Dienstpostenbewertung wird umgesetzt

Mit der nun vorgelegten neuen Dienstpostenbewertung ist der Dienstherr in sehr vielen Punkten den Forderungen der Gewerkschaft der Polizei gefolgt, die ihre Forderungen für eine verbesserte Dienstpostenbewertung in den „Bamberger Beschlüssen von 2010“ festgelegt hatte. In vielen Verhandlungen und Gesprächen hat die GdP immer wieder ihre Forderungen und Positionen dargelegt. Umso erfreulicher ist es, dass nun auch unsere Anregungen für den Ermittlungsdienst und die KrimB aufgenommen wurden. Über dieses Ergebnis freut sich zu Recht auch der GdP-Vorsitzende für die Bundespolizei Jörg Radek: „Das Urheberrecht für die Verbesserungen in diesem ODP liegt einzig und allein bei der Gewerkschaft der Polizei. Sie war der Initiator gegen jeden Widerstand in den Behörden.“
Die Bewertung der Dienstposten als PDF  im mitgliederinternen Bereich
Hierzu haben wir auch in der Vergangenheit ausführlich berichtet:

Erste attraktive Schritte – Der Entwurf eines neuen Organisations- und Dienstpostenplans wurde vorgelegt (11.8.2014)

Stellungnahme zu den geplanten neuen Dienstpostenbewertungen abgegeben (7.10.2014)

Attraktivität für alle: ganzheitlich (4.10.2014)

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken

59 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. Liebe Kollegen der GdP
    Es freut mich, dass Ihr diese NEUE DP Bewertung mit Erfolg durchgesetzt habt. Ferner ist das für die Gruppenleiter und Stell, DGL eine Super Sache. Da kann so manche Bewerbung auf den 13 er bzw. bei den GL 12 er DP entfallen, falls auch die entsprechenden Kassenanschläge frei sind.

    Aber der Hohn ist, dass der mD wieder einen vor den Koffer gesch…. bekommen hat. Da wird weiterhin in A/ / A8 / A9 und A9 mZ weiter gestreift und der Kollege der ein halbes Jahr den VAV gemacht hat wird nun irgendwann bei passender Beurteilung A 11, was ihm auch zu gönnen sei.
    Aber warum wird der mD so Stiefmütterlich behandelt. bei diesem neuen DP sollte man zumindest nach dem LmPvD in A 8 anfangen.

    Und die erfahrenen PHM/Z sollten nun rasch in den gD übergeleitet werden um als KSB / ErmD Beamter ebenfalls die Chance zu haben noch A 11 zu erreichen.

    Es kann doch nicht sein das ein KSB in A 9/Z seinen Dienst macht und der andere in A 11. Das ist nun aber mehr als ungerecht und gegenüber dem mD eine absolute Unverschämtheit.
    Da muss was gemacht werden. Ferner spart man sich dann den VAV und dessen Kosten und vor Allem das FEHLEN der Kollegen der Kollegen in der Dienststelle.

  2. Das ist doch mal eine erfreuliche Meldung!
    Lange hat´s gedauert, aber immerhin….
    Der Wermutstropfen dürfte jedoch – wie immer – in den Planstellenobergrenzen und im Stellenhaushalt liegen.
    Ich lasse mich aber auch gerne positiv überraschen.

    Bis dahin;
    DANKE für euren Einsatz!!!

  3. Fragen:

    Wird das PEK außer Kraft gesetzt?

    Ist man als DP Inhaber, auch nur mit einer verwendung, auf A12 gesetzt?

    Müssen sich alle neu bewerben?

    Was ist mit den „neuen“ DP – wie wird dort verfahren?

    Wer kann helfen?

  4. Sicherlich gibt´s noch viel zu tun, und durch die neuen Bewertungen wird auch niemand zusätzlich befördert. (könnte sogar sein, dass diejenigen, die sich schon als heisse Aspiranten auf eine Beförderung sahen, wegen der neuen „Konkurrenz“ lange Gesichter machen und sich wieder hinten anstellen dürfen…). Trotzdem scheint mir diese neue Regelung ein ziemlicher Durchbruch auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit zu sein. Glückwunsch und Danke daher an alle, die sich beharrlich dafür eingesetzt haben! Positiv ist auch hervorzuheben, dass auch die Ermittlungsdienste nicht aussen vor bleiben, wonach es ja bekanntlich über einen langen Zeitraum aussah!
    Aufpassen wird man nun müssen, dass es aus den o.a. Gründen nicht zu viele „Kollateralschäden“ bei denjenigen gibt, die man gerade so „Spitz auf Knopf“ rechtzeitig vor Erreichen des Altersstrafraumes in die „9“ gehievt hat und die nun um ihre bereits sicher geglaubte Beförderung bangen dürfen.
    Wie gesagt: Es ist lediglich ein Anfang! – Aber ein guter!

  5. Kollege Winthuis, ich finde ein sehr zutreffender Kommentar.
    Mal sehen ob die im mittleren Dienst genauso stolz auf den Urheber sind wie die GdP?

  6. So langsam verstehe ich die Welt nicht mehr. Als POK auf einer 10/12 Gruppenleiterstelle habe ich doch ganz andere Beurteilungskriterien wie ein POK 9/11 auf einer KSB-Stelle. Wie sollen denn diese beiden POK bei den kommenden Beförderungsrunden miteinander verglichen werden? 8 Punkte auf einer Gruppenleiterstelle haben doch wohl mehr Gewicht wie 9 Punkte auf einer KSB-Stelle?!

  7. Dem Kommentar von Peter Winthuis ist nichts hinzuzufügen !!!

  8. Ich kann jetzt wirklich keine Gerechtigkeitslücke erkennen, wenn jemand mit Abitur, der oder die 3 Jahre oder 36 Monate länger die Schulbank oder Vergütung „gedrückt“ hat, dann nicht wenigstens beim Aufstieg oder Einstieg einen Vorteil hat. Schließlich haben diese Leute 3 Jahre länger gelernt, und auf ca. 75.000 € verzichtet bzw. eben weniger verdient.

