

  27. …zieht doch bitte mal die Urschleim-Ausbildungsinhalte (die für alle PVB gleich sind) und die Praxiszeit in der Realwelt von der dreijährigen „Studienzeit“ ab.
    Ich denke von einem „richtigen“ Studium ist das mindesten genauso weit entfernt wie die eingeschränkte von der uneingschränkten Laufbahnbefähigung….
    Gehobene Polizeiarbeit „studiert“ man mit Sicherheit nicht in 1,5 Jahren…….in einer Akademie.

  28. Vielen Dank lieber @Quidam für Deine richtigen Worte.

    Dieses Gerede vom Studium geht mir auch auf den Senkel. Mein Sohn hat (6 Semester Bachelor und 4 Semester Master) studiert.
    Das bei uns ist eine Ausbildung, wie du schon sagst. Keiner behauptet, drei Jahre Aufstiegsausbildung sind Honigschlecken. Aber bitte lasst mal die Kirche im Dorf. Der junge PK oder POK hat, was das Führungsgeschäft betrifft keinen Schimmer. Das kommt erst mit den Jahren. Ist aber auch normal so.

    Was die Neiddebatten hier betrifft, auf unserer Dienststelle kommt kein nachgemachter Pseudo-Offizier, wie ich einer bin für Führungsfunktion in Betracht. Unsere Führung meint, ohne das „Stahlbad“ Lübeck geht es nicht. Ein paar ganz alte Kollegen hatten noch mal Glück, sind aber nur eine Handvoll.
    Ich selbst habe den Aufstieg light nur gemacht, weil ich 4 Monate keinen Nachtdienst und Wochenenddienst hatte. Das „Z“ hatte ich auch schon vorher. Habe aber dreißig Jahre Führungsverantwortung in Abteilungen gehabt. (Gruppenführer in Ausbildung und Einsatz)
    Gemach, gemach junge Kollegen, ihr werdet schon noch alle Hauptkommissar. Aber vorher schaut ruhig den alten Säcken mal über die Schulter . Ich denke es lohnt sich.

  29. Also für mich als „Jungen“ (34J., POM, in einer zivilen Einheit mit wirklichen Einsatzaufgaben und Schichtenumstellungen sowie es der Behörde passt, ständigen Quotenvertröstungen, trotz Einsatzerfolge mit denen sich der L brüstet) PVB kommen mir diese Verhandlungen sehr recht. Sehr gern hätte ich den verkürzten Aufstieg schon längst gewählt. Leider hatte ich nicht das Amt und bin noch nicht „Greis“ genug.:-) Der normale Aufstieg kommt für mich z.Zt. aus familiären Gründen nicht in Betracht. Ich gebe jedoch meinen Vorrednern recht, wenn sie sagen, dass der gD
    adäquat studieren/ausgebildet werden muss, um dies Amt zu bekleiden! Im Einsatz kann ich mittlerweile anhand des Schülterstücks leider nicht mehr erkennen, wer der „gut“ oder „schlechter“ Ausgebildete, wirkliche Vorgesetzte ist. In den letzten Jahren wurden so viele Ausnahmen gemacht, nur um den gD zu befüllen (Bsp.: „4 Wochen mit Hand auflegen“ gem. BBG – und einige Herren/Damen bekleiden inzwischen A11, ohne einen Blassen-Einsatz-Schimmer zu haben, „heften PDV“-), dann finde ich es mehr als gerecht, dass wir (QuotenPOM’s-mit mehr Einsatzerfahrungen) auch eine Chance erhalten.
    Einfacher wäre es jedoch, obendrein Kostengünstiger, es dem Land Berlin nachzuahmen! Dafür ist ja eigentlich der Bund bekannt… Ab A9 in den gD (Land Berlin gilt hier nur als Beispiel, einige andere Bundesländer gestalten ihre Laufbahn ähnlich).
    Um mal auch ein positives Haar an unseren Dienstherren zu lassen: Mittlerweile sind wir die „Bestbezahlte-Polizei“. Hierfür Danke!

