Mehr Attraktivität – jetzt! Wir wären bereit…

2013_AIII_Logo_InternetDie Weiterentwicklung der Attraktivität im Haushalt 2014 ist bescheiden. Die derzeitige Situation macht sehr deutlich, wie wichtig die Attraktivitätsprogramme in den letzten Jahren waren. Für Verwaltung und Vollzugsbereich ca. 1.500 Beförderungen, die Masse aus den Ruhestandsdaten, beschreibt die Ist-Situation. Dieser Haushalt stellt keine Gerechtigkeit nach innen her. Die seit 2008 zugesagte Weiterentwicklung der Dienstpostenbewertung ist längst überfällig. Wir haben uns als GEWERKSCHAFT DER POLIZEI in der Bundespolizei dazu klar positioniert. Nach unseren Vorstellungen braucht ein Org.-Dienstpostenplan für die Bundespolizei folgendes Profil:

Der mittlere Polizeidienst hat noch eine Bewertungsebene A8/9mZ vorzusehen.

Der gehobenen Polizeidienst nur noch zwei Bewertungsebenen A9-11 und A11-13.

Für den höheren Polizeidienst fordern wir ebenfalls nur noch zwei Bewertungsebenen A13-15h und A15 – B-Besoldung.

Es ist jetzt an der Zeit, ein Attraktivitätsprogramm für den Tarifbereich zu strukturieren. Dies beginnt mit einer Übernahme der Auszubildenden mit abgeschlossener Berufsausbildung in Entgeltgruppen, die die Ausbildung würdigen. Tarifbeschäftigte, die die Bundespolizei selbst ausgebildet hat, und die übernommen wurden, brauchen Entwicklungsmöglichkeiten. Die Möglichkeiten des Tarifrechtes sind längst nicht ausgeschöpft. Die Möglichkeiten des Eingruppierungsrechts sind noch nicht ausgeschöpft. Eigeninitiativen sind durch den Arbeitgeber zu fördern. Insbesondere der Konkurrenz zu den kommunalen Verwaltungen muss Rechnung getragen werden, um die Funktionsfähigkeit der Bundespolizei zu gewährleisten, denn die Unterstützungsleistung der Kolleginnen und Kollegen in Verwaltung und im Tarifbereich ist zweifelsohne deutlich mehr Anerkennung wert, als ihr bislang zuteil wird.

Durch das Bundesbesoldungsgesetz wird bestimmt, welcher Prozentsatz der Beförderungsmöglichkeiten auf welche Besoldungsgruppe verteilt werden darf. Die Bundesobergrenzenverordnung sieht eine Beibehaltung vor. Der Stellenkegel dafür stammt aus dem Jahr 1992! Dieser hat die dramatische Situation in der Verwaltung geschaffen. Deshalb muss die Obergrenze für die Verwaltung abgeschafft werde.

Für die Beseitigung der Gerechtigkeitslücken in der Bundespolizei bei den POM, POK, POR und in der Verwaltung ist es erforderlich, den Org.-Plan die Arbeit besser zu bewerten. Durch Haushaltsstellen die Arbeit zu würdigen und Verwaltungshemmnisse zu beseitigen.

Die Menschen in der Bundespolizei leisten gute Arbeit. Die Menschen und ihre Arbeit haben eine bessere Wertschätzung verdient.

Jörg Radek

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken

32 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. Vielen Dank an Dich, Jörg Radek, für Deinen Einsatz!

    Meiner Meinung nach, verschläft die Politik selbst die Chance auf eine attraktive und zukunftsorientierte Bundespolizei.

    Welche Signale sendet die Politik, wenn Kolleginnen und Kollegen in den Verwaltungen mit E3 eingruppiert sind, obwohl diese Leute eine abgeschlossene Berufsausbildung als Verwaltungsfachangestellte haben?

    Jahr um Jahr wird hier über die 7000 POMs in A8 diskutiert! Die Politik verweist auf eben so viele PHM/PHMmZ und zeigt keine Lösungsansätze. Es wird an einer „alten“ Bundesobergrenzenverordnung festgehalten, welche den Stellenanteil A8/A9 auf 50%/50% festlegt. Leistungsprinzip, Attraktivität, sind hier Fehlanzeige! Es geht um lächerliche 150 Euro netto! Haben wir nicht!?