  9. Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    es ist wie immer. Kaum ist die Botschaft über Verbesserungen veröffentlicht finde ich von fünf Kommentaren zwei unter der Rubrik: „Sehr gut, aber…..“.
    Sind wir denn nicht mehr in der Lage etwas Erreichtes als Schritt in die richtige Richtung zu feiern? Müssen wir denn gleich wieder alles Schlecht reden?
    Ich würde mich freuen, wenn alle mehr über die überwiegende positiven Dinge dieser Neubewertung reden würden als über die wenigen Dinge die evtl. noch zu regeln sind.

  10. Super,
    Kontroll- und Streifenbeamter (9/10 AF) arbeitet sich zum GL (9-11) hoch, wechselt auf eine gleichwertige Stelle Sachbearbeiter im SB 11. GL wird auf 10-12 gehoben, super, SB bleibt 9-11. Die Stelle wird also abgewertet (von der mittleren Führungsebene in die untere Führungsebene). Danke. Planstelleninhaber wird als SB beurteilt und darf sich mit den Kontroll- und Streifenbeamten messen.
    War ich da nicht schon mal? Gerechtigkeit sieht anders aus. Wenn das Ganze schon als Erfolg verkauft wird, bitte die auch die Ungerechtigkeiten ansprechen.
    Außerdem wird es nicht mehr Beförderungen geben, nur andere Personen werden betroffen sein. Sollte diese Aussage falsch sein, bitte Zahlen. Von den letzten ca. 2600 angekündigten Beförderungen wurden bis jetzt nur etwa 1500 vollzogen. Wo ist der Rest? Sorry das ich abschweife.

  11. Für viele ist es wirklich gut gelaufen und das freut mich ehrlich. Leider gibt es auch Verlierer und ich frage mich mittlerweile warum? War früher stellv. Zugführer in der Abteilung A 9-11(untere Führungsebene), dann gewechselt zum SB (A 9-11) mittlere Führungsebene. Und nun ? Bin ich wieder untere Führungsebene…Viele werden sagen, selber Schuld. Frag mich nur wie objektiv die Kriterien der Hebungen sind, wenn Innendienstmitarbeiter(ehemals A9/10) nun A10-12 sind…

    Beste Grüße

  12. Hallo,
    sehe ich genauso wie Guido Kuhn geschrieben hat.
    Dieser neue ODP war doch vor einiger Zeit noch undenkbar.
    Jeder im mD kann rein theoretisch sein Endamt erreichen. Jeder im gD kann mit dem VAV A 11 werden.
    Für uns in der Direktion BP ein großer Schritt. Daher einfach mal: Danke.
    Gruß

  13. Endlich!! Als Angehöriger der D BP freue ich mich wahnsinnig darüber, dass wir jetzt soweit sind! Mit der letzten Reform als Startdatum gab es hier im mD 7/8-Bewertungen……nun können alle bis mZ! Für alle „Kurzaufsteiger“ rückt die Endbewertung A11 in greifbare Nähe. Für alle Vollaufsteiger gD wurde mit 10-12 eine Stufe geschaffen, die den Unterschied ausmacht. Jetzt bleibt zu hoffen, das die Obergrenzenverordnung noch entsprechend angepasst wird!

    Lasst uns darauf stolz sein!! Dass wir dies geschafft haben, haben vorher nicht viele geglaubt! Jetzt heißt es dies auch enstprechend zu verkaufen. Neue Ziele/weitere Verbesserungen werden sicher folgen!

    Und zu guter Letzt: Danke an Sven und Jörg für euer Durchhaltevermögen und den nötigen Nachdruck, mit dem ihr dies durchgeboxt habt!

  14. Glückwunsch zum Erfolg. Ich freue mich für jeden der hiervon betroffen ist.
    Würde mich allerdings noch mehr freuen, wenn ich auch die Chance zum VAV bekommen würde. Habe 25 Dienstjahre voll und bin seit über 14 Jahren POM ohne Dienstvergehen aber mit Nebenjobs.
    Wäre schön, wenn die GDP hier am Ball bleibt.
    Gruß aus dem Norden!

  15. Was nützt es denn, wenn die KSB mit 8/9mZ bewertet werden, aber 95 Prozent der Leute wissen, dass sie niemals die Z bekommen.???

    Das ist doch die Leute v…………

    Macht´s gut , Gruß von von der Strasse

    Ich habe schon lange aufgegeben.

    Der Maulwurf

  16. Ich finde auch, dass die GdP hier eine deutliche Verbesserung erreicht hat. Dass jetzt wieder Kommentare von Kolleginnen oder Kollegen auftauchen, die sich wieder benachteiligt sehen, war mir aber auch klar.
    Meiner Meinung nach sollten wir aber Verbesserungen immer positiv sehen, auch wenn man selbst anfangs nicht unmittelbar betroffen ist.

  17. „Mal sehen ob die im mittleren Dienst genauso stolz auf den Urheber sind wie die GdP?“

    51,5% aller Beamten der Bundespolizei wird es schlichtweg egal sein weil es in keinster Weise eine Verbesserung ihres Status bedeutet.

    Wieder einmal deutlich wird diesen 51.5% durch die Blume gesagt, ihr seit zwar eigentlich ein Auslaufmodell was man nicht mehr haben möchte aber ein Nachfolgemodell ist noch nicht da und wird es auch nicht geben.

    Die mangelhafte Wertschätzung die man diesen 51.5% damit entgegenbringt spricht für sich.
    Ob der Ausschluss von über der Hälfte der Kollegen/innen ein gutes Zeichen zur Entwicklung zu einer modernen zeitgemäßen Behörde ist, darf jeder für sich selbst entscheiden.
    Die „Corparate Identity“ wird es jedenfalls, und da bin ich mir ziemlich sicher, noch mehr sabotieren.

    Freut mich für alle Kollegen die in den Genuss dieser süßen Früchte kommen.
    Aber es zeigt deutlich das es kein ganzheitliches Konzept für das berufliche Weiterkommen in der Bundespolizei gibt. Es wird Flickschusterei nach dem Gießkanneprinzip betrieben.
    Ein Laufbahnverlaufsmodell was für alle transparent wäre, man weiß wo man steht und man die Richtung gezeigt bekommt wo es hingehen könnte wird wohl noch auf sich lange warten lassen.

