Reduktion der Flughafenabordnungen in Sicht

Gute Nachrichten von den Flughafendienststellen in Frankfurt am Main und München. In beiden zuständigen Direktionen rechnet man mit einer baldigen Reduktion der Unterstützungskräfte.

Aus der Direktion München wurde bekannt, dass man durch den Neuzugang von Laufbahnabsolventen des mittleren Polizeivollzugsdienstesplant, die Unterstützung aus anderen Direktionen schrittweise vorzeitig ab Mitte März herauslösen möchte.

Auch am Flughafen Frankfurt hält man eine Unterstützung durch Abordnungen ab März für nicht mehr erforderlich. Denn dann treten dort 358 PolizeimeisterInnen regulär ihren Dienst an. Und noch weiter: Aktuell hält man sogar die Abwicklung der durch den Sommerflugplan ansteigenden Passagierzahlen zunächst ohne Unterstützung für machbar, ein Unterstützungsbedarf sieht man frühestens wieder ab Juli für erforderlich.

Beide Flughäfen werden aktuell mit je 175 Kräften anderer Direktionen unterstützt.

Wir freuen uns, dass nun sowohl für die Abordnungs- als auch für die Stammkräfte etwas Ruhe einzukehren scheint. Die GdP und ihre Personalräte wird diese Entwicklung natürlich weiterhin begleiten.


Themenbereich: Aktuell | Drucken

13 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. ….allein mir fehlt der Glaube. Seit Menschengedenken wird ein Dienstanfangerzug nach dem anderen in den genannten Dienststellen versenkt. Und jetzt soll das plötzlich aufhören??? Dass man zunächst ohne dich Unterstützung in den Sommerflugplan gehen will, lässt doch schon wieder erwarten, was kommt. Räumt doch erstmal in euren Innendiensten auf, bevor ihr nach AO-Kräften bläkt.

  2. Eine gute Nachricht, die Frage für Frankfurt ist aber wohl wieviel Abgänge gibt es nach Diez. Organisatorisch (Umbaumassnahmen) ist auch an den Flughäfen DUS und CGN noch viel mehr drin um mit weniger Personal auskommen kann. Zentralere Ein-und Ausreise und dahinter mehr über Transitgänge. Aber es wird kein politischer Druck seitens der Politik ausgeübt. Damit könnte mal jemand vor der Wahl „glänzen“.

  3. @Lieber Mr. X,
    schalte einfach mal einen Gang zurück, wenn Du keine große Ahnung hast, anstatt einfach hier ins www. Parolen zu setzen, am Ende glaubt das, was Du da schreibst auch noch jemand. Wenn man andauernd gegen seinen Willen nach FRA abgeordnet wird, dann kann ich nachvollziehen, dass das Frust in einem aufbaut, aber dafür kann das Stammpersonal in FRA ganz sicher nichts, da wurden nämlich an höherer Stelle viele Jahre lang personalpolitische Fehler en masse „begangen“.
    Ich denke, dass in FRA die Innendienste in Relation zum Personal, dass da verwaltet werden muß, ganz sicher nicht zu groß sind, denn das Gegenteil ist eher der Fall. Da gibt es in anderen Dienststellen sicher ganz andere Beispiele. Vergleiche mal die Innendienste von einem Flughafen mit fast 3.000 PVB mit einer „Feld-, Wald- u. Wieseninspektion“, dann hast Du echte belastbare Größen! Hast Du schonmal 200 Mann/Frau auf einen Streich in die Zeiterfassung eingegeben, Dich um die Abordnungskontingente gekümmert oder im Bereich Polizeitechnik fast 1.000 Leut‘ alleine verwaltet? Mann, ich könnt‘ …

  4. auch ich befürchte , dass das nur ein luft holen für die anderen Inspektionen wird.

    Warum denken unsere oberen nicht endlich mal über eine eine frankfurt Einstellung nach. Leute aus der Region , 18 Monate Ausbildung mit der Maßgabe das sie in FF/M bleiben.

    Für die Ostgrenze hat das doch damals auch gut geklappt

  5. @FRA, dein Kommentar geht leider etwas an meinem vorbei. In der BPol sitzt im Innendienst uberall das doppekte an Personal, als es der ODP ausweist. Wenn man aber zwangsweise nach FFM/M darf und dann z.B. sieht, wieviel Personal keinen operativen Dienst in vorderster Linie verrichtet, wirft das schon Fragen auf. Zumindest bei mir. Wenn ich mir dann noch diverse „AO-freundliche“ Dienstpläne, mit Spätschicht endend und mit Frühschicht beginnend, anschaue, braucht sich keiner wundern, dass die wenigsten gerne kommen, vom menschlichen und kollegialen Verhalten gegenüber AO-Kräften ganz zu schweigen.

  6. @sheriff

    Ich sag’s schon seit Jahren. FRA braucht Personal. Viel Personal. SoPro-FRA! Verkürzte Ausbildung mit anschließender Verwendung in FRA, ohne Option auf eine andere Dienststelle.

