GdP unterstützt Forderungen des Bundesinnenministeriums nach Verstärkung der Bundespolizei

Pressemitteilung des GdP-Bezirks Bundespolizei vom 26.02.2015.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bezirk Bundespolizei, unterstützt die jüngsten Forderungen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière für mehr Personal und eine bessere Ausstattung der Sicherheitsbehörden.

„Diese Forderung ist dringend notwendig. Das Personal fehlt überall: an den Grenzen, auf den Bahnhöfen und an den Flughäfen. Auch bei der Bereitschaftspolizei gibt es keine Reserven mehr. Uns fehlen für die Bundespolizei insgesamt mindestens 2.900 Leute. Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger muss uns doch mehr wert sein“, schildert Jörg Radek, Vorsitzender der GdP Bundespolizei die Situation.

Hinzu kommt laut Gewerkschaft die mangelhafte Schutzausrüstung. Für einen Angriff mit Kalaschnikows, wie zuletzt in Paris, sind die Bundespolizisten nicht ausgerüstet. „Hier geht es um Leib und Leben deutscher Polizisten. Es ist gut, dass de Maizière diese Themen endlich auf die politische Tagesordnung setzt. Nun gilt es für die Haushaltspolitiker des Bundestages die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen und die nötigen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen“, so Radek.

Die GdP fordert ein Schließen der Personallücken, die Verbesserung der Sachausstattung und eine Steigerung der Attraktivität des Polizeiberufs.

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7 Kommentare
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  1. Ich kann es ja kaum glauben, dass unser oberster „Chef“ die Probleme erkannt hat,diese waren doch erst jahrelang bekannt!!!!
    Naja Wunder gibt es immer wieder…….

  2. 1. Langfristig ok. Wurde der Herr Innenminister durch die versprochenen“Merkel-Hundertschaften“ aufgeweckt? Oder sind die vielen in der Öffentlichkeit nicht mehr auszusitzenden „Brennpunkte“ schuld?

    2. Kurzfristig….wird sich die Situation nicht entspannen.

    Denn das (Miss-) Management der Bundespolizei wird sich nicht ändern.
    1. Die (für mich) selbst auferlegte und fein gepflegte Bürokratie wird nicht aufgebrochen und immer mehr Personal wird „natürlich“ für diesen „alternativlosen“ Führungs- und Steuerungsbereich gebraucht.
    Fragen danach? Unerwünscht
    2. Sehenden Auges in den personellen Abgrund:
    Wir haben intern, nach Bekanntwerden der Zugänge nach dem Laufbahnlehrgang im März und der Auschreibung für die neue Dienststelle bei der Bundebank, eine Schätzung/Berechnung über den noch weiteren Personalbedarf auf Deutschalnds größtem Airport angestellt.
    Kommentar dazu aus der Leitungsebene…..“Schwarzmalerei“…“Unbegründet“
    Und……“unsere Zahlen“ werden noch übertroffen……

  3. Merkwürdig… Diese Forderung passt ja so gar nicht zu der neuesten Abordnungsorgie Richtung Flughafen Frankfurt. Das Präsidium sagt hü und der IM sagt hott….hier weiss die linke Hand nicht was die rechte wlll. Weiss in dieser Behörde überhaupt noch jemand etwas.

  4. kein Grund zur Freude – ob er es nun glaubt oder nicht …. sagt euch erst das Licht ;-)

    In diesem Sinne abwarten, was daraus gemacht wird. Es müssen Taten folgen …

  5. @ trainer, ich bin seit 23 jahren in dem verein. Ich kann mich nicht erinner, dass es mal keine abordnungsorgien na h frankfurt gegeben hat. Fragt man heute praktikanntan nach ihrer verwendung nach der ausbildun bekommt man immer ffm genannt. Wie seid jahrzehnten.

  6. Die aktuelle personelle Misere ist die Folge verfehlter Personal- und Einstellungspolitik der vergangenen Jahre. Die GdP hat in den vergangenen Jahren immer wieder auf die Folgen, die jetzt eintreten, hingewiesen.
    Abtragen müssen es jetzt die viel zu wenigen Einsatzkräfte in der Bundespolizei. Durch zu geringe Stärken in vielen Bereichen. Durch Abordnungen, beispielsweise aus den Reihen der Bundesbereitschaftspolizei.
    Die Bundesbereitschaftspolizei dient mal wieder als Steinbruch. Geringe Stärken der Hundertschaften bedeuten aber nicht nur, dass Einsatzanlässe nicht gar nicht mehr oder mit zu geringem Personalansatz gefahren werden. Durch geringe Stärken werden mehr Planungen über den Haufen geworfen, bis die Einsatzplanung steht. Für die Beschäftigten bedeutet das, dass sie mit ihren Familien noch schlechter die geringen Wochenenden verplanen können.
    Und nun kommt auch noch die Absicht dazu, die Abordnungsdauer auf bis zu 12 Monate zu verlängern. Zur Steigerung der Arbeitsqualität! Haben die Kolleginnen und Kollegen in den vergangen Jahren in ihren vielen Abordnungen schlecht gearbeitet? Ist man sich denn eigentlich bei den Entscheidern klar, was das für jemanden bedeutet, der eh die meiste Zeit mit schlechter Planbarkeit seiner Freizeit und seiner Familienangelegenheiten belastet ist? Jetzt kann er planen, ein ganzes Jahr beispielsweise aus Ratzeburg, Blumberg oder Deggendorf nach Frankfurt zu fahren.
    Vereinbarkeit von Beruf und Familie sieht anders aus. Die kleinen Leute müssen mal wieder für die Fehler politischer Entscheidungen in den vergangen Jahren eintreten.
    Ich werde mich mit meiner GdP Direktionsgruppe und in den Personalräten, denen ich angehöre, dafür einsetzen, die Abordnungen so gering wie möglich zu halten. Und für eine Abordnung über 3 Monate wird es meine Zustimmung nicht geben.
    Heinz Selzner, GdP – Direktionsgruppe Bundesbereitschaftspolizei

  7. Hat sich eigentlich schon mal jemand den Haushaltsplan 2016 angeschaut???
    Ich kann da irgendwie nix neues rauslesen…….