Acht zentrale GdP-Forderungen, um die Bundespolizei attraktiver zu machen:

  • Wir fordern die Festlegung der Wochenarbeitszeit für alle Beschäftigten einheitlich auf 39 Wochenstunden. Dies ist für die kommende Wahlperiode der Personalvertretungen ein zentrales Ziel der GdP.
  • Wir fordern als GdP die rückwirkende Wiedereinführung der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage, wie es Bayern und NRW vorgemacht haben!
  • Wir fordern die Wiedereinführung des Urlaubsgeldes.
  • Wir fordern, dass A8 als Eingangsamt im mittleren Dienst der Bundespolizei festgelegt wird.
  • Wir fordern die Fortsetzung des Hebungsprogramms für den Tarifbereich und für den Verwaltungsbereich.
  • Wir fordern die Fortschreibung des 2002 bis 2012 begonnenen, aber bisher nicht zu Ende geführten Hebungsprogramms vom mittleren in den gehobenen Polizeivollzugsdienst und damit die Hebung weiterer 10.775 Planstellen und Funktionen des mittleren in den gehobenen Dienst, die vom Bundesinnenministerium bereits 2002 als hebungsfähig identifiziert wurden, mit Aufstieg der Dienstposteninhaber.
  • Wir fordern einen Personalgewinnungszuschlag zur Fachkräftegewinnung
  • Wir fordern einen Ausgleich für hohe Lebenshaltungskosten in Hochpreisregionen

Ausführliche Informationen zu diesen und anderen Forderungen unter:logo personalratswahl klein

Konsolidierungsprogramm für die Bundespolizei

Unsere Forderungen für Arbeitszeitverbesserungen in der Bundespolizei

Raus aus der Abordnungsfalle

Das haben wir erreicht – und das noch vor

Tarifinfo – wir sind nicht nur zu Wahlzeiten da

 


Themenbereich: Attraktivitätsprogramm | Drucken

6 Kommentare
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  1. Eingangsamt A8???
    Mal ehrlich wo soll dass denn enden?? Soll damit einhergehend eine Laufbahnreform stattfinden? mD bis A11?

    Warum A8? Wie wärs einfach mit mehr Geld???

    Wenn ich in meinem Berufsleben nur max- zweimal befördert werden kann, dann ist dies so uninteressant, dass ich auf die Dienstgrade verzichten könnte.

  2. Liebe GdP, lieber Frage,

    ich finde diesen Schritt der Anhebung des Eingangsamtes nach mehr als 20 Jahren nach Anhebung auf A 7 mehr als überfällig. Die Anforderungen an den einzelnen PvB haben sich im Laufe der Jahrzehnte stark nach oben entwickelt.
    Ich will jetzt nicht kleinlich sein, aber von A8 bis A11 sind drei Besoldungsstufen :-) …aber ich bin da deiner Meinung. Der DH nimmt seine Mitarbeiter nicht mit…wie z.B. mit der Anhebung der vDGL oder GL Stellen. Viele Kollegen mit eingeschränkter Ämterreichweite leisten dort gute Arbeit und sind Planstelleninhaber. Der Weg auf A12 wird diesen Kollegen jedoch verwehrt. Wertschätzung sieht meiner Meinung nach anders aus. Aber wie die Wertschätzung des IM aussieht, sieht man an seiner Verteidigung des AG Angebotes …einfach nur enttäuscht. ABER das ist ein anderes Thema.

    Die Forderungen der GdP finde ich sehr gut. Die Entlastungen des Schichtdienstes müssten stärker mitgenommen werden. Die grundsätzliche allgemeine Reduzierung auf 39 Stunden ist für mich nicht ausreichend genug. Dies sollte auch unter den acht Punkte stehen.
    Die Wiedereinführung der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage ist mehr als richtig und sollte auch angehoben werden, da sie bei den Besoldungserhöhungen der letzten Jahre…. meiner Erinnerung ….nach immer ausgeschlossen wurde.
    MfG
    Sindbad

  3. „Wir fordern einen Ausgleich für hohe Lebenshaltungskosten in Hochpreisregionen „.

