Präsidium lehnt Beschaffung von Reservemagazinen ab

Mit einem Schreiben des Präsidenten der Bundespolizei an den Bezirkspersonalrat wurde nun offiziell, was wir bereits befürchtet hatten: Der Antrag zur Beschaffung eines zweiten (Reserve-)Magazins für die P30 wurde abgelehnt.

Bereits bei Einführung der neuen Polizeipistole hatten wir als erste Berufsvertretung für die Ausstattung der Kolleginnen und Kollegen mit einem Reservemagazin votiert. Nachdem sich durch die Terroranschläge von Paris Anfang 2015 die Sicherheitslage wesentlich geändert hatte, wendete sich im Februar des vergangenen Jahres der Bezirkspersonalrat in Potsdam auf Initiative der Gewerkschaft der Polizei mit diesem Anliegen an Dr. Romann.

Gerade das Vorgehen islamistischer Terroristen hat gezeigt, dass häufig Schusswaffen mit hoher Schussfolge eingesetzt wurden. Falls die unmittelbar betroffenen Polizeibeamten die Möglichkeit der Gegenwehr haben sollen, muss dies aus unserer Sicht auch mit einer hohen Schussfolge möglich sein. Ein Reservemagazin, und damit die im Ernstfall zur Verfügung stehende doppelte Anzahl der Munition, würde einen eindeutig höheren Sicherheitsstandard für die handelnden Polizeibeamten und die Zivilbevölkerung bedeuten. Die bisher angeführte Argumentation gegen ein Reservemagazin ist aus unserer Sicht bei dieser besonderen Gefahrenlage nicht mehr zeitgemäß.

Da sich die besonderen Lagen im vergangenen Jahr nicht verringert, sondern im Gegenteil noch erhöht haben stellten wir im Dezember eine Sachstandsanfrage an den Präsidenten.

Die Antwort ist ernüchternd: Das BPolP sieht die Aufgabe der Polizisten vor Ort im Falle einer terroristischen Bedrohung nicht etwa in der Bekämpfung der terroristischen Bedrohung sondern in der „Gefahrenabwehr für die Bevölkerung z.B. durch Evakuierung und Absperrung“ und „favorisiert (…) – sofern dies unmittelbar erforderlich ist – eine Interventionsmöglichkeit gegen bewaffnete Straftäter durch die Ausstattung von potentiellen Erstinterventionskräften (…) mit MP5“.

Diese Haltung ist für uns inakzeptabel. Auch wenn mit der offiziellen Ablehnung der Weg auf Personalratsebene verschlossen ist, werden wir uns gewerkschaftlich weiterhin für die Beschaffung eines zweiten Magazins stark machen – auf politischer Ebene und in der Öffentlichkeit!

Das Ablehnungsschreiben von Bundespolizeipräsident Dr. Romann kann auf der Intranetseite des Bezirkspersonalrates eingesehen werden.
pdf Artikel für den Aushang

Zum Nachlesen:

GdP-Forderung nach den Reservemagazin im Februar 2015

Bekräftigung der Forderung anlässlich der Vorstellung der BFE +

Spiegel Online, 20.02.16: „Reservemagazin für Pistolen: Wie viel Munition brauchen Bundespolizisten?“

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96 Kommentare
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  1. Also bleibt alles wie gehabt. Wenn bei uns (Bundespolizei) die Munition ausgeht und die Lapo Hessen das Reservemagazin nachlädt und sich wundert warum wir wegrennen oder nicht zurückfeuern im Ernstfall… ich lach mich kaputt…achso ja wir rufen ja dann das Interventionsteam…das wahrscheinlich SOFORT intervenieren wird….(Sarkasmus pur)

  2. Das kommt davon, dass statt Praktiker nur Theoretiker im Präsidium sitzen, sogenannte Erfüllungsgehilfen! Dr. Romann…sechs, setzen! Die Begründung ist mehr als lächerlich! Wenn so eine Lage jemals eintritt, weiß ich was ich mache…..Wir sollen als KSB, die zu 99 Prozent als Erste am Ort sind, nur evakuieren und absperren…alles klar. Das ist nicht mehr meine Polizei….

  3. Ich werde mich hüten, ohne ausreichende Feuerkraft ein Himmelfahrtskommando in Persona zu werden. Solange ich nicht eine leise Chance gegen Terroristen sehe, werde ich meinen Kopf einziehen und auf die Spezialkräfte warten….

  4. Jeder ANTI-AMOK Trainer und ANLAGE5 Multi schlägt die Hände über den Kopf zusammen….ich glaube die wissen nicht was sie mit dieser Entscheidung auslösen werden. Ohne für solche Lagen passende FEM werden wir keinen mehr transparent und verständlich machen können warum wir dieses und jenes trainieren müssen.
    Wozu ANLAGE5 wenn das folgende unsere vorrangige Aufgabe sein soll…..: „Gefahrenabwehr für die Bevölkerung z.B. durch Evakuierung und Absperrung“ und „favorisiert (…) – sofern dies unmittelbar erforderlich ist – eine Interventionsmöglichkeit gegen bewaffnete Straftäter durch die Ausstattung von potentiellen Erstinterventionskräften (…) mit MP5“.
    Sorry….aber naiver und blauäugiger gehts nicht……für mich als Trainer sind die Entscheider dieser Maßnahme nicht mehr tragbar

  5. Ich hätte auch nicht gewusst, wo dieses Reservemagazin an unserem Krisenreaktionsgürtel noch getragen werden sollte. Es ist schlicht und einfach kein Platz dafür mehr vorhanden. Die meisten Kollegen kommen schon jetzt damit nicht mehr in die Dienst Kfz rein, können sich hinsetzen, geschweige denn anschnallen. 15 Schuss reichen m. E. vollkommen aus. Bei der P 6 hatten wir mit Reservemagazin auch nur einen einzigen Schuss mehr. Alles gut!

  6. Endlich mal eine gute Entscheidung aus Potsdam. 15 Schuss für eine Kurzwaffe vollkommen genug, mehr bringt sowieso nichts. Aber das weiß ja jeder.
    Im übrigen wird es eine solch formulierte Lage niemals bei der BPOL geben.

  7. Na ja, wenn wir dann die Absperrung einnehmen wird sich das polizeiliche Gegenüber auch strikt daran halten. ;-)

    Es wird Zeit das sich mein Ruhestand nähert, ich kann die im BPOLP eigentlich nicht mehr für VOLL nehmen. Und Aufregen darüber kann ich mich auch nicht mehr, vielleicht bin ich einfach auch nur abgestumpft. In der Hoffnung das so ein Fall für das zweite Magazin nie eintreten wird.

    Kommt alle Gesund nach der Schicht nach Hause und Lebt die Vereinbarkeit Familie und Beruf.

  8. Das ist nicht nachvollziehbar! Natürlich kann ein zweites Magazin keinen Anschlag verhindern. Aber es kann den minimalen Zeitgewinn ermöglichen, um sich oder andere aus der Gefahrenzone zu retten. Welche Beamten mit solchen Situationen konfrontiert werden, ist nicht vorhersehbar und nicht planbar. Deshalb müssen alle Einsatzkräfte mindestens mit einem zweiten Magazin ausgestattet werden. Dies kann aber auch nur ein kleiner Teil der erforderlichen Anpassung der Austattung an derartige Bedrohungslagen sein. Nur wie und wann soll diese denn erfolgen, wenn es am Magazin schon scheitert? Eine ganz falsche Entwicklung, die im Ernstfall Menschenleben kosten wird!

  9. Sehr geehrter Hr. Romann, ich bitte Sie ihre ablehnende Haltung noch einmal zu überdenken. Wir wollen uns doch nicht wie kleine Kinder verhalten, bzw. sturköpfig durch die Gegend laufen, keinen Argumenten aufgeschlossen.

    Ende des letzten Jahrhunderts starben an Grenzübergängen mehrere Zoll- und Polizeibeamten im Kugelhagel, dazwischen gab es viele andere Vorfälle bei denen Polizeibeamte und – beamtinnen ihr Leben liessen – für „ihren“ Staat, dem sie einen Eid geleistet haben, bzw. um andere Menschen zu schützen.

    Heute wissen wir von den grausamen Morden der NSU, den Todesschüssen in Paris und vielen anderen Orten, wo (islamistische) Terroristen ohne Rücksicht auf Verluste blutgierig mordeten.

    Denken sie an die Hinterbliebenen, die Opfer. (vielleicht zünden sie auch einfach eine Kerze an und halten für einen Moment inne).

    Können Sie es verantworten, dass „wir“ (bzw. die Menschen) dem Ganzen – ich möchte sagen – wehrlos ausgeliefert sind?.

    Nein wir sind keine schießwütigen Rambos – aber wir werden alles daran setzen, solche Greueltaten zu verhindern. Das können wir aber nur wenn wir mit ausreichend Munition und einer funktionierenden Waffe ausgestattet sind.

    Zollvollzugsbeamte besitzen zwei Magazine – eines mit jeweils 15 Schuss – bei ihren Aus- oder Fortbildungsschiessen trainiern sie regelmäßig wie man Waffenstörungen, aber auch einen schnellen Magazinwechsel, vollzieht. Auch unter Zeitdruck.

    Ein Täter wird nicht zögern das Leben der Kollegen und Dritter auszulöschen – und im Ernstfall – dem ich keinen wünsche – wird es auf jeden einzelnen Schuss ankommen – wenn dann kein zweites Reservemagazin mehr vorhanden ist – erinnern wir uns noch einmal an die feigen Morde in Paris – die Täter waren mit Kalaschnikows und tausenden Schuss Munition ausgerüstet – wird es nicht nur ein schreckliches Blutbad geben, sondern auch viele tränenden Augen und Herzen.

    Vielleicht lesen der Bundesinnenminister, Sie und ihr Führungsstab diese Zeilen – wir geben heute Milliarden für Flüchtlinge aus – aber sie verweigern sich ihre eigenen Kollegen in Schutz zu nehmen.

    Ich danke Ihnen für ihr Verständnis – ansonsten möchte ich sie bitten ihren Platz einem anderen zu überlassen, der mehr Verständis für Polizei und allem was damit zusammenhängt aufbringt. Vielen Dank, ihr ergebener Diener….

  10. Wir schaffen das eben mit einem Magazin…

    Viel Glück auch dem Interventionsteam mit MP5 (9mm Pistolenmunition) gegen Kalaschnikow (7,62mm Gewehrmunition) …

  11. Das ist doch eine Lachnummer oder ein vorgezogener Aprilscherz?

    – Habt ihr die Theoretiker gefragt, für was man in der Fortbildung einen Magazinwechsel übt, wenn man keinen zweiten hat?
    – Wieso wird AMOK groß geschrieben wird, wenn man doch keine Feuerkraft besitzt?

    Wie sagt man so schön… R*O*F*L

  12. Und warum soll ich dann taktisches Vorgehen für solche Lagen trainieren? Ich evakuiere doch Bevölkerung und sperre (ohne Täterkontakt) ab.

    Ist diese Aussage des P auch auf künftige Amoklagen anwendbar? Oder gilt für Amok handeln, bei Terrorismus absperren und evakuieren. Wenn dadurch Menschen sterben ändert sich dann die Anforderung an die PVB (analog der ersten Amoklage)?

    Meine Fresse.. Wie war dieser Spruch noch mit fressen und kotzen?

    Da hat die Behörde das Glück, dass ihr Mitarbeiter sich überwiegend, trotz Lebensgefahr, gegen Terroristen wenden würden, um Töten und Morden zu stoppen und diese Behörde kauft nicht mal ein blödes zweites Magazin????? Die Behörde kann froh sein, dass die Forderungen so zurückhaltend sind! Bei der aktuellen Terrorlage und den Ereignissen in Frankreich wären umfassende Ausstattungsforderungen gerechtfertigt… und hier fordern die Mitarbeiter nur ein zweites Magazin.

    Ich bin im Moment sehr sauer!!!

  13. Moinsens!

    Na dann werde ich mal aufpassen, dass ich beim Evakuieren und Absperren auch brav meine Dienstmütze aufhabe. Vielleicht ist der Herr Terrorist dann aufgrund meines vollständigen Dienstanzuges eher bereit meiner adressatengerecht und deeskalierend ausgesprochenen polizeilichen Weisung Folge zu leisten.
    So einfach ist das???

    Danke, liebes Präsidium!!!

    Gruß

    AB

  14. Rutscht mir den Buckel runter !!!!

    Noch 4 Jahre – glücklicherweise !!!!!