    Gehobener Dienst, unterschiedliche Bewertungen von Führungsdienstposten ob GL/Gruppenführer, DGL/Zugführer, usw.!
    Was soll das!?

    Höherer Dienst, wird von A nach B geschickt! Auslandsverwendungen müssen erbracht werden! Familie und Beruf kann hier nur hinten angestellt werden und Beförderungen ebenso Fehlanzeige, wenn der entsprechende Dienstposten nicht vorhanden ist.

    Die politischen Vertreter haben es bis heute nicht verstanden oder möchten es nicht verstehen, dass die Bundespolizei kein Unternehmen der freien Marktwirtschaft ist.

    Ein freies, sicheres und unbeschwertes Leben ist in der heutigen Welt nicht selbstverständlich. Die negativen Beispiele haben wir jeden Tag in den Nachrichten.

    Die Basis für unsere Sicherheit liegt in einer unabhängigen, gut ausgebildeten, gut bezahlten und personell starken Polizei.

    Wir, als GdP, dürfen es der Politik nicht leicht machen und bei diesen Themen nachlassen!

    Darum finde ich es sehr gut, dass die GdP über den Tellerrand schaut und die Probleme immer wieder und wieder auf den Tisch legt.

    Die Kolleginnen und Kollegen, leisten sehr gute Arbeit und diese Arbeit muss sich neben den jährlichen Dankesschreiben auch im finanziellen Bereich niederschlagen. Mit Worte des Dankes können sich die Leute auch nichts kaufen!!!

  2. Mehr Attraktivität….

    Reduzierung der Arbeitszeit auf 38,5 Stunden, DUZ 10€/Stunde am Samstag, Sonntag und Feiertag, 5€/Stunde Nachtdienst Polizeizulage für Beamte im Schichtdienst 200€/monatlich, das Ganze ruhegehaltsfähig und Reduzierung der Lebensarbeitszeit pro Jahr Schichtdienst um einen Monat.

    Das wäre Attraktivität, über die man nachdenken sollte. Ich wäre bereit….

  3. Ich kann Radek und U. A. nur zustimmen. Diese Obergrenzen im Verwaltungs- und Vollzugbereich gehört einfach abgeschafft. Das diesen ganzen VO aus dem Jahr 1992 stammt zeigt doch, dass unsere Politik in dieser Zeit stehengeblieben ist, was die Besoldung/Bezahlung, was die Planstellenbewertung und die Anzahl des Personals angeht.
    Wie man sieht, gibt es immer mehr Aufgaben für immer weniger Personal, was sich ja auch in der Krankheitsstatistik, durch die Überalterung zeigt. Es wurde einfach verpasst, obwohl es schon seit Anfang der 90er Jahre bekannt ist, diese Prolbleme anzupacken.
    Wie soll es jetzt weitergehen?
    Immer weniger Bewerber, für immer mehr freiwerdende Planstellen, durch immer weniger Attraktivität.
    Mehr Auslandseinsätze, mehr Aufgaben…………?
    Bleibt als GdP dran und rüttelt die Verantwortlichen auf, es muss mehr passieren!

    Gruß sl

  4. Die Bupol oder allgemein die Polizei möchte junge intelligente kreative Bewerber haben?
    Norbert hat genau das richtige rezept geliefert.
    um das ganze noch ein wenig abzurunden fehlt noch nach ein Laufzeit von xy Jahren Überleitung in den gD.
    Fertig ist das perfekte Menue.

  5. Die Attraktivität, die unsere Behörde ausstrahlt, wird dazu führen, dass zukünftig kaum ein junger Mensch, der den Beruf eines Polizisten erlernen möchte, sich bei dieser Behörde bewerben wird. Und das wird früher oder später dazu führen, dass wir unseren dienstlichen Auftrag nicht mehr voll erfüllen können, weil noch mehr Personallücken klaffen werden, als dies jetzt schon der Fall ist. Wenn ich sehe, dass unsere ODP-Dienstgruppenstärke über 50 PVB ist und wir in Wirklichkeit gerade so an die 30 PVB Stärke kratzen, dann gute Nacht Bundespolizei….

    Wenn ich lese, dass der Stellenkegel für die Bundesobergrenzenverordnung von 1992 stammt, dann kann man sich doch an 10 Finger ablesen, inwieweit die Bundespolizei und ihre Probleme Gehör in unserer Politik finden.

