Verwirrung und Ärger um e-Plan-Update

Bild: berggeist007_pixelio.de

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Die Einführung eines Updates für das Programm e-Plan sorgt für Unruhe, Ärger und Verunsicherung in der Bundespolizei. Die neue Programmversion, an deren Einführung das Bundespolizeipräsidium die Personalvertretung nicht beteiligt hat (was zu gerichtlichen Schritten führt), zieht bei Urlaub und Krankheit von Beamten nicht den realen Zeitwert der geschuldeten Arbeitszeit ab, sondern vermindert diesen um eine fiktive Pausenzeit. Teilweise wird berichtet, dass Beamte durch diese Rechenkünste mit „Minusstunden“ aus Urlaub und Krankheit zurückkehren würden.

Die Gewerkschaft der Polizei sieht diese neue technische Konfiguration kritisch und in Teilen unzulässig. Unbeschadet der Frage, ob und inwieweit der Bezirkspersonalrat vom Präsidium kraft Gesetz an der Update-Einführung zu beteiligen ist, wurde nun ein Krisengespräch mit der Leitung des Präsidiums für die 30. Kalenderwoche vereinbart, um zu klaren Verhältnissen zurückzukehren und die Wogen des Ärgers wieder zu glätten.

Nach GdP-Auffassung ist e-Plan lediglich ein technisches Instrument, das so abrechnet, wie es von den „Fütterern“ konzipiert wird. Ansatzpunkt ist daher weniger e-Plan selbst (dem freilich in Teilen der Irrtum zwischen Anwesenheitszeit und Arbeitszeit zugrunde liegt), sondern vielmehr die eigenartigen Blickwinkel dessen oder derer, dem oder denen die ganze Entwicklung bei Arbeitszeit und Pausenanrechnung irgendwie nicht passt und daher mitarbeiterfeindlich mit allen Mitteln und immer wieder hintertrieben wird. Dem muss endlich Einhalt geboten werden! Die GdP wird nicht schweigen und den bzw. die Verantwortlichen auch benennen.

Die der jetzigen Update-Version zugrunde gelegte Abrechnungsauffassung ist nach Meinung der GdP schon deshalb unzulässig, weil die Dienstvereinbarung über e-Plan lediglich die Abrechnung der Arbeitszeit, nicht aber des Urlaubs gestattet und auch keine Krankheitszeitenabrechnung. Der Bezirkspersonalrat wird hier im Zweifel das Gericht um Hilfe zur Auslegung der geschlossenen Dienstvereinbarung anrufen.

Zudem besteht seit einer Vereinbarung des BMI mit dem Hauptpersonalrat seit 1999 nur eine Genehmigung zur Abrechnung des Urlaubs in Stunden für Beamte, die Wechseldienst leisten, nicht aber für die gesamte Bundespolizei. Insofern ist bei nicht Wechseldienst leistenden Beamten (z.B. der Bereitschaftspolizei, der MFE, der MKÜ, der Ermittlungsdienste, des Flugdienstes, der Bundespolizei See, der Stäbe, Aus- und Fortbildungseinrichtungen etc.) eine Abrechnung von durch Urlaub „versäumter“ Arbeitszeit und Gegenrechnung als Urlaubsstunden ohnehin unzulässig.
Aberwitzig ist deshalb die Auffassung, dass selbst Beamte mit Gleitzeit „Wechseldienst“ leisten würden und ihr Urlaub daher in Stunden abzurechnen wäre. Die GdP wird hier für Klarstellung sorgen.

Völlig unzulässig ist es auch, dass Beamte aus Urlaub oder Krankheit mit „Minusstunden“ zurückkehren, denn es ist das volle Ausfallprinzip anzuwenden. Auch muss nach ständiger Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte unbeschadet der Abrechnungsart die gleiche Anzahl an Urlaubstagen gewährt werden, denn Urlaub ist nach Tagen bemessen.

Hinsichtlich der Abrechnung von Pausen ist auf die geschlossenen Dienstvereinbarungen in den Direktionen und die Erlass- und Verfügungslage abzustellen. Das Programm e-Plan kann und darf keine Berechnungen anstellen, die den geschlossenen Dienstvereinbarungen zuwider laufen. Im Zweifel werden dies die Gesamtpersonalräte in Auslegung der geschlossenen Dienstvereinbarungen gerichtlich durchsetzen müssen.

Da durch Verfügung des Präsidiums für „operative Kräfte der Bundespolizei…eine Ausnahme von der Pflicht zur Unterbrechung der Arbeit durch Ruhepausen“ zugelassen wurde, weisen die nach den Dienstvereinbarungen geschlossenen Dienstpläne nach GdP-Auffassung konsequenterweise auch gar keine Ruhepausen aus.

Es handelt sich daher um „Netto-Dienstpläne“ mit ausgewiesenen „Netto-Arbeitszeiten“.

Beinhaltend die Dienstpläne aber keine Pausenzeiten, so können auch von e-Plan keine Pausenzeiten bei Urlaub und/oder Krankheit abgezogen werden.

Im Verfahren des Ausfallprinzips bei Urlaub und Krankheit ist im Falle der Abrechnung des Urlaubs nach Stunden daher derjenige Zeitwert in Anrechnung zu bringen, den der Beamte bzw. die Beamtin bei Wahrnehmung des Dienstes auch angerechnet bekäme, wenn er Dienst leisten würde, mithin also der volle, in den Netto-Dienstplänen ausgewiesene Zeitansatz. Minderzeitenanrechnung ist unzulässig.

Die von den Beschäftigten gewählten Personalvertreter der GdP in den Gesamtpersonalräten, im Bezirks- und Hauptpersonalrat werden nun ihre Schritte koordinieren und abstimmen und in die Gespräche mit der Präsidiumsleitung eintreten, um für Abhilfe und Klarheit zu sorgen. Insbesondere wird es darum gehen, die Einhaltung der Dienstvereinbarungen und ggf. deren Auslegungsrahmen – zur Not gerichtlich – zu garantieren. Nach GdP-Auffassungen bestimmen immer noch die Dienstvereinbarungen, wie Arbeits- und Urlaubszeit abzurechnen ist, nicht aber ein technisches Programm.

Bereits an dieser Stelle ist jedoch zu kritisieren, wie unsensibel und ohne Gespür für die Belange der Mitarbeiter dienstlich vorgegangen wurde. Weder wurden die Mitarbeitervertretungen eingebunden noch wurden die Mitarbeiter – die hier schließlich die Betroffenen sind – von den Vorgängen dienstlich ausreichend informiert. Das ist schlechter Stil und zeigt wenig Sensibilität bei Themen, die Tausende betreffen. Das muss anders werden.

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken

52 Kommentare
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  1. Jawoll! Richtig so! Hat zwar ein paar Tage gedauert, hat aber dafür auch Substanz!
    Zusätzlich zu den erwähnten GPR, BPR und Hauptpersonalräten kann es nicht schaden, auch auf örtlicher Ebene die Mitbestimmung einzufordern, denn grundsätzlich werden Dienstpläne immer noch vor Ort mitbestimmt! (ansonsten viel Spass für die Direktionen bei der Mitbestimmung über jede einzelne Dienstplanänderung…. Die Einforderung ist bei uns bereits geschehen und bei Gericht anhängig…)
    Der oder die Verantwortlichen sollten sich darüber im klaren sein, dass für das, was hier mit der unkoordinierten und überhasteten Einführung eines unfertigen Programms verbrochen wurde, in anderen Zeiten und an anderen Orten Teeren und Federn wohl noch die mildeste Folge gewesen wäre!

