SPD-Bundestagsfraktion unterstützt GdP-Forderung

Die Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, hat in zahlreichen Gesprächen mit dem Bundesminister des Innern, der Leitung des Bundespolizeipräsidiums und verschiedenen Abgeordneten des Deutschen Bundestages die Einführung von Langzeitarbeitszeitkonten oder „Flexi-Konten“ für die Beschäftigten der Bundespolizei gefordert. Damit soll zum Einen erreicht werden, dass keine Überstunden verfallen, zum Anderen die Möglichkeit eröffnet werden Überstunden dann abzubauen, wenn man sie zum Beispiel aus Gründen der Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege benötigt.

Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt nun unsere Forderung und nimmt auch unseren Vorschlag aus dem GdP-Konsolidierungsprogramm zur Einstellung weiterer Beschäftigten bei der Bundespolizei im Vollzugs-, Verwaltungs- und Tarifbereich auf:

Mehr als drei Millionen Überstunden sind nach derzeitigem Stand bei den Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei angefallen. Deshalb unterstützt die SPD-Bundestagsfraktion das Anliegen der Gewerkschaft der Polizei und fordert die sofortige Einführung so genannter Langzeitkonten.

„Drei Millionen Überstunden haben die Beamten der Bundespolizei angesammelt. Hauptursachen sind die Belastungen durch die Flüchtlingszuwanderung und die anhaltende Terrorgefahr in Europa. Solche extremen Belastungen dürfen nicht auf dem Rücken der Polizisten ausgetragen werden. Der Dienstherr, Bundesinnenminister de Maizière, muss hier Fairness walten lassen.

Auf der Überstundenhalde dürfen die Beamten nicht sitzen bleiben. Deswegen müssen endlich Langzeitkonten bei der Bundespolizei eingeführt werden. Langzeitkonten werden bereits seit 2011 erprobt. Das muss jetzt endlich auch auf die gesamte Bundespolizei ausgeweitet werden. Gerade hier werden auf den Polizeidienst zugeschnittene Langzeitkonten dringend benötigt. Die bisherige Weigerung des Ministeriums ist unfair gegenüber denjenigen, die in den vergangenen Monaten alles gegeben haben, um die Spitzenbelastungen abzuarbeiten und unsere Sicherheit zu schützen.

Langzeitkonten ermöglichen das Ansparen von Zeitkontingenten. Damit verfallen keine Überstunden mehr und diese können in späteren Jahren abgebaut werden, um zum Beispiel mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Gerade die Familien der Bundespolizistinnen und Bundespolizisten mussten belastungsbedingt häufig zurückstecken.

Wir werden in den kommenden drei Jahren beginnend mit dem aktuellen Haushalt 2016 mindestens 3.000 neue Bundespolizeibeamte einstellen. Diese stehen aber erst in ein paar Jahren ausgebildet zur Verfügung, sodass es eine faire Regelung für die aufgelaufenen Überstunden geben muss. Der Bundesinnenminister sollte seine Beamten nicht im Stich lassen.“

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Themenbereich: Arbeitszeit | Drucken

19 Kommentare
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  1. Ist das wieder eine Blendgranate für de BT Wahl im nächsten Jahr?? Was haben die von der SPD die Letzten Jahre eigentlich gemacht? Wielange sind die schon in der Regierung? Jetzt wo es dem Ende entgegen geht versprechen die was, hoffentlich haben die sich nicht versprochen. Meine Stimme bekommt die SPD nicht.

  2. Im Klartext heissen Überstundenkonten Einsparungspotential für den Arbeitgeber Bund/BMI. Über die diese Konten kann über Jahre und Jahrzehnte genau prozentual Personal eingespart werden.
    Was ist aus der alten Gewerkschaftsoffensive geworden, die strenge 35 Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich und in dem Sinne einem Überstundenverbot ?
    Da gab es noch vernünftige Rechnungen. Dass für die fünf Stunden weniger sieben Mann seinen neuen Arbeitsplatz schaffen.

    Heute ist die Realität folgende !
    Im Einzelhandel, aber auch auf dem Büro werden Überstunden in den Arbeitsvertrag mit eingebunden. Das schon seit Jahrzehnten. Mit dem Grundlohn abgegoltene Überstunden !
    Die s.g. Selbständigen oder Unternehmer aller Hermes Paketfahrer machen soviel Stunden, wie es Onkel Hermes passt und seine Pakete ausgeliefert sind. Also Herr Otto ist gemeint. Auch andere freie „Unternehmer“ arbeiten 12 Stunden und mehr, sowie sechs Tage die Woche.