  15. Da mittelerweile einige Kollen seit einem Jahr keine Schießausbildung mehr hatten, schlage ich vor, dass wir unsere Dienstwaffe einfach abgeben, da wir ja nur Absperrungen und Evakuierungen machen müssen.

  16. Das kommt davon wenn der Polizeipräsident gar kein Polizist ist und diejenigen die ihn beraten auch nicht oder zu lange raus sind…..

  17. Leute…

    die Gefährder haben doch Ehregefühl….Sie würden niemals Absperr- und Räumkräfte angreifen…

    Von daher….

  18. Ok dann verzichte ich halt auf ein zweites Magazin. Muss dann das Absperrband mitgeführt werden? Gibt es dafür eine entsprechende Tragevorrichtung am Körper?

  19. http://im.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/neue-maschinenpistole-und-optimierte-ballistische-schutzausstattungen-fuer-die-polizei-baden-wuertte/

    Für interessierte Leser !!!!

    Parallel dazu, wie andere Polizeibehörden die aktuelle Lage “ auslegen “ und das sie Ihre Polizei hierbei ganzheitlich betrachten erscheint die Fürsorgepflicht , die sich auch in Ausstattung widerspiegelt , ad absurdum geführt.

    Unabhängig von Fortbildungsbedarf , Leistungsfähigkeit der Waffen des Pol ggü. etc bedeutet die Option , 15 Schuss mehr in der Primärwaffe zu haben , schlicht das doppelte an Zeit , egal in welcher Lage ! War auch mal ein Grundsatz gem. PDV

    Und eines ist Fakt !!! Herr Dr. R hat sich das nicht selbst ausgedacht ! Die „gefährlichen“ Theoretiker sind an anderer Stelle zu suchen !!!!

  20. Es wäre ein einfaches und relativ kostengünstiges Zeichen des Dienstherren gewesen, zu zeigen, dass er die Sorgen seiner Beamten überhaupt ernst nimmt. Auch hier muss das Kind vermutlich erst wieder in den Brunnen fallen, damit die Augen mancherorts aufgehen…

  21. Die Entscheidung des Präsidiums reiht sich in die zahlreichen schwachen Entscheidungen ein.

    Der Präsident kennt die Organisation doch gar nicht. In einigen Direktionen war er doch noch garn nicht gewesen.

    Öffentlichkeitsarbeit nach Innen und Außen sehr schwach.

  22. Bei der Beschaffung der neuen Dienstwaffe hätte es selbstverständlich sein müssen ein zweites Magazin auszuliefern.
    Die Amok Konzeption war bekannt.
    Bei jeder Schießausbildung wurde ein Magazinwechsel trainiert. Auch eine Magazinfeder kann defekt sein.
    Und auch in einer Notwehrsituation kann ich die Zeit finden hinter einer Deckung das Magazin zu wechseln.

    Liebe Kollegen,
    die Grundeinstellung zum zweiten Magazin war von Anfang an nicht positiv. Die Begründung jetzt ist nur der Beweis dafür, dass dieses Problem nie erkannt wurde. Jeder Polizist auf der Straße spürt das. In einem warmen Büro spürt man es nicht mehr. Und wer dieses Gefühl nicht kennt, darf solche Entscheidungen nicht treffen.

    Volljuristen entscheiden über Polizisten. Der Grundansatz war mal ein anderer. Vom Streifenpolizist zum Präsidenten. Das ist vorbei. Leider. Jetzt liegt die Entscheidung bei den Direktionsleitern. Sie dürfen beschaffen.
    Bitte zeigen Sie, liebe Präsidenten, dass Sie Polizisten sind!

  23. Den Link im Post Nr.19 von sr sollte man unserem P und IM mal bitte zukommen lassen. Die Polizei B-W ist überhaupt führend was die Fürsorgepflicht insbesondere im Arbeits-/Gesundheitsschutz angeht. Hier sollte sich man mal mit der GdP Baden-Württemberg austauschen! Dann wären vielleicht auch manche eingerichtete Bearbeitungsstraßen erst gar nicht so miserabel eingerichtet worden, wenn die erforderliche Gefährdungsbeurteilung bei der Einrichtung eines neuen Arbeitsplatz durchgeführt worden wäre. Aber das gehört in einen anderen Thread.

    Einfach nur traurig wie in einer Bundesbehörde mit der Gesundheit
    der Bediensteten umgegangen wird. Arbeitsmittel haben in der heutigen Zeit einfach Stand der Technik zu sein. Zum Arbeitsmittel gehört nun mal auch die Mannaustattung.

  24. Da haben wir grünen Gerüsteschüttler vom Zoll sogar ein Reservemagazin und wir haben vermutlich am wenigsten mit bewaffneten Gegenübern zu tun. Was läuft denn hier im Land verkehrt?

  25. @GDP,

    Vielleicht könnt ihr dem Präsidenten ja mal an den Beispielen aus Frankreich aufzeigen, wie viele weitere Tote es in Deutschland geben würde, wenn die (Bundes)Polizei nur absperrt und räumt und sich nicht (auch) dem Täter zuwendet.
    Nicht nach Tagen, wenn die BFE+ Zeit hat, nicht nach Stunden wenn GSG9 oder SE anrücken – sondern sofort muss gehandelt werden.
    Erfurt hat uns gezeigt, was passiert wenn die Polizei nicht handelt. Unschuldige Menschen sterben.

    Vielleicht kann der Präsident sein Auftrag an uns jetzt noch mal überlegen!
    Wenn am Bahnhof, Flughafen oder sonst wo Menschen sterben, weil die Bundespolizei nach Wunsch des Präsidenten absperrt und den Täter nicht am Morden stoppt, dann wird er schwitzen um der Regierung, dem Bundestag, den Medien und den Hinterbliebenen das zu erklären.

    Es ist meiner Ansicht nach falsch, wie er denkt.
    Es wäre ein Zeichen von Größe wenn er seine Meinung überdenkt bevor etwas passiert und er gezwungen ist Stellung zu beziehen.

    Die Kosten sind bei diesem Thema zu vernachlässigen, hier geht es um eine deutliche Zielrichtung, was die Polizei leisten soll.
    Diese Frage war, dachte ich, nach Amok deutlich geklärt! Jetzt entwickeln wir uns dann wieder in der Zeit zurück. Das will kein einziger Cop, der auf der Straße arbeitet. Wir wollen Menschen evakuieren, unschuldige Retten, Absperren – aber wir wollen, wenn es notwendig wird auch den Täter stoppen!

    Die Täter werden, wenn etwas passiert, IS Terroristen mit Sturmgewehren sein.
    Ich bete, dass wir nicht angegriffen werden.

  26. Also wir haben vom Schreiben des Präsidenten mehrere Kopien gemacht……hoffe nicht das wir sie mal brauchen werden.Wer so etwas entscheidet muss auch um die Konsequenzen wissen.

  27. Kann wirklich kein einziger Mann von der Straße begreifen!!! Erstkontakt mit schwerbewaffneten Tätern, sei es an einem Flughafen oder an einem Bahnhof, werden immer die KSB haben. Leider müsste man mit einer sehr hohen Opferzahl rechnen. Soviel zu einem Beitrag von „Offenive“ vom 15.02.16 (lf. Nr. 6). Auch die BPOL kann sehr schnell von so einer Lage betroffen sein…wenn auch nur zu Beginn der Lage. Natürlich würden Spezialkräfte alarmiert und angefordert werden. Aber ich weiß nicht was in den Köpfen so mancher Herren vorgeht. Wo befinden sich den die Spezialkräfte (SEK, GSG9)? In jedem Bundesland an einem, vielleicht an zwei Standorten. Was bedeutet das? Auch die alarmierten Spezialkräfte brauchen eine gewisse Zeit um sich aufzurüsten und an den Einsatzort zu gelangen. Ich will mir nicht vorstellen, was drei, mit Sturmgewehren bewaffnete, Täter innerhalb einer Stunde alles anrichten können. Man stelle sich dieses Szenario an einem Großflughafen oder einem beliebigen Großbahnhof vor…..Täter die, ohne selbst effektiv bekämpft zu werden, sich frei ihre Ziele aussuchen können. Horror!!
    Was stellt sich dann zu Beginn, die ersten 30 – 60 Minuten, gegen diese Täter: unterbewaffnete KSB!!! Egal ob von der Landes- o. Bundespolizei.
    Ich hoffe sehr, dass es zu einem Überdenken der Ablehnung zu einem Resevemagazin kommt, bzw. einem Überdenken der derzeitigen Ausstattung der Streifenpolizeien in Deutschland mit Langwaffen. Es wäre an der Zeit aus dem derzeitigen Dornröschenschlaf aufzuwachen. Schnell!!
    Macht´s gut!!

  28. Die Meldung hat es in sich…
    wenn es wirklich zu einem islamistischen Anschlag kommt und kein Bundespolizist der zum Anschlagszeitpunkt vor Ort ist die Möglichkeit hat wirksam einzugreifen, werden Aufgrund dieser Mitteilung in Potsdam Köpfe rollen.

    Mit dieser Aussage hat sich unser Präsi gerade sein eigenes Grab geschaufelt.

  29. @ Straßenpolizist
    Was wäre eigentlich wenn die P30 wie die P6 nur 8 Schuss hätte, und wir jetzt schon ein zweites Magazin zu dieser Waffe hätten?
    Dann hätten wir gar keine Diskussion!!
    Das ist doch alles eine absurde und abstruse Diskussion hier. Alles vollkommen richtig entschieden.
    Die Szenarien, die hier immer dargestellt und vorgebracht werden, da wollt ihr dann mit einer Kurzwaffe gegen Kalaschnikow , Dauerfeuer und ev. Handgranaten noch einen Magazinwechsel?
    So weit ich es richtig sehe sind bei der BPOL immer zwei Beamte eingesetzt, macht zusammen schonmal 30 Schuss, wenn das nicht ausreicht, was eh schon mit einer Kurzwaffe utopisch ist, dann nützt nie und nimmer ein zweites Magazin.
    Man muss das ganze mal aus der praktischen und realistischen Sicht sehen, und nicht aus der theoretischen.
    Wenn ein solcher Vorfall bei uns passiert, ist es eh schon zu spät.(siehe Kinosaal, Bataclan). Wir reagieren nur, können maximal die Täter beim ersten Versuch treffen, oder viel wahrscheinlicher werden wir selber im Kugelhagel des Dauerfeuers…..Also vollkommen richtig entschieden. Das einzige eventuelle Manko wäre ein klemmendes Magazin. Aber dann kann man alles doppelt mitnehmen.

  30. Moinsens!!

    In der (vermutlich sehr naiven) Hoffnung, dass wir von Ereignissen wie in Paris zukünftig verschont bleiben, gehe ich nicht davon aus, dass sich die Entscheidungsträger irgendwelcher Repressalien ausgesetzt sehen werden, sollten sich meine Hoffnungen nicht erfüllen.
    Bislang hat man sich mit Beileidsbekundungen, Solidaritätsforderungen, Aufforderungen Ruhe zu bewahren, usw. doch immer irgendwie aus der „Schusslinie“ bewegt.
    Im Zweifelsfall war es bisher doch meistens der Beamte vor Ort, der nicht deeskalierend genug aufgetreten ist oder sich sonstwie kolossal falsch verhalten hat.
    Mit weiteren Schulungen in interkultureller Kompetenz, neuestem Einsatztraining und TASK-Lehrgängen wollte man doch bislang auch immer alles heilen, wenn ein Polizeieinsatz (vermeintlich) nicht so gelaufen ist, wie sich das unsere „ich mal mir meine Welt wie sie mir gefällt-Politiker“ so vorgestellt haben.

    Schade, dass kein Innendienstposten in greifbarer Nähe ist.

    Immer dran denken, ein Stück Absperrband im Dienstausweismäppchen zu haben.

    Gesund bleiben!!

