GdP zur IMK: Nach politischen Ankündigungen müssen jetzt Taten folgen

Foto: © Timo Klostermeier - http://www.pixelio.de

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Berlin. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) appelliert eindringlich an die Innenminister von Bund und Ländern, weitere rechtliche Voraussetzungen für eine wirksamere Bekämpfung von Straftaten und den besseren Schutz von Polizistinnen und Polizisten im täglichen Dienst auf den Weg zu bringen. Der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow sagte am Montag in Berlin, „nach den vielen Ankündigungen seitens der Politik in den vergangenen Wochen und Monaten, ob beispielsweise die sogenannten Bodycams oder die verstärkte Videoüberwachung von öffentlichen Orten, müssen nun ab Dienstag in Saarbrücken entsprechende Taten folgen“.

Der GdP-Bundesvorsitzende betonte: „Wir begrüßen ausdrücklich die Absicht der politisch Verantwortlichen, Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten härter zu bestrafen. Ein spürbar verbesserter Schutz meiner Kolleginnen und Kollegen ergibt sich aber erst, wenn die geplanten Maßnahmen auch umgesetzt werden.“ Dazu gehöre auch eine verbesserte technische Ausstattung der Beamtinnen und Beamten.

Positiv bewertete Malchow ebenso die vom Vorsitzenden der Innenministerkonferenz (IMK), Klaus Bouillon, in die Diskussion gebrachte bundesweit einheitliche Datenbank zur schnelleren Informationsgewinnung bei der Aufklärung von Straftaten. Die Bundesländer sollen diesen Überlegungen zufolge direkt auf gleiche Art und Weise nach demselben Schema ihre Ermittlungserkenntnisse einspeisen und auch unmittelbar auf die Daten zugreifen können. Derzeit gebe es bei Polizei, Zoll und Bundeskriminalamt zu viele unterschiedliche Datenerfassungssysteme ohne die entsprechenden Schnittstellen zu haben, kritisierte Malchow. „Das ist angesichts der technischen Möglichkeiten, die es hierzulande gibt, kaum nachvollziehbar. Das Problem ist nicht nur bei der Registrierung von Flüchtlingen offen zu Tage getreten.“


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2 Kommentare
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  1. Alles richtig!!! Wäre toll wenn es so kommt!
    Die IMK Teilnehmer sollten mal lieber die Dienststellen heute u morgen in Saarbrücken besuchen u sehen dass man doch 1 Streife mobil u eine Streife stationär stellen kann. Das Reviere mit 2 PVB besetzt sind u Objektschutz betreiben!!!Wenn ich drüber nachdenke, ist mein Grundgedanke falsch. Man hätte dann Zusätzliche Kräfte (MKÜ) geordert, um die schöne heile Welt zu demonstrieren. Getreu dem Motto: Hier läuft alles gut….

  2. Robin, im Grunde können die überall hinfahren.
    Mal von den sog. Schwerpunktdienststellen abgesehen würde denen in jeder Inspektion und jedem Revier das Personalfehl auffallen.
    Allerdings nur, und da gebe ich Dir Recht, wenn man unangemeldet auftaucht. Ich habe sooft schon erlebt, wie der vorauseilende Gehorsam manchem Chef dazu brachte alle möglichen Kräfte zusammenzuziehen. Das entstandene falsche Bild wurde dann noch geschmückt mit einem Maulkorb bzw. einem vorher abgesprochenem Fragenkatalog.
    Tja, wenn man die eigene Karriere immer fest im Blick hat, muss man aufpassen, dass nichts schief geht.

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