Beförderungen 2015 können zeitnah vollzogen werden

2013_AIII_Logo_InternetDer Kassenanschlag für die Bundespolizei im Verwaltungs- und Vollzugsbereich wurde am 20. März durch das Bundespolizeipräsidium an die Direktionen überwiesen.

Das sind die wesentlichen Inhalte:
Im Haushaltsjahr 2015 können unter Ausnutzung aller Möglichkeiten aus den Hebungen und neuen Planstellen sowie den Ruhestandsdaten 2.607 Polizeivollzugsbeamte und 274 Verwaltungsbeamte sowie 135 Tarifbeschäftigte (von EG3 nach EG5) befördert werden.
Uns ist es gelungen, dass die Behörde eine rückwirkende Einweisung in Planstellen zum 1.2. festgelegt hat. Des Weiteren wurde vereinbart, dass die Direktionen insbesondere Berlin, Bad Bramstedt und Pirna es ermöglicht wird, die Problematik der „Altobermeister“ zu einem beachtlichen Teil zu reduzieren.
Für den Verwaltungsbereich wird mit der Verteilung des Kassenanschlags erstmals die Planstellenbewirtschaftung auf die Direktionen eigenverantwortlich zugewiesen. Der Binnenausgleich bundesweit fällt weg.
Wir fordern die Direktionen und die zuständigen Personalvertretungen nun auf, die Beförderungen spätestens im April zu vollziehen.

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken

59 Kommentare
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  1. Es gibt also eine Problematik der „Altobermeiser“, tatsächlich.

    Die Direktionen Berlin, Bad Bramstedt und Pirna haben also die Möglichkeit dies zu einem beachtlichen Teil gerade zu biegen.

    Na dann, ich gehöre einer anderen Direktion an, werde dieses Jahr 50, und habe auch schon einen neuen Dienstgrad.

    Polizeiopameister, ich danke meinem Dienstherren, meinen Beurteilern, den Quoten, der modernen Bundespolizei.

  2. Meinen Glückwunsch den Kollegen die es noch schaffen zum Hauptmeister befördert zu werden. Auch ich bin ein Polizeiopameister mit 50 Jahren und gehöre der Direktion Bereitschaft an die es bis zur Pensionierung nicht schaffen werden, dass Endamt zu erreichen. Vor allem nach Einführung des neuen Beurteilungssystem! (Eine erneute Herabstufung der Noten)
    Kann auch nur sagen, vielen Dank Dienstherr und Vorgestzter! Bin fertig mit diesem Verein und werde meine persönliche Schlussfolgerung daraus ziehen!

  3. Mir hat man als fast 50ziger gerade erst erzählt, ich sei noch jung….. die Argumente werden anscheinend immer ärmer, mit denen man die „Probleme“ abspeist. Aber gut, wenn unsere Behörde eben dieser Ansicht ist, dann kann ich es nicht ändern.

    So lange es Quoten gibt und Beurteilungen auch dem Nasenfaktor folgen, wird dieses System nie gerecht und die Schwarze Null unseres Ex-BMI ist eben wichtiger. Er sagte ja mal, wer in den ÖD kommt sollte wissen, dass er nicht reicht wird. Gut, werde ich mit A9 auch nicht, aber ich würde mich darüber doch sehr freuen.

    Ich hoffe, diese Einstellung unserer Behörde wird sich nicht eines Tages rächen, wenn viele ungelöste „Probleme“ plötzlich die ihrige ändern….

  4. @HALVAR
    Bei der BPOLD STA gibt es leider auch viele „Polizeioberopameister“
    ohne absehbare Chance auf eine Beförderung.
    Die meisten Kollen sind im Schnitt Ende 40 oder Anfang 50 und häufig Angehörige einer „nur“ Flächeninspektion.

  5. Ich kenne auch einige wenige die es leider noch nicht geschafft haben mit 50 PHM zu sein (ich war selber auch 49) aber bei allen gab es auch mindestens einen Grund warum sie es noch nicht waren, denn wenn man sich umschaut ist es ja nicht die Regel sondern die Ausnahme, wenn auch mehr als vor ca. 10 Jahren. Nach meiner Meinung sollte jeder 55jährige mit mindestens Note 6 spätestens befördert werden. Das müsste doch zu schaffen sein.

  6. Sehr schön, dass Beförderungen kommen. @GDP, habt ihr Zahlen?

    Zur POM-Problematik (und POK-Bauch): Es wird nicht jeder das Endamt erreichen. Solange der Faktor Leistung zählt ist das auch gerecht. Wenn ich ehrlich einige Alt-POM angucke, dann ist das auch in Ordnung.
    Quotierungen ändern da auch nichts dran. Streicht man die Quotierung, dann passiert dass was im 7er Bereich in einigen Bereichen passiert ist: alle bekommen eine 7 (oder wenn die Gesamtquotierung weg ist, alle ne 9). Damit ist niemandem geholfen, weil es keine Differenzierung mehr gibt. Anders rum: Hat man einen POM mit der 9, zwei mit der 8 und drei mit der 7 und der Rest 6 und 5er und erhält man die Möglichkeit 4 zu befördern, dann wird man auch mit einer 7 befördert.

    Was jedoch sinnvoll wäre (@GDP) wenn man tatsächlich die Beförderungen auch unter Sozialkriterien befassen könnte. Also nach Standzeit wird befördert; auch wenn die Leistung nicht überdurchschnittlich sind. Da steht euch ein langer Kampf bevor. In dem Zusammenhang kann man auch mal groß Überlegen, ob nicht die Abschaffung von Schulterstücken und Dienstgrad die Zukunft wäre? Eine Besoldung nach Funktion und eine „Beförderung“ in der Besoldung nach Erfahrungsjahren. Gute Leistungsträger können früher „Erfahrungspunkte“ sammeln, schlechte später; aber irgendwann rutscht jeder hoch… Besoldung nach Funktion ohne Sterne auf der Schulter… Jung KSB ist jung KSB und Alt-KSB dann Alt-KSB. Jetzt haben wir Alt-KSB mit A8 und Jung-KSB mit silbernem Stern und A9. Diese finanzielle Ungerechtigkeit wäre dann weg. GL-Gfh-Besoldung, ErmD-Sachbearbeiter-Besoldung, ZF-Besoldung, DGL-Besoldung und nach Erfahrungstufen „aufsteigen“.