  18. Na das nenne ich doch mal einen Fortschritt.

    Ob da jetzt mehr befördert werden oder nicht… Für mich hat sich wenigstens die Schulbank Lübeck gelohnt und ich kann jetzt wenigstens noch A 11 werden. Das motiviert wieder (zumindest mich)

    Meine 9/10er Stelle ErmD war für mich EdeKa.

    Des Weiteren werden durch die Aufwertung GL 10-12 Aufstiegsmöglichkeiten geschaffen, wenn ein älterer Kollege, der auf der Stelle saß, in Pension geht.

    D

  19. Jaaaaaaa!

    Gute Sache!
    Gewinner im mD (alle), sinnvolle Verteilung im gD!

    Wenn man das gesamte System nicht ändern mag, nicht ändern kann dann ist das hier ein großer Wurf.

    Verlierer gibt es immer… aber mal wirklich, wer von einer GL (Führungsfunktion) in eine Sachbearbeiterfunktion wechselt(e), der hat eigentlich nichts verloren – er wird gerecht für SB besoldet. Führungsverantwortung ist nun mal besser dotiert; außer im Verband.

    Insgesamt ein guter ODP und mit dem PEK jetzt auch passend.
    Wer nach A10-12 will muss Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen sammeln. Passt. Sieht gut aus. (die die da sind, können bleiben und bei Neubestezungen greift das PEK / Dotierung wenn der Stelleninhaber VAV hat). Also ich bin zufrieden…. Auch wenn ich jetzt in der Beförderungsrangfolge Plätze verlieren werde…

  20. Danke Guido Kuhn für deinen Beitrag. Es können niemals Alle und gleichzeitig von einer Verbesserung profitieren. Aber es geht in die richtige Richtung, nach Oben. Hoffentlich entsteht dadurch eine Sogwirkung, damit noch mehr Kollegen zukünftig berücksichtigt werden können.

  21. Hallo zusammen,
    ich finde diese Neuerungen richtig gut. Danke GdP. Ich kann ebenfalls nicht verstehen, dass gleich wieder „gemeckert“ wird. Was ich richtig daneben finde ist die Meinung im Beitrag Nr. 6 – eine 8 als GL ist mehr wert als eine 9 für KSB.
    Zum Urheberrecht – schaut mal auf die andere Seite – die feiern sich ebenfalls.

  22. Jetzt ist es mir also als Aufsteiger mit begrenzter Ämterreichweite (2009), aber inkl Führungsmodul, davor 25 Jahre u.a. Gruppenführer, Zugführer, FET-Führer und funktional 3 Jahre GL nicht mehr möglich eine GL-Stelle zu erhalten ?! Die Erfahrung in der Praxis zählt also nichts mehr – richtig ? Aha…..!
    So toll ist das glaube ich nicht……..Und so war es damals auch nicht seitens der Gewerkschaften/ Personalräte angesagt. Sich DIESEN Teil des ODP auf die Fahne zu schreiben- egal welche Gewerkschaft – m.E. keine positive Entwicklung. Mag sein, dass man jetzt auch als KSB A11 werden kann. Da gibt’s aber (Überraschung) noch mehr: Freude an der Führungstätigkeit- insbesondere, wenn man diese mehr als 25 Jahre ausübte und der verkürzte Aufstieg dazu reichen sollte GL zu werden. JETZT wohl nicht mehr. Abgesehen von einer Praxiserfahrung die man aus verschiedenen Dienststellen mitbringt.
    Wollten wir (die Gewerkschaften, Personalvertrteter) das so ?! Hmmmm…..

  23. Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    Wir haben durch unsere Forderungen ( Bamberger Delegiertentagsbeschlüsse der GdP!) was erreicht, dass sich durchaus sehen lassen kann. Diese fast 13000 Hebungen waren keine Selbstverständlichkeit, sondern mussten in vielen Verhandlungen und auch gegen Widerstände im dienstlichen Bereich durchgesetzt werden. Ja es kann auch nur der Anfang für einen richtigen Weg sein. Deshalb muss für die Bereiche, die jetzt nicht dabei waren wie zBsP. Kollegen der Aus,-Fortbildung, Stabsangehörige usw. weiter mit dem Polizeipräsidium in Potsdam verhandelt werden.
    Bitte lasst uns nicht alles gleich wieder negativ diskutieren, sondern uns auch mal über was freuen, auch wenn man selbst davon nicht profitieren kann!
    Charly Hofgesang

  24. @ P. Winthius
    Zitat: „Es kann doch nicht sein das ein KSB in A 9/Z seinen Dienst macht und der andere in A 11. Das ist nun aber mehr als ungerecht und gegenüber dem mD eine absolute Unverschämtheit.
    Da muss was gemacht werden.“

    Ja das sehe ich auch so! Alle KSB und PVB in der Gruppe = nur noch mD!!! Bewertung A 7 – A 10, alle 8 Jahre eine Beförderung.

    KSB und PVB in der Gruppe sind, dass ist nicht böse gemeint, die Grundfunktionen der BPOL. Da wird die meiste und schwerste Straßenarbeit geleistet. Also schlicht weg, der einfache Polizist. Deswegen Regelbeförderungen.

    Bei der BW sagte man wohl „Mannschaftsdienstgrade“ dazu. Hier aber nicht passend.

  25. Ich möchte auch anmerken, das dies ein Erfolg der GDP ist. Es sei dahingestellt, das dies auch eigentlich der Weg der Politik gewesen wäre. Ich selber habe ab 2004 als POM den zweijährigen gemacht und bin mittlerweile PHK. (Nach 9 Jahren) Solange hatte ich gebraucht POM zu werden seit 1989.
    Ich kann mich gut Anfang der 2000er erinnern, als zumindest in der BPOLD STA sehr viele junge PK´s DGL oder in der „Teppichetage“ Leiter wurden und nun mittlerweile A12 oder A13 sind. D.h. in 15 Jahren Endamt.
    Dies soll keine empirische Erhebung darstellen. Ist halt so meine Erfahrung.
    Was ist denn seit 2000 für den mD geschehen. Einmal 2003 eine größere Beförderungswelle von PM zum POM.
    Und nun wird wieder was für den gD gemacht. Im Verhältnis halte ich dies für ungerecht.