    Bewerber aus der Region wird es genug geben.
    Wenn nicht?
    Muss die Altersgrenze denn beachtet sein? Kann nicht ein Vierzigjähriger zum Flughafenpolizisten ausgebildet werden?
    Sportleistungen oder Med-Check? Müssen die künftigen Flughafenpolizisten alle Anforderungen erfüllen?
    Einstellung direkt A9 im SoPro.

    Den Flughafen bekommt man so voll.

    Und dann weiter gucken. Wo sind die Schwerpunktdienststellen; bzw wo ist die letzten Jahren deutlich zu viel Personal hingekommen, das eigentlich wo anders hin will?
    Warum werden 2016 und 2017 wieder Menschen aus Flensburg eingestellt? Regionale Einstellung; Bewerbung! Die BPol braucht Menschen aus der D M und D S, die dort herkommen und hin wollen. Wenn dort voll sein wird, und in Hannover Personallücken entstehen, werden sich genug finden, die sich darauf intern bewerben.

    Im schlimmsten Fall, wenn SoPro-FRA funktioniert, muss es ein SoPro-MUC oder SoPro-BER oder SoPro-O-Schutz-Berlin geben.
    Eine Behörde mit solchem Aufgabenfeld, örtlich in ganz Deutschland verteilt, mit so vielen Mitarbeitern muss doch ein wenig steuern, dass an jedem Ort und an jeder Aufgabe genug Personal ist. Diese Steuerung sollte jedoch im Interesse des Menschen sein, dass heißt der Mensch sollte dort wohnen und arbeiten wollen. Denn nur ein glücklicher Mensch bringt die Behörde weiter.

  7. Jubelschreie löst das tatsächlich noch nicht aus. Zumal die Überschrift suggeriert, dass ein wirkliches Ende der Abordnungen in Sicht sei. Wenn man dann weiter liest, dann kann man durchaus lediglich eine Pause von drei Monaten herauslesen, denn ab Juli könnte es dann mit dem Sommerflugplan ja schon wieder soweit sein.

    Unfassbar, dass es scheinbar die letzten 20-25 Jahre nicht möglich gewesen sein soll, dieses Problem in den Griff zu bekommen.

    Für mich ist es wenig glaubhaft, dass man keine brauchbare Alternative zu diesen andauernden Abordnungen finden konnte. Vielmehr scheint es mir da am „Wollen“ in den obersten Etagen zu hapern.
    Komisch ist überdies, dass Kollegen von anderen Abordnungen zurückkommen und deutlich signalisieren, dass sie an die besagten Dienststellen durchaus ein zweites Mal gehen würden, wenn es denn sein müsste.
    Von Rückkehrern aus Frankfurt konnte ich diese Aussage allerdings noch nie vernehmen.

    Aus eigenen „Zwangs“abordnungen habe auch ich Dienststellen kennenlernen dürfen, die es den Abgeordneten so angenehm wie möglich gemacht haben. Beispielhaft waren Zusatzschichten kein Problem, damit annehmbare Freiräume für Familienheimfahrten entstanden. Ganz im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
    Auch hier war von dem vermeintlich größten Bedarfsträger nichts Positives zu berichten.

    Da stellt man sich tatsächlich schon die Frage, warum es diese eine Dienststelle scheinbar nicht schafft oder nicht nötig hat, Personal so zu behandeln, dass es einer erneuten Abordnungen nicht mit Schrecken entgegenblickt.
    Da wird sicher die Haltung der „dickste Fisch im Golfischglas“ zu sein nicht helfen.

    Diesbezüglich vermisse ich ebenfalls eine Reaktion seitens des Präsidiums in Potsdam, das die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ja ach so hoch „hängt“.

    Gesund bleiben.

    AB

  8. Auch komisch, wenn AO.Kräfte aus FRA zurückkommen und von übervollen Duenstgruppen berichten, LuSi Streifen zu dritt, damit das ganze Personal beschäftigt ist