  7. Da kann die GDP kämpfen und Kämpfen… So lange in der Politik kein Umdenken stattfindet und die Innere Sicherheit keinen angemessenen Stellenwert bekommt, wird sich nichts ändern und der POM bzw. auch POK Bauch wird immer größer…

    Und die Probleme auf den Straßen in D werden nicht weniger.

  8. Die Zahl von 2.607 Beförderungsmöglichkeiten im Polizeivollzugsdienst ist eine ordentliche Zahl. Schauen wir mal wie die Verteilung ausfallen wird!

    Die ganze Diskussion um Altersbeförderung, Beförderungen für Kolleginnen und Kollegen zwischen 40 und 50 zum PHM usw., ist ein Armutszeugnis für die Bundespolizei. In die Debatte „Eignung-Leistung-Befähigung“ brauchen wir bei der großen Anzahl an POMs im Alterabschnitt von 40 bis 60 gar nicht erst einsteigen. Nein, diese vielen tausend Kolleginnen und Kollegen sind nicht „Opfer“ ihres Leistungsdefizits, sondern viel mehr „Verlierer“ des Systems.

    Ein ganz anderes Problem wartet an Großdienststelle im Ballungsraum!

    Hier werden ständig eine große Zahl an jungen Kolleginnen und Kollegen hineinversetzt!

    Welche Zukunft sollen diese jungen Leute haben???

    Die Zukunft 20 Jahre auf die Beförderung nach A9 zu warten?

    Wie soll man bitte mit A7, beispielsweise in München, bei Mietpreisen von astronomischen Höhen, eine Familie gründen, wenn ca. 50% vom Gehalt für die Miete „flöten“ geht.

    Dann fahren diese Leute ständig zu ihren Familien Richtung Berlin, Hamburg, Flensburg, Köln, Bremen, usw.! (Was absolut nachvollziehbar ist, denn nicht jeder Lebenspartner ist bei der BPol und kann sich anpassen. Viele Partner, welche in der freien Wirtschaft oder im elterlichen Betrieb arbeit KÖNNEN gar nicht weg.)

    Ein junger Kollege (A7) sagte mir mal: „Es bleibt NICHTS übrig von meinem Lohn am Monatsende!“

    Ein Polizeihauptkommissar sagte mir (zum Thema Haus-/Wohnungskauf): „Ich bin A11 und meine Frau verdient auch ordentlich. Ich kann es mir gerade so leisten, aber die Kolleginnen und Kollegen in A8 usw., keine Chance.“

    Wir müssen für weitere Verbesserungen einstehen!

    Hier wurden gerade von Seiten der GdP viele Anstrengungen unternommen, wie u. a. „TATÜ TATA – Nix mehr da!“. Da müssen wir weitermachen und für mehr „Attraktivität“ in unserer Bundespolizei kämpfen.

  9. Ich kann es leider nicht nachvollziehen, dass es nur in den Direktionen Berlin, Bad Bramstedt und Pirna zur Beförderungen von Alt-POM`s kommt. Ich bin Angehöriger der BPOLD M und auch in dieser Direktion gibt es genügend Alt-POM`s die es verdient hätten befördert zu werden. Anmerkung: Ich bin im gD und somit nicht Betroffener.

  10. @B.R.: Im Artikel heißt es , „insbesondere“ in den erwähnten Direktionen. Dies ist nicht als „ausschließlich“ zu verstehen.. In der BPolD München gibt es derzeti keinen POM älter als Geburtsjahrgang 1960.
    Jörg Radek

  11. Vielen Dank für Euren Einsatz zum Thema Kassenanschlag. Es ist schließlich bisher nicht üblich gewesen, die Beförderungsmöglichkeiten so zeitig bereitzustellen. Insbesondere die Tatsache, dass in den Wertigkeiten des mittleren Dienstes eine ansprechende Anzahl ausgehandelt wurde, ist bemerkenswert und sollte ein wenig Bewegung in die richtige Richtung bringen können.
    Dass natürlich auch die Möglichkeiten aus 2015 nicht zu „bundesweitem Jubelgeheul“ ausarten, ist der schwierigen allgemeinen Situation geschuldet.
    Trotzdem sollten wir uns über das Erreichte ehrlich freuen können, auch wenn (noch) nicht alle KollegInnen aus der (Alters-POM) – Falle entkommen konnten.

  12. 1. Alter ist keine Leistung.
    2. Von den 2.600 Beförderungen muss man jedoch mal 1.000 Beförderungen vom PMA zum PM und 600 vom PKA zum PK abrechnen, um zu sehen was für den Rest übrig bleibt. Macht, bei einem einfachen Verteilungsschlüssel: 100 Beförderungen pro Direktion in allen Bereichen.

  13. Ich bin nach über 25 Dienstjahren als 50er POM der älteste Obermeister der Inspektion. Kaum zu glauben, aber ich habe das tatsächlich geschafft ohne irgend ein Diszi oder andere negativen Auffälligkeiten. Soll ich stolz darauf sein ???, NEIN, es ist ein Trauerspiel, und jedes Jahr die gleichen Versprechen von den Vorgesetzten wie „Wir arbeiten daran“ oder „Du bist auf den richtigen Weg“. Ich kann’s nicht mehr hören !!!!

