Rote Karte für Hooligans – GdP begrüßt Initiative der Deutschen Bahn

Berlin/Hilden 24.08.2015: Als konsequente und richtige Maßnahme bezeichnete Jörg Radek, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei für die Bundespolizei, die Ankündigung der Deutschen Bahn AG, gewalttätige Hooligans zukünftig nicht mehr in ihren Zügen zu transportieren. Es ist wichtig, so Radek, dass denjenigen, die Sportereignisse nutzen, um in deren Umfeld Gewalttaten zu begehen, endlich die rote Karte gezeigt wird.

Aus Sicht der GdP darf das Bahnreiseverbot jedoch nur ein erster Schritt sein. „Wir erwarten, dass der Gesetzgeber sich an der Deutschen Bahn ein Beispiel nimmt und für gewalttätige Hooligans Meldeauflagen und Betretungsverbote endlich gesetzlich regelt. Millionen friedliche Fans möchten sich auf den Sport konzentrieren können und sie möchten ohne Angst vor Gewalt zu den Stadien reisen. “ so Radek.

Medienecho:

Lokale Onlinezeitung

KA News (Karlsruhe)

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Themenbereich: Fussballeinsätze und Gewalt | Drucken

3 Kommentare
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  1. Und wer will das überwachen ? Die BPOL ? Spassverein !!

  2. Lächerlich und nur mediale Trommelei. ….erstens: wer soll es überwachen und zweitens: sind 300 vermeintliche Hools nichts als ein Tröpfchen auf den grossen Haufen sinnloser politischer Initiativen. Glaubt denn wirklich irgendjemand das die Masse von Straftaten von Hools ausgeht. Die meisten dieser Straftaten sind Mitläufer, Ultras und Erlebnisorientierte Fußballfans unter Alkoholeinfluss. Oder glaubt Ihr das die 150 bis 200 Fans von Rostock am Wochenende in Bütt alles Hools waren. Tut mir leid aber diese Beförderungsverbote ersetzen keine BFE und EHu….Und deb Rest der Randalierer sie weiter zu tausenden die Bahn benutzen muss man weiter befördern. Also was bringt diese Initiative?

  3. Das klingt grundsätzlich mal nicht schlecht, wenn man diese Überschriff so liest, das war es leider schon. Ich habe in einem Artikel (stand bei Focus Online,wenn ich nicht irre) gelesen, es soll sich um 200-300 deutschlandweit bekannte Hooligans handeln. Mal ganz ehrlich, jeder, der die Fans schon öfter begleitet hat,weiß doch das dieses Klientel kaum für den enormen Schaden verantwortlich ist, sondern eher die sog. Ultras die ein Schluck Bier zu viel geschlürft haben, sich dann bei Zugeinfahrt in Bahnhöfe gegnerischer Städte denken ich müsste Feuerwerk zünden, um meine ach so toll“ Choreographie“ an den Mann zu bringen, bzw.ins Internet stellen.
    Mal ganz davon abgesehen, das die bekannten Hooligans eher selten bis gar nicht den Zug nutzen, sondern eher in Bussen zu den Auswärtsspielen anreisen.
    Die Idee mag gut sein,aber an der Umsetzung hapert es.
    Die Vereine sollten einfach Züge bei der Bahn anmieten und dann für die Schäden aufkommen, ich glaube das wäre effektiver. Man muss nicht mehr irrsinnig viele Kräfte bei Zugbegleitungen binden.
    Diese Kräfte werden ja b.a.W in den Bearbeitungsstraßen gebraucht und das letzte was die Kollegen zwischen den mittlerweile zweiwöchigen Einsatzturns gebrauchen können, ist noch eine Fanbegleitung z.b. von Dresden nach Rostock oder ähnliche Strecken.