    AB

  31. @ Offensive und allen anderen Kollegen die die Entscheidung richtig finden:
    Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre…
    Wir haben nun eine moderne Kurzwaffe bekommen und das ist auch gut so. Natürlich könnte man bei diesem Thema immer weiter gehen und das Kaliber ändern usw., usw.
    Um das geht es aber nicht!!! Ich kenne keine Polizei aus der westlichen Welt, die so schlecht mit Waffen bestückt ist wie die Bundespolizei in Bezug auf mitgeführte Munition, bzw. alle deutschen Polizeien mit fehlenden Distanzwaffen.
    Ich, und viele andere Kollegen von uns auch, arbeite auf einer Flächeninspektion im grenznahen Raum. Meine Tätigkeit ist geprägt von Streifenfahrten im ländlichen wie auch städtischen Raum. Die Zusammenarbeit und gegenseitigen Unterstützungseinsätze mit den umliegenden Polizeirevieren des Landes (in meinem Fall Baden-Württemberg) ist Alltag. Dies bedeutet, von einer Sekunde auf die Andere kann man sich als Streife in einem Einsatz wiederfinden, mit dem man in seinen schlimmsten Träumen nicht gerechnet hätte. Einer der Schlimmsten wäre eine Amok-Lage unabhängig vom Einsatzort, bzw. ein terrorischter Angriff. Ich kann einfach nicht verstehen, wo das Problem liegt uns alle entsprechend auszustatten und für den Ernstfall gerüstet zu sein. Wenn ich dann von Kollegen lese, „ich hätte keinen Platz mehr am Gürtel“, oder „solche Lagen gibt es für die BPOL nicht“, dann frage ich mich wirklich, wo arbeiten denn bitte solche Kollegen. Wahrscheinlich nicht auf der Straße, direkt am Bürger. Und das Tag ein, Tag aus. Waffeninteressierte Kollegen wissen auch, dass auch unsere MP5 aufgrund ihres Kalibers ganz schnell Grenzen gesetzt werden. Nichts gegen diese Waffe, sie ist zuverlässig und sehr präzise. Aber auch hier wäre eine Umstellung und Anpassung auf die bekannten (leider bereits stattgefundenen) Szenarien notwendig. Baden-Württemberg macht es hier vor. Ca. 3000 Stück neue MP7 mit elektr. Zielhilfeeinrichtungen. Richtig so!!! Französische und Schweizerische Polizisten verfügen grds. über Reservemagazine, ja sogar über Schrotflinten, Sturmgewehre und Karabiner. Vorbereitet für sämtliche Einsatzlagen. Wichtig ist es doch, bei Erstkontakt den Täter zu attackieren und handlungsunfähig zu machen, zumindest jedoch seinen Radius, bzw. seine Handlungsfähigkeit durch entsprechendes Gegenfeuer einschränken zu können, bis Spezialkräfte für einen möglichen Zugriff bereit stehen. Um das geht es doch!!! Sicher ist, mit 30 Schuß aus einer Kurzwaffe geht das NICHT!! Und glaube nicht, dass du mit einer MP5 9 x 19 mm auf gleicher Augenhöhe mit einer Kalaschnikow bist. Jeder deutsche Jäger ist, und das muss man so sagen, für solche Ernstfälle leider besser ausgerüstet wie die deutschen Polizeien. Jede normale Jagdbüchse hat ein durchchlagenderes Kaliber wie unsere Bewaffnung.
    Noch ein Punkt: jeder Zollbeamte (nichts gegen die Kollegen vom Zoll !!!!!) hat zwei Magazine. Egal ob er am Flughafen (man beachte, dass der Zoll an den Flughäfen im nichtöffentlichen Bereich seinen Dienst tut), bei der FKS oder bei der KEV ist. Mit welcher Begründung beim Zoll möglich und bei der BPOL nicht möglich? Es passt einfach nicht, auf einer Seite wird die BPOL dargestellt als die „Superpolizei“ in Deutschland, die für alle Lagen einsetzbar ist, auf der anderen Seite fehlt es aber schon an so einer Kleinigkeit wie einem Magazin :-( Und wenn man dann noch weiß, dass von H&K jede Kurzwaffe grds. mit zwei Magazinen ausgeliefert wird, versteht man die Welt erst recht nicht mehr….
    Über dieses Thema könnte man ewig diskutieren.

  32. @ Offensive
    Werde mal langsam wach Kollege, in den Zeiten als wir unsere P6 hatten mit zweimal 8 Schuss gab es diese Art von Bedrohung und Terror gar nicht. Auch das Phänomen des AMOK Lauf ist bei uns in Deutschland erst seit Erfurt angekommen. Selbst zu Zeiten der RAF waren diese Szenarien nicht zu erwarten.Oder gab es in der Geschichte der RAF oder anderer radikaler Gruppen Anschläge, wo zwei bis sechs Täter in der Öffenlichkeit rumlaufen, das AK47 draufhalten und alle was pro westlich lebt ins Jenseits befördern wollen. Mal ganz abgesehen von Selbstmordattenätern die sich wegsprengen.
    Die Kunst, der Wille und das Verständniss auf neue polizeiliche Bedrohungslagen mit neuer Ausstattung und Personal zu reagieren ist momentan bei den zuständigen Entscheidern nicht vorhanden und wie es scheint bei Dir aucht nicht.
    Zur Info nebenbei……..ich bin Trainer und Ausbilder dieser hoffenlich nie eintretenden Szenarien und deshalb rate ich ab und an dazu nicht zurück sondernach vorne über den Tellerrand zu blicken. Nicht jeder Kollege ist empfänglich und geignet diese Gefährdungslage richtig einzuordnen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, aber die, die es können haben sich hier mit einer Ausnahme klar und richtig geäußert.

  33. Vielleicht geht es weniger um die Anzahl der Munition.
    Der Boden des P30 Magazins bricht gerne mal heraus.
    Wenn dies in einem ungünstigen Moment geschieht, sieht es mit dem Waffengebrauch mehr als mau aus.

  34. Besteht eigentlich die Möglichkeit sich privat ein zweites Magazin zu kaufen und dann bekommt man weitere 15 Schuss auf seinen Nachweis und alles ist gut?

    Hat da jemand Erfahrungen mit?

  35. @ Straßenenpolizist

    Eben!
    Das Mitführen einer MP macht da viel mehr Sinn, aber darum ging es ja nicht, oder?Das wäre schon mal ein guter Schritt.
    Wir sprechen hier von „Kugelhagel“ ja? und wollen ein zweites Pistolen-Magazin? Lächerlich wie ich finde. Nur frag doch mal die lieben Kollegen, was denn passieren würde, wenn das BPOLP anordnen würde, um der hier genannten Logik folgen zu wollen, das der Stahlhelm dann auch ab sofort immer mitzuführen ist!
    Schon wird es plötzlich ganz ruhig hier…..
    Munter bleiben und gesund!!

  36. Die befürwortenden Kollegen haben die schwerwiegenden Pro-Argumente ja schon ausreichend dargestellt.
    Allen Kollegen die das nicht verstehen oder akzeptieren können/wollen, möchte ich dennoch drei Punkte zum nachdenken geben:
    1.
    Das Gewaltmonopol in Form von unmittelbaren Zwang liegt im deutschen Staat ausschließlich bei der Polizei!
    Der Bürger ist entwaffnet, soll, kann und darf sich damit nicht einfach mal so in Extremlagen einmischen. Wir haben eben eine andere Staatsphilosophie als die Amerikaner.
    WER ALSO WENN NICHT WIR soll den sofort und unmittelbar ein(an-)greifen!
    Ja – zur Not auch mit eher weniger geeigneten Waffen und ggf. auch mit nur 15 Schuss. Egal ob „nur“ Streifenpolizist oder Spezialeinheit – wir sind nicht da um nur abzusperren! Der Bürger kann zu Recht eine sofortige Intervention von uns erwarten. Das ist unser BERUF!

    2.
    15 Schuss sind in besonderen Lagen schnell mal leergeschossen. Und da braucht man keine Terrorlage. Alle Kritiker des zweiten Magazins sollten sich mal mit Polizeihistorie beschäftigen. Vom Fall Rammlmeyer über Bad Kleinen hin zu unseren BGS/BPOl-Anhalteaktionen von fliehenden Kfz. Da wurden teilw. dutzendweise Schüsse abgegeben und das oft mit wenig Wirkung. Man sollte neben dem bei Tätern immer öfter anzutreffenden Schutzwesten auch beachten, dass nach statistischen Auswertungen nur 15 – 20% der im Einsatz abgegeben polizeilichen Schüsse ihr Ziel treffen. Das ist die Realität und nicht die Wunschvorstellung von Schießstandkönigen. Sofern mal in der Schießfortbildung richtig einsatznaher Stress aufbaut wird nähern sich da die Leistungen am Schießstand der Realität schnell an. Natürlich könnte man dagegen antrainieren, aber nicht mit den uns gegebenen Umständen, wie wenig Zeit, ungeeignete / mangelnde Schießstätten und (rechnerisch) nur 220 Schuss pro PVB.
    Somit reichen eben 15 Schuss nicht aus. Offensichtlich ist einigen Kollegen entgangen, dass ein französischer (Militär-?) Polizist mit seiner in zivil geführten Schusswaffe als erster im Bataclan (erfolgreich) intervenierte und sich nach seinem verschossenen Magazin richtigerweise zurückziehen musste.

    3. Ja auch wir könnten davon lernen. Konsequenz -Tragen der dienstlichen Schusswaffe (wenn auch nur mit einem Magazin – wegen einer m.E. nach erfolgen Fehlentscheidung) in der Freizeit. Zumindest wenn man in Großstädten, also potentiellen Angriffszielen von Terroristen unterwegs ist.
    Übrigens – abgesehen vom Alkohol kann der Behördenleiter (Direktion) von allen sonstigen Einschränkungen (Öffentliche Veranstaltungen u. dergl.) Ausnahmen genehmigen. Das wäre doch mal eine sinnvollere Aktion als mit nicht geeigneter Überziehweste Streife zu laufen.

    Noch mal – wer wenn nicht wir dienstlichen Waffenträger soll den intervenieren! Und dazu sollten wir wenigstens einigermaßen ausgerüstet sein. Das Reservemagazin mit Munition ist hier wohl die billigste der Erstmaßnahmen.

  37. @Offensive

    Wofür benötigst Du beim Absperren und Evakuieren denn eine MP (vermutlich MP5) und nen Stahlhelm??
    Das Präsidium verweigert die Ausgabe des zweiten Magazins mit eben dieser Begründung der Absperrung und Evakuierung.

    Eben ganz Platzpatronenpolizei!

  38. @ Offensive
    Man kann jetzt natürlich für beide Aspekte alle positiven und negativen Argumente aufführen.
    Fakt ist: auch das Mitführen des Stahlhelmes wäre kein Problem. Wobei es heutzutage schusshemmende Kevlarhelme gibt (leichter und höhere Schutzklasse). Militär und SEK / GSG9 machen es vor.
    Auch hier wieder das Praxisbeispiel aus Baden-Württemberg. Auf deren Streifenwagen liegen zwei komplette Schutzpakete, bestehend aus Kevlarhelm, und Kevlarweste mit hoher Schutzklasse. Ursprünglich angeschafft für den Schutz der zuerst bei möglichen Amok-Lagen eintreffenden Streifen zur Intervention.
    Wie sieht unsere Streifenwagenbestückung aus: Schneeketten, Abschleppseil, Arbeitshandschuhe, Einsatzkiste mit Maßband, Müllbeutel, Besen, Blinklicht und weiteren für den täglichen Streifendienst teils unnütze Dinge. Wie gesagt ein Umdenken ist notwendig: bei der Bewaffnung und weiteren Ausstattungsmöglichkeiten für den Ernstfall. Also wäre auch das Mitführen eines schützenden Helmes nicht das Problem. Schon das Problem gelöst von mir ;-)
    Wir, bzw. unsere Führung, müssen von dem Gedanken wegkommen, dass wir (der alte BGS) für „das nicht zuständig sind“, „für jenes die Landespolizei rufen sollen“ und „dort nicht Streife fahren sollen“. Das ist vorbei!!! Auf unseren Autos / Uniform steht es überall leuctend drauf: POLIZEI. Und glaub mir, da ich es selbst schon unzählige Male erlebt habe, der Bürger will Hilfe von der Streife die gerade an ihm vorbei fährt oder gerade zufällig in der Nähe ist. Auch von der BPOL. Und schon schließt sich der Kreis…auch BPOL-Beamte können ganz schnell in sehr komplexe Lagen geraten. Und nun zum Schluß zu diesem ganzen Thema von mir: WIR BRAUCHEN DAS 2. MAGAZIN!!!

