Gute Besoldung und gute Versorgung für Beamte

Foto: DGB/Simone M. Neumann

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„Dass das Beamtenverhältnis und die Beamtenversorgung attraktiv sind und bei der gegenwärtigen demografischen Entwicklung notwendiger als je zuvor, um für den öffentlichen Dienstherr im Wettbewerb gute Anwärter zu gewinnen, ist für DGB und GdP gesetzt. Ich setze mich über den Tag hinaus für die nachhaltige Finanzierung der Altersversorgung ein“, erklärt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann.

„Zum Beamtenstatus gehören gute Besoldung und gute Versorgung“, so Hoffmann weiter. „Wenn die DPolG behauptet, der DGB würde für Einkommens- oder Versorgungssenkung streiten, ist das schlicht gelogen. Gerade der dbb, in dem die DPolG Mitglied ist, befürwortet aktuell eine Absenkung der Besoldung in der vagen Hoffnung, dies könnte zur Sicherheit der Beamtenversorgung beitragen (http://www.dgb.de/-/YRJ). Das hat potenziell nicht nur Folgen für die Besoldung und Versorgung der Bundesbeamten, sondern würde auch für Landesbedienstete mittelbare Folgen haben. Die DPolG stellt also die Tatsachen auf den Kopf!“


Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken

4 Kommentare
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  1. Wir arbeiten doch schon 2 h mehr pro Woche als die Angestellten und dann soll unsere Besoldungserhöhung weiterhin 0,2 % niedriger ausfallen?
    Mindestens eine dieser Ungerechtigkeiten muss nun weg!
    Bitte GdP kümmert Euch darum. Danke!

  2. Der Link, auf den ihr verweist, liest sich für mich, dass der DGB dagegen ist. Der BMI hat entsprechende Vorstellungen, nicht der DGB!

  3. Ich würde gerne das Konzept zur Erwerbstätigenversicherung lesen, dann kann man entsprechende Aussagen nachprüfen. Gibt es da einen Link eine Quelle, welche eure Aussagen unterstützt?

    Der von euch angegeben Link hat etwas mit der seit Jahren einbehaltenen Rücklagenbildung zu tun, allerdings nichts zum Inhalt der Erwerbstätigenversicherung, welche vom DGB favorisiert wird.

  4. Bei allem Respekt dem DGB gegenüber !
    Zitat Gute Besoldung und gute Versorgung für Beamte Zitat Ende
    Erzählt das bitte den Jung-Lehrern in Nordrhein-Westfalen. Diese werden zu einem als Angestellte beschäftigt. Weiter leisten sie 30 Stunden und erhalten damit nur 75 Prozent Gehalt. Unterrichtsvorbereitung und Klausurenkontrolle sind ein reines Privatvergnügen. Zudem werden sie in der unterrichtsfreien Zeit (sprich Ferien) entlassen. Sie müssen sich in der Zeit selber versichern. Arbeitslosengeld gibt es nicht (erst nach zwei Jahren). Hartz IV sowieso nicht.
    Also erhalten Jung-Lehrer in NRW zudem zwei Monatsgehälter weniger. Das ist noch einmal eine Kürzung von 17 Prozent.
    Die GdP hat bereits angesprochen, dass die Attraktivität für den Polizeiberuf dahin ist. Viele mit entsprechender Qualifikation gehen in die freie Wirtschaft.
    Auch bei den Lehrern wird es so sein. Nur dass hier schon im Studium andere Wege eingeschlagen werden.

    Vater Staat muss sich endlich etwas einfallen lassen, um den gesamten Staatsdienst wieder attraktiv zu gestalten.