    Wenn die hohen Herren es nicht hinbekommen und die größte Sicherheitsbehörde in Deutschland „up to date“ zu bringen, dann sollten sie sich vielleicht überlegen, ob es noch weiterhin Sinn macht, so eine Behörde überhaupt am laufen zu erhalten.

    Die BerufsUNzufriedenheit, die bei uns vorherrscht, ist doch nicht mehr wegzudiskutieren. Die Verantwortlichen, sei es unser Innenminister oder der Finanzminister, der die Mittel für Veränderungen zur Verfügung stellen könnte, haben doch überhaupt kein Interesse daran, dass es den Mitarbeitern der Bundespolizei in naher Zukunft besser gehen könnte. Im Gegenteil, wenn irgendwo noch Haushaltsmittel einspart werden könnte, dann wird das umgehend umgesetzt. Als Beispiel dafür kann man doch den „Spritsparerlass“ nennen den es ja angeblich nicht gab, wo man versucht hat über weniger Dienstfahrten Geld einzusparen. Dieser Unsinn gab es früher schon mal, wo der Titel für das Benzin fast ausgeschöpft war und man die Dienstpost dann mit dem Hubschrauber von der Abteilung A zur Abteilung B geflogen wurde, weil der Titel für Kerosin noch nicht erschöpft war. Heute werden im Bahnbereich eben mal vermehrt Streckenstreifen geflogen, weil man nur ein beschränktes Budget für den Sprit hat und dieser von der vorgesetzten Direktion penibel kontrolliert wird. Was ein Schwachsinn in meinen Augen….

    Die Attraktivität in unserem Beruf MUSS steigen. Sollten die Verantwortlichen weiterhin die Meinung vertreten, dass in unserer Behörde alles in Ordnung ist, dann werden sie zukünftig sehen, wohin dies führt. Ich dachte vor Jahren, dass es nicht mehr weiter bergab mit unserer Dienststelle gehen kann. Leider werde ich jedes Jahr immer wieder ein bisschen mehr eines besseren belehrt, dass es doch noch schlechter geht.

    Ich bin mal gespannt, wie die Stimmung nach den jetzt für Juli/August angekündigten Beförderungen in den einzelnen Dienststellen sein wird. Sicherlich nicht besser, denn die Stellenobergrenzen werden schon dafür sorgen, dass viele, viele Kollegen enttäuscht sein werden, dass sie trotz guter 8 Punkte in der Beurteilung nicht befördert werden. Und schaut man sich mal an, was hinter der Note 8 für ein Beamter t, dann frage ich mich persönlich, warum man damit nicht befördert werden kann….??????

    Und viele Kollegen, die am abgelaufenen Attraktivitätsprogramm teilgenommen haben sind auch maßlos enttäuscht, dass sie zum Teil mehrere sehr gute Beurteilungen als PHM weggaben und sich dem VAV gestellt haben. Zumindest bei uns, aber auch aus Erzählungen bei vielen anderen Dienststellen sind diese Kollegen noch nicht befördert worden. Wären sie im mD geblieben, dann wäre mit Sicherheit der eine oder andere von ihnen schon „Z“ geworden, was bedeutet, dass monatlich mehr Gehalt zur Verfügung steht. Denn es sind in der Vergangenheit sehr viele Kollegen zum „Z“ eingewiesen worden, die Ranglistenmäßig weit hinter den Kollegen standen, die sich für das VAV entschieden haben. Dies ist nur eine kleine Ungerechtigkeit, die in diesem Zusammenhang zu nennen ist.

    Und von den Kollegen, die im „POM-Bauch“ festhängen, baucht man hier gar nicht anfangen zu sprechen. Denn was mit denen gemacht wird, ist absolut grenzwertig. Da wird seit Monaten diskutiert, dass in diesem Bereich eine deutliche Verbesserung erzielt werden soll. Ich bin mal gespannt, wie viele PHM Beförderungen es bei uns geben wird. Die enttäuschten Gesichter der Kollegen habe ich jetzt schon vor Augen…. leider….