  9. Liegt das evtl. in FRA daran, dass das Personal am Flugplan und dem Bedarfsträger Fluggesellschaft/Fraport geplant werden muß und die Schichten deshalb so gelegt werden müssen? „Familie und Beruf“ ist gut, aber wahrscheinlich kann man auch nicht immer alle Aufgaben einer Polizei auf einem Weltflughafen danach stellen, ich weiß es nicht. Da kann man wahrscheinlich nicht dann eine Zusatzschicht einlegen, wenn man möchte, sondern wahrscheinlich muß man die dann machen, wenn das Passagieraufkommen am größten ist, oder der Bedarf anderweitig angesagt ist, weil es an einem bestimmten Tag z.B. zu viele Kranke gibt oder Menschen mit Dienstfrei / Urlaub. Die Prozessstellen müssen ja immer und zu jeder Zeit besetzt sein, damit ein Flughafen am Laufen gehalten werden kann. Das kann man auch in 25 Jahren nicht in den Griff bekommen, man wird das auch niemals richtig in den Griff bekommen können, weil diese Dienststelle als Amt vor 25 Jahren 250 PVB/innen „groß“ war und mittlerweile eine Direktion von fast 3.000 PVB/Innen daraus geworden ist. Das Personal müßte viel schneller mit dem Flughafen aufwachsen und nicht immer hinterherhinken. Wieviel hat man von FRA zur DBBK gehen lassen, über einhundert!? „Morgen“ fließen wieder welche nach Diez ab, „übermorgen“ nach Berlin und „überübermorgen“ kommt das Terminal 3 und gucke da, man braucht wieder gleich 500 Mann auf einen Streich mehr. Das wird dann auch so weitergehen, je nachdem, wie lange dieser Weltflughafen noch wächst oder weitere Aufgaben hinzukommen. Fertig ausgebildete PVB wachsen halt nicht auf Bäumen und so wird es auf so einer Schwerpunktdienststelle immer ein Personalfehl geben, ob man will oder nicht! Man könnte dem nur, zumindest teilweise, begegnen, indem man junge Menschen mit Bezug zum Rhein/Main-Gebiet begeistert, dort anzufangen und auch dort zu bleiben und zwar auf Dauer. Das wird zwar gemacht, aber das reicht bei Leibe nicht, wieviel auf diese Weis eingestellt werden können. Was nützen paarhundert „Neue“, wenn sie teilweise nach dem Laufbahnlehrgang kündigen, weil sie erfahren, dass sie nach FRA müssen, weil sie aus anderen Regionen kommen oder sich nach ihrer Versetzung zum Flughafen nur in den Schichtzeiten dort aufhalten und dann 400 km und mehr an freien Tagen nach Hause pendeln? Da ist doch absehbar, dass auch die sich nach kurzer Zeit wieder einen anderen Wirkungskreis suchen, sprich sich auf alles bewerben, was in ihrer Gegend liegt, nur um wieder weg zu kommen und von diesen Möglichkeiten scheint es ja genug zu geben. Nicht immer nur predigen, dass 350 neue PVB/Innen kommen, sondern auch nach 3-5 Jahren mal zählen, wer von denen dann auch tatsächlich noch dort ist und um wieviel zwischenzeitlich der Bedarf durch Flughafenvergrößerung und Zunahme von Passagieraufkommen und Aufgaben wieder gewachsen ist.

  10. Diese Abordnungen sollen zurückgefahren werden. Wer dran glaubt.
    Die bekommen an den Flughäfen viele Hundert PM und es wird weiter abgeordnet. Wo bleibt das Personal?

    Am Flughafen Dortmund werden täglich mehr oder weniger PVB zur Unterstützung angefordert. Reviere dafür geschlossen oder die Leute kommen aus der BPOLI MS hinzu oder vom Innendienst…..Aber in Dortmund wird weiter ohne Ende abgeordnet nach F/M, München Rosenhein…..

    Da kann man nur mit dem Kopf schütteln…..

  11. Ich bin ein Leidtragender der Zwangsabordnung und kann bestätigen, dass meine Wenigkeit und deren der Anderen absolut unnötig dort sind. Es sind genügend Kräfte vorhanden, die den Dienst dort bewältigen können. Es ist schon erschreckend das hier Ressourcen sinnfrei verschwendet werden ohne das Ganze zu hinterfragen. Hier wird wirklich nur auf eine Prozentzahl geschaut und basta. Wer so führt hat schon verloren. Der Winterflugplan brauch nun wirklich keine Verstärkung. Hier reichen Dienstgruppen mit 50 PVB locker aus und nicht 70 +X.
    Das ganze ist wirklich eine Schande für die Bundespolizei.

  12. „Hast Du schonmal 200 Mann/Frau auf einen Streich in die Zeiterfassung eingegeben, Dich um die Abordnungskontingente gekümmert oder im Bereich Polizeitechnik fast 1.000 Leut‘ alleine verwaltet? Mann, ich könnt‘ …“

    Lieber FRA – ich könnte jetzt darauf sagen, dass deine beiden Aufzählungen nicht ein PVB machen muss! Das ist Aufgabe der Verwaltung!

  13. @MeineMeinung
    Letzteres ist Aufgabe eines Sachbearbeiters IKT / Bearbeiters Polizeitechnik, also keineswegs der Verwaltung! Erstere Aufgabe (Zeiterfassung) ist z.T. Verwaltungsaufgabe, da gebe ich Dir Recht, aber man muß auch erstmal Verwaltungsbeamte in eine Inspektion bekommen, die „verschwinden“ ja meist in den Stabsbereichen einer Direktion und wachsen auch nicht auf den Bäumen und im Verwaltungsbereich sieht es personell meist noch „düsterer aus, als im Vollzug. Stellen, teilweise noch mit einer Besoldung von A6/8 ist ein Witz, wer soll sich darauf denn bewerben?

Eure Meinung ist uns wichtig,
kommentiert diesen Artikel!

Jedoch, auch hier gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.