Verkürzter Aufstieg vom mPVD in den gPVD – Überlegungen zur Umsetzung des Aufstiegsverfahrens derzeit nicht akzeptabel

Der zum 1. Januar 2015 in Kraft getretene § 16 BPolLV sieht die Möglichkeit eines verkürzten Aufstiegs vom mPVD in den gPVD vor. Zur Umsetzung dieses Verfahrens hat das Bundespolizeipräsidium und die Bundespolizeiakademie eine Richtlinie für das Eignungsauswahlverfahren für die Zulassung von Beamtinnen und Beamten, eine Verordnung über die Ausbildung und Prüfung und einen Ausbildungsplan erstellt. Nunmehr sind die Bundespolizeibehörden aufgefordert, ihre Stellungnahmen diesbezüglich bis zum 26. Juni 2015 abzugeben.

Für die Gewerkschaft der Polizei sind die aktuellen Entwürfe nicht akzeptabel.

Während der begrenzte Praxisaufstieg a.F. die Befähigung zur Wahrnehmung aller Aufgaben der höheren Laufbahn mit voller Verwendungsbreite bis zur Besoldungsgruppe A 11 der Bundesbesoldungsordnung vermittelte, soll der verkürzte Aufstieg die Absolventinnen und Absolventen befähigen, bis mit A 11 BBesO bewertete Dienstposten des gehobenen Polizeivollzugsdienstes wahrzunehmen, die regelmäßig keine Führungs- und Fortbilderbefähigung erfordern.

Es ist somit nach aktueller Auffassung des BPOLP nicht mehr erforderlich, dass alle Beamtinnen und Beamte des gehobenen Polizeivollzugsdienstes in der Bundespolizei über eine Führungs- und Fortbilderbefähigung verfügen, während bislang ein Leitziel des begrenzten Praxisaufstieg a.F. war, die Rolle einer Führungskraft im gehobenen Polizeivollzugsdienst zu verinnerlichen.

Die jetzige Auffassung benachteiligt auch unsere Kolleginnen und Kollegen. Konnten z.B. die Gruppenführer und stellvertretenden Gruppenführer der Direktion Bundesbereitschaftspolizei und der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheiten der Direktionen mit der Bewertungsebene A 9g-11 den begrenzten Praxisaufstieg a.F. absolvieren, werden nunmehr geeignete Kolleginnen und Kollegen gezwungen, den diplomierten Ausbildungsaufstieg gem. § 15 BPolLV zu absolvieren. Attraktivität und die Vereinbarkeit von Berufs-, Privat- und Familienleben sehen anders aus.

Darüber hinaus wird nunmehr als Zulassungskriterium ein Eignungsauswahlverfahren verlangt. Dieses soll aus einem schriftlichen Testverfahren und einer persönlichen Auswahlvorstellung („Assessment-Center“: Vortrag zu einem vorgegebenen Thema mit Polizeibezug und einem halbstandardisierten Interview mit Fragestellungen und Bewertungen zu polizeilichem Fachwissen, sozialer Kompetenz, Leitbildorientierung, intellektuellen Merkmalen und Allgemeinbildung) bestehen. Des Weiteren soll das EAV an der BPOLAK stattfinden.

Gewerkschaft der Polizei – Wir stehen für attraktive und ressourcensparende Aufstiegsverfahren. Ohne aufgeblähte Vorgaben für die Auswahl und Durchführung eines Aufstiegsverfahren und Nachteile für unsere Kolleginnen und Kollegen in der Bundespolizei!

Die zu erwartenden Ruhestandsdaten im gD machen eine Qualifizierung erforderlich. Hierfür brauchen wir Ideen, nicht die „althergebrachte“ Auslese.

Jörg Radek

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49 Kommentare
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  1. Ich habe schon ein VaV erfolgreich absolviert und warte darauf den den verkürzten halbjährigen Aufstieg zu machen. Ist das damit hinfällig und ich muss nochmals zum EaV?

  2. Irgendwo muss man doch mal einen UNterschied zwischen einer halbjährigen Fortbildung und nem 3-jährigen Studium machen, oder?? Momentan sitzen so viele PK`s mit voller Ämterreichweite auf normalen KSB-Stellen, während Kollegen, die wohlmöglich später mit dem halbjährigen Aufstieg angefangen haben nun die 12er Stellen blockieren… In der freien Wirtschaft nennt man das Verschwendung von Ressourcen!! Kein Wunder, dass die Motivation der Truppe weiter sinkt…

  3. @ PKmitDiplom

    Natürlich sollte und gibt es nunmehr einen Unterschied. Das Bundespolizeipräsidium hat zum 7. Mai 2015 die Neubewertung der Dienstposten im Organisations- und Dienstpostenplan der Bundespolizei in Kraft gesetzt. Ein Ergebnis sind die drei Bewertungsebenen im gPVD (A 9g-11, A 10-12 und A 11-13g). Ab der Ebene Gruppenleiter/Zugführer können sich zukünftig nur noch Kolleginnen oder Kollegen auf Dienstposten bewerben, die als Einsteiger gewonnen wurden, einen Ausbildungsaufstieg oder einen Praxisaufstieg (§ 30 I-IV BPolLV a.F.) absolviert haben, Kolleginnen und Kollegen mit einem begrenzten Praxisaufstieg (§ 30 V-XI BPolLV a.F.) oder den neuen Verkürzten Aufstieg (§ 16 BPolLV) sind nicht mehr bewerbungsfähig.

    Diese Thematik hat m.E. somit wenig mit dem neuen § 16 BPolLV zu tun. Wenn das BPOLP aber nun eine „neue“ Aufstiegsmöglichkeit anbietet, die nicht mal mehr eine Führungs- und Fortbilderbefähigung beinhalten soll, aber die Zulassungsvoraussetzungen aufbläht, dann ist die Ideologie, welche dahinter steckt, leicht zu erkennen.

    Es wird eben u.a. die Zielgruppe der Gruppenführer in der BPOLD BP und der MKÜ’en der BPOLD’en (Dienstpostenbewertung A 9g-11) benachteiligt, denn diese erfahrenen und motivierten Kolleginnen und Kollegen des mittleren Dienstes werden einfach einer Aufstiegsmöglichkeit beraubt. Wenn es aber die familiären Verhältnisse nicht zulassen, 2,2 Jahre zu studieren und auch keine weiteren Karrierepläne vorhanden sind, was spricht dagegen, einen Verkürzten Aufstieg gem. § 16 BPolLV zu absolvieren?

    Deshalb sollte m.E. (so wie es die GdP fordert) in dem neuen Verfahren auch wieder das Modul Führungs- und Fortbilderbefähigung enthalten sein. Eine Konkurrenz zu den Einsteigern, Ausbildungs- und Praxisaufsteigern entsteht (wie oben angesprochen) nicht.

    Auch sollte die Auswahl m.E. weiterhin in den Direktionen erfolgen. Das hat sich beim begrenzten Praxisaufstieg bewährt. Es spart auch personelle und materielle Ressourcen: der Trennungsgeld- und Reisekostentitel wird weniger belastet, es müssen keine extra Kommissionen in Lübeck zusammengekarrt werden, die Kolleginnen und Kollegen stehen der Einsatzorganisation schneller zu Verfügung, da das Auswahlverfahren vor Ort absolviert werden kann und die Unterbehörden werden gestärkt. Weniger Zentralismus ist angesagt.