    Und nochmal, der Weg des BMI/Politik ging immer in Richtung der Förderung des gD. Also, sehe ich diesen Erfolg der GDP zumindest als einfach „erstritten“ an.

  26. Ein guter und wichtiger Erfolg.
    Allerdings sieht die Umsetzung in der Realität oft anders aus. War im mittleren Dienst noch PHM (Z), hatte mich aber doch entschlossen, noch den verkürzten Aufstieg zu machen. Seit 5 Jahren POK. Jedes Jahr hat mir mein DGL erklärt, er kann mir keine höhere Bewertung als 6 geben, weil ich ja ausbefördert bin. Die guten Noten kriegen Andere. Tja nun neue Lage, altes Lied. In meinen verbleibenden 6 1/2 Jahren wird das wohl nichts mehr. Aber manchmal geschehen ja njoch Wunder.

  27. Super Ergebnis! Und das ist nicht weg zu wischen oder weg zu diskutieren!
    ABER eine Blendgranate für das „Volk“. Wem nutzt eine Spitzenbewertung nach ODP, wenn keine Kohle (Kassenanschlag, Bundeshaushalt etc.) dahinter steckt. Hier ist noch ein unbeackertes Feld für alle Berufsvertreter.
    Besoldung nach wahrzunehmender VERANTWORTUNG! Und das sollte auch für beauftragte Funktionsinhaber gelten.
    Allerdings wird es dann schon spannend, wenn die die Grundfunktionen von A8 – A11 (KSB) abgebildet werden.
    Wie ein Kollege schon mal schrieb: Freut euch und bleibt munter!

  28. @ hofgesang charly

    Weißt Du noch, als wir beide zusammen den Aufstieg nach 16 a anno 2001 gemacht haben? Da hatten manche Ausbilder auch gesagt: „Sie werden die ersten 16 a-ler sein, die A 12 werden.“ Und was ist? 8 Jahre DGL (10/11), jetzt 6 Jahre vDGL (10/11), Der Posten wurde immer neu bewertet, ohne dass man was davon hatte. Nun geht man nicht mal mehr als GL in Pension, sondern als KSB, aber wenigstens als PHK, Danke.

  29. @loddel: Nun geht man nicht mal mehr als GL in Pension, sondern als KSB, aber wenigstens als PHK, Danke.

    Natürlich freue ich mich als GdP`ler auch, dass Verbesserungen erreicht wurden, aber wie viele von „uns“ (und damit meine ich alle Bundespolizisten und Bundesfinanzpolizisten) erreichen nicht einmal mehr ihr Endamt, ein großer Teil wird sogar als A8 in Pension gehen. Vielleicht hatten die Kollegen nicht die Möglichkeit (warum auch immer, z.B. Familie usw.) in eine andere, höhere, Laufbahn zu wechseln, obwohl ihre Tätigkeit dieselbe oder vergleichbar war? Und ob Pension A11/12 oder A 8 – da gibt es schon noch Unterschiede, da muss der eine oder andere sich sogar evtl. noch in der Pension einen Nebenjob suchen, wenn er die A8 ausgleichen will….

    Dass kann es nicht sein.

    Schaffen wir den mD ab und holen alle Kollegen des mD in den gD – ohne viel Federlesesns..

  30. Wie schaut es mit dem unsäglichen Verwendungsbreitenmodell nach der Stellenhebung aus?
    Wird es ausgesetzt oder (hoffentlich) abgeschafft?
    Oder sind diejenigen, welche sich aufgrund des Modells von einer GL-Stelle wegbewegt haben, nun die Verlierer?

  31. ja ja….. KSB mD….KSB gD….

    wie war das…gleiche Arbeit – gleicher Lohn??!! wenn sich nicht einmal der Bund daran hält..warum sollen es dann andere

  32. @BuFiPo

    Natürlich gebe ich Dir recht, dass nicht alle ihr Endamt erreichen und dass eine Pension nach A11 besser ist als eine nach A8. Nur damals machten wir eben auch den Aufstieg auf dem DP, den wir auch schon zuvor als A 9 Z machten. Das Personal, das es in den Dienstgruppen zu „führen“ gilt, ist seither, wenigstens in unserer Inspektion, nicht mehr geworden, nur die DP wurden immer neu bewertet und irgendwann war man dann eben mal außen vor, obwohl man auf seinem DP, was auch die Beurteilungen widerspiegeln, sehr gute bis hervorragende Arbeit geleistet hat. Jetzt kommen von überall her Leute, die sich auf die lukrativen A 11 – 13 -Stellen als DGL oder vDGL bewerben, um danach, wenn sie den bekommen haben, gleich wieder zu verschwinden, sei es in den Stab oder ins Ausland. Die Arbeit bleibt dann an den verbliebenen Leuten hängen, die dann als KSB „de luxe“ beauftragt werden, die Arbeit der DG-Führung zu übernehmen, aber nie eine Chance haben werden, diese DP selbst mal zu erlangen.

  33. Was bringt das aber alles, wenn es keine Beförderungen gibt?

  34. Seit wann gibt es denn Bundesfinanzpolizisten ? Habe ich etwas nicht mitbekommen. Bislang konnte ich in aus den Medien noch nichts von dieser neuen Polizei in Erfahrung bringen. Oder ist das ein Wunschdenken einiger Zöllner ?

    [Anmrk. d. Red.: Die Schaffung einer Bundesfinanzpolizei ist eine Forderung der GdP]

  35. Leider kann ich hier beim besten Willen keinen wirklichen Erfolg für die Mitarbeiter der Bundespolizei erkennen.
    Mit dieser Dienstpostenbewertung werden nun erneut Begehrlichkeiten geweckt, welche bei fehlender Haushaltsunterlegung nicht realisiert werden können.
    Das wird ganz schnell sehr großen Frust produzieren!!!
    Hinzu kommt, wie auch schon von anderen Kollegen angesprochen, dass nun noch viel mehr beförderungsfähige Bewerber auf die wenigen handverlesenen und haushaltärisch unterlegten Stellen drängen werden.
    Eine weitere Tatsache ist, dass die Gesamtquoten der Regelbeurteilung in der Note 8 u. 9 schon im vergangenen Jahr um 50% gekürzt wurden (halbierte Möglichkeiten bei nun mindestens doppelter Bewerberzahl)
    Und das krönende Sahnehäubchen ist dann noch die anstehende Neuregelung der Beurteilungszeiträume von aktuell 2 auf 3 Jahre.
    Damit schiebt man dann zukünftig die wenigen Beförderungen noch weiter nach hinten.

