Herzlichen Glückwunsch! Eure Beförderung ist unser schönster Lohn

Protokollauszug BTIn diesen Tagen wurden und werden Tausende Kolleginnen und Kollegen befördert.

Polizeivollzugsbeamte und Verwaltungsbeamte. Im mittleren, gehobenen und höheren Dienst.

Auch wenn es noch nicht genug ist – wir, die GdP, freuen uns aufrichtig für jede Kollegin und jeden Kollegen!

Mehr als jede/r dritte Beförderte konnte nur deshalb ernannt werden, weil die GdP sich für unsere Kolleginnen und Kollegen in die Verhandlungen zum Bundeshaushalt 2016 erfolgreich im Bundestag eingebracht hat.

Das ist nachlesbar und in den Bundestagsprotokollen dokumentiert.

Herzlichen Glückwunsch!

Denn: eure Beförderung ist unser aller Erfolg! Und unser schönster Lohn.

2012_06_12_Befoerderung
1.537 Beförderungsmöglichkeiten für Vollzug und Verwaltung haben wir mehr rausgeholt, als der Bundesinnenminister und die Bundesregierung überhaupt gefordert hatten und die auch nicht durch Pensionierungen erreichbar gewesen wären.

 

Wir freuen uns sehr für euch.

 

Denn: Eure Beförderung ist für uns Ansporn für die kommende Runde! Wir wissen, dass noch viel zu tun bleibt. Aber an eurer Beförderung sehen wir und ihr, dass wir uns auch durchsetzen.

 

Menschlich. Fair. Besser. Eure Gewerkschaft in der Bundespolizei – die Gewerkschaft der Polizei

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Themenbereich: Fussballeinsätze und Gewalt | Drucken

28 Kommentare
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  1. Glückwünsche an alle beförderten Kolleginnen und Kollegen , ihr es euch verdient ! Aber wie viele sind in dieser Runde wieder der strecke geblieben und sind als „Quoten Opfer “ oder aus Beurteilungskriterien heraus nicht in die schwindelerregenden Höhen der Note 9 gelangt! Viele Kollegen erfüllen tagtäglich ihre Aufgaben , erreichen aber aus den verschiedensten Gründen nie die erforderlichen Bestnoten für die Beförderung. Es sind vielmals langgediente Kollegen, wo einfach die Leistungsfähigkeit nicht mehr mit konkurrieren kann. Die Gründe hierbei können da sehr vielschichtig sein. Bei mir persönlich sieht es so aus : 55 Jahre alt, seit 1979 im Dienst , BGS/ Bundespolizei seit 1990. Beamter auf Lebenszeit 1998, Beförderung POM 2004. Auf Grund mehrerer längerer Erkrankungen ( Herzinfarkt, Arthrose , Bandscheibenvorschub) nicht mehr einsatzfähig im Streifendienst, seit 2012 um 2 Noten runtergestuft, mit der Begründung: “ du warst ja nicht da ( krank) und hast keine Leistung gebracht“ (sprich Tagebuchnummern). Dies bekommt man dann von seinem Erstbeurteiler zur Eröffnung der Beurteilung gesagt, wobei man dazu sagen muss, das dieser jünger als mein eigener Sohn ist! Ich habe jetzt die Konsequenzen gezogen und werde nun nach dem erreichen des 55. Lebensjahres auf die Teilnahme an der Beförderung Runde verzichten, da ich zum einen vor der Eröffnung des PDU Verfahrens stehe und zum anderen bis zum erreichen des regulären Pensionsalters ohnehin nicht die erforderlichen Noten für eine Beförderung erreichen würde. Dafür müsste ich dann noch ca 12 Jahre Vollleistungsdienst bringen! So wie mir geht es sicher vielen Kollegen die nur wenige Jahre vor der Pension auf einer Note ausharren, die eine Beförderung nicht rechtfertigt! Sicherlich gibt es auch Beförderungen die das Lebenswerk solcher Kollegen würdigen, diese sollen auch nach hoerensagen Beurteilungsunabhaenig sein, es muss sich nur jemand finden der dem betreffenden Kollegen diese Anerkennung zu gute kommen lassen möchte, indem er dies entsprechend vorschlägt! Wenn aber der unmittelbare Vorgesetzte der Auffassung ist, das es ihm egal ist was der Lebensaeltere Kollege für eine Pension später bezieht, dann sind die Chancen gleich null! Frustration und Resignation die Folge und der leistungspegel sinkt gen Nullpunkt! Die angestrebte Anhebung des Eingangsamtes wird dies nur noch weiter verstärken, da dadurch die Vergleichspruppe wieder groesser wird und die Aufstiegschancen sinken. Das einzige Ziel für die Lebensaelteren Kollegen heisst also nur noch durchhalten bis zur Pension und hoffen das man gesundheitlich noch in der Lage ist irgendwie etwas dazu zuverdienen , denn sonst wird es eng mit dem Geld ! Schade eigentlich, man hat den Job mal gerne gemacht, aber Dank sieht anders aus!

