BVA bestätigt Termin für Auszahlung der Tarif- & Besoldungserhöhung

imageNach langem Warten stehen nun endlich die Termine für die Auszahlung der in der Einkommensrunde 2016 erstrittenen Tarif- und Besoldungserhöhungen fest. Wie das Bundesverwaltungsamt mitteilt, erfolgt die Auszahlung für Tarifbeschäftigte Ende September und die Auszahlung für Beamtinnen und Beamte sowie Pensionäre Anfang Oktober.

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Themenbereich: Besoldung, Tarif | Drucken

14 Kommentare
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  1. Je länger man gewartet hat, und je höher dann die Auszahlungen, umso höher dann auch bei Fälligkeit die Steuern und Abzüge, die sich dann „Vater Schäuble“, zurückholt, und zurückbezahlen lässt.
    Dieses“Verfahren“ findet im übrigen bei allen „Überzahlungen“ seitens des Bundes an seine Staatsdiener so statt.
    Sei es Pensionierung ( In der Regel werden noch weiter Bezüge gezahlt trotz Ruhegehaltes), Schichtzulage bei Auslandsverwendern wird zunächst weiter gezahlt usw. usw., DAS rechnet sich dann in der großen Masse….nur mal so am Rande. Aber wen störts…..bei uns ja anscheinend niemanden, wird alles was von „oben“kommt ja hingenommen und akzeptiert.
    Damit „plant“ übrigens auch unser Dienstherr, weil er weiß das er´s kann….und sich der „gemeine“ Staatsdiener sich alles gefallen lässt.
    Schönes Wochenende!!

  2. Wurde auch Zeit. Da hat sich die Regierung durch die verzögerte ein schönes zinsfreies Darlehen verschafft.

  3. Naja,

    die Steuern werden bei der Lohnsteuerabrechnung für das nächste Jahr wieder glatt gezogen, so dass eine wirkliche Überzahlung nicht statt findet. Wenn man will, findet man immer Verschwörungstheorien, um sich bestätigt zu finden.
    Ich freue mich, dass es jetzt mal zur Auszahlung kommt, bleibt es dann beim angekündigten Abschlag vorab oder hat sich das jetzt mit dem feststehenden Auszahlungstermin?

    Grüβe

  4. das ist eine Lachnummer was die sich erlauben und mit vielen andern Dingen auch

  5. @offensive

    Dafür gibt es doch den Lohnsteuerausgleich, dann relativiert sich wieder alles. Du zahlst nicht mehr Steuern

  6. Mich würde nur mal interessieren, wie diese Verzögerung begründet bzw. gerechtfertigt wird.

  7. @ Naja
    ….die Steuern werden bei der Lohnsteuerabrechnung für das nächste Jahr wieder glatt gezogen, so dass eine wirkliche Überzahlung nicht statt findet….
    Nein?
    Bei der nächsten Lohnsteusteuerabrechnung wird das wieder glatt gezogen? Bitte mal erläutern, danke!

    Verschwörungstheorien?
    Wird also bei dir keine Steuer abgezogen? Überproportional natürlich, weil höherer Beitrag über mehrere Monate= höhere Steuer,a ls wäre diese Monat für Monat angefallen, oder auch nur Theorie?
    Das ist gelebte PRAXIS!! Und nix anderes.
    Ich will mal beim derzeitigen Zinsniveau nicht von Verzugszinsen sprechen, aber Fakt ist, daß uns das Geld ab Zeitpunkt X zusteht, und nicht erst x Monate später, oder wäre es dir auch egal wenn wir es erst in 3 Jahren bekommen?Oder in 5 Jahren? Macht ja doch nix, oder? Hauptsache MEHR, ja?
    Im übrigen folgender Fakt: Es ist rechtlich nicht zu beanstanden, wenn bei einer Überzahlung von Versorgungsbezügen die Brutto- und nicht nur die Nettobeträge vom Versorgungsempfänger zurückverlangt werden.
    DAS ist gängige Praxis, siehe hier http://openjur.de/u/316924.html
    Und wenn du das bei ALLEN Versorgungsempfängern über Jahre machst, dann…….Aha.

