Malchow: Brachiale Gewalt gegen Kolleginnen und Kollegen

block_karin_400GdP mit erster Bewertung des Blockupy-Einsatzes

Frankfurt/Main. „Die Frankfurter Polizei hat sich hervorragend auf diesen Einsatz vorbereitet, sämtliche Maßnahmen wurden mit den Frankfurter Bürgern kommuniziert, sodass großes Verständnis für den polizeilichen Einsatz herrscht. Bereits wenige Minuten nach sechs Uhr gingen militante Kapitalismuskritiker mit brachialer Gewalt gegen die eingesetzten Kolleginnen und Kollegen vor. Von Anfang an war klar, dass die Gewalttäter keine Rücksicht auf Leben und Gesundheit der Einsatzkräfte nehmen würden. Sie griffen auch unbeteiligte Passanten und Medienvertreter an“, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow in Frankfurt/Main.

GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow (r.) und GdP-Hessen-Chef Andreas Grün informieren sich hinter den Kulissen über die Lageentwicklung.

GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow (r.) und GdP-Hessen-Chef Andreas Grün informieren sich hinter den Kulissen über die Lageentwicklung.

... und bei Frankfurts Vize-Polizeipräsidenten, Dr. Walter Seubert. Mit am Tisch: Karin Schäfer, GdP-Bezirksgruppenvorsitzende in Hessens Metropole.

… und bei Frankfurts Vize-Polizeipräsidenten, Dr. Walter Seubert. Mit am Tisch: Karin Schäfer, GdP-Bezirksgruppenvorsitzende in Hessens Metropole.

 Die Betreuung der Einsatzkräfte durch die Frankfurter Behörde mit Unterstützung des GdP-Landesbezirks Hessen findet bei den Einsatzkräften großen Anklang. Der hessische GdP-Landesbezirksvorsitzende Andreas Grün: „Ich bin seit 38 Jahren bei der Polizei und habe eine solch gute Logistik noch nicht erlebt.“ Fotos (3): Rüdiger Holecek


Die Betreuung der Einsatzkräfte durch die Frankfurter Behörde mit Unterstützung des GdP-Landesbezirks Hessen findet bei den Einsatzkräften großen Anklang. Der hessische GdP-Landesbezirksvorsitzende Andreas Grün: „Ich bin seit 38 Jahren bei der Polizei und habe eine solch gute Logistik noch nicht erlebt.“ Fotos (3): Rüdiger Holecek

GdP-Meldung von heute Morgen: Eindringlicher Appell der Gewerkschaft der Polizei zu friedlichen Demonstrationen

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Themenbereich: Aus dem Bundesvorstand | Drucken

10 Kommentare
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  1. Mir bleibt beim lesen nur ein Kopfschütteln und Wut im Bauch. Diese Leute noch als “ Kapitalismuskritiker “ zu betiteln zeugt schon von sehr großem Verständnis seitens unserer GdP. In meinen Augen sind das nur Chaoten und Schwerkriminelle. Wer Autos anzündet und damit das leben der eingesetzten Kollegen aufs Spiel setzt, dem fehlt jegliches Demokratieverständnis und diese Leute sind in meinen Augen “ Mörder „. Ich entschuldige mich für die drastischen Worte, aber etwas anderes fällt mir dazu nicht ein.
    Ich wünsche allen verletzten Kolleginnen und Kollegen schnellstmögliche Genesung und hoffe, dass nichts Schlimmes passiert ist. Allen einegesetzten Kollginnen und Kollegen wünsche ich nur, dass sie heil und gesund nach Hause gehen können.

  2. Den Worten von @turbo ist nichts hinzuzufügen!

  3. Es geht uns allen denke ich ähnlich. In Solidarität und Kaneradschaft mit den in Frankfurt eingesetzten Kolleginnen und Kollegen erleben wir als Generalprobe für den anstehenden G7 Gipfel ein Maximum an Gewalt gegen eine Grundrechte schützende Polizei, Schäden verhindernde Feuerwehr und Rettungssanitäter.

    Ich wünsche allen Kolleginnen und Kollegen, welche in Frankfurt eingesetzt sind eine baldige und sichere Heimkehr. Allen (der zu vielen) verletzten Kolleginnen und Kollege schnelle Genesung und wünsche (den die Hoffnung stirbt zuletzt) eine politische Aufarbeitung, die die Bezeichnung Aufarbeitung verdient.

    Glück auf

  4. Unglaublich wie die „linke“ Gewalt und deren massive Straftaten immer wieder runtergespielt werden! Steine werfen für den Weltfrieden(G8-Gipfel), Autoreifen abfackeln für den Umweltschutz (beim Castor) und Polizeiwagen abbrennen (gegen die Staatsverschuldung, gegen EZB oder, oder, oder).
    Und das Verletzen von Menschen (Polizisten), die erhebliche Gefährdung von den eingesetzten Familienvätern/den Müttern in Uniform? Das ist jetzt keine Ebene der Polizei mehr auf die Gewalt zu reagieren, die Verantwortung muss die Justiz und Politik übernehmen.

