Neuregelung bei der Auszahlung der Leistungsorientierten Bezahlung für die Tarifbeschäftigten in der Bundespolizei

Das Verfahren zur Auszahlung der Leistungsorientierten Bezahlung für Tarifbeschäftigte wird ab dem Jahr 2015 dem Beurteilungswesen der Beamten angeglichen.

Die zur Verfügung stehenden Auszahlungssummen für die jeweiligen Dienststellen sowie ein Handlungspapier werden vom Bundespolizeipräsidium in den kommenden Tagen in den nachgeordneten Bereich gesteuert.

Nach Informationen der Behörde ist mit einer Auszahlung an die Beschäftigten im Monat Juli 2015 zu rechnen.

 

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Themenbereich: Tarif | Drucken

7 Kommentare
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  1. Meine Meinung/Vermutung dazu: Wird jetzt zukünftig auch über uns TB die „Beurteilungskeule“ schweben und
    wir auch (manchmal) nach „Nasen-Faktor“ beurteilt? Der Verdacht liegt nahe….
    Was sagen die GdP und die Kollegen dazu? Die o.a. Meldung ist mir zu knapp….

  2. Das sehe ich auch so.
    Zu oft haben in der Vergangenheit diejenigen nichts bekommen, die es am ehesten verdienst hätten.
    Besser das Geld in die Gehaltserhöhungen oder in höhere Zulagenbeträge verwenden.

  3. zu BPOLKoch: Das entscheidende ist doch die Höhe der LOB. (Die Tarifbeschäftigten wissen alle was ich meine) Solange sich daran nichts ändert und der Besteuerung generell von Einmalzahlungen etc. (Nur mein eigenes Beispiel: im Monat der Auszahlung 2014 habe ich mehr Lohnsteuer auf die LOB bezahlt als auf meine Altersteilzeitbezüge.)würde ich mir über den „Nasenfaktor“ keine Sorgen machen.

  4. Kann es sein, dass in der Meldung ein Fehler steckt? Das Wort „Beurteilungswesen“ bzw. der Bezug darauf ist m.E. unrichtig.
    Tatsächlich wird die Leistungsprämie im Bereich der Beamten unabhängig vom Beurteilungswesen ausgeschüttet, vorwiegend für einzelne besonders herausragende Leistungen etc. Dies soll nach meinem Kenntnisstand auf den Tarifbereich übertragen werden, ähnlich wie wir es schon mal hatten. Aus meiner Sicht wäre das eine Verbesserung gegenüber LOB bisheriger Art: erstens würden gerade die Leistungsbeurteilungen für Beschäftigte entfallen (was ein vollkommen unsinniger bürokratischer Akt war) und zweitens könnten die einzelnen Prämien dann wieder deutlich höher ausfallen.

  5. Man hat den Kolleginnen und Kollegen seit Einführung des TVÖD und anderer Tarifwerke (Urlaubsgeld, Sonderzahlung, längere Stufenlaufzeiten, Kinderanteile, usw.) Entgelt vorenthalten bzw. gestrichen und so den Topf für das Leistungsentgelt finanziert. Durch die LOB nach dem Tarifvertrag haben zumindest eine sehr große Anzahl an Beschäftigten „etwas“, wie gesagt etwas erhalten. Sicherlich entsprach die bisherige Regelung in ihrer Höhe nicht dem sogenannten Leistungsgedanken. Ich finde hier bestand die Möglichkeit das Tarifwerk zu verbessern. Aber jetzt in die Regelung der 90 Jahre zurückzukehren, mit all den Nachteilen, die uns allen bekannt sind verursacht mir ein Kopfschütteln. Hier vertrete ich die Meinung vieler meiner Kolleginnen und Kollegen. Man sollte dieses Entgelt von uns allen entweder in die Entgelttabelle einarbeiten oder für bessere Aufstiegsmöglichkeiten in der EGO verwenden. Z.B. haben wir bis jetzt viele unserer toll ausgebildeten Tarifbeschäftigten mit der Entgeltgruppe 3 bezahlt. Es gäbe viele Möglichkeiten dieses Geld von uns allen „sinnvoll“ zu verwenden. Aber in Zukunft immer freundlich. Wenns auch nichts nützt!

  6. Die Frage nach der Auszählung der LOB für 2014 muss und sollte durch die Kollegen in ihren Dienststellen hinterfragt werden. Wie würden die Leitungsbewertung durchgeführt?
    Wenn von einer Angleichung an das Beurteilungswesen der Beamten gesprochen wird, dann bezieht sich das nur auf den sogenannten Nasenfaktor, da der Bund ja für den Beamtenbereich Geld in den Haushalt jährlich einstellt (trotz Nasenfaktorbewertung) aber für den Tarifbereich nicht.

  7. Der Weg zur „alten“ Auszahlungsweise der Leistungsprämie ist ein Rückschritt. Hier geht es wieder um den „Nasenfaktor“, mir ist bekannt dass eine Person 5 Jahre in folge die Prämie bekommen hat „Nasenfaktor pur“!! Bei den Beamten geht es auch nicht nach Leistung, dem zu folge sollte alle TB gleich behandeln, zumal ja die Prämien nicht besonders hoch ausfallen werden.