    Ich freue mich, dass unsere GdP beim Thema Attraktivität bei Aufstiegsverfahren „am Ball“ bleibt.

  4. Liebe GDP eure Einsatz für die „benachteiligten“ Aufsteiger bis Ämterreichweite A11 in allen Ehren. Nur gibt es in der Praxis massive Verwerfungen und Probleme die entstanden sind.

    Nur es muss dringend eine klare Trennung zwischen eingeschränkter und uneingeschränkter Laufbagnbefähigung gemacht werden. In meinem Brereich (BePo) habe ich in den letzten Jahren sehr viele „diplomierte“ Kommissare gesehen, die trotz besserer Leistungen und Qualifizierung das nachsehen gegenüber den halbjährlichen Aufsteigern hatte. Das ging jetzt sogar soweit, dasshalbjährlihe Aufsteiger einen festen stellv. Zugführerdiensposten bekommen haben. Die jüngeren Grppenführer (anfang-mitte 30) hatten keine Chance auf solche Posten, da die halbjährlichen beim Aufstieg schon das PHM Z hatten somit gleich POK und vom Chef, weil man sich ja schon lange kennt und schon 25 Jahre in der Hundertschaft ist, eine 8 oder 9 in der Beurteilung hat, dann eben eine solche Stelle gewinnt. Und die besser qualifizierten PK in die Röhre schauen. Durch den neuen ODP sind solche Sachen zum Glück jetzt ausgeschlossen.

    Das jetzt ein richtiges EAV kommt kann ich auch nur begrüßen. Jeder Kollege der dass VAV gemacht hat und vorher schonmal das EAV für den 3 jährigen Aufstieg gemacht hat meinte, dass dort ein riesen Unterschied besteht. Der wird jetzt auch zumindest augenscheinlich abgebaut

    Auch kann ich das Argument mit Vereinbarkeit von Berufs-, Privat- und Familienleben nicht nachvollziehen. Habe auch mit Haus, 2 Kindern und berufstätiger Frau 3 Jahre Lübeck gemacht. Gelohnt hat sich der Aufstieg bisher für mich auch nocht nicht……

    Wer die volle Ämterreichweite will soll was dafür tun und Alter ist nunmal keine Leistung z.B. in der beruflichen Qualifikation. Der jetzige Weg des BPOLP ist der richtige und hoffentlich wird der eingeschlagene weg beibehalten.

    Gruss ein GDP Mitgied nd Gruppenführer aus dem Verband!!

  5. Wie stellt ihr euch das denn vor? Die Quote für den gD ist „erschöpft“, also wird es für die Zukunft nur noch eine geringe Anzahl an Aufsteigern geben. Zumindest so lange bis die ersten VAV-Wellen in Pension gehen. Dies sieht man schon daran, dass für den 26 monatigen Aufstieg nicht mehr alle zugelassen werden, welche auch die Punkte im Test erhalten, sondern dort auch schon massiv die Zahlen eingeschränkt wurden bzw. es Quoten zum EAV gibt.
    Für den verkürzten Aufstieg können sich jetzt ziemlich viele Kollegen „bewerben“, für noch weniger Aufstiegsmöglichkeiten, also muss hier auch ein gerichtsfester zentraler Auswahltest erfolgen. Im VAV-Verfahren war es ja schon ungerecht, je nachdem wie schnell die Direktionen ihre Quote erfüllt hatten. War man dort älter konnte man sich noch früh genug dem Verfahren stellen, ein jüngerer hatte dagegen keine Chance. Dieser musste sich dem EAV stellen. Dies gilt auch für GF bzw. die Stelleninhaber dieser Stellen, welche jünger als 40 Jahre waren oder entsprechend die Obermeister.
    Letztlich haben diejenigen nach 26 Monaten theoretisch mehr Möglichkeiten, aber sie müssen sich hierbei erst einmal gegen alle anderen durchsetzen, die schon einen zeitlichen Vorsprung von 1,5 Jahren haben, ehe ihnen die anderen Möglichkeiten vielleicht irgendwann eventuell mal zur Verfügung stehen. Dieses natürlich erst nach weiteren Qualifizierungslehrgängen, da man auch nach 26 Monaten und einem Diplom am Ende „nur“ eine Führungsbefähigung für die bisherige untere Führungsebene erhält, was die GF und GL umfasst. Und somit ist derzeit das „normale“ Aufstiegsverfahren derzeit das unattraktivste.

  6. Ich gebe Stefanus uneingeschränkt Recht. Wer von Euch hat nicht halbjährige Aufsteiger in seinem Bereich, die NACH Beendigung des eigenen zweijährigen Aufstiegs erst auf LG gehen, und trotzdem plötzlich VOR dem zwei-oder drei-jährigen Aufsteiger einen Dienstposten 9/11 bekamen? Bei uns übrigens keine Ausnahme. So etwas schafft Unmut.

  7. Ich kann es auch langsam nicht mehr hören. Wer Führen will, der soll gefälligst auch was für tun. Ich habe mich auch trotz Familie mit Kindern und Hausbau diurch das Studium gekämpft und dafür ne tolle KSB * Stelle bekommen. Die neue Dienstpostenbewertung ist natürlich ne tolle Sache, hilft ja aber auch nur bedingt weiter. Es Haben ja derzeit noch viele Halbjährige eine GL Stelle inne und werden da auch nicht runtergesetzt. Die GDP wird das auch bestimmt zu verhindern versuchen.

  8. @Stefanus
    Wenn Du im Glauben bist, dass ein junger PK für einen stellv. Zugführerposten besser geeignet ist, als ein POK, der „nur“ den Halbjahresaufstieg besitzt und auf 25 Jahre Diensterfahrung zurückgreifen kann, dann liegst Du schlicht und ergreifen falsch!

  9. 1. Für mich ein neues bürokratisches Monster, vollkommen unnötig.

    2. Warum soll ein GF mit absolviertem GFL (wenn auch nur im mD;-) nicht mehr die Qualifikation als GF haben? Auf seiner eigene GF-Stelle?

    3. Führt endlich eine Kennzeichnung für die PK`s mit Diplom ein! So ein zusätzliches silbernes Schleifchen oder eine kleine silberne Krone.

    Ein Dozent in der Kaderschmiede hat mal gesagt: „Bildung hat nichts oder nur sehr wenig mit einem Abschluss zu tun.“

  10. Prüfungsfreier Aufstieg für KSB Planstellen! (=Perspektive)
    Wer Führen will muß auf die Schulbank! (Studium anpassen für wirkliches Führen!!!)