  30. Wenn ich das hier lese wird mir übel.
    Da sind studierte Polizeivollzugsbeamte, die ein Anrecht darin sehen als Kommissar in der Box zu sitzen und mehr zu verdienen als der Kollege im mittleren Dienst neben ihnen.
    Dann die Aussage: Wer Kommissar werden will soll studieren.
    Was macht ihr hier eigentlich gerade und was soll die Bevölkerung von uns denken?
    Wie schon beschrieben entwickelt sich doch gerade diese Neiddebatte genau zu dem was doch bereits auf den Dienststellen zu sehen ist. Neid und Missgunst prägen den Alltag. Führungskräfte, die so abgehoben sind, dass sie ehr ein Disziplinarverfahren einleiten würden als ihre Mitarbeiter zu unterstützen. Was wollt Ihr eigentlich alle?
    Ich habe einen Meistertitel mit dem ich aber nichts werden kann, muss mich nun aber noch einmal der Willkür des gehobenen Dienstes aussetzen, um dann in Diesen übergeleitet zu werden und das nach 27 Dienstjahren.
    Was soll das alles? Schafft den MD ab und gut. Leitet die Kollegen endlich über und sorgt dafür, dass diese zukünftig angemessen bezahlt in Pension gehen können.
    Wenn ein Unterschied zwischen gD ohne und gD mit Studium bestehen soll, kein Problem. Lasse mir dann zukünftig als Kommissar, wenn ich das je werde, von einem anderen Kommissar mit Studium gerne etwas sagen. Sehe ich kein Problem drin. Und wenn die Studierten das gerne auch sehen wollen vielleicht noch mit einem blauen Streifen neben dem silbernen Stern, damit auch die Bevölkerung erkennen kann, dass ich ja nur Kommissar zweiter Klasse bin. Darum geht es ja hier anscheinend, oder?
    Und ja, mit einer einfachen Überleitung, davon hatte auch die GDP gesprochen und diese einmal befürwortet, würde man erhebliche Gelder einsparen und zudem Platz machen für neue Ausbildungskapazitäten. Hat man da nicht schon das Gefühl, dass die Ausbilder wo auch immer nur an ihrer Daseinsberechtigung feilen? Übler Gedanke oder Realität?
    Wer braucht ein halbes Jahr Ausbildung, um danach wieder in der Box zu sitzen? Für mich erschließt sich dieser Gedanke und der Sinn einfach nicht. Was ist das für eine Politik?
    Nicht nur die immensen damit verbundenen Kosten sondern auch die Abwesenheiten der Kolleginnen und Kollegen schmälern die Dienststellen und bringen bei einer bereits angeschlagenen Polizei noch mehr Lücken die aufgefangen werden müssen. Unverständlich!
    Befördert endlich die Menschen innerhalb unserer Institution, hört endlich auf euch gegenseitig Dinge zu neiden und arbeitet endlich wieder zusammen ohne euch die Augen auszukratzen.
    Ist das denn so schwierig?
    Anscheinend spiegelt aber genau das unsere Gesellschaft wieder. Draußen muss man eben das bessere Auto fahren, um sich von den Anderen abgrenzen zu können. Gott wie albern!
    Menschen sind nicht wer, weil sie etwas haben was der Andere nicht haben sondern sie sind wer, wenn sie damit umgehen können und nicht zum anderen herabschauen. Es gibt auch Freundschaften zwischen Menschen die unterschiedlich verdienen, wenn sie sich auf einer Ebene sehen. Davon ist aber unser Haufen derzeit weit entfernt!
    Also für mich gilt weiterhin der Grundsatz: Wer gleiche Arbeit macht sollte auch gleich bezahlt werden. Wer studiert hat soll auch Verantwortung übernehmen können, wer übergeleitet wurde bleibt eben im Streifendienst und gut. Hauptsache die Politik sorgt endlich dafür, dass wir eine Zukunft haben und alle mit einer angemessenen Pension in den Ruhestand gehen. Das sollte doch das Ziel sein und nicht Obermeister die ihr Alter genießen, oder?
    Stillstand haben wir doch schon lange genug. Daran sollte sich nun endlich etwas ändern, auch mit Hilfe des gehobenen Dienstes! Nur zufriedene Mitarbeiter können auch TOP Leistung erbringen. Druck, Drall und Geschwindigkeit erhöhen maximal die Anzahl gelber Scheine aber nicht die Leistungsfähigkeit und Bereitschaft.
    In diesem Sinne ein friedliches Miteinander!