    Diese Meinung kann ich persönlich so nicht teilen. Ich selbst wohne 65 Autokilometer von meiner Dienststelle weg und benötige ca. eine Stunde dorthin, weil in etwa die Hälfte der Wegstrecke über Land- und Bundestraßen geht. Da die Fahrtkosten nicht unerheblich sind, fahre ich überwiegend mit der Deutschen Bahn zum Dienst. Und hierfür brauche ich für die Hin- und Rückfahrt plus Fußweg und Autofahrt etwa drei Stunden. Wenn die GdP fordert, für Betroffene einen entsprechenden Ausgleich für hohe Lebenshaltungskosten in Hochpreisregionen zu schaffen, dann frage ich mich, wer dies für mich für die täglich entgangene Lebensqualität (eingeschränkte Freizeit) tut.

    Wer sich das Leben in der Stadt nicht leisten kann oder will, der sollte seinen Wohnsitz dort beziehen, wo der Wohnraum bezahlbar ist. Das würde auch der andauernden „Landflucht“ und somit der „Verarmung“ des ländlichen Raums vorbeugen.

  4. Zunächst einmal sind die aufgestellten Forderungen gut und richtig.

    @T.Breuer: Leider kann ich dein Argument nicht nachvollziehen. Du kannst ja gerne mal eine 65 km Ring um München ziehen und die Preise vergleichen, da ist von „Verarmung des ländlichen Raums“ nichts zu spüren. Ich wohne 85 km von München (Richtung Norden wohlgemerkt) entfernt, fahre auch täglich zum Dienst und trotzdem kostet der qm Grundstück hier über 200 Euro. Und das ist ja längst nicht alles. Immer wenn ich mal in meine alte Heimal komme, bin ich jedesmal wieder überrascht, wenn ich mir nur ein Paar Wiener mit Brötchen kaufe… In der Provinz im Vergleich zum Ballungsraum ist der Polizeiobermeister ein Hauptkommissar und umgekehrt. Ich finde schon, dass man dagegen etwas unternehmen muss. Ich will nicht jammern, ich komme zurecht, aber frag doch mal den Polizeimeister, der „in den meisten Fällen freiwillig“ im Raum München/Frankfurt Dienst schieben muss. Ich denke das dieser ganz knapp am Hartz 4 – Aufstocker vorbeischrammt. Wohngeld würde ihm mit Sicherheit zustehen…
    Also keine Angst, selbst wenn es 200 Euro Ballungsraumzualge gäbe, es lebt hier trotzdem keiner im Luxus. Selbst mit diesem Betrag wären die Mehrkosten nicht annähernd gedeckt.

    Das Wichtigste bleibt die Rückkehr zur 39 Stunden Woche, dann hat auch der Penler mehr Freizeit.

    PS: E-Auto´s werden jetzt gefördert und schaffen die Strecke hin und zurück mit einer Batteriefüllung. Ich fahre auch täglich mit dem Auto zum Dienst in den Ballungsraum.

  5. @Flughafenmann

    Warum kehrt man denn nicht einfach wieder zurück zu den alten Ortszuschlägen, damals hatte jemand, der in einem Ballungsraum wohnhaft war, solange einen höheren Ortszuschlag als derjenige, der hinter dem Deich wohnte, bis er auch hinter den Deich zog, Aber das wurde ja alles vereinheitlicht. Und dann, wo beginnt die Ballungsraumzulage? Kann Dir versichern, dass es hier in Freiburg im Breisgau genau so teuer zu wohnen ist, wie in Frankfurt oder München, obwohl die Stadt nur 200000 Einwohner hat.

  6. Forderungen sind immer gut, aber….

    Die wirkliche Hauptnot der BPOL ist die Personalknappheit.

