Gespräch mit MdB Burkhard Lischka

Zu einem ersten Gespräch trafen sich am 13. Oktober 2014 der Vorsitzende des Bezirks Bundespolizei der Gewerkschaft der Polizei, Jörg Radek, und das Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Bundespolizeibezirkspersonalrates, Martin Schilff, im Deutschen Bundestag in Berlin mit MdB Burkhard Lischka (SPD).

Burkhard Lischka ist der neue innenpolitische Sprecher der SPD-BundestagIMG_8170sfraktion. In sehr angenehmer Atmosphäre ging es bei diesem Gespräch um das gegenseitige Kennenlernen und aktuelle Themen, die die Bundespolizei derzeit bewegen.

Insbesondere der völlig marode Haushalt der BPOL für 2014 sowie der vollkommen unzureichende Haushaltsentwurf für 2015 wurden dabei ausführlich besprochen.

MdB Lischka sagte zu, dass er sich im Bundestagsinnenausschuss für eine Verbesserung des vorliegenden Haushaltentwurfes einsetzen will.

Es wurde eine Fortsetzung der Gespäche vereinbart.

 

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6 Kommentare
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  1. Haben diese Gespräche je etwas gebracht. Nein. und ich kann behaupten, das wird nichts. In diesem Verein wird nichts für Schwerbehinderte getan, außer das man sie aussondert und versucht in die Verwaltung zu überführen ( nein zu degradieren ). Es wird nichts aber auch gar nichts für Lebensältere getan ( Habe nächstes Jahr 27 DJ, davon 21 POM. ) Was hat die Politik in der Zeit gesagt, ich kann es Euch sagen, nichts. Ich habe mit diesem Verein längstens abgeschlossen. Ich erwarte nichts mehr außer hohle Phrasen.

  2. Aha!!!er will sich also einsetzen!!!wie sooooo viele andere auch!!! Respekt!!!!
    Bringt nur mal wieder absolut nichts!!!!!

  3. @PIT: Dein Beitrag ist völlig daneben!
    Ich habe als Vorsitzender ÖPR viele Beispiele gehabt, wo erkrankte Kolleginnen und Kollegen soweit es irgendwie ging, weiter beschäftigt wurden, zum Teil bis zum Hospiz/ Tod. Selbst Auszubildende mit Schicksalschlägen wurde die Beendigung der Ausbildung ermöglicht. Z.B. das Studium 2x für Krebstherapien verlängert, oder Kollegin mit MS in den Verwaltungsdienst übernommen uvm.
    Das hat auf beiden Seiten viel Engagement, Zeit und guten Willen erfordert und sich immer ausgezahlt!
    Vieles läuft derzeit in der Bundespolizei nicht gut, aber andere schlecht zu beurteilen und alles schlecht zu machen ist der völlig falsche Weg! Mit dieser Einstellung und dem Auftritt anderen gegenüber, erntest Du kein Verständnis!

  4. Mal nebenbei. Der DGB unterstützt die Abschaffung der Tarifautonomie. Die SPD treibt das Gesetz voran.
    Arbeitnehmerrechte werden mit den Füssen getreten. Gewerkschaften und Sozialdemokratie machen mit, bzw. sin d der Antreiber dessen.
    Die DDR lässt grüssen. Gleichschaltung der Gewerkschaften.
    Habt Ihr schon mal darüber nachgedacht, dass dann die GDP beim Zoll raus ist ?

  5. …nun ja, den Frust über die immer wiederkehrenden politischen Gespräche bzw. deren mangelndes Ergebnis kann ich schon nachvollziehen, weil meistens der Nutzen für die breite Masse zunächst mal nicht zu erkennen ist. Allerdings möchte ich mir lieber nicht vorstellen, wo wir wären, wenn das „Klinkenputzen“ in den letzten Jahren nicht mit dieser Beharrlichkeit betrieben worden wäre….
    Es ist sicherlich auch richtig, dass Geld zwar nicht alles, aber ohne Geld alles nichts ist, trotzdem glaube ich nicht, dass die Misere bei der Bundespolizei nur am Geld hängt. Nur an fehlenden Haushaltsmitteln und damit zusammenhängend an fehlender Sachausstattung, Personal bzw. Beförderungen oder Aufstiegsregelungen. Auch, zweifellos, aber nicht nur! Nachdenklich hat mich letztens eine Frage unseres Polizeipfarrers gemacht :
    „Was würdet ihr denn machen, wenn ihr plötzlich 50 Leute mehr hättet?…“
    Ja, was würden wir dann machen? – ich befürchte, die Antwort zu kennen: wir würden stante pede neue Projekte aus der Taufe heben, neue Einsätze kreieren , mehr Personal für die „Qualitäskontrolle“ einsetzen und dergleichen mehr und somit das Hamsterrad nicht nur am Leufen halten, sondern vermutlich sogar weiter beschleunigen.
    Die Einsicht, dass wir es in den vergangenen Jahren masslos überzogen haben mit der Be- bzw. Auslastung des Personals, ist einfach nicht da! Schade eigentlich, denn mit Beerlage- und Klartextstudie hätte man eigentlich einen entsprechenden Hebel in der Hand gehabt und wenn man den massgeblichen Leuten damit ausreichend lange und intensiv auf den Zeiger gehen würde, sollten sie sich irgendwann diese Erkenntnis zueigen machen m ü s s e n !

  6. natürlich sind gespräche mit mandatsträgern wichtig! dafür werden beide seiten schließlich bezahlt. gewerkschaften wie abgeordnete.
    an der bereitschaft miteinander zu reden mangelt es auch nicht. was die beschäftigten allerdings nicht mehr hören können sind diese leeren versprechungen („…wir werden uns dafür einsetzen…“) immer die gleiche worte. das war’s aber auch. dann kommt nichts mehr. außer immer neue enttäuschungen. wir brauchen e r f o l g s m e l d u n g e n . Z.B. in der form, daß sich der gestzgeber einmal ernsthaft dem „obermeisterproblem“ (das inzwischen leider kein reines problem des mD mehr ist) annimmt (nur in diesem punkt stimme ich PIT zu). nur um das drängenste kernproblem anzusprechen. aber es passiert nichts. die politik kümmert sich nicht darum. zu teuer. seit jahrzehnten. die demographische entwicklung wird’s schon richten. jetzt müssen wir schon um dinge kämpfen die uns vor jahren zugesagt wurden….nur mangelverwaltung.
    diese ignoranz ist einfach nur ungerecht und -erbärmlich. es gäbe noch viele kernprobleme, welche durch die politik angepackt werden m ü s s e n . doch was die bundespolizei angeht, geschieht wenig bis nichts.
    erst in folge der aktuellen politischen ereignisse gelangen die skandale der bundeswehr an die öffentlichkeit. diese interessiert sich plötzlich wieder für unsere soldaten. sogar die grünen. von diesem öffentlichen interesse jedoch, ist die bundespolizei noch weit entfernt. nur die abgeordneten tun so als ob – leider!