Lesetipp: „Die Privatisierung der Sicherheit“

Der Weser-Kurier geht der Frage der Inneren Sicherheit an Flughäfen nach und hinterfragt vor allem die Vergabe der Aufgabe der Fluggastsicherung an private Sicherheitsdienstleister. Jörg Radek stand als GdP-Vertreter für Hintergrundinformationen zur Verfügung.

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Themenbereich: Über den Tellerrand | Drucken

4 Kommentare
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  1. Im Artikel des Weser-Kuriers hat sich aber ein grober Fehler eingeschlichen, denn die Bundespolizei beanzeigt keine Verstöße gg. das Luftsicherheitsgesetz, denn dafür ist strafverfolgend die sachlich und örtlich zuständige Landespolizeidienststelle zuständig.

    Anmerkung der Redaktion
    Beanzeigen kann stets auch, wer nicht selbst zur Strafverfolgung berufen ist.

  2. Die Privatisierung der Sicherheit ist doch schon Gang und Gäbe. Die Wohlhabenden ohne direkten Polizeischutz bauen sich Siedlungen mit eigenen Wachdiensten und Schranken. Die können es auch bezahlen. Während man sich darüber aufregt, dass es nicht-geh-Bereiche für Ausländer gibt (für euch no-go-areas… nicht dass ich euch geistig überfordere…vor allem nicht die übliche englisch/denglische Sprache verwende… ach ja fragt mal in England jemanden nach seinem Handy oder ob es dort auch Public Viewing gibt:)))) ), finde ich Bereich/Wohnsiedlungen, die für den Pöbel gesperrt sind, genauso schlimm. Einerseits propagierenden die Politiker, dass es keine Bereiche in Deutschland geben darf, die ein Bürger nicht betreten darf. Andererseits Grenze sich das Kapital ab. Und ich habe jetzt nicht gewisse andere nicht-geh-Bereiche erwähnt… .

  3. Moin,

    @Lusiman

    Ein Fehler, sei er noch so grob, kann ich im Artikel nicht erkennen.
    Die Beanzeigung erfolgt, zumindestens auf dem Flughafen wo ich tätig bin, auch durch die Bundespolizei.
    Alles in gemeinsamen Absprachen. Und alles fein geregelt.
    Nur mal so nebenbei…

  4. Hallo
    Erst einmal bin ich der Meinung, das wenn jemand für die Bundespolizei arbeitet, auch die Bundespolizei bei den Einstellungsgesprächen dabei sein muß.Es müsste vor der Einstellung auch festgestellt werden, ob der Bewerber überhaupt die Kompetenz ( nicht nur Fachwissen ) hat. Wie man immer wieder feststellt, fehlt es den privaten Unternehmen ( mit Ausnahmen ) an Benehmen und an Höflichkeit den Passagieren und Kollegen gegenüber. Da muss man sich immer wieder Fremdschämen, wenn man als eigener Fluggastkontrolldienst der Bundespolizei daneben steht.
    Die Bundespolizei bekommt bei der Masse an Menschen und Beschäftigten gar nicht mehr alles mit, was an einzelnen Kontrollstellen passiert, da gar kein direkter Kontakt mehr zu den privaten Kräften vorhanden ist.
    Man sollte sich das ganze System noch einmal überlegen, bevor etwas passiert.