  31. Lieber @Quidam,
    lieber ALT-POK,

    Eure Schreiben treffen den Nagel auf den Kopf. Genauso sehe ich das als nachgemachter POK mit 34 Dienstjahren auch. Man sollte die Kirche im Dorf lassen und mal kleinere Brötchen backen. Aber das jetzt vorhandene Problem wurde meines Erachtenserst durch ein zwar gut gemeintes – aber nicht zu Ende gedachtes – Aufstiegsverfahren „geschürt“. Man musste in „kurzer Zeit“ 40% des mittleren Dienstes in den gehobenen Dienst überleiten, koste es was es wolle und ohne die notwendigen Stellen zu schaffen. Da überholten einen dann auch schon mal Kollegen auf der Standspur (ich war beim Aufstieg bereits mehrere Jahre PHMz), die einem zwar dienstrangmäßig nachstanden, aber altersbedingt (zu dieser Zeit 45-Jahre Regelung) vor einem auf den Lehrgang konnten. Hatte also nur wenig bis gar nichts mit Leistung, Eignung und Befähigung zu tun. Der eine oder andere Kollege (ich gönne es ihnen, mir aber genauso) profitierte davon, bekam eine 9/11er Stelle und ist heute PHK.

  32. Ich brauche ein wenig Hilfe, da ich der Diskussion nicht ganz folgen kann. Da regt sich der mD seit Jahren zurecht auf, dass es einen Obermeisterbauch gibt und kaum Chancen auf eine Beförderung bestehen. Überall breite Zustimmung auf dieser Seite. Jetzt haben wir langsam eine ähnliche Situation im gD und die POK fangen an sich aufzuregen, dass es mit den Beförderungen zum PHK schlecht aussieht und der POK-Bauch ständig wächst. Zustimmung? Fehlanzeige! Da ist es jetzt eine Neiddebatte.
    Der POM sitzt seit Jahrzehnten mit dem PHM oder dem PHM m.Z. friedlich in der Kontrollbox oder im Streifenwagen. Jetzt sitzt da regelmäßig neben dem POM ein PK oder POK. Da wird plötzlich geschrien „gleiches Geld für gleiche Arbeit“. Bekommt der PK mehr als der PHM? Bekommt der POK wesentlich mehr als der PHM m.Z.?
    Ich komme bei den Diskussionen hier nicht mehr mit. Vielleicht kann mich jemand mal aufklären um was es eigentlich geht.

  33. Hier geht ja echt was ab. Das ist schon mehr als eine Neiddebatte. Unterschiede in der Argumentation werden gemacht, dass es einem richtig übel wird. Da stimme ich dem letzten Teil aus Beitrag 32 zu.

    Anm. der Redaktion: Die gestellte Frage gehört nicht zum Thema und wurde daher herausgenommen.