  14. @BP

    Irgendwie kann ich deiner Argumentation nicht ganz folgen. Sicherlich gibt es POM´s die in der Vergangenheit nicht hervorragende Leistungen erbracht haben, aber wer hat das schon. Fakt ist das die Beurteilungsnote 9 laut Beschreibung eigentlich überhaupt keiner bekommen dürfte, wir sie aber vergeben müssen, damit Kollegen überhaupt eine Chance auf ne Beförderung haben. Hier krankt das System schon vom Kopf her. Ein Beamter der die Note 7 bekommt ist eigentlich schon Leistungsträger und nach der Beschreibung der Note müsste die Mehrheit der Beamten die Tag ein Tag aus ihren Job anständig verrichten sich dort wiederfinden. Solange aber eine Beurteilung so aufgestellt ist, das laut Beschreibung sie eigentlich keiner erreichen kann, findet man auch immer wieder Möglichkeiten jemanden diese zu verweigern.

    In meinem letzten Beurteilungsgespräch wurde mir doch tatsächlich gesagt, ja du hast gute Arbeit geleistet, es gab nichts auszusetzen, aber ein Herausragendes Ereignis hat nicht stattgefunden, womit ich eine 9 begründen könnte. Was ist das den für ne Aussage, also ich bin kein Superheld, der jeden Tag überall seien kann, 5 mal am Tag in den Rhein springt um Ertrinkende zu retten oder 10 erfolgreiche Reanimationen startet. Ich bin einfach nur ein Polizist, der gerne seinen Job macht und jeden Tag in den Spiegel schaut und zufrieden ist mit dem was ich getan habe ohne mich im System zu verbiegen.
    Gebracht hat mir das die vierte 7 in Folge. Keine Chance auf Beförderung.

    Was ich damit sagen will, ein bisserl Selbstkritische Hinterfragung seiner persönlichen Leistung, vor allem die Leute die immer wieder kluge Sprüche klopfen warum einer ne 9 verdient hat und andere nicht, schaut euch die Beschreibung der Noten nochmal genau an und stuft eure Arbeit dann mal entsprechend ein. Sollte sich dann herausstellen, dass sich alle bei der 9 sehen, Hey Super dann bin ich nur noch von Supermännern umgegeben und wir brauchen dann auch keine Spezialisten mehr (Ironie).

    Also weg mit den Beurteilungsnoten, Einführung einer Regelbeförderungszeit, welche mit guten Leistungen verkürzt werden kann, mit schlechten Leistungen oder Dizis entsprechend verlängert. Alle wären zufrieden und die unsäglichen Diskussionen wer hier jetzt was verdient hat oder nicht wären endlich beendet, weil nach den Kriterien, dürfte überhaupt keiner mehr befördert werden.

    Schöne Grüße aus Köln

  15. Ich reihe mich mittlerweile auch bei den frustrierten älteren Omameisterinnen ein. Die meisten meiner Kollegen aus Ausbildungszeiten hatten das Glück mit mitte 30 ihr Z zu bekommen. Davon konnte und kann ich nur träumen. Mein mitte 30 habe ich locker überschritten und meine Beurteilung mit 7 Punkten ist ja eigentlich gar nicht so schlecht. Die 7 reicht gerade so um die Motivation aufrecht zu halten, aber für eine Beförderung bei weitem nicht. Ich bekomme wieder nichts vom Kuchen ab und frage mich warum ich mich bei diesem ganzen dienstlichen Stress jeden Tag zur Arbeit schleppe und keine positive Gegenleistung erhalte.

  16. @BePo : Die Ernennungen sind davon ausgenommen. Die Beförderungen sind durch alle Laufbahngruppen druch strukturiert.
    Jörg Radek

  17. Wieviele Beförderungen soll es denn vom PM zum POM in der Direktion Bundesbereitschaftspolizei geben?

  18. @passi: Bitte wende Dich an meinen Kollegen Selzner.
    Jörg Radek

  19. @Jörg Radek, Beitrag Nr. 10
    __
    „In der BPolD München gibt es derzeit keinen POM älter als Geburtsjahrgang 1960.“
    __
    Lieber Jörg, nichts für ungut, aber mit Baujahr 1960 ist der Beamte jetzt 55 Jahre alt und immer noch POM.
    Es mag Fälle geben, wo dies im Verhältnis zu anderen Kolleginnen und Kollegen auch so stimmig ist.
    Aber gewerkschaftlich finde ich es sehr schwach, die Tatsache, dass kein POM älter als 55 Jahre alt ist, als positiv zu verkaufen.
    .
    Und bezüglich der Bundesbereitschaftspolizei:
    Es wäre gewerkschaftlich auch ein großes Zeichen gewesen, wenn erst die Ungleichbehandlung bei der Dienstpostenbewertung zwischen BP und Einzeldienst beendet worden wäre und dann der Kassenanschlag freigegeben wird.
    Jetzt fließen im Verhältnis fast sämtliche „Z“ und „11er“ Wertigkeiten in den Einzeldienst und in ein zwei Monaten hätte die BP vermutlich auch ihren berechtigten Anteil bekommen können.
    So leider nicht.
    .
    Beste Grüße
    Andreas Otto

    Antwort

    Lieber Kollege Otto,
    der Geburtsjahrgangsverweis soll lediglich deutlich machen, dass es aufgrund der BGS-/BPOL-Geschichte sehr unterschiedliche Altersschichtungsprobleme in den einzelnen Direktionen in den einzelnen Ämtern/Besoldungsgruppen gibt. Diese sollen nicht die Alt-POM ausbaden müssen.
    Deine Mutmaßung, dass die Kassenanschlagsverteilung nach reinem Proporz erfolgte, ist so nicht zutreffend. Du kannst dich für Details gern mit Charly Hofgesang in Verbindung setzen.

    Kollegiale Grüße
    Sven Hüber

  20. Ich war selber 1. Beurteiler und musste vor langer Zeit,meine Mitarbeiter mit der Note 9 beurteilen,damit sie A9, A9z bekommen. Bei einer ehrlichen Beurteilungsnote,hätten diese Kollegen ein 7 verdient . Kollegen mit einer Note 9,müsste der Dienstherr sofort auf einem Lehrgang des g.D schicken.

