Impressionen vom GdP-Bundeskongress

Berlin, 10.11.2014, 17.45 Uhr: Heute sind über 800 Kolleginnen und Kollegen aus allen Polizeien des Bundes und den polizeilichen Bereichen des Zoll in Berlin zusammen gekommen, um hier am 25. ordentlichen Bundeskongress der Gewerkschaft der Polizei teilzunehmen. Der GdP-Bundeskongress, der vom 10. bis zum 12. November stattfindet wählt den neuen GdP-Bundesvorstand und diskutiert und beschließt, welche gewerkschaftlichen Forderungen in den nächsten vier Jahren zum Wohle der Beschäftigten vom GdP Vorstand verfolgt werden sollen.

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Robert Gensmann von der BZG Zoll

Wir wollen in diesen Tagen vom Bundeskongress berichten. Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch unseren Vorsitzenden Jörg Radek, der zugleich stellvertretender GdP-Bundesvorsitzender ist lies sich der anwesende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Reiner Hoffmann es sich nicht nehmen ein ausführliches Grußwort an die Delegierten zu richten. Anschließend begrüßte uns der Berliner Bürgermeister Henkel in seiner Heimatstatt.

Nach dem Rechenschaftsbericht und dem Kassenbericht sind wir nun im ersten Wahlgang zur Wahl des GdP-Bundesvorsitzenden. Einziger Kandidat ist Oliver Malchow aus Schleswig-Holstein.

Berlin 18.04: Oliver Malchow wurde mit 210 Stimmen (84 Prozent) wieder zum GdP-Bundesvorsitzenden Gewählt. Anschliessend ging es in den Wahlganz zum ersten stellvertretenden GdP-Bundesvorsitzenden. Einziger Kandidat ist jörg Radek vom GdP-Bundespolizei.

18.15Uhr: Jörg Radek wird mit dem überwältigenden Ergebnis von 91,27 Prozent (230 Stimmen) erneut zum ersten stellvertretenden GdP-Bundesvorsitzenden wiedergewählt worden.

Wir fragen unseren Kollegen Robert Gensmann. Robert, Du bist der älteste Teilnehmer in unserer 40-köpfigen Delegation vom GdP-Bezirk Bundespolizei. Dies ist Dein erster Bundeskogress. Wie ist Dein Eindruck bis jetzt?

Nach der Kurzen Zeit hier ist es schwierig zu bewerten. Aber man sagt ja, der erste Eindruck zählt. Und ich bin von der tollen Organisation beeindruckt.

Was interessiert Dich am meisten?

Wie wir als Bundesorganisation die Zukunft gestalten wollen. Mit wen, aber auch mit welchem Programm Natürlich ist es für mich ein „Highlight“ meiner Arbeit in der GdP den Bundeskongress erlegen zu dürfen.

Was erwartest Du ganz persönlich vom Kongreß?

Impulse für die Arbeit an der Basis, aber auch für die Arbeit in der Bezirksgruppe. Hier speziell für die Arbeit im Seniorenbereich.

Berlin 18.40 Uhr: Zu weiteren stellvertretenden Bundesvorsitzenden wurden Adi Plickert aus Nordrhein Westfalen mit 229 Stimmen (90,87 Prozent), Dietmar Schilff aus Niedersachsen (204 Stimmen, 80,95 Prozent) und Kerstin Philipp aus Berlin (235  Stimmen, 93,63Prozent) gewählt.

Berlin, 19.03Uhr Zum Bundeskassierer kandidierten Andreas Schuster und Jörg Bruchmüller. Gewählt wurde mit 173 (68,65 Prozent) Jörg Bruchmüller aus Hessen.  Andreas Schuster erhielt 70 Stimmen (27,28 Prozent).

Schriftführer wurde Rüdiger Seidenspinner aus dem Landesbezirk Baden- Württemberg mit 203 Stimmen (81,53Prozent).

Als weiteres Mitglied wurde Elke Gündner-Ede um 19.10 Uhr mit 197Stimmen (79,76Prozent) in den GdP-Bundesvorstand gewählt.

Um den weiteren Platz im GdP Bundesvorstand bewarben sich Clemens Murr aus Bayern und Kai Christ aus Thüringen. Gewählt wurde Clemens Murr mit 161 Stimmen (64,14 Prozent). Kai Christ erhielt 79 Stimmen (31,47 Prozent).

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Themenbereich: Aus dem Bundesvorstand | Drucken

3 Kommentare
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  1. Offizielle Zahlen zur Kontrollaktion Interregio !
    http://www.zoll.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Zigaretten/2014/y30_interregio_2014.html
    130 Festnahmen und 70 durch vorliegende Haftbefehle. In 24 Stunden. Wohl sicher diese Kontrollaktion (wie alle) natürlich auch nach gewisser Zeit verbannt war. Die Gegenseite ja nun auch die technischen Möglichkeiten in ihrer Vielfalt nutzt.

