Ausweis für ehemalige Angehörige der Bundespolizei

LayoutDamit wird der jahrelange engagierte Einsatz der Bezirksseniorengruppe sowie Bezirkspersonalrat Heinz Selzner nun endlich belohnt: Zur Förderung und Erleichterung des Kontaktes zwischen den Dienststellen der Bundespolizei und ihren ehemaligen Angehörigen kann auf deren Antrag ab sofort ein „Ausweis für ehemalige Angehörige der Bundespolizei“ ausgestellt werden. Der Ausweis berechtigt die Inhaberin oder den Inhaber, Anlagen und Einrichtungen sowie Dienstgebäude der Bundespolizei während der Dienstzeit zu betreten.

Die Antragstellung ist kurz vor dem Ausscheiden oder für bereits Ausgeschiedene möglich. Verantwortlich für die Ausstellung des Ausweises ist die letzte zuständige Bundespolizeibehörde.

 

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29 Kommentare
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  1. Gilt das nur für ehemalige PVB oder auch für andere ehemalige Beschäftigte?

  2. Das ist ja alles schön! Nur was tut sich denn bezüglich der Dienstausweise für die Aktiven? Sollte nicht das „Modell 1951“ schon vor zig Jahren gegen eine modernen elektronischen Dienstausweis ausgetauscht werden?

  3. Ist damit die letzte Dienststelle (Inspektion) gemeint ?

  4. Nur für Ehemalige = Pensionäre,
    oder auch für „Entlassene“ (im Guten oder auch im Schlechten)?

  5. auch ich habe noch eine Frage dazu:

    gilt dieser Ausweis auch für ehemalige Beamte auf Widerruf aus den Zeiten des „Bundesgrenzschutz“?

    Falls ja: Wo kann ich den Ausweis beantragen, wenn meine ehemalige Abteilung nicht mehr existiert?

  6. Was soll der Quatsch?

    Wie @sergant schon erwähnt hat, wäre es eher angebracht den alten Buscholappen gegen einen neuen moderneren Dienstausweis auszutauschen. War mal im Gespräch. Wenn ich mich recht erinnere scheiterte das ganze mal wieder am lieben Geld.
    Und jetzt eine nicht ganz billige Kunststoffkarte für aus dem Dienst scheidende Kollegen.
    Als wenn es einen ehemaligen Kollegen geben würde, der regelmäßig seine alte Dienststelle besucht.

    Die Geschichte ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden aktiven Kollegen.

    Wie wäre es, das Geld für diesen tollen Ausweis zu sparen und die Kollegen in ihrem Endamt in Pension zu schicken? Wäre das nicht Anerkennung genug?

  7. Ich kann mir z. Zt. einfach nicht vorstellen das ich so etwas je benötigen werde und zählt somit zu den 1000 Dingen die ich nicht brauche.
    Aber schön das es das gibt – war bestimmt wichtig.

  8. Völliger Nonsens
    Haben wir zuviel Geld?
    Wenn schon, dann sollen die aktiven Beamte endlich mal einen zeitgemäßen Dienstausweis erhalten, so wie die Länder ihn bereits seit Jahren haben.

  9. …nun ja, sehe ich etwas anders! – Natürlich ist dies nicht d a s zentrale Problem der Bundespolizei überhaupt, aber eine nette (und längst überfällige!) Geste gegenüber unseren „Ehemaligen“!

    Das Bedürfnis, in irgendeiner Form noch dazuzugehören ist auf jeden Fall da.
    Und zwar wesentlich mehr, als man sich das gemeinhin so vorstellen mag. Auf der dienstlichen Schiene hat sich lange Jahre ohnehin keine **** um die Rentner und Pensionäre gekümmert. (Was von diesen, wenn man mal einen traf, auch oft genug bemängelt wurde)

    Bei uns war es der GdP und unserem rührigen Seniorenvertreter vorbehalten, hier etwas Zug in den Kamin zu bringen und ich kann euch sagen, dass ich recht zufrieden wäre, wenn innerhalb der Kreisgruppe alles so „brummen“ würde wie der regelmäßige Seniorenstammtisch!