  36. Es geht bei uns immer nur in Salamitaktik. Also in kleinen Schnittchen. Es ist bestimmt ein Schritt in die richtige Richtung. Jedoch denke ich werden wir Verhältnisse bekommen wie bei den Länderpolizeien. Dort sind auch auf einer Stelle z.B. 3543 Stelleninhaber.
    Befördert werden in einem Jahr 21. Wie oben beschrieben. Wenn kein Geld für mehr Kassenanschläge da ist, nuetzt das niemanden etwas. Im Gegenteil. Beamte, welche im Moment gut stehen in der Beurteilung oder im Ranking, werden sich teilweise wieder hinten anstellen müssen. Das kann zu viel mehr Frust führen als im Moment. Durch die Anhebung der Beurteilungszeiträume wird es für die 50 jährigen welche A 10 sind eng werden ihr Endamt zu erreichen.

  37. Werte Kollegen, eure Beiträge zeigen, wie so oft und wiederholt, wo der Hund begraben liegt. Deshalb kann ich nicht müde werden weil man den „Vertretern unseres Landes“ wieder und immer wieder verdeutlichen muss, dass sie nicht nur Geld in die Hand nehmen müssen, sondern sich auch mit den Einzelheiten bei den entsprechenden Einheiten und Behörden auseinandersetzen müssen. Wir alle sind es wert mitgenommen zu werden.

    Die Steuereinnahmen sprudeln und sprudeln – von 650 Mrd Euro ist die Rede, Mehreinnahmen von ca. 120 Mrd. im Vergleich noch zu vor wenigen Jahren. Wir haben es mehr als verdient, davon ein Stück des Kuchens abzubekommen – und das werden wir uns holen.

  38. zu Baumi:
    Bei einer pessimistischen Grundeinstellung kann mal alles schwarz malen.
    Zum Einen ist das Planstellenhebungsprogramm der erste wichtige Schritt und Grundvoraussetzung für weitere (erhöhte) Beförderungszahlen. Zum anderen haben weder die Quoten der Regelbeurteilung noch die Beurteilungszeiträume etwas mit Beförderungszahlen zu tun.
    Wichtig ist immer die Anzahl der Zuweisungen. Wenn es in der entsprechenden Beförderungsrangliste bspw. keine 9 und 8-er Beamte (mehr) gibt, wird man mit 7 und teilweise 6 befördert.
    Die Verlängerung der B.-zeiträume schiebt keinerlei Beförderung nach hinten. Wieso auch? Im Gegenteil, die Rangfolgeliste hat länger Bestand, der einzelne „rutscht“ kontinuierlich nach oben ohne gleich „rechts“ überholt zu werden.

  39. „Opium für’s Volk“ oder Wir sind “ s e l b s t “ !!!

    Ich denke jetzt häufiger über den 90 Millionen Euro schweren Lotto-Jackpott oder andere Lotterien nach. Wieso nur?
    Beeindruckend ist, welche Emotionen solche Zahlenspielereien auslösen! Es besteht ja die M ö g l i c h k e i t ….
    aber nur mit einem Lottoschein. Also feiern wir M ö g l i c h k e i t e n .
    Dieser ODP garantiert allen KollegenInnen: Ja, wir alle haben die Möglichkeit noch höhere Besoldungsämter zu erreichen!
    Jedoch in der Euphorie geht das Wort „Möglichkeit“ unter.

    Selbst Charly Hofgesang führte am 5. Mai aus: „Bitte lasst uns nicht alles gleich wieder negativ diskutieren, sondern uns auch mal über was freuen, auch wenn man selbst davon nicht profitieren kann!“
    Die Frage sei gestattet: Wer ist gemeint? Sind wir nicht alle selbst?

    „Rheinländer“ hat den „Adressaten“ im Beitrag 17 v. 5.Mai so formuliert:

    „Ob der Ausschluss von über der Hälfte der Kollegen/innen ein gutes Zeichen zur Entwicklung zu einer modernen zeitgemäßen Behörde ist, darf jeder für sich selbst entscheiden. Die “Corparate Identity” wird es jedenfalls, und da bin ich mir ziemlich sicher, noch mehr sabotieren.“

    In unserer, von ungerechten Quoten und Planstellenobergrenzen bestimmten, überalterten Bundespolizei, wird dieser ODP für viele- wahrscheinlich sehr viele- nur eins sein: Ein wertloser Lottoschein. OK wir haben ihn gratis bekommen. Nicht mehr und nicht weniger.

  40. @ Hofgesang Charly

    Lieber Charly Hofgesang, ohne dir deine Arbeit madig machen zu wollen, natürlich hat die GdP hier einiges geleistet und erreicht.
    Das steht vollkommen außer Frage. Die Stellenhebungen und die dazugehörigen Verhandlungen waren sicherlich nicht einfach.
    Viele derjenigen die hier motzen tun das aus meiner Sicht und meiner Meinung nach schon auf dem so oft beschriebenen hohen Niveau.

    Allerdings muss ich hier mal was loswerden.

    Ich persönlich wurde 1983 eingestellt, habe jetzt über 30 Dienstjahre, wurde nicht zum PHM befördert und konnte somit am VAV nicht teilnehmen.
    Natürlich bin ich nur einer von vielen. Aber es fällt schon schwer sich jedes Jahr den selben Mist bei Beurteilungsgesrächen anzuhören.
    Wir können dich nicht heben, die Quote, es sind noch Ältere vor dir und….

    Wem soll man denn noch was glauben?
    Ich persönlich glaube was Beförderungen angeht keinem mehr was.