  2. Genau Thomas! Hänge seit einer Erkrankung im Jahr 2006 auf der Note 7 fest! Seit dem ist es völlig Schnuppe was ich täglich im Dienst leiste, da mein damaliger DGL mich deswegen immer noch disst in den Notenkonferenzen. Für Leistungszulagen und -pämie hat es aber schon mehrfach gereicht. Das ist einfach nur ver….. Mir ist es mittlerweile egal. Die Urkunde zusammen mit der Prämie für 25 Dienstjahre kann mein Dienstherr gerne behalten!

  3. Mega Kassenanschlag 2016 ???Warum merkt man davon bei der BPOLD Hannover nichts. Der Kassenanschlag liegt in der Größenordnung des letzten Jahres. 131 Kassenanschläge für Alle!!!

  4. man kann nur jedem kollegen und kollegin wünschen gesund zu bleiben, sonst stehst du als loser im schatten. wichtige rahmenbedingungen einer solchen bundespolizei begünstigen letztendlich die arbeitsunfähigkeit sowie die förderung und damit das fortkommen dieser mitarbeiter. sie werden systematisch ausgebremst. das ist alles andere als menschlich und fair.

  5. Vorab allen frisch beförderten Kollegen meinen aufrichtigen Glückwunsch zur Beförderung. Es ist allerdings trotz alledem ein Armutszeugnis für unsere Organisation, daß es eine so große Gruppe der „Verlorenen“ gibt. Jeder Mitarbeiter sollte m. E. eine reelle Perspektive auf Erreichung seines möglichen Endamtes in Ruhegehalts fähiger Form haben. Somit ist es dringend an der Zeit, eine unabhängige Kontrollinstanz einzurichten, welche das ganze Beurteilungswesen in der Bundespolizei objektiv überwacht und ggf. die Voreingenommenheit der Beurteiler und die damit verbundene „Allmachtsposition“ einschränken und entscheidend entschärfen kann. Vielleicht wäre dies durch eine Unterschriftenaktion oder eine Sammelpetition erreichbar.

  6. Hallo GDP,

    kurze Rechnung von mir bzw. Frage zu den Kassenanschlägen 2016.

    Laut Info meiner Direktion wurden Bundesweit bis zum heutigen Tage 2016 ca. 2500 Beförderungen und Einweisungen vollzogen. Als Vergleich zum Vorjahr 2015, da wurden bundesweit ca.2200 Beförderungen und Einweisungen vorgenommen. Der Durchschnitt der letzten Jahre lag immer bei ca. 2000 Beförderungen pro Jahr bundesweit.

    Im obigen Artikel wird ja von 1537 (zusätzlichen) Beförderungen gesprochen.
    Ziehe ich nun von den bereits 2016 durchgeführten 2500 Beförderungen genau diese 1537 Zusatzbeförderngen ab, landen wir bei ca. 1000 „normalen Befärderungen“ die der Finanzmininster bzw. das BMI für die BPOL vorgesehen hat?! Oder habe ich da nen Denkfehler? Logischer wäre für mich gewesen die durschnittlichen jährlichen Kassenanschlage ca.2000 Beförderungen + die 1537 „Zusatzbeförderungen“ wäre man doch für 2016 bei ca 3500 Beförderungen gelandet?! Oder kommt da dieses Jahr noch ein Schwung an Beförderungen der in die Direktionen „nachgeschoben“ wird?

    Gruss

  7. Hallo,

    in Hannover wieder kaum etwas angekommen, aber wie dir Vorgänger geschrieben haben..mit einer gewissen Note kommst du einfach nicht weiter…..das einzige was mit Sicherheit läuft,das ist unser Alter…..