  21. tja Peter….würde im mD genauso befördert werden wie im gD in der Vergangenheit, hätte keiner ne 9 benötigt, damals reichten 7 und 8 für ne Beförderung zum POK.
    Ich glaube kaum das ne 9 rechtfertigt in den gD zu kommen, dafür langt auch ne 6,

  22. Zu19 @peter: damit dieser dann nach bestandenem Lehrgang mit der Note 6 od. 7 jedes Jahr einmal befördert wird, von a9-A12 in 4 Jahren !!! Und von A8-A9 wartest du 15 Jahre. Du hast das System nicht begriffen und leider gibt es davon viele.

  23. @ Kölle Allaf

    Deinem Beitrag ist eigentlich nichts hinzuzugügen.

  24. Bei den für die Beförderungen notwendigen Beurteilungsnoten sollten diese für alle PVB in der BPOL gleich sein. Jetzt ist es z. B. so, dass in einer Direktion für die Beförderung zum POK eine 8 ausreicht, aber man in anderen Direktionen eine 9 benötigt.

    2014 wäre man in manchen Direktionen mit einer 7 befördert worden, in der Direktion München brauchte man eine 9.

    Dies scheint mir nicht gerecht zu sein, denn die 9 bekommt man ein paar Jahre früher als die 7.
    Ob die jetzige Regelung einer Klage standhalten würde, bezweifle ich.
    Eine zentrale Steuerung der Beförderungen ist notwendig.

  25. Habe in meinem vorherigen Beitrag das Wort „nicht“ in einem Satz vergessen.
    Hier richtig: Dies scheint mir nicht gerecht zu sein, denn die 9 bekommt man nicht ein paar Jahre früher als die 7.

  26. @peter: diese Noten sind reine Beförderungsnoten, eine 9, so wie sie beschrieben ist, gibt es doch eigentlich gar nicht oder nur äußert selten! Das sollte einem Erstbeurteiler eigentlich bewusst sein oder gewesen sein.
    Die meisten PVB befinden sich doch in den Bereichen 5-7!
    Im übrigen müssten dann wohl alle 9er im gD wohl dann in den hD wechseln, oder?

  27. Was jammert ihr hier alle. Leistung wird auch manchmal in unserer Behörde gewürdigt. Nachdem ich 2011 den begrenzten Aufstieg gemacht habe als PHM, mußte ich 3,5 Jahre bis ich PHK wurde. Ich jammere auch nicht.

  28. @ radek: „In der BPolD München gibt es derzeti keinen POM älter als Geburtsjahrgang 1960.“

    Und wie alt ist der dann mit Jahrgang 1960. 55, oder? Da wird es aber eng mit dem Altersstrafraum!

  29. @Schotterscherif: Recht so! Die BPOLDM ist hinsichtlich der Vergabe von Noten sowas von … ach, lassen wir das. Wenn ich in meinen PK Lehrgang schaue, sind die Aufsteiger aller anderen Direktionen seit mind 1, größtenteils 2 Jahren POK. Nur in München nicht. Wir brauchen dringend eine übergeordnete Stelle, die über die Quoten und Maßstäbe mit Argusaugen wacht. Ich warte mit 9 auf die Beförderung. Wenn sich aber ein Kollege aus meinem LG als POK bewerben würde, dann stehe ich hinten an. Dass die Beförderung mit 7 erfolgte interessiert dabei herzlich wenig. Ich plädiere dafür, eine bundesweite Beförderungsrangfolgeliste zu erstellen. Es ist dabei vornehmlich Aufgabe der Personalräte auf Missstände bei der Anwendung der einheitlichen Maßstäbe hinzuweisen.

  30. Ich weiss gar nicht warum wir alle hier unseren „Frust“ und Verbesserungsvorschläge hier reinschreiben. Ich bitte euch es vor Ort zu tun, wendet euch an eure Kollegen/innen und an eure Pers.Vetretung vor Ort, die brauchen uns/euch um damit die „oberen“ davon zu überzeugen das wir alle die gleiche Arbeit machen und auch alle es Wert sind unser Endamt zu erreichen und evtl mehr!!!! Bitte forsiert dies……..

  31. Wie bereits mehrfach erwähnt sollten sich alle dafür einsetzen, das schlecht beurteilte Kollegen und Kolleginnen zu den Länderpolizeien wechseln können.
    Diese BuPo braucht nur die besten und die bekommt sie durch objektives Beurteilungssystem.
    Und wenn der beste eben nicht DER beste ist dann wird die Ausschreibung abgebrochen….
    Meine stellv. Inspektionsleiterin hat die BuPo verlassen und hat für weniger Geld beim Land angefangen. Ebenso der Sohn meines IL
    warum nur…….

  32. @radek

    “In der BPolD München gibt es derzeit keinen POM älter als Geburtsjahrgang 1960.”

    Da haben wir doch eine starke Struktur.

    Hm, da ich der BPOLD München angehöre und Jahrgang 65 bin sagt mir der Satz einiges.

  33. Was habe ich nur falsch gemacht?

    Vom PM zum PHK (A12) in 24 Jahren und nie eine 9 in der Beurteilung!

  34. Es wird nicht jeder im Endamt in Rente gehen….. und das ist nicht ungerecht (zumindest nicht in dem System).

    Eine Änderung des Gesamtsystems wäre ok; mit Gewalt jetzt jeden Alt_POM aufgrund seines Alters zu befördern ist ein Verstoß gegen das Leistungsprinzip, ein Verstoß gegen geltendes Recht.

  35. Es wird kein Weg an zentraler Beförderungsvergabe vorbeiführen.

    Es würden manche Ungerechtigkeiten dadurch vermieden.
    Z. B.: Beförderung in einer Direktion mit Note 7 in anderen mit 9.

    Das POM-Problem könnte zentral gelöst werden. So sind die POM in manchen Direktionen mehr in anderen Direktionen aber weniger auf der Strecke geblieben. In der Direktion München gibt es z. B. keinen, der vor 1960 geboren ist. In anderen Direktionen scheinbar schon.