    …und wenn ich ganz ehrlich sein soll, dann sieht es für mich so aus, dass der mittlere Dienst mehr oder weniger einfach in Vergessenheit geraten ist.
    … und noch was schön, dass es die sogenannte „Altersbeförderung“ zum PHM gibt, aber glücklich gelöst ist damit das POM „Problem“ nicht.

    Ich habe vor vielen Jahren auf die GdP gesetzt weil ich von ihr als Gewerkschaft überzeugt war.

    Ich hoffe, das in meinen verbleibenden 12 Dienstjahren von Neuem überzeugt werde. Zeit wäre es!

    M.f.G.

  41. Endamt:

    Kommt endlich in Realität in. Die Zeiten sind so, dass nicht alle ins Endamt kommen. Will man dort hin, muss man selber dafür etwas ‚besonderes‘ leisten und das garantiert noch nicht das Endamt. Wer jedoch in einer Funktion / Dienststelle „stehen bleibt“ muss sich ehrlich mit der Endamtfrage auseinandersetzen.

  42. Liebe GDP, vielen Dank für diesen wirklichen Erfolg und das (dran)bleiben in dieser Sache. Man mag sich kaum vorstellen wie schwer solche Erfolge erkämpft sind. Teilweise kann ich aber dieses „Gemeckere“ hier nicht nachvollziehen. An jedem erfolg wird immer noch etwas negatives gesehen. Fakt ist aber das die Masse meines dienstlichen Umfeldes diesen ODP positiv aufgenommen hat und auch weiß wem sie das zu verdanken hat. Jeder Beamte mD kann 9 + Z werden. Vor Jahren noch unvorstellbar Von alleine kommt sowas nicht. Erfolge bei der BPOL müssen in „Stücken“kommen. Dies war ein gutes Stück. Der nächste Bereich ist dann die „Beförderungsobergrenzen“.

    Zu den meckernden Kollegen kann ich nur sagen.: 10 Jahre mD, POM, also die „Flucht nach vorne“ die persönliche Lage verbessern as eigener Kraft, Dann (trotz Frau und Kindern) den 3 Jahres Aufstieg gemacht, mit den persönlichen Nachteilen während dieser Zeit.Quasi die Arschbacken zusammengeckinffen usw. Dieser Weg steht auch jedem anderen mD „Frei“ . Klar ist es einfach immer auf andere zu schimpfen und nach ausreden zu suchen warum man kein PHM ist oder selbst nicht den gd weg eingeschlagen hat. Aber das auch manchmal der Fehler bei einem selber liegt darf man hier aber auch nicht vergessen. Ich persönlich freue mich über den neuen ODP und werde davon profitieren zumal noch über 30 Dienstjahre vor mir.

    Gruss

  43. Super Programm und kein einziger PVB wird mehr befördert
    .

  44. Zu Nr. 38

    @rene ich möchte hier absolut NICHTS schlecht reden aber ehrlich gefragt, arbeiten wir in der gleichen Bundespolizei???
    Deine Aussage:“Zum anderen haben weder die Quoten der Regelbeurteilung noch die Beurteilungszeiträume etwas mit Beförderungszahlen zu tun“ ist schlichtweg falsch.
    Natürlich haben die Quoten der relevanten Noten 8 u. 9 bei der Regelbeurteilung etwas mit den Beförderungszahlen zu tun. Warum sonst werden aktuell in vielen Bereichen mind. 2x wenn nicht sogar 3x die Note 9 benötigt?
    Sprich dieses Mal die Jahre 2010, 2012 und 2014.
    Werden die Zeiträume um jeweils ein Jahr verlängert, dauert es zur normal erhöhten Wartezeit durch Öffnung der Gruppen noch zum Aufschlag von 2-3 Jahren. So sieht die Zukunft aus!!!
    Was will der Dienstherr bzw. der BMF denn erreichen??? Er will bei der BPOL die Personalkosten einsparen und das über einen langen Zeitraum.
    Für zukünftige Beurteilungsrunden gilt doch schon jetzt, ohne zusätzliche finanzielle Unterlegung, werden nur Beförderungen durchgeführt, welche durch Pension oder sonstiges Ausscheiden in der BPOLP frei werden.
    Im Klartext bisher konnten als Beispiel 30 Beamte gem ODP A 12 oder A 13 werden nun sind es mit einem Schlag mindestens 3x so viele Kandidaten.
    Mit dieser toll verkauften Planstellenhebung wird jedem Mitarbeiter ein Porsche versprochen aber das notwendige Geld für den Unterhalt gibt es nicht.
    Sorry…. echt keine Glanzleistung die gefeiert werden muss.

  45. Vor Jahren war gar nicht daran zu denke, dass man „relativ einfach“ vom mittleren in den gehobenen wechseln konnte. Und jetzt kann fast jeder, wenn er nur etwas Mut hat, diesen Weg einschlagen. Und ich bin davon überzeugt, dass es nicht mehr lange dauern wird und der Anteil des mittleren Dienstes (PM/POM/PHM) wieder steigen wird, um in den gehobenen Dienst, wenn auch mit einem kleinen halbjährigen Lehrgang, wechseln kann. Also sollte man diese neue Dienstpostenbewertung positiv sehen, auch wenn man am Ende seiner Dienstzeit kein PHK geworden ist.