    Und keine Perspektive mehr auf eine Beförderung…oder kommt da noch etwas in diesem Jahr…..aber ich freue mich für die Kollegen,die es geschafft haben…

    Grüße

  8. Lieber Kollege Niedersachse,
    Gerne hätten wir uns in Hannover auch über noch mehr Ernennungen gefreut. Zum 01.02. rückwirkend konnten sich 135 PVB und 18 VB Kolleginnen und Kollegen über Beförderungen ( überwiegend PHM und PHMZ) freuen. Weitere ca. 50 Wertigkeiten werden in 2016 durch vorauss. Ruhestände noch frei. Bitte bedenke jedoch, dass wir eine kleine und auch ältere Direktion sind. Unsere Vergleiche müssen wir mit z.B. Bad Bramstedt und Berlin ziehen. Dort sind wir im Soll. Die BePo oder Akademie sind nicht unsere Vergleichsgröße. Natürlich werden wir auch in 2017 für weitere möglichst viele Beförderungsmöglichkeiten in allen Bereichen kämpfen.
    Liebe Grüße , Michael Ramsay

  9. Nach über 25 Dienstjahren bei der BPOL muss ich konstantieren: Es hat alles immer einen Grund!
    Quotenopfer gibt es nicht auf Dauer, der Beurteiler ist nur zu feige, dir die Wahrheit über deine gezeigte Leistung ins Gesicht zu sagen.

  10. Noch wenige Jahre, dann sind 20 Jahre A8 rum – keine Chance nach A9 – gleichzeitig wird es aber nicht nur Gleichaltrigen und auch wesentlich jüngeren Kollegen ermöglicht in zehn Jahren zweimal befördert zu werden, bzw. die nächsthöhere Laufbahn zu erklimmen, hier auch noch einmal befördert zu werden und die nächste Beförderung steht schon in Lauerstellung – aber die Arbeit ist die selbe,
    Die Frage nach der Unterscheidung erübrigt sich, die Frage nach den jeweilige Kriterien warum er/sie und andere zum Zug kamen auch – das Einzige was schmerzt sind die dadurch entstehenden finanziellen Nachteile, die auf die letzten 20 Jahre gesehen einen größeren 5 stelligen Euro-Betrag ausmachen – und gesehen auf die nächsten 20-30 Lebensjahre zu einem 6-stelligen Eurobetrag anwachsen (das ist eine kleine Eigentumswohnung). Und es macht einen Unterschied ob man dann monatlich 1800 € zur Verfügung hat oder über 3000 €.

    Das ist m.E. ein eklatanter Verstoß gegen das Grundgesetz – alle sind gleich.

    Das einzige was für alle etwas bringt – ohne Nachteile wegen Krankheit, Familie, Behinderung usw. sind Regelbeförderungen. Gleiches Geld f. gleiche Arbeit.

    oder wie heisst es so schön: Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre oder hätte ich doch was gescheites gelernt bzw. studiert oder eine andere Schulbildung genossen – Danke Mutti – wir schaffen das….

  11. Hallo GdP

    Wie schon in einem vorangegangen Kommentar erwähnt wurde, sind bisher ca. 2500 Beförderungen bundesweit vollzogen worden.
    Im HPR-Info Februar 2016 wurde jedoch bekannt gegeben, dass es im Vollzug 3500 Beförderungen gibt. Wie kommt es zu der Differenz von 1000 fehlenden Beförderungen oder kommen diese noch ???
    Auch wurde in einem zurückliegenden Beitrag von 1000 Beförderungen vom POM zum PHM gesprochen, tatsächlich sind es bisher nur knapp über 600 ???
    Allgemein muss man sagen waren die Beförderungen für den mittleren Dienst enttäuschend. In der Direktion München sind es weniger Beförderungen zum PHM zum jetzigen Zeitpunkt als letztes Jahr…. (trotz Erhöhung der Stellenobergrenze)
    Hoffe auf Antwort. Schöne Grüße

  12. Wie hat doch mal ein ehemaliger Vizepräsident aus Potsdam gesagt; „Natürlich werden die Beförderungstöpfe so verteilt, dass dadurch auch Personalverschiebungen möglich werden.“ < soll heißen, da wo Personal hin soll sind die Beförderungschancen besser!