  34. Liebe Gewerkschaftsmitarbeiter, liebe Kommentatoren,

    zu diesem Artikel habe ich viele geistreiche Kommentare gelesen. Der Beitrag von POM (17. Beitrag in dieser Runde) ist der für mich mit Abstand angemessenste Kommentar, da er ein wirkliches Problem in unserer Behörde darstellt. Der „Obermeisterbauch“ – nicht anatomisch betrachtet. Die größte Zahl der Obermeister, davon gibt es viele, haben nämlich keinen.
    Also eine Streitdebatte über Beförderungen im gD zu entfachen, wo man sich nach wie vor nur kurz anstellen muss, um befördert zu werden, ist ein Schlag ins Gesicht derer, die seit über 20 Jahren ihren Mann stehen (bitte keine Geschlechterdebatten!) Und jetzt, liebe gD´ler: Ja, ihr habt studiert, egal wie lange – dafür fällt Eure Alimentation ja auch höher aus als bei den PM´s/POM´s u.s.w. , aber auch im gD sollten Eignung, Leistung und Befähigung, nicht zuletzt die Beurteilung innerhalb der Vergleichsgruppen, zu einem Qualitätszuwachs in der Behörde zielorientierend bemüht werden. Letzte Beurteilungsrunde zeigt es wieder deutlich: eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Beamten im gD wurden befördert, während im mD mal wieder die meisten in die Röhre gucken. (Man beachte beachte den Anteil mD, gD, hD in der BPOL ! )

    Liebe Gewerkschaft, versteht das bitte auch als Aufruf, wann möchtet Ihr Euch denn endlich mal mit entsprechendem Nachdruck für Eure vielen Mitglieder im mittleren Dienst einsetzen, um einen Ausgleich in der Besoldung zu erreichen,

    und

    liebe POM´s : lasst Euch nicht unterkriegen, ihr macht genauso gute Arbeit wie die Herren aus dem gehobenen Dienst ! Jeder entsprechend seiner Qualifikation ! Vergesst nicht, Euch immer wieder konstruktiv in die Debatten einzubringen, es geht um Euch!

    Gruß, KeinMitglied

  35. Ja, ich nehme als PHM-Z auch grad an der Schnellbesohlung zum POK teil und hoffe natürlich irgendwann auf ein A11.
    Natürlich geht es beim begrenzten Praxisaufstieg um die bessere Besoldung. 99 % der PHM ohne Z wollen in erster Linie auf diese Weise ihr Z in Form einer A10 erhalten. Und das ist bei den aktuellen Beförderungsvoraussetzungen zum Z die beste Begründung, die es für den verkürzten Aufstieg geben kann. Hier geht es in erster Linie nicht um die Erlangung einer Führungsfunktion oder ein späteres A11. Abgesehen vom Obermeisterbauch gibt es inzwischen auch einen Hauptmeisterbauch. Hier stockt die Kariereleiter – bis jetzt: ab 2015 können zumindest theoretisch auch die POMs einen Schnellaufstieg absolvieren und umgehen damit beide o.a. „Bäuche“. Allerdings auf Kosten ihrer DO-Bindung. Die wird bei der neuen Aufstiegsform nicht mehr garantiert. Wozu auch? Man hat ja das politische Ziel, 40 % gD-Anteil in nur 6 Jahren erreicht.
    Irgendwie stecken wir fest in dem Dilemma zwischen dem Wunsch einer besseren Besoldung für jeden und den gültigen Laufbahnverordnungen. Ohne die Struktur eines mD/gD/hD zu ändern und damit verbunden die althergebrachte Führungshierarchie nicht zum Einsturz zu bringen, muss eine bessere Besoldung anderweitig erreicht werden: Wie viele schon geschrieben haben, muss eine Ausbeförderung in der jeweiligen Laufbahn für jeden möglich sein. Also muss jeder mDler auch sein Z erreichen können. Seine Planstelle gibt es ja schließlich her. Bei dem Beurteilungsunwesen ist es aber (mal wieder) nicht möglich. Welcher PHM hat schon 3x 9 RP und über 300 Subsi-Punkte?? Das müssen ja schon Halbgötter sein… Also ist das Beurteilungswesen, wie es angewandt wird, fernab jeglicher Realität. Hier würde nur eine Regelbeförderung alle paar Jahre helfen…
    Dann müsste sich auch kein „Echt-Offizier“ darum bangen, dass seine Laufbahn „unterlaufen“ wird… ;-)
    Die Führungsgrenze würde dann wieder bei A9gD beginnen und nicht bei A11 (= GL/GF), wie im Moment. In uuuuralten Grenzschutzzeiten begann die Führungsfunktion bei A6 mit GF-Balken und in den 70ern noch eher! Wenn es so weiter geht, ist der GL A13 und das Streifenhörnchen fasst A12 ab… Spätestens dann wird es Zeit für eine Novellierung der Laufbahnkultur, deren Besoldung und des Führungsgefüges.
    Vielleicht haben eine Berliner Polizei und auch einige andere Länderpolizeien längst in diese Richtung gedacht: KSB = A9/10, GL = A11, DGL = A12 undundund
    Wäre doch außer für die Hauptstadtpolizei auch etwas für die deutsche Bundespolizei, oder? Kostet aber Geld und unterläuft vielleicht doch ein wenig die Offizierslaufbahn ;-) Schließlich sind wir trotz 60 % mD die (fast) best bezahlte Polizei in Deutschland! Und DAS gilt wirklich mal ganz FETT hervorzuheben! Danke an die GdP und alle, die an diesem Zustand gearbeitet haben!
    Ich weiß, ich habe mir hier oft selbst widersprochen – aber das war reine Absicht ;-)