    1. hätte Eplan mit diesen für einzelne Schichtpläne erforderlichen „Krücken“ (fiktives Schichtband etc. ) niemals in Betrieb gehen dürfen. Nunmehr fällt uns das mit jedem Update (welches diese speziellen Gegebenheiten logischerweise nicht berücksichtigen kann) stärker auf die Füsse. U.a. daran erkennbar, dass nunmehr nicht nur bei der Dienstplanung zusätzliche Arbeiten zu erledigen sind, sondern auch von den Verwaltern einige Veränderungen nicht mehr vorgenommen werden können, so dass retrograd mit einer langen Liste von Vergleichsmitteilungen gearbeitet werden muss, die jegliche beabsichtigte Automatisierung der Stundenabrechnung ad absurdum führen.
    Forderung: sofortige Abschaltung für die Bereiche, in denen es nicht funzt! Es sei denn, man passt das System (und zwar blitzartig!) an!

    2. Forsches Auftreten ersetzt keine Sachkenntnis! Als blanke Unverschämtheit kann daher nur die Mail des SB 32 der unserer Direktion gewertet werden, die im Zusammenhang mit dem Update eine mangelnde Unterrichtung der Mitarbeiter über gesetzliche Vorschriften anprangert. Mich würde hier die entsprechende Weisung aus Potsdam interessieren, weil die Durchführungshinweise, auf die in besagter mail Bezug genommen wird, noch aus 11/13 stammen, einem Zeitpunkt also, als man seitens des BMI noch davon ausging, dass die Pause auf Gedeih und Verderb umgesetzt würde.
    Das hat sich seit 12/13 bekanntlich geändert! Auch für die Interpretation des BPOLP, im EU/K/SU leiste man keinen Dienst, weswegen logischerweise auch eine Pause nicht angerechnet werden könne, gibt es keinen objektiv nachvollziehbaren Grund. Die Dienstpläne bauen bekanntlich auf einem in Details variierenden Bezugszeitraum auf, in dem weder plus noch minus entstehen soll. (So der Idealfall) Zumindest aber müssten Abweichungen von dieser Regel mit den zuständigen Personalvertretungen abgestimmt werden, was bislang bekanntlich nicht der Fall war. Weiterhin müssten die Pausen, bevor sie denn abgezogen werden könnten, zunächst mal von ihrer Lage innerhalb der Schicht her ein Mitbestimmungsverfahren durchlaufen.
    N a c h t r ä g l i c h abziehen geht also gleich gar nicht! (Bekanntlich soll ja bis April rückgerechnet werden…)
    Es stellt sich folglich die Frage nach der Aushebelung des Ausfallprinzips, welches ja in Anwendung geltender Rechtsprechung zur Einführung kam.
    Als Grundsatz muss gelten: Durch K/EU/SU etc. dürfen keine plus- oder Minusstunden entstehen. Ausfallzeit gleich geplante Zeit. Schon gar nicht darf der EU zum Ausgleich des Stundenkontos herangezogen werden .
    Wenn das BPOLP grundsätzlich von dieser Linie abweichen will, so muss auch das zunächst ein Mitbestimmungsverfahren durchlaufen!

    3. Handelt es sich offenbar wieder einmal um einen Alleingang des BPOLP bzw. des BMI. Mir ist jedenfalls nicht geläufig, dass diese Pausen“problematik“ bereits bei anderen Behörden / Dienststellen diskutiert worden wäre.

    Warum schreibe ich das so in epischer Breite? – Weil man sich davor hüten sollte, diese Diskussion im Rahen der „krisensitzung“ auf nur wenige einzelne „Fakten“, „Probleme“ und „Lösungsvorschläge“ zu reduzieren!

    Es muss vielmehr klar werden, dass dieses „Gesamtproblem“ in erster Linie der Haltung des BPOLP bzw. des BMI entspringt und in dieser Form schlicht nicht diskussions- oder auch kompromissfähig ist!

    Nebenbei: „Kompromiss“ wird von Seiten der Dienststelle zunehmend so interpretiert, dass man von seinen ins Rennen geschickten, zu schluckenden Kröten halt nur einen gewissen Prozentsatz durchbekommt … – Wir sollten uns in diesen Dingen nicht von Vorneherein in die Defensive drängen lassen und gleich zu Beginn ganz klar sagen, was mit uns geht und vor allem auch, was nicht!

    Den anfang habt ihr jetzt gemacht!

    Weiter so!

  2. Da sieht man wieder einmal. was wir bei der Bundespolizei für Superuser haben………………

  3. Gut, dass das Problem erkannt wurde und auf der Tagesordnung steht. Bitte dranbleiben! Ich war sehr darüber erstaunt, dass alleine durch das Abspeichern der Monatsabrechnung nach dem Update plötzlich die Gesamtstundenzahl abgesunken war, obwohl keine Veränderung der geleisteten Dienste vorlag oder eingetragen wurde. Erst nach genauem Hinsehen war zu erkennen, dass für bereits geleistete (operative) Dienste, bei denen (vorher richtigerweise) keine Pause abgezogen wurde, nun plötzlich ein Abzug von Pausenzeiten (auch rückwirkend) vorlag.

  4. e-plan! Eine Bundesbehörde macht sich lächerlich! Wie viele Computer-Bild Ausgaben möchten die Erschaffer dieser Plage noch lesen? Gebt das Thema an eine Fachfirma und es wird laufen!

  5. In Potsdam muss es jemanden geben, der immer wieder versucht, den einzelnen Mitarbeiter immer wieder Steine in den Weg zu werfen.

    Erst versucht man verzweifelt, die 12 Stunden Dienstpläne zu boykottieren, da sie in den Augen der hohen Herren wohl nicht AZV-Konform sind. Damit ist man gescheitert.

    Dann versuchte man den Wechselschichtdienstlern eine Pause in ihre Dienstpläne zu schreiben. Damit ist man gescheitert.

    Und jetzt versucht man schon wieder, die Mitarbeiter zu schikanieren, in dem man bei der Abrechnung der Dienstbuch-Einlegeblätter für die Tage, wo man sich im Urlaub, Sonderurlaub, Dienstausgleich oder Krankenstand befindet, eine Pause von 45 Minuten abzuziehen und das Rückwirkend zum 01.05.2014.

    Man bekommt Minderstunden für Krankheit. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Man wird bei einem Widerstand leicht verletzt und fällt für 10 Dienste aus. Und schon hat man 4,5 Stunden Minderzeiten in seinem Dienstbuch-Einlegeblatt. Wer so etwas verfügt, der ist doch völlig realitätsfremd, was Polizeiarbeit angeht. Das kann nur jemand machen, der in seinem Büro auf seinem Hintern sitzt und täglich grübelt, was er alles machen kann, um die Basis zu ärgern.

    Wenn es die Vertreter der Personalvertretungen nicht schaffen, diesen Blödsinn aus der Welt zu schaffen, hoffe ich, dass es eine Klageflut gegen diese Regelung in ganz Deutschland geben wird. Damit die Ersteller so eine Verordnung endlich mal sehen, dass man mit seinen Mitarbeitern nicht alles machen kann. In meiner Dienststelle wurden etliche Anträge zur Abänderung der Dienstbucheinlegeblätter gestellt. Und sollte dies nicht geschehen, wollen die Kollegen und Kolleginnen alle klagen.

