Equal Pay Day 2016: Frauen arbeiten 79 Tage umsonst – Schluss damit!


Am 19. März ist Equal Pay Day. An diesem Tag haben Frauen endlich das Einkommen erzielt, das Männer schon am Ende des Vorjahres in der Tasche hatten. Obwohl sie gleiche oder gleichwertige Arbeit leisten verdienen Frauen im Schnitt 21 Prozent weniger und müssen für dasselbe Geld 79 Tage länger arbeiten. Das muss sich endlich ändern!

„Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland bei 21%“, meldete am 16. März das Statistische Bundesamt. Die Entgeltlücke („Gender Pay Gap“) zwischen Frauen und Männern ist damit erstmals seit fünf Jahren wieder gesunken – zumindest um einen Prozentpunkt. Ein wesentlicher Grund für den Rückgang ist aber nicht die plötzliche Einsicht von Unternehmen, dass diese Lücke endlich geschlossen werden muss. Der Grund ist vor allem der von den Gewerkschaften erkämpfte gesetzliche Mindestlohn, der vielen Frauen im Niedriglohnsektor zugutegekommen ist. Das Statistische Bundesamt bestätigt, dass die Lohn-Zuwächse vor allem „bei den vom Mindestlohn betroffenen ungelernten (+3,4%) und angelernten (+3,5%) Arbeitnehmerinnen“ zu finden sind.

Auch in der Bundespolizei ist die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern, Voll- und Teilzeitbeschäftigten weiterhin verwurzelt. Das hat eine Studie des Hans-Böckler-Instituts „Nach Eignung, Leistung und Befähigung? – Beurteilung von Frauen und Männern im Polizeivollzugsdienst“ 2013 nachgewiesen.

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