  36. @U.A. 1. August 2014
    Diese Ansicht ist von U.A. die einig richtige Lösung.
    Alles andere ist totaler Humbug. Hier fallen keine Reisekosten und kein Trennungsgeld an und vor ALLEM fehlt der Kollegen kein halbes Jahr.

  37. Interessante Diskussionsrunde! Ich bin im 48. Lebensjahr und PHM. Ich hatte auch mal überlegt in den gD zu wechseln.
    Ich habe Hubschraubertechnik studiert und das Studium beim Kultusministerium als gleichwärtigen Bildungsabschluss anerkennen lassen. Leider war eine Übernahme in den gD bei der Bundespolizei nicht möglich. Antwort: „Nur durch Aufstieg!“ Nun sehe ich meine Ausbildung als nicht gewürdigt an und vllt. könnte die Gewerkschaft mit dem BMI da noch einmal nachregulieren. Somit könnte das Ziel des Wachstums im Bereich des gD der Bundespolizei relativ kostenneutral über die Bühne gehen.

  38. Kommt endlich weg von diesen Praxisaufstiegen!!! Passt euch den Ländern an, spart diese Kosten für Aufstiegslehrgänge. Man immer diese Leier! Was ist mit der Einführung der zweigeteilten Laufbahn liebe GdP?
    Ich kann nicht verstehen warum man nach 25 DJ und einem Alter von 40 ein EAV machen muss um in seinem Amt bestätigt zu werden, was lediglich A9 gD (PK) heißt und bei guten Beurteilungen die Beförderung bis A11 beinhaltet. Es geht doch nur um die Chance ein höheres Endamt zu erreichen.
    Wann werden wir endlich mal modern. Ich werde mich immer weigern diesen ominösen pseudo Aufstig zu machen. Er ist nicht attraktiv! Basta

  39. Ist eigentlich schon lustig.Da musst du im md einen Aufstieg machen um das Endamt im md zu erreichen. Denn A10 ist ja bekanntlich auch nicht sehr viel mehr als 9m+z. Standard müsste eigentlich sein , Mitte des 40igsten Lebensjahr A9 m+z. Und ganz wenige werden diesen Aufstieg überhaupt machen. Ende . A11 werden vermutlich die wenigsten mit dem vereinfachten Aufstieg .

    Aber das ist so ein Ritterschlag in unserem Verein, mit silbernen Sternchen rumzulaufen. Der Wahnsinn !!! Darum tut sich unsere Firma auch so schwer mit dem prüfungsfreien Aufstieg . Zumindest bis a 10.