  46. Nach reiflicher Überlegung will auch ich mal etwas dazu sagen.

    Dieser ODP stellt doch niemanden schlechter. Das ist Fakt. Es fühlen sich nur die benachteiligt, deren Dienstposten nicht angehoben wurde. Das ist de facto aber keine Schlechterstellung.
    Zum Zweiten werden damit sachliche Ungerechtigkeiten ausgemerzt, die bisher bestanden haben. Klar das diejenigen, die davon bisher profitiert haben, dies als ungerecht empfinden.
    Gerade was die Sachbearbeiter betrifft, sollten wir ein wenig mehr Ehrlichkeit aufkommen lassen. Der Unterschied zwischen Sachbearbeiter und Bearbeiter ist in den meisten Fällen der Unterschied wie beim KSB de luxe und KSB. Ausnahmen bestätigen die REGEL!!! Daher begrüße ich ausdrücklich das Aufholen derjenigen Kollegen, die auf der Straße ihren Dienst versehen. Wenn der SB jetzt eine Benachteiligung sieht, wieso geht er dann nicht in den Schichtdienst zurück? Eben, das will auch niemand mehr hergeben.
    Und zu guter Letzt noch ein Hinweis, der hier auch schon mehrfach angeklungen ist. Bei aller Perspektivlosigkeit der A10er, wie groß ist die Perspektivlosigkeit der A8er? Ein wenig Kollegialität würde sich meiner Meinung nach schon darin zeigen, seine Sorgen im Lichte dieser Betrachtungsweise mal zu beleuchten…

  47. @kowallsky 7. Mai 2015 „Beeindruckend ist, welche Emotionen solche Zahlenspielereien auslösen! Es besteht ja die M ö g l i c h k e i t ….aber nur mit einem Lottoschein. Also feiern wir M ö g l i c h k e i t e n .“

    Ja, mancher würde sich schon freuen, wenn er überhaupt eine Möglichkeit hätte.
    Aber selbst darüber können sich Einige nicht mal mehr freuen und sind schon wieder am Kritik üben. Aber, Aber, Aber – ich kann es nicht mehr hören….

    Ich sage nur Tarifbeschäftigte oder Verwaltungsbeamte im Endamt auf Dienstposten A6-A8 ohne Aussichten, dass es dort ODP Anhebungen geben wird.

  48. @PHM o. Z; jetzt PK 7. Mai 2015
    „Vor Jahren war gar nicht daran zu denke, dass man “relativ einfach” vom mittleren in den gehobenen wechseln konnte. Und jetzt kann fast jeder, wenn er nur etwas Mut hat, diesen Weg einschlagen.“
    ?? Früher wurde man mit Handauflegen (nach einem Feststellungsgespräch) PK oder POK.
    Heute kann theoretisch ein POM nach einem halbjährigen Lehrgang PK werden. Wie gesagt theoretisch. Praktisch ist mir noch keine Ausschreibung für so einen LG bekannt. Und Stellen gibt es ja auch keine. Mit diesem Finanzminister wird es auch keine Besserung geben. Der hat nur Ahnung von Parteispenden. Erst wenn ein neuer Finanzminister vereidigt ist, kann die Bundespolizei auf sachgerechte Ausstattung personeller und materieller Art hoffen.
    M.f.G.

  49. Früher wurde man auch als Grenzjäger eingestellt. Früher machte man einen Gruppenführerlehrgang von wenigen Wochen, jetzt den Ausbildungsaufstieg von 2,5 Jahren. Früher stand man im Achtung und hatte zu schweige, wenn Offiziere anwesend waren. Früher ist man am Zaun auf und ab gefahren.

    Die Bundespolizei entwickelt sich weiter, so wie damals der Bundesgrenzschutz.

    Ja, früher sind einige durch „Handauflegen“ in den gD aufgestiegen. Das waren jedoch nicht irgendwelche Bleppos, die faul rumgsessen haben, sondern – unter damaligen Ansprüchen – verdiente Führungskräfte, die in der Entwicklung des Bundesgrenzschutzes mitgenommen worden sind. So wie jetzt einige über das VAV mitgenommen worden sind.

  50. Hallo Marco:
    Warum geht der SB nicht zurück auf die Straße? Weil er da her kommt.
    Gruppenführer in der Einsatzhundertschaft,
    Truppführer in der BFHu
    KSB im Einzeldienst (u. a. Großstadtbahnhof)
    Aufstieg
    KSB gD
    Gruppenleiter
    SB in der Lage- und Einsatzzentrale (Wechselschicht)
    Von 38 Dienstjahren, ca. 30 Jahre auf der Straße.
    Habe bis jetzt nur vom alten System profitiert. Bin nämlich schon POK. Die einzelnen Dienstposten wurden nicht verteilt, man musste sich bewerben / qualifizieren (Ortswechsel inklusive), damit man sich jetzt da wieder findet, wo man vor Jahren angefangen hat.

  51. @schotti
    Dann müsstest Du das Beurteilungssystem doch insoweit kennen, dass bei der Vergleichsgruppe zunächst nur das Statusamt zählt. Du musst Dich also mit allen POK (ob KSB, GL, DGL, ErmD, SB oder was auch immer) vergleichen lassen. Ich habe zwar erst knapp 20 Dienstjahre, aber dennoch wurde bisher nie allein nur auf die Funktion geschaut. Klar wurde diese auch berücksichtigt, aber nicht allein. Bin selbst seit 14 Jahren Erstbeurteiler.

    Aber unabhängig davon bin ich dennoch der Meinung, dass Führungsverantwortung durch die Neubewertung zurecht mehr gewürdigt wird. Du kannst das natürlich anders sehen, das ist Dir unbenommen. ich begrüße diese Entscheidung, die wir beide sowieso nicht ändern können, ausdrücklich.

  52. Hallo Fragezeichen, das stimmt. Es war auch nur bei denen möglich, die eine GL Stelle innen hatten. Ich denke, dieses ist wohl heute nicht mehr möglich, da alle GL wohl schon durch Beamte des gD besetzt sind. Die Ausschreibung sollen angeblich dieses Jahr noch raus und die ersten Lehrgänge sollen dieses Jahr auch noch laufen (Buschfunfk)

  53. Ich kann nur den Vorteil erkennen, dass der KSB gD nun A 11 werden kann. Der KSB im mD hat keine Vorteile.

    Allerdings wird dieser “ Vorteil“ teuer erkauft. Den Kollegen mit eingeschränkter Ämterreichweite wird zukünftig die Bewerbung auf GL Stellen genommen. Vielleicht sollte die Einschränkung aufgehoben werden und diese Aufstiegsform als vollwertig anerkannt werden. Dies hätte den Vorteil, dass die Kollegen a. bewerbungsfähig sind b. die jetzigen Kollegen auf den GL auch A 12 werden können und c. die über 20 Jahre alte Aufstiegsform der heutigen Zeit angepasst wird.