    Also bitte: Dieses Kärtchen wird die Finanzen der Bundesrepublik schon nicht ruinieren, zumal noch nicht einmal ein Bild drauf ist. Es wäre auch einfacher gegangen: Wie in Österreich einfach den „aktiven“ Dienstausweis mit einem Stempel „Pensionär“ versehen….

    Aber das wäre wohl zu einfach gewesen.

  10. Ich bin begeistert von Euerem neuen Vorschlag betreffend des neuen Ausweises für ehemalige Angehörige der Bundespolizei. Da ich in etwa 3 Jahren in den Ruhestand gehe, möchte ich jetzt schon anfragen, wer mir Auskunft geben kann, wo und wann ich denn diesen Ausweis für mich beantragen darf.
    Ich denke mal, dass auf Grund der Pensionierungswelle erhebliche Nachfrage nach diesem Ausweis bestehen wird.
    Damit ich diesen Ausweis auch auf jeden Fall am Tage der Pensionierung mein eigen nennen kann, würde ich mich freuen, eine Antwort hierzu zu erhalten.
    Abschließend möchte ich noch einen Vorschlag zur Diskussion stellen:
    Wäre es nicht möglich, jedem Kollegen, der in den wohlverdienten Ruhestand geht, gleich bei der feierlichen Übergabe der Ruhestandsurkunde gegen Empfangsbekenntnis den Ausweis für ehemalige Angehörige der Bundespolizei zu übergeben?

  11. Ich werde in ein paar Jährchen diese Karte nicht brauchen, denn „hier“ sieht mich dann ganz sicher keiner mehr…

  12. Ich habe eine Plastikkarte zum Türöffnen und mich einzuloggen. Toll wäre es, wenn diese nicht weiß wäre sondern ein ‚moderner‘ Dienstausweis.
    Wenn da auf der Rückseite noch die Dienstfahrerlaubnis aufgedruckt wäre spart das ein Dokument ein. Mein Portemonnaie würde sich auch bedanken, wenn der Versichtenkram da auch mit drauf wäre.

    Na egal… Hauptsache die Ehemaligen kriegen einen Ausweis. Ab und an sprechen einen Ehemalige an.. Nun denn, jetzt zeigen sie dann einen Ausweis.
    Wenn ich ‚durch‘ bin, brauche ich den Ausweis nicht.

  13. Ich bin auch der Meinung: Erst mal einen neuen, zeitgemäßen Dienstausweis in neuem Format für die BPOL einführen, bevor man solche Ausweise für ehemalige Kollegen einführt. Die Landespolizeien haben seit Jahren den neuen Dienstausweis. Wir, die ach so moderne BPOL, rennt immer noch mit so einem grünen Retro-grünen-Wisch rum. Manchmal fragt mich ein Länderkollege: “ Ach die Alten Teile gibt’s noch? Ehrlich gesagt, schäme ich mich dann ein wenig.

    Hauptsache wir bekommen Mauspads mit Motivationsparolen! Falsche Schwerpunkte ohne Miteinbeziehung der Mitarbeiter! Moderne BPOL sieht anders aus !

  14. @ wolfin und Peter:
    Der Ausweis wird ehemaligen Angehörigen der Bundespolizei beziehungsweise des Bundesgrenzschutzes auf Antrag ausgestellt, wenn sie aus dem aktiven Dienstverhältnis ganz normal in den Ruhestand gegangen sind. Beamte und Tarifbeschäftigte im aktiven Dienstverhältnis können den Ausweis bereits vor der Versetzung in den Ruhestand beziehungsweise vor der Verrentung bei Ihrer personalwirtschaftlich zuständigen Stelle beantragen.

    Heinz Selzner

  15. Also ich kann gut auf diesen Ausweis verzichten. Mich sieht, wenn ich im Ruhestand bin, bestimmt keiner mehr. Mit dieser „Firma“ habe ich abgeschlossen.
    Jetzt wäre ein neuer Ausweis, als Kärtchen, nötig. Man schämt sich ja, wenn man den jetzigen Lappen jemanden zeigt.

  16. @ Heinz Selzner,
    danke für die Antwort. Leider weiß ich noch immer nicht,an wem ich mich und alle anderen wenden muss,wenn die Dienststelle aufgelöst worden sind,oder wie ich mich bereits seit zehn Jahren in dem Ruhestand befinde. 2. Was ist mit den Angehörigen,die damals nur 8 Jahre ihren Dienst beim BGS verrichten konnten ?

