Saukalt! Trotzdem im Einsatz für die Kolleginnen und Kollegen!

Es ist Samstag, der 29. November 2014, und wieder einmal ist die Gewerkschaft der Polizei für die Kolleginnen und Kollegen vor Ort in Rostock im Einsatz. Bei fast „0“ Grad stellten gemeinsam die Kreisgruppe Ratzeburg, der Landesbezirk Mecklenburg-Vorpommern und die Direktionsgruppe eine Einsatzbetreuung anlässlich des Fußballspiels Hansa Rostock gegen SG Dynamo Dresden sicher.

imagealtAmObib742UlaFG9OfyITgrOcNBEJv_G5FK1wxkL5LzAA Ende der Vorbereitung

Dirk Grzega, Grit Georg-Dechart, Michael Mesche und Daniel

Emde

Erster Besucher

Präsident Friedrich Eichele zwischen Grit Georg-Dechart und Maik Prehn

Das Einsatzteam baute erneut unsere Eventausstattung auf und zeigten damit deutlich Flagge für die Gewerkschaft der Polizei. Die stellvertretende Vorsitzende der DG Küste Grit Georg-Dechart, der Vorsitzende der KG Ratzeburg Maik Prehn, der stellvertretende KG Vorsitzende MV Daniel Emde, der Kassierer der KG MV Michael Mesche sowie der Vertrauensmann der MKÜ Dirk Grzega betreuten in bewährter Art und Weise die Einsatzkräfte der Länder und des Bundes am Bahnhof in Rostock.

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Aufwärmphase

Der Pfarrer Chrsitian Kiesbye war sehr beeindruckt von dem Engagement der GdP und lobte diese Maßnahme bei einem Becher Warmgetränk.

 

Insgesamt wurden mehr als 120 Liter Kaffee und 35 Liter Tee, sowie 200 Stück Kuchen und 300 Würstchen an die Einsatzkräfte verteilt. Vor allem die Warmgetränke wurden während der Einsatzphasen gerne angenommen, um so einmal kurz zur Ruhe kamen. In vielen Gesprächen mit den Kolleginnen und Kollegen kamen immer wieder die Themen „Gewalt gegen Polizisten“, Einsatzabfindung und Ausstattung zu Tage. Das wirklich größte Problem ist aber die personelle Ausstattung der Hundertschaften und der Dienststellen, die Überalterung der Einsatzkräfte sowie die damit verbundene hohe Belastung.

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Besuch der Einsatzleitung und der Vorsitzenden des GdP LB MV

PD Christian Mainzinger und EPHK Ralf Scheiner vor Ort im Gespräch mit den Einsatzkräften aber auch mit der Einsatzbetreuern.

Der Landesvorsitzende Christian Schumacher sowie der Vorsitzende der Kreisgruppe Anklam Marco Bialecki im Einsatz für die Kolleginnen und Kollegen am Bahnhof in Rostock.

 

Bis zum Spielbeginn war die Einsatzlage ruhig, während des Fußballspiels kam es zu einer Spielunterbrechung aufgrund von Pyrotechnik der Dresdner Fans. Wir wünschen allen Einsatzkräften, dass die Lage weiterhin ruhig bleibt und alle heute Abend gesund nach Hause kommen.

Eine gelungene Einsatzbetreuung, so jedenfalls war das Fazit des Betreuungsteams, nach den Gesprächen und den vielen positiven Rückmeldungen der Einsatzkräfte. Die GdP wird sich weiter um die angesprochenen Themen kümmern und sich für Verbesserungen einsetzen.

Im Norden reden wir nicht nur KLARTEXT, sondern wir zeigen immer Flagge und sind im Einsatz für die Kolleginnen und Kollegen vor Ort!

Nachtrag : Leider kam es nach dem Spiel zu Ausschreitungen in Rostock, so genannte „Fußballfans“ griffen eine Polizeidienststelle und Dresdner Fans an. Dabei wurden auch Polizisten verletzt.

Wir wünschen den Kolleginnen und Kollegen eine baldige Genesung und alles Gute!

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Themenbereich: Direktions- und Kreisgruppen | Drucken

7 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. Was passt denn an der Einsatzabfindung nicht?

  2. Das war wirklich ne gelungene Aktion – Kuchen lecker, Würstchen lecker, Kaffee lecker und heiß !

    Danke dafür !!!!

    (mittlerweile aufgewärmter) Bad Dübener Kollege

  3. @dIkI – an der Einsatzabfindung gibt es grundsätzlich überhaupt nichts zu bemängeln.