  54. @Sindbad: Dann erkläre mal den „Doofen“ die sich aufgrund des Alters / Dienstrang nicht am VAV beteiligen konnten und stattdessen sich dem EAV gestellt und nach bestandenen EAV über zwei Jahre Lübeck angetan haben, wozu das Ganze!? Zumindest hintenraus, sollte man sich damit auch besserstellen können als der VAVler.

    Ich gebe dir aber recht, dass es für Kollegen mit VAV derzeit keine Chance gibt, die GL – Stelle zu erhalten und diejenigen damit vor den Kopf schlägt, die die Stelle vielleicht schon jahrelang funktional ausgeübt haben und mit Sicherheit auch gut und mit viel Fachwissen. Auf der anderen Seite muss man sich aber auch fragen lassen, warum die Dienststellen es bisher nicht geschafft haben, die betroffenen Kollegen unter alten Bedingungen auf die Dienstposten zu setzen!?

    Ich finde es schlimm, dass der mD immer mehr abgewertet wird, „interessante“ Dienstposten werden immer mehr in den gD verlagert … auf der anderen Seite lohnt sich der normale Aufstieg mit allen in Kauf genommenen Einschränkungen irgendwie immer weniger… Ich empfinde dieses ganze Kuddelmuddel um die aktuellen Aufstiegsformen derzeit mehr als chaotisch ohne klare Linie, u.a. auch dadurch dass der zweijährige Praxisaufsteiger aufgrund der Praktika die volle Führungsbefähigung direkt bekommt und der normale Aufsteiger / Einsteiger im Moment „nur“ die gleiche Führungsbefähigung wie der VAVler und dann wiederrum neue Lehrgänge besuchen muss, um dann „höhere“ Führungsebenen irgendwann einmal erreichen zu können. Für Einsteiger finde ich es ganz gut, dass sie auch erst mal als KSB einsteigen, für Aufsteiger fängt der Weg genauso wieder neu an, egal wieviele Jahre sie vorher im mD abgeleistet haben und das mit einem „Hochschulabschluss“.
    Der PK / POK- Bauch hat sich entwickelt und wird auch weiterhin bestehen bleiben, interessant wird es jetzt auch, ob sich das ganze in Richtung A11 verschiebt und wie es in Zukunft gehändelt wird.

  55. @OnlineSpam 13.05 Nr 54

    „Auf der anderen Seite muss man sich aber auch fragen lassen, warum die Dienststellen es bisher nicht geschafft haben, die betroffenen Kollegen unter alten Bedingungen auf die Dienstposten zu setzen!?“

    Ich sitze als VAVler (16a) auf einer vDGL-Stelle und war zuvor sogar auf einer DGL – Stelle gesetzt gewesen. Die ist bei der Reform 2008 trotz Dienstvereinbarung mit einem auswärtigen PHK mit voller Ämterreichweite besetzt worden, der sich dann 3 Monate später schon ins Ausland absetzte und er ward nicht mehr gesehen. Siene Arbeit konnte dann der „blöde“ vDGL mit VAV weiter machen. Und jetzt bewerben sich die Sachbearbeiter A12 aus dem Stab auf die A 13 – DGL-Stellen, bekommen diese, werden schon nach einem Monat auf dem Dienstposten befördert, weil sie die Spitzenbeurteilungen haben und bleiben im Stab. Die Arbeit macht weiterhin der vDGL mit z.T. nur VAV-Aufstieg, ohne jemals auf seinem Dienstposten befördert werden zu können, weil der ja mittlerweile nur noch, wie auch der GL, für PVB mit voller Ämterreichweite vorgesehen ist.

    @ PHM o. Z, vom 7.5.

    Also mein ehemaliger DGL wurde 1995 schon mit dem Aufstieg nach 16 a PHK, also gibt es den verkürzten Aufstieg jetzt auch schon mindestens 20 Jahre.

  56. @ 55…..und die Moral von der Geschicht……mach die Arbeit deines Vorgesetzten nicht….

  57. Dienstpostenneubewertung.

    KSB kann A 11 werden.

    Mittlerer Dienst KSB A 8, mit der theoretischen Möglichkeit von 9/Z.

    Der KSB mittlerer und KSB gehobener verrichten zusammen Streifendienst.

    Da tut mir der A 11er aber echt leid, aufgrund seiner höheren Qualifikation, seines Erfahrungsschatzes muss er die Masse der Arbeit selbst machen.
    Der A8er kann bei einem so differenzierten Besoldungsunterschied ja nur „Mitläufer“ sein. Sonst wäre er ja total verblödet.

    Ist er aber nicht!

  58. Hallo Kollegen!
    Aufgrund der Dienstpostenneubewertung ergibt sich nunmehr für mich (PHK, A11, volle Ämterreichweite) folgendes Szenario.
    Im Monat 12/2014 wurden von der BPOLD M Dienstposten im gD ausgeschrieben.
    Mehrere Posten 9/10 und Dienstposten 9-11.
    Aufgrund meines Dienstgrades konnte ich mich lediglich auf die Dienstposten 9-11 bewerben.
    Aufgrund der Dienstpostenneubewertung wurden diese Dienstposten in 9-11 und 10-12 umgewandelt.
    Die BPOLD M unterrichtet nun die betroffenen Beamten über die Dienstpostenvergabe.
    Allerdings entsprechen die Ausschreibungskriterien nicht mehr den nicht mehr den Kriterien nach der Neubewertung.
    Nach der Ausschreibung konnte ich mich auf die Stellen 9/10 nicht bewerben.
    Desweiteren war bislang für eine Stelle 10-12 die volle Ämterreichweite erforderlich.
    Wie sieht die GDP und auch die Personalvertreter diese Konstellation.
    Meiner Meinung nach müßten diese Dienstposten neu ausgeschrieben werden.
    Um eine Stellungnahme seitens der GDP Vertreter wäre ich sehr dankbar.

  59. @antonio.s

    mit Schreiben vom 08.05.2015 hat die Direktion München die Stellenausschreibungen ab Nr. 196/2014, die einer solchen Umwandlung unterliegen abgebrochen. Die Stellen werden neu ausgeschrieben. Hoffentlich wird das PEK vorher noch geändert …