Begehung der Bearbeitungsstraße in Passau

PR Wahl_2Am Dienstag, den 09.02.2016 fand gemeinsam mit Frau Dr. Bolius vom Ref. 83 des BPOLP, Vertretern der BPOLD München, u.a. dem für den Bereich der Ausstattung zuständigen Kollegen Lauk, dem Leiter des EA zu diesem Zeitpunkt, PD Kollenrott und weiteren TeilnehmerInnen eine Begehung der Bearbeitungsstraße in der Paulhalle durch die GleiB beim BPOLP, Waltraud March, und die BPR-Vorsitzenden Martin Schilff und Heinz Selzner statt. Absicht war, sich einen Überblick über den derzeitigen Zustand der Arbeitsplätze, der Aufenthaltsräume, der sanitären Einrichtungen und die Arbeitsabläufe zu verschaffen und insbesondere festzustellen, ob Gesundheitsgefahren für die dort eingesetzten KollegInnen bestehen. In der Paulhalle fanden zu diesem Zeitpunkt zahlreiche Baumassnahmen statt, um Verbesserungen der, auch zum Zeitpunkt der Begehung immer noch suboptimalen Situation, herbeizuführen. Für einige der durch die Vertreter der Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei im Hauptpersonarat und Bezirkspersonalrat vorgetragenen Kritikpunkte wurden Erklärungen gegeben. So sei der als Aufenthaltsraum vorgesehene und komplett renovierte und ausgestattete Aufenthaltsraum in der 1. Etage der Clearingstelle von den Einsatzkräften nicht genutzt worden und wurde deshalb dann als zusätzliche Befehlsstelle umfunktioniert, weshalb die KollegInnen auch derzeit noch entweder direkt in der Halle versorgen, was aufgrund der damit verbundenen gesundheitlichen Gefahren unbedingt unterlassen werden sollte, oder dafür nicht geeignete Durchgangs- und Lagerräume nutzen.

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Abhilfe wurde jedoch bis zur Fertigstellung des geplanten neuen Aufenthaltsbereireches durch die BPOLD München geschaffen: hinter der Halle stehen 4 eingerichtete Aufenthaltscontainer zur Verfügung. Es fehlt jedoch scheinbar die entsprechende Information an die Einsatzkräfte.

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Durch die von der THu hervorragend durchgeführten Baumassnahmen kommt es derzeit zu einigen Einschränkungen. Das dadurch jedoch KollegInnen in Räumen arbeiten und versorgen müssen, in denen Fäkalien von der Decke tropfen, ist jedoch absolut nicht hinnehmbar und wurde noch während der Begehung von den Verantwortlichen abgestellt.

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Von Seiten des arbeitsmedizinischen Dienstes wurden während der Begehung keine Gesundheitsgefahren für die Einsatzkräfte festgestellt. Ein Gesundheits-Screening der Migranten vor der Bearbeitung durch die KollegInnen ist jedoch an allen Stellen unerläßlich. Zudem sollte von jedem Einzelnen auf die Einhaltung der Präventionsmassnhamen, die auch in den ausgegeben und ausliegenden Merkblättern beschrieben sind, geachtet werden. Ein Austausch einiger Möbel scheint ebenso dringend erforderlich, um Gesundheitsgefahren gar nicht erst zuzulassen.

IMG_0963In einer konstruktiven Abschlussrunde wurde festgestellt, dass allen beteiligten KollegInnen an hinnehmbaren Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte gelegen ist. Die KollegInnen im Sachbereich 22 der BPOLD München um Herrn Lauk nutzen dafür sämtliche kreativen Möglichkeiten, um die Situation stetig zu verbessern. Einvernehmlich wurde festgestellt, dass die interne Kommunikation dazu erheblich verbesserungswürdig ist und unbedingt  dafür gesorgt werden muss, dass Abläufe nicht ständig durch wechselnde Verantwortliche verändert werden. Eine weitere konstruktive Zusammenarbeit zwischen Dienststelle und Personal- und Interessenvertretung auf dem „kurzen Dienstweg“ wurde vereinbart.

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