    Die Produktivität ist allerorten massiv gestiegen. In dem Sinne dürfte nicht einmal ein Mindestlöhner unter 3000 Euro netto verdienen.

    Aber die Löhne wurden gekürzt. Lohnverzicht, Verzicht auf Erhöhungen, Wegfall der Weihnachtsgelder, Wegfall des Urlaubsgeldes, Wegfall anderer Gratifikationen.

    Dass die Scheinselbständigkeiten zudem die moderne Umgehung der Sozialversicherung ist und in dem Sinne legalisierte Schwarzarbeit, wird vollkommen verkannt und leider auch von den Gewerkschaften.

    Schwarzarbeit selber wird nur verwaltet. Ein Gespräch mit den Kollegen vom Zoll gibt einem Aufschluss. Deren Gewerkschaft hat ja auch zu Papier gebracht, dass die Bekämpfung der Schwarzarbeit ein Witz ist.

    Der Staat macht fleissig mit. Das Weihnachtsgeld gekürzt oder ganz gestrichen. Das Urlaubsgeld gestrichen. Lohnerhöhungen sehr zaghaft. Aber die Überstunden ! Jetzt schon machen nicht nur Bundespolizisten massiv Überstunden. Überall wird der Personalmangel mit Überstunden ausglichen. Oder besser ! Es wird Personal gespart, weil die Leute so doof sind und Überstunden machen.
    Und Leiharbeit gibt es beim Staat nicht in dem Sinne.
    Doch hat man fast überall die Verbeamtung herausgenommen. Zumindest beim Fussvolk. Also bei der Stadt sind die Bürgerbüro Leute Angestellte. Selbst die Unkündbarkeit wurde aufgeweicht. Doch die Amtsleiter und der Bürgermeister sind wieder verbeamtet.
    Doch geht es noch schlimmer. Putzfrauen kommen von Fremdfirmen. Nicht nur bei Bundesbehörden. Zu absolut miesen und beschämenden Bedingungen. Aber offiziell wurde von der Firma die Einhaltung der Standards schriftlich belegt, was das Papier aber nicht mal wert ist.
    Doch der Staat kann auch selber Beschäftigungsverhältnisse wie die freie Wirtschaft generieren.
    GmbHs der Städte. Die Mitarbeiter zu schäbigen Bedingungen. Doch der/die Geschäftsführer aus den eigen Riehen erhalten zusätzliches Geld zu ihrem Gehalt.
    Die Bundesbahn nun als Deutsche Bahn. Der Wachdienst wird sehr schlecht bezahlt. Und das als immer noch faktisch Staatsunternehmen. Denn die Aktienverhältnisse … wir wissen es ja.
    Denn so kann man weiter noch die Gewinne privatisieren und die Verluste verstaatlichen.

    Was soll das heissen ????
    Sofortiger Stopp aller Überstunden bei der Bundespolizei. Massive Neueinstellungen und von mir aus auch Abwerbungen aus anderen Polizeien. Geht nicht ? Dann fragt mal die Franzosen was alles geht.

  3. Liebe GdP,

    Hört auf für die Langzeitkonten zu sein. Ihr begeht einen großen Fehler. Ich habe das sogenannte Lebensarbeitszeitkonto bei der Landespolizei Hessen erlebt. Die Stunden wurden auf eine gesondertes Konto gutgeschrieben. Man ist an die Stunden nur rangekommen, wenn man einen triftigen Grund (Schwangerschaft, Inanspruchnahme vor Eintritt in Pension etc.) dafür hatte, bei sonstigen oder gar keinen Grund wurde es von der Behörde abgelehnt, diese Überstunden nehmen zu dürfen. Das heißt, die Behörde bestimmt, wann ich meine Stunden nehmen darf. DAS KANN ES DOCH NICHT SEIN. Nächster Grund: Alle Beamte hatten so viele Stunden auf dem Lebensarbeitszeitkonto gleich hoch angesammelt (auch die älteren Jahrgänge), das das Problem bestand, das auf einmal viele ältere plötzlich früher in Pension gegangen sind, weil sie die Überstunden aus dem Lebensarbeitszeitkonto beantragt hatten. Das hatte die Behörde wohl nicht berücksichtigt. Ergo: Wie ich von Kollegen der Lapo Hessen gehört habe, wurde das „Projekt Lebensarbeitszeitkonto“ wieder „eingefroren“. Überlegt es euch gut, ob ihr das so wollt. Warum muss es überhaupt solch ein extra Konto geben. Sollen die Kollegen, die die Überstunden angesammelt haben, doch diese auch nehmen dürfen. Das muss dann halt mal besser koordiniert werden, spätestens in drei Jahren wenn mehr Personal da ist, muss das doch möglich sein, mein Gott…