    39 Std Woche
    eigentlich egal; nur (rein rechnerisch) vergrößert sich die Personalknappheit. Die 2 Stunden weniger kosten viel Geld, was die BPOL an anderen Ecken dringlicher braucht. Mit Sicherheit werden wir die Haushalt BPOL nicht ins unendliche Ausreizen können.
    Statt 39 Std lieber sinnigere Forderungen bzw Kostenverlagerung. Stärkeres Fokusieren der Altersteilzeit, der Frührente, der Langzeitstundenkonten. Solange wir jung sind können wir „leisten“, wenn wir jedoch älter sind, dann wird es schwerer (vor allem im Schichtdienst). Diese Forderung unsere Überstunden auf 40 zu begrenzen, die (geplante) Streichung von Stunden nach Ablauf einer bestimmten Zeit sind Punkte die stören. Wer Stunden aufbaut (durch den Einsatz in Bayern sind bei einigen die Konten voll geworden), der soll doch damit haushalten wie er will. Wer nach 3 Monaten 500 Überstunden hat und drei Wochen frei gemacht hat, der ist wieder erholt, kann und will arbeiten. Lasst ihn doch solange mit den restlichen 400 Stunden haushalten wie er will. Warum muss er gezwungen werden seine Stunden jetzt abzubauen? Er ist erholt, er will arbeiten, er will die Stunden lieber dann nutzen, wenn „schlechte Zeiten“ sind.
    Warum bremsen wir uns mit den Vorgaben der AZV selber (und unnötig) ein. Weder dem Einsatzerfolg noch dem Mitarbeiter ist damit geholfen.

    Urlaubsgeld
    ja, wäre nett.
    Aber warum so pauschal?
    Es gibt kaum Geld, der Haushalt ist begrenzt? Warum erkennen wir nicht an, dass es Menschen bei der BPOL gibt die mehr Geld brauchen und einige die mehr bekommen? Warum nicht: Urlaubsgeld bis A9 (oder A10)?
    Besser als Urlaubsgeld wäre aber eine Ballungsraum zu Lage, für die die tatsächlich mehr zahlen müssen.

    A8 als Eingangsamt.
    Und dann? Noch eine Beförderung weniger im mD, noch länger im Statusamt.
    Dazu die Forderung den gD auszuweiten
    Schon jetzt haben wir mehr gD als zu führen ist. Jedoch genau den Anspruch stelle ich im gD fest. Jeder Offizier will führen, GL, DGL, ZF oder stell sein. Wie soll das gehen? Die PVB gD, die als normaler StreifenPVB arbeiten sind am Motzen und Fordern. In der BBP sind Gruppenführer gD sich zu fein um als PVB in der Gruppe eingesetzt zu werden; schließlich müssen sie führen; dabei fehlt es am mD und der gD chillt während der mD buckelt und leistet. Das passt doch nicht.
    STOPPT endlich diese gD Flut!
    Der gemeine PVB hat es nicht begriffen, dass nur ein Teil führen kann und damit auch der gD Polizist auf der Straße ist.
    Es müsste ein neues System her; gerne ohne Schulterklappen. Ganz neu! Keine KSB von A7 bis A11. Da ist der 50 POM und der junge A9er PK zusammen auf Streife – und wer bekommt mehr Geld? Das passt doch nicht!!! Besoldungssystem nach Funktion. Ausbildung im mD / gD von mir aus (zunächst) belassen (oder System ändern) und dann Besoldung nach Funktion und Stufenweise Anhebung nach Erfahrungstufen; keine Beförderungen mehr. Leistung kann zur früheren Anhebung führen und negative Leistung zur späteren Erfahrungsanhebung.

    Personalzuwachs.
    Ja!!! dringend.
    SoPro Flughafen FFM: Verkürzte Ausbildung, nur für den Flughafen einstellen
    SoPro Direktion München.
    Junge PVB für und in die BBP!
    Einbindung des 2 DJ komplett in die BBP – auch in das Einsatzgeschehen.
    Strukturänderung in der gesamten BPOL. Der Wasserkopf wächst, die PVb fehlen. Controlling, Mangement, Statistiken binden Menschen ohne Ende… wozu? Warum muss ein dreißig Jahre alter PVB Twitteraccounts bedienen und nicht Streife laufen?

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