  39. @Offensive…….Schon wird es plötzlich ganz ruhig hier…..
    Wofür der Nickname stehen soll bleibt mir schleierhaft…..garnichts bleibt hier ruhig….hier nicht und hoffentlich auch nicht von Gewerkschaftsseite aus.
    Die ewig gestrigen und : ja aber…….Typen müssen endlich mal umdenken…….DANKE

  40. Guten Morgen an Alle da drinnen / draussen, da mach ich mal einen völlig unkonventionellen Vorschlag und für Polizei revolutionär……tataaaa….jeder der ein zweites Magazin haben möchte, soll auch eins kriegen. Wer kein zweites Magazin möchte, eben nicht. So kann/muss jeder dann in einer hoffentlich nie kommenden Situation sehen wie er zurecht kommt und ggf. später damit leben.
    Also lasst Euch nicht ärgern und kommt immer gesund und gut gelaunt zu Euren Liebsten zurück.

    ehemaliger

  41. http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_77021994/europol-warnt-vor-terroranschlaegen-in-europa.htm

    Falls jemand wieder nach dem „Warum“ fragt………

  42. Genialer Vorschlag aber für eigenständig denkende PVB nichts neues. Ein beschafftes Einsatzmittel kann, aber muss ja nicht getragen werden.
    So war es schon immer, aber darum ging es auch nicht. Sondern um die Beschaffung erst einmal……und vor allem um das Verständniss, warum überhaupt!!!!

  43. Ihr wollt ein zweites Magazin für eine Pistole, ja?Weil es jetzt ja diese Terrorlagen gibt, ja? Im Einsatz gegen Terroristen, die ohne mit der Wimper zu zucken mit dem Finger bei Dauerfeuer am Abzug etliche Menschen hinrichten, und mit Sprenggürteln durch die Gegend laufen? Hab grad wieder das Konzert der Eagles of Death Metal im Bataclan und das Rattern der Maschinengewehre dazu gehört.
    Und dann kommt der BPOL-Beamte aber und macht Peng, Peng, Peng….und ratschratsch seinen Magazinwechsel nachdem beide Beamte ihre 30 Schuß abgegeben haben,ja?….das ist alles so lächerlich.
    Ich kann leider nicht erkennen, das auch nur ein einziger der Befürworter dann auch folgerichtig den Stahlhelm fordert…warum bloß? Wir haben doch jetzt bald diese Horrorlagen, ja? Mit Sprenggürteln, mit Kalaschnikow und Co, ja?Und brauchen dringend ein zweites Magazin, ja? Aber sonst brauchen wir nix, ne, denn das wäre dann wieder uncool den ganzen Tag mit einem Helm rumzurennen, aber so ein tolles 2. Magazin macht einen dann doch cooler ja?

  44. @Offensive,

    im Grunde hast du nicht ganz Unrecht. Aber deine Kollegen verhöhnen grenzt schon ein wenig an Selbstherrlichkeit. Dass die BPOL mit ihrem Material und „Kindergartendenken“, sowie dem wichtigen Servicegedanken nicht den Krieg gewinnen wird, wissen wir alle. Doch wieso muss man sich ständig von den anderen abgrenzen und das Rad neu erfinden. Wie allgemein bekannt, waren die neuen P30 alle mit einem 2. Magazin ausgeliefert worden. Das ist bei Pistolen so üblich, denn auch die Aufbewahrungsbox ist hierfür ausgelegt. Irgend ein Oberschlauer hat dann eine Prämie kassiert, weil er vorgerechnet hat wie viel Ersparnis das bringt.

    Tja, H&K hat seine Aufgaben gemacht und verkauft es zum doppelten Euro wie sonst!

    Eins ist doch klar, der „Terrorist“ wird nicht 1/1000 Sekunde zögern dich abzuknallen, weil es ihm Scheißegal ist und sich nicht an Gesetze hält. Dem BPOList wird im Falle dass er -was wir uns alle nicht im dunkelsten Traum vorstellen möchten- einen Terroristen verletzt, auch noch ein D-Verfahren angehängt weil er möglicherweise gegen die PDV 014 verstoßen hat…

    Sodann… bleiben wir alle schön dort wo wir sind und beten dass wir nach dem Dienst gesund und unbeschadet unsere Lieben begrüßen dürfen!

  45. @ Offensive

    Ich werde hier den Eindruck nicht los, als wenn Du die Befürworter des 2. Magazins in irgendeiner Art und Weise missionieren möchtest.
    Danke für Deine Bemühungen!!
    Ich muss in meinem Aufgabenbereich tagtäglich die Lage für die vorherrschende Situation selbst beurteilen und mir dann auch selbst helfen. Bislang hat das weitestgehend ohne horrende Verluste, Körperschäden oder Kollateralschäden geklappt.
    Wenn ich mir also ein zweites Magazin wünsche und mit der Forderung des Präsidiums, mich als Absperr- und Evakuierungskraft zu betätigen, nicht einverstanden erkläre, dann ist das schlicht und einfach meine Sicht der Dinge.
    Überdies gehe ich persönlich davon aus, dass der Bürger von „seiner“ Polizei auch etwas mehr verlangen kann/darf.

    Wenn Du mir nicht folgen willst/kannst, dann ist das auch gut, doch verschone mich bitte mit weiteren „Peng Peng“ – und Stahlhelmdiskussionen.

    Verzichte einfach auf das zweite Magazin/die Forderung nach einem Solchen.

    Davon ausgehend, dass Du die Magazine nicht bezahlen musst:
    Ich möchte bitte eins!!!

    Gruß

    AB

  46. Ist auch gut jetzt….Du bist nicht der Adressat auf den derartige Lagebewältigungen zutreffen….haben alle verstanden….vielleicht hilft Dir ein Workshop oder Lehrgang um Deine Szenarien im Kopf etwas anders aussehen zu lassen. Das Gegenüber ist mit Sicherheit nicht immer mit einer AK47 unterwegs, hat diese mit Sicherheit auch nicht gleich im Anschlag, es gibt auch andere Waffen mit denen man Terror und Tod verbreiten kann. Und es gibt Situationen wo nicht gleich geschossen wird, jeder aber trotzdem froh ist im ausreichenden Maße bewaffnet zu sein. So wie wir im November als ein Fz gestoppt und kontrolliert wurde. Der Kofferraum voller Waffen und anderen gefärlichen Zeugs. Du warst wahrscheinlich auch ein Gegner der Anti Amok Schulungen….schlimm wie Du Dich echaufierst….

  47. Alles andere von Dir angesprochene ist im übrigen auch in der Beschaffung und Prüfung…. Woher nimmst Du bloße Dein fundiertes Fachwissen….sorry aber leider darf nicht jeder gleich alle Infos bekommen…ersteinmal die Trainer und Multis. Sprich doch mal diese Fachkräfte an, dann siehst Du auch vieles klarer

  48. http://www.n-tv.de/politik/Europol-warnt-vor-Anschlaegen-article17033856.html
    Das es höchstwahrscheinlich ist, das „uns“ auch ein eklatanter Anschlag bevorsteht, sollte allen bewußt sein, und das ist es auch mittlerweile glaube ich auch, auch der Bevölkerung. Kannst du mal, lieber Trainer, sagen wie oft ein Beamter des BGS/BPOL seit Bestehen derselbigen Institution sein Magazin leer geschossen hat, und dies wechseln musste. Wie oft ein Polizeibeamter in Deutschland überhaupt mit seiner Pistole mehr als 5 Schuss abgegeben hat. Achja, in der Vergangenheit da hatten wir ja noch nicht dieser „Hammerlagen“, ganz vergessen.. Ob AMOK oder eine Terrorlage, entweder du bist bei einer Auge-in-Auge-Situation der Gewinner oder eben nicht, das wird „am Anfang“ dieser Situation entschieden werden, aber nicht durch einen stetigen Schusswechsel mit einer Pistole. Aber lassen wir es, ich gönne jedem sein 2. Magazin, wenn es „IHM“ damit besser geht, so what.
    Es wird bei der BPOL NIEMALS eine Lage geben, die ein zweites Magazin einer Kurzwaffe zum Einsatz kommen lässt. Punkt.
    Eine sehr weise Entscheidung des BPOLP!

  49. http://www.n-tv.de/politik/Europol-warnt-vor-Anschlaegen-article17033856.html
    Dass es höchstwahrscheinlich ist, das „uns“ auch ein eklatanter Anschlag bevorsteht, sollte allen bewusst sein, und das ist es auch mittlerweile der Bevölkerung. Kannst du mal, lieber Trainer, sagen wie oft ein Beamter des BGS/BPOL seit Bestehen derselbigen Behörde, sein Magazin leer geschossen hat, und dies dann wechseln musste? Wie oft ein Polizeibeamter in Deutschland überhaupt mit seiner Pistole jemals mehr als 5 Schuss abgegeben hat? Ob AMOK oder eine Terrorlage, entweder du bist bei einer Auge-in-Auge-Situation der Gewinner oder eben nicht, das wird „am Anfang“ dieser Situation entschieden werden, aber nicht durch einen stetigen Schusswechsel mit einer Pistole. Aber lassen wir es, ich gönne jedem sein 2. Magazin, wenn es „IHM“ damit besser geht, so what.
    Es wird bei der BPOL NIEMALS eine Lage geben, die ein zweites Magazin einer Kurzwaffe zum Einsatz kommen lässt. Punkt.
    Eine sehr weise Entscheidung des BPOLP!

  50. Das „niemals“ ist schon ein wenig weit aus deinem Fenster gelehnt Offensive.

    Eins muss uns leider klar sein, dass so ein Szenario wie in Frankreich hier in Deutschland passieren wird. Vielleicht hätten wir nur Glück oder man will die jetzige Einwanderungspolitik nicht unnötig aufs Spiel setzen.
    Bis die GSG9, die BFE+ oder MEK SEK eintreffen, dürfen, nein müssen die KSBs ran – das erwartet der Bürger von der Polizei! Absperren und Räumen wird da nicht reichen. Wie in den Amoklagen muss man das Gegenüber bekämpfen, um noch mehr Tote zu verhindern. 15 Schuss sind meiner Meinung nach in solcher Ausnahmesituation zu wenig – ob weitere 15 reichen bezweifel ich auch – sie können aber entscheidend sein!

    Warum sich das BPOLP sperrt weiß ich nicht. Aber das Zurückgeben des 2 Magazins wurde schon mit Kopfschütteln zur Kenntnis genommen. Nun wird es wieder mal mehr kosten, wenn man die Teile neu bestellen sollte.

    Der Zoll hat übrigens 50 Schuss und 2 Magazine, viele Länderpolizeien auch! Warum wohl?

    Ich hätte das 2te Magazin gerne dabei, da ich zu dem Beamtenkreis auf der Straße gehöre. Ich hoffe nie in die Situation zu kommen, würde aber nicht „nur“ absperren und räumen, da ich dann nicht mehr in den Spiegel schauen könnte, denn die FDGO wird nicht nur am Hindukusch verteidigt!

  51. Es wird niemals ein Mensch fliegen können….. Es wird niemals ein Mensch den Mond betreten…..niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen….die Mauer wird auch in hundert Jahren noch stehen…..
    Merkst was???

  52. Ich finde die Aussage des P zwar ungünstig, ich hätte zwar gerne ein weiteres Magazin.
    Aber es gibt immer zwei Seiten der Medaille. Der P sagte nicht, dass alle PVB absperren. Er sprach von Eingreifkräften und sagte, dass diese mit MP vorgehen sollten. Da hat er grundsätzlich nicht ganz unrecht; zumal wenn der Täter mehr als 15 Meter entfernt ist. (denkt doch mal an Treffer unter Belastung und ungünstigen Bedingungen auf 20 Meter mit MP oder Pistole). Jedoch wirft das eine neue Frage auf (@gdp:) ist die MP5 für diese Lagen dann noch die richtige Waffe? Sind aber dann 30 Schuss bei der MP ausreichend? Muss die Taktik (Anlage 5) komplett neu durchdacht werden? Wenn ich überlege, dass Teilkräfte sich dem Täter widmen und die Masse nur mit P30 für Evakuierung und Absperrung geplant ist, dann muss ich die Taktik auf die FEM anpassen (BDL: Ausstattung, Leistungsfähigkeit, auswerten und folgern). Ich denke (@gdp gerne auch dem P vortragen oder diese Diskussion mal ausdrucken), dass die Anpassung der Kräfte auf die Tatsache, dass es bei einem Magazin bleibt aufwendiger ist, als das zweite Magazin auszugeben.

    Zumal ER die Verantwortung trägt, wenn wir in einer Terrorlage nicht handlungsfähig sind.
    Ein Magazin wäre so billig, im Abgleich zu der Einsatzbereitschaft (nicht tatsächlicher Einsatzstärke) gewesen.