  11. 5 Wochen Gruppenführervorausbildung mit schriftlichen und praktischen Überprüfungen und Eignungsprognose durch Lehrgangsleiter und Dienstvorgesetzten.
    20 Wochen Lehrgang mit diversen praktischen, mündlichen und schriftlichen Prüfungen, wieder Eignungsprognose durch Lehrgangsleiter und Dienstvorgesetzten, macht zusammen 25 Wochen Führungslehrgang I = 6 Monate Ausbildung um Führungskraft zu werden + 6 Monate verkürzter Aufstieg
    Tut mir leid das ganze zusammen ergibt auch ein Jahr inkl Führungslehrgang und ich soll schlechter sein mit meinen 25 Dienstjahren und dieser Qualifikation als ein unbedarfter Jungkommissar ohne Erfahrung und Führungsqualität. Was dabei rauskommt sehe ich hier tagtäglich.Für meinen Job als GF brauche ich kein Diplom, sondern einen Führungslehrgang , Erfahrung, Motivation und Menschenkenntnis, Teamorientiertes Handeln sowie Spass an diesen Dienst und dann einen oder zwei Silberlinge um das Bild abzurunden.Ich will weder höher hinaus noch strebe ich Dienstposten jenseits A11 an. Führen darf oder kann man ja anscheinend nur noch damit. Ich habe meine ganzen anderen Lizenzen noch nichteinmal mit aufgeführt und finde diese teilweisen lächerlichen Neid und Hinweisdiskussionen armselig. Macht Euren Job

  12. Unterschiede Ja, Benachteiligungen Nein!

    Zweigeteilt und gut ist. Da hätten auch die 10- und längerjähringen POMs etwas mehr Euro in der Tasche!

  13. Zentralisierirung des EAV bei der AKA, Trennungsgeld, Reisekosten. Bei erfolgreichem EAV und Zusage zum Lehrgang kommen die „Dozentenkosten“, Trennungsgeld und Reisekosten nochmals obendrauf. Das sind Gelder, die an anderer Stelle auch eine sehr gute Verwendung finden.
    Die Kolleginnen und Kollegen fehlen in ihren Dienststellen und müssen dort ebenfalls ersetzt werden.
    Es müsste mal ernsthaft darüber nachgedacht werden, ob es überhaupt noch sinnvoll ist, den 6-monatigen Lehrgang anzubieten oder ob man nicht über eine 2-geteilte Laufbahn nachdenkt.
    Wer sich darüberhinaus jenseits der A11 sieht, der kann und darf gerne den Regelaufstieg absolvieren.
    Liebe GdP; nicht aufblähen, sondern -wie das Wort schon sagt- vereinfach(t)en. Dann werden auch Kapazitäten für die wesentlichen Aufgaben frei.

  14. Es gibt ja unter den ganzen diplomierten Jungkommissaren auch etliche Altmeister mit 20 Jahren Diensterfahrung. Und natürlich möchten diese sich nicht hinter Halbjährigen anstellen, ist doch auch eigentlich klar. Und an vielen Stellen merkt man es nunmal, dass man 3 respektive 2 Jahre nicht mit 6 Monate Fortbildung ersetzen kann. Wer was anderes sagt, hat einfach keine Ahnung.

  15. Gute Entscheidung des BPOLP! Gebe RiPK, Stefanus und PKmitDiplom zu 100 % Recht!

  16. Ich habe diesen Thread von Anfang an verfolgt und denke die GdP greift hier ein Thema auf, das viele Kollegen/.innen interessiert.
    Erschreckend finde ich aber, das weniger die betroffen Kollegen sich hier zu Wort melden, sondern eher getroffene Kollegen. Anscheinend ist es das Spiegelbild unser Gesellschaft das immer mehr „Studierte“ meinen die Welt zu dominieren oder um die Wortwahl für unsere Firma zu finden, führen zu müssen. Es ist legitim, das jemand der über ein gewisses Maß an Bildung verfügt oder es sich erarbeitet hat, irgendwann den Lohn dafür einheimsen möchte. Es kann aber nicht sein, das genau diese Menschen sich für Herrgötter erachten (auch wenn die Jugend heute oft so erzogen wurde) und den Respekt gegenüber Kollegen/-innen vermissen lassen, die auf Grund ihres Alters oder ihrer Möglichkeiten eine andere Art des Aufstieg wählten.
    Den „Studierten mit Diplom“ hier im Thread kann ich nur raten, ihre Tätigkeit wie viele ältere Beamte des mD in unserer Organisation zu erledigen und über Leistung ihren Karriereweg zu gehen. Ich kenne viele Kollegen gD die genau diesen Weg erfolgreich gegangen sind, ohne missgünstig auf andere Kollegen zu zeigen. Aber nicht in dem man wie hier in dem ein oder anderen Beitrag ausgeführt, Kollegen niedermacht. Denn es sind Kollegen die sich über lange Jahre in ihrem Dienst bewährt haben, Leistung erbrachten und nach dem halbjährlichen Aufstieg zumindest eines sich großteils bewahrt haben, den Respekt gegenüber den Kollegen/-innen, den ich bei so manchen Studierten vermisse. Übrigens genau das ist die Kunst des Führens seine Mitarbeiter/-innen mitzunehmen und da schätze ich genau diese Kollegen um einiges höher ein, als den Studierten der nie Streife gelaufen ist, dafür aber mit einem Diplom aus Lübeck kommt und meint alles zu ändern und zu verbessern, aber bei der erstbesten Möglichkeit alle Zelte abschlägt und zum nächsten, besser dotierten Dienstposten zieht.
    Sollte sich einer der oben angesprochen Beitragsschreiber beleidigt fühlen, so ist das nicht beabsichtigt, aber ein innehalten und Denkanstoß sollte schon bewirkt werden.
    Der GdP wünsche ich das sie die notwendigen Erfolge erzielt und den Kollegen/-innen diese Möglichkeit des Praxisaufstieg ohne die derzeitigen Benachteiligungen ermöglichen kann.

  17. Jetzt muss ich hier auch mal ein Statement abgeben.
    Die Direkteinsteiger müssen sich m. E. mal ganz hinten anstellen. Nur weil jemand Abitur und die Ausbildung für den gehobenen Dienst absolviert hat, ist er nicht das non plus ultra. Nein. Er hat damit das Recht mit A9 anzufangen, gegenüber einem Realschüler mit 2,5 jähriger mD Ausbildung. Mehr nicht. Und das muss erst mal genügen. Er ist deswegen nicht automatisch befähigter für eine GL-Stelle als ein mD ler mit 20 Jahren Berufserfahrung und halbjährigem Aufstieg. Die Ausbildungszeit ist bei beiden letztendlich gleich und die 2 Jahre mehr fürs Abitur macht m.E. die Berufs- und Lebenserfahrung locker wett.

    Bei POMs mit 20Jahren heißt es im Forum immer, das einige selber Schuld sind, weil sie sich nicht engagieren oder sonst was. Gibt es solche Leute im gD nicht? Wird mancher im gD vielleicht nur deshalb nicht so schnell GL oder DGL, weil es ihm vielleicht an manchen Dingen fehlt? Ihr tut so, als ob der uneingeschränkte gDler per se für alles bestens und besser geeignet ist, als jeder mDler oder mDler mit halbjährigem Aufstieg. Lasst mal die Kirche im Dorf. Der uneingeschränkte gDler hat zwar sofort die theoretischen Voraussetzungen für GL-Stellen, aber mehr nicht. Er muss m.E. erst mal in der Praxis beweisen, ob und wofür er geeignet ist!!!

  18. @PVB

    Dein Beitrag ist nach meiner Meinung absolut zutreffend!
    Eine gewisse Bildung ist noch lange keine Garantie für vorhandene Führungsqualität!
    Ich kenne einige aus dem mD die viele des gD, was die Führungsqualität angeht, absolut hinter sich lassen.