    Vielleicht sollten alle Schichtdienstler sich mal zusammentun und eine Klage einreichen, damit alle „Polizeibeamte“, die in irgendwelchen Stäben oder Führungsgruppen ihr Leben lang Dienst schieben, die Polizeizulage gestrichen bekommen. Denn wer nur Verwaltungsarbeit macht, ist in meinen Augen kein Polizist. Und dann steht diesem auch keine Polizeizulage zu. Wäre mal gespannt, wie diese Herren dies schmecken würde. Mit dem eingesparten Geld könnte man alle POM locker zum PHM machen und der POM-Bauch wäre auf einen Schlag aus der Welt. Aber man würde sicherlich dann alle Tagdienstposten um zwei Besoldungsstufen anheben oder eine „Polizeiverwaltungszulage“ schaffen, damit den armen „Polizisten“ kein Nachteil entsteht.

    Ich möchte echt einmal gerne wissen, wer hinter diesen ganzen Schikanen immer wieder steckt? Es kann doch nicht sein, dass es im Präsidium eine Person gibt, welche alle anderen so abgrundtief hasst, dass er immer wieder aufs neue versucht, diese zu schikanieren. Bin mal gespannt, was dieser sich als nächstes ausdenkt, wenn er mit seiner jetzigen Verordnung baden geht. Er wird nicht lange auf sich warten lassen und wieder versuchen, jeden einzelnen zu gängeln…

    Man sollte sich im Mutterhaus lieber um andere wichtigere Dinge kümmern. Man könnte ja gerade meinen, dass sie durch solche unsinnigen Verordnungen von anderen Problemen, die es ja genügend in unserer Behörde gibt, ablenken wollen.

  6. Wenn das das einzige technische Problem wäre was wir haben, wäre es ja gut………….!!!!!
    Schaut man sich das tolle CITRIX daneben an ist doch E-Plan super!
    Da läuft doch gar nichts richtig, wenn es denn mal geht!
    Und wenn es läuft, dann nur äußerst langsam!
    Tolle Einkaufpolitik kann man da nur sagen und wieder nicht mit dem „billigen Einkauf“ gewartet, bis die Testphase rum war!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Macht nur weiter so, ihr hohen Herren der Ahnungslosigkeit und der Geizigkeit!

  7. Liebe Kolleginnen und Kollegen

    Ich bin froh das meine Eingabe am gestrigen Tag zu sofortige Reaktionen geführt hat. Dank an Arnd Krummen von meiner Seite.
    Den Rest diese Farce wird mit Sicherheit in Kürze zur vollsten Zufriedenheit aller betroffenen Kolleginnen und Kollegen gelöst sein.

    Trotzdem erlaube ich mir abschließend noch eine Anmerkung.
    “ Warum wird von der Führung der Bundespolizei und der Verwaltung so massiv gegen den Wechselschichtdienst / operativen Dienst getreten???
    Die Führung rühmt sich ständig mit den hervorragenden Statistisken die durch den operativen Dienst zu stande kommen. Jeder Weihnachtsgruß enthält einen Lob nach dem anderen für die Mitarbeiter auf den Bahnhöfen, Flughäfen und im Ausland.
    Wenn aber das ganze Jahr versucht wird den Kolleginnen und Kollegen das Leben immer schwerer gemacht wird, sollte man von Seiten der Führung auf die Weihnachtsgrüße und nicht ehrlich gemeinten Lobeshymnen verzichten.

  8. Das witzige ist, dass mit den Dienstbucheinlegeblättern und den Kommandierrollen in Papierform alles Wichtige schnell abrufbar, nachvollziehbar, prüfbar, ökonomisch und verständlich erfasst wurde.
    Tja so ein Blatt Papier und ein Stift haben nicht umsonst schon seit jahrzehnten den Dienstbetrieb aufrecht gehalten.

    Genau das hätte E-Plan auch geschafft, wenn man nicht wieder mehr aus den Daten lesen will, als wofür sie eigentlich erfasst werden.

    Back to Basic!!! Spart Zeit, Geld und Nerven

  9. @Eisenbahner

    Anderen Kollegen Teile des Gehalts streichen zu wollen ist auch nicht besser.

  10. Die e-plan-Geschichte ist nicht mehr witzig!

  11. Stimme der Aussage von „Eisenbahner“ voll zu:

    „…damit alle “Polizeibeamte”, die in irgendwelchen Stäben oder Führungsgruppen ihr Leben lang Dienst schieben, die Polizeizulage gestrichen bekommen. Denn wer nur Verwaltungsarbeit macht, ist in meinen Augen kein Polizist. Und dann steht diesem auch keine Polizeizulage zu.“

    Polizeizulage, Pension mit 62, Dienstkleidung, Freie Heilfürsorge und viele andere Vergünstigungen mehr wurden vom Verordnungsgeber als Ausgleich dafür eingeführt, weil Polizeivollzugsbeamte im Dienst besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Auch ich empfinde die derzeitige Rechtslage als unbefriedigend. Der von „Eisenbahner“ genannte Personenkreis hat diese Belastungen nicht. Vielleicht kann sich die GdP mal dazu äußern. Auch wenn das hier nicht zum Thema gehört.

  12. Hallo Kollege Winthius,
    Kannst du mir bitte erklären wie das mit der Eingabe gemeint ist ?
    Die Verfügung kommt die aus Potsdam ? Ist diese Änderung Mitbestimmungspflichtig ? Wenn es so ist, sollte das doch auch in Potsdam bekannt sein !?
    Das wären ja dann entweder total Ahnungslose oder irgend ein Versuch die Beamten über den Tisch zu ziehen!
    Das würde mich echt mal Interessieren !

    Beides im übrigen taktisch unklug und unsensibel, um nicht zu sagen fast schon dämlich ! Kein Personal, schlechte Stimmung und dann solche Sachen !

  13. …die in potsdam haben keinen (E-)plan!!!!
    neben den bereits bekannten und angesprochenen problemfeldern funktioniert auch die implementierung der sonderurlaubsberechnung nicht fehlerfrei. so erfolgt der übertrag von nachtstunden i.s.v. §12 I+II EurlV und § 17 a EZulV auf die ansparkonten (70er u. 100er) gar nicht oder falsch. einfach nur schwach und sehr entäuschend. eine energieverschwendung ohne gleichen.

  14. Seit über einem Jahr wird nun schon versucht die Dienstbucheinlegeblätter der BUK an die der PVB anzupassen. Sprich einfachere Handhanbung usw. Bisheriges Ergebnis: 0,0 Fortschritt. Z. B. Urlaubsberechnung muß immer noch bei der Verwaltung erfragt werden weil im E-Plan noch immer nicht korrekt berechnet wird. Das DBEB muss immer noch in zweifacher Ausfertigung angelegt und geführt werden ( einmal alt und einmal neu). Und hierbei ist auch noch auf die unterschiedliche Berechnungsweise zu achten. Also einfach ist anders.

  15. Bin auch Schichtgänger ( 33 Dienstjahre ) und verstehe die Welt nicht mehr! Haben die Verantwortlichen denn nichts aus den Beerlage- und Strohmeier-Studien gelernt ( Berufszufriedenheit, hoher Krankenstand, burn-out etc.), und jetzt noch der Mist mit den Pausenregelungen. Dachte, wir sind „Eine Behörde“ und ziehen alle an einem Strang. ist ja wohl aber nicht so. Da muß sich der Dienstherr dann nicht wundern, wenn auch noch die letzte Motivation im Keller verschwindet. Gute Nacht, Bundespolizei!

  16. @eisenbahner:
    ein sehr gelungener beitrag mit interessanten gedanken und plausiblen ansätzen. prima!