  53. @Trainer !!! Nur dass niemand auf dem Mond war. Aber Du glaubst wahrscheinlich alles, was in den Medien berichtet wird. Auch dass hinter jedem Busch ein Terrorist lauert. Wo wir als Buschpolizei ja perfekt geeignet sind. Dass der alltägliche Wahnsinn an den Bahnhöfen von Rempeleien, Diebstahl, Raub, Verschmutzung (auch durch normale Spießer), Zerstörung (auch fahrlässig), Vandalismus, der Drogenhandel (mit dem Ausschalten der Konkurrenz) usw. viel schwerer wiegt, ist wohl zu Onkel Trainer nicht durchgedrungen.
    Wir sollten erst einmal zurück zu den Wurzeln gehen. Denn eine dichte Bestreifung der von uns zu schützenden Bahnhöfe mit entsprechendem Kontakt zu den Menschen würde auch so machen Terror frühzeitig erkennen. Als Nebeneffekt. Vor allem wären die Bahnhöfe wieder sicherer.
    Genügend Personen (die mich privat kennen) fahren gar nicht mehr mit der Bahn. Weil die Bahnhöfe von gewissen Subjekten verschandelt werden (und außer in München/ Bayern kein Platzverbot ausgesprochen wird) und dann in den Zügen nicht nur Fußballfans sich wie Arsch benehmen. Auch Reisegruppen z.B. zu den Inseln (hier ganz normale Spießer vom Bänker bis zum Akademiker, weil der Leiharbeiter sich den Spaß finanziell nicht erlauben kann) kommen mit dröhender Musik, beschlagnahmen ganze Waggons und hinterlassen den Zug schlimmer als manche „Reisegruppe“ aus Österreich. Denn es sind keine nicht immer DIE, sondern oft auch eigene vollkommen rücksichtslose Landsleute, die unter Alkohol Straftaten begehen.
    Denn Polizisten sind in den Zügen praktisch gar nicht vorhanden. Auf den Bahnhöfen auch nicht. Oft genug müssen Mitarbeiter der Bahn renitente Kunden mit Tricks des Zuges verweisen oder gewähren lassen. Und die Westfalenbahn freut sich darüber, dass ihre neuen Züge auf den zwei gewonnenen Strecken bald aussehen wie die hinterletzten ganz alten Doppelstockwagen der Deutschen Bahn.
    Aber Hauptsache einen von Terror erzählt. Der Terror des Alltags wiegt viel schwerer.

  54. Was viele hier immer verwechseln.
    Es sind viele Schussabgaben auf der Gegenseite, verbunden mit vielen Schussabgaben auf UNSERER Seite.
    DEM IST ABER NICHT SO, DAS WIRD ES NIE GEBEN!!Welches Szenario soll das bitte sein?Unsere irren Gegner, sei es Terroristen, oder AMOK-Läufer töten skrupellos viele Menschen, das ist leider mittlerweile die traurige Wahrheit. Aber WIR haben nur die verdammte Pflicht den oder die Terroristen zu töten. Entweder gelingt dies beim ersten Zusammentreffen, oder wir sind nicht mehr in der Lage einen weiteren Schuss abzugeben, weil wir vom Dauerfeuer eines Terroristen, oder viel schlimmer mehrerer Terroristen mit einer Langwaffe unter Beschuss in der Deckung verharren müssen, oder eben bereits XXX nicht mehr zurück schiessen können. Welchs andere Szenario soll es geben bitte?
    Wann findet denn der Schusswaffeneinsatz durch uns statt? Richtig, wenn der/die Terroristen in Reichweite sind, und es zur Konfrontation kommt, dann wird es aber nie mehr als 2-3 Schussabgaben geben, weil entweder der Terrorist oder wir tot sind. Was da 15 Schuss/-2.ter Mann= 30 Schuss bringen sollen, geschweige denn sogar ein zweites Magazin entzieht sich meiner Kenntnis, das ist leider ein Denkfehler, der hier gemacht wird. Zumindest was die „Ersteintreffer“, mit der Pistole betrifft. Entweder WIR oder DER. Da wird es keinen dauerhaften Schusswechsel schon gar nicht bei dem Ungleichgewicht der Waffen und der Gegner geben. Ist doch eigentlich nicht so schwer zu verstehen. Im übrigen können ja die, die unbedingt ein zweites Magazin mitführen wollen sich mit den „Kontraschichten“ihrer Dienststelle, oder mit EU-oder DF-Leuten austauschen, wenn das denn so wichtig und von Nöten sein soll, wie hier vielfach geschrieben. Wer will das „ahnden“oder wem vorschreiben? Aber das nur am Rande. Vielleicht spielt ja die ein oder andere Dienststelle mit, und lässt einen Pool dafür einrichten, dann habt ihr endlich euer zweites Magazin…schönen Tag noch allen.

  55. 1. So lange Mitarbeiter des Stabes und höhere Vorgesetzte sich regelmäßig im Blickpunkt der Öffentlichkeit ohne Bewaffnung bewegen (und sei es nur um die kostenlose Fahrt mit der Bahn zu nutzen), so lange braucht man nicht über die Einführung eines Reservemagazins zu diskutieren.
    2. Was man mit 15 Schuss nicht regeln kann, kann man vielleicht auch nicht mit 30 Schuss – und sollten doch einmal mehr als 15 Schuss benötigt werden, können die unter Nr. 1 genannten Beamten sicherlich das Feuer weiterführen.
    3. Der Einsatzgürtel ist ohnehin schon voll und schwer genug. So langsam reicht dann auch der Bauchumfang nicht mehr.
    4. Ein Schusswaffengebrauch ist für den schießenden Beamten insbesondere durch die gewohnt neutrale mediale Berichterstattung mehr als traumatisierend und deshalb insbesondere zu seinem eigenen Wohl auch zu vermeiden.
    5. Die Politik hat dafür zu sorgen, dass sich möglichst wenige Personen in unserem Land aufhalten, die einen massiven Schusswaffengebrauch erforderlich machen.

  56. Reservemagazin Ja, unbedingt!!
    Jeder der sich mit Taktik befasst, der kennt Begriffe wie Deckungsfeuer, Sperrfeuer, niederhalten usw.
    Kann hier im Forum nur mit dem Kopfschütteln, was einige von sich geben.
    Glaube einige haben die Fühlung zur Straße verloren und sitzen nur hinter dem Rechner!

  57. @ 55
    Du weißt schon das wir über die Pistole der BPOL sprechen?
    Und nicht über infanteristische und vor allem militärische Taktik der Bundeswehr?
    Langsam wirds ein wenig unseriös.

  58. @Peter
    Es war ein Wortspiel…..ein simples Wortspiel….bezogen auf das Wörtchen : nie oder niemals…geäußert durch jemanden der unbelehrbar durchs Leben wandert
    Und das ist jetzt auch mein letzter Eintrag…ich bin es leid vermeintlichen Kollegen die rosarote Brille zu putzen.
    Unsere Leute in der Hu und Abteilung slnd wahrscheinlich eh die gemeinten Eingreifkräfte ,wir trainieren es ja auch. Von da her ist das Verständnis da, dass wir ein zweites Mag. brauchen und der Rest kann darüber denken was er will.

    ENDE

  59. @Offensive, du weißt aber schon das es sich bei Anschlägen z.B. Paris, Mombai usw. Nicht mehr um rein polizeiliche Lagen handelt.
    Hier musst Du teilweise militärisch denken und handeln, sonst kommst Du nicht mehr heile nach Hause.
    Die schon länger bei uns sind kennen das noch. Genau das, wird in Anlage fünf trainiert.
    Aber ich glaube Du willst es nicht einsehen. Ende

  60. Was für ein starkes Echo!
    Ich bin begeistert. Selten hatte eine Meldung/Standpunkt der GdP so einen Thread mit fast 60! Beiträgen. Die Kernbotschaft: Es wird wieder nahezu Unmögliches vom Personal der Bundespolizei erwartet und abverlangt und man (das BPOLP) ist nicht ansatzweise bereit sie dafür vorzubereiten bzw. auszustatten!
    Magazine für die P30 gibt es von passenden Nachbauten bis Original H&K, sie liegen im Fachhandel von 30-60 Euro, der Behördensonderpreis von Org.HK bei 30 Euro, je nach Menge, eine Tasche ist eigentlich weniger erforderlich.
    Munition wäre auf Leihbeleg kein Problem, aber die Magazine sind Teil der waffentechnischen Untersuchung/ Überprüfung und da ist die private Anschaffung etwas problematisch. Nichtsdestotrotz haben sich einige ein eigenes 2.Magazin gekauft, welches zum Bsp. für Auslandsverwender Standard ist (nur der Hinweis für Verfasser „Offensive“ unserem BPOLP-Jünger und der Thematik P30 vs. AK47, macht dann dort auch keinen Sinn).
    Die BPol verfügt über sehr engagierte Mitarbeiter/innen, die es verdient haben in ihrem Engagement und der Arbeit unterstützt zu werden. Das sich mit Frau Meuser als Vizepräsident dieses verbessert, bleibt abzuwarten.

  61. @ Hollo
    Wir sprechen vom KSB, der als erster vor Ort eintrifft oder? Von unseren KSB, ja? Mit unserer Austattung, ja? Haben diese Langwaffen? Die entsprechend dafür erforderliche Ausrüstung? Antwort: NEIN. Natürlich MÜSSTE man bei Lagen SO wie du es beschreibst, darauf reagieren. Betonung auf MAN MÜSSTE!!Darüber gibt es doch gar keine 2 Meinungen. DAS können aber unsere (derzeitigen)KSB nicht. Weil das alles fehlt. Denn D A N N bräuchten wir bei jeder Streife mindestens 1 Langwaffe, und auch die entsprechende Schutzusstattung, insbesondere für den Kopf.
    Die einfache singulare Forderung die hier aber im Raum steht, ist die nach einem zweiten Magazin für eine Kurzwaffe für die KSB, die wie oben beschrieben als erste vor Ort eintreffen. Mehr nicht! Und Ohne DAS alles, Schutzausstattung usw. macht „NUR“ein zweites Magazin keinen Sinn, weil DIESE genannten Lagen, nehmen wir Breivik, Emsdetten, Winnenden, Paris und wie sie leider nicht alle noch heissen; dagegen sollen die KSB mit einem zweiten Pistolenmagazin „mithalten“können? Sorry, das ist absurd. Der KSB hinter der Deckung, ja? Der Terrorist/Amok-Läufer mit Dauerfeuer? Der KSB mit Einzelfeuerabgabe? Der Terrorist mit Salve auf Salve? Da brauchen wir ein zweites Magazin? Zwei, drei vier Terroristen die gleichzeitig mit mehreren Kalaschnikow und Dauerfeuer auf den KSB hinter der Deckung schiessen, und die Kugeln nur so einschlagen, da braucht der KSB ein zweites Magazin? Das ist alles absurd. Im übrigen bin ich seit 36 Jahren Bahner und „auf der Straße“, und werde niemals einen anderen Job machen…wenn ich hier aber höre, das die Leute auf der Straße das ja alles besser wissen sollen, weil diese ja täglich zig Schusswaffeneisätze haben??ja? und daher alles besser wissen sollen, als vermeintliche „andere“,sorry…diese Behauptungen sind unangebracht und vollkommen Fehl am Platze…ich habe dann auch fertig! Aber vielleicht schafft es ja doch mal jemand einen Fall hier zu konstruieren, der Terrorlagen beschreibt, wie ja alles es immer wieder gerne tun, und genau diese Beispiele anführen, um dann mal zu beschreiben wie unsere KSB, wir, mit einer Pistole dagegen vorgehen sollen/können. Ich bin gespannt….

  62. @Marco

    Haben die Kollegen mit dem privat beschafften Magazinen denn extra Munition auf Leihbeleg empfangen können?

  63. Moinsens!!

    @Offensive
    Ich habe es jetzt verstanden, dass Du aus Deinen geschilderten Gründen gegen das zweite Magazin bist.
    Ich gestehe Dir Deine Meinung auch gerne zu, schließlich gehört es zu einer gewissen „Streitkultur“ auch dazu, unterschiedlicher Meinung sein zu dürfen.

    Allerdings finde ich es überaus anmaßend, dass Du den anderen Forenteilnehmern hier Besserwisserei vorwirfst, im Umkehrschluss aber Deine Meinung als die einzig wahre und richtige Meinung darstellst.
    Könnte man durchaus gleichermaßen als Besserwisserei bezeichnen, wenn man es denn wollen würde.

