Ideenreich und couragiert: Unsere GdP Jugend!

ZAT

Unter dem Motto „Wir sind unsere Zukunft“ fand vom 21. bis 22.04.15 die Zentrale Arbeitstagung der Jungen Gruppe Bezirk Bundespolizei in Berlin statt. Rund 40 interessierte und motivierte Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus allen Bereichen der Bundespolizei und des Zolls fanden sich im Jugendgästehaus der Berliner Stadtmission ein.

Die Teilnehmer wurden von dem Jugendvorstandsvorsitzenden Matthias Zimmermann herzlichst begrüßt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde richteten Jörg Radek (Vorsitzender Bezirk Bundespolizei) und Martin Schilff (Vorsitzender BPR) Grußworte an den Nachwuchs und gaben einen kurzen Situationsbericht an die Teilnehmer weiter. Von den dargelegten Missständen in der Bundespolizei motiviert, ging es in die Workshops, um an der „eigenen“ Zukunft zu arbeiten.

Während den beiden Tagen wurden vier Workshops angeboten:

– „Einsteigen und Bleiben“ geleitet von Stephan Burdeyko (stellv. Bezirksjugendvorsitzender)

– „Arbeiten und Leben“ geleitet von Christian Ollhoff (Mitglied im Bezirksjugendvorstand)

– „Gewinnen und Begeistern“ geleitet von Anja Scheuermann (Gewerkschaftssekretärin)

– „Brennpunkt Großflughäfen“ geleitet von Berthold Hauser (Mitglied im Bezirksvorstand)

Am Abend ging es dann in die Ausstellung „The Story of Berlin“ in der den jungen Gewerkschaftlern noch mal die Geschichte Berlins näher gebracht wurde. Danach stand die Kommunikation bei einem gemütlichen Beisammensein im Vordergrund.

Früh am nächsten Morgen ging die Arbeit in den Workshops weiter, um im weiteren Verlauf des Tages Ergebnisse präsentieren zu können.

Die Workshopmitglieder stellten ihre erarbeiteten Ergebnisse den anderen Teilnehmern vor. Diese zeigten sich deutlich beeindruckt von den umfangreichen Inhalten.

Nach einer kurzen Feedbackrunde wurde die Veranstaltung vom Vorsitzenden Matthias Zimmermann mit einem kurzen Schlusswort beendet. Er bedankte sich für die motivierte und couragierte Mitarbeit und die neuen Impulse für die gemeinsame Jugendarbeit.

Die Ergebnisse der ZAT werden nun vom Vorstand ausgewertet und in den nächsten Monaten in die Umsetzung gebracht, um Bundespolizei und Zoll besser zu machen und die Zukunft positiv zu gestalten.

Denn eins hat diese Veranstaltung gezeigt: Die Mitglieder der Jungen Gruppe sind die Zukunft der GdP! Und nur wenn wir an unserer Zukunft arbeiten wird sich etwas verbessern. Denn auf den Dienstherrn könnten wir lange warten…

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Themenbereich: Die Junge Gruppe | Drucken

3 Kommentare
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  1. Diese Arbeitstagung hat gezeigt, dass sich junge GdP – Mitglieder aktiv in die zukünftige Gestaltung unserer Bundespolizei einbringen möchten. Die Arbeit in den o. g. Workshops verlief sehr sachlich, konstruktiv und mit großem Eifer. Auch die Vorträge von Jörg Radek und Martin Schilff machten deutlich, dass der GdP die jungen Kolleginnen und Kollegen sehr wichtig sind.

    Lieber Jörg, lieber Martin, wie offen ihr auf die JUNGEN Leute zugeht und wie ihr die Meinungen/Anliegen der JUNGEN aufnehmt ist sehr beachtlich.

    Junge Menschen können sich hier aktiv in die gewerkschaftliche Arbeit einbringen.

    Die GdP zeigt sich hier offen, modern und vielseitig!

    Danke an euch ALLE für die tolle ZAT – die gemeinsame ARBEIT machte großen Spaß!

    Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit zu den o. g. Themen!

    Grüße vom Flughafen München

    Andreas Unglert

  2. Liebe junge Gruppe, bester Andreas,
    es ist gut das sich die GdP auch für junge Menschen im Berufsleben einbringt. Das mag sich auf der Ebene der Polizeibeamtinnen- und Beamten gut auswirken. Seht aber auch mal in den Tarifbereich, dort werden in unserer Bundespolizei junge Menschen zu Verwaltungsfachangestelten ausgebildet und nach der Ausbildung in der EG 3 beschäftigt. Geht mal als junge Gruppe an die Auszubildenden in der Verwaltung ran, befragt mal die jungen Menschen dort. Martin und Jörg wissen über das Übel! Bringt ihr als junge Gruppe auch den Tarifbereich mal in den Fokus.

  3. @verdimensch

    Du hast absolut RECHT!

    Die „Zumutung“ für die sehr gut ausgebildeten Kolleginnen und Kollegen im Tarif mit E3, müssen wir noch klarer ansprechen. Dieses „Übel“, das ausgebildete Kolleginnen und Kollegen als ungelernte Arbeitskräfte bezahlt werden, muss endlich gestoppt werden.