    Und die Kollegen aus dem Tarifbereich möchte ich hier natürlich nicht vergessen. E3 in einer deutschen Großstadt ist eine absolute Frechheit. Da geht es jedem Hartz-IV Empfänger besser. Und das passiert in der größten deutschen Sicherheitsbehörde. Unglaublich, aber wahr…

  6. Attraktivität ist der jetzt beschlossene Neubau unseres Mutterhauses in Potsdam :-) 63 Millionen Euro für den Neubau. Ursprünglich 56 Millionen. Das wären viele Beförderungen …
    Hier noch der Link: http://www.tagesspiegel.de/berlin/brandenburg/neubau-in-potsdam-bundespolizei-baut-ihre-zentrale-fuer-63-millionen-euro/10143620.html

  7. Irgendwie lese ich seit 20 Jahren was von Attraktivität. Mit 44 Jahren und drei Kindern als POM sei gesagt, ich würde am liebsten davon gar nichts mehr hören wollen. Diese ganze Geschichte macht mich mittlerweile derart krank. Die Liste der unwürdigen Maßnahmen die nur vom Haushälter bestimmt werden ist lang. Die Zeche zahlt immer der kleine Mann, auch bei uns. Die Altersstruktur ist derart am vergreisen, dass einem mit dem Blick auf die nahe Zukunft nur Angst und Bange werden darf. Attraktiv sind Kürzungen und Streichungen, dass ist meine Erkenntnis. Lasst mal die Geburtenstarken Jahrgänge demnächst in Ruhestand gehen, ja dann….. Wird trotzdem nicht mehr befördert, weil dann ja die Pensionslasten zu hoch sind. Vorwärts immer, rückwärts nimmer– Scheint nicht so ganz zu klappen

  8. ATTRAKTIVITÄT in der Bundespolizei?
    In NRW gibt es einen offenen Brief eines Kollegen an seinen Minister… Tenor des ganzen Briefs: MEHR war nicht drinn….
    Wenn ich mir aktuell die angekündigten Beförderungszahlen der Direktionen anschaue, dann kann ich für die attraktive Bundespolizei auch nur sagen… Danke lieber Dienstherr MEHR war wohl auch dieses Jahr nicht drinn… Wenn man die Zahlen und Tendenzen für den Beförderungsmonat Juli anschaut, dann sind es gesamt nicht mal ein Prozent die in den Genuss kommen…. Jetzt aber schon per Präsidentenbrief ankündigen während den Pfingstferien Baden Würrtemberg u. Bayern eine URLAUBSSPERRE für alle PVB zu verhängen…. mhhh ab und an denke ich auch so wie der Kollege in NRW…
    Nix für ungut…. und vielleicht Dank des Engagement der GdP und von Jörg Radek ist ja doch noch das EINE oder ANDERE vor dem Neubau für die Mitarbeiter der BPOL drinn.

  9. Solange der Abordnungswahn nicht endlich eingedämmt wird (die neuen AO Zahlen pro BPOLD sind ja nun bekannt) kann man sich alles rund um eine „Attraktivität“ einstellen.

  10. Ich wundere mich jedes Jahr auf neue, dass zum Sommer immer wieder die gleichen Themen hier auftauchen. Nicht das ich sie als langjähriger POM nicht für notwendig erachten würde, doch ich weiss eigentlich jetzt schon, dass dieses Thema auch im nächsten Jahr wieder hier stehen wird.

    Zu dem was hier vorgeschlagen/ gefordert wird, braucht man denke ich nichts mehr sagen, den Punkten kann man sich sofort anschliessen, nur wie will die Gewerkschaft das den erreichen?.
    Solange wir nicht die Chance haben in einem direkten Arbeitskampf unsere Standpunkte zu vertreten, solange werden wir immer wieder dazu benutzt werden die Haushaltslöcher zu stopfen. Wenn ich mit einem gewissen Maß an Sarkasmus gesegnet wäre, würde ich behaupten unsere Geldmittel liegen in so gescheiterten Gr0ßbaustellen wie Stuttgart 21 oder der Flughafen BER.

    Ich musste die Tage wirklich herzlich lachen, als in der Zeitung stand, dass unser Bundespräsident die von Bundestag geforderte Neuregelung zur Diätenerhöhung erstmal nicht unterschreibt. Die Reaktionen darauf aus dem Bundestag waren schon heftig und zum Teil auch sehr weinerlich. Aber wenn wir so etwas fordern, sind wir Raffgierig oder Geldgeil usw..

    Ehrlich liebe GDP, ich weiss der Job im HPR den BPR und den ÖPR ist nicht immer einfach, aber wenn ihr wirklich was verändert wollt, sorgt erstmal dafür das die Mitbestimmungsrechte so angepasst werden wie sie ein Betriebsrat in der freien Wirtschaft hat. Als ehemaliger Jugendvertreter eines grossen Stahlunternehmens in Deutschland hatte ich mehr Mitspracherechte, als jeder Personalrat im öffentlichen Dienst. Hier liegt doch das Hauptproblem begraben.

