GdP-Vertreter treffen Innenausschussvorsitzenden Heveling

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Arnd Krummen, Ansgar Heveling und Sven Hüber.

Am Donnerstag trafen sich die beiden Bezirksvorstandsmitglieder Sven Hüber und Arnd Krummen zu einem Gespräch mit Ansgar Heveling (CDU), dem Vorsitzenden des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, um unser Programm zur Konsolidierung der Bundespolizei vorzustellen.

Hauptthemen waren die dringend erforderliche Personalaufstockung am Beispiel der  Bundesbereitschaftspolizei, der Westgrenze und der Bahnpolizei, die Entprivatisierung der Luftsicherheit sowie die Reduzierung von Abordnungen. Die GdP-Vertreter tauschten sich mit dem Innenausschussvorsitzenden auch über aus unserer Sicht teils höchst gefährliche Prüfpunkte der Arbeitsgruppe Priorisierung des Bundespolizeipräsidiums aus, wie die zur Unzeit geführte Debatte über Revierschließungen, Zusammenlegungen und Polizeihelfer.

Eine Sensibilisierung für die Situation an der Westgrenze nach den Anschlägen in Frankreich und Belgien sowie der Schutz der gestern von den Behörden veröffentlichten potentiellen Anschlagsziele waren ebenfalls Gegenstand des Gesprächs.

Ansgar Heveling war sehr interessiert und aufgeschlossen für die Probleme der Bundespolizei. Er machte deutlich, dass man angesichts dessen nicht zur Tagesordnung übergehen könne und sich der Konsequenzen und der Gesamtlage der Bundespolizei durchaus bewusst sei.

Die GdP-Vertreter warben nachdrücklich für eine verbindliche und langfristige Unterstützung der Bundespolizei.
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2 Kommentare
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  1. Top – GdP – Super Einsatz für UNS ALLE!
    Es wird wenigstens versucht die verantwortlichen Politiker davon zu überzeugen, dass die Bundespolizei mehr finanziellen Spielraum für Personal und Ausstattung benötigt. Das sogar mit Beweisfotos und Gesprächsdatum liebe dpolg!

  2. Richtig – Weiter so – das sind die Ansprechpersonen

    Sie sitzen in den jeweiligen Ausschüssen und diskutieren bzw. verhandeln über die „Feinheiten“.

    Das Problem ist aber, dass jeder ein Stück vom Kuchen ab haben will – und wie formulierte es gestern Abend bei Anne Will Frau Kraft (MPin NRW, SPD): Sie müsse ja auch noch innere Sicherheit bezahlen – als es um das Thema Altersarmut folgt Lohnarmut ging.
    Das hörte sich irgendwie gequält an..- frei nach dem Motto: Innere Sicherheit? Brauchen wir das? und das kostet auch noch?

    Vielleicht steht Hr. Ansgar Heveling der Sache „positiver“ gegenüber.