Sendungshinweis: Sachsens Landeschef Hagen Husgen diskutiert zum Thema „Hass auf die Politik – Gefahr für die Demokratie?“

GdP am Donnerstag Abend, 06.10.2016 in ZDF-Talksendung mit Maybrit Illner

Berlin.Nach den Ereignissen am vergangenen Wochenende in Dresden widmet sich die ZDF-Talksendung Maybrit Illner am Donnerstagabend dem Thema „Hass auf die Politik – Gefahr für die Demokratie?“. Zu der Diskussion ab 22.15 Uhr eingeladen wurde auch ein Vertreter der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Zu den Gästen der Runde gehört der sächsische GdP-Landesvorsitzende Hagen Husgen. Die Deutsche Einheit sollte gefeiert werden, doch Hunderte Pegida-Demonstranten und Pöbler standen in Dresden plötzlich der Politik gegenüber, wie der Sender vorab mitteilte. Sie trugen ihren Hass gegen die „Volksverräter“ auf die Straße.
Die ZDF-Redaktion schrieb weiter auf ihrem Onlineportal: „Justizminister Heiko Maas will rechte Parolen bekämpfen. In der AfD wird der SPD-Politiker dafür angefeindet wie kaum ein anderer Regierungsvertreter. Bei „maybrit illner“ trifft er unter anderen auf AfD-Vize Alexander Gauland zu einem „Duell“. Wo endet Protest, und wo beginnt Hetze? Sorgt die AfD für eine Politisierung oder für eine Radikalisierung? Wie reagiert der Staat auf Hass? Besteht unsere Demokratie diesen Stresstest, oder ist sie in Gefahr?“ An der Diskussion beteiligen sich zudem nach Senderangaben Mike Mohring, Landesvorsitzender der CDU Thüringen, Luise Amtsberg, flüchtlingspolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, und Olaf Sundermeyer, Rechtsextremismus-Experte und Journalist.


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5 Kommentare
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  1. Hat die Politik nicht die rechte Szene herunter gespielt bzw. verschwiegen? Es kann nicht sein, dass Personen verunglimpft werden. Dies trifft auch für Politiker zu, wenngleich jeder Bürger sagen kann was er will.
    Ich bin der Meinung, der Anstand gebührt es, jeden Menschen so zum behandeln wie er selbst behandelt werden möchte.
    Rechte Parolen sollten endlich rechtsstaatlich verfolgt geahndet werden!!!

  2. @Waage
    Artikel 5 und 8 Grundgesetz sind noch präsent?
    Dass Grundrechte auch für Menschen gelten, die mit ihrem Protest eine feierliche Stimmung stören und deren Meinung in vielen Punkten dem widerspricht, was alle im Bundestag vertretenen Parteien derzeit an Gemeinsamkeiten hochhalten, scheint etwas in Vergessenheit geraten zu sein.
    Man mag es manchmal bedauern, aber in einem freien Land ist selbst schlechtes Benehmen nicht strafbar.

  3. @ südberliner

    Bei aller nationalen Aufgeblasenheit und „Besorgnis“ von „schlechtem Benehmen“ zeigenden freien, aber „besorgten“ Bürgern:
    Die Titulierung des Regierungsoberhaupts als „Fotze“ und auch die Postulierung „Volksverräter“ gegen das Staatsoberhaupt und andere Gäste sind strafbar bzw. können dies nach Einschätzung der StA Dresden sein. So viel Polizei sollte noch über dein eigenartiges Verständnis gesetzt werden.

  4. „Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten. Ihre Saat soll nicht aufgehen; was dennoch aufwächst, bringt kein Mehl; und wenn es etwas bringen würde, sollen Fremde es verschlingen.“

    [Altes Testament, Hosea, Kapitel 8, Vers 7:]

    Nennen wir es doch „Verursacherprinzip“ oder „Verhaltensverantwortlichkeit“. Weil, die Kinder geben immer die, von den Eltern erlebten, Verhaltensmuster wieder. Man kann sich nun darüber streiten, aber im Kern ist es so.

  5. Ein Sprichwort lautet, „was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ – Wir sollten doch trotz aller gegenteiliger Meinung in der Lage sein, Probleme – egal welcher Art, auf vernünftiger Basis miteinander zu bereden und sich nicht auf irgendwelchen „meinungsfreiheits-Demos“ gegenseitig mit Verbalattacken der untersten Schublade „bekriegen“.

    Das – nennen wir es -„Problem“ scheint aber – wie innerhalb unserer Behörden auch – daran zu liegen, dass die Politik „das Rauschen“ nicht wahrnimmt (oder nicht wahrnehmen will…).

    Wir bewegen uns in einem Terrain, wo schon der kleinste falsche Ton das ganze Orchester verstimmt – einschl. der Zuhörer. Oder wie ein „Hund“ der mit Herrchen und Frauchen – Katz u. Maus spielt, weil er keine Erziehung bekommen hat, mit der er hätte erkennen können, welche Postiion er im Rudel innehat.

    Unser Staat baut eine Menge „Schutzschilder“ vor sich auf, übersieht aber dabei, dass diese Schilde völlig wirkungslos sind, den Problemen zu begegnen, mit denen er derzeitig und auch in naher Zukunft konfrontiert werden wird.

    Die GdP hat sein Jahren vor diesen Problemen gewarnt – jetzt müssen die Kleinen Beamen den Kopf (und noch viel mehr) für die Versäumisse der Politik hinhalten. Ob dies auf Dauer gelingt steht in den Sternen

    P.S. Wenn ich heute in den Tickern lesen muss, dass Rechtsradikale eine Polizeiwache angegriffen haben, nach der Festnahme einer ihrer Gesinnungsgenossen… – Gute Nacht Deutschland.

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