    Gruß
    Udo Windl

  19. Wie so oft im Leben sind gewisse Sachen auch eine Glaubensfrage und es gibt immer 2 Seiten einer Medaille (5Euro ins Phrasen schwein :) )
    Wer hat hier was von Direkteinsteigern erzählt, die unbedingt ne Führungsposition bekommen wollen? Es ging um solche Kollegen Aufsteiger die den vollen Aufstieg gemacht haben jedoch gegenüber den verkürzten Aufstieg in der Praxis oft benachteiligt sind. Das ist Fakt da gibt es überall Beispiele. Und genau so wie hier argumentiert wird das nicht alle „diplomierten“ Kommissare auch was taugen. Genau so ist es auch das genug Praxisaufsteiger ihr Geld nicht wert sind und man ihnen Ihre 25-30 jährige Erfahrung in brenzligen Situationen aber auch im Tagdienstgeschäft nicht anmerkt. Soviel dazu…. Da habe ich sogenannte „Jungkommissare“ wesentlich besonnener und souveräne in ähnlichen Situationen erlebt ;) Aber nun gut, das Präsidium hat sich augenscheinlich für einen neuen Weg in der Problematik „verkürzter“ Aufstieg entschieden und dies ist aus meiner Sicht ( und das ist auch die Sicht vieler Führungskräfte) der richtige Weg. Viele sind auch der Meinung das einigen älteren Kollegen dieser Aufstieg nicht besonders gut getan hat.Das viel propagiert e „gD gehabe“ was oft angeprangert wird wird von den älteren Aufsteigern sehr schnell angenommen Das dieser Lehrgang teilweise geschenkt war wird auch schnell vergessen und das anspruchsdenken kommt da schon manchmal schneller wie bei den „jüngeren Kollegen“. Aber wir werden sehen wir das BPOLP sich entscheiden wird. Ich hoffe das der Entwurf so bleibt!!
    Sollte sich der ein oder andere Beitragsschreiber beleidigt fühlen so ist das nicht beabsichtigt.
    Gruss ein GDP Mitglied und Gruppenführer

  20. @ Nordhesse, PVB und Udo Windl

    volle Zustimmung meinerseits !

    Es ist schon erschreckend, wie immer wieder durch Kolegen mit voller Ämterreichweite versucht wird, die Kollegen mit eingeschränkter Ämterreichweite schlecht zu reden.

    Ich bin einer dieser Kollegen mit eingeschränkter Ämterreichweite und bin der Meinung, dass der verkürzte Aufstieg auch mindestens bis A 12 geöffnet werden sollte. Dies ist auch schon damals versäumt worden, als die Kollegen mit verkürzten Aufstieg auf ihre VDGL oder DGL Stellen nicht mitgenommen wurden ( Stellenanhebung – keine Erweiterung der Ämterreichweite ). Die Aufstiegsform sollte als andere bzw. gleichwertige Aufstiegsform anerkannt werden. Eine Anpassung an die heutige Zeit wäre wünschenswert und notwendig ( die Aufstiegsform besteht ja schon seit 20 Jahren ).

    Ich höre jetzt schon wieder den Aufschrei der Kollegen mit Diplom…

    MfG

    ein Aufsteiger

  21. Sehr geehrter Kollege Nordhesse,

    weder fühl ich mich beleidigt noch in einer anderen Art und Weise angegriffen… Ich selber habe 10 Jahre Dienst im mD geleistet, bin also kein „Quereinsteiger“. Trotz Familie und Verpflichtungen hab ich mich auf den Allerwertesten gesetzt und das Ding 3 Jahre durchgezogen – jetzt stell ich fest, dass ich doch extrem verblödet war, mir das anzutun, weil ich mich hinter dem halbjährigen Aufsteiger als KSB hinten anstellen darf!! Findest du sowas gerecht???? Sollten nicht die Kollegen mit mehr Einsatz und besserer Bildung auch ne Chance auf ne Führungsposition haben??? Ich lese gerade die Forderung von einem anderen Kollegen (Aufsteiger), dass man mit den halbjährigen Aufstieg jetzt den Weg für die A12 aufmachen soll… Irgendwas läuft hier extrem falsch in dem Laden…

  22. Nochmal, Sinn des VAV war die Stellensicherung. Der GL / GFhr mD, dessen Stelle jetzt im gD war, sollte eine einfache Möglichkeit haben seine Stelle zu behalten.

    Mich störte es, dass viele das scheinbar vergessen haben und mit dem Silbernen Stern plötzlich ‚Karriere‘ machen wollte. Wenn ein GL / GFhr mD gerne DGL(v) oder ZF (Stell) hätte werden wollen, dann hätte er den Aufstieg (volle Ämterreichweite) machen sollen. Haben diese Kollegen nicht. Aber kaum den Stern auf der Schulter wurde der Hintergrund vergessen.

    Heißt für die, die eine andere (anstrengendere) Variante gewählt hatten, dass neben den Konkurrenten gleicher Qualifikation plötzlich noch die VAVler sich einreihten.

    Dass das einen stört hat nichts mit Missgunst zu tun. Auch als fairer und netter Mensch kann man diese Ungerechtigkeit gegen die mit voller Ämterreichweite mal aussprechen.

  23. @BePo:
    …auch nochmal:
    Der Grundgedanke hinter dem §16a (denn damit hat alles angefangen…) war eben nicht, dass jemand auf seiner Stelle bleiben kann, sondern eine Weiterentwicklungsmöglichkeit für verdiente Kollegen mD, für die ansonsten eben EDEKA gewesen wäre.

    Dass es gewirkt hat, kann man dem heutigen Stellenschlüssel unschwer entnehmen.
    Im Klartext: hätte es 16a und co nicht gegeben, würden viele Kollegen gD heute mit A10, bestenfalls A11 in Pension gehen und nicht mit A12 oder 13.

    Dass es auch im „richtigen“ (was ist das?) gD Nachholbedarf gibt, ist unbestritten, auch, dass für den Aussenstehenden in den vergangenen Jahren schon mal der Eindruck entstehen konnte, dass nur die Gruppe der Kurzaufsteiger interessierte. Dass dies aber, s.o., so nicht stimmt, sollte einsehbar sein.
    Ausserdem: Dass die Perspektiven auch für die „Uneingeschränkten“ nicht gerade rosig sind, liegt u.a. daran, dass es Gift war, unter den derzeitigen Voraussetzungen (Obergrenzenverordnung…) zu ziele zu junge zu schnell in die Endämter hochzukatapultieren!

    Hieran (gesicherte Perspektiven für alle, Abschaffung oder zumindest Entschärfung der Obergrenzenverordnung) gilt es zu arbeiten! Nicht, sich gegenseitig ans Bein zu pinkeln!

    Es gibt also noch viel zu tun auf dem Weg zu einer „Regelaufstiegspolizei“ (denn darum geht es im Kern!) , so müsste das völlig untaugliche PEK zunächst mal angepasst werden und z.B. die Vordienstzeiten im mD berücksichtigen.
    Es steht hier aber immer noch die alte Vorstellung im Raum, wonach man zum Kommissar nur von Gottes (bzw. Lübecks) Gnaden werden kann .
    Wir müsen hingegen (auch in den eigenen Köpfen) dahin kommen, dass es normal ist, dass ein Aufstieg auf verschiedene Weise angegangen werden kann. (Allerdings sollten dann die jeweiligen Folgen schon klar sein…)

  24. @
    Es ist somit nach aktueller Auffassung des BPOLP nicht mehr erforderlich, dass alle Beamtinnen und Beamte des gehobenen Polizeivollzugsdienstes in der Bundespolizei über eine Führungs- und Fortbilderbefähigung verfügen.

