GdP zu Festnahmen mutmaßlicher IS-Terroristen

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Foto: Thorben Wengert-pixelio.de

Malchow: Abstrakte Terrorgefahr längst real

Berlin. Die am Donnerstag erfolgte Festnahme dreier mutmaßlicher IS-Terroristen durch die Polizei in Deutschland hat der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, als Erfolg bezeichnet. „Angesichts von Aktivitäten einer Terrorzelle mit offenbar klarem Auftrag, todbringende Anschläge zu begehen, kann von einer abstrakten Terrorgefahr in Deutschland längst nicht mehr die Rede sein“, betonte der Gewerkschaftschef am Donnerstagnachmittag in Berlin.
Das Aufspüren der mutmaßlichen Attentäter mit Unterstützung ausländischer Sicherheitsbehörden zeige, dass die internationale Zusammenarbeit bei der Verhinderung von Terroranschlägen auf hohem Niveau funktioniere. Eine hundertprozentige Sicherheit könne jedoch auch die professionellste Polizeiarbeit nicht leisten.

Die Frage sei, wie lange die offensichtlich sehr wichtige intensive Beobachtung der terroristischen Szene und der hohe Fahndungsdruck angesichts der anhaltenden personellen Überbelastung der Polizei noch aufrechterhalten werden könne.

„Die Bundesländer müssen der Terrorbekämpfung und der inneren Sicherheit eine noch höhere Priorität einräumen und schnellstens Voraussetzungen für eine deutliche Aufstockung des Personals bei der Polizei sorgen. Das kostet zwar Millionen von Euro, aber verhindert womöglich den Tod unschuldiger Menschen.“

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