  36. @BP

    …. und im „Leistungsprinzip“ wird der PK (mit VAV) automatisch zum POK regelbefördert wenn er 57 Jahre alt ist …!

  37. Wie werden eigentlich, neben den Ruhestandsdaten, die Wertigkeiten für mögliche Beförderungen in den Besoldungsgruppen (z.B. A 11 gD) nach Überweisung des Kassenanschlages ermittelt?

  38. @ Buen 27. März 2015

    Na dann sage ich mal Glückwunsch, hast vermutlich einen Erstbeurteiler mit einem großen ….. gefunden. Ich bin auch in 5 Jahren vom PHM (Z) zum PHK befördert worden, war nur eine Beförderung, der POK ist eine Ernennung gewesen. Aber das war schon 2006, die Leute, die den VAV 2011 gemacht hatten, sind bei uns immer noch POK.

  39. @Buen 27. März 2015 und Loddel 2. April 2015

    Ich würde gerne mal eure Dienststellen wissen. In meiner Inspektion gibt es noch PK, die 2010 bzw 2011 das VAV abgeleistet haben. Und wir sind eine Schwerpunktdienststelle. Und die Kollegen werden i.d.R. als GL eingesetzt.

  40. Ich möchte mich kurz fassen und nicht alle bereits genannten Fakten nochmal aufwärmen! Ich spreche hier nur für den östlichen Bereich! Es ist gut ,das auf dem Sektor „Beförderung“ von „Altobermeistern“ sich etwas tut, aber dann bitte nach „Leistung,Eignung und Befähigung“!!!!! Den es dürfte eine sehr kritische Stimmung/Situation entstehen, wenn ein z.B. 45 jähriger Obermeister mit einem Notendurchschnitt “ 7-8″ ,die er bereits mehrere Jahre aufgrund seiner Leistung bekommen hat, zusehen muss, wie ein Kollege im Alter von 50-60, der bereits mit sich „Innerlich“ abgeschlossen hat und einen Notendurchschnitt von „4 oder 5“ vor sich herschiebt, plötzlich als Hauptmeister an dem besser benoteten Kollegen vorbeizieht und diesem die lange Nase zeigt! Es sollte also bei der Vergabe auch mit Gerechtigkeit zugehen.

    Antwort

    Der Bundespolizei-Hauptpersonalrat beim Bundesministerium des Innern hat aktuell die Beurteilungsnoten aller über 50jährigen Polizeiobermeisterinnen und Polizeiobermeister erheben lassen, um der selbst in Führungskreisen immer wieder herumgeisternden Legende, dort seien mehrheitlich die Faulen und Doofen versammelt, auf den Grund zu gehen.
    Ergebnis: der Vorhalt bleibt eine Legende, die sogar verleumderisch ist. Es gibt keine, die „einen Notendurchschnitt von ‚4 oder 5‘ vor sich herschieben“. Im Gegenteil: die „9“ beurteilten Beamten sind bei den Alt-POM weit überdurchschittlich vertreten.
    Die Gründe dafür, dass in den Direktionen Pirna, Berlin und Bad Bramstedt weit mehr 50jährige und älter nicht PHM(in) sind, liegt nicht im „Selbst-Schuld-Effekt“, sondern in der BGS-/BPOL-Geschichte.
    Vor knapp 20 Jahren wurden mehr als 6.000 Mitarbeiter aus dem „Grenzschutz der DDR“ übernommen und 14.000 neu eingestellt – fast alle in einer Alterskohorte der sogenannten geburtenstarken Jahrgänge. In diesen Direktionen sind daher die PHM und die POM sehr viele in einer Altersgruppe/BPOL-Gereration. Wegen dieser wiedervereinigungsbedingt ungünstigeren Altersschichtung sind in den letzten 15 Jahren dort viel weniger PHM pensioniert worden, die ihre Beförderung „nach hinten durchreichen“ konnten, als in westlichen Direktionen, die z.B. die deutlich lebensältere Bahnpolizei der DB-AG übernahmen. Auch der Beförderungen freisetzende Aufstieg aus dem mD in den gD war im Osten geringer. Zudem wurden aus den Ost-Direktionen in den 90er Jahren in großer Zahl Beförderungsmöglichkeiten abgezogen und im Westen verteilt, weil im Osten damals einigungsvertragsbeding (noch) nicht befördert werden konnte; nicht alle „verliehenen“ Beförderungsmöglichkeiten flossen zurück. Schließlich schlug in Bad Bramstedt noch die unrechtmäßige hundertefache Beförderung von PHM in der „Lady-Winter-Aktion“ zu Buche mit der Folge, dass dort jahrelang frei werdende PHM-Stellen abgezogen wurden. Das alles kumuliert mit dem Handeln von Beurteilern, die sich nicht immer bewußt sind, dass das „in-die-Beförderung-Beurteilen“ eines 30jährigen eben auch bedeutet, dass nicht nur die davor sitzenden älteren POM auf dieser Planstelle nicht befördert werden, sondern auch für die heute 27-,28-,29-jährigen eine Beförderung kaum möglich sein wird, weil der unwesentlich Ältere die PHM-Stelle 32 Jahre blockieren und nicht „nach hinten durchreichen“ wird. Anders gesagt: wer eine PHM-Stelle immer mit 55jährigen besetzt, bekommt sie viel schneller wieder für die nächste Beförderung frei, befördert mit nur einer einzigen Beförderungsplanstelle A 9m in wenigen Jahren viel, viel mehr und schafft Durchfluss für viele; wer hingegen immer nur die 30jährigen befördert, schafft selbst mit am Beförderungsstau, denn er hat für die anderen oder nachwachsenden Beamten selbst mit fünffach Neun dann keine Handlungsoption mehr – er hat sie selbst mitgeholfen, zu blocken.
    Im übrigen sind wir der Auffassung, dass nicht nur „9“ beurteilte Beamte ein erdientes Anrecht darauf haben, nach 40 und mehr Dienstjahren in den Ruhestand zu treten. Eine Lebensleistung wird nicht dadurch entwertet, dass man 8 oder 7 oder 6 beurteilt war. Wenn wie heute 50 Prozent aller Stellen im mD mit A9 und A 9mZ unterlegt sind (und das haben wir als GdP in den Attraktivitätsprogrammen erkämpft!), gibt es deutlich mehr Beförderungsplanstellen, als die Quotierung der Noten „9“ oder „8“ (diese liegt deutlich unter 50 Prozent). Bereits daran wird erkennbar, dass es um gerechtere Verteilung geht und nicht um das immer wieder unterstellte Untergraben von Leistungsprinzipien.

