Silvesternacht 2016/2017 – Bundespolizei zeigt Präsenz

Die Ereignisse der Silvesternacht 2015/2016 in Köln und anderenorts hatten Konsequenzen für die Personalgestellung in allen Aufgabenbereichen der Bundespolizei. Der besondere Aufmerksamkeit waren sich die Kolleginnen und Kollegen bewusst sein. Insbesondere in den Großstädten Berlin, Hamburg, Köln , Frankfurt/Main. Stuttgart und München musste mit sexueller Nötigung, erhöhter Gewaltbereitschaft oder missbräuchlicher Nutzung von Pyrotechnik gerechnet werden. Der hohe Besucherandrang insbesondere am Brandenburger Tor trotze einer terroristischen Bedrohung. Die Bilanz der Silvesternacht wird örtlich hinsichtlich der Einsatzanzahl oder Intensität der Gewalt unterschiedlich seien. Im öffentlichen Raum war die Polizei sichtbar. Doch auch solche Lagen werden nicht anonym bewältigt. Sie sind immer Menschen, die sich für andere einsetzen. Über 3.000 Einsatzkräfte bundesweit sorgten für Sicherheit. Nicht immer in Zahlen messbar; fühlbar nach zu vollziehen.Es gibt eine Menge Menschen, die dafür dankbar sind.

Doch was für die erste Nacht des Neuen Jahres gilt, sollte auch für die die anderen Nächte und Tage gelten.

 


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11 Kommentare
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  1. Moinsens!

    Augenscheinlich scheint das Konzept zur Verhinderung von Straftaten, wie sie sich zu Silvester 2016 zugetragen haben, weitestgehend aufgegangen zu sein.
    Scheinbar hat es aber auch wohl nur funktioniert, weil man mit sehr starken Kräften im Einsatz war, um gegen große Gruppierungen von Gefährdern aufzuklären und diese entsprechend der Erfordernisse mit polizeilichen Maßnahmen zu belegen.
    So weit, so viel besser als 2016!!

    Nun ist es aber auch nicht verwunderlich, dass wieder an der Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen der Einsatzkräfte herumgemäkelt wird. Hier nenne ich als Verantwortliche die grüne Simone Peter, die vermutlich mittels „Gesprächskreisen“ versucht hätte, Geschehnisse wie 2016 zu verhindern.
    Jeder Kollegin/jedem Kollegen, der bereits mit Personen zu tun hatte, die aus dem Nordafrikanischen Raum kamen und zweifelsfrei in Sachen „Güterumverteilung“ unterwegs waren, wurde durch die besagten Personen klar vor Augen geführt, dass eine vernünftige Kommunikation kaum möglich war. Rechte anderer Personen, sowie unser Grundgesetz sind diesen Straftätern fremd und überdies sch…egal, es sei denn, es lässt sich Nutzen daraus ziehen.
    Schade, dass sich Kritiker wie Frau Peter sich niemals mit Intensivtätern aus diesen Ländern auseinandersetzen müssen und scheinbar immer noch davon ausgehen, dass jeder Mensch Interesse an einem friedlichen Zusammenleben hat.

    Ich bin froh und dankbar, dass die Kolleginnen und Kollegen scheinbar sehr gute Arbeit geleistet haben!!
    Jetzt wird es Zeit, dass unsere Politiker diesem Beispiel folgen. Nicht wahr, Frau Peter!!!

    Bleibt gesund!!

    AB

  2. Zitat:“ Der besondere Aufmerksamkeit waren sich die Kolleginnen und Kollegen bewusst sein. Insbesondere in den Großstädten Berlin, Hamburg, Köln , Frankfurt/Main. Stuttgart und München musste mit sexueller Nötigung, erhöhter Gewaltbereitschaft oder missbräuchlicher Nutzung von Pyrotechnik gerechnet werden. “

    Mir stellt sich hier nur eine Frage: Was läuft denn hier in Deutschland falsch, das man so viele Beamte einsetzen muss um deutsche Frauen vor dieser Personengruppe zu schützen? Also wird doch jetzt politisch festgestellt,dass es hier ein massives Problem bzgl sexueller Übergriffe gibt.
    Und das man hier doch genau diese Personengruppe kontrollieren musste. Es gab ja eine sogenannte Grundaggressivität… gut umschrieben!

