Woran erkennt man einen Bundespolizisten?

Jörg Radek, Vorsitzender GdP-Bezirk Bundespolizei

Jörg Radek, Vorsitzender GdP-Bezirk Bundespolizei

Die Menschen in der Bundespolizei genießen in der Öffentlichkeit ein hohes Maß an Ansehen. Nach Angaben des Magazins „Stern“ hat die Polizei in einer Umfrage zum Vertrauensverhältnis der Deutschen in gesellschaftliche Institutionen mit 84 Prozent ihre Spitzenposition nicht nur verteidigt, sondern sogar noch um zwei Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr ausbauen können. Sie genießt damit das höchste Vertrauen der Bundesbürger. Diese Wertschätzung spiegelt sich auch in den Anerkennungen durch den Bundesinnenminister und den Bundespolizeipräsidenten wider, wenn sie aus Anlass des politischen Erfordernisses die Arbeit der Menschen in der Bundespolizei, ihr Engagement und ihre Motivation loben.

Doch in welch krassem Widerspruch stehen dazu die 104 Seiten des Entwurfes der „Bestimmungen zum Erscheinungsbild und für das Tragen der Dienstkleidung in der Bundespolizei“! Ziel der Vorschrift ist eine eindeutige Erkennbarkeit und auch ein einheitliches Erscheinungsbild von Uniformträgern zu erreichen. Die alte PDV 014 aus dem Jahre 1983 wurde aufgrund von aktuelleren Erlasslagen und Rechtsprechung aktualisiert.

Der neue Entwurf lässt sich nur als Gängelungsvorschrift bezeichnen, der die Frage aufwirft, welches Menschenbild in der Bundespolizei vorherrscht. Sind wir alle arbeitsunwillige Taugenichtse und Schlunzen, die zur Arbeit gezwungen und ständig gemaßregelt werden müssen? Wer Regeln, wie Kombinationsverbote für einzelne Kleidungsstücke der Alltagsdienstkleidung aufstellt, hat genau dieses „Menschenbild“ vor Augen.

Liest man die 104 Seiten Vorschriften, stellt man sich unweigerlich ironisch die Frage, wie überhaupt Bürgerinnen und Bürger bislang fähig waren, Bundespolizisten als solche zu erkennen. Glaubt man dem Entwurf, scheint der Regelungsbedarf dahin gehend immens hoch zu sein!

Hier drei Kostproben: Unterwäsche ist in der Farbe Weiß zu tragen. Schal und Handschuhe dürfen auf keinen Fall zusammengetragen werden. Bärte dürfen nicht so buschig sein, dass sie das Tragen der Atemschutzmaske behindern.

Es ist nicht bekannt, wie viele Beschwerden hinsichtlich des äußeren Erscheinungsbildes von Kolleginnen und Kollegen eingegangen sind. Oder ob gar das äußere Erscheinungsbild je Grund für eine Widerstandshaltung gewesen ist.

Warum traut man den Kolleginnen und Kollegen nicht zu, sich einem Bundespolizisten und einer Bundespolizistin entsprechend zu kleiden und zu verhalten?

Es ist doch gerade so, dass die Arbeitsverdichtung in allen Bereichen der Bundespolizei von den Menschen nur deshalb aufgefangen wird, weil sie Einsatz zeigen und sich engagieren. Es ist die Leistungsbereitschaft und die Fähigkeit zur Anpassung an veränderte Bedingungen, die die Menschen in der Bundespolizei charakterisiert. Diese Menschen benötigen keinen kleinteiligen, bebilderten Vorschriftenkatalog darüber, wie man sich ordentlich anzieht!

Es muss nachdenklich stimmen, welches Menschenbild übergeordnete Verantwortungsträger von den Menschen in der Bundespolizei haben.

Jörg Radek

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19 Kommentare
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  1. Moinsens!!

    Na, dann muss ich mal in meinem Schrank kramen, ob die weiße Unnerbüx mit Eingriff, die ich im ersten Dienstjahr dienstlich zur Verfügung gestellt bekommen habe, noch finde. Führe ich doch momentan bei meinen Streifengängen meine schwarzen …… der Öffentlichkeit vor.
    Nicht, dass demnächst unser Präsident vorstellig wird und einen Unterhosenappelll gemäß Appellplan abhält.
    Da sähe ich dann zwangsläufig ziemlich blöd aus und müsste wohl auch mit einem Diszi rechnen.