    Kollegiale Grüße
    Sven Hüber

  41. Danke Sven!
    Das musste in aller Deutlichkeit wieder mal gesagt werden!

    Ob es jetzt wohl tatsächlich allmählich mal jeder „mitgemeisselt“ hat? Dass das „Duchschiessen“ der „jungen, leistungsstarken“ uns zum Teil mit in diese Misere gebracht hat? Dass die, die diese „jungen, leistungsstarken“ in Richtung Beförderung beurteilen, nicht nur die „altgedienten“ desavouieren, sondern auch dafür sorgen, dass für zukünftige, „junge, leistungsstarke“ ebenfalls nichts mehr übrig bleibt!?

    Ja, haben´s jetzt endlich mal alle begriffen? – Hoffentlich!

    Weil aber zu befürchten ist, dass nein, werden entsprechende Regeln früher oder später unumgänglich sein. Die Schwierigkeit besteht nach wie vor darin, diese Regeln gerichtsfest zu gestalten. Daran sollten wir alle arbeiten!

  42. Sven Hüber: „Das alles kumuliert mit dem Handeln von Beurteilern, die sich nicht immer bewußt sind, dass das “in-die-Beförderung-Beurteilen” eines 30jährigen eben auch bedeutet, dass nicht nur die davor sitzenden älteren POM auf dieser Planstelle nicht befördert werden, sondern auch für die heute 27-,28-,29-jährigen eine Beförderung kaum möglich sein wird, weil der unwesentlich Ältere die PHM-Stelle 32 Jahre blockieren und nicht “nach hinten durchreichen” wird.“

    Lieber Sven Hüber, du hast mit Deinen Ausführungen absolut RECHT, aber wohin soll dieses „kranke“ System führen!?

    Diese Situation, dass wir eigentlich systembedingt, eher ältere Kolleginnen und Kollegen nach A9 und A9mZ befördern sollten um einen möglichst hohen „Durchfluss“ zu erreichen, arbeitet völlig gegen unser Beurteilungssystem, welches die Leistung jährlich in einer Noten wiedergibt.

    Des Weiteren ist auch fraglich, was uns Beurteilungsnoten von 1-9 bringen und wir alle wissen, dass ohne 9 eher keine Beförderung zu erwarten ist. Die jahrelange Arbeit in 6,7 oder 8 findet letztendlich keine Honorierung! Eine überdurchschnittliche Leistung fällt völlig unter den Tisch ohne die erforderliche Spitzennote obwohl die Noten 6-8 eine gute Leistung attestieren.

    Mit dem jetzigen System können wir uns die Beurteilungen usw. sparen!
    Genauso gut könnten wir hergehen und jeder Erstbeurteiler nennt die PVBs welche befördert werden sollen, der REST ist egal.

    Für die älteren Kolleginnen und Kollegen, welche systembedingt und völlig zurecht nun ihre Beförderung erhalten, freut es mich sehr, aber was ist mit unseren jungen Leuten?

    Wir benötigen doch endlich eine Veränderung des Systems da wir sonst in vielen Jahren wieder vor der gleichen Problematik stehen!

    Wir müssen uns hier viel breiter aufstellen! Deswegen wäre ich ein absoluter Freund von einem Beförderungskonto, wo jeder PVB Punkte erhält (mit seiner jährlichen Note, mit seinem Alter, mit der Dauer im Amt und Qualifikationen). Wenn ein bestimmter Punktestand erreicht wird, dann wird befördert und fertig. Es würden Beurteilungsnoten von unter 9 ebenfalls eine Gewichtung erhalten. Selbst die Note 6 oder 7!

  43. @ Sven Hüber
    Endlich mal eine gute Antwort zu diesen Thesen alle Alt-POMs sind faul, dumm und selbst schuld an ihrem Schicksal. Da unser Laden halt hauptsächlich aus Egoisten besteht, mit der Meinung nur meine eigene Beurteilung mit einer 9 ist die einzig wahre und alle anderen sind geschenkt, mal mit Zahlen unterlegt. Ich kenne genug Leute die Mitte dreißig PHMz waren, die Anfang dreißig bereits PHK waren aber allen anderen nicht die Butter auf dem Brot gönnen und von diesen hatte keiner die 9 verdient aber durch Beziehung bekommen. Es kann auch nicht sein, dass hier Leute schreiben, dass nicht jeder sein Endamt erreichen kann bzw darf. Selbst wahrscheinlich aber schon ausbefördert. Jeder über 50 hat einfach PHM zu sein und wenn es die Stelle hergibt auch Mitte 50 mit Z.

  44. „Glück ist, die Möglichkeiten zu ergreifen, die sich einem bieten.“

    Warum haben die „ganzen“ Unzufriedenen ihre Möglichkeiten nicht genutzt? Oder sind es doch nicht ganz so viele Unzufriedene in unserer Behörde, wie es in diesem Forum scheint?
    Die Gewerkschaft hat seit Mitte der 90`er Jahre ein Programm nach dem anderen durchgesetzt. War es für Euch tatsächlich unmöglich in 20 Jahren nicht auf einen Zug aufzuspringen?

    Manchmal muss man sich einfach mal bewegen, um ans Ziel zu kommen!