    Dieses Thema wird die nächsten Tage mit Sicherheit massiv in den Medien ausgeschlachtet. Mal sehen wie die Politik darauf antworten wird….

  3. Heißt das jetzt das die Polizei jetzt auf Jahre hinaus kein privates Silvester mehr feiern können, nur weil die Abschiebung nicht funktioniert??? Sollen doch die Grünen (Partei) mal Silvester Dienst machen.

  4. Wenn wir nichts weiter zu kritisieren haben, dass in einem Tweed der Begriff „Nafri“ gefallen ist, dann ist doch alles gut gelaufen.
    Lob gibt es nicht und wenn keine Kritik kommt, ist das Lob genug!

    Mir kommt aber schon wieder die Wut hoch, wenn ich Frau Simone Peter höre……

    Für den Fall,
    – dass es zu erneuten Übergriffen ggü. Frauen gekommen wäre, weil zu wenig Polizisten vor Ort gewesen wären – um den Grünen nicht ein mögliches Argument in die Hände zu spielen oder
    – dass die Polizei aus Gründen der grünen Pietät eben diese Ethnien nicht kontrolliert hätte und es somit zu Straftaten gekommen wäre, welche genau durch diese gezielten Kontrollen verhindert wurden, würde ich gerne die um 180 Grad gewendeten Bemerkungen einer Frau Peter hören!!!!!
    Bitte erst nachdenken und dann den Mund aufmachen.
    Die Grünen sind allein zum Thema innere Sicherheit einfach nicht wählbar!!!!

  5. Erst einmal einen großen Dank an alle die Kollegen/-innen, die an den Weihnachtsfeiertagen und auch am 31.12.2016 ‚“Präsenz“ zeigen „durften“, damit „wir alle“ – insbesondere im Hinblick auf den feigen Terroranschlag in Berlin – friedlich und sicher feiern konnten.

    Schon die beiden ersten Kommentare führen uns vor Augen, dass in Deutschland (öffentliche) Veranstaltungen nur noch unter Hinzuziehung von massiven Polizeikräften – unter Aufbietung aller logistischen Möglichkeiten – möglich sind.

    Während die eingesetzten Kräfte gegenüber Hunderten von -m.E. sog. – „Wirtschaftsflüchtlingen mit Migrationshintergrund – entsprechende Maßnahmen durchsetzten, um Vorfällen wie anno 2015 vorzeitig zu begegnen, müssen sich diese Kollegen im gleichen Atemzug unverfrorener politischer Kritik stellen.

    Zitat: Lt. einem Bericht des Verfassungsschutzes NRW an das LkA seien kriminelle Marokkaner und Algerier als Asylsuchende nach Münster gekommen, um dem Fahndungsdruck belgischer und französischer Sicherheitsbehörden zu entgehen.
    Ähnliches sei zuvor in Dortmund beobachtet worden. Die Zugewanderten seien „völlig enthemmt“, vor Polizei und Justiz hätten sie „jeglichen Respekt verloren“. Viele von ihnen handelten mit Drogen, begingen Diebstähle (Quelle: der Westen/wordpress).

    Es scheint, dass viele unserer sog. „Volksvertreter“ kein öffentliches Interesse an Strafverfolgung haben, bzw. dass Polizei/Zoll und andere Sicherheitsbehörden konsequent gegen (teils) organisierte Kriminalität usw. vorgehen. Sie müssen sich deshalb schon die Frage stellen lassen, ob sie sich hier nicht selbst tatkräftig an einem „Rechtsbruch“ beteiligen?

  6. Die Kritik der Grünen und der Sozialdemokraten lässt einen wirklich verzweifel, langsam kommt man sich vor wie der Hofnarr der deutschen Politik. Ich werde demnächst Teilzeit beantragen, denn sonst drehe ich irgendwann komplett durch. Mobbing (typische Mobbinghandlungen sind die Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen, die Zuweisung sinnloser Arbeitsaufgaben, Gewaltandrohung, soziale Isolation oder ständige Kritik an der Arbeit) macht auf Dauer krank und unzufrieden.

  7. Ich verstehe diese hochkochenden politischen Aufgeregtheiten auf der einen, aber auch diese ebenfalls hochkochende Politikerschelte auf der anderen Seite nicht.