  17. Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    ich finde die Bezeichnung ,,ehemalige Angehörige,, nicht zutreffend. Die Pensionäre sind immer noch Angehörige der Bundespolizei. Sie befinden sich lediglich im Ruhestand, bzw. a.D.
    Auch verstehe ich die ewige Motzerei nicht. Ich jedenfalls fühle mich immer noch als Angehöriger der Bundespolizei, wenn auch a.D.

    Reiner Mischer
    PHK a.D.

  18. Also bei uns in der Gegend, nachdem die Pensionäre des ganz alten Rechts in Pension gingen oder demnächst gehen, die sehnen sich sehr wohl weiterhin Angehörige des BGS, bzw. der Bundespolizei sein zu dürfen. Macht ihnen den Gefallen. Die sind wirklich glücklich. Keiner von ihnen hätte je gedacht A11 erreichen zu dürfen.

  19. Was ist mit den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, die zu einer anderen Bundesbehörde gewechselt sind oder gewechselt „wurden“? Die haben zum großen Teil den BGS/die Bundespolizei nicht in Gänze freiwillig verlassen und sind ihrer alten Behörde dennoch verbunden.

  20. Was mich echt verwundert ist, das die „Ruhestandsbeamten“ welche in der Nähe einer BPOL Abteilung leben einen solchen Ausweis benötigen. In den Abteilungen sind Sie doch eh meist bekannt, wenn sie dort am WE Ihre PKW auf dem Waschplatz reinigen oder ähnliches hat es doch bisher auch gereicht.
    Glaubt denn wirklich jemand das ich mir in Hanover, Hamburg oder sonst wo eine Dienststelle anschauen werde wenn ich im Ruhestand bin?
    Und, ich kenne keine Dienststelle wo nicht der Hinweis gereicht hat „ich bin ein Ehemaliger…“ und er war willkommen wenn er noch ein paar Namen auf der Liste hatte.
    Aber anscheinend ist es voll cool wenn dann noch so eine „Karte“ gezückt wird. Eine Anerkennung für das was ich leiste fehlt mir im jetzt und heute, Geld ist nicht alles – ein Gut gemacht – das wäre mal was. Anscheinend sind Plastikkarten günstiger wie ein Lob.

  21. Was für Diskussionen um einen Ausweis für die ehemaligen Beschäftigten der Bundespolizei.
    Ich selbst habe mich dafür mit den Vorstandskollegen der Seniorengruppe jahrelang für diesen Ausweis eingesetzt
    und in mancher Sitzung wurde darüber diskutiert und Anträge formuliert.
    Einfach zu sagen ,, „mich sieht dieser Verein oder diese Firma nach der Pensionierung nie mehr „“
    fürchtet mich ein wenig. Wofür habe ich denn teilweise über 40 Jahre meinen täglichen Dienst geleistet. Für einen Verein oder eine Firma??
    Ich habe meinen Dienst gerne geleistet für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland und das ist meines Wissen kein Verein oder Firma.
    Diese Parolen sind Stammtisch Geschwätz von Menschen, die wahrscheinlich nie während Ihrer Dienstzeit den Beruf ernst genommen haben.
    Aber das Gehalt und die Beförderungen, diese waren ja selbstverständlich.
    Schluss mit Lustig , die Einführung dieses Ausweises ist ein jahrelanger Kampf der Seniorengruppe gewesen und hat es verdient endlich eingeführt zu werden.
    Ich beantrage ihn sofort.

    Reinhold Apel, PHK a.D.

  22. @ Peter:
    Man wendet sich immer an die letzte Dienststelle.
    Wenn diese nicht mehr existiert, dann würde ich die Direktion ansprechen, in deren regionalem Bereich die Dienststelle war. Oder noch einfacher: einfach mal deine Kreisgruppe kontaktieren, die wird dir einen Ansprechpartner vermitteln können.
    Wenn du mir an heinzselzner@web.de deine Daten schickst, werde ich dir einen Ansprechpartner vermitteln.
    Gruß
    Heinz Selzner

  23. Und hier noch einige Klarstellungen:

    Gedacht ist der Ausweis für diejenigen Rentner und Pensionäre, die aus der Bundespolizei – sozusagen aus dem letzten Arbeitsverhältnis – in den Ruhestand gegangen sind.