    Seis drum!

    Ich täte mittlerweile ohnehin nichts mehr kategorisch auschließen wollen und mit den Worten „Nie“ und „Niemals“ ausdrücken.
    Dafür habe ich das Pferd schon zu oft vor der Apotheke k….n sehen.

    Bleib gesund!!

    AB

  64. @ Jochen

    Moin……Munition auf Leihbeleg geht eigendlich immer, natürlich In Absprache mit deinem Einheitsführer und FEM Wart. Und.. vorrausgesetzt Dein privat beschaffes Magazin inklusive der dazugehörigen Magazintasche ist von der Waffenwerkstatt überprüft und für geeignet befunden worden. Fixiere das ganze schriftlich im AN und Du bist auf der rechtssicheren Seite. Solange keine andere Erlasslage dies untersagt, was eventuell noch kommen könnte, ging zumindest meiner Erfahrung nach, dass bisher immer.

  65. @ AB

    Dann sind wir uns ja (fast) einig, jeder hat seine Meinung dazu, und ich habe eben eine andere.
    Im übrigen habe ich 2x erlebt, wie ein Kollege und ich mit einem Streifenwagen zu einem ausserplanmässigen Halt eines Hooliganzuges mussten, 1x mit 300 „Idioten“, 1x 150, da die Lage dort eskalierte. Ein super schönes mulmiges Gefühl. 2 Beamte gegen eine solche Übermacht. Wer diese grölenden „Affen“ kennt, deren Zustand und das „Gebahren“ der Masse, weiß ja wovon ich rede. Und versuche sich jeder nun mal die Situation in einer Terror/AMOKlage vorzustellen, 2 Beamte erfahren, was dort bereits passiert ist, es gab bereits viele Tote, und die Rede ist von mehreren Tätern, „fahrt mal da hin, und passt auf euch auf“. Schonmal vergessen den Gehörschutz nur beim MP-Dauerfeuer nicht aufgesetzt zu haben? Beeindruckend laut, oder?Und da wollen wir dann hin und uns „ranarbeiten“? „vorarbeiten“? um die Lage zu „bereinigen“? Den Kopf einzehen und durch? Vielleicht gibts bei 1 Terroristen eine Möglichkeit frühzeitig einen Treffer zu landen, aber wenn nicht….und wenn es mehrere sind? Naja, soll sich jeder, der es gut findet wie beschrieben ein zweites Magazin selber kaufen, und dann gibts ja bestimmt Möglichkeiten, die hier schon genannt worden. Allen bleibt das hoffentlich erspart. In diesem Sinne. Munter bleiben!

  66. Notfalls nehme ich die Munition aus dem zweiten Magazin der P30 und fülle das Mag. der mitgeführten MP wieder damit auf……woher die zusätzliche Mumpe kommt egal, Hauptsache sie ist am Mann und kann genutzt werden.
    Primärwaffe P30…..Sekundärwaffe MP5……Munition die gleiche…..und bei Sonderlagen gibt es dann den schon immer trainierten (zumindest bei uns) einsatzmäßigen Zwangsmittel oder Waffenwechsel. Egal ob dies taktisch oder wegen Munitionsmangel geschieht, Hauptsache ich kann ihn durchführen.
    Und 15 Schuss zusätzliche Muni, könnte im Ernstfalll viele Leben retten und schützen.

  67. @ Offensive
    Schonmal vergessen den Gehörschutz nur beim MP-Dauerfeuer nicht aufgesetzt zu haben? Beeindruckend laut, oder?

    Nein noch nie…..liegt wohl am Training bei uns. Schon mal was von Impulsgehörschutzstopfen gehört. Ist bei uns Mannausstattung und verschwindet komplett im Ohr. Man kann hören, funken und es schützt die Löffel beim lauten Knall. Hast Du dann noch ein Helm auf (kein Stahlhelm), ein aus Kevlar vielleicht oder unseren Schubert, ist alles schick. Du siehst es geht immer was……
    Noch eine Frage im Bezug auf Eigensicherung und Eigengefährdung….wenn Ihr zu zweit zu den 150 oder 300 randalierenden Hools gefahren seit, was habt Ihr gemacht ausser zu melden und zu beobachten ? Wenn das so ist, Glückwunsch alles richtig gemacht und bestimmt nicht mit Sonderlagen zu vergleichen.
    Ihr habt quasi in dieser Situation mit zwei Mann den Job gemacht der Euch vorbestimmt ist…..beobachten, melden, zurückziehen……und so wird es bei anderen Lagen eventuell auch sein. Und trotzdem steht jedem der will hoffentlich bald ein zweites Magazin zu Verfügung.
    Jedem seine Meinung…….

  68. @ Trainer

    Kannst du mir Dienststellen nennen, an denen das bereits so praktiziert wird?
    Waffenwerkstatt heißt dann ja entweder in die Abteilung fahren oder die jährliche Untersuchung abwarten.

  69. Du kannst es nur da genehmigen lassen wo auch Dein Dienstort ist. Und wer wo was wie schon praktiziert…..wird hier nicht eingestellt,sorry.
    Kläre das bei Dir ab….das ist legitim

  70. @offensive
    Ich lese bei dir immer nur „wird es NIE geben“ „NIE“ „Gab es nie“. Hast du ne Glaskugel?

    Ich finde es schon wichtig ein zweites Magazin zu besitzen. Auch wenn es nach deiner Auffassung nicht Notwendig ist, ist es für ich der psychologische Effekt der erzeugt wird. Ich werde ruhiger und entspannter, weil ich weiß ich muss nicht gleich mit den Waffenteilen schmeissen weil meine Munition alle ist. Ja es geht hier nur um Sekunden, aber genau diese Sekunden ermöglichen es, dass die potienellen Erstinterventionskrafte in Ruhe aufstehen können, frühstücken sich anziehen, zur Arbeit fahren können, Umziehen, in die Waffenkammer rennen können, sich ins Auto setzen können und mit Blaulicht zum Erstintervetionsort fahren können. Verstehste bei der Personaldecke gibt es keine potentiellen Erstinterventionskräfte.
    Und da du ja soviel darüber weißt. Hast du schon Erfahrung? Oder rührt das von PC-Spielen her?

    Und mal ehrlich wenn wir das nicht bekommen, FORDERE ich umgehend eine besondere SCHUTZAUSSTATTUNG um mein Absperrmaßnahmen mit Flatterband und meine Evakuierungsmaßnahmen gemäß Weisung des Präsidenten nachzukommen.

  71. Dem kann ich Streifenhörnchen nur zustimmen! Könnte auch von mir geschrieben worden sein! Gruß das Original

  72. Lese hier was von Sperrfeuer, Niederhalten des Gegners, bei dem es sich vermutlich um einen Gotteskrieger handelt, dem 70 Jungfrauen versprochen worden sind im Paradies. Ich denke, dass eher die zwei KSB niedergehalten werden und da ist es egal, ob 15 Schuss oder 30.

    Im Übrigen ist es seit den o.g. Lagen wenigstens bei uns so angeordnet, dass auf jedem Streifenwagen mindestens eine MP 5 mitgeführt wird, dazu drei Magazine zu je 30 Schuss und auch damit würde ich mich bei einem Kugelhagel der anderen Seite nicht aus der Deckung trauen, mit der weißen Mütze als Schutzhelm.

  73. Hallo Kolleginnen und Kollegen,
    ich habe mir eure Beiträge sorgsam durchgelesen. Vorab, ich bin natürlich auch ein Befürworter des zweiten Magazins (eines Reservemagazin). Ich hätte auch tausend gute Begründungen parat. Hier wurden aber auch schon viele gute benannt, wenn diese auch nicht für jeden nachvollziehbar sind. Kommt halt auch stark auf das eigene Selbstverständnis und die Einstellung zum Berufsbild „Polizeibeamter“ und dem geleisteten Amtseid an. Denkt auch mal an Art.: 33 (4) GG i. V. m. §§ 61 (1) u. 62 (1) BBG.
    Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, bei einer direkten Konfrontation mit einem AMOK-Täter oder Terroristen, der unmittelbar zum Töten ansetzt oder bereits begonnen hat, an Absperr- oder Evakuierungsmaßnahmen zu denken. Ich wüsste nicht mal wie das konkret aussehen sollte. Das muss dann aber jeder selbst entscheiden.
    Ich könnte mir allerdings auch vorstellen, das eine unterlassene Intervention (Töten beenden) nicht unbedingt folgenlos bleibt. Daher ist mir die Entscheidung des BPOLP auch etwas suspekt.

    Fakt ist jedoch, dass das Magazin erst einmal vom Tisch ist.
    Stellt sich natürlich die Frage – Wie gehe ich damit um?
    Auch hier ist jeder selbst gefragt.

    Ich gebe folgendes zu bedenken:

    – Schleier-Urteil des BVerfG vom Okt. 1977; BVerfGE 46, 160ff (Hier Herausstellung der umfassenden Verpflichtung des Staates zum Schutz menschlichen Lebens gem. Art.: 2 (2) Satz 1 i. V. m Art.: 1 (1) Satz 2 GG und der damit verbundenen Führungs-und Fürsorgepflicht des Vorgesetzten gem. § 78 BBG). – Sollte allen Teilnehmern der Anti-Amok-Schulungen ein Begriff sein. Betrifft die Verpflichtung des Staates zur Vorbereitung (Fortbildung/Konzeptionserstellung/Ausstattungsanpassung) seiner Exekutive an sich ständig verändernden Lagen im Bereich der inneren Sicherheit.

    – Eine gute Rechtschutzversicherung kann im Fall der Fälle nie schaden.

    Ich möchte an dieser Stelle die GDP an ihre angekündigte Reaktion erinnern. Wobei ich letztere Reaktion für zielführender halten würde.

    Abschließend noch ein Hinweis für die Kollegen die sich nicht mit dem 2ten Magazin anfreunden könne.
    „“Der Täter sucht sich bekanntlich das Opfer aus.!!““ Solltet ihr je in eine solche Situation kommen, wünsche ich euch ein 2tes Magazin! Wer combat-Übungen geschossen hat und sich mit Wundballistik und Wirkungstreffern beschäftigt hat, der weiß wie überlebenswichtig ein 2tes Magazin sein kann. Das hat auch wahrlich nichts mit schießwütigen „Rambos“ zu tun, denn diese haben wir generell nicht in der Bundespolizei.

    Bleibt gesund!!

  74. @ Streifenhörnchen
    Nur für dich versuche ich es noch ein letztes Mal. Loddel hat es offensichtlich auch verstanden.
    Von wem sprechen wir hier beim Schusswaffengebrauch? TERROR oder AMOK, richtig? Das wird doch hier die ganze Zeit angeführt, um das zweite Magazin notwendig erscheinen zu lassen, richtig?
    Also es geht um 2 Beamte die Ihre Pistole dabei haben, und die oben angeführte und von allen „zitierte“ „HAMMER -Lage“ zu bewältigen, ja? Wir sprechen nicht von Kevlarhelmen oder was weiß ich für Helmen, die die SEK´s und BFS´s, GSG9´s und CoKG tragen, keine MG´s, MP´s, Gewehre, keine Ramme, Schusssichere Frontschutzschilde usw. Wir sprechen vom handelsüblichen KSB mit seiner Pistole, ja?
    Jetzt trifft ein KSB auf einen Terroristen/AMOK- Läufer, um die Schusswaffe, seine Pistole, einzusetzen, ja? Der KSB sieht den Terroristen, dieser bemerkt den KSB nicht, der KSB ist ein guter, souveräner besonnener Beamter, er zielt mit seiner Pistole, trifft, und der Terrorist ist tot. Gut gelöst, alles gut. 1 Schuss. Punkt. Jetzt die Situation, der KSB trifft aber nicht, der Terrorist bemerkt den KSB, dreht sich um und…was passiert dann wohl?…..nächste Möglichkeit,der KSB hat den Terroristen beim ersten Mal nur verletzt, aber der zweite Schuss sitzt. 2 Schuss.
    Nächste Situation; es sind 3 Terroristen mit Kalaschnikow, es hat schon mehrere Salven in euerm Beisein gegeben, Ihr hockt auf freier Fläche= chancenlos, weil Distanz, Pistole zu Langwaffe/Dauerfeuer= Sinnlos.
    Nächste Situation; es sind 3 Terroristen mit Kalaschnikow, es hat schon mehrere Salven in euerm Beisein gegeben, Ihr hockt diesmal am Gebäude, drinnen befinden sich die 3 Terroristen, es sind wiederum Dauerfeuer, und der Einschlag der Salven zu hören.
    Und da willst du mit deiner weißen Mütze ins Gebäude gehen, und genau was machen?
    ICH WÄRE SEHR DANKBAR FÜR EINE SERIÖSE SCHILDERUNG EINES SOLCHEN BEISPIELS!!
    Vielleicht triffst du einen Terroristen. 1 Schuß,Zielen,Treffer. super. Den zweiten Terroristen triffst du genauso, auch mit einem Schuß, Zielen,Treffer. super? Ja? Sind also 2 Schuss zu denen du kommst, wenn es gut geht. So wären die Lagen dann, ja? Aber der 3. Terrorist? Den triffst du auch sofort mit dem 3. Schuss, ja? Die erschrecken sich vielleicht zu Tode, das da zwei Beamte mit weißer Mütze und Ihren Pistolen sind und hören sofort auf, ja? Mal ganz genau überlegen, auf wen der KSB schießt, schießen darf. Es geht um den oder die Terroristen, ja? Und was dieserjenige wohl tun wird. Um es kurz zu machen, entweder stirbt der Terrorist oder der KSB, du!!!!Bei dem Schusswaffengebrauch von dem wir hier reden, wird es NIEMALS einen Beamten geben, der sein Pistolenmagazin leer schießen können wird. Es wird kein Niederhalten, Sperrfeuer usw. geben. das ist Schwachsinn, bitte!!
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sperrfeuer
    https://de.wikipedia.org/wiki/Unterst%C3%BCtzungsfeuer
    Das sind militärische Begriffe, die nichts aber auch gar nichts mit einer Pistole zu tun haben.
    Die Szenarien, die hier immer wieder angeführt werden, dauernde anhaltende Schusswechsel mit KSB, Pistole und Leergeschossenem Magazinen, GIBT ES NICHT!!!!!!
    Damit verabschiede ich mich endgültig, munter und gesund bleiben!!
    Allen, die es sich so sehr wünschen, wünsche ich von Herzen Ihr zweites Magazin, gebraucht wird es……………..NIE!!!

