GdP-Spitzen im Gespräch mit dem Bundesinnenminister

Bundesinnenminister Thomas de Maizière mit dem GdP-Bundesvorsitzenden Oliver Malchow (r.) und dessen Stellvertreter Jörg Radek (l.) Foto: Sperer/BMI

Thomas de Maizière mit dem GdP-Bundesvorsitzenden Oliver Malchow (r.) und dessen Stellvertreter Jörg Radek (l.). Foto: Sperer/BMI

Zu einem Meinungsaustausch trafen am Donnerstag der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), sein Stellvertreter Jörg Radek und Bundesinnenminister Thomas de Maizière im Berliner Amtssitz seines Ministeriums zusammen.

In dem mehr als einstündigen Gespräch erörterten der Minister und die Gewerkschaftsspitzen die aktuelle Lage der inneren Sicherheit nach den Vorfällen in Köln und anderen deutschen Städten sowie die Ängste der Bevölkerung vor einer zunehmenden Alltagskriminalität.

Einen Schwerpunkt legten Malchow und Radek auf die hohen Belastungen der Polizistinnen und Polizisten von Bund und Ländern im täglichen Dienst. Der GdP-Bundesvorsitzende unterstützte de Maizière in den Bestrebungen, weiteres Personal für die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt einzustellen. In diesem Zusammenhang wurde über Modelle zur schnelleren Personalgewinnung auch in den Ländern diskutiert.

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11 Kommentare
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  1. ……was sind die Ergebnisse des Gespräches ?

  2. ….. gibt’s dieses Jahr eigentlich wieder Tarifverhandlungen?

    Die Redaktion: Da der Tarifvertrag im öffentlichen Dienst bis zum 29.02.2016 abgeschlossen wurde, gibt es in diesem Jahr Tarifverhandlungen. Sobald es etwas zu dem Thema gibt, werden wir berichten.

  3. Richtig so – der Minister als Gesprächspartner – dem BMF wird es die Augen verdrehen, wenn „de Misere“mit seinen Forderungen nach (u.a. fiskalischen) Verbesserungen bei ihm zum Kaffeekränzchen erscheint.

    Dank den Hilferufen in den Medien und der Presse bzw. dem „Schrei“ nach mehr als 20.000 neuen Staatsdienern bzw. den schlechten Umfrageergebnissen bei manchen Polit-Barometer, lässt uns hoffen, dass der „Weckruf“ vernommen worden ist.

    Zweifel bleiben hinsichtlich der Finanzierbarkeit der vorgetragenen Wünsche – das dafür notwendige Kapital scheint ja schon anderweitig verplant zu sein.

    Ansonsten rege ich auch eine Unterstützer bzw. „Polizei-Supporter“ -Geberkonferenz an.

  4. Na ja die Volksvertreter bekommen ja schon nen Schluck aus der großen Pulle, 250.-EUR mehr. TOP Leistung.

  5. ….ich wär schon mit der 38 Std.Woche zufrieden.

  6. Der Minister ist der Minister ist der Minister.
    O.k., besonders politisch erfolgreich oder durchsetzungstark ist er nicht, seinen Polizeibeamten zugewandt auch nicht so recht. Seinem Credo „Dienen! Dienen! Dienen!“ fehlt leider immer irgendwie die andere Seite der Medaille, nämlich Fürsorge, Berufsentwicklung und Familiensinn zu geben. Weshalb unter ihm im Ministerium und leider auch im Präsidium teils hartherzig-desinteressierte Bürokraten Weiterentwicklungen bei familienfreundlicheren, zeit- und kostenschonenden Aufstiegsverfahren blockieren und verkomplizieren können, bessere Lösungen zu Arbeitszeitfragen zu Bereitschaftsdiensten, Pausenanrechnungen für Arbeitnehmer oder Langzeitkonten kalt aussitzen, „Obermeister- und Oberkommissar-Bäuche“ ignorieren und wegtanzen möchten oder eben bei Haushaltsaufstellungsverfahren die Bundespolizei erst mal besser gar nichts fordern lassen wollen, um auch mal die „Schwarze Null des Monats“ verliehen zu bekommen. Wie der Herr, so das G’scherr.
    Doch jetzt das große ABER: man muss im Gespräch bleiben. Erst recht in harten Zeiten. Der Minister ist der Minister ist der Minister. Auch ohne bisherigen erkennbaren Erfolg steht er in der Verantwortung. Und die GdP-Spitzen müssen ihn eben immer und immer wieder daran erinnern. Er war es, der die GdP-Spitzen einlud – ein Zeichen des Stellenwertes, der der GdP in der Politik beigemessen wird. Denn GdP steht für Realitätssinn, klare politische Forderungen und Verlässlichkeit – nicht für krawalltütigen Populismus.
    Das Problem der Bundespolizei ist nicht allein das Dienen, sondern auch das dafür von TdM kriegen. Die Bundespolizisten müssen mal spüren, dass dieser Minister wirklich einmal etwas für sie tun, etwas verbessern will. Er könnte damit anfangen, seinen Bürokraten mal eine klare Ansage zu geben, sich nicht weiter dem Aufblähen von Schwierigkeiten und Erfinden von Verhinderungsgründen zu widmen.
    Jörg Radek und Oliver Malchow, jeder als neuzeitlicher Cato der Ältere, die TdM immer und immer wieder die GdP-Forderungen wie ein „Ceterum censeo Carthaginem esse delendam“ sagen. Das ist ihr Auftrag.

