Medienecho „Bundespolizei am Limit“

GdP-Stern 4cDie Lage der Bundespolizei ist extrem angespannt. Die Massenmigration fordert die gesamte Organisation. Kernaufgaben müssen zurückgestellt werden, auch weiterhin Fußballeinsätze und Demolagen bewältigen zu können.
Endlich wird diese Problematik auch offen in den Medien debattiert. Einen Ausschnitt des aktuellen Medienechos haben wir hier für Euch zusammengestellt:

Spiegel online: Flüchtlingskrise: Koalition in der Wartezone

WAZ: Flüchtlingskrise-Bundespolizei macht mehr als 500.000 Überstunden

500.000 Überstunden wegen Grenzkontrollen

Berliner Morgenpost: An der Grenze der Belastbarkeit

Stern: Interview zu Abschiebepraxis – „Wenn der Flieger abhebt, wird es still“

Focus Online: Abschiebung aus Polizei-Sicht: „Manche verletzen sich selbst, um bleiben zu dürfen“

Spiegel Online: Passau: „Es ist nur eine Frage der Zeit, wann das erste Baby hier erfriert“

Bild: Bundespolizei schlägt Alarm: „Wir ziehen uns aus dem Fußball zurück“

Sport1: Personalmangel: Polizei schlägt Alarm

 

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Themenbereich: Allgemein | Drucken

6 Kommentare
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  1. Tjoa, und nu?
    Werden wir auf einen Schlag mehr Polizisten haben? Oder weniger Aufgaben? Oder weniger Flüchtlinge?
    Die Belastungen an der Grenze zusammen mit dem, was jetzt die nächsten Wochen auch noch ins Ausland geschickt werden soll, bilateral, wie FRONTEX, werden ja nicht weniger, im Gegenteil.
    Zumindest wenn man neuesten Schätzungen glauben darf, und damit mein ich nicht die der Bundesregierung, sondern die von der EU oder UN.

    Und es ist immer noch nichtmal ansatzweise eine Lösung in Sicht.

    Vorallem bisher ist alles noch irgendwie gut gegangen, wie lang soll denn dieser Blindflug noch weitergehen?

  2. Also wir sind 15 Std und mehr bisher im Einsatz pro Tag, das macht 105 Std die Woche und das ganze seit 13 September. Dazwischen 4-5 Tage mal zu Haus bei Frau und Kindern. Und dann wieder ab in den Einsatz. Hört sich eine dreistellige Wochenarbeitszeit schlechter an oder warum wir hier pauschal mit dreizehn Stunden jongliert. Nichteinmal da wird bei der Wahrheit geblieben.
    Aber mit der korrekten Wiedergabe von Zahlen ist ja seit dem 13 September eh Schluss…….

  3. Was ich in dem Laden vermisse, ist die nicht vorhandene Wertschätzung, welche einem trotz der Megabelastung entgegenschlägt. Da wird ständig davon ausgegangen dass man ne Stunde früher anfängt, am WE Zusatzschichten für Fußball und ankommende Züge mit Migranten schiebt und ständig Dienstverlängerungen wegen chronischer Personalknappheit leistet. Usw usf. Da kommt kein Gl, kein DGL, kein SG OE, kein I-Leiter vom Stellv.ganz zu schweigen und hat auch nur ein Wort des Dankes übrig.

  4. am Limit, am Limit…Ha, ha, ha, wenn Leute permanet die doppelte Wochenstundenzahl leisten müssen, hat das nichts mit „am Limit“ zu tun. Das ist Verheizung und Ausbeutung!!!

  5. Wäre schön wenn die Zahlen bezüglich Einsatz und Wochenarbeitszeit richtiggestellt werden. Die Kräfte arbeiten schliesslich 3 mal mehr als ein Facharbeiter bei VW…..pro Woche, seit drei Monaten!!! 105 Std pro Woche klingt noch dramatischer als 80 Std die Woche.
    Danke

  6. Ich kann mich an Zeiten um die Jahrtausenwende erinnern: Wir haben seitens der Abteilung den Flughafen FfM unterstützt. Unterbringung Bonames, 1Wocheneinsatz Mittwoch bis Mittwoch mit 9 Stundenarbeitszeit pro Tag. Das reichte dann für ca 3 Tage frei. Das ganze umfasste einen Zeitraum von einem Jahr, bedeutet also dass Mitarbeiter teilweise über 20 Wocheneinsätze geleistet haben, bei einer Sch.. Vergütung. Ich bin mir durchaus bewusst, dass die Belastung zZt. enorm ist. Alllerdings ist es mir lieber Stunden zu kloppen, als nach einer Woche mit nichts in den Händen nach Hause zu kommen. Das Problem ist wie immer , dass die Last nicht gleichmäßig auf alle Verteilt wird.