    Ich finde diese Auffassung des BPOLP gar nicht verkehrt. Man muss auch sehen, dass der größte Anteil von Beamten/in, welche den verkürzten Aufstieg vom mPVD in den gPVD absolvieren eben nicht mehr GL / GFhr sind. Die Masse ist eben ein ganz normaler KSB, Sachbearbeiter usw.. Die Zeiten, wo früher ein GL im mPVD war, gibt es fast gar nicht mehr. Sollte aber einer meinen, er müsse unbedingt irgendwelche Führungs- und Fortbilderbefähigungen erlangen, muß er eben in den sauren Apfel beißen und den uneingeschränkten Aufstieg absolvieren oder man muß sehen, ob man nicht wie früher so eine Art GFhr Ausbildung absolviert.
    Man sollte die längere Ausbildungszeit für die uneingeschränkten Laufbahn des gPVD anerkennen. Die Masse der jungen PK bekommen auch nicht immer sofort eine Stelle, sonder haben meistens auch schon einige Jahre auf dem Buckel, bevor ihnen eine Stelle mit Führungsfunktion anvertraut wird.

  25. Hi

    Bevor es die ganzen verfahren zum Aufstieg gab, wusste jeder wo der Weg lang geht. Mit Beginn der Unterschiedlichen verfahren, wurden die Forderungen immer größer.
    Mittlerweile fühlt sich jeder der einen eingeschränkten Aufstieg absolviert hat für höheres berufen.
    Die Zeiten haben sich nunmal gewandelt. Es gibt einen Unterschied zwischen 6 Monaten Auftsieg und großer Rundfahrt in Lübeck.
    Das Argument der Beamte hat ja schon Erfahrung, spielt dafür keine Rolle. Dann hätte man wie beim Land sagen sollen, Aufstieg bis A11 aber nur KSB.
    Die Kollegen welche immer mit der freien Wirtschaft kommen sei gesagt, ein Geselle welcher Meister werden will, bekommt auch keinen verkürzten Meisterlehrgang. Entweder qualifiziert er sich oder er lässt es.
    Mit der DP Anhebung wurde der richtige Schritt getan um endlich eine Entzerrung zu machen.
    Wer sich von seinem „Kirchturm“ nicht trennen kann, sollte aufhören zu fordern.

  26. @ Rudi

    Hmm…ich fühle mich nicht für Höheres berufen, aber die Funktion GL übe ich schon sehr lange aus. Ich möchte kein VDGL oder DGL werden, aber es wäre wünschenswert, wenn ich die selbe maximale Besoldung für die Tätigkeit erhalten kann, wie der Kollege GL mit voller Ämterreichreichte. Ich treffe die selben Entscheidungen und bin genauso dafür in der Verantwortung.

    Weiterhin glaube ich, dass es zur Zeit noch sehr viele Kollegen mit eingeschränkter Ämterreichweite auf GL – Stellen gibt und ich kein Einzelfall bin.

    Das Argument „Erfahrung“ sollte man nicht unterschätzen. Gerade im dienstlichen Alltag.

    Zum Thema “ Kirchturm“ habe ich eine ganz andere Meinung als Du. Es muß halt auch andere Möglichkeiten des Aufstieges geben, als jahrelang zu reisen. Aber geht mir hier um die Kollegen mit eingeschränkter Ämterreichweite auf GL – Stellen.

    MfG

    Aufsteiger

  27. @Aufsteiger

    Warum muß es eine andere Möglichkeit des Aufstieges geben?? Bevor es die Verfahren nicht gab, hat keiner gefordert das er Prüfungs frei in den gD will?
    Die Forderung das man die Arbeit als Gruppenleiter macht und somit auch A12 werden will, ist Realitätsfremd.
    Man kann ja von Glück reden das man die GL eingeschrenkt alt, nicht von den GL neu Posten runter nimmt.
    In Zukunft nur noch KSB das reicht völlig.Alles andere setzt nunmal ein Studium voraus.
    Beim Land kommt kein Aufsteiger auf die Idee nee Führungsfunktion zu fordern.
    Aber es ist wie immer. Mann reicht den kleinen Finger und die ganze Hand wird ….

  28. Wen wollt ihr denn alle führen?

    Als ich 1999 als PHM (Z) VDGL ( mit DGL-Lehrgang, Führungslehrgang, usw.) wurde, waren wir 25 Leute in der DG, 2001 machte ich den 16a- Aufstieg in den gD, weil die Stelle plötzlich in den gD (9-11) überführt worden ist. Das musste sein, weil es gar nicht so viele PK, POK oder gar PHK mit voller Ämterreichweite gab, die man da hätte drauf setzen können und warum sollte der VDGL denn die Stelle verlieren, wenn er die gleiche Arbeit wie vorher machte, denn es waren immer noch 25 Leute in der DG zu führen. jetzt bin ich PHK, VDGL, und in der DG sind immer noch 25 Leute, das einzige, was sich verändert hat, ist, dass die DG jetzt zur Hälfte aus PVB des gD besteht und da sind viele junge Leute dabei, die die Arbeit des VDGL oder DGL gar nicht machen möchten.

    Komischerweise haben wir zur damaligen Zeit nicht weniger Fälle gehabt als heute. ist doch nur alles bürokratischer geworden.

  29. @
    Weiterhin glaube ich, dass es zur Zeit noch sehr viele Kollegen mit eingeschränkter Ämterreichweite auf GL – Stellen gibt und ich kein Einzelfall bin.

    Natürlich haben noch sehr, sehr viele dieser Kollegen den GL Posten, aber man muß auch erkennen, dass ihr einen Posten inne habt, welcher für uns ein „Auslaufmodell“ ist. Früher wurde es ja auch gefördert, dass der GL mPVD die Chance bekam, den eingeschränkten Aufstieg zu machen und somit den GL Posten behalten konnte / hat. Wenn du dich jetzt aber beklagst, dass du nicht A12 werden kannst, dann geben diesen Posten ab. Ich möchte damit nur sagen, man hat uns im mPDV damit schon ganz schön geholfen, aber nun immer alles fordern und fordern und fordern, ich weiß nicht so recht.
    Es ist eben nun die Zeit des Umbruches und in ca. 5-8 Jahren kräht da kein Hahn mehr nach, dann wird es ganz normal sein, dass wir „nur“ A11 werden und die anderen Kollegen mit der uneingeschränkten Befähigung die höherwertigen Posten bekleiden.
    Ich sehe es auch so, man soll die Kirche im Dorf lassen.

  30. Zu meiner Zeit beim BGS,konnte man noch eine DGL-Stelle mit einem 16a bekommen. Ich habe als DGL viele junge Kommissare kommen und gehen sehen.Die meisten,waren noch nicht einmal in der Lage,eine GL -Stelle zu besetzen. Aber das ist inzwischen über 10 Jahre her.