    Gut, dass ich schon verheiratet bin, sonst müsste ich bei weiteren so tollen Ideen womöglich zukünftig meinen IL fragen, ob sich meine baldige Angetraute auch für einen Bundespolizisten geziehmt.
    Hatten wir doch alles schon mal.

    Sehr bemerkenswert, welche bedeutsamen Problemfelder in Potsdam angefasst werden.

    Alles wird gut!!

    Gruß

    AB

  2. Warum diese Vorschrift kommt? Weil zig Bundespolizisten mit der Einführung der neuen Uniform nicht zurecht gekommen sind. Sie tragen die falsche Mütze, kombinieren Kleidungsstücke die nicht zusammen gehören, tragen privat beschaffte Kleidung zur Uniform, basteln sich Phantasieabzeichen.

    War doch klar, dass eine Vorschrift kommt.

    Ich habe manche mal angesprochen… kommt da dann die dämliche Antwort: „Wo steht das?“ muss sich nun niemand wundern, dass man es niederschrieb. Manche betteln eben nach Regeln und Erlassen.

  3. N´abend,

    endlich hat jemand den fülligen Popo in der Hose, um zum einen deren trendigen Schnitt zu füllen und zum anderen der Gefolgschaft den Weg zur mannhaften Trageweise der Kinnborsten aufzuweisen.

    Verzehrend habe ich auf obrige Zeichen gewartet, welche mir in meiner blind umherirrenden modischen Unentschlossenheit den rechten Weg zur Kombination von Plastikhemdchen und Westchen zur verwaschenen blauen Maurerhose aufzuweisen.
    Meine herzlich tiefen Dank an die aufopfernden berliner Catwalker, welche und dies darf nicht unerwähnt bleiben, den Dolce und Gameraden Jahre vorweg ein Schnippchen schlugen und den mehr denn je aktuellen Vintagelook Jahre zuvor zum Leben erweckten.

    Aber jetzt ernsthaft.
    Ich möchte vorschlagen in den nunmehr anstehenden bayrischen Fashionsweeks, in Ungnade gefallenen Trendignoranten unseres maroden Uniformhaufens die Möglichkeit der Reputation zu geben und im sichtbaren Umkreis von Elmau einen Laufsteg einzurichten. Dort könnte vor einer erlesenen Potsdamer Jury jeder Teilnehmer, den alteingesessen Modeunternehmen eine Harke schlagen und durch einen astreinen Hüftschwung alte modische Sünden tilgen um dienstlichen Ablass zu erreichen.

    Allerdings weise ich zur Vermeidung weiterer arbeitsintensiver Erarbeitungen von Neuerlässen darauf hin, dass es der Sache nur entgegenkommt wenn teilnehmende nordmännische Mitarbeitermodels jenseits der 120 Kilo auf die im Streifendienst Einzug gehaltenen roten12er Heels verzichten und diese im Seesack belassen. Im Übrigen gebe ich zu Bedenken, dass die Kombination dieser Treterchen mit der schweißdurchnässten KSA den maskulin schwebenden Gang auf Lagerfelds Brettern erheblich erschweren.

    Auch die landesbedingt etwas beleibteren Kollegen des Veranstaltungslandes Bayern weise ich vorsorglich darauf hin, dass um Herrgotts Willen auf das luftige Zusammenspiel von Kunststoffschal und heimischer Glanzleggins zu verzichten ist. Dies könnte verstörend auf die Jury wirken und Arbeitsabläufe in Bewegung setzen welche diese Behörde noch nicht gesehen hat.

    Ich hoffe die Lesenden haben genauso über meinen Kommentar gelacht wie meine tatsächlich modebewusste Frau!!

    Grüße eines in Unterhose und Dienstshirt schreibenden Kollegen – geht das eigentlich?

  4. @ Bepo
    Leider haste recht.
    Speckige Mütze in der einen Hand, Handy in der anderen.
    Schuhe noch nie geputzt, Jacke noch nie gewaschen.
    Haare vor drei Monaten von der Mutti geschnitten, kostet ja nix.
    Für manche Kollegen kann man sich nur fremdschämen.

