Neues zu Aufstiegsverfahren

Aufstieg vom mittleren in den gehobenen Polizeivollzugsdienst gem. § 15 BPolLV im Jahr 2016:

Die Bundespolizeidirektionen sowie die Bundespolizeiakademie werden durch das Bundespolizeipräsidium im Rahmen ihrer eigenen Personalhoheit gebeten, in Frage kommende Dienstposten, welche für die Besetzung im Wege des 2-jährigen Diplomstudienganges geeignet sind, selbstständig und bundespolizeiweit auszuschreiben. Anhand der gemeldeten Bedarfe und entsprechend der Haushaltslage wurden den Direktionen Kontingente zugeteilt.
Im Gegensatz zu dem Verfahren für das Jahr 2015 wird es aufgrund unserer gewerkschaftlichen Forderung nunmehr möglich sein, sich bundesweit auf entsprechende Aufstiegsmöglichkeiten in den Direktionen zu bewerben. Damit wird neben den grundgesetzlichen Vorgaben des Art. 33 GG auch ermöglicht, dass Kolleginnen und Kollegen wieder heimatnah verwendet werden können.

Zulassungen zum Aufstieg in den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst in der allgemeinen und inneren Verwaltung gemäß § 35 BLV im Jahr 2016:

Unserer gewerkschaftlichen Forderung diesbezüglich einen Präsenz- und Fernstudiengang in jedem Jahr parallel anzubieten, ist das BPOLP für das Jahr 2016 erstmalig nachgekommen! Das BPOLP plant 2016 40% der zur Verfügung stehenden Aufstiegsmöglichkeiten für den Präsenzstudiengang (Termin: 01. Oktober 2016) und 60% für den Fernstudiengang (Termin 01. April 2016). Wichtig zu wissen: Es können sich auch Tarifbeschäftigte für dieses Verfahren bewerben!

Aufstieg 2015 vom mittleren in den gehobenen Polizeivollzugsdienst gem. § 16 BPolLV:

Gem. § 16 BPolLV können PolizeivollzugsbeamtInnen zu einem verkürzten Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst in der Bundespolizei zugelassen werden. Für das Jahr 2015 stehen ca. 35-50 Wertigkeiten zur Verfügung. Ein erster Entwurf eines Ausbildungsplanes liegt dem BPOLP vor. Die Abstimmung kann nun mit dem BPR erfolgen. Nach Auffassung des BPOLP dient die Art der Ausbildung der Qualifizierung für den Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst in der Bundespolizei mit eingeschränkter Laufbahnbefähigung. Sie vermittelt die Befähigung zur Wahrnehmung von Aufgaben der höheren Laufbahn ohne Führungsfunktionen bis zur BesGr. A 11 BBesO.
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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken

13 Kommentare
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  1. Wann sollen denn die Ausschreibungen für den Aufstieg 2016 kommen?
    Gibt es im Bereich D H noch Aufschichtungen der Stellen?

  2. Bitte mal verständlich übersetzen.
    Irgendwie verstehe ich nur Bahnhof.
    Bitte mal den Hintergrund erläutern.
    Welche 35-50 Wertigkeiten sollen das sein?
    Was sind Wertigkeiten in diesem Sinne?

  3. @HÄ???
    Ich würde mal behaupten das es anders ausgedrückt bedeutet, dass es für 2015 35 bis 50 Aufstiegsmöglichkeiten durch Stellenumwandlungen von der Wertigkeit 8/9mz zu 9/10 gibt.
    Das reicht noch nicht mal für die zahlreichen PHM mit bestandenem VAV.
    Also wieder nix für die POM endlich die A9 zu erreichen.
    Wenn das alles nicht so traurig wäre, dann……

    In diesem Sinne

  4. Ich hätte hier vieles zu schreiben.

    Ich erspare es mir und manch anderem lieber.

    Seeger wurde abesägt.

    Ein Hoch auf Politik und unsere Betriebswirtschaftler.