  17. Wenn sich jemand so etwas in der freien Wirtschaft erlaubt hätte, wäre er oder sie schon entlassen und würde in keiner Firma mehr ein Fuß in die Tür einer anderen Firma bekommen…
    Egal ob grosser Chef oder kleiner Mitarbeiter.
    Bei uns gibt es keine Konsequenzen, sondern nur ein „weiter so“.

  18. Zitat:
    Bin auch Schichtgänger ( 33 Dienstjahre ) und verstehe die Welt nicht mehr! Haben die Verantwortlichen denn nichts aus den Beerlage- und Strohmeier-Studien gelernt ( Berufszufriedenheit, hoher Krankenstand, burn-out etc.),

    Hallo Leidensgenosse (nur 27 Dienstjahre).

    Die Antwort ist recht kurz, nein haben sie nicht und wollen es auch garnicht.
    Die Kollegen des operativen Bereichs über den Tisch zu ziehen ist in unserer Behörde kein Karrierehindernis sondern ein Qualifikationsmerkmal für höhere Aufgaben.
    Und das zeigt den Geist und die Ethik dieser Behörde ganz deutlich.
    Soviel zum Thema „corporate identity“.

  19. Marox 9. Juli 2014
    Hallo Marox. Das ePlan Update kommt von der AG EPlan und die sitzen meines Wissens in Potsdam, bzw gehören dem Präsidium an. Richtig die Sache ist Mitbestimmungspflichtig, aber so nicht gelaufen. Ferner gibt es Dienstvereinbarungen zu den Dienstplänen.
    Die Dienstpläne sind, wie oben im Text beschrieben „Netto Dienstpläne“. Die wurden so von den Beschäftigten abgestimmt. Man kann dann nicht hingehen und die Stundenkonten mit der Pausenregelung belasten. Mit der Eingabe ist gemeint, dass ich ein dreiseitiges Schreiben an den HPR in Berlin geschickt habe, aus dem die Benachteiligung dieser neuen Regelung hervorgeht und habe diese auch mit meinem Schichtplan berechnet. Kurzum als kleines Beispiel. Wenn ich 0 Stunden Überzeitarbeit habe, vier Wochen Urlaub mache im September, habe ich ab 01.10.14 12 Stunden Minus auf meinem Überzeitkonto. Das Gleiche wäre bei Krankheit, auch wenn du einen Dienstunfall erleidest.
    Also im schlechtesten Fall: September Urlaub – 12 Stunden dann am 1 Oktober Dienst und einen Widerstand, wobei du dich verletzt und bis 31.10.14 krank geschrieben bis. Auch noch mal ca. 12 Stunden Minus.
    Das ist jetzt ein übertriebenes Beispiel, aber möglich. Und nach hast du am 01.11.14 – 24 Stunden auf dem Konto…. Dieses Beispiel ist natürlich auf meinen Dienstplan ausgelegt und ist bei den anderen Schichtplänen die es gibt natürlich genau zu berechnen.

  20. Ist die regelmäßige Arbeitszeit längere Zeit ungleichmäßig verteilt worden und hätte ein Arbeitnehmer Zusatzschichten oder längere Schichten leisten müssen, wenn er nicht krank geworden wäre, dann müssen ihm diese Zeiten im Krankheitsfall auf dem Zeitkonto gutgeschrieben werden. Eine betriebliche Regelung, wonach Zeitschulden nur durch tatsächliche Arbeitsleistung ausgeglichen werden können, verstößt gegen das Lohnausfallprinzip des § 4 Abs. 1 EFZG.
    (BAG vom 13.2.2002 – 5 AZR 470/00)

    Quelle: http://www.schichtplanfibel.de

  21. Das ePlan Update verursacht erhebliche Unzufriedenheit und Unruhe. Es ist so etwas von ungerecht.

    Wer hat eigentlich die Verantwortung für so einen „Zeitklau?

    Übrigens: Sehr guter Beitrag in youtube von den Kollegen in Koblenz.

    https://www.youtube.com/watch?v=Mu9knN5SaaQ

  22. @Peter Winthuis
    In dem Beispiel „September-Urlaub“ hätest du dann auch 12 Std mehr auf deinem EU-Konto, vorausgesetzt, ihr rechnet mit Stunden.

  23. Frage an Euch alle und die GdP. Was denkt Ihr, macht es Sinn, eine Petition an den Bundestag zu schicken.
    Ich bin stinksauer.

  24. Kopf hoch Kollegen…
    Wie steht so schön im neusten Mitarbeiterbrief des eben bestellten Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums?
    Ein Generationenwechsel steht bei der Führung bevor.

    Na jetzt wird alles besser…

  25. Es ist eine Frechheit…wenn man mir permanent von hinten ins Kreuz tritt, dann muss man sich nicht wundern, wenn ich mich umdrehe und zurück lasche! Ich schließe mich der Frage von Alt-POK an. Wie steht ihr dazu, macht es Sinn?
    @Dropout…die Befürchtung habe ich auch…