    Wir können doch nur fordern was wir auch umsetzen können, sonst fällt die Forderung doch immer wie nen nasser Sack auf den Boden.

    Trotz allem drücke ich euch natürlich, auch mir die Daumen das ihr einen Weg findet aus dem Tal des Jammers.

    Kommt alle gut Heim nach der Schicht und geniesst die Zeit bei der Familie, sie weiss zu schätzen was ihr an Arbeit leistet.

  11. …bleibt bitte einfach dran, an all die Themen, wo es hängt!

  12. Attraktivität in der Bundespolizei ? Pah.
    Gerade eben wird die nächste attraktive Sau durchs Dorf getrieben.
    Wir, die Mitarbeiter einer Flächeninspektion mit 12 Stunden Dienstplan, bekommen die neueste
    Attraktivität der glorreichen Arbeitszeitverordnung folgender Maßen zu spüren:
    12 Stunden tatsächlicher Dienst, angerechnet bei KR nur 11:15, Abzug 45 Min. vom Mehrarbeitskonto. Grund hierfür: Die Pause wurde ja nicht genommen !!! Was bei länger KR-Phase geschieht, kann man sich leicht ausrechnen.
    12 Stunden tatsächlicher Dienst, angerechnet bei EU nur 11:15, Abzug der 45 Min. vom Mehrarbeitskonto und Gutschrift dieser Zeit auf dem EU Konto. Aber auch hier dreht sich die Spirale weiter.
    Wo soll da die Motivation noch herkommen ?
    Schaut mal in euren E-Plan !

  13. Ich suche noch die alte Attraktivität….

  14. Was kümmert sich die Gewerkschaft um den höheren Dienst ?! Für diese Menschen ist doch prima gesorgt! Wenn ich deren Probleme hätte, wäre ich sehr zufrieden und würde die BPOL attraktiv finden.
    Wer die BPOL nicht attraktiv findet, sollte mal mit einem Angehörigen des höheren Dienstes sprechen. Der kann erklären, warum die BPOL attraktiv ist.

    Die BPOL ist so attraktiv, daß wir uns alle gegen die Umsetzung der Werthebach-Vorschläge ausgesprochen haben, und jeder von uns würde es jederzeit wieder tun. Denn eine Alternative zur BPOL – wie auch immer sie aussehen würde – die wäre unattraktiv!

  15. @ Ebbe langts:

    Bei längerer Krankheit wirst doch eh in die Dauerkrankphase übernommen und wie der Tagesdienst abgerechnet, also kein Minus oder Plus auf dem Arbeitszeitkonto im E-Plan, so jedenfalls wird es bei unserer Flächeninspektion gehandhabt.

  16. 1500 Beförderungen bei 36.000 Beamten, ergibt eine Quote von rund 4 %.

    D. h. rechnerisch wird jeder Beamte alle 25 Jahre befördert. Das ist nicht attraktiv sondern eine Sauerei.

    Bitte GdP, sorgt dafür, dass wir nicht so abgespeist werden.

  17. Hallo @Ebbe langts, durch diese Berechnung wird aber klar, dass wir alle keinen gültigen Dienstplan haben.
    In 5 Wochen = 205 Stunden, bedeutet ja, dass das Monatssoll erreicht wird. Nur müssen die Soll-Stunden auch
    im Urlaub und bei Krankheit erreicht werden. Wie die Dienstpläne dann aussehen, bei Einhaltung der AZV, bin mal gespannt.
    Hier werden wohl bald Verwaltungsgerichte eine Entscheidung treffen.
    – bei Krankheit – Stunden (benötige ich eine Bescheinigung vom Arzt bei einer OP, dass ich keine Pause machen konnte?
    nicht auszudenken man liegt 3 Monate im Koma und tritt nach 8 Monaten den Dienst an (viel spass
    beim Abbau der Minus – Stunden

    Lösung: 1. Erstellung neuer Dienstpläne, die garantieren, dass ich mein Monatssoll erreiche.
    zu 1: Folge es gibt keine 12 Stunden Dienste, 12,75 Stunden dürfen nicht in der Vorplanung erscheinen.