  8. ….nur frage ich mich, warum das überhaupt immer so lange dauert? Und letzlich, Lohnsteuerausgleich hin oder her, unterm Strich ist DIESE Verfahrensweise nur von Vorteilen für den Finanzminister, nicht für uns.
    Und wenn´s um BEZAHLEN geht, dann gehts immer ruckizucki, aber wenn man was bekommt, ist das immer ganz anders, komisch, oder?
    Apropos Bezahlen:
    http://www.n-tv.de/politik/Kauder-will-deutliche-Steuerentlastung-article18514586.html
    Nur, man beachte:
    Der Staat kann die Steuerzahler nach Einschätzung von Unionsfraktionschef Volker Kauder N A C H der Bundestagswahl um etwa 15 Milliarden Euro entlasten.
    Also NACH der Bundstagwahl geht es leider erst, liebe Bevölkerung, ist in einem Jahr nicht zu schaffen…Wenn Ihr, liebes Volk, also diese Entlastung wollt, wisst Ihr ja, wen ihr wählen müsst.
    Bei anderen, weiß man ja nicht, was die mit diesen 15 Milliarden machen, also UNS wählen.
    Achja, das letzte GRE-Paket bei denen es um weit aus höhere Summen ging, wurde in 5 Wochen durchgesetzt…aber das ist bestimmt nur eine Verschwörungstheorie…

  9. @offensive
    Auf der Intranetseite der BPOLD S wierden deine unter Nummer 1 beschriebenen Befürchtungen nicht geteilt.

    Einfach einmal nachlesen – einstellen kann ich das vermutlich aus Urheberrechtsgründen hier nicht.

  10. Die Gesetzesänderung zur Besoldungsanpassung bzw. Übernahme des Tarifabschlusses auf die Beamten ist aber noch immer nicht durch, oder irre ich mich?
    Gesetzesänderungen, welche die regelmäßigen üppigen Diätenerhöhungen betreffen, werden schneller „durchgewunken“, oder?

  11. Bitte schaut euch eure Gehaltsabrechnungen etwas genauer an.
    Nachzahlungen werden immer Monat für Monat abgerechnet, es erfolgt keine Aufaddierung bis auf den Auszahlungsbetrag.
    Bis zur Gesetzesverkündung erfolgt die Besoldungserhöhung unter Vorbehalt.

  12. Ich verstehe das zwar nicht, was der Unterschied sein soll zwischen Monat für Monat abrechnen und aufaddieren bis auf den Auszahlungsbetrag (dürfte letztlich aufs Gleiche raus kommen), aber á propos Abrechnungen: weiß jemand, wann diese verschickt werden? Da die Nachzahlung ja nicht völlig überraschend kommt, wird man ja hoffentlich nicht – wie sonst – bis zum Monatsende darauf warten müssen, oder…?

  13. Na dann lass Dir mal 1000 € auf einen Schlag, statt auf fünf Monate verteilt auszahlen. Den Unterschied sieht man deutlich.
    Wenn wir Glück haben kommen die Gehaltsbescheinigungen zum üblichen Termin am Monatsende für den folgenden Monat. Das BVA hat feste Eingabetermine, es ist eine Änderungsprogrammierung erforderlich und schleißlich bekommen dann a l l e ein Bescheinigung.
    Das kann ggf. dauern.

  14. Wenn man den Unterschied deutlich sieht, braucht man sich die Abrechnungen aber nicht näher ansehen; das ist dann offensichtlich… Davon abgesehen geht es nicht um 1.000 Euro sondern um schätzungsweise wenige Hundert – aber leider wird einem das ja auch vorab nicht verraten, wie viel es denn nun genau in Euro und Cent sind. Im Frühjahr hat man sich – nach einer entsprechenden Anfrage – noch blöd gestellt und so getan, als wäre das nur für die Angestellten (man kann ja auch nicht 1 und 1 zusammen zählen), und jetzt kurz vor knapp hängt es vermeintlich an anderen Dingen. Die Änderungsprogrammierung konnte man ja auch nicht längst vorgenommen haben; nein nein, das konnte ruhig bis September warten, damit das, was seit bald ’nem halben Jahr feststeht, doch noch eng wird…
    (aber wenn die Nachzahlung Monat für Monat in einer Abrechnung abgerechnet wird, dann macht es letztlich auch keinen Unterschied zum Aufaddieren – das, was Du nun geschrieben hast, ist ja was völlig Anderes; daran glaube ich übrigens nicht, denn bisher gab‘ immer den gesamten „geschuldeten“ Betrag auf einmal, und das mit dem „unter Vorbehalt“ ist ja eh rein theoretischer Natur, selbstverständlich bleibt es dann auch dabei)

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