  26. Hallo Kollegen,

    erstmal vorab: auch ich finde Teile der neuen Abrechungsmodalitäten (zumindest in Bezug auf die Berechnung bei Erkrankung; bei EU sehen viele Mitarbeiter bei uns es sogar positiv) nicht ok. Gut, dass hier die Gewerschaftten/ Personalvertretung entsprechend mobil machen, zumal die Informationspolitik von oben in die Fläche sehr dünn ist.
    Andererseits muss ich aber feststellen, dass viele in der Thematik ePlan generell als auch jetzt in dieser Sache Kommentare abgeben, die schlicht und einfach falsch sind.
    Die Gründe hierfür mögen vielschichtig sein, so zB., fehlerhaftes Vorgehen an oberster Stelle oder aber mangelhafte Information/Kommunikation „nach unten“.
    Vielleicht liegt es aber vielerorts daran, dass „vor Ort“ die Dienststellen nicht korrekt in ePlan abgebildet sind. Ursache hierfür könnte eine nicht ausreichende Einweisung der Verantwortlichen sein. Mancherorts wurde ggf. aber auch Personal vorgesehen, das kein Interesse an den notwendigen Tätigkeiten hat bzw. „wie die Jungfrau zum Kind“ zu der wichtigen Funktion „Organisator“ (dies ist derjenige, die u.a. Arbeitszeitregelungen und Schichtmodelle einrichten muss) kam – ich persönlich kenne mehrere Fälle/ Dienststellen, wo dies der Fall ist. Hierüber sollten sich die Führungskräfte (egal ob BPOLP, Direktionen, aber auch die BPOLI-Leitungen vor Ort) bewußt werden, denn wenn ePlan korrekt läuft, ist es durchaus ein positives System.
    Für unsere Dienststelle kann ich größtenteils positiv berichten, auch wenn natürlich auch hier Unmut über die Folgen des letzten Update groß ist. Das ist aber kein grundsätzliches Problem von ePlan, aber da es technisch durch ePlan durchgesetzt wird, macht man halt alles Negative (oder das, was man persönlich als negativ/nachteilig empfindet) an ePlan fest. Hierzu muss man aber sagen: wenn Verordnungen, Erlasse und Verfügungen existieren, so sind diese anzuwenden, auch wenn es kein ePlan gäbe! Argumentiert da jemand anders und wünscht sich die alten Zeiten mit Bleistift/ Radiergummi zurück, kommt der Verdacht nahe, dass es nur deshalb geschieht, weil man damals (gelinde gesagt) „recht kreativ“ und unbemerkt handeln konnte. Zum einen ist man vom technischem Fortschritt an vielen Stellen sehr angetan, die „negativen“ Seiten (oder was man als solche empfindet) möchte man aber nicht in Kauf nehmen – so kann es meiner Meinung nach auch nicht gehen.
    In unserer Dienststelle hatten wir bereits seit Ende 2012 (!) praktisch den Wirkbetrieb eingeführt. Von diesem Zeitpunkt an gab/gibt es
    – keinen parallelen Dienstplan auf EXCEL-Basis
    – keine handschriftlichen Dienstbucheinlegeblätter
    – KEIN EU-, SU, DA-Anträge, Krank-/Gesundmeldung in Papierform mehr.
    Und man stelle sich vor: es läuft, die Kollegen in den Dienstgruppen kommen gut klar, für unsere Verwaltung ist es eine wesentliche Erleichterung.
    Hier gibt es sehr wenige Stimmen, die sich generell gegen ePlan richten („Wieder was anderes“ oder aber weil man nicht so mit PCs/ Technik klarkommt). Die Dienststellenleitung UND die Personalvertretung sehen ePlan als wesentliche Verbesserung der dienststelleninternen Abläufe. Auch die Verwaltung wird deutlich entlastet (Stichwort: Anspruchsermittlung der Zualgen Dienst zu wechselnden Zeiten bzw. mit dem jetzigen Update die Zusatzurlaubsberechnung).
    Damit das in unserer Dienststelle so „gut“ läuft, wurde aber auch einiges getan. Es wurden für alle Org-Bereich (Dienstgruppen, ErmD, Führungsgruppe) mindestens zwei Einweisungsveranstaltungen durchgeführt, es wurden Präsentationen erarbeitet/ bereitgestellt und es gibt (über die Intranet-Startseite der Dienststelle erreichbar) einen Informationspunkt ePlan, über den alle Arbeitshilfen/ aktuelle Infos abgerufen werden können. Das ist aufwändig und bereitet Arbeit, aber „von nichts kommt nichts“.
    Deswegen denke ich, dass man nicht ePlan an sich verteufeln, sondern die tatsächlichen Ursachen analysieren/ beheben sollte, sofern es nicht funktioniert. Auch das nach einem Update nicht alles sofort fehlerfrei läuft, ist doch kein Beinbruch. Wenn Fehler festgestellt werden, werden diese behoben. So mancher Mitarbeiter, der einfach mal lapidar in den Raum wird, dass ePlan vorne und hinten nicht funktioniert, sollte sich zunächst einmal bei den ePlan-Verantwortlichen erkundigen, um entsprechende Auskünfte/ Erläuterungen zu erhalten. Können diese nicht gegeben werden und wird sich auch nicht um Antwort von übergeordnete Stelle bemüht, so scheint meiner Meinung nach vor Ort was schlecht zu laufen.
    Oben wird zum Beispiel von „Kowallsky“erwähnt, dass die jetzt vorhandene ZU-Berechnung nicht funktioniert – ist bei uns in der Dienststelle nicht der Fall. „einfach nur schwach und sehr entäuschend. eine energieverschwendung ohne gleichen.“, schreibt er. Da gebe ich zu bedenken: wie wieviele Leute wären gebunden, wenn Zulagen und ZU von Hand durch Mitarbeiter berechnet werden müssten (auch dort besteht immer die Möglichkeit eines Rechenfehlers, ist nur menschlich!). Selbst wenn noch ein Fehler enthalten sein sollte, dann wird er behoben und es läuft.
    In einem weiteren post beanstandet „dummer BUK“ die immer noch nicht funktionierenden Abrechnungen der BUK. Da bei uns keine BUK eingesetzt werden, kann ich hierzu nichts sagen. Es wird aber ähnlich der Situation bei den Tarifbeschäftigten sein, deren Dienstnachweis noch nicht den erforderlichen Ansprüchen genügt bzw. deren Forderungsnachweis noch nicht verfügbar ist. Das ist soweit korrekt, aber der Info-Stand in hiesiger Inspektion ist, dass die notwendigen Programmierarbeiten für die Tarifrbeschäftigten bereits seit längerer Zeit abgeschlossen sind und mit einem Update eingespielt werden könnten. Es fehlt aber am „Go“, da verschiedene Referate des BPOLP und sicher auch der BPR hierzu noch Gesprächsbedarf haben.

    Abschließend nochmals: auch ich finde einige Abläufe nicht korrekt, den Unmut der Kollegen im Schichtdienst nachvollziehbar und das Vorgehen der Gewerkschaften/ der Personalvertretungen richtig.
    Aber dies alles ePlan zuzuschieben ist der falsche Ansatz. Und der ein oder andere Kollege (gibt es wohl überall) sollte sich mal fragen, ob permanetes Jammern über dies und jenes der Sache dienlich ist. Vom Meckern wurde und wird nichts Besser…

  27. „Na jetzt wird alles besser…“
    Dropout 11. Juli 2014

    …in der tat! – Die im Windkanal erprobte Führungsriege der neuen Generation reisst´s bestimmt raus.;-)
    Mahlzeit!
    Was heisst das überhaupt? –
    Noch mehr positive Nachrichten, wo es keine gibt?
    Noch mehr Erfolgsmeldungen über schon wieder gesteigerte Zahlen?
    Noch mehr „Jawoll, ich soll“?

    Oder vielleicht doch eher noch weniger Rückgrat?
    Noch weniger Eigenverantwortung?

    Oder hat er das jetzt als Warnung gemeint?

    Überhaupt hat mir der Mitarbeiterbrief verdächtig stark nach „Blood,Sweat and Tears“ geklungen….

    Viel Spass ! Ich bin dann (nächstes Jahr) mal weg…..

  28. Der e-plan ist klasse.

    Ich habe ihn mal mit dem ODP verglichen. Führungsgruppe.

    Ach so, kann noch jemand mit MachWeb etwas anfangen? Gut.. war vermutlich nicht günstig.

  29. Hier sollte mal geprüft werden, ob disziplinarrechtliche Ermittlungen gegen die Verursacher eingeleitet werden könnten.
    An anderer Stelle geht so etwas recht schnell. Wenn der Ermittler in diesem Vervahren dann noch zu viel entlastende Grnde fr die Einstellung bringt, muss er es solange verbessern, bis eine Disziplinarverfügung am Ende herauskommt.
    Gründe, die zur Entlastung beitragen, werden dann einfach nicht mitberücksichtigt.
    Aber ganz weit oben hat so ein Mist keine Folgen.

    Drum bleibt hart am Ball!