  31. @ Aufsteiger:

    Leider auch bei uns Gang und Gebe solche Kollegen wie du, welche die Stelle für die 3jährigen Aufsteiger mit mehrjähriger Erfahrung aus dem mD blockieren. Mach bitte den richtigen Aufstieg, dann darfst du auch Anspruch auf die Stelle haben! Mir hat das 3 jährige Studium dienstpostenmäßig nichts gebracht! Nach wie vor KSB ohne Aussicht auf Veränderung! Mit dem halbjährigen wäre ich wie mein Kollege auf ner Gruppenleiterstelle vor zwei Jahren gelandet… Warum sollten sich andere Kollegen denn noch für 3 Jahre Aufstieg entscheiden?? Leistung lohnt sich hier eben nicht!

  32. Tja ich habs geahnt, jetzt fliegt uns der ganze Aufstiegsmüll um die Ohren. Die Unzufriedenheit steigt und das schlimmste, ich kann es sogar verstehen. Als der verkürzte halbjährige Aufstieg geschaffen wurde, war von Führungsverantwortung nie die Rede gewesen, sondern es wurde immer gesagt das der Dienstposten, den der aufsteigende Beamte inne hat, aufgeschichtet wird. Dann gingen die ganzen Inspektionen und Direktionen hin und verpassten ihren alten Spezibeamten Gruppenleiter und stellv. DGL Posten. nicht das ich die alten Beamten nicht für fähig halten würde diesen Job auszuüben, aber es war doch wohl klar, das es irgendwann ein Problem mit den Vollaufstiegsbeamten geben würde, die eben nicht mehr auf diese Dienstposten können, sondern jetzt auf KSB Stellen festhängen.

    Schon damals hab ich gesagt das die GdP die Sache nicht zuende gedacht hat. Das Rad lässt sich jetzt leider nicht mehr zurückdrehen, aber für die Zukunft kann man es ändern.

    – Vollaufstieg mit Führungsverantwortung
    – Praxisaufstieg mit Führungsverantwortung für alle Beamten mit mindestens 5 Jahre nach Laufbahnlehrgang
    – verkürzter Aufstieg ohne Führungsverantwortung bis A11 und ein EAV, welches auf seine jetzige Stelle zugeschnitten ist für alle ab POM mit mindestens 15 Dienstjahren

    Eventuell sind dann in 10-15 Jahre die Verwerfungen die in den letzten Jahren entstanden sind beseitigt.

    Wenn das BPOL P und die GdP so weitermachen wie bisher, dann wird sich der Ton zwischen den Beamten untereinander hier noch verstärken und das kann von keinen von uns im Interesse sein.

  33. @Aufsteiger: Dann mach dich auf zum EAV und beginne die 26 Monate Aufstiegsverfahren. Ist ja dann eigentlich ein Klacks für dich, denn du bist ja schon gD und könntest mit deinen Kenntnissen in Lübeck sicher ganz locker durchkommen … Du wärst übrigends auch nicht der erste Kollege, der sich als gD auf diesen Weg begibt.

    Ich finde es in Ordnung, dass jeder Kollege, der auf der GL -Stelle etc. seinen VAV-Aufstieg gemacht hat, auch auf dieser Stelle bleibt, bis er sie freiwillig räumt oder eben in Pension geht. Aber es stand von Anfang an fest, dass diese Art des Aufstieges auf A11 begrenzt ist. Warum sollte man jetzt wieder mal den jüngeren Kollegen vor den Kopf stoßen, die diesen Aufstieg nicht wahrnehmen konnten und dafür auf den normalen gegangen sind!? Wenn man jetzt wiederrum auf das Alter setzt und noch ein Stüfchen und noch ein Stüfchen fordert, wird die Unzufriedenheit weiterhin steigen. Und ich spreche hier nicht für den Einsteiger, sondern für die Aufsteiger, die ihre Jahre und Erfahrungen genauso im mD gesammelt haben ( und dies im Moment auch nicht anerkannt bekommen) und die Möglichkeit des VAV nicht hatten aufgrund des Alters. Und mit 26 Monaten ist der DGL auch noch weit entfernt… da heißt es sich erst mal gegen die Masse durchsetzen und vielleicht erst einmal GL zu werden und dann noch weitere Lehrgänge besuchen zu müssen, um erst einmal die Führungsbefähigung für DGL zu erhalten. Also einfach mit 26 Monate auf den Aufstieg ist auch nicht getan.

  34. Moinsens!!

    Da sind wir ja mal wieder mittendrin in der schönsten Neiddebatte. Na prima!

    Ich habe den Halbjahreslehrgang absolviert, weil die Aussicht auf das „Z“ verschwindet gering war. Überdies war es zum Zeitpunkt meiner „Lagebeurteilung“ noch so, dass ich mich mit diesem Lehrgang vermeindlich in der Lage gesehen habe, mich für andere Bereiche abseits des KSB zu qualifizieren (diese Möglichkeit gab/gibt es m.E. im mD so gut wie gar nicht mehr). Man weiss schließlich nie, welche Tätigkeit man zukünftig eventuell noch ausüben will.
    Gut, dass mit dem „Z“ hat mittlerweile geklappt.
    Bei interessanten Ausschreibungen (Tätigkeiten die noch vor Jahren durch mD-Beamte wahrgenommen wurden) wird nunmehr allerdings vielfach die volle Laufbahnbefähigung gefordert.
    So weit, so schlecht!!
    Also Pech gehabt!!
    Allerdings werde ich mit den Konsequenzen leben müssen und hätte mir ggf. eher und in anderer Weise Gedanken über meine dienstliche Zukunft machen können/müssen.
    In der Bundespolizei/im BGS hat vielfach der Spruch „zur rechten Zeit am rechten Ort“ zugetroffen. Kollegen, die alle Reformen durchlaufen haben werden da sicher von positiven und negativen Begleiterscheinungen berichten können.
    Diesen Spruch dürfen sich auch diejenigen anziehen, die nunmehr verlangen, dass eingeshränkt Laufbahnbefähigte ihre Dienstposten freimachen sollen, die sie ggf. seit Jahren innehaben. Gehts noch??
    Fasst Euch also bitte mal an die eigene Nase, ob Eure eigene „Lagebeurteilung“ ggf. genauso suboptimal gewesen ist, wie meine es war. Macht also nicht Andere für Euer vermeintliches Elend verantwortlich!!!
    Die Zeiten, in denen man mit 32 Lebensjahren EPHK ist, dürften wohl unwiederbringlich vorbei sein. Also gewöhnt Euch dran!!
    In meinem Microkosmos werden drei von fünf Gruppen funktional durch Beamte mit VAV geführt, weil die hauptamtlichen Gruppenleiter sich frei im Raum, auf der Suche nach der sogenannten Verwendungsbreite, befinden.
    Volle verantwortung für…… nichts.
    Als Zugabe gibts noch den Spruch: „mach doch mal nen ehrlichen Aufstieg“!

    Außer Kopfschütteln bleibt mir zu diesem Thema nur noch wenig übrig.