    Wow Kennzahlen, falsche Realitäten, und Statistiken regieren diese Bundespolizei.

    Bezüglich des Aufstiegsverfahrens, es gibt Dinge die gewollt sind und andere die nicht gewollt sind.

    Da es ja -keine- POM +40 Lebensjahre gibt, weil das ja klar ist…
    …brauchst halt für die, die es ja nicht gibt… kein VAV…

    … weil der Hauptbahnhof in München, ….näher an den Flughafen Muc heranrückt….

    Ich konnte es mir nicht verkneifen, verzeihts mir bitte….

  5. @Michael Prinz: Wer sagt denn, dass das bereits unter anderen Gesichtspunkten bestandene VAV für das neue Verfahren noch gilt. Wenn die Auswahlkriterien umgeändert werden und man bei der geringen Zahl mit einem Punktesystem und Bestenauslese das auch dann wasserdicht macht, müssten alle noch einmal durch das neue Auswahlverfahren, um eine Gleichheit für alle Bewerber herzustellen (analog dem EAV).

  6. Wann kommt endlich der Massenaufstieg in den hD?

  7. Genau Spam….alle die bestanden haben oder die die nochmal wollen wieder durch ein EAV jagen….. sag mal Kollege wie lange glaubst Du wird das wohl wieder dauern.
    Aber was solls würde zu diesem Laden passen und Typen die solche Vorschläge machen wurden ja zu Hauf gezüchtet.

  8. Hallo?
    30 – 50 Möglichkeiten des verkürzten Aufstiegs in den gehobenen Polizeivollungsdienst bundesweit.
    Da lachen ja die Hühner. das sind ca. 10 Wertigkeiten pro Direktion.

    Ich werde weich.

  9. @bereitschaftspolizist: Wenn es ein anderes Auswahlverfahren gibt, welches aus Bestenauslese bestehen wird aufgrund einer geringen Anzahl von möglichen Plätzen und vermutlich einer hohen Anzahl an Interessenten daran, dann erzähl doch mal, wie die Kollegen da einsortiert werden sollen, die ein Gespräch bestanden haben!? Ob das Auswahlverfahren nun Zeit kostet oder nicht… Es ist eine neue Gesetzesgrundlage und ich behaupte mal ins Blaue hinein, dass es auch eine hohe Anzahl von Bewerbern geben wird, die bisher keine Chance auf das VAV gehabt haben ….

  10. Also wenn jemand was erzählen soll und muss, dann ist es das Präsidium. Das sind nämlich die, die ständig neue Vorraussetzungen und Hürden schaffen wenn der Karren festgefahren ist und es kein Vor und zurück mehr gibt. Was glaubst Du warum ein neues Beurteilungssystem kommt, weil das alte gescheitert ist, man einen Schnitt braucht, Notenstaus mit neuen Noten und Vorraussetzungen ändern, absenken und verschieben kann. Quasi eine Währungsunion für Noten. Und das gleiche soll jetzt beim Aufstieg gemacht werden. Erst Massenweise Kommissare bauen, Leute fürs Attraktivitätspogramm werben und zum VaV schicken ohne Stelle und Zukunft und wenn der Druck zu groß wird, der Unmut wächst, die Anwälte in Massen klagen, DANN, JA DANN schafft man mal schnell ein neues Aufstiegsverfahren mit neuen Vorraussetzungen und Regeln unde rasiert alle die man vorher vera….. hat. Der richtige Weg wäre gewesen die restlichen Aufstiegsaspiranten abzuarbeiten, nach altem System,( Chansengleichheit für alle) und dann nen Schnitt machen und Neue Richtlinien und Kriterien einführen….. Es wäre soooooo einfach.
    So Spam…..wenn Du noch fragen hast, leg los……..

  11. Ich möchte nochmal darauf Hinweisen, nach einem „Aufstieg“ (wieso ist das ein Aufstieg wenn ich alles genauso mache wie vorher) bin ich kein anderer Mensch, bin ich nicht schlauer, hat sich mein Charakter und meine Arbeitseinstellung in keinster Weise geändert, ich mache alles genauso wie Vorher!!!
    Wozu dann ein Aufstieg?
    Vom rein logischen erfüllt jeder der in der Beurteilung eine 6 bekommt die Voraussetzungen!!!