    Selbstverständlich darf man als Bürger, als Politiker, als Journalist oder auch als anonymer Facebook-Schreiber die Polizei öffentlich kritisieren; wir haben ja als Polizei kein Abonnement auf Belästigungsfreiheit von Kritik.
    Die Polizei im demokratischen Rechtsstaat darf kritisiert und hinterfragt werden, Warum auch nicht? Das kann man als Polizeibeamter, der sich seines Handelns (rechts-)sicher ist, ganz entspannt und professionell annehmen. Sie wollen prüfen? Bitteschön!

    Berufen, die Rechtmäßigkeit des polizeilichen Handelns zu überprüfen, ist aber ausschließlich die Justiz. Punktum. Das muss der Kritiker akzeptieren, so wie wir das ja auch akzeptieren müssen.

    Für die Polizei macht es keinen Unterschied, ob größere Gruppen junger Männer verabredet und mit einer eskalierten Grundstimmung zu einem Fußballspiel oder einer öffentlichen Party fahren, sie würden in jedem Fall polizeilich kontrolliert und geführt.
    Ich erinnere an das schöne Konzept der „Eingreifbahnhöfe“ der Bundespolizei. Ist das „Fan-Profiling“? Also, bitte…

    Wer die Rechtmäßigkeit der polizeilichen Maßnahmen öffentlich bezweifelt, sollte aber konsequent sein und sie von denjenigen überprüfen lassen, die dafür da sind. Das wäre hier das Verwaltungsgericht Köln. Null Problem für Polizisten. Warum auch? Wir leben doch im Rechtsstaat.
    Darüberhinaus hinaus kann jeder Eingekesselte pp. zusätzlich Strafantrag wegen Freiheitsberaubung stellen, wenn er denn glaubt, durch die Polizei in seinen Rechten beschnitten zu sein, dann wird die StA das untersuchen. Auch null Problem.
    Die Polizei wird nicht beleidigt sein, weil ihr Handeln hinterfragt wird, weil das in einer Demokratie völlig normal und in Ordnung ist, sondern sollte die öffentlichen Zweifler dazu einladen, das Handeln der Polizei durch die dafür vorgesehenen Institutionen prüfen zu lassen und nicht durch die „Schwarmintelligenz“ von Facebook, Foren oder Zeitungen. Und die Überprüfungsinstitutionen sind polizeirechtlich das Verwaltungsgericht und strafrechtlich die StA.

    Ich habe nach den bisherigen Informationen keinerlei Zweifel, dass unsere Kolleginnen und Kollegen beanstandungsfrei, rechtssicher und professionell gearbeitet haben.
    Mit dieser guten Gewissheit kann man auch öffentlich geäußerte Kritik professionell, selbstbewußt und locker aushalten, statt in Aufgeregtheiten aufzugehen.

    Kollegiale Grüße
    Sven Hüber

  8. Das findet man in den social media als Posting. Ich fand es von den vielen hundert als eins der Besten. Ich lasse euch daran teilhaben.

    „Werter Polizeipräsident Jürgen Mathies(Köln):
    Weshalb entschuldigen Sie sich für den Begriff „Nafri“?
    Gehört es mittlerweile zur „Mimimi-Mentalität“ Deutschlands, daß wir auf alles und jeden Rücksicht nehmen müssen?!
    Wieso stehen Sie nicht hin und sagen:
    „Für solche Rotz-Diskussionen habe ich keine Zeit…genauso wie wir im Einsatz kaum Zeit haben…weil wir effizient und schnell arbeiten und agieren müssen. Und deshalb verwenden wir Abkürzungen- da es in bestimmten Situationen schon schwer genug ist, für Recht und Ordnung zu sorgen…und nicht für Recht-SCHREIBUNG. Und jeder grüne, der das anders sieht, darf gerne mal 1 Woche mit in den Straßen-Einsatz. Ende. Aus. Danke“ – M.K“

  9. Moinsens!!

    @Sven
    Auch ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Kolleginnen und Kollegen beanstandungsfrei und professionell gearbeitet haben. Dass man mit diesem guten Gewissen allerdings jegliche noch so sinnfreie Kritik selbstbewusst und locker aushalten kann/muss, halte ich für falsch.