  40. Wie kann es sein liebe GdP das es Dienststellen gibt auf den über 50 jährige POM rum laufen die mit sechs beurteilt sind und das obwohl sie sich nichts zu schulden kommen haben lassen. die einzige Schuld liegt darin das dem Beurteiler die Nase dieser leute nicht passt. Es ist Ungerecht und Unsinnig das ein DGL oder IL über die Zukunft eines Mitarbeiters via schlechter Beurteilung entscheiden kann nur weil er ihm nicht zu Gesicht steht! Der Prüfungsfreie Regelaufstieg wie bei den Polizeien der Länder ist längst überfällig. Was soll das ewige Getue mit Prüfungsaufstieg für Leute die dann wieder KSB sind und keine Führungspositionen übernehmen? Wacht endlich auf bevor es zu spät ist! Es rumort ganz gewaltig im md!!!!

  41. Guten Tag verehrte Damen und Herren,
    es liegt nicht in meinem Interesse hier über einen in noch weiter Zukunft liegenden Aufstieg zu sprechen. Es geht mir hier viel mehr darum, endlich Gehör zu finden.
    Es handelt sich bei meiner Aussprache um den maroden Zustand des Afz Swisttal/Heimerzheim der Bundespolizei. Wie kann es sein, dass schon seit mehreren Wochen braunes Wasser durch die Warmwasserleitungen fließt, während hier über Aufstiegsregelungen gesprochen wird, in der Zeit es aber dazu kommen könnte, dass viele Anwärter/Stammpersonal etc. sich Legionellen zu ziehen können?!
    Eine schwer zu behandelnde und folgenschwere Lungenentzündung „wäre das Resultat einer neuen Aufstiegsregelung“.
    Man sollte sich dem Problem: Rohre der 70er, widmen.

    Mit besten Grüßen
    „Bloß Anwärter“

  42. Die GdP und das BMI verhandelten über die neue Aufstiegsregelung zum o.a. Termin 31.07.2014.

    Da diese Verhandlungen jetzt mehr als -3- Monate in der Vergangenheit liegen wäre es interessant, was neues
    davon zu hören.

    Wie sieht dieser Aufstieg ab 2015 aus?
    Können/Dürfen sich POM melden?
    Wie lange dauert die Ausbildung?

    …oder ist alles eingeschlafen?

    M.f.G.

  43. Bei unserer Landespolizei haben sie auch immer noch einen geprüften Aufstieg vom mD in den gD. Wenn die Voraussetzungen stimmen, meldet man sich zur Prüfung an, geht auf der Dienststelle zum PC, ruft das Prüfungsprogramm auf, wiederholt das bei Nichtbestehen so lange, bis man bestanden hat, geht dann mit dem Ergebnis zum Dienststellenleiter, der überprüft das Ergebnis an seinem PC und schon ist man im gD.

  44. Es ist jetzt fast Mitte Januar 2015. Mich würde interessieren wie der Stand der Dinge ist. Ich habe das Gefühl, dass das Thema wieder tot geschwiegen wird!

    mfg

  45. Mich würde auch interessieren, wie der Stand der Dinge ist.
    Oder hat die schwarze „NULL“ zugeschlagen?
    Wenn man unbedingt einen verkürzten Aufstieg machen muß, um überhaupt mal A9 (KSB) zu erhalten, bitte schön. Ich bin bereit.
    Wer eine Führungsfunktion bis A13 anstrebt, der kann ja den „richtigen“ Aufstieg machen. Ich persönlich arbeite gern als KSB.
    M.f.G.

  46. An alle sich hier äussernden Neidhammeln…

    kann man aus euren Postings Futterneid erkennen? Wem von euch wird durch dieses vereinfachte Verfahren etwas weg genommen? Der Stuhl und der Schreibtisch auf den ihr sitzt gehört euch nicht und, weniger „Sold“ bekommt ihr auch nicht.

    Leben und leben lassen!