Endlich Bewegung in die Luftsicherheit bringen!

KG-Vorsitzender Tim Röder, Gewerkschaftssekretärin Anja Scheuermann, MdB Andreas Rimkus und GBV-Mitglied Arnd Krummen mit dem GdP-Konsolidierungsprogramm.

Unter diesem Motto trafen sich in dieser Woche GdP-VertreterInnen mit dem Düsseldorfer Bundestagsabgeordneten Andreas Rimkus (SPD) um über die Probleme in der Bundespolizei und unsere Konzepte zur Konsolidierung und für eine funktionierende Luftsicherheit zu sprechen. Andreas Rimkus, stellvertretender verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, zeigte sich dabei sehr gut informiert – sowohl über den Düsseldorfer Flughafen als auch über die Personalsituation der Bundespolizei an Flughäfen und in der Fläche.

Arnd Krummen, im geschäftsführenden GdP-Bezirksvorstand zuständig für Luftsicherheit, und Gewerkschaftssekretärin Anja Scheuermann nutzen die Gelegenheit, um unser Konsolidierungsprogramm für die Bundespolizei vorzustellen. Andreas Rimkus, der bereits seit längerem ebenfalls das Konzept einer Körperschaft des öffentlichen Rechts für Luftsicherheit unterstützt, sagte auch seine weitere Unterstützung zu, um die Idee im politischen Raum voran zu bringen.

Schließlich gibt es dafür gute Gründe:
# In Zeiten einer stetigen zumindest abstrakten Terrorgefahr besteht im Sinne der öffentlichen Sicherheit ein großes Interesse daran, dass die Kontrolle, darüber wer an den Flughäfen reist in Bundeshand liegt.
# Für die heute bei privaten Sicherheitsfirmen angestellten Beschäftigten würde der Wechsel zu einer Bundesanstalt ein Ende der oftmals prekären Beschäftigungsverhältnisses zugunsten einer dauerhaften Anstellung als Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst bedeuten.
# Gleichzeitig könnte das Sammelsurium einer Vielzahl von zuständigen Bundes- und Landesbehörden damit beendet werden und durch Bündelung der Kompetenzen in einem Haus Synergieeffekte genutzt werden
# Der Personalkörper der Bundespolizei würde von dieser Aufgabe entlastet werden und könnte das ohnehin viel zu knapp bemessene Personal für andere relevante Vollzugsaufgaben einsetzen

Der Vorsitzende der GdP-Kreisgruppe am Düsseldorfer Flughafen, Tim Röder, schilderte im Anschluss die aktuellen kleinen und großen Probleme seiner Kolleginnen und Kollegen: So führt der geplante Neubau der Inspektion zu erheblichen noch ungelösten Problemen bei der Parkplatzsituation. Auch in Fragen der Verpflegung, zum Beispiel durch eine Möglichkeit der vergünstigten Kantinennutzung, oder der Schaffung von Kinderbetreuungseinrichtungen setzt sich die örtliche GdP ein und Tim Röder bat bei diesen Themen den Abgeordneten um seine Unterstützung.

Rimkus, selbst überzeugter Gewerkschafter, sagte in allen Punkten gerne seine verbindliche Mithilfe zu und bot an, auch aktiv bei der Vernetzung mit anderen Akteuren zu unterstützen. Für die Zukunft wurde der weitere enge Austausch vereinbart, um endlich gemeinsam Bewegung in die Frage der Luftsicherheit zu bringen.

Share

Themenbereich: Aktuell | Drucken

1 Kommentar
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. Grundsätzlich finde ich diese Idee, die ja nicht wirklich neu ist, sehr gut! Ich verstehe nur folgendes nicht: Wenn, z.B. wie in FRA diese Aufgaben derzeit durch Private ausgeführt werden, bzw. auf anderen Flughäfen durch Bedienstete der BPOL (Angestellte), die dann alle in die neu zu schaffenden Behörde übergeführt werden würden, wie sollte sich dann etwas zum Positiven in Bezug auf den Personalkörper der BPOL verändern?

Eure Meinung ist uns wichtig,
kommentiert diesen Artikel!

Jedoch, auch hier gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.