    Gruß

    AB

  35. Wenn ich hier so einige Kommentare lese, wird mir ganz schlecht. Wollen alle im g.D. nur noch führen ? Ja, weil es ihnen in Lübeck so beigebracht wird. Die Herren g.D. , insbesondere die jungen Abiturienten, die im Leben noch nie richtig für ihr Geld gearbeitet haben, sollen mal ganz still sein. Ein PVB aus dem m.D. , der Jahrzehnte auf dem Buckel hat und eine Menge Berufserfahrung gesammelt hat, ist mindestens genauso fähig die Laufbahn des g.D. zu beflügeln und das ohne Lehrgang mit Prüfung. Darin ist der Buscho ja Weltklasse.
    Warum ist es nicht möglich einem PHM z.B. einfach überzuleiten. Hier geht es ja einfach nur um die Kohle, die man haben möchte, wenn die Pension in Reichweite kommt. Mehr nicht. Jetzt, wo bei den PK´s und POK´s der Stau angekommen ist ( im übrigen ist dieser bei den POM´s schon lange so ) , heulen sie rum, das es nicht vorn geht.
    Klar, wenn man einmal Blut geleckt hat, will man immer mehr. Ich knn es nicht mehr hören.
    Überleiten und gut ist. Spart eine Menge Kosten. Aber gut, was machen dann die ganzen hochdotierten Lehrkräfte aus den AFZ, die seit Jahrzehnten vom wirklichen Leben keine Ahnung mehr haben. Sie sind Großmeister im theoretischen aber von der Praxis keine Ahnung mehr. Es gibt da sehr viele Beispiele.

  36. Volle Zustimmung AB!

    Es ist doch so, dass viele die jetzt mit dem begrenzten Aufstieg auf GL-Stellen sitzen, weil Sie es halt über viele Jahre vorher gemacht haben und die die jetzt kommen (mit begrenzten Aufstieg) haben doch eh keine Chance mehr auf die GL-Stellen, da ja volle Ämterreichweite gefordert ist.
    In unserer Direktion ist gar soweit, dass die „Begrenzten“ die GL-Stellen machen müssen (obwohl sie keinen Vorteil davon haben), da es von der vollen Ämterreichweite mit entsprechend geforderter Zweitverwendundung für die Stellen überhaupt nicht genug gibt.
    Bei der ganzen Debatte darf man nicht vergessen, dass in 10 Jahren eh alles gegessen ist, was die Stelleninhaber der GL-Stellen mit begrenzter Reichweite angeht, da diese alle in Pension sind und die jungen Kommissare (leider auch viele die sich später entschieden haben den vollen Aufstieg zu machen, die sind halt besonders betroffen) müssen jetzt halt sehen, dass sie eine Zweitverwendung bekommen, um überhaupt auf diese Stellen bewerbungsfähig zu sein, da die begrentzen Aufsteiger darauf keine Chance mehr haben; die Zeit heilt in diesem Fall alle Wunden!
    Das kommt halt dadurch, dass unsere Behörde immer zusammenhängende Sachverhalte unterschiedlich, um nicht zu sagen einfach falsch bewertet, auch wenn es gut gemeint ist!
    Übrigens, wenn ich immer höre:“ Dann sollen die begrenzten eben auch die 26 Monate in Lübeck machen“, muss ich wirklich schmunzeln, denn ein Großteil dieser Aufsteiger hat bereists einen Gruppenführerlehrgang, stellvertretenden Zugführerlehrgang oder sonstige Führungslehrgänge besucht und noch viele weitere Lehrgänge, die die Führungseignung dieser Personen darlegt und auch dafür haben diese PVB mehrere Monate/Jahre in der Republik rumreisen müssen (+ das halbe Jahr für den begrenzten Aufstieg), also bleibt mal auf dem Teppich! Das einzige ist, dass sie halt kein Diplom haben, aber das ist auch nicht wichtig, nur wenn man in die freie Wirtschaft will ist das entscheident.
    Die leidtragenden insgesamt sind leider immer wieder die PVB oder Tarifbeschäftigten bei solchen Entscheidungen! Aber deswegen darf keine Neiddebatte entfacht werden, dass bringt nämlich überhaupt nichts!
    Und wer sich beschweren will, soll das im Präsidium oder BMI tun, da kommt es nämlich auch her!

  37. Die, die am lautesten krakelen und belehren habem meistens am wenigsten auf der Pfanne und wedeln ständig mit Ihrem Diplom.
    Nicht alle, aber viele.
    Bevor jemand wazu sagen hat, bitte erst meinen Kommentar Nr 11 lesen, damit jeder weiß wovon ich rede.
    In diesem Sinne…….Job machen und objektiv bleiben

  38. Früher konnte der PHM DGL sein.
    Es gab 16A, dann VAV und jetzt ist der GL nach A12 offen und damit nur durch volle Ämterreichweite besetzbar.

    Wenn es künftig KSB gD geben soll, also alt erfahrene mD, die gD KSB werden sollen, dann reicht eine ‚ganz einfach Aufstieg‘ Variante. GEA. Handauflegen.

    Wer mehr will, muss eben einen ‚vollen Aufstieg‘ machen.

    Einige VAVler hatten Glück und haben einen GL Posten erhalten – wird es künftig nicht mehr geben. Einige haben das zu Recht bekommen. Und es wurden auch zu Unrecht volle Laufbahnbefähigung PVB übersehen.

    Nicht immer war / ist alles gerecht.

  39. Ich schließe mich „AB“ an. Neid, Neid und noch einmal Neid – untereinander. Was will der Dienstherr mehr, als sich zurück lehnen und zuzusehen, wie wir uns gegenseitig die Köppe einrennen…

    Es hat in den letzten Jahrzehnten viele gesellschaftliche, soziale, wirtschaftliche und auch politische Veränderungen gegeben. Die Reichen werden immer reicher und die da untern sollen sehen wo sie bleiben oder so….

    Ich kann für die BP nicht sprechen, aber wenn ich mir das Beamtentum heute so betrachte, finde ich innerhalb der Besoldungsgruppen (fast) keine Möglichkeit mehr einen Vergleich anzustellen.

    Was ist gerecht – wenn die Frage erlaubt ist? Wird sich schwer eine Antwort darauf finden lassen – nur wird irgendwo die Spitze sein, auf der nur einer stehen kann. Wem das nicht reicht, der wird sich einen anderen Ausblick suchen müssen..

    Schaffen wir alle Laufbahn-/Besoldungsgruppen ab und zahlen – von einigen wirklich unumstößlichen Personen abgesehen – allen das gleiche Gehalt (Ein Murren geht durch das Land). Brauchen wir nur noch die zu zahlende Summe oder was ist unsere Arbeit wert?

  40. Gut ist doch, dass der Dienstherr den Beamten im mD die Perspektive gibt, nach sechs Monaten Aufstieg A11 erreichen zu können.

    Die Leistung eines Aufstieg per Studium muss sich aber einfach auszahlen. Daher sollte man – Erfahrung hin oder her – Führungsfunktionen mit denjenigen Beamten besetzten, die die volle Laufbahnbefähigung haben.

    Es steht ja jedem mD’ler offen, sich für das Aufstiegsverfahren mit voller Ämterreichweite zu bewerben. Und wem einfach A11 reicht, der macht sechs Monate und erfüllt eben danach eine Funktion im gD ohne Führungsfunktion.