  7. Es wäre nicht schlecht, wenn dem minister auch mal mitgeteilt wird, dass wir als ao-kräfte in ffm die schnauze voll haben. Wer seit jahrzehnten nach Unterstützung schreit und ao-kräfte dienstplan überstülpt, welcher an familienunfreundlichkeit und pendlerunfreindlichkeit nicht zu überbieten ist, der braucht sich nicht wundern, wenn die leute von anfang an demotiviert sind. Die Unterkunft mit gut einer stunde anfahrt tut dann ihr übriges.

  8. Geschafft !!!!!!!!

    Laut Altmaier ist die Migration in Bayern auf 0 gefahren. Jippy – ein Erfolg der Politik. Holt unsere Mannschaften zurück um wahre Polizeiarbeit zu leisten…..jawoll – geschafft. Oder kommen Wahlen und die politische Führungsriege biegt sich alles zurecht? Ich bin so verwirrt!

    Komisch – vorige Woche kamen noch da 2000 am Tag. Egal – es lebe der Peter!!!

  9. Neuester Running Gag aus der Gewerkschaftsetage: Wir reden mal mit dem Minister……
    Sorry aber das ist doch verlorene Zeit. Ich weiß steter Tropfen…., dicke Bretter bohren….
    aber nicht mit diesem Minister. Wenn schon Kabinettskollegen einspringen müssen um etwas für die Bundespolizei einzufordern und der eigene Chef ruhig bleibt, sagt das doch schon alles aus.

  10. @ Kanadafan
    Jetzt, wo ich deinen „Running Gag“ lese, glaube ich auch, dass die beste aller Stategien Schweigen ist. Oder in Foren Kommentare schreiben. Reden, argumentieren, immer und immer wieder bei den „Oberen“ für seine Positionen werben und sie zu gewinnen versuchen, ist ja irgendwie total doof und bringt eh nix.
    Wenn die GdP-Spitzen nach der nächsten Bundestagswahl sich das Ministerpersonal gleich von Anfang an anschauen und gleich zu deiner Erkenntnis „das sagt doch schon alles“ kommen, sollten sie sich auch gleich die kommenden vier Jahre zurücklehnen und wegen der ohnehin verschenkten Liebesmüh‘ gar nicht erst zu Gesprächen antreten, sondern eben locker fluffig auf die übernächste Wahl warten. Klasse Strategie! In der Zwischenzeit wird dann mit Nicknames in diversen Foren Politik gemacht. Ist eh zeitgemäßer.

  11. @Steve
    Lese meinen Post nochmals richtig durch, dann verstehts vielleicht auch Du ihn. Ich hab sehr wohl geschrieben, dass man dicke Bretter bohren muß um mit seinen Argumenten auch was zu erreichen. Ich schrieb auch, bei DIESEM Minister ist das leider verlorene Zeit. Was hat DIESER Minister bisher für uns getan? Mir fällt nichts ein außer Sprüchen wie, wir sind nicht überfordert/überlastet. Bei einem Minister Schilly hat reden sehr wohl was gebracht und ich habe die große Hoffnung, nach der nächsten Bundestagswahl gibt es einen neuen Minister mit dem man dann auch wieder reden kann. Was mit Nickname in verschiedenen Foren gemeint ist, enzieht sich meiner Kentnis.

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