  13. @ enttäuschter
    Das im HPR Info vom Februar eine Zahl von 3500 benannt wurde ist mir leider unbekannt. Würde sich aber mit meiner Rechnung „decken“. Gehe stark davon aus das diese fehlenden 1000 Beförderungen im Jahr 2016 noch verteilt werden. Vielleicht kann ja die GDP mal ein offizieles Statement hier geben. Gruss

  14. Vorweg zunächst mal herzlichen Glückwunsch an alle beförderten Kolleginnen und Kollegen. Was hier sonst zu diesem Thema zu lesen ist stimmt mich sehr nachdenklich. Da postet die GdP „Euere Beförderung ist unser schönster Lohn“, aber einfach mal danke zu sagen, über das was wieder erreicht wurde, kommt keinem in den Sinn. Es regiert allendhalben Frust und Enttäuschung, warum eigentlich? Wäre es nicht besser mal Flagge zu zeigen und sich bei seinem Erstbeurteiler auszukotzen, dort die Fragen nach besserer Beurteilung anzubringen und Lösungswege aufzeigen zu lassen, als sich hier auszukotzen, was aber an der grundsätzlichen Situation nichts ändert. Natürlich ist es schlimm wenn jemand längerfristig erkrankt und das Gefühl hat dadurch aufs Abstellgleis geschoben zu werden. Das wünscht man niemanden, aber es gibt immer zwei Möglichkeiten, entweder man hadert mit seinem Schicksal, was nicht wirklich was bringt oder man wagt einen positiven Neuanfang. Wir Beamtinnen können uns froh und glücklich schätzen, das bei uns nicht die Lohnfortzahlung greift, da wäre der Aufschrei riesengroß.
    Nach 42 Tagen bedeuten 70 % Lohnfortzahlung auch 30 % Einkommensverlust und das ist nicht wenig. Aber wahrscheinlich ist es wie immer, denn es meckern meist diejenigen, welche gar nicht gewerkschaftlich organisiert sind, das habe ich oft genug erlebt. Also Kolleginnen, locker bleiben, Mitglied werden, denn ohne Gewerkschaften wäre alles viel schlimmer und auch mal danke sagen für das was immer wieder erreicht wurde.

  15. @Hochfranke
    Ich brech“ mal ne Lanze für die „Vergessenen“. Was soll dein Gerede über „Auskotzen, mit dem Schicksal hadern, meckern oder positivem Neuanfang?“ Über Frust oder 70% Lohnfortzahlung?
    20 Jahre A8 -na und?
    Du weißt gar nichts. Wenn du wirklich -wie du geschrieben hast- nachdenklich geworden wärst, müßten wir so einen Krampf nicht lesen. Denk noch mal d´rüber nach.

  16. Ich denke, dass viele sich hier nicht „auskotzen“ oder mit dem Schicksal hadern. Sie legen die Finger in eine entzündete Wunde – gegen die es keine Heilung gibt.

    Es gibt m.W. keine „to do Liste“ auf der enthalten ist, wie viele Punkte wer für welche Tätigkeiten/Aufgaben bekommt. Dazu sind schon die Aufgabenbereiche zu vielfältig und unterscheiden sich in ihrer Art. Weiter wissen wir, dass man allein durch Krankheit und andere, selbst nicht zu verantwortende Einflüsse, nicht benachteiligt werden darf.

    Was „Gespräche“ betrifft – sie sind weder den Inhalt noch die Zeit wert, die man dafür aufwendet. Denn der- oder diejenige mit der man spricht, hat mit der Punktevergabe/Entscheidung wer letztendlich befördert wird, nichts zu tun – sie gibt nur „ihre vom Beurteilenden gewonnen Eindrücke und das was man ihr so auf speziellen Lehrgängen beigebracht hat in mündlicher oder Papierform weiter.

    Mein Fall – also fast 20 Jahre A8 – immer die gleiche Punktzahl usw. – sagt mehr aus…- man ist – nicht nur sprichwörtlich – ein „Vollidiot“.

  17. @BuFiPo

    ich kann nicht allgemeingültig sprechen, aber in meinem Bereich bin ich Erstbeurteiler und habe aufgrund der vergebenen Noten direkten Einfluss auf die Beförderungen.
    Die Gespräche sind auch aus meiner Sicht keine Einbahnstraße. Und es stellt sich schon die Frage was der Erstbeurteiler von jemanden erwartet, der seit 20 Jahren POM ist. Aber dazu muss man auch mal hartnäckig fragen und den Erstbeurteiler zu Rede stellen.
    Man kann auch durchaus diskutieren welchen Sinn Regelbeförderungen haben. Auch hier gibt es Vor- und Nachteile.
    Jeder Beamte hat auch genügend Rechtbehelfe die er einlegen könnte, bis hin zur Klage…..aber da müsste man ja selber tätig werden und sich bewegen…..