    2. Alles zurück zur Regelung „alt“, verzicht auf die Pausenreglung.

  18. @Ebbe langts

    Der Abzug der 45 Minuten wären nicht rechtens. Da dieser Sachverhalt inzwischen in der BPOL bekannt ist, können deine Aussagen also nicht stimmen, sondern müssen erdacht sein!! Warum machst du sowas?

  19. 12er Rhythmus ist ein Brett. Bei uns T1 und N1 im Grundplan. Natürlich gibt es Allternativen der Planung. Wenn erlaubt. Allerdings liebt es meine Inspektion (eigenes Empfinden) Friede, Freude, Eierkuchen an die Direktion München zu melden und rücksichtslos mit eigenem Personal umzugehen. Da es momentan Hinten und Vorne knirscht, hoffe ich auf unseren ÖPR. Wir richten uns nach der AZV, aber wir haben eine Dienstvereinbarung.
    Das sind interne Themen.

  20. Moin Ebbe,

    mein letzter Stand war, dass die Personalvertretungen aus Koblenz und Saarbrücken ein weiteres verwaltungsgerichtliches Verfahren bezüglich dieser abermaligen Dreistigkeit unseres geliebten Dientherren anstreben.

    Die Manager mit betonhaltiger Aura lernen es leider nur über diesen Weg!

    Grüsse

  21. Am Thema bleiben!
    Wenn man sich den Verlauf vieler Meinungen bzw. „Chats“ anguckt, hat dieses mit dem o.g. Thema nichts mehr zu tun. Klar kann man und muss man sich mal Luft machen, aber nicht nur!
    Ist das einem besseren Ergebnis oder dem gemeinsamen Austausch zuträglich? Rein objketiv konnte im Gegensatz zu vielen Länderpolizeien viel erreicht werden, sowohl von der Einkommensentwicklung, Ausstattung und Beförderungssituation für die BPOL.
    Leider stagniert dieses zurzeit erheblich, während z.B. bei anderen Bundesbehörden (Neubau BND), Verfassungsschutz und ganz besonders bei der Bundeswehr für jedes beliebiges „Desaster/ Fehlentwicklung“ scheinbar unbegrenzte Mittel verfügbar sind…
    Dort spielt die „schwarze Null“ vom BMF überhaupt keine Bedeutung, sowie die Bundespolizei in der Politik scheinbar keine Berücksichtigung findet?
    Mit dem ATP konnten wir viel fordern und viel erreichen: … aber man kann nicht nur auf eine Katastrophe warten oder die „Innere Sicherheit gegen die Wand fahren“ damit sich etwas verbessert?

    Es ist die Aufgabe der Gewerkschaften dieses Recht der Mitarbeiter und die tatsächliche Möglichkeit zur Aufgabenerfüllung vehement einzufordern.
    Auch die Aufgabe der Vorgesetzten und aller Mitarbeiter, sich unbeugsam und nachhaltig für Verbesserungen einzubringen.
    Viele sind da zu weich geworden, haben sich angepasst und handeln nur Kompromisse aus. Stellt eure berechtigten Ansprüche klar da, anonym jammern bringt gar nichts, ist nur schade um die Zeit!
    Die kann man besser mit der Familie und Freunden verbringen.

  22. @oh

    Meiner Ansicht nach lernt keiner daraus. Das ist auch nicht beabsichtigt, das Gerichte Recht oder Unrecht bestätigen. Solange das bewußte Unrecht angeordnet wird, können die statistischen Erhebungen hinsichtlich Kosteneinsparungen und Schönfärberei (Managementverhalten, wie in der Privatwirtschaft) weiter nach oben gemeldet werden.
    Sollten Gerichte dann das Unrecht nach 1,2,3,4…. Jahren gerade biegen, werden die Stunden oder das Geld usw. wieder gut geschrieben und keiner beschwert sich. Ist doch dann schon alles gaaaanz alter Schnee von gestern. Es geht schon lange nicht mehr um Recht oder Unrecht.
    Unsere Schwächen im Rechtssystem (Zeitverzug von Antrag bis Urteil) werden gnadenlos hinsichtlich politischer Vorgaben ausgenutzt. Oder hat irgendeiner mal davon gehört, das Entscheidungsträger nach Urteilen gegen ihre Entscheidungen verantwortlich gemacht werden/wurden.

