Praxisaufstieg mit Unterstützung der GdP erfolgreich beendet

img_15022 Kolleginnen und 20 Kollegen der Bundespolizei konnten nun den Praxisaufstieg vom gehobenen in den höheren Dienst erfolgreich beenden und wurden zum Polizeirat/-rätin ernannt.

Das Bestreben der Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei möglichst vielen KollegInnen, die bereits bei der Bundespolizei Dienst tun den Aufstieg in die nächst höhere Laufbahn zu ermöglichen, wurde für diese KollegInnen umgesetzt.

Am 18.12.2014 hatten die GdP-Vorstandsmitglieder Klaus Borghorst und Martin Schilff mit der Leitung des Bundespolizeipräsidiums vereinbart, dass kurz vor dem Auslauf dieser Aufstiegsmöglichkeit (am 31.12.2014) EPHK´s, die sich als stellvertretende Inspektionsleiter oder in anderen Verwendungen langjährig bewährt haben, der Laufbahnwechsel auf diese Art ermöglicht wird. Nach zahlreichen, wie die TeilnehmerInnen betonten, interessanten und blickerweiternden Praktikas und einer hervorragenden erwachsenengerechten Fortbildung durch die Bundespolizeiakademie mit selbst gestaltetem Einweisungsplan, konnten die KollegInnen nun die Früchte ihrer Arbeit ernten.

Die Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei gratuliert den Absolventen des Praxisaufstieg herzlich zum Bestehen des Aufstiegslehrgangs und wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass eine gute Mischung zwischen Aufsteigern und Einsteigern in die Laufbahnen des gehobenen und höheren Polizeidienstes praktiziert wird. Ein möglichst problemslos gestaltetes Auswahlverfahren in den gehobenen Dienst gem. § 16 BPolLV ist unser nächstes Ziel!

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Themenbereich: Aus dem Bezirksvorstand, Finanzielles & Laufbahn | Drucken

4 Kommentare
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  1. Ist schon bekannt, wann es wieder den halbjährigen Aufstieg in den gD geben wird?

  2. Ist schon bekannt, wann es mal den prüfungsfreien Auftsieg von 9m/9mZ nach gD geben wird, so wie in vielen anderen Bundesländern bereits seit vielen Jahren Usus, z.B. seinerzeit in Hessen?

    Antwort

    Einen „prüfungsfreien Aufstieg von 9m/9mZ nach gD“ lässt das Bundesrecht nicht zu, es verlangt als Zulassungsvoraussetzung einen bestimmten Bildungsstand (§ 17 Abs. 4 BBG). Wir arbeiten daran, dass endlich der verkürzte Aufstieg an den Start kommt und familienfreundlicher wird.
    In Hessen erfolgte die Überführung im Zusammenhang mit der zweigeteilten Laufbahn (2002) – damals hatte der BGS erst 14% gD… Übrigens ist die Stellenstruktur des gD in Hessen nicht besonders gut.

    Kollegiale Grüße
    Sven Hüber

  3. Da ich meinen Dienst in Hessen verrichtet hatte und danach zur Bpol gewechselt war, kann ich aus Erfahrung sagen das die Stellenstruktur nicht nur nicht nur besonders gut, sondern grottenschlecht ist. Fast alle, egal ob über geleitet oder Seiteneinsteiger gD bleiben auf der A10 stehen. Höher aufzusteigen bedarf nicht nur Vitamin B sondern auch unverhältnismäßige, enorme Anstrengung um irgendwann mal A11 zu bekommen. Diese Bandbreite wie z. B. A9-A11 oder A10-A12 gibt es dort nicht. Heißt auch das wenn man z.B. DGL V wird nicht unbedingt automatisch DGL wird da es ja nicht diese Bandbreite gibt.

  4. Einen „prüfungsfreien Aufstieg von 9m/9mZ nach gD“ lässt das Bundesrecht nicht zu, es verlangt als Zulassungsvoraussetzung einen bestimmten Bildungsstand (§ 17 Abs. 4 BBG). Wer hat sich denn das mal ausgedacht, dass heißt also, ein PHM/PHMmZ, ist nicht gebildet genug, um den Ansprüchen der gehobenen Laufbahn zu genügen, aber der halbjährliche Aufstieg bereinigt dieses und schließt die Bildungslücke, so ein Quatsch. Prüfungsfreier Aufstieg, und sonst gar nichts. In Bayern gibt es auch die dreigeteilte Laufbahn mit prüfungsfreier Überleitung, alles eine Sache des Wollens, Gesetzesänderung und fertig.

    Antwort

    Lieber Kollege, wir haben uns das Bundesbeamtengesetz nicht ausgedacht und auch nicht das Laufbahnprinzip und auch nicht die Ämterzuordnung.
    In der Tat schließt der Aufstiegslehrgang die unterstellte Lücke; findet er als Fachhochschulstudium statt, mit Ämterreichweite bis A 13, in kürzerer Form bis A 11.
    Auch in Bayern findet keine prüfungsfreie Überleitung in die Laufbahn des gehobenen Dienstes statt. Bayern hat lediglich die Besoldungsgruppen des mittleren Dienstes in einem bestimmten Umfang bis A 11 geöffnet; die Beamten steigen jedoch nicht in die Laufbahn des gehobenen Dienstes auf, wenn sie nicht die Fachhochschule absolvieren, sondern bleiben im mittleren Dienst.

    Kollegiale Grüße
    Sven Hüber

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