Sendungshinweis: 05.07.2016 ARD 21.45Uhr

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

anbei ein TV-Tipp für heute abend um 21.45 Uhr in der ARD. Report Mainz wird eine Berichterstattung zum Thema kriegswaffenähnliche Gewehre senden und hat auch dazu Oliver Malchow befragt.

Nachfolgend der Link zur Vorankündigung auf der Homepage des Senders: SWR-Report

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Themenbereich: Aktuell | Drucken

6 Kommentare
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  1. Diese Berichterstattung war meiner Meinung nach nicht sehr gut. Halbautomatische Waffen den Sportschützen zu verbieten ist nonsens, da Sportschützen mit ihren Waffen keinerlei Problem darstellen, in Deutschland nicht und auch nicht im Rest von Europas. Das bestätigt u.a. das BKA mit der jährlichen PKS. Die geplanten Europäischen Waffengesetzänderungen sollten eigentlich die Terrorgefahr reduzieren. Terroristen besorgen sich aber auf dubiosen Wegen illegale vollautomatische Waffen. Sportschützen sind lediglich halbautomatische Waffen erlaubt, die Schützen müssen ein Bedürfnis nachweisen, regelmäßig ihre Trainings und Meisterschaften nachweisen und werden auch regelmäßig kontrolliert und sogar 3jährlich auf ihre weitere Zuverlässigkeit überprüft. Ferner wird die korrekte Lagerung ihrer Waffen, die sie legal auf Waffenbesitzkarte besitzen, von den deutschen Waffenerlaubnisbehörden kontrolliert. Die geplanten Gesetzesänderungen greifen also wieder mal an der völlig falschen Stelle und stellen m.M. nach nur wieder einen neuen „EU-Unsinn“ dar. Sogar der Bund der Militär- und Polizeischützen e.V. in Deutschland schießt halbautomatische Waffen im Großkaliber auf Vereinsebene!

  2. Ich schließe mich meinem Vorredner an!
    Eine Demokratie sollte ein liberales Waffengesetz tolerieren, nur in einer Diktatur gibt es aus nachvollziehbaren Gründen keinen legalen Waffenbesitz in Bürgerhand! Wenn nun auf EU-Ebene das Waffenrecht für Sportschützen und Jäger verschärft werden soll, kann man mutmaßen, wohin der Weg gehen soll. Dass solche Waffen für terroristische Aktionen dienen könnten, ist nur ein Vorwand, Waffen in privater Hand zu reduzieren.

  3. Im übrigen werden mit den beschriebenen Waffen in Deutschland in den Vereinen nur Disziplinen geschossen, die auch vom Bundesverwaltungsamt genehmigt wurden. Ich verstehe diesen Hype gegen die Sportschützen überhaupt nicht, denn es handelt sich dabei durchweg um gesetzestreue Bürger quer durch die Bevölkerung, die von den Behörden „dreimal hin und dreimal zurück“ überprüft wurden und auch weiterhin regelmäßig werden.
    Sportschützen in einem Atemzug mit Terroristen und ihren illegal organisierten, vollautomatischen Waffen zu nennen ist nichts anderes, als arm. Mit denen, die ordnungsgemäß bei den Behörden alles angemeldet haben, kann man auch „alles“ machen… Die ganzen, aktuellen Rufe nach Waffengesetzverschärfungen sind dem unwissenden oder unerfahrenen Bürger nur eine, durch die Politik vorgegaukelte Sicherheit, getreu nach dem Motto: „Wir kümmern uns… In Wirklichkeit ist es garnichts, da von Sportschützen überhaupt keine Gefahr ausgeht und die Straftaten mit legal und ordnungsgemäß angemeldeten Waffen in Deutschland gen null tendieren.
    Dem Terroristen wiederum wird es egal sein, ob das Waffengesetz wieder mal verschärft wurde oder nicht!

  4. Ich verstehe die GdP nicht mehr!
    Die Regularien in Sportvereinen sind selbst für Polizeibeamte sehr streng! Selbst was Kleidung bei Wettkämpfen, Zubehör und Sicherheit betrifft. Legale Waffen von Sportschützen wurden bisher kaum missbräuchlich verwendet. Das Aussehen ist ähnlich wie bei der „Kampfhunddebatte“ gar nicht maßgeblich. Weil zum Beispiel Flintenlaufgeschosse aus einer jagdlichen Waffe mit 8-Schuss viel gefährlicher sind.
    Nicht verkehrstaugliche Rentner mit großen Fahrzeugen verursachen jedes Jahr viele Unfälle, leider dabei häufig getötete Kinder! Aber wie der gute „gute Menschen Verein; ADAC“ -der selbst viele Greise zu seinen treuen Mitgliedern zählt- fasst dieses Thema wie es z.B. in Frankreich gemacht wird mit Fahrtauglichkeitstess ab 65 Jahren überhaupt nicht an!
    Der Motorsport, Jagd- und Schießsport investiert sehr viel in Jugend- und Vereinsarbeit. Strenge Regeln, hohe Sicherheit und Transparenz. Verbote führen nur in den Untergrund, illegalen Zusammenkünften, ähnlich wie bei illegale Autorennen und anderen Gruppen/ Szenen. Man kann bereits Hochdruckwaffen mit Stahlkugeln und riesiger Magazinkapazität aus dem Gotcha/Paintballbereich modifizieren. Die werden bei Kauf und Anmeldung von keiner Behörde erfasst, wie die vielen illegalen Waffen.
    Hier ist der ehrliche „Schütze“ der Dumme. Und die Diskussion ob man eine Selbstladebüchse für den Sport braucht, ist so strittig wie Motorsport, Modellbaufahrzeuge mit Motor, Motorradfahren, oder ob zur Fortbewegung Elektroautos oder der öffentliche Nahverkehr nicht sinnvoller ist?
    Wichtig ist, dass niemand gefährdet oder verletzt wird! Ich kann diese Gefahr durch Sportschützen nicht nachvollziehen.

  5. Das Waffengesetz kann noch so verschärft werden, oder sogar soweit gehen, dass alle Waffen verboten werden. Aber mal Butter bei die Fische, was interessiert es den Terroristen oder denjenigen der eine Straftat damit ausführen will?
    Der schert sich einen Dreck um Gesetze. Das haben die wohl nicht kapiert. M. E. eine reine Augenwischerei für diejenigen welche sich damit nicht auskennen.

  6. Dass man für terroristische Anschläge keine halbautomatische Waffen benötigt zeigte sich gestern abend in Nizza! In Zukunft ein Bedürfnisnachweis für Lkw und eine Zuverlässigkeitsüberprüfung? Oder gar ein Verbot auf EU-Ebene?

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