  23. PHM i.R. 7. Juli 2014
    @Ebbe langts

    Der Abzug der 45 Minuten wären nicht rechtens. Da dieser Sachverhalt inzwischen in der BPOL bekannt ist, können deine Aussagen also nicht stimmen, sondern müssen erdacht sein!! Warum machst du sowas?

    Er macht das, weil wir gerade ein Schreiben erhalten haben, wo genau das, was Ebbe langts geschrieben hat, Tatsache ist. Dort steht drinnen, dass bei EU k e i n Pausenabzug berechnet wird, bei Krankheit aber doch.
    Mit Logik hat das alles schon nichts mehr zu tun.

  24. @phm i.r:
    Weil wir es schriftlich haben.

  25. @OH
    „Die Manager mit betonhaltiger Aura lernen es leider nur über diesen Weg!“

    Kurz und knapp auf dem Punkt gebracht. Super!

  26. @lockerbleiben
    In deiner Situation, scheinbar auch bei mehreren anderen Kollegen in diesem Forum, ist es wichtig, dass du deine Dienstplanung schriftlich einreichst. Jede Änderung deiner Dienstplangestaltung muss durch die Behörde/Dienststelle begründet werden und auch der Personalvertretung mitgeteilt werden.
    Sollten diese Massnahmen so nicht durchgeführt werden gibt es auch keinen -nachweisbaren- Ansatzpunkt. Hatte ich bereits 2010 durch und auf Nachfrage wurde klar, dass die BPOLI meine -ungewollte- Dienstplanveränderungen nicht der PersVertretung mitgeteilt hatte. Am nächsten Tag hatte der BPOLI-Leiter ein Gespräch und danach wurde jede Dienstplaneinreichung genehmigt!!!. Dabei waren auch gewollte 58-Stunden-Wochen!
    WICHTIG: Beweisbarkeiten schaffen!!

  27. Mehr Attraktivität? Als zufriedenstellend hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP), die getroffene Einigung in der Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen bezeichnet. GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow: „In den ersten zwölf Monaten der vereinbarten zweijährigen Laufzeit erhalten die Beschäftigten ab dem 1. März 2014 drei Prozent, mindestens aber 90 Euro mehr. Ab dem 1. März 2015 erhöht sich das Einkommen um weitere 2,4 Prozent.“ Das Problem ist: Die Bundespolizei zahlt nicht! Das BVA Köln schickt nette Ausreden – wo ist unser Geld? Hier sind alle Gewerkschaften gefragt.

  28. Ebbe langts 6. Juli 2014

    Attraktivität in der Bundespolizei ? Pah.
    Gerade eben wird die nächste attraktive Sau durchs Dorf getrieben.
    Wir, die Mitarbeiter einer Flächeninspektion mit 12 Stunden Dienstplan, bekommen die neueste
    Attraktivität der glorreichen Arbeitszeitverordnung folgender Maßen zu spüren:
    12 Stunden tatsächlicher Dienst, angerechnet bei KR nur 11:15, Abzug 45 Min. vom Mehrarbeitskonto. Grund hierfür: Die Pause wurde ja nicht genommen !!!

    Diese Begründung ist rechtswidrig! ALLES schon seit 2010 durchgeprüft! Die Pause darf nicht abgezogen werden und MUSS genommen werden!
    SOFORT Widerspruch schreiben! Das sind nun wirklich elementare Dinge, die ein PVB über seine eigenen Arbeitszeit wissen sollte und bei „Versuch“ diese Regelung zu umgehen muss dieser Versuch gleich geprüft werden!

  29. Tja, was beschäftig einen.

    Der gD der zur Zeit bei uns quietscht?
    Die operative Ebene über 50 im mD POM?
    Nein. Es ist die Parität, die Evaluation und die Dislozierung.

    Sorgen mache ich mir über die Jungs im mD. Die sagen nichts mehr.

  30. Hallo MB und an alle,

    bedingt könnte man Deine Meinung gewinnen.
    Denn tatsächlich stellt sich die Verhaltensweise der oberen Führungsschiene momentan so dar, dass man sich dem Eindruck nicht mehr erwehren kann es würden in Berlin die Rohre warmgeschossen und die Einschläge kämen immer näher.
    So wurde Ende des Jahres 2013 versucht den operativen Polizeidienst der Bundespolizei mit Pausen zu belegen. Und nur durch den massivsten Widerstand einiger Personalvertretungen und Privatpersonen, welcher eine erheblich unangenehme und definitive Klagewelle über diese Gedankenspiele gezogen hätte, wurde eifrig zurück gerudert und einige Gedankenabdeckplatten Anfang der 30 kräftig mit haarerhaltendem Shampoo gewaschen.

