Endlich Flüchtlingskatastrophen verhindern!

Pressemeldung vom 20.04.2015:
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bezirk Bundespolizei, unterstützt den Vorschlag der EU-Kommission für eine bessere Seenothilfe im Mittelmeer.
„Es ist der richtige Schritt, mehr Geld in die Hand zu nehmen, um den Flüchtlingen vor Ort zu helfen. Mare Nostrum war ein sehr gutes Programm, mit dem vielen Menschen das Leben gerettet werden konnte“, fordert Jörg Radek, Vorsitzender der GdP Bundespolizei.
Für die Gewerkschaft ist vor allem der personelle Einsatz wichtig, um kurze Eingreifzeiten sicherzustellen. Auch wenn damit hohe Kosten verbunden sind.
„Wir brauchen seemännische Erfahrung, maritimes Wissen und polizeiliche Kompetenz, um den Flüchtlingen zu helfen und Menschenhändlern das Handwerk zu legen. Eine rein technische Überwachung des Mittelmeers reicht nicht, wir müssen auch vor Ort präsent sein. Bei Seenot zählt jede Minute. Die EU muss in der Lage sein, gemeinsam eine funktionierende Nothilfe auf die Beine zu stellen“, so Radek.

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Themenbereich: Aus dem Bezirksvorstand | Drucken

4 Kommentare
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  1. Das Programm ist widersinnig: es setzt ja geradezu voraus, daß Menschen in Seenot geraten. Erst dann können sie mit dem EU-Programm gerettet werden. Und das Schleppertum beseitigt das Programm auch nicht.

  2. Da sind andere Staaten weiter und entschlossener in Ihrem Handeln.
    Australien finanziert über die Entwicklungshilfe in den Herkunftsländern der ihnen zureisenden Illegalen Auffanglager.
    In den Meeren vor Australien kreuzen Militärschiffe, die Ausnahmslos jeden auf direkten Wege in ihr Heimatland zurückbringen und jeden Versuch des illegalen Grenzübertritts unterbinden.
    Die Schleuserbanden werden bekämpft, denn das sind die wahren Profiteure einer offenen Flüchtlingspolitik.
    Das ist echter Schutz für die Bürger!

    Europa, und hier insbesondere Deutschland geht da derzeit einen anderen Weg.
    Die Schleuser verdienen sich eine goldene Nase (auch eine Form von Entwicklungshilfe;-) ) und wir teilen in schweren wirtschaftlichen Zeiten den uns hart erarbeiteten Wohlstand mit Menschen die weder produktiv noch in ihrem Rechtsverständnis integrierbar sind.

    Wenn Nothilfe im Mittelmeer angeboten wird, dann ist das Beihilfe für die Schleuse und es werden noch mehr kommen.
    Die Wirtschaftsflüchtlingen die sich bisher aus Angst vor der Überfahrt gescheut haben, brauchen diese ja dann nicht mehr zu haben.

    Interessanterweise hat eine kürzlich veröffentlichte Studie ergeben, dass um die 60% aller Europäer (Deutschland dabei auf Platz 1 ), diese Willkommenskultur der Politik ablehnen und daher die aktuelle Politikerrige entgegen der demokratischen Mehrheit handeln.
    Weiterhin hat eine Umfrage von T-Online ergeben, dass in Deutschland 94!% aller dort Befragten sich das australische Schutzprogramm wünschen.

  3. Irgendwie wird mir schlecht bei deinem Post @ Sachbearbeiter. Natürlich geht es JETZT um die Rettung von Menschenleben. Willst du warten, bis die Ursachen beseitigt sind? Das Einstampfen von Mare Nostrum zu diesem Zeitpunkt war eine Sauerei.

  4. Grundsätzlich hat @Sachbearbeiter recht. Aber die Menschlichkeit gebietet natürlich vorrangig die Lebensrettung.
    Die Politik muß eine legale Einreisemöglichkeit für Kriegsflüchtlinge und politisch Verfolgte schaffen.
    Wirtschaftsflüchtlinge müssen einen Beitrag für unsere Gemeinschaft leisten können, sprachlich wie beruflich.