    Hier muss eine grosse Gewerkschaft wie die GDP ansetzen. Das Wort Reisefreiheit hat die Politik schon lange nicht mehr in den Mund genommen. Die auch erkannt hat, dass der Bevölkerung die Schattenseiten der offenen Grenzen nicht entgangen sind.
    Wieso wird nicht über eine direkte Abgabe für die innere Sicherheit nachgedacht ? Die natürlich zusätzlich direkt in die Polizeihaushalte fliesst.
    GEZ zahlen nun selbst Asketen ohne Fernseher, Internet und mobiles Telefon. Wer einen Haushalt führt, zahlt auch. Dann zahlen wir noch freiwillig dem Klomann Geld. Wir bezahlen auch freiwillig für den Fussball, um ihn direkt im Fernsehen zu sehen. Versichert sind wir Deutsche zumeist über Gebühr. Zusätzliche Insassenversicherung bei der KFZ oder den soundsovielte Schaden frei Beitrag. Viele Versicherungen auch völlig unnötig oder bei Leistung dank anderer oder doppelter Absicherung eben ohne „Wirkung“.
    Am Flughafen zahlen wir doch auch für die Sicherheit. Also die, die fliegen.
    Wieso zahlen wir dann nicht im Monat einen kleinen Betrag von etwa 10 Euro für die innere Sicherheit ? Und die Firmen zahlen auch einen kleinen Obolus.
    Der volkswirtschaftliche Schaden der gesamten Kriminalität überschreitet so manchen Haushalt. Auch den des Bundes. Menschlicher Schaden ist zwar in medizinischen Kosten zu berechnen, aber nicht mit Geld aufzuwiegen.
    Doch wenn wieder mehr Schutzmänner auf der Strasse sind, amortisiert sich die Abgabe ganz schnell. Ob beim Gartenbesitzer so eine Banalität wie ein paar Solarlampen aus dem Vorgarten entwendet oder nur das gestohlene Licht oder andere leichte Beschädigung am Fahrrad. Bis eben hin zu den grossen „Ereignissen“.
    Denn wenn die Schutzmänner ihre Strasse(n) auch wieder kennen, kennen die auch ihre Pappenheimer. Da weiss er auch, wo er läuten muss. Und auch rational übergreifende Banden werden es schwerer haben, wenn das Auge des Gesetzes den Blick auf mehr Dinge hat.
    Auch eben Bahnhöfe. Dort finden ja schon fast turnusgemäss Sachbeschädigungen statt. Eben nicht nur zu Lasten der Bahn(en), sondern auch zu Lasten von Ladenbesitzern und Privatleuten.
    Auch in der Zügen würden dann gewisse Subjekte bei anwesenden Schutzmännern nicht mehr ständig ihrem Hobby „Machen wir mal was kaputt“ nachgehen.
    Und in dem gleichen Atemzug müssten dann auch die dann zustande kommenden Ordnungsgelder und gerichtlichen Strafgelder mit in die Polizeihaushalte einfliessen. Und auch in die Haushalte des Justiz. Denn Die Strafverfolgung hinkt ja bei vielen Delikten eben auch an der Überlastung der Justiz. Nicht nur die alte Leier, dass jugendliche Straftäter ein halbes später gar keine Bezog zu ihrer Tat haben und eventuell schon etliche weitere Taten begangen haben.
    Nun ja, es bedarf eben bei der Sicherheit auch mal eines Umdenken in der Politik.
    Doch hier muss auch die Verlässlichkeit wieder kommen. Eben ein Schilly und dann ein Schäuble ist sicherlich das Extrembeispiel. Nur das Hin- und Her bei der bewährten Reiterstaffel NRW muss auch ein Ende haben. Was da einige Politiker mit Betriebswirten sich ausdenken, entbehrt jeder Logik. Auch der betriebswirtschaftlichen Logik. Denn weiter gedacht ist jeder gesparte Euro bei der inneren Sicherheit um ein mehrfaches an entstandenen Schäden wieder zu finden.

  2. Die Kreisgruppe Sankt Augustin gratuliert allen Kanidaten zu ihrer Wahl. Insbesondere unserem Kollegen Jörg Radek zu diesem hervorragendem Ergebnis. Wir wünschen Dir viel Erfolg in deinem Amt.

  3. Lieber Jörg Radek!

    Herzlichen Glückwunsch zu diesem Wahlergebnis!

    Viel Kraft und Durchhaltevermögen für die Zukunft!