  45. @ st 3. April 2015, Nr. 39:

    Auch Schwerpunktdienststelle, bei den PVB handelt es sich aber hauptsächlich um Leute, die schon PHM (Z) waren, als sie den Aufstieg machten und zum großen Teil im ErmD bzw, GL sind und sogar als stv. DGL eingesetzt werden.

  46. Zitat aus Post 40: „…unrechtmäßige hundertefache Beförderung von PHM in der “Lady-Winter-Aktion” …“

    @ Sven Hüber: Kannst Du uns bitte mal aufklären, was das für eine „Aktion“ war?

    Antwort

    Es wurde eine sehr erhebliche Anzahl Beamte zu Polizeihauptmeistern befördert, obwohl gar keine freien und besetzbaren Haushaltsstellen vorhanden waren. Die Beförderungen waren mit der materiellen Entgegennahme der Urkunde durch die Beamten (deshalb muss man (s)eine Urkunde immer auch tatsächlich und schnellstmöglich anfassen!) rechtswidrig, aber wirksam. Und die Beamten gaben die Urkunden auch nicht mehr heraus, was man verstehen kann.

    Kollegiale Grüße
    Sven Hüber

  47. @Sven Hüber

    Schön erklärt. Fakt: Sachlage bekannt. Ergebnis: Interessiert keinen.

    Sollte ich mich irren? Scheinbar nicht.

    Ich hab`s aufgegeben, geboren 1965, POM, Leistung passt, Rahmenbedingungen im Bezug auf Beförderung ungenügend.

    Neue Beurteilungen, rechnerisch keine Beförderung mehr möglich.

    Resepekt.

    Antwort

    Es ist noch nicht gelungen, den Alt-POM-Bauch vollständig abzutragen, das stimmt. Aber die GdP und ihre Personalräte haben es immerhin geschafft, bereits in mehreren Jahrestranchen einen Teil der Fälle abzubefördern; wir haben auch darüber berichtet. Wir haben nun in den Haushaltsjahren 2015 und 2016 erstmals wieder die Möglichkeit, zusätzlich zu freiwerdenden Beförderungen aus Pensionierungen nun auch aus „frischen“, neuen (!) Beförderungsmöglichkeiten einen großen weiteren Schritt zur Problemlösung zu machen. Die GdP-Personalräte engagieren sich dafür auf allen Ebenen, sowohl bei der Zuweisung und Verteilung der Stellen als auch bei der Aufteilung.
    Deine anklingende Resignation kann ich verstehen, als GdP können wir sie uns aber nicht leisten. Wir müssen weiter machen, immer weiter. Für mich zählt jede und jeder Einzelne, die/der als PHM(in) in den Ruhestand tritt.

    Kollegiale Grüße
    Sven Hüber

  48. Es freut mich sehr zu lesen, dass die GdP im besonderen Maße daran interessiert ist, den Alt POM Bauch adäquat abzubauen, was in Teilen ja schon gelungen oder kurzfristig gelingen wird. Es dürfte jedem Klar sein, dass es absolut ein Witz ist, dass es erst soweit kommen musste.
    Doch welche Aussichten haben die POM, die eben noch keine 50 Jahre und älter sind und auch gute Arbeit, teils über ihre Stellenbeschreibung hinaus in teils sehr arbeitsaufwendigen Nebenämtern leisten?
    Denen kann man doch nicht im Ernst die Prognose abliefern, dass sie erst 50 werden müssen um PHM zu werden. Das soll motivationsfördernd sein?? Das ganze System ist fertig.
    Es muss ganz dringend dahin gearbeitet werden, die Planstellenobergrenzen abzuschaffen ( ja die GdP arbeitet daran ) und Beförderungskorridore zu schaffen ( es muss doch rechtliche Möglichkeiten geben; klappt doch auch bei den Ländern ), verbunden mit der prüfungsfreien Überleitung bis mind. Endamt A 10. Das hat doch sogar das klamme Land Berlin geschafft. Vom POM zum PK unter Wegfall des PHM. Es geht jedenfalls so nicht weiter. Ich möchte nicht noch 15 Jahre auf eine Beförderung warten müssen um dann 28 Jahre POM zu feiern. Mehr als Leistung bringen kann ich leider nicht.

    In diesem Sinne

  49. Moinsens!

    Mit den Beförderungen junger Kolleginnen und Kollegen bis hinauf ins Endamt hat die Behörde sich aus meiner Sicht gleich zwei „Bärendienste“ erwiesen.
    Das die Jungen dann auf lange Zeit die Planstellen „dicht“ machen ist jetzt wohl hinreichend erklärt.
    Eben diese Personengruppe weckt aber natürlich auch die Begehrlichkeiten bei allen anderen Personen der entsprechenden Laufbahngruppen und schon haben wir den Status Quo, dass keiner dem anderen das Schwarze unter den Nägeln gönnt.

    Saubere Arbeit!!

    Gruß

    AB

  50. So lange wir in einem Pyramidensystem Beurteilungen und Beförderungen quotieren, so lange wird es nie Gerechtigkeit und Zufriedenheit geben.

    Vergleichbar:
    „Die Renten sind sicher!“

  51. Zu 40 die Kopfbedeckung). wie kann es sein,dass bei der Bereitschaftspolizei eine 8 Mindestanforderung zum PHMZ ausreicht und ich als 55 jähriger in meiner Direktion mit einer 9 Regelbeurteilung nicht befördert werde. Ist dies rechtlich überhaupt haltbar??? (Eignung,Leistung, Befäh.)

  52. @golfer
    Um es nochmals klarzustellen:
    Jede Direktion führt eine eigene Beförderungsrangliste und beurteilt auch unterschiedlich.
    Die Noten sind daher zwischen den Direktionen nicht vergleichbar.
    Entscheidend für eine Beförderung sind der Rangfolgeplatz auf der Beförderungsliste und die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel.