  4. Ich glaube denen auch nichts mehr….niemanden

  5. @PST
    Wie sehen denn die Ideen/Entwicklungsrichtungen der anderen Parteien aus?
    Gibt es da etwas konkretes mit dem man einen Bundespolizisten überzeugen könnte?
    Die SPD hat zumindest das ein oder andere Papier und Ideen bereits vorgelegt, was sagen die anderen? Sind sie im Bezug auf die Bundespolizei für einen Bundespolizisten eher wählbar?

  6. Ich möchte mal wissem, wann einige aufwachen.
    Es ist immer dasselbe, WER regiert denn seit 4 Jahren, bitte schön?
    Und wer hatte die Jahre davor regiert? Warum wird das immer wieder vergessen?
    Dann hätten dieselben, die Verantwortung hatten, und VIELES dieser immer wiederkehrenden Probleme und Forderungen doch schon lange gelöst und in Gesetze gepackt werden können.
    DAS kann man immer nur grade dann, wenn bald wieder eine Wahl ansteht, ja? Und dann hört man immer nichts mehr davon, und was auch immer sehr beliebt ist, “ es wird geprüft“, …“es wird noch weiter geprüft“…und man verspricht „sich kümmern zu wollen“
    Milliardenpakete für Griechenland, hochkomplex und kompliziert, werden in wenigen Wochen durchgepeitscht, aber solch einfache, und auch minimalistische, grade was das finanzielle betrifft für BPOL als Beispiel benötigen ewige Regeirungsjahre, und Jahre der Forderung?
    Ich kanns nicht mehr lesen, und nicht mehr hören!

  7. Das grundsätzliche Problem das uns seit Jahren begleitet ist, dass wir seit Jahren von einer Generation von Versagern regiert werden, ja ich würde sogar behaupten diese Versager sitzen nicht nur in der Politik, sondern auch in Großbanken (z.B. Deutsche Bank, Commerzbank), DAX-Konzernen (VW, Siemens etc.) und selbstverständlich in anderen Führungsebenen und der öffentlichen Verwaltung. Das alles hängt weder mit den Problemen innerhalb der EU, von wegen gemeinsame Werte, noch mit den Herausforderungen der Globalisierung zusammen. Insbesondere unsere politischen Vertreter hatten schon immer große Herausforderungen zu meistern, ich erinnere nur an die Zeit des kalten Krieges oder die Wende 1989 und den Aufbau Ost. Der Unterschied zu heute war damals, dass Politiker und ihre Politik verlässlich waren und jeder seine politische Heimat hatte. Die Wahlkreisabgeordneten waren volksnah, jeder kannte sie und wer es tatsächlich in den Bundestag schaffte, hatte sich nicht selten über die bekannte Ochsentour im wahrsten Sinne des Wortes hochgearbeitet. Der Abgeordnete von heute hat i.d.R studiert, meist Jura oder Volkswirtschaft, sitzt mit Ende zwanzig oder Anfang dreisig im Deutschen Bundestag, erklärt in einer der unzähligen Talkshows was die Lebensleistungsrente bedeutet oder das Renteneintrittsalter angehoben werden muss und schämt sich dabei kein bisschen. Am Ende wundert sich die Politik warum sie mit ihren Themen den Bürger nicht mehr erreicht und dieser sich abwendet.
    Die Erfolge der AfD sind das Ergebnis des kollektiven Versagens einer seit Jahren volksfremden Politik; die Kanzlerin samt Gefolge als alternativlose Retter des Abendlandes (Griechenland, Flüchtlingspolitik und aktuell Steuervorteile für E-Autos) auf Kosten des deutschen Steuerzahlers, während der Finanzminister lächelnd erklärt, warum auch nach Rekordsteuereinnahmen kein Spielraum für Steuerentlastungen gegeben ist, da fällt einem nicht mehr ein, zu diesen politischen Versagern und ich habe volles Verständnis für alle die sich von dieser Politik angewidert abwenden. Mein Leben lang habe ich keine Wahl versäumt und immer Parteien der politischen Mitte gewählt, aber wenn sich in den nächsten Monaten nichts ändert, werde ich 2017 der Partei der Nichtwähler beitreten, denn die AfD ist keine Alternative, ganz im Gegenteil. Was wir in Zukunft brauchen ist eine am Wohle des Deutschen Volkes ausgerichtete offene und ehrliche Politdiskussion in der die viel zitierte Bürgernähe keine hohle Phrase ist und wieder im Mittelpunkt steht. Das wird bestimmt ein steiniger Weg, aber er ist alternativlos. Also Kollegen bleibt gesund und erwartet nicht zu viel von der Generation der Versager.