  41. Ist doch eh alles egal. Ich bin jetzt 45 Jahre und seit 12 Jahren im mD ausbefördert. Was hätte ich von einen verkürzten Aufstieg ? Damit ich dann im POK-Bauch bin, was früher der POM-Bauch war, vielleicht sogar noch ist. Aussserdem möchte ich meine jetzige Tätigkeit ja nicht aufgeben, also warum soll ich einen halbjärigen Lehrgang mit Prüfung machen. An meiner Tätigkeit würde sich ja nichts ändern. Ich wäre nur nicht mehr Bearbeiter XXX, sondern Sachbearbeiter XXX. Ob jetzt A 9 mZ oder POK, das ist völlig egal. Den Gruppenführerlehrgang habe ich bereits als PM gemacht. Habe ich jedoch bisher nie gebraucht und werde ihn auch nicht mehr brauchen, bzw. er wird mir auch nichts mehr bringen. Das waren damals 3 Monate verschenkte Zeit. Ich brauche allerdings auch kein Praktikum als KSB, diese Tätigkeit habe ich lange genug ausgeübt. Und eine Praktikum als Ermittlungsbeamter bringt mir als Bearbeiter/Sachbearbeiter XXX im Stab einer Direktion auch nichts. Also warum einen verkürtzen Aufstieg machen ? Die wäre wahrscheinlich genauso Ertragreich wie damals der Gruppenführerlehrgang.
    Aber die Entscheider im BPOLP werden bestimmt wieder ein Superding, welches natürlich kostenneutral sein wird, auf die Beine stellen. Ich möchte gerne auf eine Kleine Anfrage der FDP aus dem Jahre 2007 zum damaligen verkürtzen Auftieg hinweisen. Dort hat damals das Innenministerium eine echt super Antwort gegeben. Diese sagt vieles über unsere Firma aus, insbesondere über die Wertschätzung des mD, welcher jeden Tag ehrliche Arbeit abliefert. Wer Interesse hat, einfach mal googeln.

  42. Schreibfehler bitte ich zu entschuldigen.

  43. Auch ich habe den alten Aufstieg gemacht… also mit Führungs- und Fortbilderbefähigung.
    Was bringt es mir? Nach Neubewertung der Dienstposten im g.D. wurden Gruppenleiterposten in A10-12 angehoben. Was bringt mir die Führungs- und Fortbilderbefähigung, wenn ich den Dienstposten eines Gruppenleiters wegen der Anhebung nicht mehr besetzen kann??? Vor der (von der GdP als so attraktiv) propagierten Neubewertung der Dienstposten konnte ich noch Gruppenleiter am Flughafen machen; jetzt nicht mehr… da hilft mir auch der alte Aufstieg nicht! Sehr attraktiv!
    Mir hat der Aufstieg nichts gebracht… und es sieht auch nicht danach aus als würde er mir je was bringen. Ich habe jetzt zwar einen 9-11er Dienstposten. Davon kann man sich aber nichts kaufen, wenn man nicht befördert wird.
    Daher stelle ich diesen ganzen Aufstieg sehr in Frage!

  44. Eine Frage an Kollege Jörg Radek mit der Bitte um Antwort:

    Ich bin Gruppenleiter und sitze auch auf einem GL Dienstposten, welcher nun nach A 12 angehoben werden soll. Bin ein VAV-Aufsteiger und möchte mich auf diesem Weg erkundigen, ob ich die Möglichkeit habe, nach A 12 befördert zu werden oder nicht.
    Über eine verläßliche Auskunft würde ich mich sehr freuen.

    Antwort

    Ohne Laufbahnbefähigung mit voller Ämterreichweite gibt es kraft Gesetz keine Möglichkeit, ein Amt der Besoldungsgruppe A 12 verliehen zu bekommen.

    Kollegiale Grüße
    Sven Hüber

  45. Wo Licht erstrahlt, gibt es auch viel Schatten….
    Hab heute erfahren, dass ich in der Beförderungsrangfolge von Platz 8 auf Platz 64 zurückgefallen bin.
    Also freuen sich jetzt 56 vor mir.
    Aber ich gönne jedem Alles.

    Meine Hoffnungen setze ich in die Haushaltsverhandlungen. Hab sonst in der Pension nix mehr von Sternensegen….
    DAUMEN HOCH und eine glückliche Hand

    Viele Grüße vom Alpenland

  46. @ holdinger

    Und, findest du das gerecht. Es kann doch nicht sein, dass man Jahre braucht, um in der Beförderungsrangliste nach vorne zu kommen und dann kurz vor Erreichen des Ziels gesagt zu bekommen: „Ätschi, bätschi, wir haben uns wieder mal was neues ausgedacht. Du musst dich wieder hinten anstellen“. Zeitgleich zur Dienstpostenneuregelung hätte man neu beurteilen müssen um jetzt entstehende Ungerechtigkeiten auszugleichen!!!

  47. @Ausbefördert
    UNGLAUBLICH!!! 45 Jahre und seit 12 Jahren schon ausbefördert.
    Ich bin 46 Jahre alt und seit 14,5 Jahren POM. Kein Disziplinarverfahren, aber diverse Lehrgänge. Habe 2004 das EAV für den gD erfolgreich absolviert, 2006 den Aufstieg begonnen und im Februar 2007 aus persönlichen Gründen abgebrochen. Gut, jetzt kann man natürlich sagen: „selber Schuld“, allerdings würde ich in ähnlicher Situation gleich entscheiden.
    Persönlich würde ich mich über den sog. POM-Aufstieg freuen, da ich lediglich das Endamt (A9Z = A10) im mD erreichen möchte.
    Ich denke das ist nicht zuviel verlangt.

    Und hier auch meine Frage an die GDP: Wird so einer wie ich noch die Möglichkeit erhalten sein Endamt (A9Z/A10) zu erreichen? Über eine Antwort wäre ich dankbar.

    Im übrigen wäre es kostenneutral den mD in den gD ohne Lehrgang und Prüfung zu überführen, wenn dieser Personkreis im Anschluß die gleiche Arbeit, z.B. KSB, weiter tätigt. Ist auch laut BBG möglich.
    Nicht jeder will unbedingt in die Rolle des Häuptlings.

  48. Hallo, wie wäre es mal damit, dass m D Angehörige mit Abitur Vorrang beim Aufstieg erhalten. Schließlich haben sie ja schon die Voraussetzungen durch zusätzliche 3 Jahre Schulzeit mit der Erlangung der Hochschulreife erlangt.

  49. Hallo liebe GdP,

    ich möchte nachfragen, ob es überhaupt noch Überlegungen gibt in Zukunft einen verkürzten Aufstieg anzubieten. Momentan
    gibt es ja nur noch den vollen Aufstieg mit 2 Jahren und 2 Monaten.
    Wäre doch schön, dass jetzt wo die Stelle A9/11 sind ein neues Attraktivitätsprogramm, welches seinen Namen auch erfüllt, ins Leben gerufen würde. Sprich die selbe Tätigkeit auf der selben Stelle nur im gD ausüben. Vorallem, da ich eh seit 2012 neben meinem Bearbeiterposten auch den Sachbearbeiterposten ausübe, da der SB zwar besetzt, aber fremdverwendet eingesetzt ist.
    Für eine zeitnahe Antwort wäre ich dankbar.