    Man kann den Ausweis schon (kurz) vor dem tatsächlichen Eintritt in den Ruhestand beantragen, damit er dann zeitgerecht fertig ist. So, wie Norbert das wünscht.

    Reinhold Apel hat recht. Viele unserer Senioren haben seit Jahren den Wunsch nach einem solchen Ausweis gehabt. Es gab auch beschlossenen Delegiertentagsanträge zu Seniorenausweis und einer Konzeption zur Betreuung der Ehemaligen (das soll nicht diskriminierend sein, lieber Reiner Mischer), die sind jetzt in Zusammenarbeit mit der Seniorengruppe abgearbeitet.

    Der neue elektronische Dienstausweis – da gab es technische Probleme bei der Entwicklung. Ich werde den Sachstand demnächst abfragen und hier mitteilen. Das ist sicher keine Erfolgsgeschichte. Allerdings hat der Seniorenausweis nun rein gar keine negative Auswirkung auf die Einführung des elektronischen Dienstausweises, weil dieser ganz andere Funktionen beinhalten soll. Auch nicht finanziell. Und leider würde das Geld, dass man hätte einsparen können, auch nicht dazu reichen, auch nur einige KollegInnen mehr im Endamt in die Pension zu entlassen.

    Meines Erachtens sollten wir auch einmal einen Wunsch unserer Ehemaligen, mit denen wir auch viele gemeinsame Dienstjahre verbracht haben, respektieren. An diesem Ausweis geht dike Bundespolizei nicht kaputt.

    Heinz Selzner

  24. Lieber Heinz,

    danke für Deine Zeilen.
    Ich fühle mich nicht diskriminiert, sondern von der „Familie“ BuPo vergessen.
    Das kann es nach 42 Dienstjahren nicht sein.

  25. Das ist doch die passende Gelegenheit diese alte und ausgediente „Lappen“ endlich durch zeitgemäße Ausweise zu ersetzen! An was wird es denn wieder scheitern?

  26. Also …. diese wenigen Euro könnte unser Dienstherr für einen „zeitgemäßen Seniorenausweis“ (mit Chip) ausgeben.
    Ich würde mich sehr freuen!
    Es ist doch jedem Pensionär möglich zu machen seine ehemalige Dienststelle öfters (vielleicht wöchtentlich) ohne zusätzliche Hindernisse aufzusuchen. Der Kontakt zu den ehemaligen und auch neuen Kollegen fördert doch die Kameradschaft und den Zusammenhalt in unserer Behörde. Außerdem kann doch ein Pensionär in seiner ehemaligen Dienststelle auch mal einen „effizienten Ratschlag“ aus seiner langjährigen Tätigkeit bei Problemen geben.
    Nicht nur dass die ehemalige Dienststelle durch ständigen Kontakt davon einen Nutzen hat, nein – auch der Pensionär ist dann auch zufriedener im Ruhestand, wenn er (vielleicht wöchentlich auch mehrmals) seine Freizeit – die er dann ja hat – in den Dienst einbringt!
    Eine plötzliche „Abkopplung“ vom Dienst durch den Ruhestand darf es nicht geben!

  27. @frustl

    mehrmals wöchentlich, als Pensionär? Also ich wüsste als Pensionär mit meiner Freizeit was besseres anzufangen, als die ehemalige Dienststelle jede Woche mehrmals aufzusuchen, einmal im Monat vielleicht, um die Beihilfeanträge wegzuschicken, das reicht. Ich bräuchte auch so einen Ausweis nicht.

  28. Einfach herrlich, wie solch eine kleine Initiative, so viele Kommentare erzeugt und dabei deutlich wichtigere Themen in den Schatten stellt.

    Erschreckend aber auch die versteckten Neidargumentationen nach dem Motto, bloß den anderen nichts gönnen, wenn ich davon nichts habe.

    Alle die in Pension gehen und sind, sollen einen Ausweis bekommen.
    […]

  29. @Frage
    Ich sehe das genau so wie @loddel. Ich werde in meiner Freizeit bestimmt keine Dienststelle aufsuchen. Der Laden ist ja bis dahin bestimmt auch geschlossen, ich habe noch acht Jahre. Also mein Ausweis kann verschenkt werden.