  30. @Unwissender 10. Juli 2014

    Richtig!!!!! Ich hätte 12 Stunden weniger Urlaubsabzug, da wir ja in Stunden rechnen.
    Aber auch für dich nochmal und dann bitte kurz nachdenken:
    Stelle dir deinen Dienstplan im August vor. Dieses ist nur ein Beispiel.
    Du musst im August 192 Stunden bringen. Du nimmst aber im August Urlaub. Es werden die Pausen von deiner tatsächlichen Schicht nicht mit berechnet, also abgezogen. Dein ist sieht nach deinem Urlaub dann vielleicht so aus ( 20 Schichten mit eigentlich 8 Stunden, aber man berechnet die Pause nicht, sondern berechnet deinen Urlaub nur mit 7,5 Stunden je Tag. )
    Dein Überzeitkonto war vor dem Urlaub am 01.08. bei Null ( 0 ). Nach dem Urlaub hast du aber – 10 Stunden auf dem Überzeitkonto.
    Was sagst du nun dazu, das ist zur Zeit Realität. Bei Dir natürlich nur hier zur Verdeutlichung ein Beispiel. Ist das gerecht, wenn dann dein DGL sagt, komme am nächsten freien Samstag und gleiche bitte deine 10 Minusstunden aus.
    Jetzt alles verstanden, worum es hier überhaupt geht und welches Ziel der Dienstherr verfolgt.
    Gruss Peter

  31. Wir im „operativen“ Dienst sind den Herren aus dem Präsidium ein Dorn im Auge. Wir machen mit unseren verschiedenen Dienstplänen und Schichtmodellen viel Arbeit. Kann diese viele Arbeit denn von einem BPOL eigenen Programm wie ePlan BUND geleistet werden? Ja, es könnte, aber diese viele Arbeit lassen sich die Herren des Präsidiums dann mit Abzug von tatsächlich geleisteten Dienst entlohnen. Es ist schon schmerzlich, zu sehen wie sich Dienststunden in Luft auflösen, bloß weil es einigen Damen und Herren so gefällt.
    Wäre es da nicht gerecht den Damen und Herren „Polizistinnen / Polizisten im Verwaltungsdienst“ nicht das zu geben was das Dienstrechtsneuregelungsgesetz für diesen Personenkreis vorsieht, Dienstzeit bis zum 67. Lebenjahr. Dieses muss auch der Beamte im Verwaltungsdienst leisten, der am Schreibtisch gegenüber sitzt und mit dem gleichen Sachbereich betraut ist.
    Noch gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass sich die Personalvertretungen und die Persoanverwalter einigen können. Sollte dies nicht der Fall sein, so sollte jeder Betroffene den Rechtweg einschlagen und das Präsidium mit Widersprüchen und letztendlich mit Klagen überschütten.
    Bleibt am Ball, wehrt Euch legal.

  32. @Gerhard Megdenburg
    „Viel Spass ! Ich bin dann (nächstes Jahr) mal weg…..“

    Du Glückspilz.

  33. Hallo PvB BPOLI Dortmund, wenn dir pro Tag aber statt 8 Stunden auch nur 7,5 Stunden abgezogen werden, hast du am Ende ja auch 10 Stunden Urlaub gespart und könntest für den Samstag für den dich dein DGL bittet deine Minusstunden auszugleichen, diese 10 Stunden Urlaub frei nehmen. Also ich komme bei der Rechnung immer noch auf plus/minus Null. Vielleicht kann mir das mit dem Urlaub nochmal jemand anschaulicher erklären?

    Bei Krankheit ist es klar, so wie es abgerechnet wird geht gar nicht, das ist meines Erachtens Freizeitraub.

  34. @PvB BPOLI Dortmund
    Ich habe nichts anderes behauptet – warum werde ich von dir belehrt?

  35. Sehr schön zu lesen, die vielen Kommentare und Rechenbeispiele hier.
    Sollte sich in den nächsten Wochen an der „Falsch“-Berechnung unserer Stunden und EU-Stunden nichts ändern werde ich guten Gewissens in’s Papier steigen und evtl. einen Antrag auf Nachzahlung, Antrag auf Abänderung der Stundenberechnung, Antrag auf Ausgleichung meines Std.-Kontos oder einfach eine Klage einreichen.
    Ich denke, mein RA reibt sich jetzt schon die Hände, wenn er meine Versicherungsnummer raussucht.
    Oder hat jemand schon ein Mustewrschreiben zur Hand. Das würde die Sache erheblich vereinfachen.
    Technik schön und gut, ich komme sehr gut mit dem Wandel der Zeit klar. Aber geht es den Kollegen an ihre Freizeit oder an ihr Geld, hört bekanntlich die Freundschaft auf.
    Ich hoffe hier inständig auf die Hartnäckigkeit der Personalvertretungen und warte noch ein bisschen ab, bevor sich meine RA auf einen neuen Auftrag freuen kann.

  36. @Riko 11. Juli 2014

    …du hast den Kern des Problems schon ganz richtig erkannt: EPlan ist nicht von Natur aus „böse“.
    Böse ist bzw, war lediglich die Art der Einführung bzw. die hiermit gleichzeitig bedienten Nebenkriegsschauplätze wie Interpretation der AZV neu!

    Denn darüber sollten wir uns im klaren sein: die derzeitige Interpretation des Pausenabzuges bei Abwesenheitszeiten steht so nicht in der Verordnung, ja, noch nicht einmal in den Durchführungsrichtlinien des BMI, es wird lediglich vom BPOLP bzw. von einem oder auch mehreren Leuten dort so ausgelegt.

    EPlan selbst tut das, wozu es programmiert wird.
    Und dass EPlan eben bei vielen Dienststellen nicht funzt, liegt halt daran, dass man sich, wieder im BPOLP, geweigert hat, es so zu programmieren, dass alle Schichtmodelle abbildbar sind.
    Technisch wäre das kein Problem gewesen.
    Man wollte halt nicht! (Weil man auf diese Weise dann vielleicht die ungeliebten „nicht-AZV-Konformen“ Dienstpläne wegbekommen hätte…)
    Und deshalb ist die Bedienung von EPlan eben bei solchen Dienststellen eine einzige Katastrophe, die jede Menge zusätzliche Arbeit sowohl bei der Dienstplanerstellung als auch bei der anschliessenden Abrechnung bereithält.

    Und: ja, man hat teilweise auf Personal hierfür zurückgegriffen, welches nicht nur aus Computerspezialisten besteht. – Die müsste man aber auch erstmal haben……Zu viel Spezialistentum ist aber auch schädlich, da im Falle eines (Aus-)Falles dann überhaupt niemand mehr durchblickt. Das aber ist im Falle einer Anwendung, die für den täglichen Betrieb eminent wichtig ist, extrem schädlich. Für alles und jedes 23 Rückfallebenen zu schaffen, gibt der Laden aber nicht (mehr ) her! Dank Reform sind wir bei uns operativ mittlerweile bei 50% des Personals angelangt, welches wir vor der Reform hatten, Schichtstärken von unter 25% des Sollwertes sind keine Seltenheit!

    Klar ist auch, dass das Ungetüm „AZV neu“ eigentlich ohne Eplan gar nicht mehr zu bewältigen ist. (Es sei denn, so wie bei uns, mit immensem Personalaufwand; durch entsprechende Programmierung (s.o.) hätte man sich das aber zumindest teilweise ersparen können! (Keine Bange, dank Kinderkrankheiten hätte es immer noch genug Ärger gegeben!)

    Das A und O des derzeitigen Dilemmas ist allerdings in der Tat weniger beim System Eplan zu suchen, sondern daran, dass man es einfach so auf die Menschheit losgelassen hat, bevor die vorhersehbar aufkommenden Streitfragen hinsichtlich der Pausenanrechnung mit den hierfür zuständigen Gremien abgeklärt waren.

    Dass man das im BPOLP nicht erkannt haben soll, kann ich kaum glauben, sondern denke vielmehr, dass dies eine gezielte Provokation war unter dem Blickwinkel, mal abzuchecken, was denn so geht…..
    Wenigstens auf der Personalrats- und Gewerkschaftschiene hat man das aber gerade so eben noch rechtzeitig erkannt und nunmehr, völlig berechtigt, die Bremse reingehauen!

    Wenn wir uns d a s einfach so hätten gefallen lassen, hätten wir`s auch nicht anders verdient gehabt!