    Gruß aus Blumberg

  18. @ kowallsky
    Wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil aber leider hast Du es nicht begriffen Kollege. Hier gratuliert eine Gewerkschaft allen die in den Genuss einer Beförderung gekommen sind, aber anstatt mal inne zu halten und sich mit den betroffenen KollegInnen zu freuen, zieht sich das Gejammere der ewig Vergessenen wie ein roter Faden durch alle Kommentare, gerade so als bestehe die ganze BPOL nur auch Vergessenen.Ich war viele Jahre im Personalrat aktiv und kenne auch die Fälle wo Kollegen 20 Jahre und länger bei A8 festhingen. Bei einem Großteil dieser Fälle, nicht bei allen, lagen die Kollegen über einen längeren Zeitraum am unteren Leistungsniveau, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken. Wer dann verlorenen Boden wieder gut machen will hat es schwer, soviel Ehrlichkeit gehört auch in die Debatte. Die eigentliche Misere liegt im Beurteilungswesen, aber das ist eine andere Baustelle, wo wir vor allem von Länderpolizeien viel lernen könnten, wenn wir denn wollten, denn 20 Jahre A8 kommt dort nicht vor.

  19. Für mich war der Hauptgrund mich gewerkschaftlich zu binden, damit keine Nachteile den Beamten/Angestellten gegenüber der nächst höheren Führungsebene entstehen und Gleichbehandlung und Gerechtigkeit gegeben ist.
    Aber nichts dergleichen. Unsere „Jungen Wilden“ Polizeiführer, hierbei schließe ich alle mit ein (md, gD, hD) wissen scheinbar gar nicht mehr was diese Wörter bedeuten.
    Woher auch, sie haben es ja wahrscheinlich nie irgendwo gelernt und genossen.
    Diese Dinge zu unterbinden und zu verhindern ist auch eine Hauptaufgabe der Gewerkschaft und sollte nicht aus den Augen verloren werden.
    Das traue ich meiner Gewerkschaft, der GdP am ehesten zu.

    Mittlerweile herrscht bei der BuPo ein ganz schlechter Stil der sogar offen praktiziert und an den Tag gelegt wird.
    So geht man nicht mit Beamten/Angestellten um die Jahrzehnte den Weg geebnet haben, egal in welcher Weise, damit die Nachfolger eigentlich in ruhigerem Fahrwasser rudern sollten.
    Und noch etwas die Scheinheiligkeit in diesem Forum sollte abgelegt werden.
    Ich gönne mir genauso eine Beförderung wie den anderen Kollegen, wir haben es nämlich alle verdient
    In diesem Sinne 42 Dienstjahre lassen grüßen.

  20. Dieser ganze Themenbereich um das m. E. überholte Beurteilungswesen und daraus resultierenden Beförderungen ließe sich ganz schnell entschärfen, wenn es für die Laufnahnen im mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienstes ein zwischen dem Dienstherrn und den Berufsverbänden gemeinsam entwickeltes „Laufbahnverlaufsmodell“ vorhanden wäre. Darin müssten Zeiträume von max. 8 – 10 Jahren zwischen den ersten beiden Regelbeförderungen genauso festgelegt sein, wie evtl. Beschleunigungskriterien wie bspw. Verwendungsbreite und/oder Abordnungsbereitschaft und Teilnahme an Fortbildungslehrgängen. Zur Zeit ist es leider oftmals so, das z.B. die Teilnahme an Rückführungen oder Auslandsverwendungen wegen der damit verbundenen Abwesentheit eher negativ bewertet werden. Ungeachtet dessen, daß man für beides zuerst eine entsprechende Qualifizierung braucht. All diejenigen, die entsprechende Flexibilität für den Dienstherrn erbringen, tuen dies doch aus einer Motivation heraus! Deshalb muss sich dies doch auch in der persönlichen Weiterentwicklung widerspiegeln. Aber leider leider, sieht die Praxis durch die Federführung vieler Beurteiler ganz ganz anders aus!

  21. In der 2015 Beförderungsrunde gab es bei unserer BPOLI 2 Beförderungen zum A11, 1 Beförderung zum A12 und
    0 Beförderungen zu A13.

