Reservemagazin – Tausende Kolleginnen und Kollegen unterstützen GdP-Forderung

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Mehr als 5.000 Kolleginnen und Kollegen geben der GdP-Forderung ihre Unterstützung!

Die GdP bleibt am Thema „Ausstattung mit einem zweiten Magazin/Reservemagazin“ für die Pistole P 30 dran – und wird von den Kolleginnen und Kollegen zu Tausenden mitgetragen! Bis vergangenen Montag sind bereits mehr als 5.000 Unterstützungsunterschriften für die GdP-Forderung nach Ausstattung mit einem zweiten Magazin eingegangen.

Danke für eure klasse Unterstützung, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ihr stärkt unsere Verhandlungsposition!

Die GdP hatte mit ihren Personalvertretern bereits vor der Einführung der P 30 die Ausstattung mit einem zweiten Magazin gefordert. Auch der letzte Delegiertentag der GdP Bezirk Bundespolizei hatte diese Forderung nochmals bekräftigt und einen entsprechenden Antrag beschlossen. Die GdP-Forderung hatte nach den Terroranschlägen in Europa mit auch getöteten Polizeikollegen, aber auch durch die verbindliche Einführung des Amoklage-Trainings in der Bundespolizei mit integriertem Magazinwechseltraining weitere Brisanz erhalten.

Als eine Initiative des GdP-geführten Bezirkspersonalrates beim Bundespolizeipräsidium zur Wahlausstattung mit einem zweiten Magazin bei den Entscheidungsträgern (noch) nicht zum Erfolg führte, startete die GdP eine Medien- und Unterschriftenkampagne, der sich innerhalb weniger Tage Tausende Kolleginnen und Kollegen anschlossen.

„Wir haben in den vergangenen Wochen sehr hochrangige Gespräche zu dem Thema geführt, eure Unterschriften waren eine ganz wichtige Verhandlungsunterstützung für uns“, bedankt sich GdP-Bezirksvorsitzender Jörg Radek.


Themenbereich: Ausstattung & Ausrüstung | Drucken

5 Kommentare
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  1. Ist der Blick von oben herab klarer?
    Ich habe mich gefragt, wie das BPOLP entgegen der Beratung der Basis, der Anti-Amok-Trainer, der Schiessausbilder u.a. zu dieser Entscheidung gegen das 2.Magazin kommen konnte? Auch die Länderpolizeien -insbesondere in der aktuellen Lage- bewerten das ganz anders. Dann war ich mal im BPOLP und erfuhr, dass dort kaum jemand über die polizeiliche Grundbefähigung wie z.B. aktuelle Kontrollübung, einsatzmäßige Übungen P30/MP, noch einer Anwenderschulung Anti-Amok erfüllt hat. Man hat Wichtigeres zu tun, ist im Detail „ahnungslos“ und urteilt quasi von oben herab, was für die Basis/ den Einsatz gut ist!
    Dann wollte ich das verstehen, ging auf Google-Earth und wollte auch mal von oben herab aufs BPOLP gucken. Also das fehlende Detailwissen im Gebäude des BPOLP erschien im Quadrat mal zwei, ….also Böhmermann hätte das jetzt ausgeschrieben!
    Nunmehr verstehend von oben herab der Schwenk mit Google-Earth nach Alt-Moabit, das neue BMI, es erscheint…. eine einzige, riesige Baustelle! Ja, vielleicht sieht man von oben herab manche Dinge anders?

  2. Wenn es denn tatsächlich zu einem 2. Magazin kommen sollte dann möchte ich auch, ein Schulter-Traggestell/ Tragegurt, zur Diskussion stellen.
    Schon jetzt mit allen Ausrüstungsgegenständen die uns der Dienstherr zur Verfügung stellt, zieht es mir den Gurt samt Hose vom Hintern.
    In einem anderen Gewerkschaftsforum wurde ein Entlastungsgürtel vorgestellt, den ich aber (für meinen Bereich grüne Grenze) nicht so ideal finde da wir dann in der Hüfte noch mehr in die Breite gehen.
    Ich komme jetzt schon kaum durch ein Zugabteil ohne irgendwo gegen zu rammeln, genauso beengt ist es in allen Streifenwagen da der Sicherheitsgurt und das Holster dicht beieinander liegen, ich muß mich verdrehen ehe ich an das Gurtschloß komme.
    Vielleicht wäre eine Trageweise der P30/und -oder EKA an/auf der Weste möglich?!?!

  3. Reservemagazin ist sicherlich gut. ABER es bringt absolut keine Punkte um bei Terroristen / Amoklagen gegen geschützte Täter agieren zu können.
    Die MPi5 ist eine gute Waffe – aber lange veraltet. Warum greift niemand das Thema Mpi7 bzw. G36 Compact auf?
    Die MPi7 wurde für dafür entwickelt klassisch nicht kämpfenden Einheiten ein Werkzeug an die Hand zu geben, welches kompakt und leicht zu Händeln ist – und dabei die Wirksamkeit eines Sturmgewehrs hat. Die Anforderungen wurden alle übertroffen!

  4. @Nachdenklich….mit etwas Eigeninitiative geht es auch. Da die Hülle der Schutzweste im vorderen Bereich großflächlig mit Klett versehen ist, habe ich mein RSG und meine Handfessel griffbereit dort angebracht. Und schon ist der Gürtel entlastet und auch die Hüfte. Mit etwas Geschick, klappt es.Also, nicht nur fordern. Sondern mit der Ausrüstung arbeiten, die man hat und schon klappt es.

  5. Ich hörte was von einem Mitarbeiterbrief, der nächste Woche von unseren Präsidenten kommen soll, indem das vor kurzem noch undenkbare verkündet werden soll. Ist dem so?