  12. Ich glaube, dass niemand, der auf das VAV gegangen ist… also den halbjährlichen Lehrgang gemacht haben, dann nicht zum Abschlussgespräch gegangen und dann auch hoffentlich bestanden haben. Oder vielleicht mit wenigen Ausnahmen …

    Viele haben vielleicht das erste Gespräch absolviert und dann sich aus verschiedensten Gründen zurückstellen lassen oder sind auch zurückgestellt wurden. Und jeder wusste, dass das VAV ein „Ablaufdatum“ hat, dieses stand von Anfang an im Paragrafen und wurde sogar vom ursprünglichen Zeitpunkt gesehen auch schon um ein Jahr verlängert. Und jeder wusste auch nach dem aktuellen Stand, dass die meisten der umgewandelten Stellen 9 / 10 sein werden und es wenige Möglichkeiten gibt, wo auch eine 11er Stelle in „Greifweite“ rückt. Und jeder sollte sich auch an 10 Fingern abzählen können, dass es bei 40 % Anteil gD nicht alles Führungskräfte sein können. Und je näher man an die Grenze kam, um so enger wurde die Luft für schnelle Beförderungen zum POK oder zum Besuchen des Lehrganges. Und selbst hier waren die Chancen innerhalb der Direktionen unterschiedlich je nach Altersschnitt. In STA war die festgelegte Grenze relativ schnell erreicht, woanders später mit der Folge das die Kollegen auch schon relativ früh Probleme hatten auf den VAV-Lehrgang inkl. Abschlussgespräch zu kommen. Da wurde schon nach Ranking verfahren und die Beurteilungsnote mit einbezogen.

    Und nein, es hatten eben nicht alle die gleiche Chance diese Form des Aufstieges zu wählen, denn das scheiterte einmal an der Altersgrenze und einmal am Dienstgrad. Und wurde auch nur möglich, dass das BMI auf das sogenannte Attraktivitätsprogramm der GDP eingestiegen ist und man möglichst schnell den Anteil des gD auf 40 % hochtreiben wollte, die meines Wissens nach auch erreicht wurden. Also heißt es jetzt abwarten, ob die GDP weitere Erhöhungen durchbekommt oder eben die Pensionsabgänge mit dem normalen zweijährigen Aufstieg / dreijährigen Berufseinsteigern decken kann + Kassenanschläge für das neue VAV.
    Die Anzahl wird sich in den nächsten Jahren auch ändern, wenn alle die in Pension gehen in größerer Menge, die über das VAV in den gD gewechselt sind.

    Meine Frage hatte ich schon mal gestellt, aber gerne noch einmal…. Wie möchtest du die Kollegen des VAV „alt“ mit einem Gespräch zur Zulassung zum Lehrgang in die Reihe derer einreihen, die wahrscheinlich einen aufwendigeren Test mit Punktebewertung bestehen müssen, um zum Lehrgang zugelassen zu werden? Wo ist dann die Gerechtigkeit denen gegenüber, die sich jetzt erst bewerben können und auch höhere Hürden zur Zulassung überwinden müssen? Und wenn man ganz gemein ist, nimmt man dann einfach diejenigen, die sich für das EAV beworben haben, aber aufgrund der dortigen Bestenauslese und zu niedrigen Punktezahl und Nichtzulassung aufgrund der zu wenigen Plätze nicht genommen wurden für den zweijährigen… natürlich nur, wenn der Kollege dies dann auch möchte und sie entsprechend die Voraussetzungen des § 16 erfüllen.

  13. @Nachdenklich
    Du sprichst mir aus der Seele. Aber bist Du wirklich nicht schlauer als vorher??? Bringt der Aufstieg etwa nichts??? Etwa reine Zeit und Geldverschwendung???