    In dieser 2016 Beförderungsrunde gab es 3 Beförderungen zum A11, A12 und A13 Beförderungen gab es nicht.

    Das bedeutet, dass es – dank neuer Quote – ein bitterer Herbst werden wird, wenn das neue Beurteilunssystem zum erste Mal greifen wird.

    Wie soll man beurteilungstechnisch voran kommen, wenn die Quote einem im Weg steht?

    Zudem kommen nun – nach gewonnenen Ausschreibungen – die „Superbeamten“ von anderen Dienststllen zu uns, die den schmalen Topf noch weiter füllen.

  22. @Hochfranke
    Was du als „Gejammere der Vergessenen“ bezeichnest, nenne ich Politikversagen.
    Selbst das von dir eingeschätzte „untere Leistungsniveau“, rechtfertigt nicht diese ungerrechten Zustände. („bei der Landespolizei kommt das nicht vor“).
    Und wenn du es Hundert mal als „Gejammere“ bezeichnest, werde ich werde ich diese ungerrechte Personalpolitik immer anprangern -auch bei Beförderungen- gerade weil ich auch mal Personalrat war. Und damit lasse ich es jetzt gut sein.

  23. Liebe Kollegen, mein „Traum“ wäre nach wie vor die Regelbeförderung. Sie benachteiligen niemanden aber sie zeigen, wer im Polizeidienst tätig ist, kann in regelmäßigen Intervallen nach vorne kommen.

    Das Ganze in ein System verpackt, dass zwei Laufbahnen beinhaltet – gD (A1o/11 – A15 u. hD (A14-B?), Polizeizulage i.H. von 300-500 €. Polizeizulage ruhegehaltsfähig u. 85% der letzten Bezüge als Pension.

    Spinnt der? – nein – wir können es uns leisten – wir müssen nur wollen.

    Was der Staat Kriminellen überlässt – kann für uns gut genug sein….

    Was hier allein für ein Potential freigesetzt werden könnte, wenn Erwachsene Kollegen (Beurteiler) sich nicht über andere Erwachse fachlich hochqualifizerte Kollegen (zu Beurteilende) – ihren Kopf zerbrechen müssten – über was eigentlich? Weiß die Bundespolizei eigentlich was alles hirnlos-sinnlos verbrannt wird?

    Es ist halt so – und warum soll es anders sein?

  24. Liebe GdP,
    was machen eigentlich die Verhandlungen über die Besteuerung der neuen Schichtzulage? Etwas positives wäre doch auch eine kleine Beförderung für alle, bes. für die Schichtler.

  25. Zitat:“Mehr als jede/r dritte Beförderte konnte nur deshalb ernannt werden, weil die GdP sich für unsere Kolleginnen und Kollegen in die Verhandlungen zum Bundeshaushalt 2016 erfolgreich im Bundestag eingebracht hat.“

    Und ich dachte die Beförderungen sind abhängig von Eignung, Leistung und Befähigung???
    Na dann werde ich mal schnell GdP-Mitglied und lehne mich zurück. ;-)

    Nein, mal ehrlich; Danke für eure Hartnäckigkeit und beständiges Streben nach Verbesserungen! Der Dank geht natürlich auch an die anderen Gewerkschaften.

  26. Vorab erst einmal Glückwunsch an alle Beförderten.

    DAnn gleich meine Frage an den Vorstand der GDP Bezirk Bundespolizei:

    Warum wurden die Anfragen in den Posts Nr. 6 und Nr. 11 noch nicht beantwortet?

    Meiner Meinung nach ist es erforderlich bei den nicht beförderten, die nach den Veröffentlichungen auf Ihre Ernennung gewartet haben, Transparentz zu schaffen. Demnächst sind Wahlen. Da wird man an dem gemessen was versprochen und eingehalten wurde. Da eine Kluft zwischen angekündigten und tatsächlich durchgeführten Beförderungen im fast 4 stelligen Bereich besteht, wäre ein Aufklärung dringend von Nöten.

  27. Bei mir gab es so was nicht auch wenn es schon lange zurück liegt. Ich habe versucht und auch meistens geschafft ältere Kollegen zu Befördern,sodass sie mit A 9 in den Ruhestand gegen konnten. Allerdings,hatten wir auch einen sozialen Amtsleiter.
    M.f.G
    Peter

  28. Hallo GDP

    könnte jemand die Fragen aus Post 6 und Post 11 beantworten?