  8. Die 3.000 zusätzlichen Dienstposten -die unter anderem auch die jetzige und größte Beförderungsmaßnahme der Bundespolizei ermöglicht hatte- hat der Vizekanzler als Teil der Koalitionsvertrages durchgesetzt.
    Otto Schily hat auch die meisten Verbesserungen für uns als BGS/ BPOL eingebracht und durchgesetzt.
    Boris Pistorius hat als als Innenminister in Niedersachsen jetzt maßgebliche Verbesserungen eingebracht. Politische Prozesse sind Mehrheitsentscheidungen, sie brauchen Überzeugungsarbeit, stabile Mehrheiten und ja!! auch leider etwas Zeit.

  9. OHHH, die CDU springt auch auf den Zug auf. Gestern in den Medien gab es eine Zahl von 15000 Polizisten mehr. Ja ja die Wahlen Rücken näher. Ein Schlem wer böses dabei denkt. :-|

  10. zu Post 7. von Multiplikator: 3.000 Stellen wurden erst nachdem die Flüchtlingsmisere eingetreten ist gefordert. Otto Schily konnte nur durch 9/11 aus dem vollen Schöpfen.

    Die Politik bewegt sich n ur wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist oder Wahlen anstehen und dabei ist es egal aus welchem Lager sie kommen.

  11. Dienstpostenmehrung, Beförderungen, Einstellungsoffensive, Innere Sicherheit,
    verbesserte Ausstattung….alles Massnahmen die nicht Zeit brauchen ,sondern seit Jahren gefordert wurden, nicht umgesetzt worden sind und nun hektisch ausgeführt werden!!!!aber…… für die polizeiliche Führung dieser Behörde und den politischen Verantwortlichen definitiv zu spät kommen. Der Kahn säuft ab und meine Stimme bekommen andere

  12. Das sind Massnahmen, die keiner braucht. Unsere potenziellen Bewerber sind nicht doof.
    Die sehen anhand der Überstundenkonten, dass das BMI fest eingeplante Überstunden zur Einsparung von Personal damit fundiert. Auch dass diese Stunden im Leben nicht ausbezahlt werden.
    Schon vor zwanzig Jahren haben Kollegen der Landespolizeien freiwillig gekündigt. Ob Chaostage Hannover oder die geduldeten Zustände am Kröpcke in Niedersachsen oder der Alltag in Frankfurt, Hamburg, Berlin und weiteren Grossstädten. Auch Kollegen im Grenzschutz haben sich nach einer andere Arbeit umgesehen.
    Heute ist kein Ort mehr sicher. Über Terrorismus lachen viele Kollegen, ohne ihn damit zu verharmlosen. Denn der wahre Terror ist der alltägliche Dienst. Null Respekt wird den Beamten entgegen gebracht. Ob Berufskrimineller, jugendliche Schläger („normale“ Schlägereien sind hier gemeint), der rasende Familienvater… egal. Überall schlägt der Polizei der Unmut entgegen.
    Verursacht auch durch gewisse politische Umstände.

    Wir müssen im Alltag den Menschen klarmachen, dass sie ohne Grenzübertrittspapier (Bundesgrenze im Bahnverkehr) gewisse Massnahmen folgen. Wir müssen Schwarzfahrern (und manchmal eben bei unklaren Verhältnissen wo eben das Kombiticket nicht an dem Bahnhof des Verbundraumes gilt) Einhalt gebieten.
    Ganz normale Alltagssituation.
    Uns weht bei scheinbar banalen Alltagssituationen Gegenwind entgegen. Von etwas über zwanzig Jahren gab es nicht mal im Ansatz in den Zügen der Bundesbahn derartigen Widerstand bei Schwarzfahrten oder Grenzübertritt ohne entsprechende Papiere.
    Das liegt nicht nur an dem mangelnden Respekt der Menschen, sondern auch den aktuellen politischen Handlungen, die der Bevölkerung nicht verborgen bleiben.