  5. Wo stand oder steht das, in der „Titanic“??? Der Verfasser sollte besser vorzeitig in Rente gehen! Einfach nicht mehr ernstnehmbar, tzzzzz….

  6. Man muss in einer Behörde mit Außenwirkung vieles regeln, aber nicht alles. Ich habe noch keinen gesehen, der das Basecap zum guten Zwirn trägt oder die weiße Dienstmütze zur E-Kombi. Warum eigentlich nicht? Weil’s blöd ausschaut. Ansonsten sollte sich unsere Oberreguliierungs(wut)behörde doch mal auf das Wesentliche konzentrieren. Aber ist halt schwer für ordentliche Deutsche.

    Gruß
    Rodeh

  7. Im Großen und Ganzen geht es bei dieser Dienstvorschrift um das äußere Erscheinungsbild der Bundespolizistinnen und -polizisten. Leider finde ich darin keinen Hinweis auf das äußere Erscheinungsbild von Dienstgebäuden der Bundespolizei.
    Ein solches Bild kann sich seit Jahren die Öffentlichkeit bei uns in Koblenz machen.
    Es ist eine Schande, wie sich die Bundespolizei und speziell das Bundespolizeipräsidium hier präsentiert.
    Schade, dass ich euch auf diesem Weg kein Bild zeigen kann.
    Wer einmal die Gelegenheit hat, nach Koblenz zu kommen, sollte sich diesen Anblick in der Rizzastraße 8 nicht entgehen lassen. Viele hundert Pendler und Touristen haben tagtäglich dieses äußere Erscheinungsbild vor Augen.

  8. bravo!
    für diese umsetzung werden wieder prämien locker…

  9. Wo finde ich denn diese neuen Ergüsse, auf die wir nun schon Jahre lang voller Ungeduld gewartet haben?

    @BePo und Südberliner

    Getreu dem Motto: „Aus gegebener Veranlassung weise ich darauf hin, dass…“ oder wie habe ich Euch zu verstehen? Nur weiße Unterwäsche? Hatten wir das nicht schon alles einmal? Oh Nein! Früher war es ja fast bei Todesstrafe (Ironie) verboten, ein sichtbar weißes Unterhemd zu tragen! Keinen Schal und Handschuhe zusammen tragen? Hä??? Was soll das für einen geistigen Nährwert haben?
    Aber für den ein oder anderen Manager sind solche Dinge ja bekanntlich wichtiger, als seine FuE am Mann/ der Frau zu haben!

    Mal im Ernst:

    Wenn 84% der Menschen in uns Verrtrauen haben (100% wären zwar besser, sind aber wohl nie zu erreichen!), läuft die Masse von uns mit Sicherheit nicht wie der „letzte Lui“ durch die Gegend! Ja, sie haben uns zumindest wohl erkannt! Die 84% sollen Leute wie TDM, „schwarze Null“ und Co. erst einmal nur annähernd erreichen!

    Man sollte sich erst einmal um die wichtigen Dinge kümmern, denke ich ganz einfach!

  10. Welche Uniform trägt denn unser oberster Polizist in Potsdam ????

  11. Na ja, ich denke, dass „10 Komma 4″ Seiten es auch getan hätten, um den wildesten Auswüchsen menschlichem Erfindungs- und Kombinationswahnsinns Einhalt zu gebieten.
    Wie man allerdings zu der Weisheit gelangt, alles bis in die dunkelsten Stellen der Uniform (also die Stellen, wo keine Sonne hin scheint) regeln zu müssen, entzieht sich nicht nur meiner Kenntnis, sondern auch meinen Möglichkeiten, dass irgendwie nachvollziehen zu können.
    Aber das könnte daran liegen, dass ich nicht mit der (dienstlich gelieferten???) Potsdamer Denkermütze und der dazu gehörigen Tellerrand ignorierenden Weit- und Übersichtsbrille ausgestattet bin.
    Erstaunen macht sich bei mir aber nicht nur darüber breit, dass es mindestens eine Person mit diesen Ein-, Aus- oder Unfällen geistiger Arbeit geben muss, sondern auch noch eine Ebene, die diesen ganzen Erguss zur allgemeinen Erhei…. äh… Kenntnisnahme genehmigen muss. Es sollte doch sogar beim BPOLP bekannt sein, dass wir bei den Jahreszahlen seit geraumer Zeit eine 2 vorn schreiben. Da sollte man doch erwarten können, dass die Denkweisen des letzten Jahrtausends so langsam im mentalen Museum verschwinden.
    Solange kein Bundespolizist die Diensthose so trägt wie Deutschlands Zukunftspfeiler, nämlich so, dass der Hosenbund durch die Knie am Durchrutschen gehindert wird, braucht sich niemand um die Farbe der dann sichtbaren Unterhose zu kümmern. Der letzte Mensch, der das als Aufgabe ansah, war meine Mutter. Aber als ich dann zur Schule kam, wurde sogar sie ruhiger.
    Und nun sollte man weiterhin Unterwäsche in der persönlich genehmen Farbe tragen. Es wird wohl kaum zu der Situation kommen, dass irgendeine Person in vorgesetzter Position fröhlich ausruft:“Hose runter, Schlüpferkontrolle!“
    Von der Anordnung dürfte sich die Karriere nach einem Gerichtsverfahren nie erholen!