  5. @ Turbo:

    Ich möchte deine Bezeichnung „Schwerkriminelle und Chaoten“ berichtigen.
    Das sind organisierte Terroristen!
    Niemand spricht es bisher aus, aber was anderes sind diese Kriminellen nicht.
    Sie verbreiten uniformiert und feige vermummt Terror, Chaos, Straftaten von schwerstem Ausmaße.
    Dabei wird eiskalt auch die Gefährdung von Leben und die körperliche Unversehrtheit billigend in Kauf genommen mit der Aussage, daß es politische Ziele sind, die verfolgt werden.

    In der Geschichte Deutschlands kommen mir da spontan nur 2 Organisationen in den Sinn, die vor dem sogenannten schwarzen Block so agierten und ihre politischen Ziele mittels extremer Gewalt erreichen wollten.
    Das eine war die SA und das andere die RAF.

    Wenn ich die Medien von heute so verfolge, dann wünsche ich mir manchmal insgeheim das Rechtssystem von Singapur samt deren Richter zu uns…

  6. Ich hoffe die Innenpolitiker und vor allem Herr Schäuble und Herr De Maiziere schauen mal Richtung Fankfurt. Denke mal das solche Exzesse gepaart mit Fussball und Pe, Ma, Fra, Le-gida und wie sie noch alle heißen sowie G7 und Außenministertreffen diesem Land sicherheitspolitisch noch mächtig Ärger bringen werden.
    Und dann wird man sehen was passiert wenn das Personal und Aurüstungsfehl sich offenbart. Mal sehen wer die nächsten Tage am lautesten verurteilt, Schuld zuweist und sich aus der Verantwortung drückt.
    Der Zug ist abgefahren……..

  7. Moinsens!

    Unfassbare Szenen, die sich in Frankfurt abgespielt haben.
    Wieder durften unsere Kollegen ihre Gesundheit für die FDGO einsetzen und wieder wurden dabei etliche in Ausübung ihres Dienstes verletzt.
    Wieder habe ich unsere „Obermahner und Fingerheber“ ala Roth, Özdemir, Maas, etc. vermisst. Handelt es sich bei den Gewalttätern offensichtlich nicht um „Mischpoke“ sondern vielmehr mal wieder um die lieben, netten Gegendemonstranten. Ja richtig, die im öffentlichen Verkehrsraum vor der Polizeidienststelle abgestellten Dienst-Kfz waren vermutlich in einer ganz besonders provokanten Art und Weise abgestellt, so dass es gar keine andere Wahl gab, als diese in Flammen aufgehen zu lassen.
    Bei der Berichterstattung in den diversen Nachrichtenmagazinen ist mir der Blutdruck ins unermessliche gestiegen bei Aussagen von „Blockupy“ und Vertretern der „Linken“ wie: „Ja, dass hatten wir so nicht geplant, da müssen wir nochmals drüber diskutieren“, „Wir wollten lediglich die Stadt lahmlegen“, „die EZB hat Schuld“, usw.
    GEHTS NOCH????

    Das waren aus meiner laienhaften Sicht vielfach Mordversuche an unseren Kollegen!!
    Wer dann auch nicht davor zurückschreckt, selbst Rettungskräfte und Feuerwehrleute anzugreifen, der hat für mich (´ja, ich meine das so) aber auch jegliches Anrecht grundgesetzliche Werte verloren!!!
    Wie oft müssen wir solche Szenen noch miterleben, bis die politisch verantwortlichen endlich ihren Finger aus dem GM nehmen und dem Ganzen ein Ende bereiten oder zumindest feststellen, dass sie der Sache nicht mehr gewachsen sind und endlich ihren Hut nehmen!!

    Auch wenn ich (Gott sei Dank) nicht dabei war, ich bin stinksauer!!

    Allen eingesetzten Kollegen: Passt auf Euch auf und kommt gesund nach Hause!!

    Allen verletzten Kollegen eine gute Besserung!!

    Gruß

    AB

  8. @ Bereitschaftspolizist

    Du wirst sehen, dass sich nichts ändern wird. Ich befürchte, dass den Herrn die nötige Einsicht fehlt.

  9. KAPITALISMUSKRITIKER? Seid ihr denn von allen guten Geistern verlassen? In meinen Augen sind diese Chaoten keine Kritiker sondern Terroristen die obendrein noch mit Samthandschuhen angefasst werden. Wo bitte lebt ihr… fernab der Realität oder muss euch dort oben erst ein Stein treffen oder euer Auto brennen?

    Mir fehlen die Worte über so viel Demokratieverweigerung!!!

    Allen anderen eine gute und schnelle Genesung

  10. Und wieder einer dieser Berichte mehr nach dem Motto: Mit der GEwalt hat niemand gerechnet und wie schrecklich das alles war/ist.

    Aber ändern wird sich nichts.

    Schon hundertmal gehört, diese Leier der Empörung und des Erschrocken seins.
    Gab es alles schon mal: Berlin 1. Mai; HH Schanze; Dortmund Jubiläumsfeier; Kurdenkrawalle auf der Autobahn; Castor; G8 Rostocker Hafen und und und.

    Zur wirklichen nachhaltigen Veränderung haben bisher nur zwei Ereignisse in Deutschland geführt:
    München 1972 und Startbahn West. < Jedesmal sind leider Kollegen gestorben!!!
    Das ist somit die wahre Voraussetzung für Änderungen.