    Wenn das so weiter geht, werden wir in nicht mal mehr fünf Jahren kein qualifiziertes Personal mehr finden.

    Und der Gehaltsvorteil ist noch höchstens in ländlichen Gegenden vorhanden. In den meisten Ballungsräumen können wir überleben und das wars.

  13. Nur noch mal erinnert; wer hat jetzt 4 Jahre regiert, war da eine SPD beteiligt?Ja/Nein: Bitte ankreuzen…!
    Welches Regierungsjahr gab es in den vergangenen JAHRZEHNTEN OHNE Beteiligung der CDU oder der SPD?Keine, richtig!
    Und jetzt liebe GDP, schaut euch doch mal selbst eure sämtlichen Threads mit euren Forderungen dieser ganzen letzten Jahre an. Wielange wird denn schon nur allein MEHR PERSONAL gefordert?Nur diese einzige Forderung… Wie viele Jahre „betet“ ihr schon darum?
    Bessere Ausstattung; wie viele Forderungen, wie viele Treffen mit Politikern gab es, mit der „Gewissheit“, dass diese sich für die Bundespolizei einsetzen wollen? Wie viel „Tropfen“ soll/muss man denn warten, um einen einzigen Stein überhaupt nur 1mm kleiner zu bekommen, geschweige denn auszuhöhlen?
    Soll ich mal nur einige der Threads aus eurem „die letzten 100-Beiträge“ raussuchen, wo dies seit JAHREN fast immer dieselben Forderungen sind? Und jetzt, ein Jahr vor der Wahl wollen sich alle wieder für die BPOL einsetzen, ja? Das ist alles nur noch absurd, und leider fallen immer wieder viele, auch die des „normalen“Wahlbürgers darauf rein.
    Vielmehr sollte man sich mal nicht fragen, was denn zukünftig getan werden soll, sondern WAS denn wirklich für die BPOL seitens der hohen Politik getan W U R D E, NACH den ganzen tollen Versprechungen. Ich frage mich auch immer, wo denn die BPOL OHNE diese ewigen, sich wiederholenden Forderungen stehen würde. Für mich ist es eine verdammte Selbstverständlichkeit, das man sich als gewählter Politiker für die Sicherheit der Bürger, und der damit „Verantwortlichen“ (Polizei, BPOL, Zoll usw.)einsetzt, und nicht als Gewerkschaftler ewig für die geringfügigsten Verbesserungen „betteln“ und kämpfen muss, und Jahre dafür braucht. Eine Schande das das gesamte Beurteilungssystem mittlerweile so angelegt ist, das nur noch „Götter“ mit 3x der Bestnote befördert werden können. Egal wie gut oder schlecht jemand ist, wenn man es wollen würde, dann kann jede/-r Beamte bis zur Pensionierung sein Endamt erreichen. Egal, welche Note!
    Die 3000 BPOL-Beamte zB kommen doch nur wegen der Flüchtlingskrise! Oder nur wegen andauernder Terroranschläge, müssen wir wirklich „darauf“ hoffen??Hoffen, das „was“ passiert, damit sich für die „Sicherheit“ was verbessert? Oder müssen wir wieder nur die 5 Jahre warten, bis es, siehe jetzt, wieder die tollen Versprechungen gibt? ich kann das alles nicht mehr lösen und hören, ich weiß ich wiederhole mich…könnte hier noch Seiten weiter schreiben…trotzdem Danke, an die die nicht aufgeben!!

  14. Aber Hallo wer wird denn da nicht genug bekommen???
    Bis jetzt ist doch nicht einmal das Ergebnis der Tarifverhandlungen für die Beamten übernommen. Fakt ist es ist nichts gewonnen und nichts erreicht. Und so lange wie wir kein Streikrecht bekommen haben wir auch klein Druckmittel! Die Poliktik unseres Landes stinkt genau wie ihre Versprechen! Sollen die doch einmal alle eine Woche ohne ihren Personenschutz zurecht kommen!