  12. Meine Religion, mein Arzt und meine sexuellen Neigungen verbieten mir das Tragen von weißer Unterwäsche!!!

    Was soll ich nur tun? Ach ja, ein reinigendes D-Verfahren gegen mich selbst anstrengen, um mich in meinem zukünftigen Verhalten zu läutern.

    Und wenn diese Vorschrift auch noch als PDV kommt, schiesst unser IM den Vogel ab. Er muss sie schließlich genehmigen.

    Nachtigall, ick hör dir ….

  13. Ein neues Logo mit „Schwung“ wurde auch schon erstellt.

    https://www.proteus-solutions.de/~Unternehmen/News-PermaLink:tM.F04!sM.NI41!Article.962589.asp

    Zitat des Autors aus o.g. link bzgl. seiner Bewertung zu den Verantwortlichen, die diese Vorschrift erarbeitet haben:

    “ ,….Und das mit einem Eifer, dass man sich fragt, warum solche Leute nicht lebenslänglich bekommen, bei so viel Idiotie. In jedem Industrieunternehmen bekämen solche Leute die Kündigung. Da kann man nur mitfühlen und daran denken, dass es ähnliche Vorschriften bei der Bundeswehr gibt. Doch dort pfeift man drauf … “

    Zitat Ende

  14. und…… ? ich trage gar keine Unterwäsche!!!!

  15. Diese Diskussion in einer Zeit zu führen in der noch nicht einmal alle Kolleginnen und Kollegen mit einer einheitlichen Uniform ausgestattet sind ist die Höhe.
    Wenn ich in meinen kleinen bescheidenen Schrank schaue, dann sehe ich dort den besseren Dienstanzug in grün. Ich als Angehöriger des mD bin nämlich auf die Belieferung durch den Dienstherrn angewiesen. Sollte ich nun zu einem Anlass gehen wollen / müssen bei der der bessere Dienstanzug gefordert wird, dann gehe ich da in grün hin. Nein, natürlich nicht. Ich leihe mir von einem Kollegen der annähernd meine Statur hat das blaue Kleidungsstück aus und sehe damit gut aus.
    An meiner Dienststelle sind noch sehr viele Kolleginnen und Kollegen mit dem grünen MZA ausgestattet. Sollte ich nun also in die Verlegenheit kommen und auf einen geschlossenen Einsatz müssen, so ziehe ich den grünen MZA an und bin somit Freiwild für die andere Seite, denn wer außer ein paar Einzeldienstler hat noch dieses alte Relikt?
    Nun haben wir an unserer Dienststelle immerhin schon die blaue Alltagsdienstkleidung. Jede und jeder kennt diese. Die Hosen sehen nach 2,5 Stunden Tragezeit ausgebeult und heruntergeschlampt aus. Die Hemden gibt es in verschiedenen Ausführungen (mit und ohne Polizei-Schriftzug, mit Hoheitsabzeichen von Auslandsverwendern, mit alten und neuen Polizeiaufnähern, sprich ein oder mehrfarbig). Ebenso verhält es sich mit den Blousons, Pullovern und dergl. Hier gibt es sich noch die Vielfalt an Ärmelabzeichen, nicht ein stupides Einerlei.
    Und da macht sich tatsächlich jemand Gedanken über die Farbe der Unterwäsche? Da denkt wirklich jemand über die Kombination von Handschuhen und Schal nach? (Ach ja welcher Schal? Gibt es da einen dienstlich gelieferten???)
    Noch vor kurzem haben wir uns über ein zweites Magazin unterhalten, über die Schutzwirkung unserer Unterziehschutzwesten und dergl. Und nun das???
    Der Spruch ist nicht von mir, ich darf in nach Aussage des Kollegen aber benutzen: Auftreten wie Real Madrid und spielen wie Wattenscheid 09.
    Es tut mir leid aber mir fehtl jegliches Verständnis.