    Betrachten wir es doch mal so:
    Kolleginnen/Kollegen mussten letztes Jahr aufgrund verschiedenster Umstände Szenarien erleben, die auch für sie belastend waren und an die Psyche gingen. Besonders die Hilflosigkeit, mit der man dieser „Übermacht“ an Personen gegenüber stand und die Hilflosigkeit mit der man den vornehmlich weiblichen Geschädigten widerlichster Taten in die Augen schauen musste, hätte ich persönlich wohl nur schwer ertragen. Besonders dann, wenn man als Polizist darum bemüht ist, eben solche Taten zu verhindern oder zumindest die Täter dingfest zu machen.
    Auch wenn der „kleine Streifer“ wenig bis gar nichts für diese Umstände konnte, wurde er natürlich in die mediale/öffentliche Schelte mit einbezogen.

    Zum Jahreswechsel 2016/2017 war man vernünftig aufgestellt, hat scheinbar größere Zwischenfälle verhindert und steht erneut in der Kritik???

    Die Kollegin und der Kollege, die/der beide Einsätze an den Brennpunkten erlebt hat, wird aus meiner Sicht der Dinge sicherlich Schwierigkeiten haben, diese Kritik einzuordnen und wird mit Fug und Recht erbost sein.

    Als einer der Wenigen hat die geäußerte Kritik an der Polizei wohl der Vorsitzende der GdP in Hamburg, Gerhard Kirsch, kommentiert.
    Danke dafür, scheint sich sonst wohl kaum einer dafür zu finden.

    Gruß

    AB

  10. Warum kamen denn soviele Gruppen junger Männer nach nach Köln. Was war deren Intention. Warum, trotz der Ankündigungen in den Medien kamen trotzdem soviele, anstatt irgendwo im Freundeskreis „vernünftig“ Silvester zu feiern. Was wäre gewesen wenn bei so einer Menschenmenge die Präsenz – (fast Null Präsenz) der vergangenen Jahre als Ansatz gewählt worden wäre.
    Die ganze Diskussion wird immer lächerlicher. Klare Regeln. Klare Ansagen. Bis hier hin und nicht weiter. Selbstverständlich m Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten. Vor den nächsten Jahren wird mir wirklich Angst und Bang.

  11. @Sven: Ich verstehe deine Argumentation – ich nenne hier nur zwei Sprichworte: „egal wie man es anpackt“ – „wir“ – machen es „falsch“ und „etwas bleibt immer hängen“.

    Wir haben eine erstklasige Arbeit abgeliefert – ugs. „allerfeinste Sahne“ – da dürfen wir zu Recht stolz darauf sein. Nur hinterher ist man immer klüger – da haben dann nämlich die „staatlichen Ankläger“ alle Zeit der Welt, sämtliche Aufnahmen, sei ees durch Handys oder Medien – „in Ruhe“ auszuwerten. Da kann man schön ins Bild hineinzoomen….

    Ich erwarte von denjenigen, die politisch „die“ oder „mit“ Verantwortung tragen, dass sie über in Deutschland geltenden „Spielregeln“ informiert sind, bzw. sich vorab davon Kenntnis verschafft haben – damit sie auch später in ihren Parlamenten sich mit gutem Gewissen zu entsprechenden positiven Massnahmen für die innere Sicherheit bzw. Gefahrenabwehr bekennen können.

    Um der hier erwähnten Dame U und noch einigen Anderen)- die sich vllt. von einer Gefühlsregung zu einer Spontanäußerung „hinreissen“ liess, unser Verständnis näher zu bringen – sollte man sie vielleicht einmal in unsere Einsatzkleidung stecken, und sie auf eine oder mehere dieser „Festivitäten mitnehmen – als „grüne“ Frontfrau in der ersten Reihe.

    Nur eines noch: Ich hoffe die an solchen Einsätzen beteiligten Kollegen erhalten hinterher auch eine entsprechende soziale bzw. humanitäre Betreuung – um solche Einsätze sowohl körperlich als auch seelisch/psychisch auf- bzw. abarbeiten können.

    Ansonsten – sollte es einen „Topf“ dafür geben, bin ich selbst gerne bereit einige Euronen beizusteuern, damit sich die beteiligten Kollegen an einem selbst gewählten WE in einem Wellnesshotel von den Strapazen erholen können.

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