Personalratswahlen 2016: Jede Stimme zählt +++ Jetzt Briefwahl möglich!

wahllogo11042016bViele Menschen fühlen sich von den Ereignissen in der Welt und ihren Folgen für die Bundespolizei geradezu überwältigt.

Wir erleben, welche schlimmen Folgen die politische Ignoranz der letzten Jahre gegenwärtig für die Menschen in der Bundespolizei und ihre nächsten Angehörigen auslösen. Stimmenabgabe ist Teilhabe an erfolgreichen Lösungen. Wer „nur“ meckert, gestaltet nicht mit. Wir haben unsere Stimmen gegen die Unzufriedenheit, Unzulänglichkeiten und Ungerechtigkeiten erhoben. Wir haben keine Stimmung gemacht, sondern erkämpften mit guten Argumenten Verbesserungen, so, wie es unser Wählerauftrag war.

Mit Sven Hüber und Martin Schilff stehen für uns an der Spitze des Bundespolizei-Hauptpersonalrates sowie des Bezirkspersonalrates zwei anerkannte und geschlossene Persönlichkeiten, die in den letzten Jahren mit klaren Ansagen und starker Haltung diese Interessenvertretungen führten. Sven und Martin sind keine Gernegroß. – Sie werden vom Vertrauen der Menschen in der Bundespolizei getragen und dieses Vertrauen ist Ausdruck der Stimmenabgabe bei den Wahlen zu den Personalräten. Die Beteiligung an den Personalratswahlen bildet somit die Basis für eine erfolgreiche Interessenvertretung gegenüber der Behörde, dem Präsidium, dem Ministerium und dem Parlament. Jede Stimme stärkt unsere Verhandlungsposition. Jede Stimme verleiht unseren Argumenten Kraft. Deshalb zählt jede Stimme.

 Wir werden auch in Zukunft jenen eine Stimme geben, die zu den „Stillen“ in unserer Organisation gehören. Mit der Stimmenabgabe wird jedes Schweigen gebrochen. Die Wahlbeteiligung in der Summe aller Stimmen autorisieren Sven Hüber, Martin Schilff und alle anderen Kandidatinnen und Kandidaten ihre Stimmen für alle zu erheben. Die Beteiligung an der Stimmenabgabe stärkt ihre Positionen. Und jede Verhandlung wird dadurch erfolgreich, dass diejenigen, die sie führen, diese im Namen all der anderen Stimmen führen können. Dies gilt auch für den Interessenausgleich zwischen den Einzelinteressen. Jede Stimme ist auch eine Stimme für den Ausgleich untereinander. Damit die Bundespolizei menschlicher, fairer und besser wird, zählt jede Stimme. Daher bitte ich Dich, geh zur Personalratswahl am 10.-12.Mai 2016. Wenn Du persönlich an diesen Tagen verhindert bist, beantrage Briefwahl. Mach Deine Personalräte stark mit Deinen Stimmen für die Liste 1 – die GdP!

Euer Jörg Radek

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2 Kommentare
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  1. Ab vom Thema. Nun wird ja der Einsatz der Bundeswehr beim Flüchtlingsthema diskutiert. Das seitens der Bundesregierung ! War mir auch klar angesichts der gezielten Fernsehbilder von Soldaten in Frankreich und Belgien.
    Ab von den üblichen Argumenten muss die Polizeigewerkschaft (GdP) hier das Thema aufgreifen.
    Denn wir haben bei den Polizeien alle eine fundierte Waffenausbildung. Auch die Praxisausbildung ist sehr gut.
    Wenn denn jetzt die Bundeswehr massiv Leute einsetzen soll (gegen den Terror und beim „Flüchtlingsthema“) bekomme ich Bedenken. Wer die Waffenausbildung der Bundeswehr mit der unseren vergleicht, bekommt Angst.
    Ich meine die allgemeine Waffenausbildung für die gesamte Truppe.
    Immer noch herrscht dort nicht der Umgangston wie bei der Polizei, wo der Kern auf das Vermitteln von Lerninhalten in sachlicher Tonlage gesetzt ist. Das mit dem Ziele die Ausbildungsinhalte auch in der Praxis anzuwenden.
    Besondere Angst habe davon, dass in dem Zusammenhang die Aussetzung der Wehrpflicht aufgehoben wird, um Personal zu gewinnen.
    Dann rennen salopp gesagt kurz ausgebildete Bürger mit Waffen herum und bekämpfen den Terror. Oder sorgen für den geordneten Zustrom von Flüchtlingen.
    Denn eines ist uns nach den ganzen Sparprogrammen klar ! Sicherheit darf nichts kosten. Da wird der Regierung kein Mittel zu billig sein, um Sicherheitskräfte zu produzieren.

    Wir haben ja schon das Problem in neuen Bundesländern mit den Hilfspolizisten. Von der GdP scharf kritisiert und vom BdK sehr deutlich gemacht.

    Sicher mag unter gewissen Voraussetzungen eben eine geballte Kraft von Soldaten an der Grenze und bei s.g. Lagen wichtig sein. Nur möchte ich dann nicht ständig dieses Kribbeln im Nacken verspüren, wenn hinter mir der Kamerad der Bundeswehr nervös an seinem G36 herumspielt. Hier muss die Qualität zählen und nicht die Quantität.

    Ausserdem ist es so oder so eine Unverschämtheit der Bundesregierung. Denn die Polizeien wurden so heruntergespart, dass eben solche Massnahmen (leider) von der rein sachlichen Erwägung keine reine Phantasie mehr sind. Gespart wird ja auch bei der Bundeswehr. Das führt die Sache noch mehr in viele Zweifel.
    Wie soll diese Truppe mehrere tausend qualifizierte Kräfte für den Inlandseinsatz stellen, wenn die selber gerade ihre Auslandseinsätze gebacken bekommen ?

  2. Lieber Torben,

    Sauber geschrieben und da bin ich absolut bei dir…wer Jahre lang trotz mahnender Worte seitens derjenigen, die sich auskennen (nämlich der GdP) nun einen solchen „Stunt“ (ein anderes Wort hätte den Admin dazu veranlasst den Eintrag nicht freizugeben) vorhat, stopft Loch 1 mit Loch 2 und reißt nur mehr ein als er erreichen will. Bundeswehr im Inneren ist und bleibt von den Vätern des Grundgesetzes nicht gewollt und ist zu recht dort genauso verankert. Mehr Innere Sicherheit gibt es nur, wenn Geld in die Hand genommen wird. Ich fühle mich auch bei diesem Thema von euch gut vertreten…bleibt am Ball und Glück auf