  16. Ich denke mal dieser Verein krank wo es nur geht, vielleicht sollte dieser ganze Verein aufgelöst werden. Ich hoffe mich frag mal nen Vorgesetzter was für Unterwäsche ich trage, darauf folgt Dienstabbruch wegen sexueller Belästigung und anschließende Strafanzeige bei der zuständigen richtigen Landespolizei.

    Einfach Abartig was einige sich ausdenken. Das es einige Kollegen mit der Zusammenstellung des Dienstanzuges übertreiben sehe ich auch, nur dann hätte mit Einführung der neuen Uniform vielleicht die Tragevorschrift erlassen werden müssen und nicht Jahre später.

  17. Tragen von Dienstkleidung

    Nach § 74 BBG sind Beamte verpflichtet, die jeweils übliche oder erforderliche Dienstkleidung zu tragen.

    Ich kann die ganze Aufregung nicht verstehen. Mein Dienstherr verfügt seit 1983 über mich.
    Er hat sich immer stets korrekt verhalten, genau wie ich, ich passe mich meinem Dienstherren an.

    Ich bin Polizeiobermeister mit einer weißen Unterhose, ich hüte mich im Winter Schal und Handschuhe zusammen zu tragen.
    Mein Dienstherr hat mich sogar vor einer Beförderung zum PHM geschützt, deswegen konnte ich auch nicht am VAV teilnehmen.

    Das hat er aber wahrscheinlich nur getan um mich vor den höheren Anforderungen zu schützen.
    Denn wenn ich als KSB auf „meiner“ Stelle Dienst verrichte so wird die Luft „ganz eng“ mit einem silbernen Stern.

    Ich erfülle meine Aufgaben unparteiisch und gerecht, achte bei der Amtsführung auf das Wohl der Allgemeinheit und erfreue mich an meinem öffentlich rechtlichen Dienst und Treueverhältnis.

    Dieses Jahr feiere ich meinen 50. ten Geburtstag, in „meiner“ Direktion bekomme ich so vieles geschenkt.
    So ist es z.B. so, dass ich dieses Jahr unter den 200.ten Ranglistenplatz der Polizeiobermeister angekommen bin.

    Es ist so schön nach einem „kometenhaften Aufstieg“ zum Polzeiobermeister werde ich innerhalb der nächsten 12 Dienstjahre vielleicht noch Polizeihauptmeister.
    Ja langfristig zahlt sich Leistung eben aus, da beißt die Maus keinen Faden ab…

  18. Tag zusammen,
    die Spitzen bzw. Auswüchse dieses Vorschriftenentwurfes werden aus meiner Sicht zu recht angeprangert und kritisiert. Dass aber eine Bekleidungsvorschrift einen grundsätzlichen Orientierungsrahmen vorgibt, ist nicht nur in Ordnung, sondern auch wünschenswert. Einem Kollegen oder Kollegin, die 10, 15 oder 20 Jahre dabei ist, braucht man vielleicht (in manchem Einzelfall doch!) nicht mehr zu sagen, wie man eine Uniform anzieht, kombiniert und damit – auch im öffentlichen Erscheinungsbild – korrekt trägt. Aber den Berufsanfängern und -beginnern sollte ein solch verbindlicher und grundsätzlich für alle geltender Rahmen durchaus vermittelt werden. Im übrigen heißt „uniform“ – und das durchaus gewollt – gleiches (äußeres) Aussehen.

  19. Ich denke, wir sind mit dieser „Vorschrift“ einem Aprilscherz aufgesessen!
    Denn keiner kann mir vorschreiben, welche Farbe meine Unterwäsche hat!