  37. @kleiner_zeh 13. Juli 2014

    Da hast du recht. Aber glaube mir, das wird niemals so gemacht, weil das mit Sicherheit so nicht gewollt und nicht geduldet werden wird. Das System zielt dabei darauf ab die Leute zusätzlich am WE bei Sonderdiensten zur Verfügung zu haben. Vielleicht soll dabei die mangelhafte Personalsituation komprimiert werden. Da hätte man auch beim alten Sytem bleiben können, wenn das mit dem Ausgleich der Stunden dann so einfach gehändelt werden würde.
    Aber bei Krankheit darf eben kein Nachteil entstehen.

  38. Man muss sich das wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen:
    Geht der Beamte am Tag X zur Arbeit ( in diesem Fall 08:30), macht dann dort eine Pause und erhält vergütet: 08:30
    Geht derselbe Beamte am selben Tag zum Arzt und wird krank geschrieben, macht dementsprechend auch keine Pause, bekommt dieser Beamte aber nur 08:00 geschrieben. Ich würde sehr gerne diese Person kennen lernen, die diese Berechnungsart „erfunden“hat.
    Man kann sich auch nur schwer vorstellen, wie jemand „ticken“muss, der sich darüber Gedanken in DIESE Richtung macht und was bei einem „Unternehmen“los sein muss, was dann auch noch solch eine Verfahrensweise zulässt.

  39. hallo PVB BPOLI Dortmund,

    deine argumentation ergibt keinen sinn. wenn der urlaub in stunden berechnet wird und du für einen tag urlaub z. b. 08:12 aufs urlaubskonto bekommst und eine schicht 08:00 inklusive pause beträgt und die pause aber nicht berücksichtigt wird, werden dir 07:30 für die schicht abgezogen. also hast du noch 00:42 übrig. würde die pause berücksichtigt werden, hast du nur noch 00:12 übrig. das heisst konkret dass es für den beamten im falle von urlaub, wenn er in stunden gerechnet wird, günstiger ist, die pause nicht zu berücksichtigen. wie gesagt, sollte ich da was falsch verstanden haben, korrigiere mich bitte.

    wann welche dienste verrichtet werden steht auf einem ganz anderen blatt und hat mit dem aktuellen thema nichts zu tun. wir haben nun mal keinen montag bis freitag-beruf. es geht doch vorrangig darum, dass keiner mehr stunden erbringen muss, als alle anderen, nämlich 41 stunden pro woche.

    wenn du nun während einer schicht die 08:00 stunden dauert krank bist und dafür nur 07:30 gutschrift erhältst, geht das selbstverständlich nicht in ordnung.

  40. Ich als Schichtdienstleistender plane meine Dienstzeit für den Monat im Voraus so, als ob ich die Voraussetzungen zur Einrechnung der Pause nach §5AZV erfüllen werde. Wenn das dann nicht klappt, so soll doch der Dienstherr das Risiko für mich tragen. Warum aber sollte der das tun?

  41. kleiner_zeh 15. Juli 2014
    >das heisst konkret dass es für den beamten im falle von urlaub, wenn er in stunden gerechnet wird, günstiger ist, die pause nicht zu berücksichtigen.<

    Moin moin…
    Die Aussage ist so nicht ganz richtig. Dabei vergisst Du, dass man bei dieser Berechnung nicht mehr auf sein Stundensoll kommt, da der Schichtdienstplan auf null gerechnet sein soll. Man muss zwar jeden Tag eine halbe Stunde weniger Urlaub abbuchen, aber um sein Stundensoll zu erfüllen, muss man theoretisch für z.B. 16 Urlaubstage (8-Stunden-Schicht, Berechnung ohne Pause 07:30 einen weiteren, den 17. Urlaubstag mit 8 Stunden (16 Tage x 0,5 Stunden) abbuchen lassen.
    Also eine Nullnummer in der Berechnung. Auf Grund des Stundensolls gibt es da aber auch gar keinen Vorteil.
    Man kann natürlich eine Extra-Schicht einlegen, um die 8 Stunden, die einem fehlen, wieder auszugleichen.
    Vielleicht ist das der perfide Hintergedanke dabei, um ein gewisses Personalfehl zu kaschieren.
    Wenn es nur die Hälfte der Bundespolizisten betrifft, so hat man seitens des BPOLP (sehr grob gerechnet) 20000 PVB erfasst, die bei dieser Berechnung mit 8 Stunden für je 16 Tage Urlaub eine Schicht extra erbringen müssen.

  42. Eine wirkliche ganz und gar durchtriebene Aktion des BPOLP! Eventuell fehlt Präsident Romann in dieser Sache der Überblick, denn so kann man mit den Mitarbeitern nicht umgehen. Normalerweise müsste man mit einer vernünftigen Entscheidung des Präsidenten rechnen. Ansonsten möge die Bundespolizei in Widersprüchen und Klagen ersticken!

  43. Gerade bei uns festgestellt.
    Sind die DWZ-Vorraussetzungen erfüllt, werden auch die Pausenzeiten bei Wochenlehrgängen durch e-Plan rausgerechnet, sodaß man 2,5 Stunden gutmacht. Ist das so gewollt?

  44. Moinsens!

    Wie man auf dieser Seite herauslesen kann, scheint der liebe Eplan einfachste Sachen deutlich zu verkomplizieren, so dass sich die Mitarbeiter auch einen Großteil der Dienstzeit mit diesem Schwachsinn auseinandersetzen müssen.
    Erlaubt Euch mal einen Heidenspaß und versucht im Verwandten- und Bekanntenkreis die Abechnungsmodalitäten bei „EU“ und „K“ zu erklären. Die Bilder der verwirrten Gesichter wird man nicht so leicht wieder los.
    Gleiches galt übrigens auch bei der elendigen Einführung der Berechnung der Pausen.
    Oft gehörte Antwort: „Ihr müsst ja Langeweile haben“

    Wissen unsere Tortenbäcker denn nicht, dass man in dieser Zeit wieder ordentlich Striche hätte machen können??
    Ach, schon wieder falsch verstanden, sind ja unterschiedliche „Töpfe“.

    Als Ironie des Ganzen muss ich unter den vermaledeiten Zeiten auch noch sachlich richtig zeichnen.
    Hoffentlich kommt da bei dem Hin- und Her nicht noch disziplinarrechtlich was auf mich zu………..

    Gesund bleiben,

    Gruß

    AB

  45. @kleiner-Zeh:
    „Hallo PvB BPOLI Dortmund, wenn dir pro Tag aber statt 8 Stunden auch nur 7,5 Stunden abgezogen werden, hast du am Ende ja auch 10 Stunden Urlaub gespart und könntest für den Samstag für den dich dein DGL bittet deine Minusstunden auszugleichen, diese 10 Stunden Urlaub frei nehmen. Also ich komme bei der Rechnung immer noch auf plus/minus Null. Vielleicht kann mir das mit dem Urlaub nochmal jemand anschaulicher erklären?
    Bei Krankheit ist es klar, so wie es abgerechnet wird geht gar nicht, das ist meines Erachtens Freizeitraub.“