  75. @Trainer 2

    Oh wie tut dieses Feedback gut Kollege…..mir stellt sich nur die Frage:…. wer hat unseren Präsidenten dahingehend so beraten und warum hat er nicht aus eigener Intuition entschieden?
    Praxisfern, naiv und nicht nachvollziehbar diese Entscheidung!!!!!
    Diese Entscheidung muss schnellstmöglich auf den Prüfstand, revidiert und dann konsequent umgesetzt werden. Die Gewerkschaften sind diesbezüglich mehr denn je in der Pflicht.

  76. Hallo Offensive,

    erst einmal möchte ich dir sagen, das ich deine Meinung grundsätzlich akzeptiere.

    Mich würde jedoch brennend interessieren in welchem Bereich der Behörde du tätig bist, welchen Dienstposten du begleitest, wie alt du bist, und warum du so emotional auf dieses Thema reagierst.
    Wenn ich deine Beiträge betrachte muss ich feststellen, dass da viele Fragen stehen und du dir solch eine Lage scheinbar nicht vorstellen kannst. Mein Tipp: Kontakt zu den Erstinterventionskräfte in Frankreich herstellen. Bei diesen Kräften handelte es sich übrigens nicht ausschließlich um Spezialkräfte.
    Möchten wir dann wirklich noch über militärische Begriffe wie zum Beispiel „Sperrfeuer“ sprechen? Nein, das geht jetzt aber wirklich zu weit!
    Allerdings sollte wir uns der Bedeutung solcher Begriffe wie „Schnell gezielter Schuss“, „Deutschuss“ und „Wirkungstrefferschießen“ bewusst sein. Da kommt dann auch der Begriff „Kopf-Kino“ ins Spiel. ;-)

    Ich gebe dir Recht, dass ein zweites Magazin alleine nicht die Lösung sein kann. Aber es wäre aus meiner Sicht ein vernünftige Anfang! Viele weitere nützliche Optionen (ballistischer Helm / Westen-update etc.) für beispielsweise KFZ-Interventions-Kit’s (Backup für Anfahrt ) hast du ja bereits genannt.
    Ich verstehe nicht, wie man da noch über 1, 2, 15 oder 30 Schuss reden kann. Gut, wer glaubt ganz ohne Gürtel jede Situation meistern zu können, der sollte ihn doch gleich ganz abgeben. Dann wird es auch im Dienst-Kfz oder im Zug nicht unbequem.
    Ich sag dazu nur – Fahrlässig!! Vielleicht winkt aber auch die nächste Rolle im neuen „Superman“ oder bei „Matrix“!! :-)
    Ach ja, in wieweit manche Kommentierungen der Internetplattform Wikipedia wirklich fachlich fundiert sind, möchte ich hier erst gar nicht zur Disposition stellen.
    Wie ich schon sagte, ich akzeptiere deine Meinung trotzdem, auch wenn deine Argumente mich nicht wirklich überzeugen konnten. Damit stehe ich, wenn ich hier lese, auch nicht alleine da.

    Es ist überaus erstaunlich wie negativ manche Kollegen auf die kleinsten Veränderungen bzw. entsprechende Vorschläge reagieren.

    Ich hoffe ihr bleibt gesund

  77. Hallo Trainer….als aufmerksamer Leser versuche ich mal eine Antwort zu Offensive zu geben. Er schreibt oben….36 Jahre Bahner und nichts Anderes…..ist möglichetweise Antwort genug. Ich selbst hab 20 Jahre BGS, 4 Jahre BGS/Bahnpolizei und jetzt 12 Jahre LaPo….Schönes Wochenende und Gesund bleiben

  78. Ja……das ist allerdings Antwort genug

  79. @ Trainer 2 und Trainer 1
    Zunächst kann ich nicht erkennen, welche Rolle mein Dienstposten, mein Alter und weitere Fragen dazu, spielen.
    Ich habe mittlerweile eher das Gefühl, das sich der ein oder andere gekränkt fühlt, weil einige nicht Ihre Meinung haben, die ja vermeintlich richtiger sein muss, weil sie vermeintlich ein ganz bestimmter Trainer eines ganz bestimmten Bereiches sind, und das im Ergebnis dazu führt, das deren Meinung die richtigere darstellt?
    Ich muss kein Fußballer sein, um Fußballtrainer zu werden. Ich glaube auch nicht, dass es einen einzigen Beamten der BPOL gibt, der persönliche „Erfahrungswerte“ dazu hat, schon gar nicht weil er Schiesstrainer ist, ich kann auch nicht den Sinn erkennen, irgendwelche Erstinterventions-Kräfte aus Frankreich, Brasilien, Madrid, oder Turkmenistan zu fragen, was soll das? Aus weiteren Pietätsgründen möchte ich die Diskussion hierzu lieber nicht vertiefen. ICH zumindest spreche von einem deutschen KSB, der eine Pistole besitzt, und der sich die Frage stellt, ob er seine Schusswaffe und sich selber in eine solche Lage begibt/begeben muss, ob er seine Pistole einsetzt, oder nicht. Ob er in der Lage ist die Lagen, die hier zum Anlass genommen werden, ein zweites Magazin zu begründen, ernsthaft bewältigen zu können. Um das ganze nun endlich aber auf den Punkt zu bringen:
    Lieber Trainer 1, lieber Trainer 2 stellt bitte einen nachvollziehbaren, realistischen Sachverhalt ein, der glaubhaft erkennen lässt, wie ein KSB als Erstinterventionskraft sein Pistolenmagazin leerschiessen können soll, ohne bereits vorher getötet worden zu sein, oder selber VOR dem Erreichen des leeren Magazins das Gegenüber getötet zu haben.
    Ich bin auf diesen Sachverhalt sehr gespannt. Im übrigen macht es keinen Sinn, und es ist auch nicht sehr zielführend, hier immer und immer wieder eure tollen fachspezifischen Begriffe aus der „Szene“ anzubringen, die nicht im geringsten geeignet sind, auch nur den leisesten Zusammenhang zu einem vermeintlich notwendigen zweiten Magazin herzustellen.
    Ich erwarte mit größter Neugier diesen Sachverhalt, der beispielhaft für den Einsatz eines KSB der BPOL sein wird, und erkennen lässt, wie dieser stattfinden sollen können muss, um ein Pistolenmagazin leer zu schießen. Danke schon mal für die Einstellung dieses realistischen und nachvollziehbaren Sachverhaltes an euch!
    Eine ganz kleine Frage noch: Warum werden eigentlich diese „Lagen“ ansonsten von hochgerüsteten und hochgeschützten Spezialkräften bewältigt, warum gibt es Scharfschützen, die aus der Distanz arbeiten, warum?
    Aber das nur am Rande, ich freue mich, wie bereits schon gesagt sehr auf den Sachverhalt.
    Munter bleiben und vor allem gesund!!!

  80. Moinsen Kollegen,

    neben Gummihandschuhen und Mundschutz habe ich mir 20 m Flatterband zum absperren in die Hosentasche gesteckt.
    Sorry aber eine ganze Rolle passt nirgends hin.

    Im Ernst…wer schätzt hier die Lage falsch ein…die LaPo in BW oder die „Bundespolizei ?

  81. @Offensive Dann höre Dich mal in der Residenz von Baden um, hier titelte die lokale Presse damals „Wild West in…“. Hier gab es vor Jahren, +/- im Jahr 2000 (da gab es die P6 noch), einen SWG gegen einen bewaffneten Täter. Der Täter hatte ein Notarztfahrzeug inklusive Geisel unter Kontrolle gebracht und war im späteren Verlauf mit dem Fahrzeug (ohne die Geisel) auf eine Menschenmenge zugerast. Hier hat ein PVB innerhalb von Bruchteilen sein ganzes Magazin leer geschossen gehabt. Weitere PVB eröffneten ebenfalls das Feuer. Wenn ich mich recht erinnere fielen insgesamt 16 Schuss. Aber solche Lagen gibt es bei der BPOL natürlich niemals, war dann wohl nur eine Einbildung!

    Des Weiteren finde ich es erschreckend, dass das Magazin noch nicht nachgebessert wurde. Bei dem Magazin meines Streifenkollegen, hatte sich gleich am Anfang nach der Einführung, der Magazinboden unbemerkt gelöst und die Patronen lagen verteilt auf der Fahrbahn der Autobahn umher. Wir hatten dies erst nach der Verkehrskontrolle bemerkt, dass etwas nicht stimmte, weil ein Teil der Patronen im Fußraum des Fahrers umher lag. Der Waffenmeister hat damals nur mit den Schultern gezuckt und noch eine fehlerhafte Trageweise unterstellt! Wie das auch immer funktionieren soll. Jetzt lese ich hier, dass es wohl kein Einzelfall ist und war^^

  82. Genau es war bei Einführung kein Einzelfall und ein Grund mit ein zweites Mag. anzufordern falls das erste versagt…..abgelehnt….nun änderte sich die Sicherheitslage und wieder…..abgelehnt….warscheinlich kommen diese Informationen beim Entscheider nie an und seine Flüsterer argumentieren wie einige wenige Unbelehrbare hier in diesen Forum. Bitter……
    Auf Kommentar 79 geh ich garnicht mehr ein…..