  15. @Sachbearbeiter: Lieber Kollege, deine Darstellung ist falsch, frage bitte deine HPR/BPR-Vertreter!
    Die SPD-Fraktion hat bereits 2012 mit einer kl. Anfrage im BT die Personalsituation der BPOL abgefragt, die Altersabgänge und Einstellungen bis 2025 erhoben, analysiert und auch der GdP übermittelt.
    -Die GdP ist parteineutral, auch andere MdB anderer Parteien haben sich eingesetzt!
    Auf dieser Basis haben viele Kreisgruppen und insbesondere wir in der BPOLAK massive Einstellungen zur Verjüngung, Verstärkung und Wiederherstellung der Einsatzfähigkeit der BPOL gefordert. Der BMI hat bis zuletzt im Fernsehen dementiert „Die Bundespolizei ist gefordert, aber nicht überfordert“
    In dem gleichen Beitrag hat ihm selbst der Pressesprecher der BPOLD M inhaltlich widersprochen!
    Otto Schily hat nicht nur aus dem ATP-Titel für materielle Verbesserungen gesorgt! Er hat die von der GdP vorgeschlagenen Attraktivitätsprogramme und die Umbenennung in Bundespolizei gegen den Widerstand der Länder durchgesetzt.
    Ich fand Manfred Kanther auch gut, aber es geht hier nicht um Meinung, sondern um Fakten. Nicht um Google-/oder Facebook-Wissen, sondern um die tatsächliche Unterstützung, die jedes Mitglied erfragen kann und herzlich eingeladen ist bei Verbesserungen mitzuwirken!

  16. Bitte keine Fürsprache oder Halbwerbung für Parteien, Fraktionen, Politiker, MdBs oder sonstigen Schwätzern und Heilsbringern machen. Fakt ist das seit der WM 2006 alles abgebaut, vernachlässigt und ignoriert wurde. Und zwar von allen Parteien. Erst als erste Risse deutlich wurden, hat die eine oder andere Partei Gesprächsbereitschaft und Änderungswillen gezeigt. Das war es aber auch. Stimmt nicht? Wie ist dann dieser 10 Jahres Zeitraum sonst zu erklären. Jetzt passiert was, nach Köln, Paris, Belgien und der AFD…..und trotzdem ist es zu spät. Die Wahlurnen warten….

  17. @ Hochfranke

    Applaus, das, was Du schreibst spricht mich nicht nur an, ich sage mal „this“! Das unterschreibe ich sofort. Hauptsache unser Laden reist und meldet sich zu tode.

    Ich warte zudem nur noch darauf, dass Fußball bald in unserem BPOLG landet, denn wir sind ja jetzt auch schon seit Jahren eine Bundesfussballpolizei!

    Und glauben werde ich den etablierten Parteien nichts mehr, das Vertrauen ist komplett verspielt. Wir sollen doch nur noch funktionieren, unsere wahren Probleme interessiert doch in Berlin niemanden wirklich. Was wurde jetzt gerade veröffentlicht? Die Einbruchszahlen sind um 15% gegenüber dem Vorjahr gestiegen? Mit der VDS kriegt man die wohl nicht, hm? Aber den Schutzmann wieder auf die Straße bringen, in annehmbarer Anzahl, das würde sicherlich etwas bringen.

    Ich könnte hier noch und nöcher schreiben, so lange wir uns hier nur in Foren auskotzen, passiert eh nichts. Ich könnte anderer Lösungen vorschlagen, was zu Folge hätte, dass mein Post entweder nicht veröffentlicht wird oder die GDP wieder eine Anfrage nach der Identität des Schreibers bekommt….

    Also was muss passieren, damit sich endlich zügig und nachhaltig etwas bei uns verändert?

  18. Um es mal für mich auf den Punkt zu bringen. Mich interessiert die ganze Politik nicht mehr. Mir ist es auch mittlerweile egal welche Deals mit welcher Partei ausgehandelt werden. Ich schaue nur noch auf mich. Wurde lange genug mit Sprüchen und Versprechungen hingehalten. Nach mir die Sintflut. …..

  19. Politik interessiert mich überhaupt nicht mehr. Ich habe neulich mal wieder einen Bundestagsabgeordneten live erleben dürfen. NEIN DANKE!!! Diese Typen will ich nicht mehr sehen und hören. Jetzt zählt nur noch Familie und Freundeskreis,