    Nicht vergessen darf man, dass sich die Einsatzabfindung bei bereitgestellter „Truppenverpflegung“ reduziert und offensichtlich die „Truppenverpflegung“ keine Konkurrenz zum Essen bei der GdP war (bei den Mengen, die ausgegeben worden sind :-)).

    Ferner dürfen wir nicht vergessen, dass bis vor kurzem ein Großteil der Kolleginnen und Kollegen in den BPOLAbten, welche im „Hünfelder Modell“ arbeiten, das Thema EZul nur vom Hören Sagen kannten und durch das Engagement der GdP (und nicht wie gerne beim „Mitbewerber“ verkauft!) diese Gerechtigkeitslücke geschlossen wurde (auch unter Einsatzabfindung zu verstehen).

    Grüße aus dem Norden und tolle Aktion !

  4. Ich kann mich Nordlicht nur anschließen (Daumen nach oben)
    Hier zeigt sich wieder mal, wer sich um unsere Kollegen kümmert, das ist unsere GdP !!!!!!!!!!!!!!!
    Wir wissen wo der Schuh drückt und bleiben am Ball, denn trittbrettfahren, so wie die „Blauen“ ist nicht unser Ding.

  5. Freut mich für die Kollegen, wenn das Betreuungskonzept gut angenommen wurde. Dank an die Organisatoren!

    Aber wo war das Betreuungszelt während der HoGeSa- Veranstaltung in Hannover? Da wurden wir schön vom Dienstherren sowie von „den Gewerkschaften“ allein gelassen!

    ich hab jedenfalls Martin und Kollegen nicht gesehen! (trotz Heimspiel in Hannover ;-) )

  6. lieber bambam !
    es freut mich sehr zu hören, dass die Betreuungskonzepte der GdP gut bei den Kollegen und Kolleginnen ankommen und diese auch erwartet werden. Zu deiner Aussage anlässlich der HogeSa – Veranstaltung möchte ich gerne Stellung beziehen.
    Die GdP Hannover hat in Hannover und auch im niedersächsischen Umland in der jüngeren Vergangenheit JEDEN größeren Einsatz betreut. Ich errinnere gerne an die Castoreinsätze, das alljährliche Bad Nenndorf, den Zukunfstag in WOB und auch den diesjährigen TddE in Hannover.
    Anlässlich des HogeSa – Einsatzes haben wir uns umfassend zur erwarteten Gefahrenlage informiert und uns aus „Eigensicherungsgründen“ dafür entschieden, keine erkennbare und leider damit auch ungeschützte Betreuung im Einsatzraum anzubieten.
    Trotzdem waren Dietmar Schilff (als stv. Bundesvorsitzender) und Ich (als KG und PR- Vorsitzender) den ganzen Tag bis in den Abend hinein, als Ansprechpartner im gesamten Stadtgebiet unterwegs.
    Mit kollegialen Grüßen
    Michael Ramsay
    Vorsitzender der KG H

  7. @Kollege(in) bambam

    Wie ist es durch dich gemeint, dass du „allein gelassen“ wurdest? Sowohl vom DH als auch von der (deiner?) Gewerkschaft?
    Das würde mich nun doch näher interessieren, was man hätte machen können, dass du dich nicht „allein gelassen“ gefühlt hättest?

    Mir persönlich ist zumindest ein Mitglied der Kreisgruppe Hannover bekannt, dass den ganzen Tag und zwar bis zum späten Abend damit verbracht hat, sich das ganze Szenario zu geben.
    Was ich gut verstehen kann ist, dass die Kollegen der Gewerkschaft nicht offensichtlich erkennbar gewesen sind, ich denke mal, dass du den Begriff Eigenschutz kennst.

    Für konstruktive Vorschläge diesbezüglich sind deine Ansprechpartner vor Ort bestimmt empfänglich ;-)

    Verstehen kann ich auch, dass der- oder diejenige, die die Kollegen D. Schilff und Michael Ramsay nicht persönlich kennen, sie wohl auch nicht haben erkennen können.
    Aber ich denke mal, man wird sich an anderer Stelle bestimmt Gedanken machen, wie man es denn beim nächsten Mal besser handhaben wird oder kann, dass man auch sicher und sichtbar als Gewerkschaftsmitglied für alle KollegInnen durch die Lande ziehen kann und sie sehen, dass sie eben nicht „allein gelassen“ werden, zumindest nicht durch ihre Gewerkschaft.

    Zum Schluss nehme ich gerne die Worte aus dem obigen Text auf:

    Im Norden reden wir nicht nur KLARTEXT, sondern wir zeigen immer Flagge und sind im Einsatz für die Kolleginnen und Kollegen vor Ort!

    Beste Grüße aus Hannover