GdP verurteilt brutale Angriffe linker Gewalttäter auf Polizeibeamte

linksdemo_mai2010_400BERLIN/LEIPZIG. 12. Dezember 2015. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) verurteilt die Ausschreitungen am Rande einer Demonstration Leipzig. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der GdP, Unterwegs von Jörg Radek gesendet.

Während sich mehrere tausend friedliche Demonstranten den rund 150 Neonazis entgegenstellten, hatten Täter aus dem linken Spektrum die Einsatzkräfte der Polizei sofort mit massiver Gewalt angegriffen. Sie setzten die Übergriffe auch fort, als der rechte Aufzug längst beendet war. GdP-Vize Radek: „Es ist menschenverachtend, mit welcher Brutalität und ohne Rücksicht auf Gesundheit und Leben meiner Kolleginnen und Kollegen hier angeblich für eine bessere Welt agiert wird. Allein die Sprache der Parolen und Aufrufe ist reines Kriegsgeschrei. Es ist bedauerlich, dass ein Kirchenmann wie der Jenaer Stadtjugendpfarrer König, der eigentlich ein Mann des Friedens und des Ausgleichs sein sollte, sich daran beteiligt. Ein kirchliches Vorbild für die Jugendlichen tritt anders auf.“

Hagen Husgen, Vorsitzender des GdP-Landesbezirks Sachsen: „Die Polizei in Sachsen wird zerschlissen. Seit Monaten kommen meine Kolleginnen und Kollegen durch Fußballeinsätze und politische Demonstrationen nicht aus den Stiefeln. Auch zum Schutz der Flüchtlinge geben sie ihr Letztes. Sie haben es nicht verdient, zur Zielscheibe der linken Gewalttäter gemacht zu werden. Der immense Zuwachs an Aufgaben erfordert dringend eine Personalverstärkung.“

Pressemeldungen:

Focus: „Das ist offener Straßenterror“ Erschreckende Bilanz nach Ausschreitungen in Leipzig: 69 verletzte Polizisten

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Themenbereich: Gewaltbereitschaft | Drucken

6 Kommentare
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  1. Ok jetzt bitte noch ein paar medienwirksame Verurteilungen durch Politiker
    und alles wird gut.
    Ich bin mir sicher die Chaoten der hiesigen Szenen werden sich daran halten in Zukunft ruhig zu bleiben.Sei es Fussball, Demo oder Fanreiseverkehr.
    Warum muss ich eigendlich seit September jede Woche nach Bayern….wir sind Bereitschaftspolizisten und für solche Lagen da.
    Meine Frau verurteilt diese familienunfreundlichen Süd Einsätze auch…fahren muss ich trotzdem. Soviel zum Thema….verurteilen

  2. Zitat Juliane Nagel (Die Linke):
    „Gerade in der Nähe einer Unterkunft für Asylsuchende sind solche Eskalationen mehr als deplatziert.“

    Was soll ich als Polizist jetzt von diesem Kommentar halten?
    Die Nachricht die dahinter steht liest sich doch wie: „An anderer Stelle wäre diese Gewalt gegen Polizisten richtig gewesen“

    Oder seh ich daran irgendwas falsch?

  3. Dies war erst der Anfang.
    Auch die Fußballchaoten stellen mit Erstaunen fest, mit wie geringer Personaldecke selbst Hochrisikospiele gefahren
    werden. Die Rückrunde verheißt nichts Gutes.

    Taschendiebe und Einbrecher haben eh freie Bahn, weil die Ordnungshüter von Bund und Land mit andren Dingen beschäftigt sind.

    Neben den Polizisten, die hier verletzt wurden, trifft es auch immer mehr den Bürger, der nicht mehr geschützt werden kann.

    Und die Staatsanwaltschaften helfen hier kräftig mit, damit die Bewegungsfreiheit auch von Mehrfachtätern keinesfalls (durch Haft)eingeschränkt wird.

    Es ist politisch gewollt. Und bald ´wird der Bürger es begreifen.
    Wahltag ist Zahltag.
    Wir schaffen das.

  4. Machen wir uns doch nichts vor. Seit den 80ern wird Gewalt von links in Deutschland doch grundsätzlich verharmlost und bagatellisiert. Auch die Medien leisten hierzu einen erheblichen Beitrag. Die „bürgerkriegsähnlichen Zustände“ in Leipzig fanden in diesen mal wieder kaum Berücksichtigung. Wird aber in einer Asylunterkunft durch einen „Polenböller“ eine Scheibe beschädigt, wird dieses als „Sprengstoffanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft“ tituliert.
    Ich möchte wetten, dass Ausschreitungen, so wie letztes Wochenende in Leipzig ein „ZDF-Spezial“ und/oder einen „Brennpunkt“ zur Folge gehabt hätten, wären diese von Rechten zu verantworten gewesen.
    Jetzt ist das Geschrei ob der Ausschreitungen links wieder groß, in ein paar Tagen wird dieses wieder verstummen und ändern ( auch in der Rechtsprechung ) wird sich sowieso nichts!

  5. @ Objektiver
    Dem ist nichts,aber auch gar nichts mehr hinzuzufügen.
    „Täter aus dem linken Spektrum“ griffen sofort an, andersrum wäre es wie du beschreibst groß in die Nachrichten gekommen, aber so….

    Und irgendwie machts auch keinen wirklichen ernsthaften Sinn mehr, die schon seit Jahren immer wieder stattfindenden und sich wiederholenden „Gewaltakte“ zu verurteilen, weil begrüßen wird sie glaube ich niemand.

    Eher sollte man die Verantwortlichen der Politik immer wieder darauf hinweisen, und DIESE verurteilen.
    Aber lassen wir das….

  6. Kollegen ! 1000 Linksextreme haben die Gewaltakte verursacht. Und die Kollegen auf der Polizeiwache in der gleichen Stadt haben es bei einer vorherigen Begegnung nur dem Kommissar Zufall zu verdanken, dass sie nicht ernsthaft körperlich geschädigt wurden.