  83. In jeglicher Art von polizeilichen Training ist es erforderlich eine Adressatenanalyse zu machen um ein Sit, Training oder eine Schulung adressatengerecht zu entwickeln um maximalen Trainingseffekt zu erzielen, das Verständnis für die Situation beim Beamten zu wecken und seine zukünftigen Reaktionen auf bestimmte Lagen zu automatisieren bzw zu festigen.
    Training dient dazu vorhandene Fähigkeiten weiter zu verbessern, Eventuallagen zu bewältigen, den eigenen Leistungstatus zu überprüfen und erkannte Defizite abzustellen.
    In meiner langen und erfolgreichen Trainerlaufbahn gab es aber immer wieder, „ja aber“ Kollegen, die mit ihrer „Niemals“ Philosophie sowohl den Trainerkollegen und den anderen Trainingsteilnehmern das erfolgreiche Training mies gemacht und zerstört haben. Viele konnten wir noch für uns gewinnen und mit Argumenten überzeugen, aber einige wenige sehen es für sich als Lebensaufgabe an, unbelehrbar zu sein.
    …..den sagen wir dann, wir sind alle nur Menschen mit wachen Verstand. Wir haben einen Diensteid geleistet! Müssen aber auch selber einschätzen …….kann ich diese Situation bzw. Lage bewältigen, bin ich körperlich, geistig, physisch und psychisch dazu in der Lage und will ich das überhaupt? Und wenn der eine oder andere dies für sich verneint wird er nie eine Erstinterventionskraft sein und werden…….dann soll er das aber auch sagen und nicht alles hinterfragen, kritisieren und ad absurdum deklarieren.
    EVENTUALLAGEN sind Lagen die es bisher n i e gab, die aber durchaus jederzeit passieren könnten.
    Dafür braucht man dann gewisses Equipment

  84. @offensive
    Es ist schön dass du allen versuchst deine Meinung aufzudrücken und hier materialische Szenarien insziniert. Zu dem was ich geschrieben habe, es ist meine Meinung und ehrlich gesagt deine Argumente überzeugen mich nicht wirklich. Zweitens ich rede nicht nur von Amok oder Terrorlagen, es gibt auch einfach durchgeknallte die mit Waffen herumrennen und diese auch gebrauchen. Und wie gesagt was bisher nicht gekommen ist, heißt ja nicht dass es es nicht kommt. Wenn du das in deiner langen Berufserfahrung vllt nicht hattest ist das schön und freu dich darüber. Es heißt aber nicht, dass es nie kommt die Zeiten ändern sich und in Deutschland ist es inzwischen leichter geworden sich Waffen zu besorgen als einen rosafarbenden Zirtonenfalter in der freien Natur zu finden.

  85. http://www.welt.de/politik/ausland/article152785477/Polizei-in-Paris-ruestet-mit-G36-Sturmgewehren-auf.html
    Soviel nur noch zum Thema „zweites Magazin“ für eine Pistole eines Streifenpolizisten….
    Es geht nicht um Meinungen, sondern um Realismus.
    Vielen Dank.

  86. Verständlich, dass hier nun auch über Langwaffen gesprochen wird. Schließlich haben viele von Euch beim Reservemagazin Argumente zur Terrorbekämpfung aufgeführt. Diese neue Diskussion wäre sicher spannend. Schließlich will die Bundeswehr ihre G36 los werden. Mein Favorit wäre hier übrigens die MP7, die Baden-Württemberg dieses Jahr einführt.

    Allerdings geht es hier nicht um Terrorbekämpfung, sondern um die Ausstattung mit einem Reservemagazin für unsere Dienstpistole. Letztes Jahr musste die Bundespolizei sparen. Geld war unsere größte Sorge. Daher wurde das zweite Magazin GESPART. So einfach war das!

    Jetzt ist wieder Geld da. Daher kommt nun die Forderung nach dem Magazin wieder auf. Ob jetzt ein paar Kollegen oder der Präsident dies für nicht notwendig halten, ist mir dabei völlig egal. Es ist die gleiche Diskussion, ob ich meine Pistole durchlade oder nicht. Es gibt Kollegen, die hatten auch bei der P6 kein zweites Magazin dabei. Das ist aber eine Sache, die der Kollege mit sich und seinem Streifenpartner klären muss. Jeder soll seine Meinung haben.

    Ich denke, dass es genug Argumente für ein zweites Magazin gibt.
    Ich denke, dass eine große Mehrheit der Kollegen/innen im Streifendienst das zweite Magazin mitführen würden.
    Hier geht es um unsere Sicherheit. Da sollte nicht gespart werden!

  87. Was passiert denn, wenn ich schießen muß ??? Zählt dann einer die Schussabgabe ? Nein !!! Das eine mitgeführte Magazin ist dann leergeschossen und der Kollege steht „mit heruntergelassener Hose“ da. Hätte er ein zweites Magazin könnte / müßte er jetzt sparsamer Schießen. Er hätte aber zumindest eine Chance. Schusswechsel zeigen aber auch, dass die ersten Schüsse zumeist nie treffen und auch nicht mitgezählt wird.
    Außerdem warn es bei der P6 2 Magazine mit 16 (!) Schuss. Jetzt 1 Magazin mit 15 (!) Schuss.
    Ironie an:
    Haben wir ein Glück, das wir keine Pistole mit nur 13 Schuss im Magazin bekommen haben.
    Ironie aus.

  88. Hallo Offensive,

    ich kann mir einen letzten Kommentar zu deinem Beitrag (85) definitiv nicht verkneifen.

    Dein Link liefert eigentlich alle Argumente für eine erforderliche Aufrüstung auch bei der deutschen Polizei.

    Nur ein Zitat aus deinem Link „WWW.welt.de“:

    „Bei der islamistischen Attacke auf den Konzertsaal Bataclan am 13. November waren zwei Beamte der Pariser BAC als Erste in die Konzerthalle gestürmt und hatten einen der Angreifer erschossen. Sie mussten sich dann aber angesichts der schweren Bewaffnung der Islamisten zurückziehen und das Eintreffen von Eliteeinheiten abwarten.“

    Nun zu diesem Zitat:
    – Soviel zu der von dir geforderten Lageschilderung / dem Szenario, bei dem einfache Ordnungskräfte in einer hoch brisanten Situation interveniert haben bzw. dazu gezwungen wurden. (Achtung Real-Lage „Terror“, wo wir bei deinem Realismus sind)
    Die Beamten haben also nicht blind abgesperrt und evakuiert. Nein, sie mussten ja erst einmal erkennen um welche Lage es sich handelt. Und beim Aufklären mussten sie schon handeln/intervenieren. !! Dafür meinen größten Respekt !!

    – Kommen wir nun zum letzten und aussagekräftigsten Satz des Zitates.
    Fakt 1: Die Beamten konnten die Handlungsunfähigkeit eines Täters herstellen.
    Fakt 2: Erforderlicher Rückzug aus Anlass der Waffenüberlegenheit der Täter (mehrere). !! Eine weise Entscheidung !!
    Und genau da liegt doch das Problem!! Gerade die Ausrüstung des normalen Streifendienstes (meist Erstkräfte) ist für solche Lagen nicht mehr zeitgemäß. Die Franzosen haben das erkannt und daher auch für normale Kräfte eine bessere Ausstattung vorgesehen.
    Natürlich kann man über das Ausmaß des Ausstattungsupdate streiten, aber dieses Szenario zeigt deutlich, dass es Änderungen geben muss. Denk an das Zeitfenster vom erforderlichen Rückzug der Beamten bis zum Eintreffen der Spezialkräfte, wie viele ….. Da schließt sich auch der Kreis zum Thema „AMOK“.

    Du argumentierst eigentlich gegen ein 2tes Magazin, bringst aber Berichte ins Spiel die eindeutig dafür sprechen.
    Wenn schon Waffenüberlegenheit beim Täter, dann bitte nicht noch an Munition und Sicherheitspaket (Weste etc.) bei der Polizei sparen.

    Ich freue mich schon auf deinen nächsten Link!! Aber bitte kein „Sperrfeuer“ mehr.

    Bleib gesund

  89. @88
    Und was hat das jetzt genau alles mit dem zweiten Magazin zu tun?

  90. Diese Deine Frage erklärt auf einen Schlag Dein Unverständnis für das 2te Mag…..
    Tip…..verlasse dieses Forum und fachsimpel über ein anderes Thema bitte….

  91. @Offensive
    Ich kann deine Argumente unter 79 verstehen.
    Dennoch erlaube ich mir einen kleinen Gedankenanstoß zu geben.
    Du schreibst eigentlich, dass das was Du für unvorstellbar hälst auch nicht eintreten wird. Ok. Dein gutes Recht.
    Es gibt sogar sehr sehr viele Personen in den Sicherheitsbehörden in den unterschiedlichsten Rängen, die das genauso sehen wie Du. Nicht vorstellbar = nicht realistisch und somit absurd!!!

    … und flogen die Flugzeuge in die Türme. Ein Akt des Terrors in einer Form, der jenseits jeglicher Vorstellungskraft lag!
    Wie gesagt, nicht vorstellbar = nicht realistisch und somit absurd!!!
    Ich hätte dich gerne zukünftig bei mir im Auto, damit du als erstes bei diesen absurden Lagen einschreiten kannst!!!

  92. @ Lösung
    Endlich mal wieder ein kompetenter und seriöser Kommentar. Zu Deinem Vorschlag zukünftig zusammen im Auto einzuschreiten, sehr gerne sogar. Ich habe in meiner Inspektion einen guten Namen und in allen Dienstgruppen ein gutes Standing. Mit Kollegen mit Niveau haben wir uns alle schon konstruktiv ausgetauscht und ich stehe mit meiner Sicht und Darstellung sehr gut da.Punkt.
    Ich bleibe auch nach wie vor bei meiner Meinung, es wird nie eine Situation geben, in der es möglich sein wird ungeschützt in einer Lage, welche auch immer, mit einer Pistole 15 Schuss abzugeben.
    15x auf einen Täter? 3×5 auf 3 Täter? 4×2 auf 4 Täter? Und es erfolgt keine Gegenreaktion? Und dann sprechen wir hier ja immer von Maschinengwehr und Kalaschnikows auf der Gegenseite.
    Immer hinter der sicheren Deckung, dann kurz vorschauen, 2 Schuss abgeben, dann wieder hinter die Deckung, kurz vorschauen, wieder 3 Schuss abgeben, ja? Und das Gegenüber machtsich vor Angstin die Hose undgibtauf

  93. ?..leider zu früh auf den Absendeknopf gekommen
    ****Lieber Admin bitte diesen Kommentar mit dem anderen zusammen fügen***
    Nein, das Gegenüber, die Gegenüber sind tot, oder wir sind tot. PUNKT.
    Das heiss tnicht, das es nie eine Lage gibt, in der Beamte/KSB nicht auf Amok oder Terror treffen können.
    Aber die richtigen Kollegen können das nachvollziehen, andere leider nicht.
    Munter bleiben!!!

  94. @Offensive
    „Absendeknopf“? Bei mir ist die Reihenfolge: Name, Email, Spamschutz eintragen und dann auf „Kommentar senden“
    Bemerkenswert wie viele Kollegen sich hier bemühen auf Ihre „Polemik“ sachliche und fachliche Antworten zu geben. Darauf folgt die Klassifizierung z.B. von „richtigen Kollegen“ und anderen, sowie andere Wertungen.
    Woher nehmen Sie das Recht über andere so zu schreiben, woher kommt die fachliche Qualifikation, die hier genannten Trainer zu korrigieren?
    Ach ja: „37 Jahre Bahner und zu zweit gegen den Mob angetreten“?
    Vielleicht sollte Sie an sich selber arbeiten, weniger Rechtschreibfehler machen, Text in Ruhe lesen, nachbessern und dann absenden?
    Mal die eigenen vielen Ankündigungen: „Ich bin raus“, oder wie unter Nr. 74: Damit verabschiede ich mich endgültig, munter und gesund bleiben!! umsetzen?

  95. Hallo Multiplikator,

    guter Beitrag!! Er bringt es auf den Punkt!!

    Danke!!

  96. @offensive
    Wenn ich Ihre Antwort so lese, gehe ich davon aus, dass Sie beim Schießtraining mit jedem Schuß treffen!!!
    Ich beneide Sie um das Ergebnis und die Zeit die Sie haben um zu trainieren. Ich bin nur ein KSB und kann max. alle 4 Wochen mal 5 -10 Schuß abgeben. Supertraining; bringt richtig was!!!
    Zur Rechnung:
    – Amoktäterin in Süddeutschland wurde mit 12 Schuß niedergestreckt, bevor sie handlungsunfähig war.
    – Berlin, bewaffeneter Mann wird mit 6-8 Schuß niedergeschossen, bevor er handlungsunfähig war.
    – Köln, SEK gibt mehr als 25 Schuß auf Person im Fahrzeug ab, Wagen flüchtet noch mehrere Kilometer obwohl der Fahrer 8mal getroffen wurde.
    – Hamburg, bei Geiselnahme erfolgt finaler Rettungsschuß in den Kopf, trotzdem ist der Täter weiterhin handlungsfähig und schießt auf die Geisel.

    Es ist ein Irrglaube, dass unsere Waffen und Munition dafür sorgen, dass mit einem Treffer der Täter umgehauen wird!
    Wenn ich jetzt noch die danebengehenden Schüsse abziehe, bleiben von 15 Schuss nicht mehr viele übrig.
    Ich wäre in einer solchen Lage auch nicht so cool, wie Sie es vielleicht wären. Ich rechne bei mir mit mindestens 5 Schuss die daneben gehen könnten. Wegen dem Stress in der Situation usw.

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