  53. @südberliner,
    ich kann der Argumentation von @golfer folgen und es ist nicht nachvollziehbar, warum innerhalb einer Bundesbehörde so unterschiedlich mit dem Beurteilungssystem und den sich daraus ergebenden Ungerechtigkeiten umgegangen wird. Es ist für mich nicht einzusehen, das beispielhaft Sondereinheiten innerhalb der Bundespolizeibehörde ein eigener Stellenpool zugestanden wird und damit sich die Möglichkeit ergibt, mit einer Beurteilungsnote deutlich unter neun Rangpunkten befördert zu werden, wenngleich auf der anderen Seite Kollegen/innen ohne einen solchen Status mit der mehrfachen Beurteilungsnote neun nicht zwingend zum Ziel kommen. Da hinkt doch das gesamte System gewaltig (Stichwort: Beurteilungsprinzip Eignung, Leistung und Befähigung), oder etwa nicht? Möglicherweise ist diese Ungleichbehandlung auch nicht ganz gesetzeskonform? Wenn man Sondereinheiten, Spezialkräfte oder was auch immer „besser“ stellen will, dann darf dies nicht zu Lasten der „Allgemeinheit“ über die Bildung von Stellenpools gehen, sondern die Zulagen für diese Kräfte müssen dann bei Bedarf der jeweiligen Aufgabengabenwahrnehmung angepasst bzw. deutlich erhöht werden.

  54. @südberliner
    Du erwähnst nur die Faktenlage, aber begründest nicht, warum das so bleiben sollte. Ich schließe mich der Mehrheit hier an, die kritisiert, dass solch eklatante Unterschiede zwischen den Direktionen einen Widerspruch durch die Personalvertretungen erzwingen. Die Definition der Noten ist bundeseinheitlich. Daher sollte die Anwendung auch bundeseinheitlich erfolgen, weil die Konsequenzen, insbesondere bei Bewerbungen auch für alle gleich sind. Betrachtet man sich die Notensprünge, die in manchen Direktionen möglich sind (von 6 auf 9 innerhalb von 2 Jahren), dann ist das ungerecht.
    Klar, es wird auch dann dazu führen, dass es zwischen den Direktionen Unterschiede bei der Beförderung gibt, weil einfach unterschiedliche Beförderungsmöglichkeiten verteilt werden. Aber da an einer Beurteilung bekanntlich deutlich mehr hängt als nur die Beförderung, ist hier eine Korrektur dringend angezeigt. Andernfalls würde ich mich von meiner Personalvertretung nicht vertreten fühlen…

  55. Richtig, die Definition der Noten ist bundeseinheitlich.
    Aber die Beurteiler sind es leider nicht.

    Der eine hält sich einigermaßen an die Realität, dann haben die Beurteilten jedoch Nachteile im Vergleich.
    Der andere vergibt die geforderten Phantasienoten aggressiv bis zum Anschlag, um seine Leute zur Beförderung zu bringen.
    Und wieder einer hat gar keinen Plan oder hat Angst vorm Zweitbeurteiler und tut gar nichts.

    Ich habe da keine Lösung.
    Und gerichtsfest gegen Beurteilungsnoten vorzugehen, ist schwierig.
    Das scheitert doch schon daran, dass fast jeder Angehörige der Bundespolizei überdurchschnittlich (also mind. mit Note 6) beurteilt ist.
    Und jeder, der sich nicht selber in die Tasche lügt, weiß, was davon zu halten ist.

  56. Es geht wieder mal an mir vorbei.
    Laut Schreiben der Direktion Pirna ist die Benotung 6/8/9 erforderlich. Ich mit meinen 33 Jahren in Uniform und Lebensalter von 53 habe mit meiner kontinuierlich 6 keine Chance.

  57. Hier mal ein Auszug aus der DGL Besprechung einer BPOLI im Osten des Landes (frei im Intranet einsehbar)

    „Wenn Beamte mehrere Jahre in der Beurteilung die Note 6 und weniger hatten gehen sie auch als POM in den Ruhestand“

    — Ein frustrierter POM BJ 1961 durch die Reform mit Planstellenstreichung und Dienststellenwechsel von Dauer 7 auf 5 bestraft und wieder bis auf 6 hochgearbeitet. Seit 1996 PHM mZ Planstellen. 15 Jahre Staabsdienst. und POM a.L.
    ——– Ich habe fertig———-

  58. Teil 1 der Beförderungen ist vollzogen, wer kann sagen, wann der Rest der 2607 Beförderungen kommen soll?

  59. Es ist ein Armutszeugnis für die Bundespolizei. POM´s im Alter von 45- Ü 50 auf den Dienststellen und mit Note sechs beurteilt. Keinerlei Chancen auf erreichen des Endamtes, dass noch vor Jahren so scheinheilig versprochen wurde. Diese „altgedienten“ POM´s haben die Wiedervereinigung Deutschlands miterlebt und mitgemacht, mit all den „Flüchtlingen“, ehem. DDR-Bürger. Nun beherrscht Deutschland ein anderes Flüchtlingsproblem, dessen Ende noch lange nicht in Sicht ist. Auch hier tragen den Großteil der Arbeitsbelastung alte POM´s. Einen Dank dafür gibt es schon lange nicht mehr. Es wird einfach vorausgesetzt. Besonders schlimm empfinde ich die Situation im Bereich der Direktion München. Im Vergleich zu anderen Direktionen bewegt sich in dieser Richtung überhaupt nichts. Und das obwohl hier die Hauptwelle der Flüchtlingsströme eintrifft. Es wird der Tag kommen an dem viele alte POM´s sagen warum mache ich das hier alles wenn sowieso nichts vorwärts geht. Das dies nicht gerade Motivationsfördernd ist kann sich ja jeder normal denkende Mensch selbst zusammen reimen. Ich für meinen Teil habe leider längst resigniert und schleppe mich nur noch völlig unmotiviert zum Dienst. Gesundheitsfördernd wirkst sich das sicherlich nicht aus. Es ist ein völliges Versagen der Führung in der Bundespolizei genauso wie unsere Politiker gerade völlig in der Flüchtlingspolitik versagen.