    Und genau dort sehe ich den Unterschied in unseren Meinungen.

    Es wird in den seltensten Fällen so sein, dass bei solchen „Vergehen“ der Verantwortliche öffentlich zur Schau gestellt wird. Es lässt sich dann sehr häufig an neuen und überraschend auftauchenden, hoch motivierten Führungskräften erkennen die den neuen Schwung in unsere staubigen Läden oder andere Ministerien bringen.

    Du hast allerdings auch vollkommen Recht damit dass sich in unser gerichtliches System eine Zähigkeit eingeschlichen hat, welche mit Vorliebe zur Durchsetzung unrechtmäßigem und aufgrund dieser Entscheidungslänge der Gerichte zeitlich zu weit begrenztem Unfug ausgenutzt wird – von uns allen bekannten Stellen!

    Augen zu und durch!
    Das Gute an der Sache ist meiner Ansicht nach aber folgender Umstand.
    Häufig und in stetiger halbjährlicher Wiederholung, werden den Herren Fachverwaltungswirten mit Diplom und höher angesiedelten Personen, der durchaus intelligente und clevere Widerstand der Ursuppe des mittleren Dienstes vor die Nase geführt.
    Auch in diesen Reihen gibt es Personen mit Bildung, denen zudem die Möglichkeit des Dienstvorgesetzten Barrieren in die Aufstiegs.- und Beförderungschancen zu legen vollkommen Wurst sind. Und dann gibt es Butter auf´s Brötchen!
    Bildung hat nur bedingt etwas mit Schulbildung zu tun – dies erkenne ich täglich an fragwürdigen Dingen die meine Kinder in den weiterführenden Schulen lernen müssen und daran, wie sich teilweise „gebildete“ Menschen innerhalb unserer Organisation in Führungsverantwortung verhalten. Natürlich gibt es Ausnahmen.

    Nun denn holde Kollegen.
    Versichert euch eueres persönlichen Rechtsschutzes über die Gewerkschaft oder der privaten Verträge, legt einen gut begehbaren Pfad zum Rechtsbeistand des Vertrauens an (in unseren Fällen ist jemand aus dem Beamtenrecht von erheblichem Vorteil!) und öffnet das Visier zur Auseinandersetzung. Dies ist so gewollt und man sollte vor diesen inszenierten Drohkulissen nicht in die Knie gehen.
    Denn genau dies ist deren Denkweise – die Jungs wollen ja noch was werden!! Stellt diese Aussage nicht vor die Standhaftigkeit eurer Persönlichkeit.

    Danke an die Gewerkschaft

    Grüsse

    O.H.

  31. @Oh

    Ja, in allen Kommentaren liegt viel Wahrhiet und kann zu einer Gesamtmeinung objektiv subsummiert werden.
    Meiner Meinung nach liegt auch dort der nicht greifbare oder messbare Begriff „Motivationsverlust“ zu Grunde.
    Ich bin nun seit 30 Jahren Polizeibeamter und verstehe meinen Beruf als Vorbild hinsichtlich der vom Bürger verlangten Gesetzestreue bzw. Gesetzesvertrauen.
    Wenn jedoch mein eigener Berufsstand (im Grunde genommen der Staat) diese Vorbildfunktion immer mehr innerhalb seiner eigenen Organisation verliert, ja bitteschön, was soll denn dann der Bürger von seiner Polizei (Staat) erwarten.

    Ich hoffe, meine Ansicht ist zu überzogen und zu schwarzgemalt.

    Wenn nicht, werden meine Jahre bis zur Pension gedanklich noch harte Jahre.

  32. Ich verstehe es nicht.

    Da macht also eine Kollege 12 Stunden Dienst inklusive 45 Minuten Pause oder Ruhepause (wichtiger Unterschied).
    Die Pause (bei Ruhepause ist es ja eigentlich Freizeit) wird auch vergütet.

    Er bekommt also 12 Stunden gutgeschrieben, obwohl ein Teil davon „Freizeit“ war.

    Klingt für mich logisch, dass er bei Krankheit die Pause nicht vergütet bekommt, weil ja Freizeit. < Ist wahrscheinlich aber nicht richtig.

    Wer kann es mir erklären?