    Hallo kleiner-zeh,
    ich kann nur mit dem Kopf schütteln über deine Art und Weise mit dem Umgang des Problems bzw. deine Sichtweise.
    Hier geht es doch nicht um gesparten Urlaub sondern ganz simpel um die geleisteten Stunden nach dem Rahmendienstplan. Wenn du jetzt die Pausen bei Krankhiet unfd Urlaub abgezogen bekommst, dann verändert sich dein komplettes jahreszabrbeitszeitkonte. Du hast ein Stundensoll über das Jahr hinweg zu erwitschaften. Darum ist dein Dienstplan (gehe ich von aus) auch auf 41 Stunden pro Woche (incl. Pausen ) berechnet. Durch die derzeitioge verfahrensweise kommst du nicht mehr auf dein Jahressoll, sondern es wird Minderarbeit dienstlich angeordnet. Ist das richtig ? Ich glaube nicht oder ich liege ganz falsch mit meiner Denkweise. Ein weiteres problem ist, dass du deinen Urlaub zur Erholung nutzen sollst. Der Schichtdienst ist schon stressig und Sch…e genug. Darum solltest du die Zeit des Urlaubs intensiv nutzen. Es kann doch nicht sein, dass du mit deinem wohlverdienten Urlaub die dienstlich verordneten Minusstunden ausgleichen musst. Wo sind wir denn mit dieser Denkweise gelandet.
    Weiterhin kommt noch dazu, dass es fast unmöglichn ist, Zusatzdienste zu leisten, ohne wieder in Konflikt z.B. mit der SArbeitszeitverordnung und anderen gesetzlichen Bestimmungen bzw. Verfügungen zu kommen. Wie soll das gehen ?
    Die auf allen Dienststellen bestehenden Schichtpläne wurden verhandelt zwischen Personalvertretung und Behörde. Es wurde alles abgeprüft und danach die netsprechenden Vereinbarungen geschlossen. Jetzt wird durch die Oberbehörde ganz einfach mit einem Update diese Art und Weise gekippt, obwohl nach meiner Ansicht hier rechtliche Vorraussetztzungen im Wege stehen. Auch die Oberbehörde ist an Gesetze gebunden und darf diese nicht einfach aushebeln.
    Ich schreibe mich leider gerade in rage, sorry. Bei so einer Argumentation über Zusatzdienste werden sich die Oberen in Potsadm die Hände reiben. Ich habe fertig. Wer Rechtschreibfehler findet darf diese behalten.

  46. @Wolle: Ja, es ist so gewollt gem. § 5 I AZV (neu) und seit 01.01.14 gültig. Bei allen nicht operativen Diensten wie z.B. Lehrgänge, A/F- Tage, Besprechungen usw. muss eine Ruhepause gemacht werden. Bei Vorliegen der Voraussetzungen (4 DP+ 35 NDS/Monat) wird die Ruhepause auf die Arbeitszeit angerechnet. Und das ist nicht neu, nur viele wissen es nicht! Leider berechnet es e-plan nicht von selbst, deshalb musst Du einen formlosen Antrag stellen an den e-plan-Verwalter (ist zumindest bei uns so geregelt). Daran sieht man auch, dass für die PVB begünstigende Regelungen nicht einprogrammiert werden aber die ungünstigen Regelungen wie Ruhepausenabzug bei Krankheit (auch aus meiner Sicht unrechtmäßig) schon. Wahrscheinlich hofft das Präsidium, dass nicht alle Kollegen das wissen und sich ihre Ruhepausen gutschreiben lassen.
    Über den Pausenabzug bei EU brauchen wir uns eigentlich nicht unterhalten. Wie schon einige Kollegen festgestellt haben, er bringt im Endergebnis keine Nachteile für uns und ist deshalb total überflüssig. Der Stundenabzug für die Pause wird nur vom EU- Konto aufs Überzeitkonto verlagert. Was er allerdings verursacht ist mächtig Unruhe.

  47. Hallo, mit dem Abzug der Pause bei Krank hat schon jemand weitergedacht!!!! Nämlich wenn das jetzt kommt mit den 3 Tagen krank ohne Arztbesuch auch für Heilfürsorgeberechtigte!!!!!!

  48. Hatte letzten Schichtblock das zweifelhafte Vergnügen den Pausenabzug bei Krankheit auszuprobieren. Der Arztbesuch vor der Nachtschicht hat mich eine Stunde Lebenszeit und 45 Minuten Arbeitszeit gekostet. Wer denkt sich sowas bitte aus und was will er damit erreichten? Soll so die Zahl der Krankheitstage gedrückt werden, weil sich jeder dreimal überlegt ob er wirklich zum Arzt gehen soll oder nicht? Oder soll der Mitarbeiter nach der Krankheit, da müsste er ja wieder richtig Fit wie ein Turnschuh sein, ein wenig öfter zur Arbeit kommen? Er muss ja die fehlenden Stunden wieder reinholen…

  49. @golfer
    Das passt ja überhaupt nicht.
    Eine Pause mache ich, wenn ich zuhause krank bin, nun mal gar nicht. Ob ich mit oder ohne gelben Schein krank bin, spielt doch überhaupt keine Rolle.
    Grüßle

  50. Im Zusammenhang vieler in letzter Zeit verfügten Personalverwaltungsmaßnahmen verwundert das nicht.
    Der Trend, zunächst die größtmögliche Einschränkung gegen den Beamten zu verfügen und den Ball
    gerichtlicher Auseinandersetzungen auf die Mitarbeiter zu werfen, ist in vielen Bereichen leider Normalität.
    Verliert das Präsidium zieht “ tit for tat“ – wenn ich verliere suche ich die nächste Hürde – siehe Aufstieg gD im Zusammenhang mit Zulassungsalter VAV – die Einschränkungen im Regelaufstieg liesen nicht auf sich warten.
    Woher diese Einstellungen herrühren kann ich nur vermuten. Von guter Unternehmenskultur scheinen wir weit weg. Da nützen auch Veranstaltung zur Familie in der Bundespolizei und Wir in der Bundespolizei nicht. P Dr. Romann fehlt der Unterbau, der eine positive Unternehmenskultur, die alle Mitarbeiter mitnimmt, umsetzen kann und will, bzw. sich solch liberaler mitarbeiterfreundlichen Maßnahmen verfügen traut. Vermutlich sind solche Ziele auch strategisch nicht gesetzt, da schwerer zu messen als Einsatzstunden und Fahndungstreffer.
    Für Entscheidungen im Umgang mit seinen Beamten gibt es immer mindestens zwei Möglichkeiten.
    Vielleicht nehmen wir ja künftig auch die, die von den Beamten mit Freude aufgenommen wird und nicht erklagt werden musste.
    Wirkt vielleicht auch mehr als zehn Gesundheitstage und Aktivwochen ;-)

    Sie jetzt auch den Erlass, dass kürzesteste Arbeitszeitkorridore oder Gleitzeit mit Kernzeit grundsätzlich jede
    Erschwerniszulage für Dienst zu wechselnden Zeiten

  51. Hallo,

    ich finde auch, das dieses E – Plan Upgrade nur zum Nachteil des PVB eingestellt wurde. Wie kann es denn sein, das bei EU und K die Pausenzeit automatisch abgezogen wird, jedoch wenn der PVB von seinem Überzeitkonto eine Schicht frei nimmt, dort die volle Schichtzeit laut Rahmendienstplan mit der auf die Arbeitszeit angerechneten Pause abgezogen wird. Eigentlich müsste ihm dann , der Gleichbehandlung wegen, hier die Pausenzeit gutgeschrieben werden, oder?
    Daran sieht mann wieder, es wird nur zum Nachteil des PVB „upgedatet“

  52. Es ist eine absolute Frechheit, vorallem wenns dann heißt, E-Plan macht das automatisch, nein E-Plan ist ein Programm, dass macht genau das was progrmiert wird. Halten die uns alle für Doof!!!!