Polizeitag „30 Jahre Schengener Abkommen“ am 11. Juni in Berlin

gdp_polizeitag_2015_spons_teilnehm_11juni_2605_Seite_1Unter dem Motto „30 Jahre Schengener Abkommen: Herausforderungen für einen grenzfreien Raum“ widmen sich die GdP, Bezirk Bundespolizei, und der Behörden Spiegel dem Jubiläum mit einem Polizeitag am 11. Juni in Berlin.

Gemeinsam mit Vertretern aus der Politik und den zuständigen Behörden diskutieren wir die Bedeutung des Schengener Abkommens und die bestehenden Herausforderungen für Polizei und Zoll.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für GdP-Mitglieder kostenfrei. Das vollständige Programm und ein Anmeldeformular findet Ihr hier. Veranstaltungsort: Steigenberger Hotel Am Kanzleramt, Ella-Trebe-Straße 5, 10557 Berlin.

Seit 2010 setzen sich Teilnehmer auf den Tagesveranstaltungen der Polizeitage mit aktuellen innenpolitischen Themen sowie für die Sicherheitsbehörden relevanten Entwicklungen und Fragestellungen auseinander, nutzen die Plattform der Veranstaltung für Diskussion, Information und Fortbildung und suchen den fachübergreifenden Dialog.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme!
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5 Kommentare
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  1. Das Ergebnis von Schengen sieht man dank G7 sehr gut! Man braucht der BuPo derzeit nur auf Twitter folgen, bzw. die aktuellen Pressemeldungen zur Kenntnis nehmen.

  2. Die Defizite sind so eklatant, dass man schon heute gespannt sein darf, ob und inwieweit hierüber bei dieser Veranstaltung überhaupt darüber gesprochen wird oder… werden darf! Jubiläen haben naturgemäß die Eigenschaft, dass man in Sonntagsreden die Dinge beschönigt. Aber: wer will schon die Wahrheit wissen? Bedauerlicherweise hat es zu dem ganzen „Schengen-Konstrukt“ nie geeignte Ausgleichsmaßnahmen gegeben. Deshalb: Herzlich willkommen!

  3. @ErmB
    Der Bezirk Bundespolizei ist Mitveranstalter. Wir werden uns dort klar und deutlich äussern.
    Jörg Radek

  4. Fassen wir doch mal objektiv zusammen was Schenken uns hier gebracht hat:
    – unkontrollierte Zuwanderung und dadurch Verstösse gegen Dublin II
    – Anstieg der Kriminalität insbesondere in den grenznahen Ländereien
    – unbemerkte Ausfuhr von Hehlerware
    – unbemerkte Einfuhr illegaler Substanzen
    – speziell BPol: Verlust von Heimatnahen Dienststellen, Pendler, kaputte Familien und ausufernde Kosten

    und das nur weil man seinen Paß oder Ausweis nicht vorzeigen will.
    Der ehrliche und friedliebende Mensch hat nichts zu verbergen, nur der antisoziale und Kriminelle profitiert davon.
    Ich denke Grenzen sind dazu da seine friedliebenden Bürger zu schützen vor denen, die anders denken.
    Jahrhunderte hat sich das Prinzip der Stammesgrenzen erfolgreich bewährt gehabt und auch vor Schengen konnte man
    mit seinen Nachbarn friedlich auskommen.

  5. Zwischenbilanz der Kontrollen anläßlich G7
    Anzahl kontrollierter Personen gesamt (Stand 4. Juni): 204.331

    Feststellungen: 6.599 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, 20 Verstöße gegen das Asylverfahrensgesetz, 118 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, 111 Urkundendelikte, 355 Zurückweisungen, 679 Fahndungstreffer (Personen), davon 59 Haftbefehle.
    Polizeiliche Maßnahmen (präventiv und repressiv): 37.854 Identitätsfeststellungen, 3.058 Durchsuchungsmaßnahmen, 2.110 vorläufige Festnahmen, 62 Gewahrsamnahmen.
    Dies Zahlen sprechen für sich. „Schengen“ war und ist einer der größten politischen Irrtümer unserer Zeit, zum Schaden der eigenen Bevölkerung. Steigende Einbruchszahlen von bis zu 70% in verschiedeben Landkreisen gegenüber dem Vorjahr. Wie kommt das nur ?
    Das aber wollen die europageilen Politiker nicht hören (noch nicht ?).